Fragen, Ansichten, Meinungen zum Sein JESU

#106 von Jurek , 05.05.2017 12:50

Hallo Theodoric,

JESUS ist mit NIEMANDEN auf der Erde vergleichbar, und HEUTIGE Stellung JESU, übersteigt alles an Spektakularität was ich mir vorstellen kann. JESUS mit irgend wem anderen zu vergleichen (z. B. Johannes d.T.) ist hier sehr weit gefehlt!

Zitat
Wie Johannes war Jesus ein prophetischer Verkünder und Mensch. In diesem Vergleich zweier Attribute kann ich nichts Anstössiges erkennen.


Ich auch nicht! Johannes d.T. und JESUS wurden prophetisch angekündigt…
Aber dann verstehst du nicht, was ich damit eigentlich ausdrücken wollte.
JESUS als vollkommener Mensch und Messias, ist nicht vergleichbar mit Joh.d.T. oder anderen GOTTES-Männern alter Zeit. Denn JESUS ist der Erlöser, Leben und Weg zur GOTT (Joh 14:6), und das ist sonst NIEMAND von den Menschen als dieser verheißener Messias des ersten Jahrhunderts! -(was so klar, dass das den Juden nicht so passt…).

Johannes der Täufer war "nur" einer der vielen Propheten GOTTES, die von GOTT ausgesendet wurden.

Zitat
Hier nennst Du ein weiteres Attribut, nämlich Prophet, in dem sich beide, Jesus und Johannes der Täufer, gleichen.


Und? Gibt es da Widerspruch zu dem was ich davor meinte?

Aber antworte mir mal bitte darauf: Wie kommt JESUS dazu zu sagen, dass Er Abraham kennt? Woher kennt Er diesen (welchen Er gesehen hat!), wenn der sehr lange Zeit vor JESUS lebte?

Zitat
Das ist so falsch wiedergegeben nach einem Artikel von Dr. Rudolf Michalke. Er zählt folgende Gründe auf:
„Da sprachen die Juden zu Ihm: Du bist noch nicht fünfzig Jahre alt und Abraham hätte Dich gesehen?“ Joh 8,57. Nur diese Formulierung der Juden ist von ihrer Warte aus folgerichtig, denn Jesus hatte ja gerade vorher gesagt: „Abraham, euer Vater , frohlockte, dass er meinen Tag sehen sollte und er sah ihn und freute sich“ (Joh. 8,56).


Das ist eine spekulative Auslegung. Wo sagt der Bibeltext das, dass Abraham, hätte JESUS gesehen?
Es geht doch nicht um die natürliche Frage von dem, dass Abraham ohnehin von Fern bezogen auf den künftigen Messias "sah", sondern dass JESUS noch nicht mal 50 Jahre alt war, aber Er will schon Abraham gesehen haben. Das wäre die Textaussage und Kritikpunkt der Gelehrten Juden.

Zitat
Dieses „…. und Abraham hätte Dich gesehen?“ (Vers 57) entspricht sowohl dem Text des aramäischen Sinai - Syrers als auch griechischen Texten ( wie dem Text des Bodmer Papyrus p/75 und der ursprünglichen Lesart des Codex Sinaiticus) und koptischen Texten.


Solche und ähnliche "Widersprüche" werden in der Regel von dem Bibeltext selber erklärt (Gesamtkontextueller Vergleich).

Zitat
Dagegen ist die Textvariante „… und Du hast Abraham gesehen?“ (Vers 57), verglichen mit Vers 56, logisch nicht folgerichtig, auch wenn sie in gewissen Bibeln aufscheint, den Jesus behauptet gemäß Vers 56 ja gar nicht, Er habe Abraham gesehen, sondern umgekehrt ist es der Fall, nämlich Abraham habe Ihn (bzw. Seinen Tag) gesehen.


Natürlich hat Abraham auch "seinen Tag" gesehen (wie viele andere damals doch auch = Heb 11:13)… Aber das war doch nicht der Streitpunkt contra JESUS damals, sondern dass Er nicht mal 50 war, und will Er wollte schon Abraham gesehen haben? …
So (etwas) ähnliche Aussage finden wir doch auch bei Philippus => Joh 1:48. Oder passt das auch nicht?

Fortsetzung folgt…


"Und dies ist das Zeugnis: dass GOTT uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in Seinem SOHN.
Wer den SOHN hat, hat das (wahre) Leben; wer den SOHN GOTTES nicht hat, hat das (wahre) Leben nicht.
"
1. Johannes 5:11,12.

 
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RE: Fragen, Ansichten, Meinungen zum Sein JESU

#107 von Jurek , 05.05.2017 13:00

Hallo Theodoric,

Zitat
Yitzchak Grünwald schreibt in einem Artikel über Jeshua:


Und ist Yitzchak Grünwald ein bekennender Christ?

Zitat
Von Jeschua sagt die himmlische Stimme bei der Verklärung auch im kanonisierten NT: «Das ist mein Sohn, den ich auserwählt habe. Auf ihn sollt ihr hören!» Lukas 9:35. Dies macht nur Sinn, wenn Jeschua nicht der einzige Sohn Gottes ist. Denn wo es nur einen gibt, kann man keinen auserwählen.


Zunächst mal meine ich, dass Er war DER SOHN GOTTES, und nicht irgend ein Sohn GOTTES von vielen. Das kann man schon deutlich aus dem NT erkennen.
JHWH hinweist auf diesen, der Sein SOHN ist. Wieso macht das keinen Sinn?
JHWH möchte doch auch den SOHN, welchen ER jetzt zum CHRISTUS salbte (der Hl. Geist ist in Form einer Taube auf DIESEN herunter gegangen, deswegen DIESER) anderen als solchen kennzeichnen, auf Den diese Dabeistehenden hören sollen.
Wieso soll das keinen Sinn machen?
Möchte Yitzchak Grünwald quasi damit erklären, dass JHWH nicht wirklich JESU VATER ist? Oder was?

Zitat
Die Worte «auf ihn sollt ihr hören» wiederum weisen auf die Prophezeiung von Mosche hin, der kurz vor seinem Tod das Volk IsraEl noch einmal ermahnte und dabei zum Abschied sagte: «Einen Propheten wie mich wird dir JAHWEH, dein Gott, erwecken aus deiner Mitte, aus deinen Brüdern; auf ihn sollst du hören» Dewarim 18:15. Auch gemäss diesem Schriftwort wird der Prophet aus der Mitte seiner menschlichen Brüder auserwählt und durch den Rach HaKodesh erweckt.


"Ausgewählt" (von anderen?), durch wem denn? JHWH???
Der Engel Gabriel kündete Josef der Maria schon lange vor JESU Geburt auf der Erde, wem sie da gebären wird! (Mat 1:21; Luk 1:35)

Zitat
Jesus war sündlos, weil er nie etwas Böses oder Falsches tat und weil er vollkommen und gerecht lebte (Apg.10,38).


Und Yitzchak Grünwald welchen du zitierst, möchte aus Ihn einen von vielen (aber zumindest einigen) machen?
Wer war noch außer JESUS sündenlos und konnte anderen auch ihre Sünden vergeben? Wer denn?

Also wie kann JESUS sich von anderen Menschen die von GOTT ausgesandt wurden nicht unterscheiden?

Zitat
Adam und Engel sind Söhne Gottes durch Erschaffung.
Gläubige sind Söhne Gottes durch Adoption.
Jesus ist Sohn Gottes durch Geburt.


Ach so, der SOHN GOTTES soll alleine nur durch seine Geburt der SOHN GOTTES sein? Einfach Schicksal, für den Er nix kann und dazu gedrängt wird ohne es zu wollen?
Hat GOTT auch den Teufel vorausgeplant?
Mir ist auch neu, dass die Gläubigen Söhne GOTTES sind durch Adoption. …

Zitat von Yitzchak Grünwald
Jeschua hat sich selbst nie als einzigen Sohn Gottes verstanden. Das zeigt sich z.B. im berühmten ‹Vater unser›-Gebet.


M. E. wieder der immer wiederkommende Fehler, bestimmte Begriffe NUR wie mit EINER Bedeutung zu bekleiden.
SOHN GOTTES und Sohn GOTTES ist doch nicht dasselbe! Genauso wie GOTT und Gott nicht dasselbe ist! …
ABSOLUT KEINER der Söhne GOTTES gleicht dem EINEN SOHN GOTTES! Denn die Söhne GOTTES tun dem einen SOHN GOTTES nachfolgen und Ihn huldigen und seine Gebote beachten etc. NUR dieser EINE SOHN GOTTES ist der EINZIGE Weg (zur JHWH), Wahrheit und LEBEN, und absolut KEIN anderer Sohn GOTTES!

Zitat
Indem er Gott als ‹unser Vater› anspricht, bezeugt Jeschua, daß er sich als ein Sohn Gottes unter vielen versteht.


Werder VON GLÄUBIGEN AUS geht es aus, dass sie jetzt SÖHNE GOTTES sind, noch dass JESUS unser Bruder ist! Das wird immer nur umgekehrt angewendet auf die Gläubigen als die "Braut CHRISTI", oder die EINE Herde bzw. auch Leib CHRISTI. Sie werden Söhne GOTTES im Königreich der Himmel sein.

Zitat von Yitzchak Grünwald
Er war auch nicht deshalb ein Gerechter, weil er etwa von einer Jungfrau geboren wurde,


Klar! Wer behauptet das denn?

Zitat von Yitzchak Grünwald
sondern weil er die Torah vollkommen lebte.


Und welcher Sohn GOTTES lebte denn schon auch die Torah vollkommen?

Zitat von Yitzchak Grünwald
Das konnte er, weil er bei seiner Taufe durch den Ruach HaKodesch dazu befähigt wurde.


Wenn Er dazu befähigt wurde und andere nicht, dann wieso wäre JESUS da nur einer unter mehreren anderen?

Zitat von Yitzchak Grünwald
Wenn er von Gott direkt gezeugt worden wäre, dann wäre er eben kein Mensch mehr gewesen, sondern ein Halbgott, ein unerreichbares Ideal.


Richtig! Deswegen hatte ich ja geschrieben, dass JESUS sozusagen ein "Halb-GOTT" war, bzw. Gott [von Art]; Göttlich bzw. von Göttlicher Natur. Oder auch "ein Gott", -(vgl. auch Joh 20:28).
Und natürlich weil Er vollkommen war und wir nicht (keiner sonst!), ist dieser ein "unerreichbares Ideal", so dass es von solchem SOHN GOTTES mehrere gegeben hätte.
Und gerade DESWEGEN war es NÖTIG, dass Er alle unsere Schuld auf sich lud und für uns starb! NUR durch IHN können wir vor GOTT rein erscheinen.

Zitat von Yitzchak Grünwald
Dann könnte er aber auch nicht unser Bruder sein, auf den wir hören und dessen Beispiel wir folgen sollen, wie Mosche sagt: Einen Propheten wie mich wird dir JAHWEH, dein Gott, erwecken aus deiner Mitte, aus deinen Brüdern; auf ihn sollst du hören. Dewarim 18:15


Richtig. Es steht eben NIRGENDWO, dass JESUS unser Bruder ist! Allein NUR JESUS bezieht das auf wahre Christen, dass sie seine Brüder und Schwestern sind. Für uns ist JESUS der HERR (nicht Herr - von nebenan oder wenn es mehrere davon gibt unter den Menschen).
Erst dann versteht man, was überhaupt Gal 2:20 u. ä. aussagen.

Gruß


"Und dies ist das Zeugnis: dass GOTT uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in Seinem SOHN.
Wer den SOHN hat, hat das (wahre) Leben; wer den SOHN GOTTES nicht hat, hat das (wahre) Leben nicht.
"
1. Johannes 5:11,12.

 
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RE: Fragen, Ansichten, Meinungen zum Sein JESU

#108 von Theodoric , 05.05.2017 16:36

Zitat
von Jurek , Heute 13:00
Und natürlich weil Er vollkommen war und wir nicht (keiner sonst!), ist dieser ein "unerreichbares Ideal", so dass es von solchem SOHN GOTTES mehrere gegeben hätte. Und gerade DESWEGEN war es NÖTIG, dass Er alle unsere Schuld auf sich lud und für uns starb! NUR durch IHN können wir vor GOTT rein erscheinen.



Jurek, das ist mir einfach zu unpolitisch.

Warum also starb der Sohn Gottes? Wegen meiner und deiner Sünden?

Da fehlt mir der konkrete Bezug zu Israel. Kannst Du das mal bitte kurz einbinden in eine Antwort.

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RE: Fragen, Ansichten, Meinungen zum Sein JESU

#109 von Jurek , 05.05.2017 17:25

Hallo Theodoric,

Zitat
Warum also starb der Sohn Gottes? Wegen meiner und deiner Sünden?
Da fehlt mir der konkrete Bezug zu Israel. Kannst Du das mal bitte kurz einbinden in eine Antwort.


Das hat doch nichts mit dem (fleischlichen) Israel was zu tun! = Siehe Israel
JESUS ist zwar damals gekommen nur zu den Juden, um sie wieder zurückzubringen, aber sie haben es als Volk nicht gewollt… (Mt 21:43; 23:37 etc.) Diskussion darüber bitte im Israel-Thema.
Jetzt gibt es einen geistigen Israel Gottes! (z. B. Gal 3:26-29).
Mehr ist HIER eigentlich dazu nicht zu schreiben.

Und einer der wichtigsten Fragen überhaupt ist diese: Warum also starb der SOHN GOTTES? Wegen meiner und deiner Sünden?
JA! Wegen meiner und deiner Sünden! Denn weder du noch ich sind mit unseren Sündern vor GOTT annehmbar! (Röm 6:23). Ich habe schon oft dich auch auf Joh 3:16 verwiesen, wo es nicht heißt, dass GOTT so sehr Israel liebte… Dort steht, damit ALLE die an Ihn glauben, gerettet werden. Aber wie werden diese als Sünder (die WIR nun mal sind, wie jeder andere Mensch auch) überhaupt von GOTT als seine Kinder (!) angenommen werden - also von IHN zum neuen Leben geboren werden? (Joh 1:12,13)
Natürlich dadurch, dass JESUS für dich, mich und uns alle, unsere Sünden auf sich nahm und an unsere Stelle für uns starb, damit wir leben können! Er hat seine Nachfolger mit seinem Blut reingewaschen! JESUS ist doch das Lamm GOTTES, der wegen unserer Sünden hingeschlachtet wurde. = Joh 1:29b.
Das hat doch nur mit den Juden nichts zu tun!
Über Israel GOTTES wurde hier auch an anderen Stellen genau diskutiert und muss Ordnungshalber nicht hier auch wieder gemacht werden.

Gruß


"Und dies ist das Zeugnis: dass GOTT uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in Seinem SOHN.
Wer den SOHN hat, hat das (wahre) Leben; wer den SOHN GOTTES nicht hat, hat das (wahre) Leben nicht.
"
1. Johannes 5:11,12.

 
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RE: Fragen, Ansichten, Meinungen zum Sein JESU

#110 von Theodoric , 05.05.2017 17:37

Zitat
von Jurek , vor 11 Minuten JESUS ist zwar damals gekommen nur zu den Juden, um sie wieder zurückzubringen,



Zitat
Auch sah sie, dass ich Israel, die Abtrünnige, wegen ihres Ehebruchs entließ und ihr die Scheidungsurkunde gab. Aber das schreckte ihre Schwester Juda, die Treulose, nicht ab; sie ging hin und trieb ebenfalls Unzucht. Jer.3,8
...
Er antwortete aber und sprach: Ich bin nur gesandt zu den verlorenen Schafen des Hauses Israel. Mt.15,24

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JESUS unser Retter = JA oder NEIN?

#111 von Jurek , 06.05.2017 06:36

Hallo Theodoric,

weil du mir noch keine Antwort auf die fundamental wichtige Frage gegeben hast, vom dem wirklich unseres ewiges Leben abhängt (!), möchte ich dich erneut mit deinen Worten fragen:
Warum also starb der Sohn Gottes? Wegen meiner und deiner Sünden?
Was ist nun deine Antwort darauf?
- Würdest du dich selbst (wegen welcher Kriterien) als Christen bezeichnen?
- Glaubst du, dass JESUS auch all die Wunder auf der Erde tat und dass die Engeln und JHWH sich speziell zu Ihn als SOHN GOTTES auf der Erde als Erlöser bekannten, wie in den Evangelien das beschrieben wurde?
- Glaubst du nicht, dass JESUS des ersten Jahrhunderts, der durch AT-Propheten verheißene Messias ist?
- Glaubst du nicht daran, dass JESUS dich mit seinem Tod und Auferstehung von deiner Schuld erlöst hat und nur Er (als die einzige "Türe") dich zur JHWH führen kann, weil Er für uns der EINZIGE Weg, Wahrheit und Leben ist?
- Bist du dir bewusst dass du ein Sünder bist, Vergebung brauchst und Buße tun musst, und JESUS als deinen HERRN und Erlöser annehmen MUSST um gerettet zu werden?

Es geht hier primär um DICH, und nicht um welche anderen…!
1.Joh 5:12:
"Wer mit dem Sohn Gottes verbunden ist, hat das [wahre] Leben. Wer nicht, hat es nicht." (NeÜ)

Es würde mich sehr freuen, wenn du mir alle diese paar Frage beantworten könntest, ohne diese zu übergehen. Denn ohne dem ist die theologische Diskussion über sonstiges, was niemanden von uns zum CHRISTUS bringen tut, im Grunde für die Katz!

Bitte und Danke!


"Und dies ist das Zeugnis: dass GOTT uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in Seinem SOHN.
Wer den SOHN hat, hat das (wahre) Leben; wer den SOHN GOTTES nicht hat, hat das (wahre) Leben nicht.
"
1. Johannes 5:11,12.

 
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RE: JESUS unser Retter = JA oder NEIN?

#112 von Theodoric , 06.05.2017 13:59

Zitat
 von Theodoric , Gestern 17:37

Zitat von Jurek JESUS ist zwar damals gekommen nur zu den Juden, um sie wieder zurückzubringen,

Auch sah sie, dass ich Israel, die Abtrünnige, wegen ihres Ehebruchs entließ und ihr die Scheidungsurkunde gab. Aber das schreckte ihre Schwester Juda, die Treulose, nicht ab; sie ging hin und trieb ebenfalls Unzucht. Jer.3,8
...
Er antwortete aber und sprach: Ich bin nur gesandt zu den verlorenen Schafen des Hauses Israel. Mt.15,24

Warum also starb der Sohn Gottes? Wegen meiner und deiner Sünden?

Was ist nun deine Antwort darauf?



Lieber Jurek,

hier ist die Antwort

Dateianlage:
7-juda-ephraim-das-grosse-geheimnis-wird-geloest.pdf
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Jesus ist der Retter alle an ihn Glaubenden, egal aus welcher Nation

#113 von Schrat , 06.05.2017 14:42

Lieber Theodoric,

wenn Du meine Beiträge hier durchforsten würdest, würdest Du feststellen, daß ich aufgrund der Aussagen der Heiligen Schrift zu denselben Schlußfolgerungen gekommen bin. Der Gläubige wird mit zu Israel gezählt, so wie die Proselyten in alter Zeit und auch diejenigen, die aus Ägypten sich dem Volke Israel anschlossen.

Sie werden anstelle der ungläubigen Israeliten in den "Ölbaum" eingepfropft...

Auf diese Weise ist Christus dann unser Retter, auch wenn wir dem Fleische nach nicht von Abraham und Isaac abstammen. Auf diese Weise gehören sie zu einer "königlichen Priesterschaft" (1.Petrus 2:9) , wobei natürlich genau so wenig wie unter dem AT j e d e r nun buchstäblich Priester und König wird, aber er gehört zu dem Volk, aus dem dann die künftigen Könige und Priester genommen werden.. So wie es in Europa z.B. gewisse Adelsgeschlechter gibt, die die Könige und Fürsten lange Zeit stellten. Damit löst sich die Frage auf, die Jehovas Zeugen immer gerne gestellt haben: Kann denn jeder Christ gleichzeitig ein König und Priester sein? Natürlich nicht, genausowenig, wie in einem Ruderboot alle am Steuer sitzen und keiner rudert.....Aber Priester kann schon mal jeder sein, jedenfalls in dem Sinne, wie Petrus es angibt, nämlich daß wir die Vorzüglichkeiten Gottes und Jesu Christi überall hin verbreiten.

Gott rettet durch die Juden, so wie schon dem Abraham verheißen "...durch dich werden sich alle Nationen segnen...." oder auch Jesus "...das Heil kommt aus den Juden...." (Johannes 4:22)

Gruß
vom Schrat


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zuletzt bearbeitet 06.05.2017 | Top

RE: Jesus ist der Retter alle an ihn Glaubenden, egal aus welcher Nation

#114 von Jurek , 06.05.2017 15:08

Hallo Theodoric,

ich habe darum gebeten (dich betrifft das genauso wie Schrat) hier nicht über Judentum zu posten, für was an einer anderen Stelle Platz ist.
Ich habe auch keine Antwort dazu von dir hier erwartet, dass du mir diese hier postest.
Was ich wollte, betrifft das was wirklich LEBENSWICHTIG für jeden von UNS ist (und damit auch hier Priorität hat) = mein Beitrag #111 von heute an dich.
Das was du anführst, ist doch hier nicht relevant, weil ich deine persönliche Antwort zu meinen individuellen Fragen dazu nicht erhalten habe. Und es reicht für ein persönliches Bekenntnis nicht aus über andere was zu posten...
Warum also beantwortest du bitte mir nicht genau die 5 Punkte nach der Reihe, die ich dich fragte?
Wird die Antwort noch folgen? Es würde mich sehr freuen!

Gruß


"Und dies ist das Zeugnis: dass GOTT uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in Seinem SOHN.
Wer den SOHN hat, hat das (wahre) Leben; wer den SOHN GOTTES nicht hat, hat das (wahre) Leben nicht.
"
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RE: Jesus ist der Retter alle an ihn Glaubenden, egal aus welcher Nation

#115 von Theodoric , 06.05.2017 15:14

Zitat
Lieber Theodoric,

wenn Du meine Beiträge hier durchforsten würdest, würdest Du feststellen, daß ich aufgrund der Aussagen der Heiligen Schrift zu denselben Schlußfolgerungen gekommen bin. Der Gläubige wird mit zu Israel gezählt, so wie die Proselyten in alter Zeit und auch diejenigen, die aus Ägypten sich dem Volke Israel anschlossen. Sie werden anstelle der ungläubigen Israeliten in den "Ölbaum" eingepfropft. Auf diese Weise ist Christus dann unser Retter, auch wenn wir dem Fleische nach nicht von Abraham und Isaac abstammen...

Gruß
vom Schrat



Ich weiß, ich weiß, lieber Schrat, ich habe Deine Beiträge darüber auch gelesen.

Eine interessante Sicht der Dinge liefert Stephen J. Spykerman. Er schreibt in dem Buch Christen und Juden, die zwei Gesichter Israels, Faszinierende Einblicke in die Geheimnisse des Königreiches in Kap. 9

(Die versteckte Ironie in der Ersatztheologie). Die Christenheit hat die Prophetien über das verlorene Haus Israel weitgehend missachtet, weil das Denkmuster der Ersatztheologie ihr Verständnis für die Wahrheit verdunkelt. Selbst wenn die Mehrheit der Kirche auf wunderbare Weise die Wahrheit akzeptieren würde, so würde diese der etablierten Theologie widersprechen. Christen kennen vor allem das Konzept der persönlichen Errettung. Die nationale Errettung, von der die Propheten der Bibel sprechen, ist ihnen jedoch absolut fremd. Nichtsdestotrotz handeln nahezu neunzig Prozent der prophetischen Bücher von der nationalen Wiederherstellung des Hauses/der Nation Israel. Würde die Christenheit heute anerkennen, dass all diese Prophetien wörtlich gemeint sind und sich auf ein buchstäbliches und physisches Israel beziehen, bräche ihr ganzes theologisches Kartenhaus zusammen. Angesichts allem, was damiti auf dem Spiel steht, verwundert es nicht, dass die Leiterschaft der Kirchen/Gemeinden jeglichem wörtlichem Verständnis, also jede Bezugnahme auf ein tatsächliches, physisches Israel, das einen Rolle in der Endzeit zu spielen hat, ablehnend gegenüberstehen.
(Die verborgene DNA der Christen). Trotz alledem enthält die christliche Lehre der Ersatztheologie eine beachtliche Portion an Ironie. Indem sich die Christen der Position des Bundesvolkes Israel bemächtigen, bringen sie sich unabsichtlich in Verbindung mit den alten Hebräern. Die ursprüngliche Triebkraft der Ersatztheologie war es, den Juden ihre "geistliche Kleidung" zu stehlen. Im Umkehrschluss wurde den Juden jedoch praktisch ein Kompliment gemacht. Die frühen Vertreter der Ersatztheologie waren eindeutig der Meinung, dass es sich auf jeden Fall lohne, das geistliche Erbe der Israeliten zu stehlen. Wenn Menschen das Empfinden haben, dass etwas der Wahrheit entspricht, neigen sie instinktiv dazu, daran zu glauben, egal wie irrational es ist. Ihr Herz sagt ihnen, dass ihnen das Erbe gehört, welches dem Volk Israel aufgrund des Bundes zusteht, obwohl sie diesen Anspruch vom Kopf her nicht nachvollziehen können. Aber sie empfinden es intuitiv in ihrem Unterbewußtsein. Intuition hat häufig zu gewaltigen Entdeckungen und Erindungen geführt und viele Durchbrüche in Wissenschaft und Forschung haben ihren Ursprung in derartigen intuitiven Gefühlen.

Die Frage ist, warum sich das Christentum mit Israel gleichsetzen möchte. Warum wollen Christen diese Verbindung herstellen?

Kann es sein, dass die weitverbreitete Theorie, die christliche Kirche hätte Israel in YHWHs Heilsplan ersetzt, gerade ein unterschwelliger Hinweis auf die israelitische Abstammung vieler Christen darstellt? Liegt es vielleicht an ihren verborgenen hebräischen Wurzeln, dass sie empfinden, sie seien bezugsberechtigt am Erbe Israels? Indem wir dieser Frage nachgehen, entdecken wir womöglich eine Wahrheit, die für beinahe zwei Jahrtausende im Innersten der Christen schlummerte. Das bedeutet, dass die Christen dadurch, dass sie diese verderbliche Ersatztheologie vertreten, ungewollt ihre eigene Herkunft als verlorene zehn Stämme Israels preisgeben. Sie setzen sich unbewusst mit Israel gleich, weil sie und leider ist das nicht publik, tatsächlich Israel sind. Ist das nicht absolut ironisch? Es ist ihnen nicht bewusst und wenn sie darauf angesprochen werden, lehnen sie eine solche Vorstellung ab. Dennoch liegt tief in ihrer DNA verborgen, dass sie irgendwie zu Israel gehören. Insofern ist der Hang der Kirche zur Ersatztheologie sicher ein weiteres Zeichen dafür, dass die Masse der Christenheit hebräische Wurzeln hat.
...
(Die teilweise Umkehr der Christen). In den letzten 30 Jahren hat sich die Einstellung der Christen gegenüber Israel dramatisch verändert...Das Erwachen vieler Christen und deren Hinwendung zu den hebräischen Wurzeln ihres Glaubens ist ein Zeichen dafür, dass wir tatsächlich im messianischen Zeitalter leben und dass die Wiedervereinigung der beiden Häuser Israels nicht mehr allzu weit entfernt sein kann...

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RE: Jesus ist der Retter alle an ihn Glaubenden, egal aus welcher Nation

#116 von Theodoric , 06.05.2017 15:20

Zitat
Hallo Theodoric,

ich habe darum gebeten (dich betrifft das genauso wie Schrat) hier nicht über Judentum zu posten, für was an einer anderen Stelle Platz ist.
Ich habe auch keine Antwort dazu von dir hier erwartet, dass du mir diese hier postest.
Was ich wollte, betrifft das was wirklich LEBENSWICHTIG für jeden von UNS ist (und damit auch hier Priorität hat) = mein Beitrag #111 von heute an dich.
Das was du anführst, ist doch hier nicht relevant, weil ich deine persönliche Antwort zu meinen individuellen Fragen dazu nicht erhalten habe. Und es reicht für ein persönliches Bekenntnis nicht aus über andere was zu posten...
Warum also beantwortest du bitte mir nicht genau die 5 Punkte nach der Reihe, die ich dich fragte?
Wird die Antwort noch folgen? Es würde mich sehr freuen!



Jurek, glaubst Du...den Propheten?...Es fehlt nicht viel, so wirst du mich noch überreden und einen Christen aus mir machen.

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RE: Jesus ist der Retter alle an ihn Glaubenden, egal aus welcher Nation

#117 von Jurek , 06.05.2017 15:40

Zitat von Theodoric
Es fehlt nicht viel, so wirst du mich noch überreden und einen Christen aus mir machen.


Das hatte nicht nur Paulus (der selber von Judentum als ein Pharisäer zum Christentum konvertierte, weil er JESUS in seinem Leben als CHRISTUS und HERRN zuließ) vor! (Apg 26:28)
Wobei "überreden" will ich niemanden zu was, sondern nur informieren und fragen.
Christsein ist was persönliches, aber offenes/bekennendes! Da reicht es nicht bloß von irgendwo was zu kopieren.
JESUS ist dabei eine Zentralfigur, um die sich hier alles dreht.

Gruß


"Und dies ist das Zeugnis: dass GOTT uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in Seinem SOHN.
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RE: Jesus ist der Retter alle an ihn Glaubenden, egal aus welcher Nation

#118 von Isai , 08.05.2017 10:57

Hallo Theodoric, Jurek und Schrat,


Zitat von Theodoric im Beitrag #115
Liegt es vielleicht an ihren verborgenen hebräischen Wurzeln, dass sie empfinden, sie seien bezugsberechtigt am Erbe Israels? Indem wir dieser Frage nachgehen, entdecken wir womöglich eine Wahrheit, die für beinahe zwei Jahrtausende im Innersten der Christen schlummerte. Das bedeutet, dass die Christen dadurch, dass sie diese verderbliche Ersatztheologie vertreten, ungewollt ihre eigene Herkunft als verlorene zehn Stämme Israels preisgeben.



Das passe ja (bin seit ca. 2 Jahren zu 99,9 % der Meinung), denn der neue Bund ist mit dem Hause Israel und Juda geschlossen (Jeremia 31:31-34).

Die 10 Stämme liegen weltweit verstreut und die Zahl der Hebräer geht in die Millionen.

Das würde auch erklären warum man sich unterbewusst und evtl. unbewusst so zu den hebräischen Dingen (JHWH, Land, Kleidung usw.) hingezogen empfindet und sich in der "westlichen / amerikanischen, antichristlich-antihebräischen Welt" absolut fremd vorkommt.

Und by the way, als Priester können wir für ALLE Menschen beten.


Liebe Grüße,

Isai


So sind wir nun Gesandte an Christi Statt, indem Gott gleichsam durch uns ermahnt; wir bitten für Christus: Lasst euch versöhnen mit Gott!
(2. Kor. 5:20)

Tut Buße, und jeder von euch lasse sich taufen auf den Namen Jesu Christi zur Vergebung eurer Sünden! Und ihr werdet die Gabe des Heiligen Geistes empfangen.
(Apg. 2:38)

Und nun, was zögerst du? Steh auf, lass dich taufen und deine Sünden abwaschen, indem du seinen Namen anrufst!
(Apg. 22:16)

 
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zuletzt bearbeitet 08.05.2017 | Top

RE: Jesus ist der Retter alle an ihn Glaubenden, egal aus welcher Nation

#119 von Schrat , 08.05.2017 12:22

Liebe Isai,

den Gedanken hatte ich auch schon in Verbindung mit dem Thema "Die 10 verloren gegangenen Stämme...."

Das lässt sich für uns nicht so leicht nachweisen, aber feststeht, wie Du ja auch sagst, daß sich etliche Aussagen auch im NT an die buchstäblichen Stämme Israels wenden, die auch zu damaliger Zeit schon überall hin zerstreut waren.

Das schließt natürlich nicht aus, daß Menschen aus den übrigen Nationen zu Christus kommen und von ihm errettet werden können, aber immer in Verbindung mit seinem auserwähltem Volk. Sie werden dann halt anstelle der natürlichen Zweige "eingepfropft". Siehe, was Paulus dazu in Römer 11 sagt.

Insofern kann man das eine mit dem anderen durchaus in Harmonie bringen:

"Jesus ist der Retter alle an ihn Glaubenden, egal aus welcher Nation"

Vielleicht habe ich ja auch jüdische Wurzeln. Meine Großmutter mütterlicherseits hieß Petri....

Gruß
vom Schrat


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zuletzt bearbeitet 08.05.2017 | Top

RE: Jesus ist der Retter alle an ihn Glaubenden, egal aus welcher Nation

#120 von Hervé Noir , 08.05.2017 13:42

Zitat von Isai im Beitrag #118

- - -
Die 10 Stämme liegen weltweit verstreut und die Zahl der Hebräer geht in die Millionen.
- - -


Bereits vor dem Fall Samarias im Jahre 722 v. Chr. betrug die Zahl der Angehörigen der zwölf bzw. dreizehn Stämme um die zehn Millionen. Man kann daher zu Recht annehmen, dass die heutige Zahl bei mehreren hundert Millionen liegt. Wobei sich jedoch die Frage stellt, ab welchem Anteil fremden Blutes man noch von Abkömmlingen der Stämme sprechen kann.

Dass die Stämme nicht bei Völkern wie die Chinesen, Schwarz-Afrikaner oder Indianer zu finden sind, darüber dürfte Einigkeit herrschen.

Die Identifizierung der israelisch-stämmigen Völker ist ein wesentliches Hilfsmittel, bereits jetzt die Frontverläufe des kommenden Weltkrieges zu erkennen.

Nun erwarte ich Jureks Bewertung meines Beitrags. Ich nehme an, die liegt bei sechs minus...

Hervé Noir  
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