RE: welches Israel ist das Gottes Volk?

#496 von Gerd , 29.12.2017 18:00

Zitat von Jurek im Beitrag #495
Aber wie wäre es, um sich selber und uns mal hier Gedanken zu machen?
Welchen Glauben praktiziert wer hier?
Glaube an Israel wird NIEMANDEN retten!


Ich mache mir Gedanken darüber, wie Gläubige, die immer wieder auffordern auf die BIBEL Bezug zu nehmen, nicht imstande sind einige Voraussagen im AT, die eine andere Gruppe von Gläubigen behandelt, nämlich die die die neue Erde als Menschen führen werden derart ignorieren, förmlich unfähig sind Texte zu widerlegen, wenn sie es immer nur pauschal tun.

Sie sind gegen diese AT-Voraussagen, sie wollen mit allen Mitteln verhindern, dass dies hier genauer analysiert wird - sie meinen die Nachkommen Abraham verdienen es nicht noch einmal einen Segen von JHWH zu empfangen. DIESE Gläubigen sind auch Teil für die Aufklärung aus einer einseitigen Betrachtungsweise und w i e sie mit dem "Wort Gottes" und Bibel umgehen!

Rettet sie denn diese Abweisung der Nachkommen Abrahams, die lt. Paulus immer noch "Geliebte um der VÄTER willen" sind - d a s macht sehr nachdenklich

 
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RE: welches Israel ist das Gottes Volk?

#497 von Edelmuth , 29.12.2017 18:01

Wer verkörpert heute Gottes Volk

Auf wen ist Jeremia 31:31ff anwendbar und warum?

Zitat von NWÜ
(Jeremia 31:31-32) . . .„Siehe! Es kommen Tage“, ist der Ausspruch Jehovas, „da will ich mit dem Hause Israel und mit dem Hause Juda einen neuen Bund schließen; 32 nicht einen wie den Bund, den ich mit ihren Vorvätern schloß an dem Tag, an dem ich ihre Hand ergriff, um sie aus dem Land Ägypten herauszuführen, ‚welchen meinen Bund s i e brachen, obwohl ich selbst ihr ehelicher Besitzer war‘ ist der Ausspruch Jehovas.“



Jehova kündigt einen neuen Bund an, den er mit den „geistigen“ Israeliten (durch Jesus) schließen wird. Es sollte kein Bund sein, wie der, den er mit den Israeliten schloss (mosaischer Bund), als er sie aus Ägypten herausführte, der die Auswahl nach dem Fleische (jüdischer Abstammung) traf. Es sollte ein Bund sein, der die Herauswahl nach dem Geiste, nach dem, was sie im Herzen hatten, traf.

Zitat von NWÜ
(Jeremia 31:33-34) . . .Denn das ist der Bund, den ich mit dem Hause Israel nach jenen Tagen schließen werde“ ist der Ausspruch Jehovas. „Ich will mein Gesetz in ihr Inneres legen, und in ihr Herz werde ich es schreiben. Und ich will ihr Gott werden, und sie selbst werden mein Volk werden.“ 34 „Und sie werden nicht mehr ein jeder seinen Gefährten und ein jeder seinen Bruder lehren, indem [sie] sprechen: ‚Erkennt Jehova!‘, denn sie alle werden mich erkennen, von ihrem Geringsten selbst bis zu ihrem Größten“ ist der Ausspruch Jehovas. „Denn ich werde ihre Vergehung vergeben, und ihrer Sünde werde ich nicht mehr gedenken.“


Haben die Israeliten Gott erkannt? Nein, sie setzen ihr Vertauen auf Waffen und nicht auf Gott. Sie haben weder den Vater noch den Sohn wirklich erkannt und bedürfen dringend der Belehrung. Keinesfalls spiegelt der Staat Israel das Volk wieder, dass in Jeremia 31:33,34 beschrieben wird.

Treffen nachstehende Bibelstellen auf den Staat Israel und seine Bewohner zu?

Zitat von NWÜ
(Jesaja 54:13) Und alle deine Söhne werden von Jehova Belehrte sein, und der Frieden deiner Söhne wird überströmend sein.

(Johannes 6:45) Es steht in den PROPHETEN geschrieben: ‚Und sie werden alle von Jehova belehrt sein.‘ Jeder, der vom Vater gehört und gelernt hat, kommt zu mir.

(1. Thessalonicher 4:9) Was jedoch die brüderliche Liebe betrifft, so habt ihr nicht nötig, daß wir euch schreiben, denn ihr selbst seid von Gott gelehrt, einander zu lieben;

(1. Johannes 2:27) Und was euch betrifft: Die Salbung, die ihr von ihm empfangen habt, bleibt in euch, und ihr benötigt niemand, der euch lehre; sondern wie euch die von ihm [kommende] Salbung über alle Dinge belehrt und wahr ist und keine Lüge ist, und so, wie sie euch belehrt hat, bleibt in Gemeinschaft mit ihm.



Wo sind sie mit heiligem Geist gesalbt, da die Ausgießung des Heiligen Geistes erst nach Jesus Tod über Jesus Jünger erfolgt ist.

Zitat von NWÜ
(Jeremia 24:7) Und ich will ihnen ein Herz geben, mich zu erkennen, daß ich Jehova bin; und sie sollen mein Volk werden, und ich selbst werde ihr Gott werden, denn sie werden mit ihrem ganzen Herzen zu mir umkehren.



Wo sind die Bewohner des Staats Israels mit ganzem Herzen zu Gott zurückgekehrt? Wo?

Zitat von NWÜ
(Hebräer 8:11-13, 9:11-15) . . .Und sie werden keineswegs ein jeder seinen Mitbürger und ein jeder seinen Bruder lehren, indem sie sprechen: „Erkenne Jehova!“ Denn sie alle werden mich erkennen, vom Geringsten bis zum Größten von ihnen. 12 Denn ich werde ihren ungerechten Taten gegenüber barmherzig sein, und ich werde ihrer Sünden bestimmt nicht mehr gedenken.‘ “ 13 Indem er sagt „einen neuen [Bund]“, hat er den früheren für veraltet erklärt. Nun ist das, was veraltet ist und alt wird, dem Verschwinden nahe. . . .Als jedoch Christus als Hoherpriester der guten Dinge kam, die sich eingestellt haben, durch das größere und vollkommenere Zelt, das nicht mit Händen gemacht, das heißt nicht von dieser Schöpfung ist, 12 begab er sich, nein, nicht mit dem Blut von Ziegenböcken und von jungen Stieren, sondern mit seinem eigenen Blut ein für allemal an die heilige Stätte und erlangte eine ewige Befreiung [für uns]. 13 Denn wenn das Blut von Ziegenböcken und von Stieren und die Asche einer jungen Kuh, auf diejenigen gesprengt, die verunreinigt worden sind, in dem Maße heiligt, daß das Fleisch rein wird, 14 wieviel mehr wird das Blut des Christus, der durch ewigen Geist sich selbst ohne Makel Gott dargebracht hat, unser Gewissen von toten Werken reinigen, damit wir [dem] lebendigen Gott heiligen Dienst darbringen können? . . .Darum ist er also Mittler eines neuen Bundes, damit die Berufenen die Verheißung des ewigen Erbes empfangen könnten, . . .



Das geistige Israel, die gesalbten Brüder Christi, die aufgrund ihres Glaubens ausgewählt wurden, werden ein Leben im Himmel bekommen und zu einer Säule des Tempels Jehovas werden, aus dem sie nie wieder herausgehen werden..

Zitat von NWÜ
(Offenbarung 3:12) . . .Wer siegt — ihn will ich zu einer Säule im Tempel meines Gottes machen, und er wird auf keinen Fall mehr [aus ihm] hinausgehen, und ich will den Namen meines Gottes und den Namen der Stadt meines Gottes, des neuen Jerusalem, das von meinem Gott aus dem Himmel herabkommt, und diesen meinen neuen Namen auf ihn schreiben.



Ede

 
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RE: welches Israel ist das Gottes Volk?

#498 von Jurek , 29.12.2017 18:30

Fleischlicher Nachkommen Abrahams zu sein, garantiert nicht automatisch, dass man deswegen gerettet werden könnte. (Joh 8:37)
Also konkret WAS? Um welche Nachkommen Abrahams geht es in der Prophetie?
Einfach zu behaupten dass das keine Rolle spielt, weil es nicht darum geht, sondern um den einseitigen Willen und Vorsatz GOTTES wegen GOTTES Versprechen und um den "Vätern" gegenüber, ist im Zusammenhang des Wortes GOTTES unsinnig!
Aus einzelnen herausgepickten Versen kann man vieles machen! Aber die Wahrheit ist in Verbindung mit dem gesamten Wort GOTTES zu finden. Das sollte man nicht ignorieren.
Mat 3:9,10 u. ä. sprechen Urteil über diese, die meinen "Nachkommen Abrahams" zu sein, weil es doch dabei darauf ankommt, wer welche Frucht bringt! Das zu verneinen heißt Verneinung JESU Aussagen.


"Und dies ist das Zeugnis: dass GOTT uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in Seinem SOHN.
Wer den SOHN hat, hat das (wahre) Leben; wer den SOHN GOTTES nicht hat, hat das (wahre) Leben nicht.
"
1. Johannes 5:11,12.

 
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Das ist Israel ist Gottes Volk, zu dem Gott spricht

#499 von Schrat , 29.12.2017 18:40

Lieber Edelmuth,

die Verheissungen eines Neuen Bundes richteten sich an dasselbe Israel, an das Israel, zu dem Jeremia damals schrieb!

"Geistiges Israel" gibt es nicht, höchstens Israel, welches es auch geistig ist.

Die Israeliten und die damals und danach lasen, brauchten da nicht ein anderes Volk darunter verstehen, sie waren durchaus berechtigt, das auf die Nachkommen Abrahams, Isaaks und Jakobs zu beziehen - bekannt auch als "Israeliten", also Israeliten, die es dem Fleische nach waren. Allerdings wird in der Prophezeiung auch gesagt, daß sie einen anderen Geist bekunden würden. Das Gesetz wäre nicht mehr auf Stein, sondern auf Herzen geschrieben. Nur in sofern "Geistiges Israel", aber immer noch Israel! Mit einer Öffnungsklausel für Menschen aus den Nationen, siehe Hosea und Römer Kapitel 11.

"Geistiges Israel" ist eine Erfindung von Zeugen Jehovas und vielleicht auch von anderen.

Wenn gesagt wird "Haus Israel" ist das auch ein Hinweis, daß auch die Nachkommen Abrahams, Isaaks und Jakobs gemeint war. Denn das "Haus Israel" bestand aus dem Nord- und Südreich. Paulus wendet den Text aus Jeremia 31
auch auf das "fleischliche" Israel an! (Hebräer 8:8 ff)

Galater 6:16 wird da oft falsch verstanden und angewandt und dann kommt da dies kuriose "Geistige Israel" heraus...

Galater <6:15,16> sagt nach etlichen Kommentaren, die ich dazu habe, nicht daß "die neue Schöpfung" ein "geistiges Israel" ist. Erst wird ganz allgemein davon gesprochen, daß es nun nicht auf eine Beschneidung ankommt sondern daß man eine "neue Schöpfung" sein muß. Sowohl Menschen aus den Nationen, die nun auch zum Israel Gottes gehören können als a u c h die buchstäblichen Israeliten müssen eine neue Schöpfung sein. Im letzten Satzteil
wird dann noch einmal hervorgehoben, daß dies auch für das Israel Gottes (das buchstäbliche Israel) gilt.

Hier der Kommentar von McDonald dazu:

Zitat

Zitat
"Und über das Israel Gottes!" Viele sind der Ansicht, daß hier die Gemeinde gemeint ist. Doch "Israel Gottes" bezeichnet hier die Juden, die von ihrer leiblichen Abstammung her Juden sind und den Herrn Jesus als ihren Messias angenommen haben. Es gab für diejenigen, die unter dem Gesetz lebten, weder Frieden noch Barmherzigkeit, doch sind diese Eigenschaften Teil der neuen Schöpfung"



Adolf Kupfer
http://www.bibelkommentare.de/index.php?page=qa&an
swer_id=507

Zitat
Es ist in <Galater 6:16> von 2 Gruppen die Rede. Einmal Heidenchristen, wie es die Galater waren, die anstelle von natürlichen Juden "eingepropft" wurden und Christen aus den Juden.


Elberfelder Bibel

Zitat

Zitat
Galater 6,16 Und so viele nach dieser Richtschnur wandeln werden - Friede über sie und Barmherzigkeit, und über das Israel Gottes.



Der letzte Satzteil ist keine rückbezügliche Erklärung oder Erweiterung des vorigen Satzteils! Auch der Zusammenhang und das Thema des Galaterbriefes legen nahe, daß mit "und" zu übersetzen ist und zwei Gruppen gemeint sein müssen. Zum einen die Judenchristen, die versuchten die Heidenchristen in Galtien wieder zum Gesetz zurückzubringen einschließlich Beschneidung u n d die Heidenchristen.

So erklärt die Bibel sich selbst und es ist hinreichend deutlich, was mit dem "Geistigen Israel" gemeint ist und daß mit diesem Begriff keineswegs die an Abraham, Isaac und Jakob gegebenen Veheißungen außer Kraft gesetzt werden.

Ein anderer Text, der auch gerne im Sinne von "Geistiges Israel" mißbraucht wird ist Römer 2:29

Zitat
"(Römer 2:29) sondern der ist ein Jude, der es innerlich ist, und [seine] Beschneidung ist die des Herzens durch Geist und nicht durch ein geschriebenes Recht. Das Lob eines solchen kommt nicht von Menschen, sondern von Gott."


Der Zusammenhang zeigt deutlich, dass Juden angesprochen sind, die der Abstammung nach Juden waren und sich etwas darauf einbildeten, von Abraham abzustammen. Paulus hebt hervor, dass das a l l e i n nicht reicht, sondern dass eine geistige Dimension, nämlich der Glaube, wie ihn Abraham offenbarte, hinzukommen muss. Alle mir bekannten Kommentatoren heben dies hervor.

Gruß
vom Schrat


WER ZENSIERT FÜRCHTET DIE WAHRHEIT

 
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RE: welches Israel ist das Gottes Volk?

#500 von Gerd , 29.12.2017 20:11

Danke an Schrat für den klaren Beitrag,

auch an Stojan, damit:

Zitat
RE: welches Israel ist das Gottes Volk?
#491 von Stojan , Heute 15:51

Rolf Wiesenhuetter hat zu diesem Thema ein aufschlußreiches Buch geschrieben:

"Als Augustinus irrte...
Entstehung der Substitutionstheorie, die Heilsgeschichte Israels und der Antisemitismus"

Hier zeigt er die Ursprünge und die Entwicklung einer antijudaistischen Substitutioinstheologie auf (auch Ersatztheologie) und deren unbiblische Grundlage.

Nicht Gott hat sein auswähltes Volk verworfen, sondern die Kirche hat die Juden verworfen. Das ist der Untergrund einer Lehre, die Teile der Bibel verwirft und als überholt ansieht.



Und die Kleinkirchen, auch Sekten genannt, verstehen nun genau das, was Hochwürden Augustinus erdachte, aber gleichzeitig überschlagen sie sich, dessen Kirche zu verurteilen - seltsam, seltsam....

 
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RE: Das ist Israel ist Gottes Volk, zu dem Gott spricht

#501 von Hervé Noir , 29.12.2017 20:29

Zitat von Schrat im Beitrag #499

- - -
Zitat

Zitat
Galater 6,16 Und so viele nach dieser Richtschnur wandeln werden - Friede über sie und Barmherzigkeit, und über das Israel Gottes.


Der letzte Satzteil ist keine rückbezügliche Erklärung oder Erweiterung des vorigen Satzteils! Auch der Zusammenhang und das Thema des Galaterbriefes legen nahe, daß mit "und" zu übersetzen ist und zwei Gruppen gemeint sein müssen. Zum einen die Judenchristen, die versuchten die Heidenchristen in Galtien wieder zum Gesetz zurückzubringen einschließlich Beschneidung u n d die Heidenchristen.

So erklärt die Bibel sich selbst und es ist hinreichend deutlich, was mit dem "Geistigen Israel" gemeint ist und daß mit diesem Begriff keineswegs die an Abraham, Isaac und Jakob gegebenen Veheißungen außer Kraft gesetzt werden.
- - -


Hallo Schrat!

Sehe das weitgehend genau so. Doch stoße ich mich immer wieder an der Gleichsetzung der Angehörigen der jüdischen Religion mit den Stämmen Israel. Diese Fehleinschätzung führt zur falschen Deutung der aktuellen Weltlage. Es lässt sich mit Schriftzitaten leicht belegen, dass es in der letzten Phase des gegenwärtigen Systems um's physische Überleben geht. Und für viele Menschen gerät dieses durch falsche Blickrichtung in Gefahr...

Grüße

Hervé Noir  
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RE: Das ist Israel ist Gottes Volk, zu dem Gott spricht

#502 von Edelmuth , 29.12.2017 23:18

Guten Abend Gerd

Zitat von Gerd
Und die Kleinkirchen, auch Sekten genannt, verstehen nun genau das, was Hochwürden Augustinus erdachte, aber gleichzeitig überschlagen sie sich, dessen Kirche zu verurteilen


Meinst du damit die Ernsten Bibelforscher, den du offenbar aufgrund deiner hier vertretenen Lehren sehr zugetan zu sein scheinst? Möglicherweise sprichst du aus Erfahrungen.

Ede

 
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RE: Das ist Israel ist Gottes Volk, zu dem Gott spricht

#503 von Gerd , 30.12.2017 05:01

Zitat von Edelmuth im Beitrag #502
Meinst du damit die Ernsten Bibelforscher, den du offenbar aufgrund deiner hier vertretenen Lehren sehr zugetan zu sein scheinst? Möglicherweise sprichst du aus Erfahrungen.


Die Bibelforscher folgten nicht dem Augustinus, sondern das tut die Religionsgemeinschaft die du laufend besuchst, diese folgt diesem Kirchenmann, Auszug über Sach. 12:

Quelle WTG: PM Kap. 19, S. 334, „ Theokratiebuch“

Wenn wir nun diesen prophetischen Spruch, der den Namen des Schöpfers trägt, lesen, können wir selbst beurteilen, ob er jetzt von internationaler Wichtigkeit ist:
2 „Ein prophetischer Spruch: ,Das Wort Jehovas hinsichtlich Israels‘ ist der Ausspruch Jehovas, des Einen, der die Himmel ausspannt und die Grundlage der Erde legt und den Menschengeist in seinem Innern bildet. ,Siehe, ich mache Jerusalem zu einer Schale, die alle Völker ringsum taumeln macht; und auch gegen Juda wird er schließlich bei der Belagerung sein, ja gegen Jerusalem. Und es soll geschehen an jenem Tage, daß ich Jerusalem zu einem Laststein für alle Völker machen werde. Alle, die ihn aufheben, werden sich bestimmt wund reißen; und wider sie [die Stadt Jerusalem] werden sich gewißlich alle Nationen der Erde sammeln. An jenem Tage‘, ist der Ausspruch Jehovas, ,werde ich jedes Roß mit Verwirrung schlagen und seinen Reiter mit Wahnsinn; und über dem Hause Juda werde ich meine Augen öffnen

3 Diese Worte aus Sacharja 12:1-6 sind den natürlichen, beschnittenen Juden von heute ein Rätsel. Sie haben versucht, eine Erfüllung dieser prophetischen Worte in der alten Geschichte ihrer Nation zu suchen, nämlich zwischen der Zeit dieses ‘prophetischen Spruches’, dem sechsten Jahrhundert vor unserer Zeitrechnung (etwa 518 v. u. Z.), und dem Jahre 70 u. Z., als Jerusalem von den römischen Legionen zerstört wurde. Aber sie konnten als Erfüllung der Prophezeiung nichts Glaubwürdiges finden. Weshalb nicht? Weil die Erfüllung des ‘prophetischen Spruches’ ihren höchsten Grad oder ihren Höhepunkt in einem Israel und Jerusalem erreicht, das von höherem Rang ist, als das natürliche, fleischliche Israel und das irdische Jerusalem ihn einnahmen.

7 Im Jahre 607 v. u. Z. stürzten die Babylonier das Königreich Davids im irdischen Jerusalem, und das Königtum sollte keinem anderen zuteil werden, „bis der kommt, der das gesetzliche Recht hat“, und Gott würde es ihm dann geben. (Hesekiel 21:25-27) Wann kam derjenige, der das „gesetzliche Recht“ hatte, und empfing von Jehova, dem großen Theokraten, das Königtum? Es war im Jahre 1914 u. Z., am Ende der Zeiten der Nationen, um den 4./5. Oktober (15. Tischri). Damals setzte Jehova seinen Sohn Jesus Christus im „himmlischen Jerusalem“ auf den Thron....

10 Nachdem am 11. November 1918 der Erste Weltkrieg geendet hatte, stellten die weltlichen Nationen ihre Feindseligkeit gegen Gottes im „himmlischen Jerusalem“ aufgerichtetes messianisches Königreich nicht ein. In den darauffolgenden Jahren nahmen sie den Völkerbund als Ersatz für Gottes himmlisches Königreich an. Damit begannen sie eine sinnbildliche Belagerung des „himmlischen Jerusalem“. Diese Belagerung äußerte sich in dem Widerstand und der Verfolgung, die sich gegen den gesalbten Überrest der „Versammlung der Erstgeborenen“ erhob, welche das messianische Königreich des „himmlischen Jerusalem“ verkündigten. Da diese Jünger Jesu Christi ihn als den ‘Löwen, der vom Stamme Juda ist, die Wurzel Davids’, unterstützten, waren sie geistige Judäer oder gehörten in geistigem Sinne zum Stamm Juda. So waren diese geistigen Judäer zusammen mit dem himmlischen Jerusalem unter Belagerung durch die Nationen, die gegen das Königreich waren. Es war genauso, wie es in Sacharja 12:2 vorausgesagt worden war:
11 „Siehe, ich mache Jerusalem zu einer Schale, die alle Völker ringsum taumeln macht; und auch gegen Juda wird er schließlich bei der Belagerung sein, ja gegen Jerusalem“ (NW). „Siehe, ich mache Jerusalem zur Taumelschale für alle Völker ringsum;

12 Während im Jahre 1919 u. Z. die weltlichen Nationen den Völkerbund als eine internationale Organisation für Weltfrieden und Sicherheit annahmen, begann der gesalbte Überrest des geistigen Juda, wie nie zuvor die gute Botschaft vom Königreich des „Löwen“ zu verkündigen, „der vom Stamme Juda ist, die Wurzel Davids“. So begannen die weltlichen Nationen von jener Zeit an, dieses geistige Juda auf Erden zu belagern, und setzten ihre Bestrebungen beharrlich fort, den Widerstand und die Haltung dieser geistigen Judäer, die sich nicht anpaßten, zu überwinden. Ganz anders, als es im allgemeinen im Ersten Weltkrieg der Fall war, weigerten sich diese geistigen Judäer, sich von den Nationen in Furcht versetzen zu lassen. Sie erkannten den von Gott, dem Höchsten, erhaltenen Auftrag noch deutlicher als zuvor und erwählten sich die Handlungsweise der Apostel: „Wir müssen Gott, dem Herrscher, mehr gehorchen als den Menschen.

13 Die unnachgiebige Haltung zugunsten der Neutralität, die Jehovas christliche Zeugen eingenommen haben, ihre mutige Berufung auf die legalen Gerichte des Landes, um ihre bürgerlichen Rechte zu wahren, ihr ständig vermehrtes Predigen der guten Botschaft von Jehovas messianischem Königreich — all dies hat die Nationen zum Taumeln gebracht. Das Recht auf das Königtum, wie es durch das „himmlische Jerusalem“ vertreten wird, ist für die Nationen zu einem „Laststein“ geworden. Dadurch, daß sie sich unberufenerweise einmischten, in dem Versuch, ihn aus dem Wege zu räumen, auf dem sie ihre ehrgeizigen weltlichen Pläne der Weltherrschaft zu verwirklichen suchten, indem sie sich an den Königreichspredigern vergriffen, haben sie sich ‘wund gerissen’. Keine Befriedigung ist ihnen zuteil geworden, sondern nur peinigende Schmerzen wegen ihres demütigenden Versagens. Ihr Ruf hat darunter gelitten...

Glaubst du d a s ^ von deinen geistigen Israeliten? Diese glauben wenigstens dem "Wort Jehovas" in Sacharja

 
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Nur innige Beziehung macht Fremdlinge zur Angehörigen GOTTES

#504 von Jurek , 30.12.2017 06:20

Im heutigem Kommentar aus "Die gute Saat" (3.tes Absatz) lautet ein Satz daraus:
"Jedes Kind Gottes darf wissen: Ich bin unauflöslich mit Christus verbunden."

Das und ähnliches ist ein Missverständnis von den Aussagen aus Joh 10:29.

Und so auch hier, wenn man meint, dass "einmal gerettet für immer gerettet" auch für Israel gilt, nur um der Väter Willen, unabhängig der Handlungsweise und Glauben der Juden.


Und nebenbei: Nicht jede Kleinkirche/-Gemeinde/-Versammlung ist eine Sekte!


"Und dies ist das Zeugnis: dass GOTT uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in Seinem SOHN.
Wer den SOHN hat, hat das (wahre) Leben; wer den SOHN GOTTES nicht hat, hat das (wahre) Leben nicht.
"
1. Johannes 5:11,12.

 
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RE: Nur innige Beziehung macht Fremdlinge zur Angehörigen GOTTES

#505 von Edelmuth , 30.12.2017 06:31

Guten Morgen Gerd

Sacharja, auf den du dich so gerne berufst, hat sich bereits erfüllt.

Zitat von NWÜ
(Sacharja 12:10) . . .Und ich will über das Haus Davids und über die Bewohner Jerusalems den Geist der Gunst und flehentlicher Bitten ausgießen, und sie werden gewiß auf DEN schauen, den sie durchstochen haben, und sie werden sicherlich um IHN klagen wie bei der Klage um einen einzigen [Sohn]; und es wird bittere Wehklage um ihn geben, wie wenn es bittere Wehklage um den erstgeborenen [Sohn] gibt.


Die treuen Apostel und andere Jünger Christi werden damals im irdischen Jerusalem wegen des Todes des ‘einziggezeugten Sohnes’ Gottes bewegte Klagen ausgestoßen haben. Es ist nicht zu erwarten, dass Jesus die, die ihn durchstochen haben und bereits seit über 1900 Jahren tot sind, zum Leben auferwecken wird, damit sie über den, den sie als Messias nicht anerkennen, Wehklage halten können.

Sacharja hat genau vorhergesagt, daß Jesus als König, „demütig und auf einem Esel reitend“, in Jerusalem einziehen würde und für „dreißig Silberstücke“ verraten würde, daß seine Jünger zu jener Zeit zerstreut würden und ein Soldat ihn am Pfahl mit einem Speer durchstechen würde (Sach. 9:9; 11:12; 13:7; 12:10). Die Prophezeiung spricht auch von einem, dessen Name „Sproß“ ist und der den Tempel Jehovas bauen wird. Vergleicht man damit Jesaja 11:1-10; Jeremia 23:5 und Lukas 1:32, 33, so erkennt man, daß es sich bei dem Sproß um Jesus Christus handelt, der „für immer als König über das Haus Jakob regieren“ wird. Sacharja beschreibt den „Sproß“ als einen „Priester auf seinem Thron“. Das stimmt mit den Worten des Apostels Paulus überein: „Jesus . . . [ist] für immer Hoherpriester nach der Weise Melchisedeks geworden“ sowie: „Er hat sich zur Rechten des Thrones der Majestät in den Himmeln gesetzt (Sach. 6:12, 13; Heb. 6:20; 8:1). Somit weist die Prophezeiung auf den „Sproß“, den Hohenpriester und König, hin, der sich zur Rechten Gottes, der in den Himmeln ist, gesetzt hat, während sie gleichzeitig Jehova als den souveränen Herrscher über alles verkündet: „Und Jehova wird König werden über die ganze Erde. An jenem Tag wird sich Jehova als e i n e r erweisen und sein Name als e i n e r“ (Sach. 14:9).

Prophezeiung: Sach. 9:3, 4 „Tyrus ging daran, sich einen Wall zu bauen und Silber aufzuhäufen wie Staub und Gold gleich dem Schlamm der Straßen. Siehe! Jehova selbst wird es enteignen, und ins Meer wird er gewißlich seine Streitmacht niederschlagen; und im Feuer wird es selbst verzehrt werden.“ (Die Niederschrift der Prophezeiung Sacharjas wurde 519 v. u. Z. beendet.)

Erfüllung: Die Inselstadt Tyrus wurde im wesentlichen 332 v. u. Z. von Alexander dem Großen zerstört. Alexander verwendete die Trümmer der Festlandstadt, um eine Landbrücke zur Insel zu bauen. „Die mazedonischen Heere erstürmten die Mauern, und nach einer siebenmonatigen Belagerung wurde Tyrus ein Opfer der Flammen und ein Schauplatz von Massakern

Zahlreiche andere Prophezeiungen des Buches Sacharja finden ihre Erfüllung in Christus Jesus: sein Einzug in Jerusalem als König, „demütig und auf einem Esel reitend“ (Sach 9:9; Mat 21:5; Joh 12:15), daß er für „dreißig Silberstücke“ verraten wurde (Sach 11:12, 13; Mat 26:15; 27:9), daß danach seine Jünger zerstreut wurden (Sach 13:7; Mat 26:31; Mar 14:27), daß Jesus am Stamm mit einem Speer durchstochen wurde (Sach 12:10; Joh 19:34, 37) und seine Rolle als König-Priester (Sach 6:12, 13; Heb 6:20; 8:1; 10:21).

Als Erfüllung seiner Prophezeiungen brachte er später einen Überrest seines reumütigen Volkes nach Zion oder Jerusalem zurück (Jes 35:10; 51:3; 52:1-8; Jer 50:4, 5, 28; 51:10, 24, 35). Deshalb war es möglich, daß Jesus Christus auf einem Eselsfüllen in Jerusalem einreiten und sich Zion als König anbieten konnte, wodurch sich die Prophezeiung Sacharjas erfüllte (Sach 9:9; Mat 21:5; Joh 12:15).

Sacharja eignet sich nicht, um die Wiederherstellung Israels als Gottes Volk glaubhaft zu begründen.

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RE: Nur innige Beziehung macht Fremdlinge zur Angehörigen GOTTES

#506 von Gerd , 30.12.2017 06:33

Zitat von Jurek im Beitrag #504
Und so auch hier, wenn man meint, dass "einmal gerettet für immer gerettet" auch für Israel gilt, nur um der Väter Willen, unabhängig der Handlungsweise und Glauben der Juden.


Und immer wieder, du widersprichst dem "Wort Jehovas"!

Sach. 12: Und fortan wird Jerusalem an seiner Stätte wohnen in Jerusalem.
7 Und Jahwe wird die Zelte Judas zuerst retten, *) auf daß die Pracht des Hauses Davids und die Pracht der Bewohner von Jerusalem sich nicht über Juda erhebe. -
8 An jenem Tage wird Jahwe die Bewohner von Jerusalem beschirmen; und der Strauchelnde unter ihnen wird an jenem Tage wie David sein, und das Haus Davids wie Gott, wie der Engel Jahwes vor ihnen her.
9 Und es wird geschehen an jenem Tage, da werde ich alle Nationen zu vertilgen suchen, die wider Jerusalem heranziehen.

*) das v e r b i e t e t Jurek & Co dem Gott Jehova!

Und für Ede h a t sich Sacharja bereits erfüllt! Und d a s wagt er in einem Aufklärungsforum von sich zu geben


 
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zuletzt bearbeitet 30.12.2017 | Top

RE: GOTT gewolltes "Israel".

#507 von Jurek , 30.12.2017 07:17

Hallo Gerd,

und immer wieder hältst du dich nicht an Vorgaben des Forums wie auch dem, was ich dir geschrieben und gefragt habe.
Wenn du mir meine Fragen dazu mit mir nicht besprechen willst und erklärst, dann erwarte nicht, dass andere was dir erklären.
Kommunikation kann nur von BEIDEN SEITEN ausgehen und nicht bloß von einer.

Gruß


"Und dies ist das Zeugnis: dass GOTT uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in Seinem SOHN.
Wer den SOHN hat, hat das (wahre) Leben; wer den SOHN GOTTES nicht hat, hat das (wahre) Leben nicht.
"
1. Johannes 5:11,12.

 
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RE: GOTT gewolltes "Israel".

#508 von Jurek , 30.12.2017 07:19

Hallo Schrat,

Zitat
"Geistiges Israel" gibt es nicht, höchstens Israel, welches es auch geistig ist.


Unter "Geistiges Israel" verstehe ich die Kinder GOTTES und Abrahams, und der Verheißung, die vereint aus allen Nationen das Volk GOTTES bilden. Dazu gehören CHRISTEN im neuen Bund an. Denn im AT gab es keinen "geistigen Israel", sondern der Abstammung nach das EINE Volk unter allen anderen Völkern, welches - wie du schreibst - auch geistlich war, also gläubig.

Auch wenn ich der Abstammung nach kein Jude bin, bin ich deswegen kein Kind Abrahams?
Gehören nicht zu dem Volk GOTTES jetzt sowohl Juden als auch Menschen von den Nationen?

Von daher kann es jetzt nur einen vereinten geistlichen Israel geben, weil wer nicht in CHRISTUS ist, ist nicht das Volk GOTTES!
GOTT hat jetzt nicht wie bei der JW.ORG zwei errettete Gruppen, die himmlische und irdische Klasse eines Volkes. Es gibt NUR EINEN Weg zur Rettung, das ist eben durch den SOHN GOTTES.
NICHTS berechtigt wem den SOHN GOTTES abzulehnen und dennoch vor GOTT ein geliebtes Kind GOTTES zu sein.
Es ist Schriftwidrig zu behaupten, dass allein die Abstammung und "um der Väter willen" irgendwer gerettet werden kann! = 1.Joh 5:12!

Zitat
Sowohl Menschen aus den Nationen, die nun auch zum Israel Gottes gehören können als a u c h die buchstäblichen Israeliten müssen eine neue Schöpfung sein.
Im letzten Satzteil wird dann noch einmal hervorgehoben, daß dies auch für das Israel Gottes (das buchstäbliche Israel) gilt.


Hier schreibst du doch von GEISTLICHEN ISRAEL. Denn "Menschen aus den Nationen, die nun auch zum Israel Gottes gehören können", gehören sie zu welchem "Israel Gottes" an?
Da niemand zum Judentum konvertieren wird, was sind sie denn dann?
ZUSAMMEN ob Juden von ihrer Abstammung nach oder Menschen von den Nationen, werden sie EINE Herde unter EINEM Hirten, mit EINER Hoffnung und EINER Berufung sein.
Da gibt es keine Spaltung in zwei Gruppen! Und da eben Christen nicht zum Judentum konvertieren, was werden die als die gesamte Gruppe bilden, wenn nicht das geistliche Israel GOTTES?

Zitat von McDonald-Kommentar
Und über das Israel Gottes!" Viele sind der Ansicht, daß hier die Gemeinde gemeint ist. Doch "Israel Gottes" bezeichnet hier die Juden, die von ihrer leiblichen Abstammung her Juden sind und den Herrn Jesus als ihren Messias angenommen haben. Es gab für diejenigen, die unter dem Gesetz lebten, weder Frieden noch Barmherzigkeit, doch sind diese Eigenschaften Teil der neuen Schöpfung


Wenn sich welche Teile der Aussagen auf die leiblichen Abstammung her Juden beziehen, welche den HERRN JESUS als ihren Messias angenommen haben, dann was sind sie dann? Sind sie jüdischen Glaubens oder sind sie Christen geworden?
Wo ist wo eine Trennung zwischen Christen und Christen? Also der von den Nationen und denen von den Juden?
Die gibt es NICHT! Alle zusammen bilden in CHRISTUS das eine Fleisch oder die eine Braut! Oder eben den AT-Ersatz für einst NUR DAS EINE VOLK unter Völkern, diesmal als die NEUE SCHÖPFUNG GOTTES.

Zitat von Adolf Kupfer
Es ist in <Galater 6:16> von 2 Gruppen die Rede. Einmal Heidenchristen, wie es die Galater waren, die anstelle von natürlichen Juden "eingepropft" wurden und Christen aus den Juden.


Grundsätzlich: Röm 9:6-8!
Es ist biblisch NICHT zu trennen zwischen den Christen und den Messianischen Juden! Das machen nur die Menschen!
Wer Christ ist, dem ist sein Bürgertum nicht Irdisch, sondern gehört dem CHRISTUS! Sie bilden alle zusammen (ob Juden, Hellenen, Deutsche, Österreicher, Polen...) nur EINEN Leib, dessen Haupt der CHRISTUS ist!
JESUS hatte mit Joh 10:16 nicht ZWEI (wie wohl nicht nur JW.ORG das falsch interpretiert) sondern nur EINE Gruppe eingesammelt!

Zitat
Auch der Zusammenhang und das Thema des Galaterbriefes legen nahe, daß mit "und" zu übersetzen ist und zwei Gruppen gemeint sein müssen.


Dann erkläre es mal bitte anhand vom NT, was diese Gruppen voneinander trennt oder unterscheidet? = Gal 3:14, 26-29 oder was?

Gruß


"Und dies ist das Zeugnis: dass GOTT uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in Seinem SOHN.
Wer den SOHN hat, hat das (wahre) Leben; wer den SOHN GOTTES nicht hat, hat das (wahre) Leben nicht.
"
1. Johannes 5:11,12.

 
Jurek
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RE: GOTT gewolltes "Israel".

#509 von Gerd , 30.12.2017 08:04

Zitat von Jurek im Beitrag #507
und immer wieder hältst du dich nicht an Vorgaben des Forums wie auch dem, was ich dir geschrieben und gefragt habe.
Wenn du mir meine Fragen dazu mit mir nicht besprechen willst und erklärst, dann erwarte nicht, dass andere was dir erklären.
Kommunikation kann nur von BEIDEN SEITEN ausgehen und nicht bloß von einer.


Nicht seit Monaten, nein schon seit Jahren wird versucht dir eine Stellungnahme aus BIBEL, dem "Wort Jehovas" aus Sach. 12 + 14 mit DEINER Stellungnahme zu den dortigen Versen, zu entlocken - vergebens.

Du wirst wie von einer unsichtbaren Macht gehalten ja nicht diese Verse zu erklären, was du zu deinen studierenden Damen machen müsstest, wenn sie dich genau nach d i e s e n Versen befragen würden. Immer die Voraussagen mit Aussagen aus dem NT (Johannesbriefe u. dgl.) zu ÜBER-decken, im NT ist ein anderes neues Kapitel, bei dem du rein thematisch, seit Pfingsten 33, bei mir offene Türen einrennst. Aber das hebt doch nicht das Schicksal derer auf, die in Sacharja vorausgesagt wurden - von Gott!

Wieder Test wo zu ersehen ist wie du dich vor der Antwort drücken wirst, Sach. 14:

3 Und Jahwe wird ausziehen und wider jene Nationen streiten, wie an dem Tage, da er streitet, an dem Tage der Schlacht.
4 Und seine Füße werden an jenem Tage auf dem Ölberge stehen, der vor Jerusalem gegen Osten liegt; und der Ölberg wird sich in der Mitte spalten nach Osten und nach Westen hin, zu einem sehr großen Tale, und die Hälfte des Berges wird nach Norden und seine andere Hälfte nach Süden weichen.... Und kommen wird Jahwe, mein Gott, und alle Heiligen mit dir. Wann w a r das ^ ? Belege zeigen, Ede könnte helfen!

DAS ^ ist dezidiert: "Wort Jehovas", s. Sach. 12, 1 fff!

 
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RE: GOTT gewolltes "Israel".

#510 von Stojan , 30.12.2017 08:46

Dann möchte ich einmal Arnold.G.Fruchtenbaums Sichtweise zu dieser Thematik anführen, die er in dem Buch 'Geheimnisse Gottes' erläutert:

Er macht eine Unterscheidung zwischen der Ehefrau Gottes (Israael) und der Braut Christi (Gemeinde)

Zitat
1. Die Frau Jahwes und die Braut des Messias
Vor vielen Jahren schrieb Dr. C. I. Scofield eine kleine Broschüre mit dem Titel „Das Wort der Wahrheit richtig einteilen“. In dieser Schrift zeigte er, dass ein klares Unterscheidungsvermögen nötig ist, wenn man die Bibel
richtig verstehen will. Tatsächlich unterscheidet sich ein Dispensationalist von einem, der nicht an die biblischen Zeitalter glaubt, durch die Sicht von zentralen biblischen Unterscheidungen. Eines dieser biblischen Schlüssel
ist der Unterschied zwischen Israel und der Gemeinde. Wenn man diese beiden Dinge nicht auseinanderhält, wird man am Ende nur falsch verstehen, was die Schrift über jede dieser beiden Gruppen sagt.
Die Schrift unterscheidet in vielerlei Hinsicht zwischen Israel und der Gemeinde. Zum einen wird zwischen der Frau und der Braut unterschieden. In der Bibel wird Israel als die Frau Jahwes bezeichnet, während die Gemeinde die Braut des Messias ist.



In seinen Ausführungen führt er dann über die verschiedenen Phasen der Beziehung Jahwe-Israel (Ehebruch, Untreue, Bestrafung) zu der Wiederherstellung des Segens und der Wiederheirat:

Zitat
Jeremia 31,31–34:
Siehe, es kommen Tage, spricht der HERR, da ich mit dem Haus Israel und
mit dem Haus Juda einen neuen Bund schließen werde; nicht wie der
Bund, den ich mit ihren Vätern schloss an dem Tag, da ich sie bei der
Hand ergriff, um sie aus dem Land Ägypten herauszuführen; denn sie
haben meinen Bund gebrochen, obwohl ich doch ihr Eheherr war, spricht
der HERR. Sondern das ist der Bund, den ich mit dem Haus Israel nach
jenen Tagen schließen werde, spricht der HERR: Ich will mein Gesetz in
ihr Innerstes hineinlegen und es auf ihre Herzen schreiben, und ich will
ihr Gott sein, und sie sollen mein Volk sein; und es wird keiner mehr
seinen Nächsten und keiner mehr seinen Bruder lehren und sagen:
»Erkenne den HERRN!« Denn sie werden mich alle kennen, vom Kleinsten
bis zum Größten unter ihnen, spricht der HERR; denn ich werde ihre
Missetat vergeben und an ihre Sünde nicht mehr gedenken!



Dann die Zusammenfassung:

Zitat
Dies sind die sechs Phasen von Israels Beziehung zu Gott als Frau Jahwes – eine Frau, die Gott geheiratet hatte, die dann aber Unzucht trieb. Eines Tages fand eine Trennung statt, gefolgt von einer Scheidung, und heute
befindet sich Israel in der Phase des Gerichts. Es wird jedoch die Zeit kommen, wenn Israel wieder verheiratet sein wird – in der Zeit, wenn sie als Nation wiederhergestellt wird – und wieder mit ihrem Gott vereint ist
und ihr auch wieder alle Segnungen zuteil werden.



Der Abschluss nach der Betrachtung der Braut Christi:

Zitat
Der Unterschied zwischen Israel und der Gemeinde wird auf verschiedene Weisen dargelegt; dies hier ist eher bildhaft. Aber dies ist ein Studiengebiet, das man unmöglich verstehen kann, ohne zu erkennen, dass
es solch einen Unterschied tatsächlich gibt. Wenn jemand die Frau Jahwes und die Braut des Messias in einen Topf wirft, wird er vor vielen Widersprüchen stehen, denn sie werden unterschiedlich beschrieben. Nur
wenn man von zwei unterschiedlichen Dingen ausgeht – Israel als die Frau Jahwes und die Gemeinde als die Braut des Messias – lösen sich alle Widersprüche in Nichts auf.



Das Bild, welches hier vermittelt wird, vereinigt alle Vorstellungen, die teils durcheinandergehen, weil Verse, die auf die Braut Christi passen, der Frau Jahwes zugeordnet werden und umgekehrt. Zwei Frauen, zwei Ehemänner, einer künftig der Mann einer keuschen Jungfrau, der andere Ehemann einer ehebrecherischen Frau, der verziehen werden wird.
Eine für mich neue, aber nicht uninteressante Betrachtungsweise, die auf alle Fälle gefühlsmäßig einige Widersprüche auflösen kann.

 
Stojan
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Registriert am: 29.12.2017


   

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