Christi Himmelfahrt und Sein Wiederkommen

#1 von Jurek , 13.05.2010 10:53

Heute feiern viele Gläubige die Christi Himmelfahrt.
Das bedeutet (wie auch u. a. der Tagestext aus „Die Gute Saat“ zeigt), dass JESUS nach seiner Auferstehung noch 40 Tage auf der Erde weilte, bis Er dann in den Himmel kam (aber nicht während seines irdischen Todes, wie Manche in Bezug auf Luk 23:43 meinen, schon im Himmel war).
Dieser Tag wird unter der Woche angesetzt, weil es soll 40 Tage nach JESU Auferstehung sein. Aber die Tod und Auferstehung werden nur nach heutigen Kalender angesetzt.*
Diese 40 Tage (die auch ihre symbolische Bedeutung haben mögen) waren eine rel. lange Zeit, um sich mit JESUS zu unterhalten und zu erkennen, dass Er es ist, der mit ihnen sprach – Er, der Auferstandene, Den dann die Menschen mit eigenen Augen (als Augenzeugen) gesehen haben, dass JESUS in den Himmel auffuhr.
Und das wurde nicht nur von den Aposteln gesehen, sondern von mindestens noch 500 weiteren Menschen! Und das war nicht überraschend, da JESUS immer davon gesprochen hatte. Und so wurden damals die Worte zur Wirklichkeit.
Welches Gericht heute würde nicht das einmütige Zeugnis von mind. 500 Augenzeugen anerkennen?
Selbst damals konnten die jüdischen Gelehrten nicht mehr diesem gewaltigen Zeugnis entgegenkommen.
_______________
* Ist JESUS wirklich am Sonntag in der sehr frühen Morgenstunden von Sa. auf So. auferstanden?
U.a. die STA =(„Siebenten Tag Adventisten“) betonen den Sabbat und meinen nicht gerade, dass der Sonntag deswegen wie heilig wäre, was viel später eingeführt wurde… Aber da möchte ich fragen, wenn der Sabbat binden sein soll, da der außerhalb des mosaischen Gesetzes schon viel früher galt, warum dann auch nicht das Blutverbot, was auf dies auch zutrifft?
Wie auch immer. Der Sonntag soll der erste Tag der Woche sein, was sich seit Alters her auf JESU Auferstehung bezieht …


 
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RE: Christi Himmelfahrt und Sein Wiederkommen

#2 von Jurek , 01.06.2012 09:46


 
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RE: Christi Himmelfahrt und Sein Wiederkommen

#3 von Schrat , 01.06.2012 11:15

Lieber Jurek,

schön, daß Du immer wieder ermunternde und glaubensstärkende Kommentare zu wichtigen biblischen Ereignissen reinstellst.

Wenn es um Glauben geht, dann wird vielfach - leider manchmal auch von "Christen - argumentiert "Glauben heißt nicht Wissen", oder "Gott kann man nicht beweisen". Doch warum sollen wir die 500 Zeugen, die damals jedermann befragen konnte, wenn er denn etwas ungläubig war. nicht als genügend "Beweis" anerkennen? Andere historische Ereignisse, die wie selbstverständlich als Tatsache anerkannt werden und in Geschichtsbüchern stehen, haben oft weit weniger Zeugen..

Eigentlich war das, was die Pharisäer und Schriftgelehrten damals mit Jesus taten, auch eine "Verschwörung".
Sie haben sich im Geheimen getroffen und einen Plan geschmiedet, wie sie ihn aus der Welt schaffen und nach außen hin das Bild der Rechtmäßigkeit aufrechterhalten könnten. Etwas, was bei den Römern einen empfindlichen Nerv traf war "Auflehnung gegen den Kaiser".

Wir sollten als Christen auf der Hut sein. Die Taktiken des Teufels haben sich nicht geändert. Ich vermute stark, daß er in der Endzeit dieselbe Taktik gebrauchen wird. Erst "aus Frevel eine Satzung machen" und dann Christen als "Staatsfeinde" oder mit "Rebellen" oder (neueste Variante) "Terroristen" auf eine Stufe stellen.

Gruß
vom Schrat


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RE: Christi Himmelfahrt und Sein Wiederkommen

#4 von Schrat , 15.06.2012 13:02

Lieber Jurek,

in der Fußanmerkung stellst Du die Frage, ob Jesus wirklich am frühen Sonntagmorgen auferstanden ist.

Den Sonntag statt des biblisch gebotenen Sabbats als Ruhetag zu nehmen, beruht u.a. auch auf dieser falschen Ansicht.

In dieser Sache hatte ich schon mal recherchiert. Hier das Ergebnis:



Wolfgang Schneider vom Bibelcenter.de kommt zu folgendem Schluss:

Zitat
"Ein korrektes Verständnis ergibt sich aus einer sorgfältigen Beachtung der in der Schrift gemachten Zeitangaben. Immer wieder wird auf das Passafest bzw. Fest der ungesäuerten Brote hingewiesen, und aus diesen Stellen ist klar erkennbar, dass Jesus Christus am Tag vor dem Beginn des Festes (dem Rüsttag) starb. Weil dieser Tag nach jüdischer Zeitrechnung mit Sonnenuntergang begann, war entsprechende Eile bei der Grablegung geboten. In <Mar 15,42> wird dieser Umstand erwähnt, auch dass der bevorstehende Tag ein Sabbat war. <Joh 19,31> nimmt Bezug auf die gleiche Sache, erwähnt aber eine weitere entscheidende Wahrheit bzgl. dieses Sabbats -- es war kein gewöhnlicher Sabbat, sondern "dieser Sabbat war ein hoher Festtag"! Es war nicht der wöchentliche Sabbat, sondern vielmehr der erste Tag des beginnenden 7 tägigen Festes der ungesäuerten Brote, dessen erster und letzter Tag jeweils hohe Festtage, besondere Sabbate, waren. Der Beginn dieses Festes war immer der 15. Nisan und immer ein besonderer Sabbat, ganz gleich auf welchen Wochentag er fiel (vgl.< 3. Mos 23,6-8>). Jesus Christus starb Nachmittag des 14. Nisan und wurde am gleichen Tage kurz vor Sonnenuntergang, dem Beginn des Festes, vor Anbruch des besonderen Sabbats, begraben.

Alle 4 Evangelien enthalten nun Angaben, dass das Grab Jesu zu Beginn des 1. Tages der Woche (unserem Sonntag) bereits leer, Christus also bereits auferstanden war. Nach seinen eigenen Worten sollte er 3 Tage und 3 Nächte (d.h. in der Tat 3 x 24 Stunden entsprechend unserer Zeitrechnung) begraben sein. Daraus ergibt sich, da er am 14. Nisan am späten Nachmittag begraben wurde, dass er am späten Nachmittag des 17. Nisan auferstanden ist. Die Evangelienberichte erwähnen keinerlei weitere Ereignisse zwischen seiner Auferstehung und dem, was sich zu Anbruch des 1. Tags der Woche ereignete, woraus sich ableitet, dass Jesus Christus am Samstag nachmittag kurz vor Sonnenuntergang von den Toten auferstand.

Wenn man nun zurückrechnet, erkennt man schnell, dass Jesus Christus am Mittwoch, den 14. Nisan, am Tage vor dem hohen Festtag, mit dem das Fest der ungesäuerten Brote begann, am Kreuz starb und begraben wurde. Er war somit ganze 3 Tage und 3 Nächte im Schoss der Erde, wie er es vorausgesagt hatte. Auch wurde er am dritten Tage wieder von den Toten auferweckt.

Der Widerspruch besteht nur dann, wenn man den erwähnten Sabbat unter Nichtbeachtung der in <Joh 19,31> mitgeteilten Informationen über diesen Sabbat mit dem gewöhnlichen wöchentlichen Sabbat gleichsetzt und damit die Kreuzigung und Grablegung auf den Freitag legt. Sobald man den Sabbat richtig einordnet, d.h. erkennt, dass es sich um den hohen Festtag zu Beginn des Festes handelt, gibt es keinen Widerspruch mehr. Allerdings stellt man fest, dass die allgemein vertretene traditionelle Lehre im Widerspruch steht zu der im Wort Gottes offenbarten Wahrheit. Wem wollen wir Glauben schenken "




Hinsichtlich der in Deines in der Fußnote gemachten Hinweises "...dann müßte ja auch das Blutverbot gelten..." kann ich nur sagen: Selbstverständlich! Das Blutverbot wurde schon Noah gegeben und gilt somit für die gesamte Menschheit und hat so gesehen nichts mit dem Gesetz zu tun, obwohl es dort später auch aufgenommen wurde (3. Mose 17). Ob unter das Blutverbot auch Bluttransfusionen fallen, ist alledings eine Frage, die zusätzlich zu klären wäre. So selbstverständlich, wie J.Z. das in dieser Sache sehen, ist es nämlich nicht.

In dieser Verbindung ist darauf hinzuweisen, daß alle Stellen, die heute mit "Ersten Tag der Woche" wiedergegeben werden, eigentlich eine nachträgliche Fälschung sind. Man hat aus "einem Sabbatton" "Erste Tag der Woche" gemacht, obwohl jeweils ein Sabbat gemeint war. Der gewöhnliche Sabbath wurde häufig in der Mehrzahlform "Sabbaton" ausgedrückt. Aus dem unbestimmten Artikel "einem" wurde dann ein Zahlwort "Ersten" und aus "Sabbaton" wurde "Woche". In der ursprünglichen Lutherbibel ist das noch richtig wiedergegeben, aber später hat man das geändert, weil man wohl gemerkt hat, daß man sich ja eigentlich garnicht an das Gebot Gottes hinsichtlich des Sabbats hält und stattdessen den Sonntag "heiligt". Statt Gott gehorsam zu sein, hat man es vorgezogen sein Wort zu fälschen.


Gruß
vom Schrat


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RE: Christi Himmelfahrt und Sein Wiederkommen

#5 von Jurek , 15.06.2012 15:40

Für Vieles gibt es bestimmte Argumente, die ich aber so nicht immer teile, da ich dazu noch eine andere Erkenntnis habe. …


 
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War JESUS vor seiner Himmelfahrt im Paradies?

#6 von Jurek , 25.04.2014 17:20

Im Tagestext aus „Der Herr ist nahe“ vom 24.04.14 hieß es u. a.:

Zitat
.. Christen in Thessalonich waren durch drei Merkmale gekennzeichnet, nämlich:
- Sie hatten sich „von den Götzenbildern zu Gott bekehrt“.
- Sie dienten „dem lebendigen und wahren Gott“.
- Sie erwarteten „seinen Sohn aus den Himmeln“.

Viele Jahre sind vergangen seit der Apostel Paulus diese Worte schrieb. Längst sind die Gläubigen der damaligen Zeit nicht mehr in ihrem sterblichen Körper. Sie warten – wie viele andere vor und nach ihnen – im Paradies Gottes in vollem Bewusstsein auf den herrlichen Augenblick, wenn der Herr kommen wird. Dann wird Er sowohl die Entschlafenen als auch die lebenden Gläubigen in einem verherrlichten Leib zu sich in die Herrlichkeit des Himmels einführen. (1. Thessalonicher 4, 16-18).


Ich frage mich, wo steht das wirklich in der Bibel (nicht aus Interpretationen und Traditionen der Kirchen, die immer wieder nur wiederholt werden), dass die verstorbenen Gläubigen jetzt schon (bzw. sofort nach ihrem fleischlichen Ableben) beim vollen Bewusstsein im Paradies GOTTES sind!? Sagt nicht gerade 1.Thes 4:16-18 das Gegenteil davon?

(Siehe auch das Anfangsthema aus dem Lukas-Evangelium).


"Und dies ist das Zeugnis: dass GOTT uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in Seinem SOHN.
Wer den SOHN hat, hat das (wahre) Leben; wer den SOHN GOTTES nicht hat, hat das (wahre) Leben nicht.
"
1. Johannes 5:11,12.

 
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Das Wort im Munde umdrehen

#7 von Schrat , 20.08.2014 20:58

Lieber Jurek,

das hast Du schon ganz richtig erkannt, daß es deutliche Aussagen darüber gibt, daß die Toten in Christi bis zu seiner Wiederkunft "schlafen", also nicht bei Bewußtsein sind,

Man stützt sich dann auf Bibeltexte die anscheinend und angeblich was anderes aussagen, z.B. den Text aus Lukas "....ich sage heute wirst Du mit mir im Paradiese sein....". Dieselben Worte kann man auch anders lesen, wenn man wie heute üblich, ein Komma setzt: "Ich sage heute, Du wirst mit mir im Paradiese sein". Wobei die Stellung der Worte im Griechischen oder Hebräischen etwas anders sein kann, als im Deutschen. Man könnte sicher noch ein paar andere Bibeltexte anführen, die man dann ebenso falsch versteht und anwendet.Wobei das mit "heute" eine damals gebräuchliche auch schon vorher in der Bibel wiederzufindende Redewendung war, mit der man das, was man sagte, bekräftigen wollte.

Ein klassisches Beispiel dafür, daß man die Bibel nicht immer so nehmen kann wie es - anscheinend - da so steht, sondern man muß schon manchmal etwas mehr darüber nachdenken, Verbindungen innerhalb der Bibel ziehen und andere deutliche Grundsätze mit in Betracht ziehen. Allein falsche Kommasetzung kann den Sinn total entstellen oder auch, was häufig vorkommt, daß man bei rückbezüglichen Aussagen eine falsche Zuordnung macht, z.B. eine Zuordnung zu Jesus Christus, statt zum Vater, wie es vom Kontext und auch von den übrigen Lehren der Bibel her richtig wäre. So wie wir einem anderen "das Wort im Munde umdrehen können", so können wir irrtümlich oder vorsätzlich "Gott das Wort im Munde umdrehen".

Ein Verständnis oder eine Erklärung darf anderen deutlichen Lehren und Aussagen Gottes nicht widersprechen. Dann liegt ein Mißverständnis oder sogar eine Irreführung vor.

Gruß
vom Schrat


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RE: Das Wort im Munde umdrehen

#8 von Jurek , 21.08.2014 17:36

Ja werter Schrat, dein Hinweis auf den Evangelisten Lukas mit dem Beistrich und damit bewirkend der Aussageveränderung, ist sicher so seine Sache zu der Dogmatik, wonach (angeblich) eines Menschen Bewusstsein nie stirbt (denn Seele soll unsterblich sein), gar sie ist jetzt schon bei GOTT anwesend, bis zur Auferstehung in einem neuem Leib, oder so…
Jedenfalls zu der Thematik hatte der Hr. Hink schon auch mal was interessantes geschrieben, was ich passend dort Lukas-Evangelium das wiedergegeben habe.

Gruß


"Und dies ist das Zeugnis: dass GOTT uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in Seinem SOHN.
Wer den SOHN hat, hat das (wahre) Leben; wer den SOHN GOTTES nicht hat, hat das (wahre) Leben nicht.
"
1. Johannes 5:11,12.

 
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Wozu gibt es eine Auferstehung?

#9 von Jurek , 11.09.2014 10:30

Im heutigem Tagestextkommentar war zu lesen:

Zitat
Die "Hütte", von welcher der Apostel Paulus hier spricht [2.Kor 5:1], ist nämlich unser Körper als "Hülle" unseres "inneren Menschen". Wenn ein gläubiger Christ stirbt, kehrt sein Körper "zur Erde zurück". Seine Seele, seine Persönlichkeit, aber wird von Jesus ins "Paradies" aufgenommen (vgl. Prediger 12,7; Lukas 23,43).
Im Paradies warten die entschlafenen Gläubigen in Ruhe bei Christus auf den herrlichen Tag, an dem Er seine Macht entfalten und sie aus den Toten auferwecken wird. Dann wird Er ihnen einen neuen, herrlichen Leib geben.
Das wird keine zerbrechliche und gefährdete "Hütte" mehr sein, sondern ein "Bau" von ewigem Bestand. Auf diese Weise werden alle, die durch den Glauben an Jesus Christus errettet sind, für immer im "Haus des Vaters" wohnen (vgl. Philipper 1,23; 3,21; 1. Korinther 15,53-57).


Der Autor dieser Aussagen tut wohl nicht unterscheiden zwischen Seele und Geist …
Wozu dann ein „neues Leib“, wenn diese Personen im "Paradies" im Himmel schon (weiter) leben sollen?

Ich habe damit große Probleme, weil damit behaupten auch diese Trinitarier, dass JESUS als Erlöser für sie nicht wirklich ganz gestorben ist …


"Und dies ist das Zeugnis: dass GOTT uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in Seinem SOHN.
Wer den SOHN hat, hat das (wahre) Leben; wer den SOHN GOTTES nicht hat, hat das (wahre) Leben nicht.
"
1. Johannes 5:11,12.

 
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RE: Wozu gibt es eine Auferstehung?

#10 von Schrat , 11.09.2014 11:02

Lieber Jurek,

so geht es mir auch! Wenn Paulus vom vergänglichen, verweslichen Leib spricht, so muß doch m.E. den Hintergrund sehen, nämlich, wie es dazu gekommen ist!

Der ursprünglich von Gott geschaffene und vorgesehene Leib war vollkommen und vollkommen geeignet für ein ewiges Leben hier auf Erden. Dieser vergängliche, verwesliche Leib ist erst durch den Sündenfall ins Dasein gekommen. Und sehe ich auch die Auferstehung, daß dies (für die meisten) ein vollkommener irdischer Körper sein wird, aber für einige wenige (144000) ein vollkommener umgestalteter Leib, der auch in himmlische Sphären zusammen mit dem Bräutigam Jesus Christus gelangen kann.

Aber da werden sich dann wieder die Geister zwischen mir und Dir scheiden, weil diese zwei Bestimmungen von vielen ZJ-Aussteigern und Exkommunizierten nicht mehr anerkannt wird.

Gruß
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Welchen Sinn hat dann die Auferstehung? …

#11 von Jurek , 12.09.2014 16:24

Hallo Schrat,

…warum es nicht anerkannt wird, liegt es nicht nur daran, dass NIEMAND (auch JESUS nicht!) hatte je in der Bibel was von zwei verschiedenen Bestimmungen und von den 144000 geschrieben!
Es gibt nach meiner Erkenntnis aus der Bibel nur EINEN Glauben, und nur einen Leib und Herde, und auch nur EINEN Weg, wie auch nur EINE Hoffnung der gläubigen Christen, … und das ist der Himmel.
Allein nur in der sehr symbolischen Offenbarung, wird diese Zahl erwähnt… Warum nur da und sonst nicht im NT? Denn wo?
Und andererseits von der Logik her, dass allein schon in den ersten 3 Jahrhunderten unserer Zeitrechnung, gab es mehr als nur buchstäblich 144000 Christen.
Darüber hinaus diese „144000“ sind doch nicht bloß bei den Zeugen der WTG zu finden?!
Wo die Bibel von zwei verschiedenen Hoffnungen für Christen spricht, das weiß ich bis heute nicht (auch wenn die Bibel mir nicht fremd ist).

Aber was diese Thematik um Auferstehung betrifft, was diese schon mal davor erwähnten zwei Tagestextkommentare aussagen, dass die Seele des Menschen unsterblich ist, weil alle Gläubigen jetzt im „Paradies im Himmel“ auf ihre Auferstehung warten würden…, das weiß ich auch nicht, wo so eine Aussage in der Bibel stände … Denn Luk 23:43 überzeugt mich diesbezüglich auch nicht >>> Sehe DORT.

Gruß


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CHRISTI Himmelfahrt

#12 von Jurek , 14.05.2015 07:50

eine der Bedeutendsten Ereignisse der Menschheitsgeschichte war, dass der HERR JESUS vor den Toten auferstanden ist. Nicht einfach so, weil Er nie wirklich gestorben wäre (wie die Trinitarier behaupten), sondern dass Er wirklich durch seinen vollständigen Tod für unsere Sünden bezahlt hatte und vom VATER auferweckt wurde.
Dann ist Er nicht still und leise danach verschwunden.., sondern ist 40 Tage lang nach seiner Auferstehung auf der Erde gewesen und unter seinen Jüngern hatte Er vieles noch gewirkt.
Zeit genug damals, um sich wirklich (wie der Thomas & Co.) darüber zu vergewissern, dass der HERR wahrhaft auferstanden ist!
Das haben mehr als 500 Männer (also da kommen noch Frauen und Kinder dazu, dann könnte die Zahl sich leicht verdoppeln) gesehen. (1.Kor 15:5-8).

Ein weiterer besonderer „Highlight“ bzw. Höhepunkt der Weltgeschichte ist auch JESU Himmelfahrt (Luk 24:51).
Zwar diesmal nicht „mit Pauken und Trompeten“, aber die Christen konnten das (wieder auf dem berühmten Ölberg, auf dem JESUS auch schon einst vor Volksmengen die berühmte Ölbergpredigt hielt - Mt 5-7), alles miterleben (Apg 1).

Wir können JESUS wieder erwarten, bis Er wiederkommt, in Macht und Herrlichkeit, um uns zu erretten. (Offb 3:11; 16:15; 22:12).


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RE: CHRISTI Himmelfahrt

#13 von Schrat , 14.05.2015 08:40

Lieber Jurek,

schön, daß wir da einen gemeinsamen Glauben haben und darin übereinstimmen!

In einem früheren Beitrag hattest Du darauf hingewiesen, daß der Tag, an dem die Christenheit heute Christi Himmelfahrt feiert nach unserem heutigen Kalender festgesetzt wurde.

In der Tat, wahrscheinlich stimmen diese Daten nicht mit dem Lunar-Solar-Kalender überein, der von den Juden zur Zeit Christi benutzt wurde. Das gilt dann natürlich auch für alle anderen damit zusammenhängenden Tage, wie das noch kommende Pfingsten .

Unter
http://www.bibel-offenbarung.org/images/...lender_2015.pdf
ist eine Umsetzung in unseren Kalender erfolgt.

Auf welcher Grundlage dieser Kalender erstellt wurde, steht in folgender umfangreicher Abhandlung:

http://www.bibel-offenbarung.org/jahuwah...ttage-2015.html

Wenn ich den Kalender richtig verstanden habe, fallen aber dieses Jahr die Daten exakt richtig, wie sie nach dem Lunar-Solar-Kalender berechnet werden.

Gruß
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RE: CHRISTI Himmelfahrt

#14 von Jurek , 14.05.2015 09:16

Danke Schrat für deine Infos.
Ich meine, dass es nicht nach den Kalendarischen Tagen die Auferstehung JESU erfolgte, sondern nur nach dem traditionell anerkannten Wochentag.
Die Himmelfahrt ist dann einfach 40 Tage später.
Dann auch 10 Tage später, wird an die Ausgießung des HG gedacht.

Gruß


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RE: CHRISTI Himmelfahrt

#15 von Schrat , 14.05.2015 09:41

Lieber Jurek,

selbst diejenigen, die den Lunar-Solar-Kalender und die Berechnung der Tage nach diesem für richtig ansehen, weisen darauf hin, daß man da keine Streitfrage draus machen sollte und das liegt mir auch am Herzen!

Erst im Millenium wird es möglich sein, daß alle Tage wieder an ihrem richtigen Platz nach der richtigen von Gott vorgesehenen Zählweise liegen, weil dann die bürgerliche und die religiöse Ordnung dieselbe sein wird. Nach Jesja 56 und 66 wird man dann Neumond und Sabbath wieder beachten. Beides gehört auch kalendarisch eng zusammen.

Hier wird auch die Diskrepanz beschrieben zwischen der heutigen Berechnung dieser Festtage nach dem greoriansichen Kalender und der Berechnung, wie sie gemäß der Bibel und dem eigentlich gültigen Lunar-Solarkalender erfolgen sollte

https://www.worldslastchance.com/yahuwah...ost-calculation-
restoration.html

1 Sivan 6: Popular theology teaches that Pentecost is on Sivan 6. This is
because it is believed that Sivan 6 is always exactly 50 days after the Day of
Firstfruits (Abib 16). This method erroneously assumes that the modern
Gregorian calendar week and the Biblical week are synonymous. It is worth
noting that this is also a self-defeating method of counting because it
recognizes that Abib 16 (the starting point for the count) is always "the morrow
after the Sabbath" (Lev. 23:15). This is only possible on the luni-solar
calendar. It is impossible for Abib 16 to consistently coincide with "the
morrow after the Sabbath" when reckoning time by a continuous weekly cycle.
(Abib 16, as recognized by proponents of this method, is always the day after
the Sabbath. This means that the 15th is always a Sabbath, and consequently,
the 8th, 22nd, & 29th are also seventh-day Sabbaths. This is another remarkable
proof for the luni-solar calendar. Sadly, though, many blindly cling to
tradition rather than carefully and honestly examining the doctrines that they
profess.)

Übersetzung mit Hilfe von translate.google.de

1 Sivan 6: Die allgemein anerkannte Theologie lehrt, dass Pfingsten auf den 6. Sivan
fällt. Dies ist, weil angenommen wird , dass der 6. Sivan immer genau 50 Tage nach dem
Tag Erstlingsgabe (Abib 16) ist. Diese Methode geht fälschlicherweise davon aus, dass
die heutige gregorianische Kalenderwoche und der biblischen Woche synonym sind. Es lohnt
sich darauf hingewiesen, dass dies eine in sich widersprüchliche Zählmethode ist, weil es
anerkennt , dass der 16 Abib (der Ausgangspunkt für die Zählung) immer "der
Morgen nach dem Sabbat ist "(Lev. 23,15). Dies ist bei Gebrauch des Mond-Solar-Kalender
möglich. Es ist aber für den 16. Abib unmöglich immer konsequent mit "die Tage nach dem Sabbat"
zusammen zu fallen ", wenn eine Zeitrechnung durch einen kontinuierlichen
Wochenzyklus erfolgt,
(Der 16. (Abib , wie von den Befürwortern dieser Methode erkannt, ist immer der Tag
nach dem Sabbat. Dies bedeutet, dass der 15. immer ein Sabbath und demzufolge
der 8., 22. und 29. sind Siebenten-Tag-Sabbat. Dies ist ein weiterer bemerkenswerter
Beweis für den Mond-Solar-Kalender. Doch leider klammern sich viele blind an die
Tradition und prüfen nicht sorgfältig und ehrlich die Lehren, die sie
bekennen.)

Gruß
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