RE: Wer ist ein Christ?

#31 von Georg , 23.02.2013 11:28

Hallo lieber Schrat

Vielen Dank für Deinen Beitrag,zu dem ich noch einiges ergänzend dazu schreiben möchte.
Ein Christ ist auch jemand, der echte Buße (Sinnesänderung), Umkehr und Wiedergeburt (Johannes, Kapitel 3) erfahren hat. Und diese neue Geburt in Christo (um vor dem Herrn lebendig zu sein!!) kann niemand selber für sich herbeiführen noch erarbeiten.-
Was denkst Du darüber?

Liebe Grüße
Georg


 
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RE: Wer ist ein Christ?

#32 von Schrat , 23.02.2013 15:04

Lieber Georg,

in den Begriff "Wiedergeburt" wird von einigen Christen viel Mystisches hineingelegt und manche prahlen nach meinem Eindruck regelrecht damit, indem sie fragen "Bist Du auch ein 'wiedergeborener Christ' ?" (so wie ich....). Im wesentlichen ist es eine Persönlichkeitsänderung, die durch den heiligen Geist bei uns bewirkt wird.

Jeder wahre Christ erlebt eine Wiedergeburt durch die Kraft des heiligen Geistes, wenn er sich Gott über Jesus Christus hingibt, an ihn glaubt und daraufhin getauft wird. Dann ist man ein "Kind Gottes" (Römer 8:14-17). Ich habe diese Wiedergeburt erlebt, nachdem ich mich - wenn auch bei den Zeugen Jehovas - Gott bei der Taufe hingegeben habe. Ohne diese Wiedergeburt werden wir das Reich Gottes nicht sehen können, wie Jesus Christus dem Nikodemus erklärte. Letztendlich muß jeder Mensch, der einmal ewig leben wird, diese geistige Wiedergeburt erlangen.

Diese Wiedergeburt, von der eigentlich auch Nikodemus als Lehrer in Israel hätte wissen müssen, wurde u.a. in Hesekiel vorhergesagt:

Hesekiel 36:24-32:

Zitat
"Und ich will euch aus den Nationen herausnehmen und euch aus allen Ländern zusammenbringen und euch herbringen auf euren Boden. Und ich will reines Wasser auf euch sprengen, und ihr werdet rein werden; von all euren Unreinheiten und von all euren mistigen Götzen werde ich euch reinigen. Und ich will euch ein neues Herz geben, und einen neuen Geist werde ich in euer Inneres legen, und ich will das Herz von Stein aus eurem Fleisch wegnehmen und euch ein Herz von Fleisch geben. Und meinen Geist werde ich in euer Inneres legen, und ich will handeln, so daß ihr in meinen Bestimmungen wandeln werdet und meine richterlichen Entscheidungen einhalten und tatsächlich ausführen werdet.28 Und ihr werdet gewiß in dem Land wohnen, das ich euren Vorvätern gegeben habe, und ihr sollt mein Volk werden, und ich selbst werde euer Gott werden. Und ich will euch von all euren Unreinheiten retten ….. Und ihr werdet sicherlich eurer bösen Wege und eurer Handlungen gedenken, die nicht gut waren, und ihr werdet bestimmt Ekel über eure eigene Person empfinden wegen eurer Vergehungen und wegen eurer Abscheulichkeiten. Nicht um euretwillen tue ich [das]', ist der Ausspruch des Souveränen Herrn Jehova, ‚das sei euch kundgetan. Schämt euch und fühlt euch gedemütigt wegen eurer Wege, o Haus Israel.'"





Diese Wiedergeburt ist verbunden mit der Umformung zur "neuen Persönlichkeit" (<Römer 12:2>)

Gruß
vom Schrat


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RE: Wer ist ein Christ?

#33 von Georg , 24.02.2013 10:20

Lieber Schrat!

Ich denke, dass ich Dich gut verstehen kann, dass es viele Leute gibt (meistens in Amerika) die mit dem Wort "Wiedergeburt" regelrecht prallen. Und das befürworte ich auch nicht, weil es sich oft auf Menschen bezieht, die eigentlich gar keine echt wiedergeborene Christen sein können, was ihre Taten verraten.-
Das soll aber uns nicht davon zurückhalten darüber nachzusinnen, ob wir gemäß Johannes Evangelium, Kapitel 3, wirklich vom neuen Geborene Kinder Gottes sind, durch die Wirkung des Heiligen Geistes Gottes.

Ich bin mir aber nicht sicher, ob eine Persönlichkeitsänderung allzu nur auf menschliche Erarbeitung gegründet werden könnte.
Welche Rolle würde dabei noch der Heilige Geist Gottes spielen? (vergleiche Johannes 1,13).
Was meinst Du?

Du beziehst dich auf Römerbrief 8, 14-17 und schreibst dazu, dass Du dich damit bei den Zeugen Jehovas Gott bei der Taufe hingegeben hast. Das klingt für mich sehr neu,, denn ich hatte nicht gewusst, dass die Zeugen Jehovas diese Bibelstellen bei der Taufe auf sich beziehen. Oder war das nur bei Dir damit diese Ausnahme?
Wenn Du magst, würde mich deine Erfahrung dazu interessieren.;)
Mir kommt es vor, dass bei den Zeugen Jehovas alles mehr auf eigene Leiistung abgewälzt wird (so auch Römer 12, 2), aber manche Bibelaussagen wie in Römer 8 gar nicht auf alle zutreffen?
Wie siehst Du das eigentlich?

Liebe Grüße von
Georg


 
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RE: Wer ist ein Christ?

#34 von Jurek , 24.02.2013 10:33

Hallo,

am Rande erwähnt: In folgenden Threands wurde auch schon über die Wiedergeburt geschrieben:
Wiedergeburt
Artikel von E.F.
Vielleicht findet sich auch was zusätzlich hilfreiches dort dazu?
(Wobei die Frage, ob die aller-meisten "ZJ" wirklich wiedergeboren sind, ist keine so unbedeutende!).

Das nur so am Rande als Ergänzung und mögliche Hilfestellung dazu. Ihr könnt ja natürlich weiter hier zu dem Thema schreiben, zumal das auch mit dem Thema über das wahre ChristSein zusammenhängt.

Gruß!

P.S.
Empfehlung: Verwendet mal auch die SUCHE und das neu eingerichtete Inhaltsverzeichnis des Forums


 
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RE: Wer ist ein Christ?

#35 von Schrat , 24.02.2013 14:56

Lieber Georg,

ich habe nicht jede der Zeugen-Lehre seit meinem Zeugen-Jehovas-Beginn "verinnerlicht". Ich weiß, daß man gewisse Bibelstellen, nur auf die "144000" bezieht, obwohl man dann und wann Zugeständnisse macht - und machen muß! - daß gewisse Aussagen vom Grundsatz her eigentlich für alle Christen gelten müssen. Und so war das auch bei mir, ich habe diese spezielle Anwendung des "Kind--Gottes-Verhältnisses" nur auf die 144000 die verstanden und auch immer auf mich bezogen.

Du fragst, welche Rolle denn der Heilige Geist spielen würde (Joh 1,13)

Ich glaube diese Bibelstelle wird auch allgemein etwas mißverstanden ".. nicht aus dem Willen eines Mannes...". Hier ist die Geistzeugung die Rede und diese geistliche Wiedergeburt geschieht mit Hilfe des heiligen Geistes bei Personen, die nach Gott suchen und sich Gott suchend zuwenden und daß sind nicht nur die 144000 sondern alle Christen, meistens aus den Nationen, denen dieser Segen schon durch Abraham verheißen wurde. Dieses "Sich-Gott-Zuwenden" ist nicht unter "eigene Leistung" einzuordnen. Auch das ist ein häufiges Mißverständnis unter Christen. Es spielt schon eine Rolle, ob man "zum ewigen Leben richtig eingestellt ist" (Apg 13:48), das ist noch keine "eigene Leistung".

In dieser Sache wirkt der Geist oder die Einstellung des Menschen zusammen mit dem Heiligen Geist.

Alles andere wäre ja von Seiten Gottes Willkür, den einen erwählt er und zeugt ihn durch heiligen Geist zum Kind Gottes und den anderen nicht. Nein, der Helige Geist ist stets auf der Suche nach Menschen, die wiederum ihn suchen.

2. Chronika 16:9

Zitat
9 Denn, was Jehova betrifft, seine Augen durchschweifen die
ganze Erde, damit er sich stark erweist zugunsten derer, deren Herz ihm
gegenüber ungeteilt ist



Gruß
vom Schrat





Gruß
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RE: Wer ist ein Christ?

#36 von Georg , 24.02.2013 16:30

Lieber Schrat!

vielen Dank für Deine Ausführungen dazu.
Freue mich, wenn so manche wichtige Aussagen der Bibel, die die Zeugen Jehovas nur auf diese "144000" beziehen, sehr wohl auch für Dich von praktischer Bedeutung sind.:)

Herzliche Grüße
Georg


 
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RE: Wer ist ein Christ?

#37 von Isai , 22.08.2013 16:21

Hallo


wenn CHRISTUS in einem lebt, ist man ein Christ.

Hier auszugsweise ein paar Bibelstellen die das zeigen:

Römer 3:24
Römer 6:11
Römer 6:23
Römer 8:1
Römer 8:2
Römer 8:39
Römer 12:5
Römer 15:17
Römer 16:3
Römer 16:7
Römer 16:9
Römer 16:10
1. Korinther 1:2
1. Korinther 1:4
1. Korinther 1:30
1. Korinther 3:1
1. Korinther 4:10
1. Korinther 4:17
1. Korinther 15:18
1. Korinther 15:22
1. Korinther 16:24
2. Korinther 1:21
2. Korinther 2:14
2. Korinther 3:14
2. Korinther 5:17
2. Korinther 12:2
2. Korinther 12:19
2. Korinther 13:5
Galater 1:22
Galater 2:4
Galater 2:17
Galater 2:20
Galater 3:28
Galater 5:6
Epheser 1:3
Epheser 2:6
Epheser 2:10
Epheser 2:13
Epheser 4:32
Philipper 1:1
Philipper 3:14
Philipper 4:21
Kolosser 1:2
Kolosser 1:27
Kolosser 1:28
Kolosser 2:6
1. Thessalonicher 2:14
1. Thessalonicher 4:16
2. Thessalonicher 1:12
1. Timotheus 3:13
2. Timotheus 1:1
2. Timotheus 2:10
2. Timotheus 3:12
2. Timotheus 3:15
Philemon 8
Philemon 20
1. Petrus 5:10
1. Petrus 5:14
1. Johannes 5:20
Judas 1
Offenbarung 1:9



Herausstellen möchte ich Galater 2:20
20 und lebe praktisch nicht mehr. Christus lebt in mir. Und das Leben, das ich jetzt noch in meinem sterblichen Körper führe, das lebe ich im Glauben an den Sohn Gottes, der mich geliebt und sich selbst für mich geopfert hat.


und Kolosser 1:27
27 Ihnen, seinen Heiligen, wollte Gott diesen herrlichen Reichtum zeigen. Denn sein Geheimnis ist auch für die anderen Völker bestimmt: und das ist Christus - Christus, der in euch lebt und nun auch euch die Hoffnung schenkt, an seiner Herrlichkeit teilzuhaben.



GOTTES Segen,

Isai


"Gottes Liebe zu uns ist darin sichtbar geworden, dass er seinen einzigen Sohn in die Welt sandte, um uns in ihm das Leben zu geben. Die Liebe hat ihren Grund nicht darin, dass wir Gott geliebt haben, sondern dass er uns geliebt und seinen Sohn als Sühnopfer für unsere Sünden gesandt hat."
(1. Johannes 4:9 NeÜ)

 
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Segnungen des HERRN

#38 von Jurek , 25.08.2013 16:04

Sehr wichtige Punkte Isai!
Man braucht eine Weile, bis man über die vielen Bibelstellen nachsinnt, aber es lohnt sich!

Einige weitere Gedanken, was wahre Christen ausmacht, dass ist unbedingt auch das, dass wir eins mit CHRISTUS sein sollen und auch für immer werden!
Denn wenn wir mit Ihm [JESUS] einsgemacht worden sind in der Gleichheit des Todes, so werden wir auch in Seiner Auferstehung sein, da wir dieses wissen, dass unser alter Mensch mitgestorben ist, damit der Leib der Sünde abgetan sei, damit wir der Sünde nicht mehr dienen.“.
Wir können uns dessen gewiss sein, dass JESUS jetzt schon den rechtfertigt, der JESUS als seinen HERRN angenommen hat. (Röm 3:25,26).
Wenn wir mit CHRISTUS am Holz mitgestorben sind, werden wir auch mit Ihn zum neuen Leben mitauferweckt. Und nur als eine neue Schöpfung GOTTES sind wir dazu berechtigt. (2.Kor 5:17).
Wir werden im Himmel mitverherrlicht sein mit CHRISTUS. (Röm 8:14-17,32).

Und was teilen wir auch z.T. jetzt schon als Kinder GOTTES alles mit CHRISTUS?

Wir sind mit Ihm an das Holz genagelt worden (Gal 2:19);
Wir sind mit Ihm gestorben (Röm 6:2,8);
Wir sind mit Ihm begraben (Röm 6:4);
Wir sind mit Ihm auferweckt (Kol 2:12);
Wir sind mit Ihm lebendig gemacht (Kol 2:13);
Wir haben Teil mit Ihn, wenn wir im Licht wandeln (1.Joh 1:7);
Wir werden mit Ihm verherrlicht werden (Röm 8:17);
Wir werden mit Ihm offenbart werden (Kol 3:4);
Wir werden mit Ihm erben (Röm 8:17);
Wir werden mit Ihm herrschen (2.Tim 2:12);
Wir werden mit Ihm ewig leben (Röm 6:8);
Wir dürfen mit Ihm dann mitsitzen in den himmlischen Örtern (Eph 2:6).


"Und dies ist das Zeugnis: dass GOTT uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in Seinem SOHN.
Wer den SOHN hat, hat das (wahre) Leben; wer den SOHN GOTTES nicht hat, hat das (wahre) Leben nicht.
"
1. Johannes 5:11,12.

 
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RE: Segnungen des HERRN

#39 von Isai , 25.08.2013 16:35

Lieber Jurek,


das sind sehr gute und ermutigende Punkte, die Du da (nach dem voherigen Anschneiden in der Bibelbesprechung) noch einmal festgehalten hast. Darüber kann man noch einmal nachsinnen.


Liebe Grüße

Isai


"Gottes Liebe zu uns ist darin sichtbar geworden, dass er seinen einzigen Sohn in die Welt sandte, um uns in ihm das Leben zu geben. Die Liebe hat ihren Grund nicht darin, dass wir Gott geliebt haben, sondern dass er uns geliebt und seinen Sohn als Sühnopfer für unsere Sünden gesandt hat."
(1. Johannes 4:9 NeÜ)

 
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Eph 2:8,9 á „was sollten wir TUN?“

#40 von Jurek , 13.12.2013 19:16

Wenn es irgendeine Tugend und wenn es irgendeinen Lob gibt, so erwägt dies

Habe für unfreundliche Worte über andere ein taubes Ohr und für kleine Fehler deiner Brüder ein nachsichtiges Auge.

Nimm für eine falsche Tat eines Mitgläubigen nicht gleich die schlechtesten Beweggründe an.
Brandmarkte niemanden als ketzerisch, weil er sich falsch ausgedrückt hat.

Höre nicht auf einen Zuträger und sei auch selber keiner; mildere harte, böse Anschuldigungen. Sei gerecht.

Nenne Missverständnisse nicht Lügen. Geh davon aus, dass andere die Wahrheit sprechen. („Die Liebe glaubt alles“).

Bete viel, anhaltend und im Glauben. Eine vernachlässigte „Kammer“ (Mat 6:6) ist ein großer Schaden für das geistliche Leben.

Lies täglich die Bibel zum Nutzen deiner Seele und zum Wachstum im geistlichen Verständnis.

Gibt dich nicht damit ab, Parteiungen zu bilden. Solch ein Werk ist reine Spreu, die im Feuer aufgehen wird.

Denk bei deinen Mitgläubigen mehr an das, worin du mit ihm übereinstimmst, als an das, worin ihr unterschiedlich denkt.

Ergreife warm und fest die Hand eines jeden Gliedes des Leibes CHRISTI, ausgenommen in den Fällen, wo gewiss Böses bekannt ist.

Suche die sittliche Übereinstimmung mit CHRISTUS; lies dazu die Evangelien und wandle in seinen Fußspuren. Ein überzeugendes Leben ist mehr wert als vieles Reden.

Dein Einfluss, ob gut oder böse, ist dauerhaft. Sittliche Eindrücke sind fast unauslöschlich. Mehr oder weniger beeinflusst du jeden, dem du begegnest. Sei daher umsichtig.

Die Liebe erträgt alles, sie glaubt alles, sie hofft alles, sie erduldet alles, - sie versagt nie.“.

-(Quelle: Entnommen aus dem Tagestext: „Der Herr ist nahe“, vom 12.12.13)-


"Und dies ist das Zeugnis: dass GOTT uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in Seinem SOHN.
Wer den SOHN hat, hat das (wahre) Leben; wer den SOHN GOTTES nicht hat, hat das (wahre) Leben nicht.
"
1. Johannes 5:11,12.

 
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zuletzt bearbeitet 13.12.2013 | Top

RE: Eph 2:8,9 á „was sollten wir TUN?“

#41 von Isai , 13.12.2013 19:23

Danke Jurek,


praktische Tipps kann man nie genug bekommen...


Lieben Gruß,

Isai


Dadurch ist Gottes Liebe unter uns offenbar geworden, dass er seinen einzigen Sohn in die Welt sandte. Durch ihn wollte er uns das neue Leben schenken. Das Einzigartige an dieser Liebe ist: Nicht wir haben Gott geliebt, sondern er hat uns geliebt. Er hat seinen Sohn gesandt, damit er durch seinen Tod Sühne leiste für unsere Schuld.
(1. Johannes 4:9, 10 GN)

 
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Christliches Zusammenkommen und ...?

#42 von Jurek , 13.08.2014 07:06

Hallo Isai und werte Leser,

ich freue mich, wenn ich praktische Tipps bekommen kann!
Deswegen möchte ich mich nochmals (diesmal speziell hier) mit dem sehr wichtigen Thema: „Regelmäßige Christliche Gemeinschaft“ beschäftigen. Weil das eben kein bloß irgendein Nebenthema ist! Und betreffen täte das uns alle.
Du Isai hattest einmal DORT m. E. völlig was Falsches dazu (miss)verstanden oder interpretiert, um was es mir bei diesem Thema überhaupt gar nicht ging (als ich damals als Beispiel auf http://www.diebibel-dasleben.de/ verwiesen habe), mit der Bemerkung: „Die Theokratische Predigtdienstschule lässt grüßen.“
Das Thema hier wäre (allgemein betrachtet), in welcher Form wäre es für uns alle als Christen richtig sich zu versammeln und das auch nicht aufzugeben!? (Besonders wenn man weder was Besseres aus Sicht GOTTES hat noch sich mit anderen darüber teilen will).

Ich wollte mit meinem Beispiel nicht die STA besprechen noch sie in absolut allem 1:1 nachzuäffen (als ich den Beispiel aus dem Internet angab), sondern das Bild der richtigen und wichtigen gemeinsamen Zusammenfindens von Christen betrachten, die gerne gemeinsam zusammenkommen um aktiv die Bibel zu besprechen, wie es in Hauskreisen das regelmäßig möglich wäre.

Ich finde es jedenfalls nicht richtig, was Gutes als was Schlechtes zu bezeichnen, ohne es wirklich zum Thema das zu begründen.

(Bitte mich zu korrigieren, wenn ich was falsch verstehe).

Die wohl Hauptaussage der Bibel zu der Thematik, finde ich in Heb 10:23-25 was ich hier auch noch extra ausschreiben möchte, da es scheint irgendwie das nicht anzukommen:
Wir wollen unbeirrbar an der Hoffnung festhalten, zu der wir uns bekennen. Denn auf Gott ist Verlass; er hält, was er zugesagt hat.
Und lasst uns aufeinander achten und uns gegenseitig zur Liebe und zu guten Taten anspornen. Deshalb ist es wichtig, unsere Zusammenkünfte nicht zu versäumen, wie es sich schon einige angewöhnt haben. Wir müssen uns doch gegenseitig ermutigen, und das umso mehr, je näher ihr den Tag heranrücken seht, an dem der Herr kommt.


Ohne vom eigentlichen Thema also abzulenken, möchte ich hiermit darauf verweisen, dass es für Christen notwendig ist aufeinander zu achten und uns gegenseitig zur Liebe und zu guten Taten anzuspornen und nicht bloß still und unbeteiligt dem Vorlesen zuzuhören oder auch nicht.
Und wie soll das wohl praktisch aussehen, wenn man es nicht mitdiskutiert und darüber (über das Wort GOTTES) gemeinsam und dann auch für sich nachsinnt?
Und deshalb ist auch unser regelmäßiges Zusammenkommen so wichtig, und dieses nicht als etwas Belangloses abzusetzen. Denn das ist doch wichtig sich in christlicher LIEBE und gegenseitiger Ermunterungen füreinander, als Leib CHRISTI einzusetzen. Christsein ist kein Alleingang!
Und wer tut das dann praktisch, wenn es dann heißt:

Zitat
Im Gegensatz dazu ein einfaches Zusammenkommen im 1. Jahrhundert mit Schriftvorlesung (das Wichtigste überhaupt), gegebenfalls Beitrag der Ermunterung und Gebet.


Was verstehst du Isai unter „einfaches Zusammenkommen“? (War in dem Video-Beispiel im Internet, kein einfaches Zusammenkommen“ (im biblischen Sinn), wo in so einer Form (ohne bitte dabei gleich an irgendwelche „verbrecherischen“ Hintergründe zu denken!) die Leute bunt gemischt zusammenkommen um über Bibel zu sprechen und darüber nachzusinnen? – Wenn du mal bitte von all deinen negativen Gedanken á la „TPDS“ mit all ihren noch so negativeren möglichen und unmöglichen Hintergründen absiehst, welche hier überhaupt nicht zu Sprache stehen.. – soll diese Art des Zusammenkommens und miteinander Wirkens falsch sein???
Meinst du damit, dass ein einfaches Zusammenkommen ist, wenn man sich gegenseitig anschweigt und nur der Schriftrollenvorlesung zuhört und das war’s? Und nur bestenfalls oder „gegebenfalls Beitrag der Ermunterung und Gebet“ abgibt und nichts mehr? Und schon gar nicht Heb 10:23ff in aktiver Form!?
Bitte um genaue Erklärung des wichtigen Themas, für was ich im Voraus danke, um die Missverständnisse dazu zu klären. Weil das Thema nach wie vor wichtig ist, und sicher auch für uns alle sein sollte. Oder?

Also was wäre dann deiner und allg. die eure Meinung dazu, wie ein Hausbibelkreis richtig ablaufen könnte, ohne das hier da nur gleich drauf los mit was Negativen gute Gedanken abgewürgt werden, aber nicht genau lang und breit erklärt wird, wie sowas richtig praktisch ablaufen könnte und sollte, wenn man schon meinen Vergleich nicht als allgemeinbeispielgebend akzeptiert.

Würde mich sehr auf Antworten dazu freuen, weil das sicher nicht bloß für mich ein wichtiges Thema ist und sein sollte.

Gruß


"Und dies ist das Zeugnis: dass GOTT uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in Seinem SOHN.
Wer den SOHN hat, hat das (wahre) Leben; wer den SOHN GOTTES nicht hat, hat das (wahre) Leben nicht.
"
1. Johannes 5:11,12.

 
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.

#43 von Isai , 13.08.2014 10:50

Hallo Jurek,


meine Aussagen, die ich zu diesem Thema bereits ausführlich getätigt habe, können wohl auch sehr negativ interpretiert werden wie ich hier feststelle.

Das finde ich schade.

GOTT segne dich.


Isai


So sind wir nun Gesandte an Christi Statt, indem Gott gleichsam durch uns ermahnt; wir bitten für Christus: Lasst euch versöhnen mit Gott!
(2. Kor. 5:20)

Tut Buße, und jeder von euch lasse sich taufen auf den Namen Jesu Christi zur Vergebung eurer Sünden! Und ihr werdet die Gabe des Heiligen Geistes empfangen.
(Apg. 2:38)

Und nun, was zögerst du? Steh auf, lass dich taufen und deine Sünden abwaschen, indem du seinen Namen anrufst!
(Apg. 22:16)

 
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zuletzt bearbeitet 13.08.2014 | Top

Christliches Zusammenkommen und ...?

#44 von Jurek , 13.08.2014 12:31

Hallo Isai,

ich darf doch fragen, was davon wirklich viel positiv war, was du da meinst?

Und leider ausführlich wurde zum Thema betreff christlicher Gemeinschaft, Zusammenkommen und Zusammenwirken deinerseits (zumindest in dem betreffendem Beitrag auf den ich mich bezogen hatte) nicht viel geschrieben. Oder was und wo? Wieso schreibst du also, dass du ausführlich warst ohne mir zu zeigen wo?
Das im Grunde einzige zum Thema was du in deinem sehr langem Beitrag geschrieben hattest, war eher eine kleine Randnotiz, die ich in meinem vorigen Beitrag zitierte. Leider alles andere (egal wie lang oder kurz), war dabei m. E. nichts Konstruktives, was zum Thema als Antwort dienen könnte. Oder habe ich dich wieder missverstanden?
Wenn ich das nicht erkenne (was der Fall ist), dann wäre es sehr nett, wenn man mir das bitte zeigt.
(Lasst mich doch bitte leben! ).

Ich habe jetzt (damit auch klar ist, in welche Richtung das Thema gehen sollte) hier das Thema über „ChristSein“ gewählt, weil es bei der Thematik auch nur darum geht, hilfreiche, positive und greifbare Beispiele und Infos zu geben, und nicht um welche negativen „Hintergründe“ zu den STA oder sonst was anderes.

So darf ich wohl fragen (oder darf man das hier nicht, ohne dass damit wer womöglich gleich beleidigt oder sowas wird?), wo da ein Problem dabei sein soll, einfach sich mit einem wichtigen Bibelthema, welches uns alle betrifft, was zu schreiben?
Warum meiden etliche die Thematik wie die Pest? Kann mir das bitte jemand beantworten?
Denn DAS finde ich schade, dass man auch die Bibel zu solchem Thema anscheinend meidet, als ob man dabei was nicht riskieren will oder sowas. =(?)

Gruß, und GOTT segne auch dich und alle anderen


"Und dies ist das Zeugnis: dass GOTT uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in Seinem SOHN.
Wer den SOHN hat, hat das (wahre) Leben; wer den SOHN GOTTES nicht hat, hat das (wahre) Leben nicht.
"
1. Johannes 5:11,12.

 
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RE: Christliches Zusammenkommen

#45 von Isai , 14.08.2014 12:23

Lieber Jurek,



Zitat
(Lasst mich doch bitte leben! ).



Was soll diese Aussage?



Zitat
ich darf doch fragen, was davon wirklich viel positiv war, was du da meinst?

Und leider ausführlich wurde zum Thema betreff christlicher Gemeinschaft, Zusammenkommen und Zusammenwirken deinerseits (zumindest in dem betreffendem Beitrag auf den ich mich bezogen hatte) nicht viel geschrieben. Oder was und wo? Wieso schreibst du also, dass du ausführlich warst ohne mir zu zeigen wo?
Das im Grunde einzige zum Thema was du in deinem sehr langem Beitrag geschrieben hattest, war eher eine kleine Randnotiz, die ich in meinem vorigen Beitrag zitierte. Leider alles andere (egal wie lang oder kurz), war dabei m. E. nichts Konstruktives, was zum Thema als Antwort dienen könnte.



Ab hier ging es schon um das Thema Gemeinschaft.



Meine Ansicht ist wie gesagt "ein einfaches Zusammenkommen im 1. Jahrhundert mit Schriftvorlesung (das Wichtigste überhaupt), gegebenfalls Beitrag der Ermunterung und Gebet."

Das ist nicht deine Ansicht.

So haben wir eben unterschiedliche Ansichten.



Zitat
Jurek: "was Gutes als was Schlechtes zu bezeichnen" "verbrecherische Hintergründe", " negativen Gedanken á la „TPDS“ mit all ihren noch so negativeren möglichen und unmöglichen Hintergründen", "gegenseitig anschweigt und nur der Schriftrollenvorlesung zuhört und das war’s? Und nur bestenfalls oder „gegebenfalls Beitrag der Ermunterung und Gebet“ abgibt und nichts mehr?" "hier da nur gleich drauf los mit was Negativen gute Gedanken abgewürgt" "dass damit wer womöglich gleich beleidigt oder sowas wird?"





Versuche mal, Aussagen mit einer positiven Grundhaltung zu lesen Jurek.
Dann ändert sich evtl. auch deine - in diesen Fällen nicht korrekte - Interpretation der von mir (und anderen) geschriebenen Beiträge.




Friede

Isai


So sind wir nun Gesandte an Christi Statt, indem Gott gleichsam durch uns ermahnt; wir bitten für Christus: Lasst euch versöhnen mit Gott!
(2. Kor. 5:20)

Tut Buße, und jeder von euch lasse sich taufen auf den Namen Jesu Christi zur Vergebung eurer Sünden! Und ihr werdet die Gabe des Heiligen Geistes empfangen.
(Apg. 2:38)

Und nun, was zögerst du? Steh auf, lass dich taufen und deine Sünden abwaschen, indem du seinen Namen anrufst!
(Apg. 22:16)

 
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zuletzt bearbeitet 14.08.2014 | Top

   

Was macht Christsein noch aus?
Was ist rettender Glaube?

Joh 3:16
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