RE: Alter der Erde und des Universums

#211 von Schrat , 04.11.2013 17:19

Schön, Topas,

wie Du "empirisch" jetzt erklärt hast!

Ich bin der Definition dieses Wortes auch mal nachgegangen.

Duden

Zitat
auf Erfahrung beruhend, durch [systematische] Beobachtung, erfahrungsgemäß, [experimentell] beobachtet/ermittelt, [wissenschaftlich] erprobt; (Philosophie) aposteriorisch



Und diese auf Erfahrung beruhenden Zeitberechnungsmethoden nichtradiometrischer Natur sind u.a. unter folgendem Link aufgeführt:

http://progenesis.ch/articles/se_geologi..._ist_jung2.html

Danach kommt man keineswegs auf die abenteuerlichen und absurd hohen Zeitangaben, wie sie in der Evolutionstheorie zugrunde gelegt werden.

Interessant fand ich u.a. dort, daß man untersucht hat, wie schnell DNA sich zersetzt und danach können die Saurierknochen mit anhaftendem DNA-Material keineswegs so alt sein, wie behauptet.

Gruß
vom Schrat


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RE: Alter der Erde und des Universums

#212 von Jurek , 04.11.2013 19:49

Hallo Topas,

Zitat
der Gast war ich


bitte sich hier zum schreiben anmelden (da man eben schreibt, egal ob man dann länger bleiben will oder nicht), oder zumindest bei jedem Beitrag sich deutlich zu identifizieren, um keinen Anderen vorzutäuschen. Weil man dann im Zusammenhang deiner anderen Aussagen das auch nicht so sehen kann und das bringt nur Verwirrung.
Danke.

Gruß


"Und dies ist das Zeugnis: dass GOTT uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in Seinem SOHN.
Wer den SOHN hat, hat das (wahre) Leben; wer den SOHN GOTTES nicht hat, hat das (wahre) Leben nicht.
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RE: Alter der Erde und des Universums

#213 von Topas ( Gast ) , 04.11.2013 20:00

Es geht nicht darum jemanden vorzutäuschen, sondern schlicht, das man vergessen hat den Namen einzutragen. Soll ja vorkommen.

Topas

RE: Alter der Erde und des Universums

#214 von Jurek , 04.11.2013 20:15

Ja richtig, man kann es vergessen, und das ist nicht schlimm. Aber wenn man sich anmeldet und angemeldet bleibt, dann wird das hoffentlich kaum passieren - so als Tipp von mir. ;)

Gruß


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Schöpfung à Evolution

#215 von Jurek , 13.01.2014 08:44

Ich finde diesen Artikel der WTG ziemlich gut.
Ich lasse es aber offen, WIE genau (auf ganz genau welche Art und Weise – das steht auch nicht wirklich in der Bibel drinnen) GOTT die Schöpfung ins Dasein brachte (da man m. E. auch das Wort „Evolution“ nur pauschal oft missversteht), aber an sich sehe ich das auch so. (Nach wie vor auch so wie Prof. Scherer).
Wenn Schrat mir unterstellt, dass ich an Evolution als ein Zufallsgeschehen glaube (ohne es gerade da genau zu definieren), so darf er darüber nachsinnen, warum ich diesem Artikel im Grunde zustimme!

Gruß


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RE: Schöpfung à Evolution

#216 von Topas , 13.01.2014 11:37

Jurek,

der Artikel bleibt natürlich sehr verschwommen und arbeitet mit allgemeinen Betrachtungen. Früher glaubten die Zeugen wohl an 'ein Tag gleich tausend Jahre', soweit ich weiß, mittlerweile wurden daraus ein Tag gleich 7000 Jahre und nun werden sogar millionen Jahre daraus. Falls ich mich da irre, bitte berichtigen, aber ich denke das war so die 'Glaubensgeschichte' der Schöpfung bei den Zeugen, was die Dauer angeht. Vielleicht haben sie ganz früher sogar an eine buchstäbliche 6-Tage Schöpfung geglaubt, aber das weiß ich nicht. Die Frage ist aber, was hat Gott nur die ganze Zeit gemacht? Warum braucht er Entwicklungszeiträume? Die langen Zeiträume sind ja eindeutig dem evolutionärem Gedanken geschuldet und nichts anderes. Wer sich also dieser Zeiträume bedient und sie für wahr hält, der vermischt Evolution mit Schöpfungsglauben und weicht damit die Fähigkeiten eines Schöpfergottes auf und stellt ihn als Flickschuster dar, der erstmal alles ausprobiert.

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RE: Schöpfung à Evolution

#217 von Schrat , 13.01.2014 11:42

Lieber Jurek,

in dieser Sache muß ich sowohl Dir als auch der Wachtturmgesellschaft widersprechen. Wie die Schöpfung ablief ist in großen Zügen - wenn auch nicht in allen Einzelheiten - deutlich und unmißverständlich in der Genesis beschrieben worden. Auch die Tage sind als gewöhnliche Tage, so wie wir sie heute kennen, deutlich mit aus "Licht" und "Dunkelheit" bzw. "Tag" und '"Nacht" gekennzeichnet worden (1. Mose 1:5). Es waren Schöpfungen in einem Nu, in einem Augenblick, so wie bei den Wundern Jesu Christi. Gerade darin zeigt sich die Macht und Größe unseres Schöpfers, daß er in einem Augenblick schaffen kann und dazu nicht Jahrmillionen oder Jahrtausende (nach der Version von Zeugen Jehovas) braucht.

Dieses "in einem Nu" finden wir auch wieder, wenn es um die Auferstehung bei der Wiederkunft Christi derjenigen geht, die Christus als "Braut" angehören. Auch dort wird es eine (Neu)"Schöpfung" in einem Augenblick geben.

"Gott sprach und es stand da..." (siehe Psalm 33:9).

Die Schöpfung, wie sie im 1. Buch Mose beschrieben wird und Evolution - und damit auch die "theistische" also von Gott gelenkte Evolution - schließen sich gegenseitig aus. Gottes Schöpfung geschah nicht durch Evolution und konnte nicht durch Evolution geschehen, weil Evolution das Überleben des Tüchtigsten, also Fressen und Gefressenwerden, bedeutet. Das ist nicht in Harmonie mit der Liebe Gottes und auch nicht in Harmonie damit, daß Gott ursprünglich, wie wir der Genesis entnehmen können, für alle Tiere, pflanzliche Nahrung vorgesehen hatte.

Tod und Verderben auch in der Tierwelt kamen erst mit dem Sündenfall.

In ihrem eigenen Einsichtenbuch gibt die WTG selber zu, daß der 1. Tag deshalb ein ganz gewöhnlicher Tag, wie wir ihn heute kennen gewesen sein muß, versteigt sich dann aber in die Behauptung - und glaubt damit der "Wissenschaft" mehr als Gott selbst -, daß die weiteren Tage aber längere Zeitabschnitte gewesen sein müßten. Die Christenheit verurteilt sie selber wiederholt, daß sie die Wissenschaft zur "Sonne" und zu "Gottheiten" erhoben hätte, handelt aber in dieser Sache genauso!

http://wol.jw.org/de/wol/d/r10/lp-x/1200001132

Zitat
TAG.

Jehova Gott führte diese grundlegende Zeiteinteilung am ersten „Tag“ der Zeitperiode ein, in der er die Erde für die Menschheit zubereitete, als offensichtlich diffuses Licht die Lufthülle durchdrang, so daß es auf der mit Feuchtigkeit bedeckten Erde, die sich um ihre Achse drehte und von der Sonne beschienen wurde, zum erstenmal Tag und Nacht gab. „Gott führte eine Scheidung zwischen dem Licht und der Finsternis herbei. Und Gott begann das Licht Tag zu nennen, die Finsternis aber nannte er Nacht“ (1Mo 1:4, 5). An dieser Stelle bezieht sich das Wort „Tag“ auf die Stunden des Tageslichts im Gegensatz zur Nachtzeit. Doch im anschließenden Bericht wird das Wort „Tag“ gebraucht, um andere Zeiteinheiten unterschiedlicher Länge zu bezeichnen. Sowohl die Hebräischen als auch die Christlichen Griechischen Schriften verwenden das Wort „Tag“ (hebr.: jom; gr.: heméra) in buchstäblichem, übertragenem oder sogar symbolischem Sinn.

Ein Sonnentag, die durch eine vollständige Rotation der Erde um ihre Achse gegebene grundlegende Zeiteinheit, ist der Zeitraum zwischen zwei aufeinanderfolgenden Mittagen oder oberen Kulminationen der Sonne.

Für die Hebräer begann der Tag abends nach Sonnenuntergang und endete am nächsten Tag bei Sonnenuntergang. Somit dauerte der Tag von Abend zu Abend. „Von Abend zu Abend solltet ihr euren Sabbat beobachten“ (3Mo 23:32). Das entspricht dem Muster der Schöpfungstage Jehovas in 1. Mose 1:5: „Es wurde Abend, und es wurde Morgen, ein erster Tag.“ (Vgl. Da 8:14.)



Ich bin aus diesen Gründen aus der evangelischen Kirche ausgetreten und muß nun sehen, daß die WTG genauso argumentiert.. In der evangelischen Kirche behauptete man im Kirchenblatt die Genesis, wie wir sie vorfinden mit ihren "Tagen", das sei die Vorstellung der "Alten" damals gewesen, wir nun würden es zufolge der "Wissenschaft" besser wissen.

Gruß
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RE: Schöpfung à Evolution

#218 von Topas , 13.01.2014 12:02

Wie es scheint möchten auch Zeugen Jehovas 'modern' und 'aufgeklärt' erscheinen und geben sich dem wissenschaftlichen Dogma langer Entwicklungszeiträume hin.
Und dies ohne Not, denn anstatt die langen Zeiträume zu hinterfragen, die unmittelbar lebensnotwendig für eine Evolutions sind, werden diese akzeptiert und auf Gottes Schaffen angewendet. Das ist nicht nur durchsichtig, sondern geradezu kläglich, gerade angesichts der Tatsache, dass eine Evolution im Grunde abgelehnt wird. Aber das kommt schon noch, die Zeugen sind wohl doch recht anpassungfähig, was bestimmte Lehraussagen angeht und insgeheim mag mancher schon mit der Evolution als Schöpfungeschichte liebäugeln.


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RE: Schöpfung à Evolution

#219 von Schrat , 13.01.2014 12:34

Lieber Topas,

ich habe das in meinem näheren Verwandtenkreis, die auch Jehovas Zeugen sind, schon erlebt, daß ihnen ein "freudscher Versprecher" unterlief und daß Unterbewußtsein sie veranlaßte von "Evolution" statt von "Schöpfung" zu sprechen.....

Aber schön, lieber Topas, daß ich in dieser Sache nicht allein kämpfen muß....

Gruß
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RE: Schöpfung vs. Evolution

#220 von Isai , 13.01.2014 14:57

Hallo Topas,


Zitat
Die Frage ist aber, was hat Gott nur die ganze Zeit gemacht? Warum braucht er Entwicklungszeiträume? Die langen Zeiträume sind ja eindeutig dem evolutionärem Gedanken geschuldet und nichts anderes. Wer sich also dieser Zeiträume bedient und sie für wahr hält, der vermischt Evolution mit Schöpfungsglauben und weicht damit die Fähigkeiten eines Schöpfergottes auf und stellt ihn als Flickschuster dar, der erstmal alles ausprobiert.




Interessanter Punkt.


Besten Gruß,

Isai


Dadurch ist Gottes Liebe unter uns offenbar geworden, dass er seinen einzigen Sohn in die Welt sandte. Durch ihn wollte er uns das neue Leben schenken. Das Einzigartige an dieser Liebe ist: Nicht wir haben Gott geliebt, sondern er hat uns geliebt. Er hat seinen Sohn gesandt, damit er durch seinen Tod Sühne leiste für unsere Schuld.
(1. Johannes 4:9, 10 GN)

 
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RE: Schöpfung vs. Evolution

#221 von Jurek , 13.01.2014 20:28

Hallo Topas,

Zitat
Die Frage ist aber, was hat Gott nur die ganze Zeit gemacht? Warum braucht er Entwicklungszeiträume? Die langen Zeiträume sind ja eindeutig dem evolutionärem Gedanken geschuldet und nichts anderes. Wer sich also dieser Zeiträume bedient und sie für wahr hält, der vermischt Evolution mit Schöpfungsglauben und weicht damit die Fähigkeiten eines Schöpfergottes auf und stellt ihn als Flickschuster dar, der erstmal alles ausprobiert.


Ich finde die Frage „was hat Gott nur die ganze Zeit gemacht?“ nicht unbedingt für bedeutend…
Denn genauso könnte man sich fragen: Wenn GOTT ohne Anfang ist, was hat ER die Jahrbillionen um Jahrbillionen gemacht, bevor er mir nix, dir nix, plötzlich das ganze Universum mit all Drum und Dran in wenigen Tagen erschuf? Wieso hatte Der auf einmal so eilig?
Alles braucht doch seine Zeit! Selbst das Wachstum der Bäume etc. Was soll da so rätselhaft daran sein?
Und wie wirkt GOTT eigentlich?
Wenn Dieser z. B. einen Erlöser verheißt, dann warum wartet ER damit mehrere Tausende von Jahren!? Was dieser Erlöser davon nicht auch schon nötig gewesen? … Wieso lässt ER sich soviel Zeit damit?
Wenn ER auch im AT vom GOTTES Königreich verheißt und es sind Dinge, die in Bälde geschehen sollen, dann warum warten wir immer noch seit Jahrtausenden darauf? … - etc., etc.
GOTT ist doch kein Mensch, welcher in beschränkten Zeitraum nur agieren könnte!
GOTT hat Zeit und ER wirkt auch mit Zeit – also oft sehr langen Zeiträumen. Ist dir das wirklich neu?
Was hat das jetzt mit Evolution zutun, die du diese verstehst (oder auch nicht)? Wobei man durchaus die Bibel durch Wirklichkeiten vergleichen kann…
Es ist m. E. naiv (Angesichts biblischer Aussagen in der ganzen Heiligen Schrift) zu denken, dass GOTT quasi mit den Fingern schnippt und „Hokuspokus, Fidibus“ ist alles so sehr komplexes und in so kolossalem Ausmaß einfach so da!
Wenn du von 24-Studen ausgehst, dann hat also GOTT in der Nacht geschlafen, da er da nicht gearbeitet hat? Oder was hat ER denn da und wo gemacht? Als Mensch auf der Erde? Denn außerhalb eines Punktes auf der Erde, wann gibt es Nacht? Und eben, wo gab es Nacht? …
Wieso, wenn du rein menschlich denkst, „presst“ du GOTT in auch diese menschliche „Vorstellungslinie“? Meinst du nicht, dass Genesis uns was damit in Verbindung auch mit Sabbat zu sagen hat, weil es für die MENSCHEN geschrieben wurde?
Ich denke also, dass man sollte die Person GOTTES nicht so vermenschlichen, wenn in der Bibel Bilder gebraucht werden, von dem „Hochbetagten“…
Aber im Übrigen wegen dem Ausprobieren. Was spreche es im Grunde auch dagegen?
GOTT schafft, beobachtet und sagt, dass es sehr gut war, oder eben nicht. Weiß ER davor das nicht? ......

Also versuche mal bitte objektiver die Sachen im Gesamtzusammenhang zu sehen, dann werden auf einmal auch viele andere Fragen auch klarer und logischer werden.

Gruß


"Und dies ist das Zeugnis: dass GOTT uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in Seinem SOHN.
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RE: Schöpfung vs. Evolution

#222 von Jurek , 13.01.2014 20:28

Hallo Schrat

Zitat
Gerade darin zeigt sich die Macht und Größe unseres Schöpfers, daß er in einem Augenblick schaffen kann und dazu nicht Jahrmillionen oder Jahrtausende (nach der Version von Zeugen Jehovas) braucht.


Das ist doch m. E. kein Argument.
Größe GOTTES zeigt sich nicht speziell nur darin, dass ER plötzlich ALLES ins Dasein bringt und erledigt… Wie kommst du auf solche m. E. abstruse Idee? So habe ich jedenfalls diesen GOTT aus der Bibel nicht kennengelernt.

Zitat
Dieses "in einem Nu" finden wir auch wieder, wenn es um die Auferstehung bei der Wiederkunft Christi derjenigen geht, die Christus als "Braut" angehören. Auch dort wird es eine (Neu)"Schöpfung" in einem Augenblick geben.


Das hat nichts mit Auferstehung, sondern mit Verwandlung zutun.
Aber das hat auch nichts damit zutun, wie um sehr viel komplexer die Entstehung des Universums und aller Dinge geht. Alles braucht seine Zeit, auch das Wachstum der Bäume etc. …
Auch die Menschen haben genügend Zeit seitens GOTTES, ohne dass ER gleich mit der Faust draufhaut.

Zitat
"Gott sprach und es stand da..." (siehe Psalm 33:9).


Erstmal steht der Vers nicht im Zusammenhang mit dem sehr komplexen Universum…, und andererseits wird darin nicht geschrieben, dass alles plötzlich immer da war.

Zitat
Gottes Schöpfung geschah nicht durch Evolution und konnte nicht durch Evolution geschehen, weil Evolution das Überleben des Tüchtigsten, also Fressen und Gefressenwerden, bedeutet
Das ist nicht in Harmonie mit der Liebe Gottes und auch nicht in Harmonie damit, daß Gott ursprünglich, wie wir der Genesis entnehmen können, für alle Tiere, pflanzliche Nahrung vorgesehen hatte.


Du pauschalierst, wenn du dich auf „Evolution“ beziehst! Was bedeutet denn dieses Wort?
Und – ist es „mit der Liebe Gottes und auch nicht in Harmonie damit“ vereinbar, dass GOTT seit Anfang an den ganzen Schmerz, Leid und Tod zulässt?
Dass GOTT die AT-Kriege und Blutvergießen guthieß etc.? - Denke doch mal nach!

Haben für dich die Fleischfressenden Dinosaurier wie z. B. die „Killermaschine“ Tyrannosaurus Rex, mit riesigen Reißmaul aber dafür ganz winzigen Vorderpfötchen, mit denen er sich nicht einmal richtig kratzen konnte, doch eine evolutive Umwandlung nach dem Sündenfall erfahren (von der Anatomie her)? …
Wenn du sogar einfachstes Schulwissen hier ablehnst?
So wie in dem WTG-Artikel, auf den ich mich bezog hieß, viele Kreationisten machen aus der Bibel ein Märchenbuch mit ihren Auslegungsversuchen, weshalb geschichtlich gut informierte Menschen, natürlich an solche Aussagen dieser Kurzzeitkreationisten (zu Recht) nicht glauben können! Damit macht man also mehr Schaden als Nutzen, trotz dem Beweggrund, die Bibel verteidigen zu wollen!

Zitat
In ihrem eigenen Einsichtenbuch gibt die WTG selber zu, daß der 1. Tag deshalb ein ganz gewöhnlicher Tag, wie wir ihn heute kennen gewesen sein muß, versteigt sich dann aber in die Behauptung - und glaubt damit der "Wissenschaft" mehr als Gott selbst -, daß die weiteren Tage aber längere Zeitabschnitte gewesen sein müßten.


Das hast du m. E. völlig missverstanden. Der erste Schöpfungstag ist für die WTG genausolang wie die übrigen.
Um was es aber in dem Zitat geht, dass die Scheidung zwischen Tag und Nacht, bezieht sich da auf den buchstäblichen „Tag“ (und „Nacht“).

Gruß


"Und dies ist das Zeugnis: dass GOTT uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in Seinem SOHN.
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RE: Schöpfung vs. Evolution

#223 von Topas , 14.01.2014 06:59

Die Erkenntnis des Glaubens sollte der Erkenntnis der Wissenschaft immer vorausgehen:

Psalm 33:9 ELB

Zitat
Er sammelt die Wasser des Meeres wie einen Haufen, legt in Behälter die Fluten.
8 Es fürchte sich vor Jahwe die ganze Erde; mögen sich vor ihm scheuen alle Bewohner des Erdkreises!
9 Denn er sprach, und es war; er gebot, und es stand da



Immer dann wenn man die Bibel der Wissenschaft anpassen möchte und damit Gottes Allmacht in Frage stellt möchte man die Bibel dem eigenem Glauben anpassen. Dieser Glaube basiert dann auf menschliche Erkenntnis, was Gott möglich wäre und was nicht. Es ist kein Zeugnis für Gott, sondern die Gefangennahme Gottes in einen Käfig menschlicher Vorstellungskraft. Das hat nichts Erhabenes, aus Kraft wird der Gedanke an Mühe und aus Allmacht wird Fleiss. Nur allzu menschlich, Gott auf diese Ebene zu bringen, nur leider falsch, denn es degradiert Gott zu dem, was man momentan für gültig und machbar hält.
Eine Denk-Falle für Christen, die wie Lemminge blind hineintapsen.


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RE: Schöpfung vs. Evolution

#224 von Jurek , 14.01.2014 09:17

Guten Morgen Topas und werte Mitleser,

Zitat
Die Erkenntnis des Glaubens sollte der Erkenntnis der Wissenschaft immer vorausgehen


Du meinst nicht gerade die Gruppenmäßige Interpretation des Glaubens?
Welcher Mensch kann ALLES aus der Bibel nur einzig richtig verstehen!?
Das was manche als „Erkenntnis [ihres] Glaubens“ bezeichnen, muss doch nicht wirklich der Interpretation der Bibel entsprechen!?
Behauptet wird (so z. B. im TV von manchen Astronomen), dass die Bibel davon berichtet, dass die Erde eine Scheibe sei und dass sie auf Stützen ruht, die sie tragen…
Die Frage ist, wo genau davon die Rede ist, wie das verstanden wurde, ohne dass man da was hineininterpretiert? Ich habe bis heute nix davon in der Bibel gefunden, die mir nicht fremd ist.

Genauso bei der Aussage: „Denn er sprach, und es war; er gebot, und es stand da“.
Wo wird da der Zeitfaktor behandelt (im Zusammenhang der Erschaffung des Universums), wie schnell das dann da war? Hat GOTT (der außerhalb von Zeit und Raum ist) nicht andere Vorstellung von Zeit?
Wie ich aus der Bibel zeigte, dass was z. B. dort in der Bibel als „in Kürze“ gesagt wurde, dauert schon Jahrtausende. Nur im Gesamtkontext kann man dann auch erkennen, dass das kein Face oder Irrtum oder sowas ist. Aus nur bestimmten Versen oder Passagen kann man da viel hineininterpretiert machen.
Denn in diesen Psalmen heißt auch, dass auch 1000 Jahre bei Menschen, sind wie der vergangener gestrige Tag für GOTT! (Ps 90:4).
GOTT spricht und es geschieht! Aber wie schnell oder langsam, steht es nicht immer drinnen.
Aber besonders bei dem megakomplexen Universum…
Man geht einfach zu weit um genau da was hineinzuinterpretieren…

Zitat
Immer dann wenn man die Bibel der Wissenschaft anpassen möchte und damit Gottes Allmacht in Frage stellt möchte man die Bibel dem eigenem Glauben anpassen.


Diese Aussage zu pauschalieren, wäre totaler Quatsch.
Genauso wie die absurden Fragen: Wenn GOTT wirklich allmächtig ist (also vorausgesetzt dass ER tatsächlich alles machen kann und das schafft), kann ER soo großen und soo schweren Stein erschaffen, welchen ER nicht heben könnte? Oder bei Seiner Allmacht, schafft ER überhaupt das, dass ER gänzlich verschwinden kann und dann sich selber ins Dasein bringen könnte? …
Was soll also dieses im Grunde dumme Absurdum?
Wer will hier auch unbedingt die Bibel an Wissenschaft anpassen?!?
1) Bibel wird im Gesamtkontext nicht immer richtig interpretiert, weil man sich auf nur Teile beruft!
2) Bibel gebraucht oft Bilder! JESUS besonders auch viele, Den die Leute oft nicht verstanden haben.
3) Bibel unterscheidet zwischen GOTT und Menschen und derer Vorstellungen von Zeit!
4) Bibel ist mit Wirklichkeiten verbunden (Röm 1:20; Heb 11:1 u.d.g.) und steht nicht außerhalb dieser.

Glaube ist doch nicht Leichtgläubigkeit, sondern eine Überzeugung von und durch Tatsachen, die man heute nachvollziehen und z. T. überprüfen kann! Bibel ist doch nicht von Realität abgekoppelt, alleine für sich!
Die Bibel also existiert nicht nur alleine für sich und wird nur nach eigenen (oder nur gewisser uninformierter Gruppen) Ansichten interpretiert, wider jeglichen andersvorhandenen Beweisen und gegen jede Logik, sondern eben die wird bestätigt durch die viele archäologischen Artefakte und Ereignisse… Sonst würde sie ein Märchenbuch sein, wenn sie mit nix bestätigt werden könnte, oder nur mit dem, was dem Kenntnisstand bestimmter Gruppen entspricht.

Den meisten Kurzzeitkreationisten, die meinen die Bibel zu verteidigen (das meinte Saulus auch früher…), fehlt aber oft gar fundamentales Schulwissen in Naturwissenschaften, und zwar nicht nur rein aus der Theorie.
Manche hören z. B. nur etwas, wie die von den Paläontologen erwähnte „Kambrische Explosion“ und dann behaupten sie, dass eben das wäre der Beweis dafür, dass GOTT plötzlich die Lebewesen und Pflanzen erschaffen hatte. Die können aber weder verstehen, was diese Paläontologen unter „Kambrische Explosion“ wirklich verstehen, geschweige nicht belegen, warum gerade bei dieser „Explosion“ in Erdschichten die Fossilien nach einer gewissen Ordnung aufgeschichtet sind: Unten eher die einfacheren Lebensformen, und im höher, umso komplexer. = Keine haltlose Theorie!
Das wird alles als unbegründete Behauptung abgetan und etwas ohne Erkenntnis herausgepickt, was man braucht. Und dann wird nur dann einfach nur was „verteidigt“, wie eben die Trinitarier auch ihr Dogma „bis aufs Blut“ verteidigen, sich auf die ‚Bibel‘ stützend und alles den anderen, die das nicht befürworten, an den Kopf zu schmeißen…

Zitat
Dieser Glaube basiert dann auf menschliche Erkenntnis, was Gott möglich wäre und was nicht. Es ist kein Zeugnis für Gott, sondern die Gefangennahme Gottes in einen Käfig menschlicher Vorstellungskraft.


Wie kommt es, dass sich die Kurzzeitkreationisten, die außer Bibel und ihrer Deutungen daraus, ihre Aussagen mit nichts sonst untermauern können? Sollte das aufrichtige Menschen nicht zum Nachdenken führen?

Zitat
Das hat nichts Erhabenes, aus Kraft wird der Gedanke an Mühe und aus Allmacht wird Fleiss. Nur allzu menschlich, Gott auf diese Ebene zu bringen, nur leider falsch, denn es degradiert Gott zu dem, was man momentan für gültig und machbar hält.


Aber das sind nur Behauptungen ohne Inhalt, d.h. auch ohne Beweise.

Zitat
Eine Denk-Falle für Christen, die wie Lemminge blind hineintapsen.


Ich denke, gerade umgekehrt. So wie in dem WTG-Artikel es richtig hieß, dass solche Fundamentalisten „haben sie manch einen dazu gebracht, den Bibelbericht als mythische Allegorie, als fiktive Geschichte abzutun.“.

Nochmals: Die Bibel existiert nicht alleine nur für sich da und bringt dort nur irgendwelche Geschichten, sondern die Bibel (so nach meiner Überzeugung und Prüfung) berichtet über Fakten (auch wenn manchmal in Bildern). Daher kann man sehr wohl die Bibel mit der reellen und überprüfbaren Welt-Geschichte und sonstigen nachgewiesenen Fakten vergleichen! Und das passt!
Für die, die gesicherte weltliche Beweise nicht sehen wollen, weil sie meinen die Bibel einzig allein richtig zu interpretieren, also irrtumslos verstanden zu haben, ohne Wirklichkeiten, von denen die Bibel berichtet, dann ist das m. E. bedauerlich, schon auch nicht nur für einen selbst, sondern wie eben dieses Zitat aus dem betreffenden Erwachet! dieses große Problem richtig umschreibt. Dann blockiert man auch durch eigene Uninformiertheit auch noch den Weg denen zu, die besser in Naturwissenschaften mit gesicherten Erkenntnissen informiert sind… Das ist das Problem, auf das auch ich hinweisen möchte. Daher bitte das nicht als destruktive Kritik missverstehen!

Gruß
________________
N A C H R A G :
Bevor wieder eine haltlose Behauptung geäußert wird, dass der Jurek an Evolution glaubt... (ohne genauer zu definieren), dann schaut euch was Prof. Scherer vertritt. Ich vertrete im Grunde auch das.


"Und dies ist das Zeugnis: dass GOTT uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in Seinem SOHN.
Wer den SOHN hat, hat das (wahre) Leben; wer den SOHN GOTTES nicht hat, hat das (wahre) Leben nicht.
"
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RE: Schöpfung vs. Evolution

#225 von Topas , 14.01.2014 10:15

Jurek,

du verwechselt Zeitpläne mit der Fähigkeit etwas in einem Augenblick aus dem Nichts zu erschaffen.
Nimm einmal Jesus bei der Speisung der fünftausend Menschen. Was hat er getan? Er hat Fische erschaffen, einfach so in seinem Korb. Keine Jungfische oder keine Fischeier, die sich erst noch entwickeln mußten, sondern ausgewachsene Fische mit Gräten und Flossen. Einfach so! Glaubst du das oder glaubst du das nicht? Wäre dies wissenschaftlich möglich und erklärbar?

Es ist nur allzu deutlich, dass die langen Entwicklungszeiträume für eine Evolution nötig sind, für Gott hingegen nicht. Wollte Gott das erst die Menschen eines wissenschaftlichen Zeitalters die Bibel richtig verstehen? Das wäre absurd. Es ist offensichtlich, dass die langen Zeiträume erst mit Beginn der Evolutionstheorie in das Verständnis der Genesis hineingetragen wurden. Die Interpretation der Bibel hinsichtlich der Schöpfung begann also dann, als die Menschen ihren Glauben verloren und der Wissenschaft vertrauten. Mehr als der Bibel, deren Aussage klipp und klar dasteht und jahrhundertelang als buchstäbliche Schöpfungswoche verstanden wurde. Welcher Zwang besteht also, die Bibel gemäß langer Entwicklungszeiträume zu interpretieren? Gar keiner, außer dem Bedürfnis sich 'moderner' und 'aufgeklärter' Theorien hinzugeben.

Natürlich existiert Gott außerhalb der Zeit und Zeit hat für einen 'Gott der Ewigkeiten' eine andere Bedeutung, die wir gar nicht ermessen können. Daraus können wir nicht ableiten, dass Gott bei seinen Vorhaben, für das, was er entstanden wissen möchte, lange Zeiträume braucht. Davon steht nichts in der Bibel. Geduld und das Einhalten von Zeitplänen darf eben nicht mit Schöpfungdauer verwechselt werden.

Ansonsten empfehle ich dir dringend das Buch von Manfred Stephan 'Der Mensch und die geologische Zeittafel, Warum kommen Menschenfossilien nur in den obersten geologischen Schichten vor'. Du verkennst nämlich völlig, dass die Biostratigraphie nur ein Konstrukt ist, welches ausschließlich unter seinen eigenen Prämissen funktioniert. Wer's glaubt wird anscheinend auch selig und muß anschließend die Schöpfungsgeschichte in Frage stellen und sei es nur, indem Gott zum stratigraphischen Lückerbüßer erklärt wird, der das mit Fossilien füllt, was die Evolution an 'Beweisen' nötig hat.
Es bleibt dabei, die langen Zeiträume existieren aufgrund der Evolutionspostulate Zufall und Selektion, mit anderen Worten Versuch und Irrtum. Eine durch Gott zielgerichtete Entwicklung hätte diese Zeiträume nicht benötigt. Erkennst du nicht die Grundlage und den Gedanken einer solchen Gleichsetzung? Überträgst du also die langen evolutionären Zeiträume auf ein göttliches Handleln, stellt sich die Frage, warum Gott zufällig genau diese Zeit brauchte, die eine Evolution vorgibt. Die Evolution braucht sie um Makroevolution zu behaupten, doch wofür braucht Gott sie? Nein, es ist mehr als offensichtlich, dass hier eine Vermischung von Gottes handeln, mit der Evolution vorliegt und sei es nur in der Gleichsetzung der Zeiträume.


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