RE: Jesus ist nicht Schöpfer noch Mitschöpfer

#121 von Topas , 06.10.2016 15:05

Schrat,

Kolosser 1:16 tut dabei nichts zur Sache, selbst wenn deine 'Experten' recht haben sollten.

Die Präexistenz Jesu wird ein strittiger Punkt bleiben und eine Klärung nicht erzielt werden können.

Die Interpretationen gegen eine Präexistenz sind nicht zwingend

Das Argument der Kindesbeine kann für mich nicht zutreffen, da ich als Kind niemals mit dem Glauben oder Religion in Berührung gekommen bin. Selbst als Erwachsener sehr spät.

Es geht auch nicht ums 'einfacher haben', sondern lediglich darum, was man für wahr hält. Wahrhaftigkeit richtet sich nicht nach günstigen Argumenten.

Und das Argument des Heiligen Geistes? Tja, wie ich schon immer schrieb, nahezu jeder beruft sich darauf, ganz besonders die Trinitätsgläubigen. Welches Gewicht sollte man diesem also zugestehen?

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JESUS ist kein ewiger Schöpfergott

#122 von Jurek , 06.10.2016 15:05

Hallo Schrat,

Zitat
ich weiß ich nerve....


Weißt du das?
Ich wäre froh wenn du dich noch mehr in biblische Themen einbeziehen würdest.

Zitat
Aber ich kann Irrtum nunmal nicht ab und einfach so stehen lassen.

Kolosser 1:16 muß nicht heißen "durch" sondern "wegen" oder "für ihn"! Manche Bibelübersetzung sprechen auch von "in ihm"(Anm. Schrat: als Zielpunkt).


Kol 1:16 = Dort wird das hellenische Wort „di[a]“ = „durch“ verwendet.
Nur manchmal scheint διά eine kausale Bedeutung zu haben und könnte auch „wegen“, „um willen“, „auf Grund“.. bedeuten, was meist durch den Kontext vorgegeben wird.
Theologisch ist das nicht immer einfach zu bestimmen (je nach Anschauungen) um das richtig zuzuordnen.
Das wäre aber ein anderes Thema unter z. B. dem Thema Kolosser. Denn was ändert das an dem hier zugedachten Thema, dass JESUS nicht der ewige Schöpfergott ist, wie das die Trinität behauptet!?
Es ändert auch nichts daran „wegen ihn“, weil dann war ein anderer an Schöpfung beteiligt als JESUS selber als der Erschaffer/Schöpfer.
Das steht ja m. E. in Verbindung mit anderen Aussagen der Bibel wie z. B. in Joh 1:3 oder Heb 1:2.

Zitat
Kompetente Griechisch-Experten haben darauf hingewiesen. Das deckt sich auch mit anderen Aussagen der Bibel, daß alles im Hinblick auf den künftigen Samen hin geworden (geschaffen...) wurde, er ist das "Amen".


Aber ändert das was daran, dass JESUS kein ewiger Schöpfergott ist, wie Trinis das behaupten? Auf welcher Grundlage?

Zitat
Nicht Jesus ist der Schöpfer, sondern Jehova. Jehova weist extra darauf hin, daß er die Ehre der Schöpfung keinem anderen gibt und daß er bei der Schöpfung keinen anderen, keinen Helfer (Jes 44,24 Lutherbilbel) dabei hatte!


Und zu wem sprach ER „Lasst uns…“? (1.Mo 1:26)

Gruß


"Und dies ist das Zeugnis: dass GOTT uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in Seinem SOHN.
Wer den SOHN hat, hat das (wahre) Leben; wer den SOHN GOTTES nicht hat, hat das (wahre) Leben nicht.
"
1. Johannes 5:11,12.

 
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RE: JESUS ist kein ewiger Schöpfergott

#123 von Jurek , 23.10.2016 07:30

Sonderbar erscheint mir, wenn ein anderes Mal auch so ein Kommentar erscheint:



Einerseits wird behauptet, dass JESUS der JAHWE, der allmächtiger und unerschaffener Schöpfergott sei, welcher gar nicht für uns (da Er GOTT war/ist) wirklich sterben konnte etc., aber andererseits schreibt man dann so was?
Wie passt das wirklich zusammen? Oder hat das ein anderer Autor geschrieben?

Von Trinität gibt es viele verschiedene Varianten … Die Bibel schreibt aber, dass der SOHN immer dem VATER untergeordnet ist, egal ob auf der Erde oder erhöht im Himmel (z. B. 1.Kor 11:3).


"Und dies ist das Zeugnis: dass GOTT uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in Seinem SOHN.
Wer den SOHN hat, hat das (wahre) Leben; wer den SOHN GOTTES nicht hat, hat das (wahre) Leben nicht.
"
1. Johannes 5:11,12.

 
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JAHWE kam nicht auf die Erde in seinem SOHN.

#124 von Jurek , 07.12.2016 19:38

http://www.gute-saat.de/kalender.html?tag=2016-12-07 :

Zitat
…hätte Gott in Jesus Christus nicht Mensch werden müssen…

…Jesus Christus Herr ist, zur Verherrlichung Gottes, des Vaters


Für mich ein Widerspruch!
Sonderlehren haben nun mal Schwierigkeiten immer stimmig zu sein.
Man (so heißt es) muss sie nur mal glauben!

Wo steht es denn eindeutig in der Bibel, dass (JEHOVA) GOTT in JESUS CHRISTUS als Mensch auf die Erde kam?

Außer wage Interpretationen die mit dem Gesamtkontext nicht stimmig sind und mehr Fragen als Antworten bieten, finde ich dazu keine eindeutige Aussage in der Bibel.

Die wohl bekannteste Bibelstelle aus Joh 3:16 sagt nicht, dass GOTT in CHRISTUS auf die Erde kam, sondern dass GOTT hatte seinen SOHN (CHRISTUS) auf die Erde gesandt, während GOTT im Himmel blieb …

Oder wer möchte mir das mal erklären?
(Joh 14:9ff u.d.g. werden aber daran nix ändern können…).


"Und dies ist das Zeugnis: dass GOTT uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in Seinem SOHN.
Wer den SOHN hat, hat das (wahre) Leben; wer den SOHN GOTTES nicht hat, hat das (wahre) Leben nicht.
"
1. Johannes 5:11,12.

 
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RE: JAHWE kam nicht auf die Erde in seinem SOHN.

#125 von Jurek , 08.12.2016 09:49

Einige weitere „Leckerbissen“-Auszüge zum Vorbeitrag:
http://www.gute-saat.de/kalender.html?tag=2016-12-08

Zitat
Einmalig, einzigartig war, dass hier Gott Mensch wurde! Das hatte es vorher noch nie gegeben, und das wird sich auch nie mehr wiederholen. Der große, unfassbare, gewaltige Gott wird Mensch! Dieses kleine Menschenkind in der Krippe, das auf die Liebe und Fürsorge seiner Eltern angewiesen war, war gleichzeitig der Sohn Gottes, der die Welt erschaffen hat! Unvorstellbar, unbegreiflich, unbeschreiblich – einfach ein Wunder!

Die Engel sahen Gott in diesem kleinen Kind – da konnten sie nicht schweigen: Sie lobten Ihn! Der, der „offenbart worden ist im Fleisch, ist … gesehen von den Engeln“ (1. Timotheus 3,16).


Ich finde in der Bibel nichts darüber, dass GOTT Mensch wurde, und dazu noch gleichzeitig der SOHN von GOTT war …
Auch als die Engel ausriefen „Herrlichkeit Gott in der Höhe!“, da meinten sie mit „GOTT“ sicher nicht JESUS.

Nebenbei: Genauso sehr zweifelhaft ist die Aussage für morgen:
http://www.gute-saat.de/kalender.html?tag=2016-12-09

Zitat
Gott hat Ihn dort für mich gerichtet.


Hat JEHOVA GOTT seinen GOTT, sich, oder doch den SOHN GOTTES gerichtet?
Wo steht das denn in der Bibel!?

Vieles wird in die Bibel hineininterpretiert um die Trinität zu stützen.
Würde man solche zweifelhafte Auslegungen streichen, was würde von der Trinität noch übrig bleiben (unter Beachtung des Gesamtkontextes, statt nur ausgesuchter Einzelstellen)?


"Und dies ist das Zeugnis: dass GOTT uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in Seinem SOHN.
Wer den SOHN hat, hat das (wahre) Leben; wer den SOHN GOTTES nicht hat, hat das (wahre) Leben nicht.
"
1. Johannes 5:11,12.

 
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Die Dreieinigkeitslehre diskreditiert den Glauben an sich!

#126 von Schrat , 08.12.2016 11:32

Lieber Jurek,

schön daß wir in dieser Sache übereinstimmen!

Eine total unsinnige und unmögliche Behauptung, daß Gott Mensch wurde. In Hebräer 11 heißt es allgemein über den Glauben, daß es die gesicherte Erwartung erhoffter Dinge ist. Das heißt Glaube ist mehr als ein "Fürwahrhalten" ohne gute Grundlagen. Und in dem man in dieser Dreieinigkeitslehre versucht den Verstand und die Logik außen vor zu halten, diskreditiert man den Glauben an sich!

Weil dann alles Mögliche "glauben" kann, ohne daß wir die Logik und den Verstand bemühen müssen.... Und so ordnen viele dann ja auch den Glauben ein "Glauben ist Nichtwissen...". . Verrückt, völlige Konfusion,. Und wenn das dann die richtige Definition von Glauben ist, dann kann man in der Tat auch an das Spaghetti-Monster glauben.

Gruß
vom Schrat


Die Wahrheit hat den Irrtum nicht zu fürchten, wohl aber der Irrtum die Wahrheit (Raymond Franz)

 
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zuletzt bearbeitet 08.12.2016 | Top

RE: Die Dreieinigkeitslehre diskreditiert den Glauben an sich!

#127 von Jurek , 08.12.2016 11:43

Zitat von Schrat
Glaube ist mehr als ein "Fürwahrhalten" ohne gute Grundlagen.


Genauso ist es, werter Schrat!

Schönen Tag noch!


"Und dies ist das Zeugnis: dass GOTT uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in Seinem SOHN.
Wer den SOHN hat, hat das (wahre) Leben; wer den SOHN GOTTES nicht hat, hat das (wahre) Leben nicht.
"
1. Johannes 5:11,12.

 
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RE: Die Dreieinigkeitslehre diskreditiert den Glauben an sich!

#128 von Jurek , 31.01.2017 07:09

Kopiert von dort:

Zitat von Tom
Die Albrecht 1926 führt im Kontext dazu an:
Joh 14:13 Um was ihr dann in meinem Namen bittet [ Das heißt nicht nur: um was ihr "in geistlicher Einheit und voller Gemeinschaft mit mir" bittet.] , das will ich tun, damit der Vater verherrlicht werde in dem Sohn [ D.h. in dem Tun des Sohnes.] !
Joh 14:14 Wenn ihr in meinem Namen mich um etwas bittet, so will ich's tun.
Joh 14:15 Liebt ihr mich, so haltet meine Gebote!
Joh 14:16 Dann will ich den Vater bitten, und er wird euch einen anderen Helfer [ Einer, der euch an meiner Statt hilft und beisteht. - Das hier gebrauchte griechische Wort parakletos kommt im Neuen Testament nur bei Johannes vor: Joh. 14,16.26; 15,26; 16,7; 1. Joh. 2,1. Parakletos heißt genau: ein (zur Hilfe) Herbeigerufener (lateinisch: Advocatus), daher "Anwalt" und zwar zunächst im eigentlich gerichtlichen Sinn ("der Anwalt, der eines anderen Sache führt"). Dann geht das Wort über in die allgemeine Bedeutung: "Beistand, Helfer". In 1. Joh. 2,1 wird es wohl am passendsten mit "Fürsprecher" übersetzt. Die Erklärungen "Tröster" und "Lehrer" entsprechen nicht dem nächsten Sinn des griechischen Wortes. Im Talmud findet sich der Ausdruck peraklit (Anwalt, Rechtsbeistand). Vgl. auch Hiob 33,23, wo von dem "Mittler" - oder "Fürsprecher-Engel" die Rede ist.] geben, damit er ewig bei euch bleibe:

und mir gefällt natürlich ganz besonders ...
Joh 14:17 den Geist der Wahrheit. Den kann die Welt nicht empfangen, denn sie hat für ihn kein Auge und erkennt ihn nicht [ 1. Kor. 2,14.] . Ihr erkennt ihn, denn er bleibt bei euch und wird in euch sein.
Eine von mehreren wunderbare Aussagen welche uns die direkte Geist-Beziehung zum Vater und zum Sohn IN EINEM Geist nahe legen.


Interessanter Beitrag.

Auf http://www.evermann.de/glaube/zj/dreieinigkeit/ bzw. http://www.evermann.de/glaube/zj/dreiein...st_eine_person/ schreibt ein STA natürlich das was seine Kirche dazu lehrt.
Aber ist es wirklich biblisch haltbar was er da schreibt?

Nach STA-Sicht sollte man da wirklich handeln >>>


"Und dies ist das Zeugnis: dass GOTT uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in Seinem SOHN.
Wer den SOHN hat, hat das (wahre) Leben; wer den SOHN GOTTES nicht hat, hat das (wahre) Leben nicht.
"
1. Johannes 5:11,12.

 
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„Was ist Wahrheit?“
Kommentare zum Tagestexten aus „DER HERR IST NAHE“ und „DIE GUTE SAAT“

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