RE: 1. Petrus 3:18,19

#16 von Jurek , 21.04.2012 19:20

Hallo Georg,
der Sinn der Sache ist es, dass wir uns hier Gedanken über die Bibel machen zur Erbauung und Stärkung im Glauben.
Dazu kann jeder Christ beitragen, dem die Bibel wichtiger ist als welche Institutionen und derer Dogmen (z.B. Trinitätslehre, von der eben das abhängt).
Gruß!


 
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RE: 1. Petrus 3:18,19

#17 von Jurek , 21.04.2012 19:23

Hallo Schrat,
danke für den zusätzlichen Hinweis.
Ich weiß zwar nicht so genau, was und wie du das mit den 144000 deutest, aber ich denke, dass JESUS seine Nachfolger nie in zwei Gruppen mit unterschiedlichen Hoffnungen gespalten hat.
Das ist aber wieder ein anderes Thema an einer anderen Stelle.
Gruß!


 
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RE: 1. Petrus 3:18,19

#18 von Schrat , 21.04.2012 19:58

Lieber Jurek,

es gibt gewisse Ansichten und Themen, da ist es bessser "jeden nach seiner Facon" selig werden zu lassen.
Was diese Sache anbelangt, so habe ich mich in verschiedenen Foren, in denen Du auch teilweise beteiligt warst, mit vielen biblischen und logischen Gründen dazu geäußert.

Ich sehe es nach wie vor so, daß es eine "kleine Herde" (auch Braut Christi oder die "Heiligen" nach Daniel 7 genannt) gibt - 144000 die einmal als Könige und Priester herrschen werden (Offb. 5:10) und die übrigen Christen, die unter der segensreichen Herrschaft Jesu Christi und dieser Mitkönige hier auf der Erde einmal ewig leben werden.

Es können unmöglich alle Christen, die sicher in viele Millionen gehen - selbst wenn man Schein- und Namenschristen abzieht - König und Priester sein. Es sei denn, man nimmt das mit "Könige" und "Priester" nicht mehr buchstäblich, sondern symbolisch. Die katholische Kirche hat ja zu dieser Lösung gefunden. Es solle mit diesen Worten nur die bevorrechtige Stellung zum Ausdruck kommen. Es können in einem Boot nicht alle ans Steuer, es müssen auch welche rudern....

Ich sehe darin keine Zweiteilung der Hoffnung, genauso wenig wie es eine Zweiteilung war, daß Gott im Vorbildkönigreich Israel eine begrenzte Anzahl von Menschen als Priester hat dienen lassen. Die eine Hoffnung aller Christen - egal wo sie Gott einmal dienen werden - ist Jesus Christus und sein Königreich, die "Stadt", die auch Abraham erwartete.

Also, lieber Jurek, wenn Du diese Sicht nicht siehst, nehme ich es Dir nicht übel, aber laß mir bitte auch meine Sicht! Mit Gerd, walky und Elisa habe ich mich diesbezüglich schon genug "gekloppt"....

Abendgrüße
vom Schrat


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2 untersch. Christengruppen?

#19 von Jurek , 22.04.2012 15:17

Zitat
… aber laß mir bitte auch meine Sicht!


Ich habe doch nicht vor dir deine Sicht wegzunehmen!
Es geht auch nicht darum sich um Sichtweisen zu „kloppen“.
Man könnte gemeinsam darüber nachdenken und Gedanken und Fragen austauschen, die man zum besserem Verständnis (wenn man das möchte), versucht die biblisch (FÜReinander) zu beantworten.
Ansonsten ist das nicht jetzt beabsichtigtes Thema für hier gewesen, denn dazu gibt es eben ein anderes Unterforum.

Gruß!


 
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RE: 2 untersch. Christengruppen?

#20 von Schrat , 22.04.2012 17:48

Lieber Jurek,

das mit den 144000 war ja nur so ein Nebengedanke, der woanders als Hauptgedanke ja weitergeführt wird.

Um die Sicht abzurunden, habe ich mal die Meinung der WTG zu dieser Bibelstelle herausgesucht. Die WTG wendet die Aussage nach 1. Petrus 3:19 auf die Zeit nach der Auferstehung Jesu Christi an und danach wären die Geister im Gefängnis die ungehorsamen Engel der Tage Noas.. Sicher auch eine nicht so abwegige Möglichkeit. Wobei ich mich dann allerdings frage, wieso muß denen "gepredigt" werden? Deswegen halte ich die bisher von mir vertretene Linie für wahrscheinlicher, nämlich, daß derselbe "Geist", der in Jesus und seinen Jüngern wirksam war, auch in Noah wirksam war, der den damaligen Menschen wirklich "gepredigt" hat.

Zitat
*** w71 15. 12. S. 767 Fragen von Lesern ***
Was die Zeit betrifft, da Jesus den „Geistern im Gefängnis“ predigte, sagt Petrus weiter, nachdem er darauf hingewiesen hat, daß Christus „im Geiste lebendig gemacht wurde“: „In diesem Zustand [das heißt Jesu Zustand als Geistperson] ging er auch hin und predigte den Geistern im Gefängnis.“ (1. Petr. 3:18, 19) Dies würde anzeigen, daß Jesus ihnen nach seiner Auferstehung zu geistigem Leben predigte. Und der Umstand, daß Petrus die Vergangenheitsform („predigte“) gebrauchte, regt den Gedanken an, daß dieses Predigen geschehen war, bevor sein erster Brief geschrieben wurde (um die Zeit 62—64 u. Z.).



Gruß
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Auferstehung

#21 von Isai , 29.07.2013 18:33

Hallo


aus der heutigen und morgigen "Guten Saat" (Formatierung nachträglich):

Zitat
Denn ich habe euch zuerst überliefert, was ich auch empfangen habe: dass Christus für unsere Sünden gestorben ist nach den Schriften; und dass er begraben wurde und dass er auferweckt worden ist am dritten Tag nach den Schriften.
1. Korinther 15,3.4



Das Evangelium, das Paulus verkündigte und das jeden errettet, der es im Glauben annimmt, stützt sich auf drei Tatsachen:

1. auf den Tod des Erlösers;
2. auf sein Begräbnis;
3. auf seine Auferstehung.

Ohne die Auferstehung könnte das Evangelium einem Menschen, der sich seiner Schuld vor Gott bewusst ist, keinen Frieden geben. Wie sollte er sonst wissen, ob Gott das Sühnopfer des Herrn Jesus angenommen hat oder nicht?
Daher umfasst das Evangelium sowohl den Bericht über den Tod als auch das Zeugnis über die Auferstehung des Heilands. Als Er am Kreuz von Golgatha für unsere Sünden starb, da hat Er unsere Schuld bezahlt. Seine Auferstehung aber ist wie eine Art Quittung vonseiten Gottes, dass seine gerechten Ansprüche durch den Opfertod seines Sohnes vollkommen erfüllt sind.
Die Tatsache der Auferstehung Jesu, die so deutlich und glaubwürdig bezeugt ist, dient daher allen, die an Ihn glauben, zur Gewissheit des Heils. Und weil Christus auferstanden ist, haben die Christen es nun mit einem lebenden Herrn zu tun. Er hat den Seinen nach seiner Auferstehung verheißen: "Siehe, ich bin bei euch alle Tage."
...
Und schließlich ist seine Auferstehung auch ein Vorbild oder das Muster der zukünftigen Auferstehung aller gestorbenen Gläubigen. So ist die Auferstehung Jesu einer der Grundpfeiler des christlichen Glaubens.




Zitat
Christus ist auferweckt worden am dritten Tag nach den Schriften; und er ist Kephas erschienen, dann den Zwölfen. Danach erschien er mehr als fünfhundert Brüdern auf einmal, von denen die meisten bis jetzt übrig geblieben sind.
1. Korinther 15,3-6


Während einer Asienreise konnte ich in einem Kloster einen Eckzahn Buddhas besichtigen. Für die Priester, die ihn nicht ohne Stolz zur Schau stellten, bestätigte diese winzige Reliquie, dass Buddha Siddhartha Gautama tatsächlich gelebt hat. Mir jedoch zeigte es: Ihr Religionsstifter lebt nicht mehr; er ist tot!
Jesus Christus hingegen hat keine Reliquien auf der Erde zurückgelassen. Sein Grab war leer! Und vor seiner Himmelfahrt wurde der aus den Toten auferstandene Sohn Gottes von zahlreichen Zeugen gesehen.

Gott hat dafür Sorge getragen, dass die Tatsache der Auferstehung Jesu außerordentlich gut und glaubwürdig bezeugt ist. Es ist eine Tatsache von größter Tragweite:

- Für den Glauben an Christus: Er ist durch die Auferstehung als Sohn Gottes erwiesen (Römer 1,4).
- Für unser Heil: "Jesus ist unserer Rechtfertigung wegen auferweckt worden" (Römer 4,25). Er ist für unsere Sünden gestorben. Und seine Auferweckung bestätigt, dass Gott sein Erlösungswerk angenommen hat und dass Er um Jesu willen die Sünden vergibt und den Sünder rechtfertigt, der zu Ihm umkehrt.
- Für die Zukunft der Gläubigen: Christus ist "der Erstling". Ihm werden ungezählte entschlafene Gläubige in die Auferstehungswelt und die Herrlichkeit des Himmels folgen: "Weil ich lebe, werdet auch ihr leben" (1. Korinther 15,20; Johannes 14,19).

Jesus Christus spricht: "Ich bin der Erste und der Letzte und der Lebendige, und ich war tot, und siehe, ich bin lebendig von Ewigkeit zu Ewigkeit." Offenbarung 1,17.18




Lieben Gruß,

Isai


"Gottes Liebe zu uns ist darin sichtbar geworden, dass er seinen einzigen Sohn in die Welt sandte, um uns in ihm das Leben zu geben. Die Liebe hat ihren Grund nicht darin, dass wir Gott geliebt haben, sondern dass er uns geliebt und seinen Sohn als Sühnopfer für unsere Sünden gesandt hat."
(1. Johannes 4:9 NeÜ)

 
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Auferstehung und Gericht

#22 von Jurek , 22.11.2015 13:30

An mich wurde mal die Frage gerichtet:

Zitat
Welchen Sinn würde es machen, dass Gott die nichtexistenten Seelen wieder herstellen würde, um sie dann im Feuersee doch wieder gänzlich auszulöschen?
Da wäre es doch nahe liegender, jene Nicht-Existenten gar nicht mehr herzustellen.


Nach menschlichen Ermäßen wäre das nahe liegend, aber nicht wirklich (in Augen GOTTES) gerecht. (Auch wenn die zwei Zustände zwischen dem Schlaf der Seelen in Grab und der zweite Tod im „Feuersee“.* was anderes ist.)
Das ist so, wie wenn man fragt: Warum lässt GOTT seinen SOHN grausam für Sünder sterben, um Ihn dann bald wieder aufzuerwecken?

Es gibt unter anderen zwei Eigenschaften GOTTES die das Handeln GOTTES bestimmen:
LIEBE und GERECHTIGKEIT.
Also warum musste überhaupt JESUS für uns so einen bestialischen Tod überhaupt sterben, ohne dass GOTT in seiner unendlichen Liebe gesagt hätte: „Ach Schwamm drüber, ich vergebe euch und es ist vergessen mit all den Sünden!“. Musste dann nachher JESUS so leiden und sterben?
Fordert GOTT nicht von uns das so zu praktizieren? (Mat 5:43-48). Aufgrund dessen haben doch auch etliche Christen ihren Peinigen und Mördern ihrer Familienglieder vergeben, und keine Rache gefordert!

Also warum fordert GOTT auch noch von uns etwas, was ER selber nicht tut?

Weil ER nicht nur LIEBE in Person, sondern auch GERECHT und RICHTER ist! (Wir sind das nicht).

In GOTTES Schöpfung ist immer so, dass eine Ursache auch ihre Wirkung oder Folgen hat.
Und wenn man Folgen korrigieren will, muss dafür was eingesetzt werden.
Ein Ausgleich – z. B. nach 2.Mo 21:23 bzw. der bekannte Spruch: „Auge um Auge und Zahn um Zahn“. =(3.Mo 24:20)

Wenn der böse Mensch stirbt, dann stirbt dieser nicht im Gericht GOTTES, noch ist er sich dessen bewusst, sondern stirb nur des natürlichen Todes.
Wir wissen aber auch aus der Bibel, dass es aber eine Auferstehung der Gerechten wie auch der Ungerechten geben wird (Apg 24:15).
Und es gibt dann auch ordentliches Gericht für die Ungerechten (Joh 5:27; Heb 9:27).
Alle Dinge werden ordentlich geoffenbart und geregelt, und wer sich gegen GOTT entschieden hat, wird dann auch ordentlich gemäß dem gerichtet werden. Es wird nicht heimlich still und leise wer sozusagen ums Eck gebracht oder kein ordentliches Gericht bekommen vor der ganzen Schöpfung die die Gerechtigkeit GOTTES anerkennt, dessen der Teufel streitig machte.

Genauso mit dem Erlösungswerk CHRISTI, Der nur deshalb starb, damit Er unsere Schulden auf sich nehmen und ans Holz bringen konnte und damit BEZAHLT hat. Und dieses Opfer (seinen Geist) in VATERS Hände legte (Luk 23:46). Ein Leben für alle Leben! (2.Kor 5:15,15)

_______________________

*) Hier noch mal eine kurze Klärung zu dem Begriff „Feuersee“ und die Bedeutung vom Tod.
Alle verstorbenen Menschen sind nicht im „Feuersee“, sondern entweder in Gehenna oder Haades. Im „Feuersee“ gibt es derzeit keine Menschen bzw. Menschenseelen.
Das Wort „Feuersee“ kommt ausschließlich nur in dem hochsymbolischen Bibelbuch Offenbarung vor, und zwar nur an 4 Stellen: 19:20 und 3x in 20:14,15.
„Feuersee“ bezeichnet keinen reellen Ort, zumal zuletzt der Tod und Haades („Hölle“) darin auch reingeschmissen werden. Also im „Feuersee“ für immer „verbrannt“ (beseitigt) werden.
„Feuersee“ bedeutet der „zweite Tod“, d.h. einerseits der natürlicher Tod welchen die Menschen sterben, und danach nach dem Gericht und Verurteilung dann erst der ewige Tod.


"Und dies ist das Zeugnis: dass GOTT uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in Seinem SOHN.
Wer den SOHN hat, hat das (wahre) Leben; wer den SOHN GOTTES nicht hat, hat das (wahre) Leben nicht.
"
1. Johannes 5:11,12.

 
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Leib, Seele Geist

#23 von Schrat , 22.11.2015 14:25

Lieber Jurek,

die Frage von Isai war schon berechtigt! Und sie weist darauf hin, daß mit der angeblichen "nichtexistenten" Seele irgendwas nicht stimmen kann und irgendwas mißverstanden wird. Wobei die Ausdrücke "Geist" und "Seele" oft synonym gebraucht werden .

Die "Ganztottheorie", wie sie auch von Jehovas Zeugen vertreten wird, stimmt nicht mit dem Zeugnis der Bibel überein. Nach der "Anatomie" des Menschen wie sie die Bibel angibt, besteht dieser aus Leib, Geist und Seele.
(z.B. in 1. The 5:23). Die Geist-Seele ist zwar grundsätzlich nicht "unsterblich", weil unser Herr Jesus Christus sagt, daß Gott Leib und Seele in der Gehenna vernichten kann, sie ist aber imateriell, so daß dieser Geist bis zur Auferstehung "schläft" und mit dem von Gott neu geschaffenen Leib wieder zusammengefügt werden kann.

Eine schöne Abhandlung über den Unterschied zwischen Geist und Seele unter
http://www.bibelkommentare.de/index.php?...article_id=1841

Auch die Jünger unterschieden zwischen der Person und seinem Geist, z.B. in der Situatiion, als Jesus auf dem Wasser ging und sie sich sehr fürchteten, meinten einige, es sei nicht Jesus als menschliche leibliche Person sondern sein Geist!

Wissenschaftler, die oft Atheisten sind, neigen dazu den immateriellen Geist zu leugnen und zu behaupten, alles sei materiell und somit sei mit dem Tod des Menschen von ihm letztendlich nichts mehr übrig. Es gab aber einen bekannten und anerkannten Wissenschaftler, der dem widersprach. Das Gehirn scheint also lediglich das Werkzeug zu sein, welches der menschliche Geist benutzt ähnlich, wie ein Klavierspieler das Klavier benutzt. Sir Eccles - Nobelpreisträger - war einer der wenigen oder vielleicht sogar der einzigste moderne Hirnforscher, der an einen imateriellen Geist des Menschen glaubt und meint Hinweise darauf gefunden zu haben

http://www.zeit.de/1997/21/Wanderer_zwischen_drei_Welten

In diesem Geist ist alles gespeichert, was wir so im Leben erlebt haben und was unsere Person ausmacht.
Auf diesen Geist können geschickte Hypnotiseure zugreifen und so Dinge zu Tage fördern, die wir meinten "vergessen" zu haben und dieser Geist bewirkt, daß selbst bei größeren Gehirnverletzungen das Erinnerungsvermögen nicht aussetzt bzw manchmal wiederhergestellt werden kann. Und ich selbst habe es auch schon erlebt, daß Dinge, die ich so normal nicht mehr präsent hatte, z.B. gewisse Kennziffern, die ich meiner Berufstätigkeit in den Computer eingeben mußte, im Traum plötzlich wieder wusste....In vielen Träumen gehe ich nämlich wieder zur Arbeit mache da meine Arbeit, plage mich mit Karteikarten, Computern und Aktenbergen herum

Durch den Geist des Menschen unterscheidet sich der Mensch vom Tier und ermöglicht ihn ein weit höheres Denkvermögen, wobei Tiere auch nicht "dumm" sind zufolge des ihnen von Gott eigegebenen Instinktes und zufolge des Gedächtnisses, welches auch sie haben.. Nur vom Menschen wird in der Genesis gesagt, daß Gott dem Menschen in Form von "Odem des Lebens" einblies. Aber dies haben wir hier auch schon mal intensiver diskutiert.

Seele / Geist

Hinsichtlich "Warum mußte Jesus so grausam sterben" und Gott wird dies rächen:

Gott hat dieses grausame Sterben nicht angeordnet oder durchgeführt, sondern er hat nur vorausgesehen, was der Teufel und diejenigen die ihm dienen, mit seinem einziggezeugten Sohn tun würden! Auf diese Weise hat dieser vollkommene Menschen selbst unter dieser schlimmen Behandlung die Treue zu seinem himmlischen Vater bewiesen und das war der ausschalggebende Punkt. Damit hat er die Antwort auf den Schmäher Gottes (Sprüche 27:11) gegeben und ist unser Erlöser geworden. Und Gott ist berechtigt, Rache für diese Untaten, die seinem Sohn aber auch anderen treuen Gottesmännern und -frauen angetan wurden, auszuüben. Ich sehe da keinen Widerspruch zu seinem Vorherwissen - welches ja keine Anordnung oder Durchführung war - und den schlimmen Taten, die diese Teufelsdiener durchgeführt haben

Gruß
vom Schrat


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Auferstehung und Gericht

#24 von Jurek , 22.11.2015 15:58

Hallo Schrat,

Zitat
die Frage von Isai war schon berechtigt!


Das mag schon sein, zumal ich jetzt nicht weiß welche du meinst?
Ich bin hier auf die Frage die an mich gerichtet war, die ich auch hier 1:1 zitierte, von jemand ganz anderen (nicht Isai), welcher nicht in diesem Forum schreibt, eingegangen.
Ich finde, dass das eine nicht unwichtige Frage ist.

Zitat
Und sie weist darauf hin, daß mit der angeblichen "nichtexistenten" Seele irgendwas nicht stimmen kann und irgendwas mißverstanden wird. Wobei die Ausdrücke "Geist" und "Seele" oft synonym gebraucht werden .


Und warum zitierst du Isai dann nicht?
=(weil du dich wegen Isai geirrt hast?)

Zitat
Die "Ganztottheorie", wie sie auch von Jehovas Zeugen vertreten wird, stimmt nicht mit dem Zeugnis der Bibel überein. Nach der "Anatomie" des Menschen wie sie die Bibel angibt, besteht dieser aus Leib, Geist und Seele.


Und? Was hat jetzt die „Anatomie“ des Menschen in dieser Hinsicht mit der Bibel zu tun?

Sowohl das Wort „Seele“ als auch „Geist“ haben unterschiedliche Bedeutungen.
Darüber könnten wir aber dann dort >>> Seele / Geist schreiben.
Bitte also dort deine Aussagen verlagern.

Zitat
Hinsichtlich "Warum mußte Jesus so grausam sterben" und Gott wird dies rächen:

Gott hat dieses grausame Sterben nicht angeordnet oder durchgeführt, sondern er hat nur vorausgesehen, was der Teufel und diejenigen die ihm dienen, mit seinem einziggezeugten Sohn tun würden!


Mir ging es aber um ganz was anderes: Warum sandte JEHOVA GOTT seinen SOHN überhaupt auf die Erde, DAMIT ER hier so grausam sterbe? -(Joh 3:16)

Gruß


"Und dies ist das Zeugnis: dass GOTT uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in Seinem SOHN.
Wer den SOHN hat, hat das (wahre) Leben; wer den SOHN GOTTES nicht hat, hat das (wahre) Leben nicht.
"
1. Johannes 5:11,12.

 
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Unterschiedliche Auferstehungen zum Leben?

#25 von Jurek , 26.08.2016 08:00

Hallo Schrat!

Vor 5 Monaten gab es von mir zu dem Gedenktag „Ostersonntag“ unter gleichnamigem Thema so manche Gedanken.
Dort hat sich das Thema wegen der Auferstehung und derer Art und Weise entwickelt, was ich besser passender Weise dem Thema nach hier übertrage.

Nach also fast einem halben Jahr schreibst du mir dort u. a. folgendes:

Zitat
Ich favorisiere alledings meine Sicht, weil ja hinsichtlch derer, die einmal "himmlisches Leben" erlangen werden, von Paulus gesagt wird, daß diese gleich der Auferstehung des Christus sein wird. Das heißt aus einem normalen, menschlichen fleischlichen Leib wird ein Geistesleib umgewandelt. z.B. bei der 2. Wiederkunft Christi "...und wir werden verwandelt werden...." (1. Kor 15:50-58)


Ich habe diese Aussage vielleicht nicht richtig verstanden.
Kannst du Schrat mir bitte das genauer erklären?
Meinst du (vielleicht) dass die Auferstehung in 1.Kor 15:50-58 einer anderen Art ist als die Auferstehung aus 1.Thes 4:15-17, wo es ja doch um die Erstlinge geht, die zusammen mit den Lebenden entrückt werden…?

Gruß


"Und dies ist das Zeugnis: dass GOTT uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in Seinem SOHN.
Wer den SOHN hat, hat das (wahre) Leben; wer den SOHN GOTTES nicht hat, hat das (wahre) Leben nicht.
"
1. Johannes 5:11,12.

 
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Unterschiedliche Auferstehungen zum Leben!

#26 von Schrat , 26.08.2016 08:33

Nein, lieber Jurek,

ich glaube nicht daß das eine andere Art der Auferstehung ist! In dieser Sache glaube ich, daß die Lehre der Zeugen Jehovas richtig ist, daß das Neue Testament sich erst einmal an die richtet und für die geschrieben wurde, die diese "Erste Auferstehung als Erstlinge" oder an anderer Stelle auch als "Frühauferstehung" bezeichnet erlangen werden. Die im NT enthaltenen Grundsätze sind allerdings letztendlich auf alle Christen anzuwenden, wenn vom Kontext her nicht darauf geschlossen werden kann, daß spezielle Aussagen nur auf diese Gruppe anzuwenden sind, z.B. die Aussage von Petrus über "Könige und Priester". Und zwar deshalb, weil sich Gott ja nicht in seinen Grundsätzen ändert und auch vom jeweiligen Kontext meistens die allgemeine Anwendung über die Erstlinge hinaus zu erkennen ist und sinnvoll ist. Deswegen "ein Glaube, eine Taufe, eine Hoffnung, ein Abendmahl für alle , eine Rechtfertigung für alle usw. Insofern keine "Zwei-Klassengesellschaft". Ich vermeide deshalb auch möglichst das Wort "Klasse" und sagte lieber Gruppe oder "Hürde" innerhalb des einen "Stalls". Vergleiche Jesu Ausdrucksweise hinsichtlich der "anderen Schafe", die aus einer "anderen Hürde" sind, wenn sich das auch vom Zusammenhang her erst einmal auf die Heidenchisten bezog. Aber es zeigt an, daß es durchaus verschiedene "Hürden" in dem "einen Stall" geben kann! Mann kann 1. Kor. 15:50-58 in gewisser Weise auch auf die Allgemeine Auferstehung anwenden, denn auch sie werden eine "Umwandlung" erfahren, nämlich indem der Leib, der dem Tod unterworfen worden ist im Endergebnis nicht mehr sterben wird.

Neben der "Frühauferstehung" (Phil 3:11) der "Erstlinge" wird es die allgemeine Auferstehung der übrigen Gläubigen als auch der Ungläubigen geben. Worüber Christus der Martha gegenüber beim Tod Lazarus sprach und Martha selbst sprach, war die Allgemeine Auferstehung und nicht die Frühauferstehug der Erstlinge!
Natürlich werden auch die Ungläubigen letztendlich Christus anerkennen und annehmen müssen, um endgültig gerettet, zu werden. Dazu dient dann ja das Millenium.

Entgegen der Lehre der Zeugen Jehovas, bin ich allerdings der Meinung, daß diese Frühauferestehung noch nicht stattgefunden hat sondern erst bei der tatsählichen Wiederkunft Christi stattfinden wird. Das mit der unsichtbaren Gegenwart Jesu Christ seit 1914 ist ja nachweislich ein Irrtum und die darauf aufbauende Lehre, daß die Aufeerstehung der Erstlinge sukzessive seit dem schon stattgefunden hat, ebenfalls.

Gruß
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Unterschiedliche Auferstehungen zum Leben! Aber für alle wahren Christen?

#27 von Jurek , 26.08.2016 10:49

Hallo Schrat,

Danke für deine Gedanken, auf die ich gerne antworten möchte, zu was mich auch deine weiteren Gedanken sehr interessieren würden.

Zitat
ich glaube nicht daß das eine andere Art der Auferstehung ist! In dieser Sache glaube ich, daß die Lehre der Zeugen Jehovas richtig ist, daß das Neue Testament sich erst einmal an die richtet und für die geschrieben wurde, die diese "Erste Auferstehung als Erstlinge" oder an anderer Stelle auch als "Frühauferstehung" bezeichnet erlangen werden.


Gibt es nicht zwei Auferstehungen, eine zum LEBEN und eine zum GERICHT?
An welche Auferstehung glauben die von dir erwähnten „ZJ“? An der Auferstehung zum Gericht?

Zitat
Die im NT enthaltenen Grundsätze sind allerdings letztendlich auf alle Christen anzuwenden, wenn vom Kontext her nicht darauf geschlossen werden kann, daß spezielle Aussagen nur auf diese Gruppe anzuwenden sind, z.B. die Aussage von Petrus über "Könige und Priester".


???
Nur mal kurz dazu: Das NT unterteilt nach allen mir bekannten Kommentatoren die wahren Christen nicht in zwei unterschiedliche Gruppen. Wo hätte das NT denn gemacht?
Und wieso sollen nicht ALLE Christen heilig sein (Heb 13:24) und nur EIN Leib JESU bilden (1.Kor 12:12,13)? Denn wie kann dieses EINE Fleisch geteilt werden?
Wieso soll die Aussage des Petrus (1.Pet 2:5,9) sich nicht auf ALLE wahren Christen beziehen die nur EINE gemeinsame Hoffnung und Berufung haben (Eph 4:4)?

Du meinst:

Zitat
Und zwar deshalb, weil sich Gott ja nicht in seinen Grundsätzen ändert und auch vom jeweiligen Kontext meistens die allgemeine Anwendung über die Erstlinge hinaus zu erkennen ist und sinnvoll ist. Deswegen "ein Glaube, eine Taufe, eine Hoffnung, ein Abendmahl für alle , eine Rechtfertigung für alle usw. Insofern keine "Zwei-Klassengesellschaft".


Sehr wohl kann man von „Zweiklassen Gesellschaft“ sprechen, wenn die einen im neuen Bund sind und die anderen eben nicht… Das ist doch deutliche Trennungslinie!
Und die im Neuen Bund haben JESUS = ewiges Leben, und wer nicht drin ist, hat es eben - leider - nicht (1.Joh 5:12,20)

Zitat
Ich vermeide deshalb auch möglichst das Wort "Klasse" und sagte lieber Gruppe oder "Hürde" innerhalb des einen "Stalls".


Das ädert doch nichts daran, dass die Juden mit den Heiden dann eingesammelt nur EINE gemeinsame HERDE ohne Unterschied der Person noch Nationalität darstellen als das EINE Leib CHRISTI! Wo soll dabei noch irgendeine Trennung dabei geben? (Gal 3:26-29!)
Wie könnte das sein, wenn sie unterschiedliche Hoffnungen auf Auferstehung und Aufenthaltsort hätten, obwohl JESUS doch gleicherweise ihr HERR ist?

Zitat
Vergleiche Jesu Ausdrucksweise hinsichtlich der "anderen Schafe", die aus einer "anderen Hürde" sind, wenn sich das auch vom Zusammenhang her erst einmal auf die Heidenchisten bezog.


Was bedeutet: „erst einmal“?
JESUS ist zu niemanden anderen als zu den verlorenen Schafen ISRAELS gekommen! (Mat 15:24)
Da sie Ihn aber als Ganzes verwarfen (JESU Bezug im Gleichnis aus Mt.22:7ff) wurden für alle noch freien reservierten Plätze (in Summe die symbolischen „144000“) die restlichen aus den Nationen eingeladen und eingesammelt.
Und alle zusammen, welche Auferstehung erwartet diese wohl dann laut 1.Thes 4:15-17?

Zitat
Aber es zeigt an, daß es durchaus verschiedene "Hürden" in dem "einen Stall" geben kann! Mann kann 1. Kor. 15:50-58 in gewisser Weise auch auf die Allgemeine Auferstehung anwenden, denn auch sie werden eine "Umwandlung" erfahren, nämlich indem der Leib, der dem Tod unterworfen worden ist im Endergebnis nicht mehr sterben wird.


Du beziehst dich auf das Gleichnis JESU aus Joh 10. Da steht nirgendwo von welchen getrennten Hürden innerhalb eines Stalls. Wo denn?
Aber dazu kann man an einer anderen passenden Stelle genauer diskutieren:
z. B.:
ZWEI erwählte Gruppen?
Himmel oder Erde für die AT-Patriarchen?
144000 aus (nur) Offb.
Die "Übrigen der Toten" nach Offenbarung 20,5

Zitat
Neben der "Frühauferstehung" (Phil 3:11) der "Erstlinge" wird es die allgemeine Auferstehung der übrigen Gläubigen als auch der Ungläubigen geben.


Wo steht das in der Bibel, dass es neben der „Frühauferstehung“, dann eine allgemeine Auferstehung der übrigen Gläubigen geben wird?
Die NWÜ ist dazu wohl recht „tendenziös“, wie es scheint. (?)
Im Bibeltext geht es da einfach nur um die Auferstehung, keine Frühauferstehung. Es geht nur um die eine Auferstehung für Christen. Diese Auferstehung, welcher CHRISTUS auferstand.
Wobei dieser begriff „Frühauferstehung“ kontextuell verbunden wäre mit der „ersten Auferstehung zum Leben“ (vgl. Offb 20:5). Aber mit keiner anderen Auferstehung Betreff wahren Christen.
Und die spätere (allgemeine) Auferstehung, wird zum Gericht sein! (Joh 5:29).
Es gibt nur diese zwei Auferstehungen und nicht drei, wie du es anscheinend meinst. (?)
Nochmals: An welcher meinen die Allgemeinheit der „ZJ“ teilzuhaben?

Zitat
Worüber Christus der Martha gegenüber beim Tod Lazarus sprach und Martha selbst sprach, war die Allgemeine Auferstehung und nicht die Frühauferstehug der Erstlinge!


Aufgrund von was schlussfolgerst du das bitte?
Ich würde das gerne mal in der Bibel nachlesen wollen.

Zitat
Natürlich werden auch die Ungläubigen letztendlich Christus anerkennen und annehmen müssen, um endgültig gerettet, zu werden. Dazu dient dann ja das Millenium.


Das ist ein anderes Kapitel der Geschichte zu dem Thema, wann und was das Millennium ist. (Die „1000 Jahre“ aus Offenbarung 20)

Zitat
Entgegen der Lehre der Zeugen Jehovas, bin ich allerdings der Meinung, daß diese Frühauferestehung noch nicht stattgefunden hat sondern erst bei der tatsählichen Wiederkunft Christi stattfinden wird. Das mit der unsichtbaren Gegenwart Jesu Christ seit 1914 ist ja nachweislich ein Irrtum und die darauf aufbauende Lehre, daß die Aufeerstehung der Erstlinge sukzessive seit dem schon stattgefunden hat, ebenfalls.


Ja, davor wird in der Bibel gewarnt (2.Tim 2:18; 1.Joh 4:1).
Aber das sind nicht nur die „ZJ“, sondern sehr viele Kirchen die das behaupten, und diese aufgrund ihres Glaubens an die Unsterblichkeit der Menschenseele…

Würde mich zum Thema hier auf deine Antworten sehr freuen!

Gruß


"Und dies ist das Zeugnis: dass GOTT uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in Seinem SOHN.
Wer den SOHN hat, hat das (wahre) Leben; wer den SOHN GOTTES nicht hat, hat das (wahre) Leben nicht.
"
1. Johannes 5:11,12.

 
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Wie alt kann der Mensch werden?
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