Loslassen und nach vorne sehen

#211 von Isai , 14.03.2014 12:20

Hallo Jurek,

niemand ist gezwungen Texte einer Religionsgemeinschaft zu lesen.
(siehe hier)

Isai


Denn einer ist Gott, und einer ist Mittler zwischen Gott und Menschen, der Mensch Christus Jesus (1. Timotheus 2,5)

 
Isai
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RE: Loslassen und nach vorne sehen

#212 von Jurek , 14.03.2014 19:14

Hallo Isai,

ich bin mir nicht sicher, ob du mich verstanden hast in meinem vorherigen Beitrag. (?)
Denn:
1) Natürlich ist niemand gezwungen Texte einer Religionsgemeinschaft zu lesen.
Dennoch tun es doch viele!
2) Es lesen hier sicher auch (außer uns Schreibern) „ZJ“ mit. Damit wäre das für sie m. E. durchaus nicht unwichtig.
3) Was du in deinem verlinkten Beitrag dort schreibst, hat doch m. E. absolut nichts mit dem, was ich hier in meinem vorigen Beitrag hier geschrieben habe zu tun. Oder habe ich dich missverstanden?
4) Ich persönlich finde es sehr wichtig auf sowas hinzuweisen! => Jak 5:19,20.
Ich mache nicht die Augen davor zu, wenn andere Leute unbewusst schwere Sünden begehen! Soviel LIEBE habe ich für andere, um sie darauf aufmerksam zu machen.
WAS soll also daran falsch sein?
Ich habe es nicht verstanden, was du meinst, aber wenn du möchtest, dann könntest du mir bitte dazu deine Meinung erklären, damit ich dich besser verstehen kann.
(Siehe bitte auch die 6. Aussage v.o. von J.T. DORT).

Heute habe ich auf Hope-Channel eine Sendung mit Herrn W. Renz gesehen, indem er auch auf sehr wichtige Dinge hingewiesen hatte (obwohl man auch da meinen könnte, dass die, die er anspricht, das nicht tun müssten oder so…):


Zum Beispiel, dass viele Religionen stellen sich selber als Sprachrohr GOTTES dar und damit drücken sie als der einzig möglicher „Kanal“ auf die Menschen.


Ganz rechtes Bild soll erklären, dass GOTT (symbolisiert durch die Wolke oben), offenbart sich zwar dann durch die Bibel, aber die eine Kirche die diese auslegt, sagt, dass sie die Wahrheit hat, die andere dass nur sie die haben kann, und die dritte, dass die anderen nicht die Wahrheit haben können, da nur die alleine diese hat…
Auf was soll so ein Mensch innerhalb seines Umfeldes dann noch glauben?


Deswegen sollte man sich so manche wichtige Fragen stellen.


Die Wahrheit kommt von GOTT durch die BIBEL zu dem/den Menschen.


Dazu müssen wir uns durch den Heiligen Geist ansprechen lassen. Nicht durch wandelbare „Wahrheiten“ von anderen Menschen, die als solche man aber selbständig dann für sich nicht überprüfen darf.


So wie wir schon im Bild 4 hatten, dass die Wahrheit zu den Menschen von GOTT über den Heiligen Geist kommt, kommt (im rechten Bild) nicht eine Institution dazwischen, sondern persönlich durch die Bibel erkennt man dann eine Bibeltreue Gemeinschaft …

Dass man die Menschen darauf hinweist, soll das schlecht sein? Oder um was genau geht es dir, da ich dich nicht verstanden habe.
Natürlich muss niemand darauf hören/lesen! Aber wenn nur eine/r davon wirklich Nutzen hat, und wenn das dann diese Person um einen Stück GOTT näher bringt, dann hat sich hier diese ‚Predigt‘ gelohnt.
Das ist (sicher nicht nur) meine persönliche Ansicht dazu.
Falls du anders darüber denken solltest mit deinem Hinweis (welchen ich nicht ganz verstanden habe), kannst du dich dann dazu äußern. Weil der Sinn der Sache (auch hiermit) ist es, durch Hinweise anderen zu helfen, besseren Weg einzuschlagen und besseres Verständnis untereinander zu schaffen. Zumindest so denke und ich wünsche mir das.
Und das hat meiner Meinung nach sehr viel mit "Loslassen und nach vorne sehen" zutun.

Gruß


"Und dies ist das Zeugnis: dass GOTT uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in Seinem SOHN.
Wer den SOHN hat, hat das (wahre) Leben; wer den SOHN GOTTES nicht hat, hat das (wahre) Leben nicht.
"
1. Johannes 5:11,12.

 
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RE: Loslassen und nach vorne sehen

#213 von Isai , 14.03.2014 20:49

Hallo Jurek,


den Inhalt des Links kann man annehmen oder auch nicht. Grundsätzlich ist an dem Tipp nichts verkehrt, denke ich.
An keiner Stelle habe ich zur irgendetwas geschrieben "Das ist richtig" oder "Das ist falsch". Dies, weil Du fragtest "WAS soll also daran falsch sein?" - Oder hast Du den Link mit dem "Loslassen" so verstanden?

Du hast es Dir zur Aufgabe gemacht über die Religionsgemeinschaft der Zeugen Jehovas aufzuklären. Das ist Deine Sache - da halte ich mich raus.



Zum Renz-Beitrag: Im vorletzten Bild (Text) des Beitrages wird gezeigt, wie man "herausfinden" kann, welche "Kirche" der "lebendigen Beziehung zu GOTT und SEINEM Wort am nächsten kommt". Nach dem Motto "Welche Religion ist die richtige?" (was auch andere Religionen als "rhetorische" Frage in den Raum stellen...).

Sobald man sich aber zu einer Gemeinschaft / Kirche / Gruppe fügt - wer legt dann den Rahmen fest, z. B. was wahr ist für einen und was nicht? Ist da die geistige Autonomie des Einzelnen noch gewährleistet? Es geht also grundsätzlich nicht darum, eine geeignete Kirche zu finden, sondern den eigenen Glauben in GOTT und in SEIN Wort für sich zu stärken und dies durch JESUS CHRISTUS im Heiligen Geist.

Das ist mir nur aufgefallen, auch wenn der Grundgedanke gut ist, sich keine religiösen Zwischenhändler reinzuholen - eine Gefahr die immer gegeben ist.


Lieben Gruß,

Isai


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RE: Loslassen und nach vorne sehen

#214 von Jurek , 15.03.2014 09:29

Hallo Isai,

Du meinst, dass man den Inhalt des Links annehmen kann oder auch nicht.
Natürlich. Und warum auch nicht? Dieser Inhalt ist m. E. auch richtig.
Aber ich denke, dieser ist nur dann richtig, wenn der auch auf das Richtige angewendet wird. Nicht aber, wenn es um ganz was anderes geht, bei dem ich auch so zustimmen würde.
Also es geht nicht darum, ob richtig oder falsch, sondern (je nachdem) ob richtig angewandt oder nicht. – DAS ist meine Frage und Meinung dazu.

Zitat
An keiner Stelle habe ich zur irgendetwas geschrieben "Das ist richtig" oder "Das ist falsch". Dies, weil Du fragtest "WAS soll also daran falsch sein?" - Oder hast Du den Link mit dem "Loslassen" so verstanden?


Mich hätte deine Meinung gefreut zu lesen, ob du etwas dazu richtig oder falsch ansiehst. Das ist für mich der Ausdruck von Liebe, wenn man damit Interesse an anderen bekundet und auf den eingeht.
Eben, es scheint, dass ich es nicht richtig verstanden habe. Denn WENN richtig, dann ist diese Aussage m. E. dazu nicht wirklich passend, da nicht wirklich ausreichend begründet.

Zitat
Du hast es Dir zur Aufgabe gemacht über die Religionsgemeinschaft der Zeugen Jehovas aufzuklären. Das ist Deine Sache - da halte ich mich raus.


Ich sehe das jedenfalls nicht (ganz) so.
Mir geht es doch hier überhaupt nicht darum (da sehe ich ein großes Unterschied zu anderen Foren, die sich als „Aufklärer zu dem Thema WTG“ ausgeben!) „über die Religionsgemeinschaft der Zeugen Jehovas aufzuklären“. Wieso? Verwechselst du dabei (falls ich dich dabei richtig verstehe) nicht die Schwerpunkte, um was es da wirklich geht?
Um was es mir jedenfalls geht, ist es hier über die BIBEL aufzuklären, und nicht über irgendeine religiöse Gemeinschaft. Das ist ein kolossaler Unterschied!
Ich möchte auf den von den Leuten selber aufrichtig verehrten „unbekannten Gott“ hinweisen, auf den sie sich selbst beziehen. Also ganz anders wie in so manchen anderen Foren, die sich z. B. mehr mit der WTG als der Bibel beschäftigen. Ich beziehe mich auf sehr WICHTIGE Punkte, auf die ich hinweisen und zeigen möchte, was wirklich in dem Zusammenhang die Bibel uns schreibt und warum WAS konkret als GOTTES-Lästerung angesehen werden sollte – wenn jeder dann das für sich aus der Bibel überprüft.
Nur etwas da anderes zu erzählen, davon sind die Menschen oft inzw. satt, weil jeder erzählt da was anderes. Aber konkret SIE anzusprechen, WAS da und WARUM nicht stimmt, und was stattdessen WO besser ist, das spricht wieder manche Gruppen von Menschen (klar, dass nicht alle) mehr an. Die Menschen sind verschieden…
Es gibt verschiedene Schlösse und verschiedene Schlüssel.

Zitat
Zum Renz-Beitrag: Im vorletzten Bild (Text) des Beitrages wird gezeigt, wie man "herausfinden" kann, welche "Kirche" der "lebendigen Beziehung zu GOTT und SEINEM Wort am nächsten kommt". Nach dem Motto "Welche Religion ist die richtige?" (was auch andere Religionen als "rhetorische" Frage in den Raum stellen...).


Dieser Betrag ist auch als Filmsequenz wohl auch im Mediathek dort abrufbar und im Grunde zeigt das im Kontext eines, dass man (wie auf der untersten Abbildung rechte Zeichnung) von GOTT durch den Hl. Geist diese Erkenntnis der Wahrheit (nach wie vor, und nicht später anders) bekommen kann, ohne der „Zwischenhändler“. Und anhand der Bibel kann man auch immer (nicht nur einmalig ganz am Anfang, als man noch nicht die erweiterte Erkenntnis hatte) die Gemeinschaft für sich herausfinden, die der Bibel am nähersten kommt.
Ich denke, dass das nicht verkehrt ist. Und das hat dann nichts wirklich mit der Interpretation zutun, dass man deswegen alle andere ausschließt! Denn eben da gibt es nicht die erste Prüfung und das war’s, weil nachher die anderen übernehmen das für den einen. Man darf sich nach dem Schema durchaus wieder umentscheiden und prüfen, wenn man was Besseres gefunden hat.
Man ist nicht Sklave von Menschen, noch sieht alle andere als Antichristen. …

Zitat
Sobald man sich aber zu einer Gemeinschaft / Kirche / Gruppe fügt - wer legt dann den Rahmen fest, z. B. was wahr ist für einen und was nicht? Ist da die geistige Autonomie des Einzelnen noch gewährleistet? Es geht also grundsätzlich nicht darum, eine geeignete Kirche zu finden, sondern den eigenen Glauben in GOTT und in SEIN Wort für sich zu stärken und dies durch JESUS CHRISTUS im Heiligen Geist.


Ich weiß nicht, im welchen Rahmen du davon welche konkrete Vorstellung hast. Aber in dieser dargestellter Bildreihe geht es eben nicht um die „Zwischenhändler“ á la Bild 1!
Man muss das Gesamte sehen! Auch sich bewusst sein, dass eine GEMEINSCHAFT von Christen sehr wichtig ist!

Mich interessieren durchaus eben Sachbezogene konstruktive Kritiken, weil damit man Sachen erkennen kann, die man selber so dabei nicht erkannt hat.

Gruß


"Und dies ist das Zeugnis: dass GOTT uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in Seinem SOHN.
Wer den SOHN hat, hat das (wahre) Leben; wer den SOHN GOTTES nicht hat, hat das (wahre) Leben nicht.
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1. Johannes 5:11,12.

 
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Aufklärung und Hinweise

#215 von Isai , 15.03.2014 11:15

Hallo Jurek,



Zitat
Um was es mir jedenfalls geht, ist es hier über die BIBEL aufzuklären, und nicht über irgendeine religiöse Gemeinschaft.



Wenn das so ist, braucht man doch die Überschrift dieses Threads nicht "Jehovas Zeugen und andere religiöse Gemeinschaften" zu nennen.

Man könnte es z. B. nennen "Lehren unterschiedlicher Denominationen biblisch betrachtet (und ohne Gewähr)".

Und man könnte aus verschiedenen Denominationen Aussagen herausgreifen und diese biblisch widerlegen.

Dazu braucht man dann auch nicht einmal die Denomination zu benennen, denn es geht ja um die Bibel.

Was die Gemeinschaft angeht: natürlich gibt es in allen Denominationen Christen.


Wie denkst Du darüber?


Lieben Gruß,

Isai


Denn einer ist Gott, und einer ist Mittler zwischen Gott und Menschen, der Mensch Christus Jesus (1. Timotheus 2,5)

 
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RE: Aufklärung und Hinweise

#216 von Jurek , 15.03.2014 12:14

Hallo Isai,

Zitat
Wenn das so ist, braucht man doch die Überschrift dieses Threads nicht "Jehovas Zeugen und andere religiöse Gemeinschaften" zu nennen.


So hatte ich das schon vor fast 4 Jahren geschrieben. Ich drücke mich auch nicht immer gut aus…
Ich möchte aber die Menschen anderer Konfessionen doch ansprechen, weil die mir nicht egal sind, und zwar auch mit dem, was sie verkünden. So wie ich das im meinem vorherigen Beitrag beschrieben habe.

Zitat
Man könnte es z. B. nennen "Lehren unterschiedlicher Denominationen biblisch betrachtet (und ohne Gewähr)".


Gut, das wäre eine wohl bessere Möglichkeit, die nicht so missverständlich für andere erscheint, was hier eigentlich beabsichtigt ist
Ich werde das damit jetzt umändern.
Danke für deinen Vorschlag.
(Also jetzt nicht mehr: „Jehovas Zeugen“ und andere religiöse Gemeinschaften).
Dazu hatte ich auch den „Stammtisch“ vorgesehen, wo jeder sich mit guten Ideen darin beteiligen kann.
Ich bin zwar „Verwalter“ dieses Forums, aber ich bin nur ein Glied einer Gemeinschaft – wie ich das für mich sehe.

Zitat
Und man könnte aus verschiedenen Denominationen Aussagen herausgreifen und diese biblisch widerlegen.


Das hatte ich auch zum Teil getan.
Meine Gründe dazu hatte ich auch schon einst dem Topas im Beitrag #192 zu erklären versucht.
(Hier ist kein Forum speziell nur wegen der WTG oder so).

Zitat
Dazu braucht man dann auch nicht einmal die Denomination zu benennen, denn es geht ja um die Bibel.


Nun ja. Natürlich geht es um die BIBEL. Das wird ohnehin hier gemacht – siehe nicht zuletzt auch die Römerbriefbesprechung und viele andere Themen in den ich schreibe.
In diesem Thema möchte ich Personen „persönlich“ ansprechen, mit ihren eigenen Aussagen, die ich im Vergleich mit der Bibel stelle. Gegebenenfalls auch für ein Gespräch dazu einladen, da ich maße mir dabei nicht an, alles besser zu wissen und zu verstehen. Nur durch gute und faire Kommunikation kann man dann manches und manchen besser verstehen, wie ich das meine.

Zitat
Was die Gemeinschaft angeht: natürlich gibt es in allen Denominationen Christen.


Natürlich! WIR sind angehalten eben mit diesen Christen, die nach unserer Erkenntnis am näherstehen an der Bibel dran sind (Einheit trotz gewisser Unterschiede), mit denen Gemeinschaft zu haben. Nach meiner Überzeugung so, wie ich das schon im vorigen meinem Posting erklärte.
Christsein ist m. E. kein Alleingang. …

Gruß


"Und dies ist das Zeugnis: dass GOTT uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in Seinem SOHN.
Wer den SOHN hat, hat das (wahre) Leben; wer den SOHN GOTTES nicht hat, hat das (wahre) Leben nicht.
"
1. Johannes 5:11,12.

 
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RE: Aufklärung und Hinweise

#217 von Jurek , 15.03.2014 18:32

Hallo Isai, noch etwas:

was also mir hier wichtig ist noch zu erwähnen, dass ich möchte nicht nur allgemein, sondern „ganz persönlich“ die (alle) Leute (meine Nächsten) ansprechen (auch trotz, dass keine direkte Kommunikation mit anderen stattfinden kann), mit ihren Vorstellungen und Aussagen, mit denen sie sich auch beschäftigen, und auf die Bibel dabei hinweisen. Also nicht bloß was kritisch zu erwähnen, sondern auch zu zeigen, was wäre es dann besser, was jeder anhand der Bibel selbständig für sich überprüfen kann.
So kann (wenn beide Seiten aus gleichen biblischen Beweggrund das tun), nicht selten auch der „Aufklärer“, von dem Betreffenden selbst aufgeklärt werden. = Alles zur Ehre GOTTES!
Ich meine, dass das gut und wichtig ist. Sonst kann man sich gleich hinter dicken Klostermauern verstecken!

Wegen dem „ohne Gewähr“ (von dir Isai), meine ich mal dazu, dass das verständlich ist. Dazu wurde schon sehr oft was geschrieben. Man kann hier nicht wiederholt etwas diesbezüglich predigen und ganz anders handeln!
Denn hier geht es nicht darum, dass jemand anderer 100% ALLES BLIND glaubt und vertrauen muss, was hier geschrieben wird (für mich klar!) und dem blind zu folgen wie in einer Sekte. Das soll liebevolle Hilfe für UNS sein!

Ich halte aber nichts wirklich von solchen Christen, die meinen, dass da wo es gehobelt wird, da fallen viele Späne, und somit fühlen sie sich für nix zuständig. Also dann wird nicht „gehobelt“.
Oder dass man andere kritisiert wegen manchen Ansichten oder mit denen keinen Umgang mehr haben will, trotz bei ihren besten Bemühungen fürs Evangelium, aber selber nicht bereit ist was Besseres zu bringen und das genau zu zeigen (helfen).
Dem möchte ich also auch hier begegnen und das ansprechen, weil es mir sehr wichtig erscheint.
Ein Christ soll nach meiner pers. Überzeugung bereit sein, immer (laut dem Auftrag JESU an UNS, als ZEUGEN JESU, d.h. die, die über JESUS öffentlich Zeugnis geben) für Glauben einzutreten und andere über den Glauben zu informieren. Oder nicht?
Vollkommen von uns ist niemand und JEDER macht von uns Fehler. Selbst die, die es lieber schweigen (weil sie das eben nicht tun sollten, was auch Mangel an Liebe zeigt)!
Perfektion und 100% Vollkommenheit bringt niemand! Aber alle sollten was bringen, wovon sie überzeugt sind und wovon das Mund übergeht (falls das Herz davon berührt ist) – da man als Christ und „als Licht“ LEBT auch gegenüber seinem Nächsten. Mat 25:25 o.d.g. rechtfertig m. E. nicht die Furcht, was falsches dabei zu machen...
Das lebendige Christsein ist für mich, nach bestem Wissen und Gewissen die Botschaft der Bibel undogmatisch zu verkünden! Und den Menschen zu begegnen, mit ihren Nöten und Gedanken, und nicht bloß außerhalb davon. Wie Familiengliedern beizustehen und individuell zu helfen, ohne Passivität, unter dem Vorwand, weil man da was falsch machen könnte. Einfach über unseres biblische Verständnis zu sprechen und nicht zu schweigen! Und dann kann sich jeder für sich selbst damit entscheiden.
Ich möchte auf andere Menschen eingehen, weil ich sie liebe!

Teilst du hier mit mir diese Meinung oder hast du bei was Bedenken? Das würde mich sehr interessieren, weil dadurch auch ich viel dazu lernen kann.

Gruß


"Und dies ist das Zeugnis: dass GOTT uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in Seinem SOHN.
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zuletzt bearbeitet 15.03.2014 | Top

RE: Aufklärung und Hinweise

#218 von Isai , 15.03.2014 19:26

Lieber Jurek,


Zitat
Das lebendige Christsein ist für mich, nach bestem Wissen und Gewissen die Botschaft der Bibel undogmatisch zu verkünden!



- Jüngermachen für JESUS
- "Feindes"-Liebe (in Nächstenliebe eingeschlossen)
- Beten für alle
- auf JESUS schauen
- Frieden halten

Das ist alles was mir dazu einfällt. Und noch das.


Lieben Gruß,

Isai


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RE: Aufklärung und Hinweise

#219 von Jurek , 16.03.2014 06:20

Ich denke, dass dazu auch die echte Liebe gehört, die sich in verschiedenen Facetten zeigt, also auch insofern äußert, dass man eben für andere eintritt*, die was nach unserer Überzeugung aus der Bibel gravierend falsch verstehen.
Soweit möglich, auf die anderen eingehen und Denkanstöße geben. Das brauchen sicher wir alle.
Darüber könnte man doch sprechen (oder nicht?) – wenn von beiden Seiten dafür christliches Interesse besteht (zumal sich dabei nicht um reine Privatsache handelt).

Oder in meinem Fall:
Ich habe Interesse zu kommunizieren, nicht bloß scheinbar nur andere belehrende Monologe zu schreiben. Wenn ich selber was falsch mache oder was falsch verstehe, wäre ich froh, wenn ich mit wem darüber kommunizieren kann. Denn ich habe großes Interesse daran, GOTT mit Geist und (erkennbarer) WAHRHEIT anzubeten. (Dennoch die Entscheidung liegt natürlich dann bei jedem Einzelnen für sich).
Das verstehe ich auch unter echten christlichen Liebe und echtem Interesse am Nächsten, auf dem Weg zur CHRISTUS.
Was ich hier in den Jahren geschrieben habe, ist davon betroffen.
Nicht jeder muss das lesen, weil das auch nicht jeden anspricht. Aber wem es wem unter dem Auswahl auch diese Form (mehr) anspricht (da man am möglichst besser erkennbaren Weg interessiert ist), dem (uns) soll es zum Segen gereichen.

--------------------------
* Wenn ich Zitate anführe und die oft sehr kritisch betrachte, bedeutet das nicht, dass ich damit destruktive Kritik betreibe! Sonst könnte man damit alles missverstehen wollen, auch JESU Aussagen in Mt23 etc.
Ich spreche die mir am besten bekannten (andere kenne ich zu wenig) Argumente kritisch an, um damit dies als Unterschied zur meiner Sicht aus der Bibel kundzutun, was mir sehr wichtig erscheint. Das, damit die Betreffenden Nutzen haben mögen (oder selber Nutzen auch für mich verbreiten). Das nenne ich LIEBE! Liebe, die jeder auch das tun kann. Oder aus christlicher Sicht nicht? ...
Dass daran was falsch bzw. biblisch unkorrekt wäre, davon weiß ich bis heute nichts, da mir das noch niemand gezeigt hat oder zeigen wollte.
Ich meine aber, dass man das nicht so oberflächlich als nur „(böse) Kritik“ abstempeln sollte, wenn man weiß, welches Ziel/Ausgang der Sache (zur GOTT hin) ich damit verfolge.
Für mich auch selbst ist jedenfalls verständlicher nicht da nur „durch die Blume zu schreiben“ und durch [aus-]denken daraus was zu missverstehen, sondern konkrete Beispiele zu zeigen.
Eben, Menschen sind verschieden, und ich versuche es auch verschiedene Formen des Ansprechens zu benützen.


"Und dies ist das Zeugnis: dass GOTT uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in Seinem SOHN.
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1. Johannes 5:11,12.

 
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zuletzt bearbeitet 16.03.2014 | Top

geist. Missbrauch, Fortsetzung von Seite 8

#220 von Isai , 04.04.2014 19:13

Weil es auf der Seite 8 auch um (geist.) Machtmissbrauch ging, hier eine Tabelle. Vielleicht ist etwas für den einen oder anderen dabei, der noch durch Autoritäten in Sekten / Gemeinden / Kirchen etc. eingeschüchtert und behindert wird oder Opfer war und dadurch sensibilisiert ist (für sämtliche Inhalte keine Haftung):

http://www.cleansed.de/luegenbruch.php#tabelle

Lieben Gruß,

Isai


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Russells Ansicht über religiöse Organisationen

#221 von Isai , 05.04.2014 14:40

C. T. Russells Ansichten über Sekten und menschengemachte religiöse Vereinigungen:


Zitat
Es gibt unter den verschiedenen Sekten Babylons ... verschiedene Grade der Knechtschaft.

Manche, die totale und absolute Sklaverei des persönlichen Gewissens und Urteils,
wie es der Romanismus erfordert, mit Unwillen von sich weisen, sind gleichwohl ganz zufrieden,
durch die Glaubenssätze und Dogmas der einen oder der anderen der protestantischen
Sekten gebunden zu sein, und begierig, andere zu binden.

Es ist wahr, ihre Ketten sind leichter und länger als die Roms und des dunklen Zeitalters …
Doch warum will man überhaupt menschliche Fesseln tragen? Warum überhaupt unser
Gewissen knechten? Warum nicht in der Freiheit, damit Christus uns befreit hat,
fest stehen? Warum nicht alle Versuche fehlbarer Menschen, unser Gewissen zu
knechten und Untersuchung zu verhindern, verwerfen?
- nicht nur die Versuche
ferner Vergangenheit, des dunklen Zeitalters, sondern auch dergleichen Versuche
der verschiedenen Reformatoren der jüngeren Vergangenheit?

Warum nicht beschließen, so frei zu sein, wie die apostolische Kirche war? - frei, sowohl an
Erkenntnis als auch an Gnade und Liebe zu wa ch sen , je nachdem der Herr zu
„seiner Zeit“ seinen köstlichen Plan immer völliger und völliger offenbart?
Gewiß, jedermann, der sich irgend einer dieser menschlichen Organisationen
anschließt und ihr G la u b en sb ek en n t n is als das seine annimmt, weiß, daß er
sich damit verbindet, weder mehr noch weniger zu glauben, als jenes
Glaubensbekenntnis
über die Sache ausspricht.

Wenn sie trotz solcher freiwillig eingegangenen Knechtschaft für sich selbst denken
und aus anderen Quellen Licht empfangen, über das Licht hinaus, das die Sekte genoß,
als sie sich ihr anschlossen, so müssen sie entweder der Sekte und ihrem Versprechen derselben
gegenüber, nichts ihrem Glaubensbekenntnis Widersprechendes zu glauben,
untreu sein, oder das Bekenntnis, dem sie entwachsen sind, ehrlich beiseite werfen
und ihm entsagen und aus solcher Sekte austreten.


Das zu tun, erfordert Gnade und kostet einige Anstrengungen und
zerreißt oft angenehme Verhältnisse und setzt den ehrlichen Wahrheitssucher den
einfältigen Beschuldigungen aus, als ob er ein „Verräter“ an seiner Sekte, [...] ein „Unbeständiger“ sei, usw.


Wenn man sich einer Sekte anschließt, so wird erwartet, daß man sich der Sekte gänzlich
ergibt und nicht mehr sich selbst gehört. Die Sekte entscheidet nun für ihn, was
Wahrheit und was Irrtum sei;
und er muß, um ein wahres, zuverlässiges, treues
Glied der Sekte zu sein, deren spätere sowohl wie frühere Entscheidungen über
alle religiösen Fragen annehmen, seine eigene Meinung übersehen und persönliche
Nachforschungen vermeiden, da er sonst an Erkenntnis wachsen und als Glied
solcher Sekte verloren gehen könnte.


Diese Sklaverei einer Sekte und einem Glaubensbekenntnis gegenüber wird oft
mit so und so vielen Worten bezeichnet, wenn man sagt, daß man zu einer Sekte „geh ö r t “.
Diese Bande des Sektentums, weit davon entfernt, als das, was sie sind, als Fes-
seln und Ketten, angesehen zu werden, werden als ein Schmuck, als Ehrenzeichen
und Ausweis von Charakterstärke betrachtet und getragen.
So weit ist der Selbst-
betrug
gegangen, daß viele Kinder Gottes sich schämen würden, als solche
bekannt zu sein, die ohne solche Ketten wären, seien dieselben nun leicht oder
schwer an Gewicht, lang oder kurz inbetreff der gebilligten persönlichen Freiheit.
Sie schämen sich zu sagen, daß sie in keiner Sekte oder Glaubenssatzung in
Knechtschaft seien, sondern Christo allein „a n geh ö r en “.


Daher kommt es, daß wir manchmal ein ehrliches, wahrheitshungriges, all-
mählich voranschreitendes Kind Gottes von einer Benennung zur anderen fort-
schreiten sehen, gleichwie ein Kind in der Schule von einer Klasse zur andern
übergeht. Wenn es in der Kirche Roms ist, und seine Augen öffnen sich, so geht
es heraus und fällt wahrscheinlich einem Zweig der methodistischen oder
presbyterianischen Systeme zu. Wenn sein Verlangen nach Wahrheit hier nicht
gänzlich unterdrückt und sein geistiges Gefühl betäubt wird
vom Geiste der Welt,
so kann man dasselbe ein paar Jahre später in einer der Verzweigungen des
baptistischen Systems finden; und wenn es noch fortfährt, an Gnade und
Erkenntnis und Liebe zur Wahrheit zu wachsen und in ein Verständnis der
Freiheit, damit uns Christus befreit, so mag man es nach einiger Zeit außerhalb
aller menschlichen Organisationen finden, nur noch mit dem Herrn und seinen
Heiligen verbunden, nur durch die zarten aber starken Seile der Liebe und
Wahrheit gefesselt, wie es mit der ersten Kirche der Fall war. S 1. Kor. 6: 15, 17;
Eph: 4, 15, 16.

Das Gefühl der Unbehaglichkeit und Unsicherheit, wenn manche nicht durch
die Ketten irgend einer Sekte gebunden sind, ist ziemlich allgemein. Es wird durch
die verkehrte Idee erzeugt, die vom Papsttume zuerst verkündigt wurde, daß
Gliedschaft in einer menschlichen Organisation wesentlich, dem Herrn wohlge-
fällig und zum ewigen Leben nötig sei.
Diese irdischen, menschlich organisierten
Systeme, die so verschieden sind von den einfachen, ungebundenen V er ein i-
gu n ge n zur Apostelzeit, werden von christlichen Leuten unwillkürlich, ja fast
unbewußt, als so und so viele Himmels-Versicherungsgesellschaften gehalten. . .

Allein keine irdische Organisation kann einen Paß zur himmlischen
Herrlichkeit ausstellen. Selbst der engherzigste Anhänger einer Sekte
(ausgenommen Romanisten) wird nicht behaupten, daß Gliedschaft in seiner
Sekte himmlische Herrlichkeit sichert. Alle sind gezwungen, zuzugeben, daß die
wahre Kirche die ist, deren Eintragungen im Himmel und nicht auf Erden
geschehen. Man betrügt das Volk durch die Behauptung, daß es n ö t ig sei, ein
Glied irgendeines Sektenkörpers zu werden, um ein Glied des „Leibes Christi“, der
wahren Kirche, zu sein.
Im Gegenteil, obwohl der Herr niemandem die Aufnahme
verweigert hat, wenn er auch durch das Sektenwesen zu ihm kam, und einen
aufrichtigen Wahrheitssucher nie leer abgewiesen hat, so sagt er uns doch, daß
wir solcher Hindernisse nicht bedürfen, sondern viel besser direkt zu ihm
kommen können.
Er ruft: „Kommt her zu mir“; „Nehmet auf euch mein Joch und
lernet von mir“; „Mein Joch ist sanft und meine Last ist leicht, und ihr werdet
Ruhe finden für eure Seelen.“ Hätten wir doch schon früher auf diese Stimme
gehört; gar mancher schweren Last des Sektentums, gar manchem Sumpf der
Verzweiflung, gar mancher Verlockung zur Eitelkeit und zu weltlichem Sinne

wären wir entgangen.

(Russell, "Thy Kingdom Come", 1909; deutsch: "Dein Königreich komme", Ausgabe 1914, Seite 177-179)


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RE: Russells Ansicht über religiöse Organisationen

#222 von Schrat , 26.04.2014 20:47

Ihr Lieben,

in seinen jungen und frühen Jahren ist mir C.T. Russelll fast sympathisch.... und ich finde mich manchmal da auch irgendwo wieder. Wie er als junger Mann am suchen war, so war ich es auch als junger Mann.

Später ist er dann in das Fahrwasser geraten, von dem er sich eigentlich selbst losschwimmen wollte. Ich vermute auch sehr stark, daß er später unter den Einfluß von Freimaurern geriet und er und eine neu gegründete Religion für deren Zwecke ge- und mißbraucht wurde und das bis heute.

Jehovas Zeugen weisen gerne darauf hin, wie in der von ihr verurteilten "Christenheit" ähnlich wie bei den Juden der Tage Jesu Überlieferungen und Traditionen mehr Gewicht als das Wort Gottes haben. Aber bei Jehovas Zeugen ist es in vielen Bereichen nicht anders. Nur sind die einzelnen Zeugen Jehovas sich dessen nicht bewußt. Es gibt auch innerhalb der Gemeinschaft "Traditionen" bzw. "traditionelle Auslegungen", die nicht angetastet werden dürfen, ohne daß man Schwierigkeiten bekommt. Insofern wird auch dort die Tradition höher als das Wort Gottes geachtet. Es ist Tradtion, daß Jesus an einem Pfahl zu Tode kam. Jeder Hinweis, daß es trotzdem ein Kreuz gewesen ist (Kombination vom am richtplatz schon stehenden Pfahl mit dem herangeschleppten Querbalken, andere historische Hinweise wie Bilder und Sprachgebrauch) werden nicht wahrgenommen.

Es ist traditionelle Auslegung, daß Jesus Christus 1914 unsichtbar wiedergekommen ist und nur Jehovas zeugen als "Treuen und Verständigen Sklaven" anerkannt hat. Jeder biblische und außerbiblische Hinweis, daß dem nicht so ist, wird abgelehnt und nicht wahrgenommen. Es würde der traditionellen Auslegung widersprechen. Und so könnte man weiter fortfahren...

gruß
vom Schrat.


Die Wahrheit hat den Irrtum nicht zu fürchten, wohl aber der Irrtum die Wahrheit (Raymond Franz)

 
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Russells und die Prophetie

#223 von Isai , 26.04.2014 21:37

Hallo Schrat,



Zitat
in seinen jungen und frühen Jahren ist mir C.T. Russelll fast sympathisch.... und ich finde mich manchmal da auch irgendwo wieder. Wie er als junger Mann am suchen war, so war ich es auch als junger Mann.

Später ist er dann in das Fahrwasser geraten, von dem er sich eigentlich selbst losschwimmen wollte.




Dem kann ich zustimmen.

William H. Conley war übrigens der erste Präsident des Mutterkonzerns (Zion’s Watch Tower Tract Society of Pennsylvania) der WTG.

Zum Verhängnis schien für Russell dann die Prophetie-Schiene geworden zu sein.


Zitat
William H. und Sarah Conley (1841–1908) waren zwei der fünf ursprünglichen „1870er Allegheny Bibelforscher“. Joseph Russell und seine Tochter Margaret und Sohn Charles Taze, waren die anderen drei.[1] Die Familien Conley und Russell lernten sich 1869/1870 kennen, als beide Familien eine Versammlung der Adventisten Jonas Wendell, George Stetson und George Storrs besuchten.

Als die Zion’s Watch Tower Tract Society im Februar 1881 gegründet wurde, spendete William H. Conley $ 3.500 (70 %) des Gründungskapitals von $ 5.000. Joseph Russell spendete $ 1.000 (20 %), mit Charles T. Russell, der $ 500 spendete (10 %). Conley spielte – wenn auch hinter den Kulissen – eine bedeutende Rolle beim Aufbau der Wachtturm-Gesellschaft. Erste Vorkehrungen wurden getroffen, damit das Drucken durch Handelsfirmen in den verschiedenen Städten der USA, sowie in Großbritannien getan werden konnte. 1884 wurde die Wachtturm-Gesellschaft gesetzlich eingetragen; als Präsident wurde Charles T. Russell benannt.

Als sich jedoch Charles T. Russell gegen Ende des Jahres 1882 immer mehr dem Thema der Zeitprophezeiungen widmete, entschied Conley, dass er Russells Entwürfe nicht mehr durch große Geldbeträge unterstützen würde. Nach 1882 wurde Conley im Wachtturm nicht mehr erwähnt. Lediglich 1894 schrieb Russell im Wachtturm, dass Conley „einer der ursprünglichen Allegheny-Bibelforscher“ war.[2]

Als William H. Conley im Juli 1897 starb, gab es keinen Nachruf im Wachtturm. Dies ist erstaunlich, da Russell Todesanzeigen im Wachtturm für beide seiner frühen adventistischen Lehrer George Stetson und George Storrs veröffentlicht hatte. (Q)





Lieben Gruß,

Isai


Denn einer ist Gott, und einer ist Mittler zwischen Gott und Menschen, der Mensch Christus Jesus (1. Timotheus 2,5)

 
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#224 von Isai , 22.06.2014 12:21

 
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WTG - 100 Jahre danach…

#225 von Jurek , 07.07.2014 12:04

Sind und waren die zahlreichen Ausschlüsse wegen der Ablehnung der WT-Chronologie wirklich BIBLISCH gerechtfertigt gewesen?
Nach welchen Regeln war derart Exkommunikation solcher vermeintlichen „Irrlehrer“ also gerechtfertigt? In erster Linie nach diesen der WTG (wandelbaren) Lehren, die solche wandelbaren „Wahrheiten“ lehrte und lehrt, oder wie für Christen bindend gewesen wäre, nach der Bibel selbst (sola scriptura!)?

Zitat
Zum Motto der Kongressserie „Suche zuerst Gottes Königreich!“ erklärte J. R. Brown: „Das Programm dreht sich um ein zentrales Thema der Bibel und um zwei Grundlehren von Jehovas Zeugen: Gottes Königreich wurde 1914 aufgerichtet und Jesus Christus ist der König dieses Königreiches. Diese Kongressserie betont das hundertjährige Bestehen von Gottes Königreich.“


(Quelle: http://www.jw.org/de/aktuelle-meldungen/...014/#?insight=0 – Hervorhebung von mir).

J. R. Brown in Bezug auf Kongress und die Aussage aus Joh 17:17b:

Zitat
Bei Menschen – das wissen wir alle – kann man nicht immer davon ausgehen, dass alles auch wirklich der Wahrheit entspricht. Vieles muss später revidiert oder geändert werden.


(Quelle: http://www.jw.org/de/aktuelle-meldungen/...-2013/#?insight - WTG-Video ab 0:25 Min)

Und weil das so ist und man sich als Kind GOTTES dafür einsetzt, dass „GOTTES WORT WAHRHEIT IST“ (und soll es auch bleiben), welches von dem Dogma (Grundlehre!) der WTG nichts wirklich aussagt, noch eigenem Gewissen wirderspricht (noch vor lauter „Nächstenliebe“ das Verständnis der Bibel dazu auch niemand wiederlegen noch überzeugend aus der Bibel erklären kann, außer nur anhand der WT-Literatur..), dann wird man verachtet und wie einer mit Pest gemieden und exkommuniziert, wie das auch die 100 Jährige Praxis bei der WTG zeigt. (Joh 18:23)
Dürfen so wahre Christen nach der Bibel handeln?
Entscheidet diese Lehre wirklich über das wahre Leben und dem Tod, weil das wirklich eine Grundlehre der Bibel wäre!?
Und soll das ein Kennzeichen von wahren Christen sein mit ihrer Menschenverachtung (aufgrund solcher Sachen – allgemein gefragt), die von echter Lieber und echter Wahrheit, die sich auf die Bibel gründet, geleitet werden? JA oder NEIN? (1.Pet 3:15)

Zur Info: Einheit und Frieden bedeuten nicht Entmündigung und unter Drucksetzung die Gleichschaltung aller Entscheidungen, wie das bei den Nazis oder anderen Diktaturen gab! (Röm 12f; 14; Phil 3:15; 2.Kor 1:24). Das wäre im Gesamtkontext der Bibel ein völliges Missverständnis von 1.Kor 1:10! Da ging es um echte Grundlehren der Bibel, aber nicht um Meinungen über Zeitspannen! (Apg 1:7)
Dass CHRISTUS gegenwärtig ist (auch wenn nicht überall), daran zweifelt hier niemand!
Wenn man es mit seinem Gewissen vor GOTT nicht vereinbaren kann auf den „Kanal“ zu warten, MUSS man jetzt(!) sich selber in den einigen Punkten entscheiden und dafür einstehen, weil wir GOTT Gehorsam schulden! (Apg 5:29; Röm 14:10-12; 1.Joh 4:1). Wie war es dann sonst möglich gewesen aus „Babylon“ herauszukommen? Selber, oder weil andere das einem gesagt haben, was zutun ist?
Vollständige Wahrheit gibt es zwar nur eine (die aber nur GOTT hat), aber wir alle wandeln mit eigenem Gewissen und auch eigener Verantwortung vor GOTT, welche vor JEHOVA GOTT auch unterschiedlich beurteilt wird! Also warum verurteilt und verachtet die WTG so lieblos solche, die mit ihnen nicht bei jedem Wind der Lehre mitmachen, und zwar bei solchen Dingen, als ob da wirklich um echte Grundlehren DER BIBEL es ginge, von denen das wahre Leben abhinge!?
Nicht die Institution oder Organisation wird retten, sondern eigenes und aufrichtiges Gewissen und Überzeugtheit vor GOTT, auf der Grundlage der Bibel, und die Kindschaft GOTTES durch JESUS CHRISTUS! = Das nur, weil die WTG das praktisch nicht zu wissen scheint … (Mak 7:7; Röm 10:2).

Apg 24:5,6 Wir haben nämlich diesen Mann als eine Pest befunden, der unter allen Juden auf der ganzen bewohnten Erde Aufstände erregt, und als einen Vorkämpfer der Sekte der Nazarener, als einen, der auch den Tempel zu entweihen versucht hat und den wir festgenommen haben.

(1.Kor 1:10 á 11:18,19 = Es muss ja Parteiungen bei euch geben, damit die Bewährten unter euch offenbar werden.)
Man sollte aus der Geschichte (Reformation etc.) was lernen wollen, ohne sich nur von Menschen blind leiten zu lassen! (Mat 15:14)


"Und dies ist das Zeugnis: dass GOTT uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in Seinem SOHN.
Wer den SOHN hat, hat das (wahre) Leben; wer den SOHN GOTTES nicht hat, hat das (wahre) Leben nicht.
"
1. Johannes 5:11,12.

 
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