RE: Die Trübsal der Wendepunkt für ungläubige Juden

#541 von Jurek , 31.12.2017 16:23


"Und dies ist das Zeugnis: dass GOTT uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in Seinem SOHN.
Wer den SOHN hat, hat das (wahre) Leben; wer den SOHN GOTTES nicht hat, hat das (wahre) Leben nicht.
"
1. Johannes 5:11,12.

 
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RE: Die Trübsal der Wendepunkt für ungläubige Juden

#542 von Schrat , 31.12.2017 16:30

Lieber Edelmuth,

wenn Gott was macht, dann hat er seine Gründe dafür, auch wenn wir die nicht immer kennen bzw. vielleicht nur mutmaßen können. Daß anstelle von zwei Stämmen Abzweigungen dieser Stämme genannt werden beweist nicht zwingend, daß man es nicht buchstäblich nehmen kann!

Mögliche Gründe für diesen Umstand findest Du in vielen Bibelkommentaren und wurden auch schon von mir und anderen genannt!

Gruß
vom Schrat


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RE: Die Trübsal der Wendepunkt für ungläubige Juden

#543 von Hervé Noir , 31.12.2017 17:07

Zitat von Edelmuth im Beitrag #540

- - -
Die 12 nichtlevitischen Stämme sind:

Zitat von NWÜ
Ruben, Simeon, Juda, Issachar, Sebulon, Ephraim, Manasse, Benjamin, Dan, Ascher, Gad und Naphtali (4Mo 1:4-15).


Damit ist eine buchstäbliche Anwendung von Offenbarung 7:4-8 ausgeschlossen.
- - -


Selbstverständlich ist Levi ein Stamm Israels. Zur Zeit der Zählung in 4. Mose 1 nahm der Stamm Levi eine Sonderstellung, stellte meines Wissens kein Personal für den Kriegsdienst.

Die Frage, warum Dan in Offenbarung 7 nicht genannt ist, beantwortete bereits “Theodoric”.

In Hesekiel 48 sind übrigens alle 13 Stämme aufgeführt.

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Es gibt nur 12 Stämme Israels und 12 Apostel des Lammes

#544 von Schrat , 31.12.2017 18:14

Liebe Forumsteilnehmer,

was mir schon eine Weile zu schaffen macht ist der hier letzte Zeit häufiger vertretene Gedanke, daß es nicht 12 sondern 13 Stämme Israels gäbe.....

Und ich habe versucht mir da Klarheit zu verschaffen, womit das zusammenhängt. Sicher kann man rein rechnerisch schon mal auf 13 "Stämme" kommen, je nach dem wie man zählt.

Nur wir sollten doch die "Sprachregelung" beibehalten, die wir der Bibel selbst entnehmen und da besonders das, was Jesus sagte. Und danach sollten wir nur von 12 Stämmen Israels sprechen. Unser Herr Jesus Christus sprach davon, daß seine Jünger künftig die "12 Stämme Israels" richten würden! Die 12 Stämme Israels gehen auf 12 Söhne Jakobs zurück. Dafür daß mitunter andere Namen angegeben werden gibt es Gründe, wie im folgenden ausgeführt.

Nach der Zahl der Stämme Israel werden Denksteine errichtet (2. Mose 24,4, Joshua 4). Elia baut seinen Altar aus 12 Steinen (1. Könige 18:31f) und die Edelsteine auf der Brusttasche des Hohenpriesters tragen die 12 Stammesnamen ( 2. Mose 28:21).

Daß unterschiedliche Zählweisen und unterschiedliche Namen verwendet werden, dafür gibt es Gründe. Insbesondere zur Zeit des alten Bundes hatte Levi kein eigenes Stammesgebiet. Aber Gott legte wohl wert darauf, daß trotzdem immer von 12 die Rede war und deswegen anstelle von Joseph Manasse und Ephraim. Auf diese Weise kamen wieder 12 zusammen. Wo Levi mitgezählt wird, werden sie als Stamm Josef zusammengefaßt (5. Mose 27:12f)

Die obigein Hinweise habe ich aus dem Bibellexikon von Mayer und Rienecker unter dem Stichwort "Stamm" entnommen.

Wir sollten da die "Sprachregelung" Gottes anerkennen und nicht aus 12 Stämmen 13 Stämme machen!

Und nach der Sprachregelung Gottes gibt es nur 12 Stämme Israels und 12 Apostel des Lammes.

Gruß
vom Schrat


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RE: Es gibt nur 12 Stämme Israels und 12 Apostel des Lammes

#545 von Hervé Noir , 31.12.2017 19:29

Zitat von Schrat im Beitrag #544

- - -
Wir sollten da die "Sprachregelung" Gottes anerkennen und nicht aus 12 Stämmen 13 Stämme machen!

Und nach der Sprachregelung Gottes gibt es nur 12 Stämme Israels und 12 Apostel des Lammes.

- - -


Hallo Schrat!

Selbstverständlich hast Du recht. Ich hätte denn auch nicht schreiben sollen "In Hesekiel 48 sind übrigens alle 13 Stämme aufgeführt", sondern "In Hesekiel 48 sind übrigens 13 Stämme aufgeführt, wobei Ephraim und Manasse für Josef stehen".

Grüße

Hervé Noir  
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RE: Es gibt nur 12 Stämme Israels und 12 Apostel des Lammes

#546 von Schrat , 31.12.2017 19:47

Na, ist doch schön,

daß wir hier auch mal "auf einen Nenner" kommen können und das Miteinander nicht oder nicht nur im gegenseitigen Bekriegen besteht!

Ich wünsch Dir und allen anderen ein frohes neues Jahr.

Draußen fallen sie schon wieder an zu ballern... Wird nicht schon über das Jahr genug geballert?
Und die armen Hundchen tun mir auch leid!

Das einzige gute an Sylvester ist, daß man die schönen alten Klassiker im Fernsehen mal wieder sieht mit Heinz Erhardt uns so... Ich werde mich rechtzeitig vor Mitternacht ins Bett legen, denn das neue Jahr wird bestimmt so bescheiden aussehen wie das alte und mit dem selben bescheidenem Wetter.

Gruß
vom Schrat


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Israel verläßt UNESCO

#547 von Theodoric , 31.12.2017 20:51

Die neue Generaldirektorin der UNESCO, Audrey Azoulay, sagte am Freitag, sie bedauere die israelische Entscheidung, die Organisation verlassen zu wollen.

Zitat
„Ich bedauere es sehr, da ich von der Überzeugung bin, dass man die Differenzen über den Zuständigkeitsbereich nur innerhalb der UNESCO und nicht von außen lösen kann“,

sagte sie in einer Erklärung.

Am Freitag übergab Israel einen Brief, in dem es seinen Austritt aus der UNO-Organisation zum Ende des Jahres 2018 bekanntgab. Damit folgt es den Vereinigten Staaten, die schon im Oktober ihren Austritt aus der UNESCO bekanntgegeben hatten.

Zitat
„Angesichts der Meinungsverschiedenheiten unter den Mitgliedsstaaten, die zu Abstimmungen führten, für die sie verantwortlich sind, sind in der UNESCO die Bemühungen für einen dauerhaften Dialog, einer Kooperation und Zusammenarbeit wichtiger als je zuvor. Bei meinem Amtsantritt habe ich mich verpflichtet, dies zu unterstützen“,

sagte die jüdische Generaldirektorin der Organisation.

Azoulay beschrieb die UNESCO als eine

Zitat
„Institution, die für die Verteidigung der Meinungsfreiheit, die Prävention aller Formen von Antisemitismus und Rassismus einsetzt, die ein einzigartiges Bildungsprogramm über den Holocaust und die Verhinderung von Völkermord entwickelt hat.“



Israel ist seit dem 16. September 1949 Mitglied der UNESCO. Mehrere prominente Israelis wurden von der Organisation geehrt, darunter Ivry Gitlis, der als UNESCO-Botschafter des guten Willens diente, der Bildhauer Dani Karavan, der als Künstler für den Frieden aktiv war und die Professorin Ada Yonah, die im Jahr 2008 den „UNESCO L’Oreal für Frauen in der Wissenschafts-Preis" erhielt.

Q.: NAI Redaktion

Die TAZ schreibt

Die Unesco-Mitglieder überbieten sich mit absurden Äußerung zu Israel. Der geplante Austritt des Landes ist nur konsequent.
Eine wunderbare Freundschaft hat zwischen der Unesco und Israel noch nie bestanden.
In dem Club, der Israel konsequent missachtet, hat der Judenstaat nichts verloren. Ein ums andere Mal überbieten sich die Unesco-Mitglieder mit Absurditäten, wenn sie Israel jede Verbindung zum Tempelberg und der Klagemauer abstreiten oder wenn sie allein Jordanien Jesu Taufstätte zuschreiben, wo er doch westlich des Jordans seine Wunder tat und auch dort Johannes begegnete.

Richtig wäre gewesen, den Palästinensern die Taufstätte zuzuschreiben, denn sie liegt im besetzten Westjordanland. Israels geplanter Austritt ist die logische Konsequenz, die der Serie einseitiger und blinder Entscheidungen folgen musste.
Die UN-Kulturorganisation entblößt ihre Ignoranz. Und sie ist das falsche Forum für grundsätzliche Kritik gegen Israels Regierung. Gerade in diesen Tagen kündigte sie den Bau neuer Siedlungen im besetzten palästinensischen Land an und sogar in Hebron, der „islamischen“ Stadt laut Unesco-Resolution, die ignoriert, dass dort Abraham, der jüdische Stammvater, begraben liegen soll.

Einzig nachvollziehbar sind die einseitigen Unesco-Entscheidungen, wenn sie als Ermutigung für die Palästinenser gemeint sind. Der Rückzug Israels ist ein diplomatischer Erfolg für Präsident Mahmud Abbas und seine Mitstreiter. Die PLO vertreibt einmal mehr ihre Gegner von einer internationalen Bühne. Dem Ende der Besatzung und ihrem eigenen Staat Palästina bringt sie das dennoch keinen Schritt weiter.

Susanne Knaul; Auslandskorrespondentin Israel


Zitat
Siehe, ich will Jerusalem zum Taumelbecher zurichten für alle Völker ringsumher

 
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RE: Israel verläßt UNESCO

#548 von Theodoric , 31.12.2017 22:50

Zitat
#533 von Theodoric , Gestern 18:02

Weder die Juden noch die Muslime wollen auf den Tempelberg und somit auf ihre Heiligtümer verzichten.



Neues Licht auf die Geschichte des Tempelbergs wirft dieses kleine Video

 
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Jerusalem gehört zu Israel

#549 von Schrat , 01.01.2018 08:43

Lieber Theodoric,

die Moslems erheben zwar auch Anspruch auf den Tempelberg. Doch ich denke mal die Eigentumsverhältnisse sind aus biblischer Sicht klar. Das Land hat Gott Israel verheissen, einschließlich Jerusalem und Tempelberg.

Natürlich muß man dann auch umsichtig und friedvoll mit den Menschen umgehen, die nunmal inzwischen dort angesiedelt sind. Aber leider ist es so wie von Paulus vorausgesagt "....zu keiner Übereinkunft fähig....vertragsbrüchig...." und das nicht nur in Jerusalem. Derjenige der die Macht hat, versucht seine eigenen Interessen rücksichtlos durchzusetzen und schert sich nicht um das Recht, auch nicht internationales Recht.

Aber nach meinem Kenntnisstand ist der Rechtsstatus vom biblischen und damit göttlichen Standpunkt nunmal so. Selbst im Koran wird meines Wissens nichts davon gesagt, daß Jerusalem die Haupt der Moslems wäre. Der Rechtsstatus nach internationalem Recht ist alledings ein anderer. Da gibt es ja die "Zweistaaten-Lösung".

Es gibt da nur außerhalb des Korans gewisse Legenden, daß Mohamed da auch gewesen sein soll.

Eine gründliche hisstorische Aufarbeitung unter
http://de.danielpipes.org/93/der-moslemi...h-auf-jerusalem

Zitat

...........

Schlussfolgerung

Politik, nicht religiöse Empfindlichkeit, hat die muslimische Bindung an Jerusalem seit fast vierzehn Jahrhunderten angetrieben; was der Historiker Bernard Wasserstein über das Wachstum muslimischen Gefühls im Verlauf des Kampfs gegen die Kreuzfahrer geschrieben hat, gilt durch die Jahrhunderte hindurch: „Häufig in der Geschichte Jerusalems kann erhöhte religiöse Leidenschaft größtenteils durch politische Notwendigkeit erklärt werden." Dieses Muster hat drei Hauptfolgen. Erstens wird Jerusalem für Muslime nie mehr als eine zweitrangig Stadt sein; „Glaube in die Heiligkeit Jerusalems", folgert Sivan richtigerweise, „kann weder als im Islam weit verbreitet noch als tief im Islam verwurzelt angesehen werden." Zweitens liegt das muslimische Interesse weniger in der Kontrolle über Jerusalem als in der Verhinderung der Kontrolle über die Stadt durch jemand anderes. Drittens ist die islamische Verbindung zu der Stadt schwächer als die jüdische, denn sie entspringt in gleichem Maße aus vergänglichen und irdischen Überlegungen wie aus unveränderlichen Glaubenssätzen.

Im Gegensatz dazu ist Mekka die ewige Stadt des Islam, der Ort, an dem Nicht-Muslime strengstens verboten sind. Sehr grob gesprochen: was Jerusalem für die Juden ist, ist Mekka für die Muslime – etwas, das der Koran selbst aussagt (Sure 2,145), indem er anerkennt, dass Muslime eine qibla haben und die „Völker des Buches" eine andere. Die Parallele wurde von mittelalterlichen Muslimen erkannt; der Geograph Yaqut (1179 – 1129) schrieb zum Beispiel, dass „Mekka den Muslimen heilig ist und Jerusalem den Juden." In neuer Zeit sind einige Gelehrte zu derselben Schlussfolgerung gelangt: „Jerusalem hat für das jüdische Volk dieselbe Rolle, die Mekka für Muslime hat", schreibt Abdul Hadi Palazzi, Direktor des Kulturinstituts der Islamischen Gemeinde Italiens.

Die Ähnlichkeiten sind erstaunlich. Juden beten dreimal in der Richtung Jerusalems, Muslime fünfmal täglich nach Mekka. Muslime sehen in Mekka den Nabel der Welt, genauso sehen Juden Jerusalem. Während Juden glauben, dass Abraham beinahe Isaaks Bruder Ismael in Jerusalem opferte, glauben Muslime, dieses Ereignis fand in Mekka statt. Die Kaaba in Mekka hat für Muslime ähnliche Funktion wie der Tempel in Jerusalem für Juden (wie die des Ziels für Pilgerreisen).
.............



Gruß
vom Schrat


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RE: Jerusalem gehört zu Israel

#550 von Theodoric , 01.01.2018 10:38

Zitat
#549 von Schrat , Heute 08:43
Lieber Theodoric,

die Moslems erheben zwar auch Anspruch auf den Tempelberg. Doch ich denke mal die Eigentumsverhältnisse sind aus biblischer Sicht klar. Das Land hat Gott Israel verheissen, einschließlich Jerusalem und Tempelberg.



Wir haben viel Verständnis fürs Leid der Palästinenser und befürworten ihre politische Selbstbestimmung vorbehaltlos. Aber weit mehr als Israel „verdanken“ die Palästinenser ihr Leid der eigenen Führung. Das Nicht-Anerkennen der Tatsachen brachte den Frieden bislang keinen Millimeter näher.

Israel kam dem Angriff Ägyptens im Juni 1967 zuvor. Es eroberte die syrischen Golanhöhen, das 1948 von Jordanien gegen den UNO-Beschluss von 1947 einverleibte Ost-Jerusalem sowie das Westjordanland und die Sinai-Halbinsel einschließlich des Gazastreifens. Israel schlug einen Tausch vor: Rückgabe der Gebiete für Anerkennung und Frieden. Nein, sagten alle Mitglieder der Arabischen Liga...

Es folgte im September 1978 unter US-Vermittlung das Israelisch-Ägyptische Abkommen von Camp David und im März 1979 der Friedensvertrag zwischen beiden Staaten. Er sah außerdem über Autonomie einen Weg zum Frieden mit den und letztlich einen Staat für die Palästinenser vor. Die Palästinenserführung sagte nein...

Sowohl 2001 als auch 2007 hatte Israel den Palästinensern 97 Prozent der besetzten Gebiete plus Ost-Jerusalem angeboten. Nein, war die Antwort. Alles und die Rückkehr von Millionen Flüchtlingen...

Ihr Nein und Terror haben den Palästinensern letztlich weniger Land und mehr jüdische Siedler beschert.

Zitat
Selbst im Koran wird meines Wissens nichts davon gesagt, daß Jerusalem die Haupt der Moslems wäre.



Die Muslime haben Mekka und Medina..und dennoch wollen sie sich auch noch Jerusalem einverleiben.

Wegen des Streits um Jerusalem warnt der türkische Präsident Erdogan davor, dass die islamische Welt ihre Heiligtümer in Mekka und Medina verlieren könnte.

Zitat
„Wir können Medina nicht beschützen, wenn Jerusalem geht."


So ein Schritt sei eine „rote Linie“ für Muslime, sagte Erdogan türkischen Medienberichten zufolge

Zitat
Wir können Mekka nicht beschützen, wenn Medina geht. Wenn wir Mekka verlieren, verlieren wir die Kaaba“,

sagte der türkische Präsident im Staatsfernsehen.

Von dieser Felsenkuppel wird jedenfalls kein Stein mehr auf dem anderen bleiben

Während der Kabinettssitzung letzten Sommer sagte Ministerpräsident Netanjahu dass man gestern als Teil der Bemühungen und Aktionen zur Verbesserung der Heimatfront in der Vorbereitung für Notfallssituationen mit einer nationalen Erdbebenübung, genannt „Erdbeben 2017“, begonnen habe.

Zitat
„Es gibt genug Erdbeben um uns herum in allen Sinnen des Wortes, aber wir leben neben dem syrisch-afrikanischen Riss und ein Erdbeben kann jeden Augenblick treffen. Sie haben schon und werden es zweifellos. Je besser wir vorbereitet sind, desto besser werden wir mit einem solchen Vorfall umgehen können und damit Schaden an Leben und Eigentum reduzieren.“



Er bat die Öffentlichkeit, den Übungsanweisungen zu folgen.

Zitat
„Wenn ich das Verhalten im Falle eines Erdbebens zusammenfassen müsste, im Gegensatz zu anderen Szenarien, die die Heimatfront bedrohen, ist die Grundregel: Gehen Sie aus den Häusern, kommen Sie aus den Gebäuden. Der sicherste Ort ist offener Raum.“



Seit 1975 gibt es in Israel ein Gesetz, das Bauherren vorschreibt, neue Gebäude möglichst erdbebensicher zu machen. Untersuchungen ergaben, dass alle „modernen“ Wohnhäuser, die bis 1980 in Israel errichtet worden waren, akut einsturzgefährdet seien. Das gilt vor allem für Sozialwohnungen, die nach der Masseneinwanderung von vertriebenen Juden aus der arabischen Welt in den frühen 1950er Jahren errichtet worden sind. Sie stehen meist auf dünnen Betonstelzen, die wie Streichhölzer zusammenbrechen könnten. Seitdem gibt es fixe Regeln, wie Häuser stabiler gebaut werden sollten. Besitzer der alten Häuser können ohne großen bürokratischen Aufwand die alten Wohnhäuser konsolidieren.

Die Häufigkeit und Intensität weltweiter Ereignisse, Kriege, Hungersnöte und Erdbeben nehmen dramatisch zu. Das letzte schwere Beben hat es 1927 gegeben, als die Stadt Safed in Galiläa fast ausradiert worden ist und es auch in Jerusalem schwere Schäden an Gebäuden gegeben hat, darunter an der Al-Aksa-Moschee.Während sich in Italien zwei Erdplatten übereinander stülpen, reiben sich im sogenannten syro-afrikanischen Graben die europäische und die asiatische Platte. Der Bruch an den Platten ist in der Jordansenke zu erkennen, wo an der Stelle des Toten Meeres die Erdoberfläche 400 Meter unter den Meeresspiegel abgesunken ist. Dieser Graben zieht sich rund um den Erdball. Wenn sich zwischen beiden Platten Spannungen aufbauen, entladen sich diese mit Gewalt.

Wenn es das letzte große Beben 1927 gegeben hat und 50 Jahre der „Durchschnitt“ sind, so muss man in Israel jeden Augenblick mit einer großen, zerstörerischen Erschütterung rechnen.

Das wichtigste Zeichen und Gradmesser der Endzeit ist das Volk der Juden und der heute existierende Staat Israel mit Jerusalem als Hauptstadt.


 
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RE: Jerusalem gehört zu Israel

#551 von Gerd , 01.01.2018 11:01

@Theodoric,
kann man am ISLAM nicht das Wirken des Antichristen erkennen, wie der bei Paulus im Thess-brief vorausgesagt wurde?

2016 schrieb ich bei Bechhaus:

Gerd says:
25. Juni 2016 20:44

Vielen Dank, liebe Petra,

deine Kommentare und die der anderen kritischen Betrachter dieser Großreligion, zeigen welche mörderische Gefahr von dieser Großsekte (das ist sie!) ausgeht. Mir ist schon vor ungef. 30 Jahren aufgefallen, als der Kampf um den Tempelberg in Jerusalem immer deutlicher wurde, dass es da nicht um rein geografische Eroberungen geht war für Bibelbetrachter zu erkennen (wenn sie wollen), da geht es nämlich um die Besitznahme eines von Jahwe ausgehenden heiligen Territoriums – zwei „Götter“ bereiten sich offenbar auf den letzten entscheidenden Endkampf vor – vielleicht führt das zu Harmagedon?

Danke für deinen Filmhinweis, ich habe die Übersetzung des Buches aus dem Englischen, Link folgt unten:

Auszüge aus dem Buch von Richardson: „Der Islamische Antichrist“

Die Mittel und Methoden des Mahdi diesen Auftrag zu erfüllen, ziehen zahlreiche militärische
Kampagnen oder heilige Kriege (Djihad) mit ein. Während einige Muslime glauben, dass sich die
meisten Nicht-Muslime unter der Herrschaft des Mahdi friedlich zum Islam bekehren lassen
werden, ist in den meisten Traditionen ein Bild vorhanden, nach dem Nicht-Muslime in
Konsequenz der Eroberungen des Mahdi zum Islam konvertieren. Abduallrahman Kelani, Autor des
Werkes The last Apocalypse (Die letzte Apokalypse), beschreibt die vielen Schlachten des mahdi:
(Al)-Mahdi wird einen Eid der Treue als Kalif für alle Muslime erhalten. Er wird Muslime in vielen
Schlachten des Djihad anführen. Sein Regime wird ein Kalifat sein, das der Führung des Propheten
folgt. Viele Schlachten werden sich während der Herrschaft des Mahdi zwischen Muslimen und Ungläubigen ergeben…
15
Sogar der moderate und sehr beliebte muslimische Autor Harun Yahya nimmt Bezug auf die
Invasionen des Mahdi in zahlreichen nicht-muslimischen Ländern: „Der Mahdi wird in alle Orte
zwischen West und Ost einmarschieren.“
16

DIE EROBERUNG ISRAELS

In der islamischen Tradition wird der Mahdi so dargestellt, dass er sich der Armee der
muslimischen Kämpfer und Träger der schwarzen Flaggen anschließt. Der Mahdi wird diese Armee
nach Israel leiten und das Land für den Islam zurück erobern. Die Muslime werden die Juden
abschlachten bis sehr wenige von ihnen übrig sind und Jerusalem als Ort der Weltherrschaft des
Mahdi dienen wird:
Rasulullah (Mohammed) sagte: „Armeen der Träger schwarzer Flaggen, werden aus Khurasan
kommen. Keine Macht wird sie aufhalten, und letztendlich werden sie Eela erreichen (Baitul Maqdas
in Jerusalem) wo sie ihre Flaggen hiessen werden.“
21

MILITÄRISCHER ANGRIFF AUF ISRAEL – DER TEMPELBERG ALS HAUPTSITZ

Die Bibel lehrt, dass der Antichrist zusammen mit seiner multinationalen Koalition Israel zum
Zwecke der Eroberung angreifen wird, insbesondere Jerusalem.
Ich versammle alle Völker zum Kampf gegen Jerusalem. Die Stadt wird eingenommen, die Häuser
werden geplündert, die Frauen geschändet. Die Hälfte der Stadt muss in die Verbannung ziehen; der
Rest (der sich der Herrschaft des Antichristen unterwirft) aber wird nicht aus der Stadt vertrieben (Sacharja 14:2) …


www.crash-news.com/web/wp-content/upload...-Antichrist.pdf

Was mich seit der ungebremsten Zuwanderung von Muslimen in unsere Länder überrascht ist, dass zwar wegen Terror unsere handys abgehört, die E-mails nach verdächtigen Wörten durchsucht werden – was zu begrüßen ist! – aber im September, Oktober und danach des Vorjahres wurden Menschen, die ihre angelernte Religion sehr ernst nehmen (Kleidung, oftmalige Gebete gg Mekka usw.) ungehindert ins Herz der Christenheit herein durften, mit welcom-Bezeugungen…

Humanität braucht Herz, aber die Gegenwartsgeschichte sollte auch das Hirn aktivieren! Nun entdeckt man immer wieder Bewegungen in einigen Auffanglagern – genug, ich wurde schon zu oft von Sektenaufklärern zum Hetzer „ge(t)adelt“, die Zeugen Jehovas, die nie auf die Idee kämen sich für ihr Heil in die Luft zu sprengen, sie würden nie „Ungläubige“ als erstrebtes Ritual mit in den Tod nehmen, die kritisiert man nach Strich und Faden, aber die islamischen Zuwanderer werden, aus sog. christlicher Nächstenliebe, nie in Frage gestellt.

Das ging nun etwas über die religiösen Bräuche der genannten „Kultur“ hinaus, aber es geht nicht nur um eine geistige Irreführung, es geht dabei auch um mörderische Aktivitäten…

Noch soviel: i c h kann nicht glauben, dass man sagen darf, dass der muslimische Allah und Jahwe derselbe Gott wäre, aber vielleicht sehe ich das zu einseitig?

Schönen Abend, liebe Petra, lasse wieder von dir hören, besser: lesen 🙂

Gerd
PS.: Gibt es denn irgend einen biblischen Hinweis darauf, dass Jahwe jemals mit anderen Göttern (z.B. Baal) kooperierte?
-----------------------------------------------------
Grüße!

 
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RE: Jerusalem gehört zu Israel

#552 von Hervé Noir , 01.01.2018 11:28

Zitat von Gerd im Beitrag #551

- - -
DIE EROBERUNG ISRAELS

In der islamischen Tradition wird der Mahdi so dargestellt, dass er sich der Armee der
muslimischen Kämpfer und Träger der schwarzen Flaggen anschließt. Der Mahdi wird diese Armee
nach Israel leiten und das Land für den Islam zurück erobern. Die Muslime werden die Juden
abschlachten bis sehr wenige von ihnen übrig sind und Jerusalem als Ort der Weltherrschaft des
Mahdi dienen wird:
Rasulullah (Mohammed) sagte: „Armeen der Träger schwarzer Flaggen, werden aus Khurasan
kommen. Keine Macht wird sie aufhalten, und letztendlich werden sie Eela erreichen (Baitul Maqdas
in Jerusalem) wo sie ihre Flaggen hiessen werden.“
21

MILITÄRISCHER ANGRIFF AUF ISRAEL – DER TEMPELBERG ALS HAUPTSITZ

Die Bibel lehrt, dass der Antichrist zusammen mit seiner multinationalen Koalition Israel zum
Zwecke der Eroberung angreifen wird, insbesondere Jerusalem.
Ich versammle alle Völker zum Kampf gegen Jerusalem. Die Stadt wird eingenommen, die Häuser
werden geplündert, die Frauen geschändet. Die Hälfte der Stadt muss in die Verbannung ziehen; der
Rest (der sich der Herrschaft des Antichristen unterwirft) aber wird nicht aus der Stadt vertrieben (Sacharja 14:2) … [/i]
- - -


Auf welchem Territorium der letzte Großherrscher zur Macht kommt, ist in den Kapiteln 2 und 7 sowie in der Offenbarung Kapitel 13 und 17 deutlich genug vorhergesagt. Die selbe Macht wird auch Länder des Nahen Ostens und Nord-Afrikas unterwerfen. Und das keineswegs in ferner Zukunft, vielmehr könnte der Bginn dieser kriegerischen Unternehmen bereits in wenigen Monaten sein...

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RE: Jerusalem gehört zu Israel

#553 von Edelmuth , 01.01.2018 15:30

Nein, Gerd!

Zitat von #551 Gerd
...kann man am ISLAM nicht das Wirken des Antichristen erkennen, wie der bei Paulus im Thess-brief vorausgesagt wurde?


Auch Israel bzw. die gläubigen Juden lehnen Jesus als ihren Messias ab und offenbaren sich damit als Antichristen. In wie weit „bekennende“ Christen, die lediglich vorgeben Christen zu sein aber Jesus nicht kennen, dazu gehören, mag jeder selber entscheiden. Doch die Stigmatisierung der Moslems als die in der Bibel erwähnten Antichristen ist falsch.

Ede

 
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RE: Jerusalem gehört zu Israel

#554 von Edelmuth , 01.01.2018 15:44

Hallo Gerd

Zitat von Gerd
Die Bibel lehrt, dass der Antichrist zusammen mit seiner multinationalen Koalition Israel zum Zwecke der Eroberung angreifen wird, insbesondere Jerusalem.
Ich versammle alle Völker zum Kampf gegen Jerusalem. Die Stadt wird eingenommen, die Häuser werden geplündert, die Frauen geschändet. Die Hälfte der Stadt muss in die Verbannung ziehen; der Rest (der sich der Herrschaft des Antichristen unterwirft) aber wird nicht aus der Stadt vertrieben (Sacharja 14:2)


Der von dir erwähnte Vorgang vollzog sich bei der Führung der Israeliten in die Babylonische Gefangenschaft. Diese Gefangenschaft war eine Zuchtmaßnahme Gottes, denen sich alle Israeliten unterziehen sollten. Natürlich haben sich einige Israeliten gegen den Willen Gottes versteckt und sind zurück geblieben, um sich dieser Zuchtmaßnahme zu entziehen. Sie mussten sich den Babyloniern ergeben. Allerdings wurden sie, wie von Gott angekündigt, krank und starben.

Ede

 
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RE: Jerusalem gehört zu Israel

#555 von Gerd , 01.01.2018 18:20

Lieber Ede,

lehrt nicht die Hermeneutik und auch die Organisation der du noch angehörst: man muss immer den Kontext beachten!

Du zitierst nur bis Vers 2 und danach nicht wie das Geschehen enden könnte. Du meinst, Sacharja bezog sich auf die Trubles in Babylon. WTG zeigt:

*** it-2 S. 731 Sacharja (Buch) ***
SACHARJA (BUCH).
Dieses Buch der Hebräischen Schriften nennt als Schreiber „Sacharja, den Sohn Berechjas, des Sohnes Iddos, den Propheten“ (Sach 1:1). Es enthält auch Hinweise für die Bestimmung der Zeitspanne, die es umfaßt, und der ungefähren Zeit der Niederschrift. Die letzte Zeitangabe im Buch Sacharja ist der 4. Tag des Kislew im 4. Jahr der Regierung des Darius (etwa der 1. Dezember 518 v. u. Z.; 7:1). Demgemäß kann die Niederschrift des Buches nicht vor Ende 518 v. u. Z. abgeschlossen worden sein. Da das „Wort Jehovas“ im „achten Monat, im zweiten Jahr des Darius“ (Oktober/November 520 v. u. Z.), an Sacharja erging (1:1), umfaßt das Buch einen Zeitraum von mindestens zwei Jahren.

Wenn die babylonische Gefangenschaft 539 endete, wurde er bestenfalls 20 Jahre später vom "Wort Jehovas" inspiriert - aber das glaubst du durch eigene geistige Auslegung eh nicht

Sach 14: (gemäß deiner Vorzugsbibel NWÜ)
....und die Häuser werden geplündert werden, und die Frauen, sie werden vergewaltigt werden.+ Und die Hälfte der Stadt soll ins Exil ausziehen;+ was aber die Übriggebliebenen* des Volkes betrifft,+ sie werden nicht aus der Stadt+ weggetilgt werden.
3 Und Jehova wird gewiß ausziehen und gegen jene Nationen Krieg führen+ wie am Tag seiner Kriegführung, am Tag des Kampfes.+ 4 Und seine Füße werden tatsächlich an jenem Tag auf dem Berg der Olivenbäume* stehen, der vor Jerusalem, im Osten,+ ist; und der Berg der Olivenbäume+ soll sich in seiner Mitte spalten,+ ...

WANN erfüllte sich denn das ↑↑↑↑↑↑↑↑↑↑ ?

 
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