Lehren unterschiedlicher Denominationen biblisch betrachtet (ohne Gewähr)

#1 von Jurek , 28.07.2010 18:53

Hier darf über verschiedene Religionsgemeinschaften diskutiert werden!

Es gibt viele chr. Religionsgemeinschaften, die sich auf die Bibel berufen und sie meinen diese unverfälscht zu lehren. Aber jede von denen bringt grundlegend für sie bedeutende andere Ansichten, mit denen sie sich von allen anderen Gruppen unterscheiden, gar als die Richtigere hervorheben.
Es gibt neben den Großkirchen, wie der katholischen Kirche, die mit Papsttum, Marienverehrung, Sakramenten, Babytaufen, Heiligen, Reliquien etc sich von anderen „hervortut“; auch sich dazu unterscheidende Evangelischen Landeskirchen, die Frauen als Bischöfinnen haben und oft sehr „Ökumenisch“ sind…; wie auch die sog. „Allversöhner“, die meinen, dass jeder Christ, der einmal Kind GOTTES wurde, für immer gerettet ist, auch wenn er abfällt…. Dann auch die „Messianische Juden“, die meinen neben anderen, dass gerade sie, dieses auserwählte Überrest vom „Ganz Israel“ sind, bzw. dazugehörig sind… und sie jetzt JHWH in Israel sammelt…. So oder so ähnlich.
Andere, die meinen die besondere Gaben der Heilungen und Zungenreden zu beherrschen…, oder auch die „Siebenten Tags Adventisten“ (STA), mit ihren Lehren von White und bes. der Sabbat-Lehre hervortreten, wie auch die sog. „Jehovas Zeugen“ („ZJ“), die meinen die einzig richtige Gemeinschaft zu sein, mit ihrer Organisation und Sonderlehren von 1914; „letzter Generation“, Zweiklassenlehre etc., die sich damit hervorheben vor anderen, - und noch sehr vielen anderen Kirchen, Gemeinschaften, Sekten, die alle meinen mit ihren Lehren, die nur sie lehren, auf dem einzig richtigen Weg zu sein.

Hier ist also Platz dafür, wo man darüber nachsinnen kann, was die richtig und/oder falsch lehren, warum und vor allem, was stattdessen anhand der BIBEL richtig wäre!
Auch unsere Aussagen sollen nicht verurteilen oder dogmatisch sein, um nicht den/die gleichen Fehler zu machen wie andere.

Möge das allen zur Wahrheitsfindung verhelfen und zur Ehre GOTTES dienen, wenn wir dabei immer dazu die BIBEL berücksichtigen.

(Eine Diskussion zu 13 Fragen und Antworten der WTG, fand ab dort statt).
____________________________________________________________________________________

Deswegen allgemein (was viele Autoritäre Gruppen betrifft, aber überspitzt bei den „ZJ“ zutrifft wie kaum wo anders – daher am Beispiel derer), wäre noch die Frage auch hier zu stellen:

Ist ein Kontakt mit „Ehemaligen“ nach der BIBEL erlaubt, oder nicht?

Dazu sollte erstmal (ohne zu pauschalieren) klar gestellt werden, warum die oder der Betreffende/r ein/e Ehemalige/r ist!
Das war im ersten Jahrhundert nicht verheimlicht gewesen!

Denn:
1) Wenn man jemanden z.B. aufgrund von 1.Kor 5:9-12 oder auch 2.Joh 9-11 =(Kommentare zu diesen und anderen Bibelstellen sehe bei Bübelbüchern) meidet (inwieweit?), dann sollte man zuerst wissen, WARUM und wie das der Bibel widerspricht. Denn Christen sollten sich nach der BIBEL orientieren, nicht nach Menschen, die ihnen sagen, dass die oder der da zu meiden sei!
2) Man sollte dabei bedenken, dass (fast) jeder von uns ein Sünder ist, der nicht berechtigt ist mit Zweierleimaß zu messen (für sich ein anderes Maß als für andere)! Denn z.B. auch die meisten „ZJ“ sind Ehemalige bzw. „Abgefallene/Abtrünnige“ Katholiken etc., so dass wenn die Katholiken auch so falsch diese Bibelstellen anwenden würden wie die „ZJ“, dann bräuchten diese „ZJ“ nicht mehr sich auf „Mat 24:14“ zu berufen!
3) Weder JESUS noch Apostel und andere Christen, haben (wie die Gesetzlichen Juden) die Menschen so blind gemieden, dass sie die Straßenseite wechselten (wie z.B. im Gleichnis vom barmherzigen Samariter), obwohl da jemand mit Not lag, die sie nicht erkennen wollten. (Jak 5:19,20). Oder darf man alle pauschal in ein Topf werfen?
Denn „abtrünnig“? Von WEM oder WAS?
4) Z.B. die „ZJ“ behaupten, dass aus ihren Reihen nur ausgeschlossen wird jemand, der
a) SCHWERE SÜNDE(n) begangen hat;
b) Diese nicht entsprechend bereuen will.

Was ist aber mit denen, die meinen aufgrund von u. a. Apg 5:29 und somit der Treue GOTT gegenüber (nicht den Menschen und deren Institutionen mit ihren Maßstäben) zu schulden? Oder mit anderen Worten, dass sie nicht wüssten, WAS sie bereuen sollten (wenn es sich um welche Angelegenheiten handelt, die die Bibel nicht als „SCHWERE Sünde“ bezeichnet?
Wie kann man dann von denen erwarten, dass sie (ohne jeglicher Hilfe!) was bereuen, was sie nicht wissen was?
Hängt die „Mitgliedschaft“ vom Vereineigenen Regeln ab (die für die/den Betreffenden mit ihren Gewissen mit GOTTES Wort nicht vereinbar sind), oder vom GOTTES WORT der Bibel, die diese Richtlinien vorgibt? Also was ist hier die „SCHWERE Sünde“, von der die WTG behauptet, dass man NUR aufgrund dessen ausgeschlossen wird, und dieser Mensch zu „verachten“ ist?

Ich würde mir wünschen Fairness durch Aussprache!
BEVOR man „laut“ was Negatives über die oder nen Andere/n sich as (aus-)denkt, sollte man davor nach den Hintergründen fragen! (Hinterfragen… - aus erster Hand), wenn man schon die Möglichkeit dazu hat!

_____________

Teufel hatte bis zur Machtübernahme JESU, zum Himmel Zugang und sprach dort nicht nur mit JEHOVA. JESUS und seine Jünger, sprachen mit Abtrünnigen Israels, mit Heiden und Samaritern! Etc.
Wie kann man das Wort GOTTES und Hilfe denen verweigern, die danach mit Recht fordern?
Es geht nicht um Ego, sondern um die richtige Art und Weise sich GOTT mit Geist und WAHRHEIT zu nähern! …

Jemanden Mundtot zu machen und Geheimnisse zu machen, welche man nicht hinterfragen darf.., ist aus der Sicht der Heiligen Schrift nicht richtig, um die Menschen zu versklaven (wie es die praktische Geschichte zeigt).
Das wirft man gerne zwar immer den anderen vor (egal ob die Kirchen bei den Reformatoren, oder auch sonst bei nur eigenen Interessen), aber sieht nicht gerne (oder ist gar blind dafür), dass man selber mit einem ganz anderen Maßstab misst!

Dabei u. a. Paulus hat nie von Christen erwartet, dass sie blind laufen (u.a. Apg 17:11) und auch nicht einmal wissen, warum sie wem (auch noch radikal!) meiden sollen! Er hat öffentlich in der Versammlung auch die intimsten Sünden angesprochen, so dass jeder wusste, warum man keine Gemeinschaft mit wem pflegt – was aber nicht heißt, dass diese Menschen wie die Pest gemieden wurden, oder bei der Polizei Anzeige erstatten wollen, weil man beim Vorbeigehen „Guten Tag“ gesagt hat!

Nein, jeder der es wünscht sich zu korrigieren, dem soll und gar MUSS geholfen werden! Aber nicht so wie bei den „ZJ“, wo laut „Protokoll“, nur einmal im Jahr (wenn überhaupt!) genau zwei Älteste kommen, um nicht zu fragen, ob sie helfen könnten, sondern ob sich was geändert hat, um dann, wenn man nicht den Menschen folgen will, wieder unverrichteten Dinge zu gehen, um den wie die Pest zu meiden? = Auf WELCHER Grundlage???


 
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RE: „Jehovas Zeugen“ und andere religiöse Gemeinschaften

#2 von Jurek , 29.07.2010 07:17

TEIL 1:

Hallo, lieber Philos!

Ich möchte hier auf deine Aussagen bezüglich der „ZJ“ in drei Teilen eingehen:

Zitat
…Es sind jedoch die Sonderlehren der ZJ die sehr gefährlich sind : …


DAS unterscheidet die von anderen Kirchen?
Haben die anderen Kirchen keine gefährlichen Sonderlehren?
Ich pers. wage da zu bezweifeln, ob diese anderen Kirchen nicht auch gefährlich genug mit ihren Lehren und Praktiken Rumhandhaben…?

Aber konkreter:

Zitat
Worin liegt aber die Gefahr für die Gläubigen der Kirchen, die z.B. die "Unsterblichleit der Seele" lehren während ZJ und viele ex-ZJ behaupten, die Seele sei sterblich ? Kommt dadurch jemand zu Schaden ?


JA, ich denke, dass da sehr Viele zu Schaden kommen! Warum?
Weil damit wird nicht nur behauptet (weil eine Lüge stützt die andere, in einer Kettenreaktion), dass GOTT ein Tyrann ist, indem ER lässt die Menschen, die „nur“ 70 oder 80 Jahre Sünder waren, EWIG (das muss man sicher erstmal vorstellen!) am Leben erhellt um sie dann vom Teufel (den ER auch am Leben erhält) quälen zu lassen… Und sowas entfernt sie weit weg von dem wahren GOTT der Liebe, womit sie diese Liebe GOTTES zu Nichte machen…!
Sondern auch, weil die GRUNDLEHRE der Bibel besagt, dass JESUS CHRISTUS für uns wahrhaft gestorben ist, womit Er dieses „Lösegeld“ erbrachte, und vom VATER abhängig, vertrauensvoll seinen Geist IHN übergab (ohne dem kann keiner existieren!), damit JEHOVA Ihn dann zur Auferstehung bringt.
Nein, da wird behauptet damit, dass Er nicht (oder nicht ganz) gestorben ist!!! Er hat lediglich die menschliche „Hülle“, die Er ‚kurzfristig’ angenommen hatte, für sich sozusagen sterben lassen, während JESUS selber (als der allmächtige GOTT) nach wie vor weiter im Reich der Toten (alt: Hölle) bewusst weiterlebte und auch noch am gleichen Tag mit dem Schächer (der nur seine Daseinsebene als Geist für den Himmel veränderte?) im Himmel war und sich dann nach drei Tagen (mit dem VATER) selber auferweckte!
Damit wird die GRUNDLEHRE der Bibel so massiv angegriffen, dass damit für mich sehr fraglich ist, ob das wirklich besser ist als das, was die „ZJ“ lehren? = Erkläre es mir bitte.


 
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RE: „Jehovas Zeugen“ und andere religiöse Gemeinschaften

#3 von Jurek , 29.07.2010 07:17

TEIL 2:

Zitat
Die Bibel lehrt sowohl
- die Unsterblichkeit der Seele (Für Gott, Jesus und unzählige wiedergeborene Christen, die Untersterblichkeit erlangen)…


WAS hat das dann mit den Bedeutungen in der GRUNDLEHRE der Bibel zutun?
Man sollte in dem Zusammenhang erwähnen/erklären, ob JESUS überhaupt eine andere Existenz (im Himmel) hatte, als Er auf der Erde war!?
Wo steht darüber was in der Bibel, was diese Kirchen dazu behaupten?

Zitat
Hier liegen also die meisten Christen zumindest teilweise falsch aber was schrieb Paulus an Christen, die über gewisse Dinge eine andere Meinung hatten ? Hier ist die Antwort : 15 ...; und wenn ihr über etwas anders denkt, so wird euch Gott auch das offenbaren. 16 Doch wozu wir auch gelangt sein mögen, laßt uns nach derselben Richtschnur wandeln und dasselbe erstreben! - Philipper 3:15-15.


Das sehe ich NICHT so, dass das darauf zutreffen kann. Denn hier geht es um FUNDAMENTALE GRUNDLEHREN der Bibel über Erlösungstod CHRISTI, die mit derart falschen Lehren ‚ausgehebelt’ werden. Weil sonst Fairerweise kann man das auch auf die „ZJ“ anwenden mit den zwei Hoffnungen auf Leben! Oder nicht?
Wo soll da ein Unterschied sein? Den Einen schadet das genauso wie den Anderen! Oder nicht?

Zitat
Es kommt doch auf das Wesentliche an, an "die Richtschnur" wie z.B. der Glaube an den Gott der Bibel, und an seinen Gesandten Jesus Christus, die Taufe mit Wasser und hl Geist um wiedergeboren zu werden, ein christlicher Wandel (Frucht des Geistes) usw.


Ja, es kommt auf das Wesentliche an. Da stimme ich dem völlig zu.
Und das Allerwesentlichste ist (nach meinem Verständnis aus der Bibel), dass man erkennt, ob und wie JESUS für uns gestorben ist, ob ganz oder nicht ganz…, und ob Er vollstes Vertrauen in VATER hatte, dass ER Ihn auferweckt, oder ob Er sich dann doch selber auferweckt!?
Wenn das nicht die Grundlagen der Bibel (also das Wesentliche) berührt, dann weiß ich nicht was sonst.

Zitat
In allen Kirchen und chrislichen Glaubensgemeinschaften befindet sich "Weizen" aber auch viel "Unkraut" ! Bei seinem Kommen wird Jesus die Engel aussenden und die werden den "Weizen" dann vom "Unkraut" trennen. - Matthäus 13.


Dass auch das auf die „ZJ“ zutrifft, wird wohl auch so sein, oder? –(weil du hier die nicht erwähnst).


 
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RE: „Jehovas Zeugen“ und andere religiöse Gemeinschaften

#4 von Jurek , 29.07.2010 07:18

TEIL 3:

Zu den einzelnen Aussagen der Lehre der „ZJ“:

Zitat
- Die religiösen Führer der ZJ lehrten bis vor 3 Jahren, dass seit 1935 die Zahl derer, die zu himmlischem Leben berufen sind, vollzählig sei. Generationen von ZJ wurde somit die Tür zum Himmel verschlossen ! ... ihr verschließt das Reich der Himmel vor den Menschen; denn ihr geht nicht hinein, und die, die hineingehen wollen, lasst ihr auch nicht hineingehen.(Matthäus 23:13-14)


Das ist natürlich sehr bedauerlich! Ich hoffe, dass sich dann im Laufe der Zeit, wenn die „Geistgesalbten der ZJ“ aussterben und Harmagedon nicht kommt, das Verständnis der „letzten Generation“ wieder mal verändern wird, und zwar nicht - in Bezug auf Mat 24:34 - als der GOTT treuen Generation von Geistgesalbten, sondern in Bezug auf die schlechte Generation der GOTT-losen Menschen, die so lange nicht vergehen wird, bis JESUS wieder kommt.
Verstehst du diese Aussage der Bibel auch so wie ich?

Wegen „Militärersatzdienst“ und Blut, das ist wohl ein eigenes und langes Thema für sich, da die Kirchen sich am meisten mit Kriegen befleckten und Blutschuld auf sich geladen haben (inkl. Waffensegnungen). Das werde ich vielleicht mal wann darauf hier eingehen…
Auch BLUTVERBOT verstehe ICH aus der Bibel so, dass man dies meiden muss… (ab 1.Mose 9:4 bis Apg 21:25). Oder nicht?
Ich stimme der Eigen(voll)blutinfusion aber zu. …

Liebe Grüße!


 
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RE: „Jehovas Zeugen“ und andere religiöse Gemeinschaften

#5 von Philos , 03.08.2010 23:39

Lieber Jurek,

ich habe den Eindruck, dass du mich leider nicht verstanden hast.

- Es ist eine Sache wenn sich ein ZJ in Lebensgefahr begibt wegen der falsch verstandenen Blutfrage oder seine Freiheit und seine Gesundheit verliert wegen einem unbiblischen Verständnis der Neutralitätsfrage,
- und es ist eine andere Sache wenn ein Katholik eine teils falsche Vorstellung von der Unsterblichkeit der Seele hat, was aber keine unmittelbare Lebensgefahr verursacht !

Darum sagte ich dass JZ im Vergleich zu anderen Christen gefährlich Leben.
Ansonsten scheinen wir uns einig zu sein, dass alle Kirchen und christliche Glaubensgemeinschaften wahre und falsche Lehren haben.
Wenn du nun z.B. die Höllenlehre als falsch bezeichnest bin ich aufgrund der Bibel deiner Meinung.

Du hast nun deine Meinung geäußert wie ich mein Verständnis der Dinge dargelegt habe.

Mit besten Wünschen
Philos


... damit alle den Sohn ehren, wie sie den Vater ehren. - Johannes 5:23

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RE: „Jehovas Zeugen“ und andere religiöse Gemeinschaften

#6 von Jurek , 04.08.2010 20:08

TEIL 1:

Hallo Philos!

Forum finde ich schon auch deswegen gut, weil man hier verschiedene Sachen ausdiskutieren kann.
Mich würden nicht nur Stellungabgaben interessieren, sondern auch konret bezogene Aussagen, wie: Das und das ist nicht richtig, weil.... . Daraus kann man m.E. am meisten lernen.

Meine pers. Meinung zu deiner Aussage ist die, dass dies alles muss damit verbunden sein, was man wirklich nach bestem Wissen und Gewissen aus der Bibel erkennt, um möglichst auch nach dem zu handeln. Der eine so, der andere vielleicht anders…
Seien wir uns aber bewusst, dass im Vergleich, sind die Katholiken als Mehrheit, - die keine Ahnung von dem hat, was die Bibel überhaupt lehrt, - kein Vergleich zu den „ZJ“… = Bist du auch dieser Meinung?
Dass die gläubigen Katholiken (als Ganzes) also damit besser dran wären als die „ZJ“, wage zumindest ich zu bezweifeln.

Du schreibst von „unmittelbarer Lebensgefahr“.
Damit in Verbindung frage ich: Was heißt dann eigentlich ein ZEUGE für JHOVA und JESUS zu sein?
Die „unmittelbare Lebensgefahr“ (als Beispiel) kostete Tausenden von Christen am Anfang des vorigen Jahrtausends, ihr Leben (u.a. in der römischen Arena), weil sie lieber in den Tod gingen, als den Götzen etwas Räucher-Opfer zu bringen…
Wenn wir dazu JESU Worte aus Mat 10:28, und die Märtyrer des ersten Jh. betrachten, dann was könnte man dazu schreiben? Welche Rolle spielte bei denen diese „unmittelbare Lebensgefahr“ wegen ihrer relig. Verständnisse?
= Lieber den falschen Göttern etwas zu opfern als zu sterben, oder doch sterben, bevor man diesen Göttern opfert???

Das zu einem, mit der „unmittelbaren Lebensgefahr“.

Du erwähntest bei den „ZJ“ auch die BLUTFRAGE.
Meine Frage dazu: Erlaut die Bibel Fremdblut (in eigenen Körper) an- und aufzunehmen?


 
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RE: „Jehovas Zeugen“ und andere religiöse Gemeinschaften

#7 von Jurek , 04.08.2010 20:11

TEIL 2:

Zum anderen, wegen dem „unbiblischen Verständnis der Neutralitätsfrage“:
Wie viel unbiblische Verständnisse haben im Vergleich die Katholiken (auch in Bezug auf die Neutralitätsfrage), die (als Ganzes) nicht einmal die Bibel kennen?
Kann man das so zum Nachteil der „ZJ“ vergleichen, und warum?
Was sagen die Fakten im Vergleich?

Und dann meinst du, dass es eine andere Sache ist, wenn ein Katholik eine teils falsche Vorstellung von der Unsterblichkeit der Seele hat, was aber keine unmittelbare Lebensgefahr verursacht.
Nein, UNMITTELBAR ist er damit nicht unbedingt in Lebensgefahr! Aber mein Vergleich: Selbst nach 1933 war kaum einer in Deutschland UNMITTELBAR in Lebensgefahr, wenn er/sie das sog. „Dritte Reich“ und den „Führer“ willkommen hießen! …
Ja, denn zwar bei den Katholiken ist das nicht UNMITTELBAR eine Gefahr für DIESES fleischliche Leben, aber für ein ZUKÜNFTIGES wahre Leben, wenn sie damit meinen, dass JESUS für sie nicht wirklich gestorben ist!
Dann welches Erlösungsopfer gibt es für sie?!?
Dann ist das m. E. völlig Wurscht, ob die „ZJ“ Blut- u. Neutralitätsfrage welche UNMITTELBAREN Schäden im „diesseitigen“ vergänglichen Leben erfahren. Viel wichtiger ist (so m.E.) der Bezug zum Verständnis und dessen Annahme JESU, ob das echte Opfer JESU einen erretten kann!

Zitat
Darum sagte ich dass JZ im Vergleich zu anderen Christen gefährlich Leben.


Von welcher Bedeutung ist das denn? Wie erwähnt, im sog. „Dritten Reich“ war das nicht anders…

Zitat
Ansonsten scheinen wir uns einig zu sein, dass alle Kirchen und christliche Glaubensgemeinschaften wahre und falsche Lehren haben.
Wenn du nun z.B. die Höllenlehre als falsch bezeichnest bin ich aufgrund der Bibel deiner Meinung.


O.k. Nur was ich wegen der „Gefährlichkeit“ meine, ist nicht bloß dies, dass das halt falsche Ansichten sind… Sondern diese berühren schon auch das Verständnis über Errettung GOTTES durch sein SOHN!

Zitat
Du hast nun deine Meinung geäußert wie ich mein Verständnis der Dinge dargelegt habe.


Meinungen sind vielleicht nur Meinungen… Aber was ist wirklich WICHTIG dabei, mit dem wir und/oder so manche Mitleser konfrontiert werden?
Ich denke, dass das wichtige Sache ist, um sich darüber Gedanken zu machen, um GOTT mit Geist und Wahrheit anzubeten.

Liebe Grüße!


 
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RE: „Jehovas Zeugen“ und andere religiöse Gemeinschaften

#8 von Philos , 05.08.2010 18:20

Lieber Jurek,
ich führe keinen "Kreuzzug" gegen JZ !
Ich finde JZ nicht besser und nicht schlechter als Christen anderer Kirchen. Einige meiner besten Freunde sind entweder ZJ oder ex-ZJ.

Es war nicht meine Absicht, nun nach und nach alle falschen Lehren der ZJ aufzudecken sondern aufrichtigen Lesern und Teilnehmern mein Verständnis über Christi Nachfolge darzulegen und sie im christlichen Glauben zu stärken. Genau da finde ich JZ im Nachteil denn nach meiner Erfahrung ist es für ein ZJ schwieriger in Gottes Reich einzugehen als Christen anderer Kirchen weil einfach 99% der ZJ kein Interesse daran haben, wiedergeboren zu werden. Jesus sagt aber : Wenn jemand nicht von neuem geboren wird, so kann er das Reich Gottes nicht sehen! ... Wenn jemand nicht aus Wasser und Geist geboren wird, so kann er nicht in das Reich Gottes eingehen! - Johannes 3:3+5.

Nicht alle Katholiken beten Maria an oder knien vor Statuen nieder! Man trifft auch selten einen, der an die Unfehlbarkeit des Papstes wirklich glaubt (Vergleiche bitte mit der Hörigkeit der Mehrheit der ZJ gegenüber dem "Sklaven" oder "Leitende Körperschaft" in der WT-Organisation). Viele Katholiken kennen die falschen Lehren ihrer Kirche und bemühen sich, etwas von Innen zu bewegen wie z.B. die Judenchristen die - wie de Apostelgeschichte berichtet - weiterhin in die Synagoge gingen um den Menschen zu helfen. Dies bedeutet keinesfalls, dass ich für die katholische Kirche Stellung beziehen würde sondern ich glaube ganz einfach, dass auch dort "Weizen" und nicht nur "Unkraut" wächst weil ich vorbildliche Christen unter ihnen und auch anderer Kirchen kenne. - Matthäus 13:24-30+36-43.

Natürlich bin ich jederzeit bereit, mich mit JZ über den christlichen Glauben zu unterhalten.

Mit brüderlichem Gruß
Philos


... damit alle den Sohn ehren, wie sie den Vater ehren. - Johannes 5:23

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RE: „Jehovas Zeugen“ und andere religiöse Gemeinschaften

#9 von Jurek , 05.08.2010 19:32

Lieber Philos,

du schreibst:

Zitat
Genau da [bei dem christlichen Glauben] finde ich JZ im Nachteil denn nach meiner Erfahrung ist es für ein ZJ schwieriger in Gottes Reich einzugehen als Christen anderer Kirchen weil einfach 99% der ZJ kein Interesse daran haben, wiedergeboren zu werden.


Darüber könnte man nachsinnen, ob das so ist und inwiefern ist es so oder anders, weil das Thema nicht ohne ist.
Ich bin aber der Ansicht, dass was nützt der Christenheit, dass sie sich als ‚Wiedergeboren’ bezeichnet, wenn sie zu 99% kein Interesse daran hat (bzw. auch damit überfordert ist – wegen Versagen der Kirchen!), sich mit der Bibel auseinander zu setzen, contra der Dogmen ihrer Kirche? = Z.B. der Frage: Kann man überhaupt wiedergeboren sein/werden, und durch WAS?, wenn man:

1) Den VATER meistens als Namenlosen GOTT so nebenbei hinstellt, als irgendein Teil des Geheimnisses?
2) Wenn man den SOHN als den allmächtigen GOTT hinstellt (und bei der Masse der Katholiken, die Maria als die Mittlerin hinstellt)?
3) Wenn man behauptet, dass JESUS nicht wirklich sterben konnte, weil die Seele unsterblich sei, geschweige, dass JESUS ja der allmächtiger GOTT nach wie vor war, weshalb Er unmöglich in Nichtexistenz übergehen konnte?
4) Wem wollte JESUS zum Leben erlösen, wenn sie sowieso weiter leben?
5) Ist das das gemeinte Erkennen und Erkenntnis, auf der Grundlage von Joh 17:3?
6) Etc., etc.

Kann man bei solchen „Voraussetzungen“ da wirklich von GOTT gewollten Wiedergeburt der Christenheit schreiben? Oder ist das nur eine Selbsttäuschung (oder wenn nicht „selbst-“, dann vom „Vater der Lüge“?)?
Oder kann man wirklich wiedergeboren werden, wenn man die einfachste VATER-SOHN-Beziehung, welche als komplizierte (da das versteht oft die Mehrheit nicht, bzw. unterschiedlich) philosophische Menschenlehre, an die man glauben MUSS, vertritt? = Also welchem GOTT steht man als Kind gegenüber, und wäre aus der Person GOTT HEILIGER GEIST geboren? Ist das wichtiges Ergebnis von Joh 17:3?
Können dann nachher diese 99% dieser Leute, besser damit vor GOTT dastehen als die „ZJ“? Ist sowas (nach der Bibel) möglich?
Was sagt wirklich die BIBEL darüber und wie wichtig ist diese Erkenntnis über das wahre Opfer JESU für uns alle? Oder ist das egal, wie man das sieht? -(denn ich sehe es ganz anders!).

Zitat
Nicht alle Katholiken beten Maria an oder knien vor Statuen nieder! Man trifft auch selten einen, der an die Unfehlbarkeit des Papstes wirklich glaubt (Vergleiche bitte mit der Hörigkeit der Mehrheit der ZJ gegenüber dem "Sklaven" oder "Leitende Körperschaft" in der WT-Organisation).


Auch nicht alle „ZJ“ „beten“ ihren „Goldenen Kalb“ an…
(Nur das eine, rechtfertigt das andere nicht. ).

Zitat
sondern ich glaube ganz einfach, dass auch dort "Weizen" und nicht nur "Unkraut" wächst


Damit also sind auch die „ZJ“ nicht besser oder schlechter als die Katholiken…(?)

Zitat
Natürlich bin ich jederzeit bereit, mich mit JZ über den christlichen Glauben zu unterhalten.


Zumind. hier ist das bis jetzt noch nicht nötig. Aber sich allgemein auch zu den verschiedenen Punkten und Ansichten kann man sich äußern, im Spiegel der Heiligen Schrift, so dass es allen zum NUTZEN gereichen mag.

Beste Grüße!


 
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RE: „Jehovas Zeugen“ und andere religiöse Gemeinschaften

#10 von Philos , 06.08.2010 12:58

Lieber Jurek,
mir scheint, du machst wie die ZJ den gleichen Unterschied zwischen der Christenheit und den ZJ, oder täusche ich mich da? Warum sollten JZ nicht zur Christenheit gehören ? Sie sind ja nicht besser und auch nicht schlechter als die Christen der anderen Kirchen und christlichen Glaubensgemeinschaften und sind ja inzwischen eine Kirche wie jede andere geworden.

Was ist eigentlich das biblische Muster für die Vorgehensweise beim Jüngermachen ?
In der Apostelgeschichte kann jeder Leser feststellen, dass neue Jünger am selben Tag getauft wurden an dem sie über Jesus informiert wurden und an ihn glaubten. Wo steht da geschrieben, dass man erst über die Sterblichkeit oder Unsterblichkeit der Seele, den Zustand der Toten und über eine ganze Liste anderer Dinge mit den "Interessierten" reden musste bevor sie getauft wurden. Bei JZ muss man nach meiner Erfahrung ein bis zwei Bücher der WT-Gesellschaft studieren und eine Prüfung durch die Ältesten bestehen bevor man zur Taufe zugelassen wird, was insgesamt ein bis zwei Jahre in Anspruch nehmen kann da man ja auch die Zusammenkünfte besuchen muss und obligatorisch von Tür zu Tür Wachtturm-Literatur vor der Taufe schon verbreiten soll (Wenn der Gesundheitszustand es erlaubt). Was ist daran biblisch ? Sind das nicht Menschenregeln ?

Es ist wahr dass Jesus sagte : 19 So geht nun hin und macht zu Jüngern alle Völker, und tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes 20 und lehrt sie alles halten, was ich euch befohlen habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an das Ende der Weltzeit! Amen. - Matthäus 28:19-20 Die Reihenfolge ist doch zuerst taufen und dann alles zu lehren was Jesus geboten hat. Nicht zu vergessen auch die intensive Hilfe des hl Geistes nach der Wiedergeburt durch Wasser und Geist ! - Johannes 3:3+5; 16:13; 1.Johannes 2:27.

Gemäß der Schrift werden neue Jünger sofort gerechtgesprochen und die Heiligung erfolgt anschließend ein ganzes Leben lang, was auch für die Zunahme der Erkenntnis zutrifft.

Mit freundlichem Gruß
Philos


... damit alle den Sohn ehren, wie sie den Vater ehren. - Johannes 5:23

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RE: „Jehovas Zeugen“ und andere religiöse Gemeinschaften

#11 von Jurek , 06.08.2010 14:32

Hallo Philos,

Zitat
mir scheint, du machst wie die ZJ den gleichen Unterschied zwischen der Christenheit und den ZJ, oder täusche ich mich da?


Ja, da täuscht du dich da, denn eben ich meine, dass die „ZJ“ mit ihren 2-Klassen-Sonderlehre nicht schlechter dastehen, als die sonstige Christenheit, mit ihrer Trini-Sonderlehre. Deswegen frage ich hier (und würde über konkrete Antworten darauf froh sein):

1) Wo ist da ein ‚Vorteil’ irgendeiner Gruppe vor der anderen?
2) Durch was zeichnet sich diese Wiedergeburt (nach der Bibel) wirklich aus? Dadurch (um bei der Mehrheit zu beginnen), dass man an Joh 17:3 vorbeigeht oder uminterpretiert?
3) Kann überhaupt (wer auch immer!) wer vom neuen (oben) geboren werden, der entweder meint nicht in diesem Bund, der CHRISTUS mit seinen Jüngern geschlossen hat, dabei zu sein; oder auch meint, dass JESUS für uns nicht wirklich gestorben sei, als nur ein Mensch, aber Er als GOTT nicht…?

Das andere ist weniger Maßgebend, wie lange wer die Bibel „studieren“ muss, um getauft zu werden, oder so… Es geht aber zuerst um das Erkennen des Fundamentes der Bibel und die ersten Schritte, die vor der Taufe notwendig sind. = Siehst du das auch so?

Aber der eine Punkt erscheint mir noch wichtig, um darauf einzugehen:

Zitat
Wo steht da geschrieben, dass man erst über die Sterblichkeit oder Unsterblichkeit der Seele, den Zustand der Toten und über eine ganze Liste anderer Dinge mit den "Interessierten" reden musste bevor sie getauft wurden.


Zuerst mal sei hier nochmals festgehalten, dass man ZUERST die FUNDAMENTE der Bibel kennen MUSS, und Busse getan tat, JESUS annimmt und zum Neuen Leben geboren werden muss, um DANN erst getauft zu werden. = Oder nicht?

Was gehört also zu diesen Dingen davor? Zu diesen Dingen gehört als das FUNDAMENT der Bibel, dass man erkennt, was u. a. Joh 3:16 oder auch 17:3 uns zu sagen haben!
Das bedeutet im Klartext, dass man ZUVOR (vor der Taufe) erkennen MUSS, dass man ein Sünder ist (der sich nicht selber erretten kann) und NUR durch das Opfer JESU gerettet wird, indem dieser JESUS wirklich (ganz und gar) für uns gestorben ist und am dritten Tag (oder Teilen von Tagen) von JEHOVA GOTT (Der auch kein Namenloser ist, sondern wie sein SOHN auch einen Namen hat, der öfter in echter Bibel vorkommt als irgendein anderer Name), von IHM (und nicht selber) auferweckt wurde, und erst viele Tage danach (an die 40 an der Zahl) zu seinem VATER in den Himmel kam (und nicht am gleichen Tag seiner Auferstehung), um für uns vor GOTT zu erscheinen.
Das bedeutet, dass man nicht meinen soll, dass JESUS während seines Todes als Mensch, weiter gelebt hatte! Und am Ende sich selber auferweckte! Denn das würde es bedeuten, dass Er nicht wirklich als der SOHN GOTTES (sondern nur als Mensch, was Er nur „kurze“ Zeit war) für uns starb und so Er sich seiner entäußerte =(also blieb Er nicht weiterhin im Himmel als GOTT!), sondern ließ für sich einen Menschen Namens „Jesus“ sterben! …
Also im Endeffekt meint man = JESUS ist nicht wirklich ganz und gar für uns als Sühnopfer gestorben!!! = Ist das die Grundlage, die erlauben würde zu der Taufe zugelassen zu werden, weil man den Philosophien der Menschen mehr glaubt als GOTT?
Das kratzt unheimlich m. E. sehr stark an diesem FUDAMENT des Glaubens, der voraussetzt, ob wir überhaupt wiedergeboren sein können! Denn entweder starb JESUS ganz und gar für uns, oder nicht so…(was natürlich hier mit der Unsterblichkeit der Menschenseele was zutun hat), sondern im mysteriösem „Geheimnis“ (wo kaum einer das wirklich anhand der Bibel erklären kann, geschweige einheitlich) konnte Dieser gar nicht wirklich für uns sterben!

Lieber Gruß!


 
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RE: „Jehovas Zeugen“ und andere religiöse Gemeinschaften

#12 von Philos , 07.08.2010 16:03

Lieber Jurek,
warum sollten wir royalistischer sein als der König ? Lesen wir doch gemeinsam zwei Berichte aus der Apostelgeschichte : 11 Da fuhren wir von Troas ab und kamen geradewegs nach Samothrake, am nächsten Tag nach Neapolis 12 und von da nach Philippi, das ist eine Stadt des ersten Bezirks von Mazedonien, eine römische Kolonie. Wir blieben aber einige Tage in dieser Stadt. 13 Am Sabbattag gingen wir hinaus vor die Stadt an den Fluss, wo wir dachten, dass man zu beten pflegte, und wir setzten uns und redeten mit den Frauen, die dort zusammenkamen. 14 Und eine gottesfürchtige Frau mit Namen Lydia, eine Purpurhändlerin aus der Stadt Thyatira, hörte zu; der tat der Herr das Herz auf, sodass sie darauf Acht hatte, was von Paulus geredet wurde. 15 Als sie aber mit ihrem Hause getauft war, bat sie uns und sprach: Wenn ihr anerkennt, dass ich an den Herrn glaube, so kommt in mein Haus und bleibt da. Und sie nötigte uns. - Apg 16:11-15. Am selben Tag, als Lydia zuhörte, wurde sie und ihre Hausgemeinschaft getauft ! Es genügte also, ihre Sünden zu bereuen und an den wahren Gott der Bibel zu glauben sowie Jesus als Retter anzunehmen um getauft zu werden und den hl Geist zu empfangen.

Im gleichen Kapitel lesen wir, dass Paulus und Silas ins Gefängnis geschleppt wurden wo folgendes geschah : 25 Um Mitternacht aber beteten Paulus und Silas und lobten Gott. Und die Gefangenen hörten sie. 26 Plötzlich aber geschah ein großes Erdbeben, sodass die Grundmauern des Gefängnisses wankten. Und sogleich öffneten sich alle Türen und von allen fielen die Fesseln ab. 27 Als aber der Aufseher aus dem Schlaf auffuhr und sah die Türen des Gefängnisses offen stehen, zog er das Schwert und wollte sich selbst töten; denn er meinte, die Gefangenen wären entflohen. 28 Paulus aber rief laut: Tu dir nichts an; denn wir sind alle hier! 29 Da forderte der Aufseher ein Licht und stürzte hinein und fiel zitternd Paulus und Silas zu Füßen. 30 Und er führte sie heraus und sprach: Liebe Herren, was muss ich tun, dass ich gerettet werde? 31 Sie sprachen: Glaube an den Herrn Jesus, so wirst du und dein Haus selig! 32 Und sie sagten ihm das Wort des Herrn und allen, die in seinem Hause waren. 33 Und er nahm sie zu sich in derselben Stunde der Nacht und wusch ihnen die Striemen. Und er ließ sich und alle die Seinen sogleich taufen 34 und führte sie in sein Haus und deckte ihnen den Tisch und freute sich mit seinem ganzen Hause, dass er zum Glauben an Gott gekommen war. - Apg 16:25-34. In wenigen Stunden einer einzigen Nacht in der dieser Gefängniswärter das Wort gehört hatte ließ er sich "sogleich taufen" ! Lass dich bitte durch das Wort Gottes überzeugen.

Selbst Jehovas Zeugen sind der Auffassung, dass jemand der vor dem Frühling 1918 in einer Kirche getauft wurde und sich der WT-Organisation anschloß sich nicht noch einmal taufen lassen musste, dass also seine Taufe gültig sei obwohl er in einer der Kirchen der Christenheit (die an die Dreieinigkeit glauben, usw) vollzogen wurde ! Erst solche, die nach dem Frühling 1918 in einer Kirche getauft wurden, müssen sich bei der WT-Organisation noch einmal taufen lassen wenn sie ein ZJ werden wollen weil (angeblich) im Frühling 1918 Jesu Gericht hielt über die Kirchen und alle verwarf (außer JZ) als Teil der Hure Babylon die große und sie darum seitdem verworfen sind !

Mit brüderlichem Gruß
Philos


... damit alle den Sohn ehren, wie sie den Vater ehren. - Johannes 5:23

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RE: „Jehovas Zeugen“ und andere religiöse Gemeinschaften

#13 von Jurek , 07.08.2010 17:20

Lieber Philos,

Zitat
warum sollten wir royalistischer sein als der König ?
[……]
Es genügte also, ihre Sünden zu bereuen und an den wahren Gott der Bibel zu glauben sowie Jesus als Retter anzunehmen um getauft zu werden und den hl Geist zu empfangen.


Ich denke (und frage), dass die obige Frage leicht zu beantworten ist:
Wenn der Glaube alleine nur an JESUS ausreicht und das was du schreibst (wobei im Bibelbericht, den du zitierst, geht es um Belehrung durch eine Predigt - wie ich das verstehe), dann „warum sollten wir royalistischer sein als der König“ indem wir meinen würden, dass die „ZJ“ auf dem falschen Weg sind, da sie doch auch an JESUS aufrichtig glauben? ...
Dann könnten wir zu den „Allversöhnern“ wechseln.
Entweder – oder! = Oder?

Ich habe Probleme mit einem Zweierlei Maß, indem man den meisten „ZJ“ das Christsein „abspricht“, weil sie ja in diesem Neuen Bund nicht sein wollen …, während bei anderen ist es völlig Wurscht, wenn sie was falsches über GOTT und SOHN wie auch sein Tod und Auferstehung + H.G. glauben, Hauptsache sie glauben an JESUS … ??

Was die „ZJ“ in Bezug auf 1918 da sagen oder sagten (bei denen ändert sich so manches), ist hier irrelevant und kein prim. Bestandteil meiner 'Gegenüberstellung'… Die Kath.-Kirche hat mit ihren falschen Lehren auch ausreichend falsche Vorstellungen und Dogmen ......

Liebe Grüße!


 
Jurek
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RE: „Jehovas Zeugen“ und andere religiöse Gemeinschaften

#14 von Philos , 09.08.2010 14:21

Lieber Jurek,

Jehovas Zeugen sind nicht auf dem falschen Weg weil sie an Christus glauben sondern weil sie ihren religiösen Führern folgen und ihre Irrlehren verbreiten. Dennoch gibt es auch ZJ, - wie auch Katholiken, Protestanten usw -, die Christus folgen und den Willen des Vaters tun. Jesus sagte : wer auch immer den Willen meines Vaters tut, der ist mein Bruder, die ist meine Schwester. Ich habe die gleiche Einstellung.

Ich finde es sehr bedauerlich, dass du mich immer wieder missverstehst.

Ich hoffe aber, dass die stillen Mitleser Nutzen aus meiner Argumentation ziehen konnten.

Mit brüderlichem Gruß
Philos


... damit alle den Sohn ehren, wie sie den Vater ehren. - Johannes 5:23

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RE: „Jehovas Zeugen“ und andere religiöse Gemeinschaften

#15 von Jurek , 09.08.2010 17:42

H a l l o !

Zitat
Jehovas Zeugen sind nicht auf dem falschen Weg weil sie an Christus glauben sondern weil sie ihren religiösen Führern folgen und ihre Irrlehren verbreiten.


Das ist so, wie bei anderen wohl auch, oder?
Z.B. in der katholischen Kirche (wenn ich von der größten Institution ausgehe) hat der „Vatikan“ das Sagen, mit ihren vielen falschen Lehren und Vorstellungen wie auch Bräuchen, die dann auch im TV, Radio, Internet verbreitet werden...
Wo ist da bitte ein Unterschied? Verstehe ich nicht.

Und was die meisten anderen Kirchen und Gruppen betrifft (die Anderen glauben auch nur, was sie ihre Kirche lehrt, denn von alleine würden sie nie auf solche versch. Sonderlehren kommen!), dann ist die Frage in Bezug auf Mat 28:19,20, ob sie das Evangelium überhaupt verbreiten? Und wenn ja, dann welches? Wirklich ohne fundamentale Irrlehren? … - Nur mal so nachgefragt. Denn warum sollen die meisten Anderen wirklich besser sein als die „ZJ“?
Das möchte ich bitte erfahren, wenn du das schon differenzierst, um dies besser zu verstehen (wenn ich das nicht verstehe) was du meinst.

Zitat
Ich finde es sehr bedauerlich, dass du mich immer wieder missverstehst.


Was habe ich KONKRET diesmal missverstanden?
Sind meine Fragen nicht berechtigt? Wenn nicht, dann warum nicht? Ich habe doch deinen Aussagen nicht widersprochen, sondern nur dich gefragt, warum du da ein Unterschied machst?
Mir geht es also eher um VERGLEICH der „ZJ“ zu den anderen. WARUM z.B. sagt man, dass die „ZJ“ auf dem falschen Weg sind, während die anderen quasi auf dem 'richtige(re)n' Weg wären (oder man soll bei denen nicht gerechter als Gerecht sein), oder wie auch immer... (?)

Beste Grüße!


 
Jurek
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