Bibelübersetzung-en

#1 von Jurek , 12.10.2010 19:10

Welche Bibelübersetzung wäre die "Beste"? Wie kann man das herausfinden?


 
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RE: Bibelübersetzung-en

#2 von Jurek , 22.02.2012 07:52

Unlängst hatte auf *BibelTV die Fr. Prof. Ruth Lapide gemeint, dass für sie (und allgemein) werden für
AT die Buber und Rosenzweig – Übersetzung, und für
NT die Elberfelder wie auch die Zürcher Übersetzung
als eine der besten Übersetzungen der Bibel in deutscher Sprache angesehen.


 
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RE: Bibelübersetzung-en

#3 von Georg , 25.02.2012 12:09

Guten Tag!

Viele Christen verwenden die Lutherbibel. Ich denke aber auch, dass die Elberfelderbibel und die Konkordante-Übersetzung bessere Wiedergaben darstellen als etliche andere Übersetzungen.
Ich denke, dass es vorteilhafter ist, wenn man in eigener Bibliothek auch mehrere Übersetzungen hat (ansonsten übers Internet findet man etliche Bibelübersetzungen) und diese miteinander auch vergleichen kann.
Und dennoch offenbaren die verschiedenste Übersetzungen dem einfachen Volk (uns, die die Ursprachen der Bibel nicht verstehen) die Botschaft Gottes, die lange Zeit in der Vergangenheit so nicht immer zugänglich war.

Liebe Grüße
Georg


 
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RE: Bibelübersetzung-en

#4 von Jurek , 25.02.2012 13:56

Lutherbibel gehört m.E. zu keiner so besonders guten Bibelübersetzung.


 
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RE: Bibelübersetzung-en

#5 von Ga-chen , 26.02.2012 01:16

Oh, ich finde, dass die Luther auch eine gute Übersetzung ist!

Ich benutze sowieso gern verschiedene Ausgaben.

Elberfelder mag ich auch sehr gern, fast am liebsten

Die Jerusalemer z. B. gefällt mir wegen der guten Erklärungen

Die Scofield Bibel ist in ihren Erklärungen der NWÜ ähnlich

Neues Leben erklärt auch größer Themenbereiche

Schlachter

Neü

Dann gibt es eine, in der sind alle Jesus-Aussagen rot hinterlegt

Dann gibt es eine, "willkommen daheim", die wie ein Buch geschrieben ist

Die Volx Bibel ist ja ziemlich krass, bringts aber manchmal auf den Punkt

Interlinear zum Nachschauen des Urtextes

Hoffnung für alle und Gute Nachricht hab ich der Vervollständigung halber zum Nachsehen

Sonst noch ein vergessen? Bestimmt...

ach ja, und King James

LG Ga-chen


 
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RE: Bibelübersetzung-en

#6 von Jurek , 26.02.2012 11:04

Ja, Ga-chen,
da gibt es sehr viele verschiedene Bibelübersetzung im deutschen Sprachraum und darüber hinaus!
Etliche davon sprechen die Bibelleser besonders gut an. Andere Bibelleser wollen lieber genauere Wiedergaben die möglichst nah am Grundtext sind. Für jeden ist sozusagen was dabei!

L. G.


 
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RE: Bibelübersetzung-en

#7 von Georg , 26.02.2012 12:20

Guten Tag Ga-chen, Jurek und werte Mitleser.

Mag sein, dass ist auch einen eigenen Geschmack habe;), aber ich lese gerne auch ab und zu in der "Guten Nachricht" Bibel (NT), die ich einmal geschenkt bekommen habe.

Drei interessante Bücher würde ich euch auch gerne zu dem Thema empfehlen:

Rudolf Kassühlke "Eine Bibel – viele Übersetzungen",

J. Dominik Harjung "Die genaueste und zuverlässigste deutsche Bibel",

oder leichter zu lesen auch:

J. Pletsch und H. Jaeger "Dauerbrenner Bibel – Dichtung oder Wahrheit? Welche Bibel ist die Beste?".

Liebe Grüße
Georg


 
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RE: Bibelübersetzung-en

#8 von Jurek , 26.02.2012 16:51

Unter dem Thema „Literatur“ (auch unter „Wissenschaft und Bibel“ zu finden), hatte es auch schon lange keine Eintragungen mehr gegeben. Die drei Vorstellungen von Georg würden da wohl da gut reinpassen. Wobei Thematisch bezogen, sprechen die wohl jeden auch hier an, der dich dafür besonders interessiert (und der bei der „Literatur“ nicht nach-schaut).

Beliebte deutsche Übersetzungen gibt es auch recht viele, aber wirklich gute (Grundtextgetreue) Übersetzungen, nicht immer so viele. Aber in Summe darf man ja sie vergleichen (oft schon eben kostenlos im Internet möglich – dazu mehr unter „Internetlinks“). Das verhilft oft zu einer besseren Übersicht über die Aussagen der Bibel, auch wenn man es nur eine (gewohnte) Bibelübersetzung verwendet, die nie wirklich ganz richtig sein kann…

Gruß!


 
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RE: Bibelübersetzung-en

#9 von Ga-chen , 29.02.2012 23:15

Danke für die Empfehlungen, Georg


 
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RE: I N F O

#10 von Schrat , 27.04.2012 16:44

Guten Morgen, ihr Lieben,

"Welche Bibelübersetzung ist die Beste?" war die Frage. Darauf kann man nur eine individuelle Antwort geben, wie man ja auch den bisherigen Kommentaren entnehmen kann.

Eine Übersetzung sollte sicher das was Gott gesagt hat richtig und verständlich wiedergeben. Dabei haben wir die Wahl zwischen urtextgenauen und auf der anderen Seite mehr sinngemäßen Wiedergaben.

Selbst eine urtextenahe Übersetzung, wie die Schlachter- oder Elberfelderübersetzung, läuft aber Gefahr, das was Gott gesagt hat, nicht so verständlich rüberzubringen, weil wir uns nicht so ausdrücken, wie in den Ursprachen, z.B. bei Ideomen. Auch konkordante Übersetzungen haben da Vor- und Nachteile.

Modernen Übersetzungen, wie die "Hoffnung für alle" oder auch "Die gute Nachricht" wirft man häufig vor, mehr Interpretation als Übersetzung zu sein.

Ich glaube wir sollten die verschiedenen Übersetzungen nicht gegeneinander ausspielen. Jede hat ihre Berechtigung. Selbst angeblich urtextnahe Übersetzungen, die dem "Textus Receptus" folgen, wie die Lutherübersetzung, enthalten mehr oder weniger Interpretationen. Luther hat auch nicht immer buchstäblich übersetzt, sondern "dem Volk aufs Maul geschaut", damit die Übersetzung verständlich wurde.
Nur wenn es um strittige Lehrpunkte ging, hat er sich möglichst genau an den Urtext gehalten.

Mir haben in letzter Zeit modere Übersetzungen, wie die Hoffnung für Alle oder auch die Gute Nachricht beim richtigen Verständnis der Heiligen Schrift sehr geholfen, z.B. wenn es um die Sabbatfrage ging.

Grüße
vom Schrat


Die Wahrheit hat den Irrtum nicht zu fürchten, wohl aber der Irrtum die Wahrheit (Raymond Franz)

 
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Bibelübersetzungen

#11 von Jurek , 27.04.2012 17:35

Hallo Schrat,

auch meine Gedanken zu dem, was du geschrieben hast.
-(Bitte mich dabei zu korrigieren, wenn ich was davon falsch verstehe! Danke)-

Zitat
… Dabei haben wir die Wahl zwischen urtextgenauen und auf der anderen Seite mehr sinngemäßen Wiedergaben.


Was wäre also besser, eine Grundtextgenaue (nach welche/n Textquelle/n?) Bibelübersetzung, oder eine Sinngemäße Wiedergabe?
Vielleicht von beiden etwas?
Ich denke, dass allzu steif-‚genaue’ (konkordante oder gar ähnlich der von F.H. Baader „Die Geschriebene“), erscheint mir allzu unverständlich für das allgemeine Volk,
und auch allzu freie Übersetzung(en), ist manches mal m. E. auch z.T. zu interpretativ (aber nicht schlechter als mache andere – siehe noch weiter unten) …
Ich denke, dass der M. Luther Recht hatte, als er mal sagte: „Dem Volk aufs Maul schauen!“.
Ich denke, das sollte man auch heute berücksichtigen. Nicht die alten deutschen Texte (wie so heute niemand spricht!) oder sonstige Traditionelle Übersetzungen, sondern z.B. solche wie die Elberfelderbibel mit Sprachschlüssel, wo für jeden Laien die Schlüsselbegriffe aus der Ursprache verständlich erklärt werden.

Daher kann ich hier dir zustimmen, wenn du schreibst:

Zitat
Selbst eine urtextenahe Übersetzung, wie die Schlachter- oder Elberfelderübersetzung, läuft aber Gefahr, das was Gott gesagt hat, nicht so verständlich rüberzubringen, weil wir uns nicht so ausdrücken, wie in den Ursprachen, z.B. bei Ideomen. Auch konkordante Übersetzungen haben da Vor- und Nachteile.


Die Sprache ist wandelbar und die Etymologie der Sprache, verändert sich auch in Laufe der Zeit.
Darüber hinaus auch die Umgebung und Bräuche (also der Zusammenhang der Ausdrücke des jeweiligen Kulturkreises) sind oft unter gleichen Begriffen damals anders verstanden worden als oft das heute der Fall ist. Zumindest ich habe auch solche Erfahrungen gemacht. Und da Deutsch nicht meine Muttersprache ist, umso mehr kann man gewisse Unterschiede auch zwischen den Sprachen erkennen, die manchmal auch Missverständnisse hervorrufen können, wenn man allzu wörtlich übersetzt.

Zitat
Modernen Übersetzungen, wie die "Hoffnung für alle" oder auch "Die gute Nachricht" wirft man häufig vor, mehr Interpretation als Übersetzung zu sein.


Nun ja, Hr. Dr. R. Kassühlke (einer der Übersetzer) erklärt einiges dazu in seinem Buch ‚Eine Bibel – viele Übersetzungen’, wo der Prinzip der Übersetzungen darin liegt.
Man kann auch im Grunde umgekehrt auch machen, wo sich auch rausstellt, dass eine sehr Wortgetreue, gar fast eine Interlineare Übersetzung oft nicht das (für die meisten verständlich und genau) wiedergibt, wie manches Mal auch eine „ausgelegte“ Aussage im heutigen Deutsch besser wiedergibt.

Zitat
Ich glaube wir sollten die verschiedenen Übersetzungen nicht gegeneinander ausspielen. Jede hat ihre Berechtigung.


Ich denke, dass hierbei nicht um „gegeneinander ausspielen“ in irgendeinem negativen Sinn geht, sondern darum, dass man versucht möglichst eine gut übersetzte Wiedergabe zu verwenden und die anderen weniger (nur zur Vergleichszwecken) zu gebrauchen, wenn sie keine so gute Übersetzung darstellen.
Bist du auch der Meinung, oder einer anderen, und warum?

Zitat
Selbst angeblich urtextnahe Übersetzungen, die dem "Textus Receptus" folgen, wie die Lutherübersetzung, enthalten mehr oder weniger Interpretationen.


Wenn man die alte Septuaginta mit dem hebräischen AT vergleicht, dann sind so manche heutige Bibelübersetzungen mit der Wiedergabe von AT schon besser als die LXX. Von daher meine ich, dass man darf schon wählen, - lieber diese als eine andere, - wegen der guten Wiedergabe, nicht wegen der sonstigen Beliebtheit und Gewohnheit.

Zitat
Luther hat auch nicht immer buchstäblich übersetzt, sondern "dem Volk aufs Maul geschaut", damit die Übersetzung verständlich wurde.
Nur wenn es um strittige Lehrpunkte ging, hat er sich möglichst genau an den Urtext gehalten.


Kommt darauf an.
Luther hat selber noch damals nicht alles richtig verstanden (und daher auch manches interpretativ übersetzt), wie z.B. für ihn den „Widerspruch“ zwischen Paulus und Jakobus, wo eigentlich man doch ohne eigene Werke, sondern allein aus Gnade gerettet wird…(Er hätte am liebsten die Aussage des Jakobus dazu ausgelassen). Und leider in der kurzen Zeit und gewissen Schwierigkeiten, manches Wichtige hatte er auch falsch übersetzt. Eine von etlichen Beispielen, die mir jetzt so spontan in den Sinn kommt, wäre z.B. Joh 6:68, wonach Petrus gesagt haben soll: „WOHIN sollen wir gehen?“. etc. – Ich finde eine wichtige Unterschlagung der eigentlichen Bedeutung, angesichts dessen, was so einst und heute um uns passiert.
Die Lutherübersetzung gehört eigentlich meines Wissens nach, nicht zu den Wortgetreuen Bibelübersetzungen, auch wenn die sonst sehr beliebt und von vielen Menschen gebraucht ist.

Zitat
Mir haben in letzter Zeit modere Übersetzungen, wie die Hoffnung für Alle oder auch die Gute Nachricht beim richtigen Verständnis der Heiligen Schrift sehr geholfen, z.B. wenn es um die Sabbatfrage ging.


Solche Übersetzungen versuchen sozusagen einen zweifachen Spagat: Einmal aus dem Grundtext zu übersetzen, und dann das wieder in heutige Sprache zu übertragen.

Grüße!


 
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RE: Bibelübersetzungen

#12 von Isai , 29.07.2013 21:47

Hallo,



Welche Bibelübersetzung ist die beste?
Die in der man täglich liest.
hab das mal irgendwo gelesen


empfehlenswert:


- Neue evangelistische Übersetzung (NeÜ bibel.heute)
bei manchen Fußnoten prüfend sein
NeÜ Online


- Elberfelder


- Neues Leben (ist etwas freier)



Lieben Gruß,

Isai


"Gottes Liebe zu uns ist darin sichtbar geworden, dass er seinen einzigen Sohn in die Welt sandte, um uns in ihm das Leben zu geben. Die Liebe hat ihren Grund nicht darin, dass wir Gott geliebt haben, sondern dass er uns geliebt und seinen Sohn als Sühnopfer für unsere Sünden gesandt hat."
(1. Johannes 4:9 NeÜ)

 
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zuletzt bearbeitet 29.07.2013 | Top

RE: Bibelübersetzungen

#13 von Schrat , 05.08.2013 21:10

Liebe Leser,

nach meiner Meinung haben fast alle Bibelübersetzungen ihren Wert, ausgenommen gewisse tendenziöse Übersetzungen wie z.B. die "Volxbibel" oder feministische Übersetzungen.

Es gibt mehr urtextgenaue und mehr sinngemässe Übersetzungen. Je nach Fragestellung kann sowohl die eine als auch die andere Übersetzung hilfreich sein, um den Willen Gottes herauszufinden. Mir hat in vielen Fragestellungen letzte Zeit die "Hoffnung für alle" weitrgeholfen, die mehr eine sinngemässe Übersetzung ist.

Gruss
vom Schrat


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RE: Bibelübersetzungen

#14 von Jurek , 06.08.2013 19:59

Ja, der Vorteil für die Laien, die wir nun mal sind, liegt doch schon an dem Zugang zu den verschiedenen Bibelübersetzungen.
Ich finde, dass das auch viel besser ist als nur eine "spezielle" Bibelübersetzung zu verwenden. Oft genug werden durch manche Übersetzung die Aussagen der Bibel verfälscht. Daher "breitbändig" prüfen!

Gruß!


"Und dies ist das Zeugnis: dass GOTT uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in Seinem SOHN.
Wer den SOHN hat, hat das (wahre) Leben; wer den SOHN GOTTES nicht hat, hat das (wahre) Leben nicht.
"
1. Johannes 5:11,12.

 
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Anzahl der Bibelübersetzungen

#15 von Isai , 07.02.2014 15:32

Hallo



ein aktueller Zwischenstand:

Zitat
Die ganze Bibel gibt es in 518 Sprachen.

Das Neue Testament (+ weitere Teile) gibt es in 1.294 Sprachen.

Einzelne Bibelteile gibt es in 1.010 Sprachen.

Das sind insgesamt 2.817 Sprachen. (Q)





Lieben Gruß,

Isai


Dadurch ist Gottes Liebe unter uns offenbar geworden, dass er seinen einzigen Sohn in die Welt sandte. Durch ihn wollte er uns das neue Leben schenken. Das Einzigartige an dieser Liebe ist: Nicht wir haben Gott geliebt, sondern er hat uns geliebt. Er hat seinen Sohn gesandt, damit er durch seinen Tod Sühne leiste für unsere Schuld.
(1. Johannes 4:9, 10 GN)

 
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zuletzt bearbeitet 07.02.2014 | Top

   

Urknall
Neubewertung der Iridium-Anomalie

Joh 3:16
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