heute ist ein kirchliches Hochfest "Marias Empfängnis"

#466 von Jurek , 08.12.2016 11:28

Heute wird das katholische Hochfest der Empfängnis Marias gefeiert.
Tradition und Brauchtum, welches mit der Bibel nichts zu tun haben!
Wieso ist das (zumindest hier im katholischen Österreich) so ein bedeutendes Hochfest (genauso wie am 15. August die Himmelfahrt Marias)?!?
Viel wichtigere christliche Gedenktage (Manches gilt für Deutschland, nicht in Österreich) wären da bedeutender als so ein unbiblisches Brauchtum!
Das Hochfest ist ein Dogma der Glaubenslehre der römischen Kirche, welches besagen soll, dass die Gottesmutter Maria vor jedem Makel der Erbsünde bewahrt wurde. Sie hat sozusagen die Gnade GOTTES durch JESUS vorempfangen, weshalb sie ohne Erbsünde blieb…


"Und dies ist das Zeugnis: dass GOTT uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in Seinem SOHN.
Wer den SOHN hat, hat das (wahre) Leben; wer den SOHN GOTTES nicht hat, hat das (wahre) Leben nicht.
"
1. Johannes 5:11,12.

 
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Erbsünde

#467 von Schrat , 08.12.2016 11:41

Lieber Jurek,

das sind so falsche menschliche Gedankengänge in der katholischen Kirche, wie man sie dort zu Hauf findet. Angefangen von der Dreieinigkeitslehre. Wieso soll eine unvollkommene Frau nicht einen vollkommenen Sohn bekommen? Wieso soll dann auch der Sohn mit Makel behaftet sein? Wir kennen das ja aus der Erblehre, daß manchmal Gene "dominant" sind, das heißt ihrgendwelche anderen Eigenschaften - evtl. auch negative - überdecken. Und so hat der Heilige Geist in diesem Ausnahmefall dafür gesorgt, daß die mit der Erbsünde behaftete Maria trotzdem einen vollkommenen Sohn gebären konnte. Normalerweise gilt zwar das, was die Bibel sagt "Wie kann ein Reiner aus einem Unreinen kommen?" (Hiob 14:4). Aber hier hat der Heilige Geist in besonderer Weise gewirkt und diesen an sich gültigen Grundsatz außer Kraft gesetzt.

Das mit der Erbsünde wird manchmal kontrovers behandelt und einige behaupten, das sei nicht mehr "zeigemäß", z.B. der ehemalige Generalsekretär Heiner Geißler.
Im Bechhausforum habe ich da eine Abhandlung eingestellt, in der ich nachweise, daß die Lehre von der "Erbsünde" durchaus biblisch ist und nicht einfach so, weil es wider den Zeitgeist ist, abgeschafft werden kann.


http://www.bechhaus.de/phpBB2/viewtopic....ighlight=#34614

Gruß
vom Schrat


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RE: Erbsünde

#468 von Jurek , 08.12.2016 12:15

Vielleicht irre ich mich, aber allgemein nach der Bibel ist der MANN derjenige welcher quasi die Kinder zeugt und vor allem sein Erbgut weiter vererbt. Wäre das so?
Jedenfalls wenn der Heilige Geist der "Vater" von JESUS war, dann kann selbstverständlich auch eine normale sündige Frau, die aber sonst keine sündhafte Frau war, einen vollkommenen Menschen gebären.
Sie diente sozusagen nur als "Gebärmaschine" oder quasi "Mittel zum Zweck", auch wenn das was ich damit eigentlich ausdrücken möchte, hier recht drastisch klingt. Es soll aber bedeuten, dass der SOHN nicht von Maria primär kam, welche IHN "nur" gebar, sondern durch den Geist GOTTES.

Gruß


"Und dies ist das Zeugnis: dass GOTT uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in Seinem SOHN.
Wer den SOHN hat, hat das (wahre) Leben; wer den SOHN GOTTES nicht hat, hat das (wahre) Leben nicht.
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April, April! =?

#469 von Jurek , 01.04.2017 16:24

Unter der Christenheit tut sich besonders auch heute, eine Art "Witz" (Lüge!) als Brauchtum erfreuen. Allgemein bekannt unter dem "[erster] April Scherz".
Ist das wirklich ein Scherz, wenn man andere anlügt und das auch noch witzig findet?
Ich kann mich jedenfalls damit nicht anfreunden.

Genauso wie das, dass die WTG hatte mal für den 1. April einen Wachtturm herausgegeben, welcher auf der Seite 31 schreibt:

Zitat von WT1.4.86
Eine anerkannte Mitverbundenheit mit Jehovas Zeugen erfordert, daß man die Gesamtheit der wahren Lehren der Bibel akzeptiert, einschließlich jener biblischen Glaubensinhalte, die nur Jehovas Zeugen vertreten.
[…]
Daß es heute auf der Erde einen „treuen und verständigen Sklaven“ gibt, der ‘über alle irdischen Interessen Jesu’ gesetzt ist und mit der leitenden Körperschaft der Zeugen Jehovas verbunden ist (Matthäus 24:45-47). Daß das Jahr 1914 durch das Ende der Zeiten der Nationen und die Aufrichtung des Königreiches Gottes im Himmel sowie durch die Zeit für Christi vorhergesagte Gegenwart gekennzeichnet ist (Lukas 21:7-24; Offenbarung 11:15 bis 12:10). Daß nur 144 000 Christen den himmlischen Lohn empfangen werden (Offenbarung 14:1, 3). Daß Harmagedon, das sich auf die Schlacht des großen Tages Gottes, des Allmächtigen, bezieht, nahe ist (Offenbarung 16:14, 16; 19:11-21). Daß darauf Christi Tausendjahrherrschaft folgen wird, durch die weltweit das Paradies wiederhergestellt wird. Daß die ersten, die sich dessen erfreuen werden, die Glieder der heutigen „großen Volksmenge“ Jesu „anderer Schafe“ sind (Johannes 10:16; Offenbarung 7:9-17; 21:3, 4).


(Aus interner Quelle, da die Website der "ZJ" beginnt jetzt erst mit dem Jahr 2000, als ob das davor heute nicht mehr ihre Gültigkeit hätte...).

Dieser "Aprilscherz-Wachtturm" ist besonders eher als grauslicher "Aprilscherz" zu bezeichnen, wenn man bedenkt, wie viele Personen alleine aufgrund von solchen wandelbaren "Wahrheiten" der WTG, unter ihrer Einhaltung von Apg 5:29, exkommuniziert wurden, und bis heute von eigener Familie verachtet werden!


"Und dies ist das Zeugnis: dass GOTT uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in Seinem SOHN.
Wer den SOHN hat, hat das (wahre) Leben; wer den SOHN GOTTES nicht hat, hat das (wahre) Leben nicht.
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RE: April, April! =?

#470 von Schrat , 01.04.2017 19:00

Lieber Jurek,

Jehovas Zeugen waren schon immer Formulierungskünstler

Zitat

eine anerkannte Mitverbundenheit mit Jehovas Zeugen erfordert, daß man die Gesamtheit der wahren Lehren der Bibel akzeptiert, einschließlich jener biblischen Glaubensinhalte, die nur Jehovas Zeugen vertreten.
[…]




Den fett von mir hervorgehobenen Teil könnte ich ja noch akzeptieren, aber mit dem Nachsatz suggeriert und behauptet man, daß alles, was die WTG lehrt, die biblische Wahrheit wäre.....So wird dem Leser und evtl. "Gläubigen" einfach etwas "untergejubelt".

Und da tue ich, wie ihr wißt etwas schwer....

Und so kann man am Ende des Satzes was ganz anderes sagen, als am Anfang des Satzes! Jeder Rechtsverdreher und Winkeladvokat hätte Freude an dieser Verdrehungskunst.




Gruß
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jw.org nur bis 2000 zurück

#471 von Schrat , 01.04.2017 21:40

Lieber Jurek,

aufgrund Deines Hinweises habe ich die Sache auch noch einmal überprüft und bin doch mächtig enttäucht, daß die WTG auf diese Weise ihre Vergangenheit auslöscht und anscheinend nicht mehr wahr haben will. Was interessiert die WTG ihr Geschwätz vor dem Jahre 2000....

Zumindest wird es erschwert über das Internet nachzuweisen, was die WTG mal in früheren Zeiten gelehrt hat. Aber glücklicherwiese habe ich noch die Watchtower library von 2015 und die reicht bis 1970 zurück...

Ich hatte mal gedruckte Jahregänge bis ca 1960 zurück. Aufgrund eines Umzugs, wo wir meinten Platz schaffen zu müssen, haben wir die alle im Altpapier entsorgt. Heute bedauer ich das. Zu Forschungszwecken wäre es ganz nützlich gewesen, auch mal festzustellen und evtl.nachweisen zu können was vor 1970 so "geschwätzt" worden ist. Dazu noch die Bilder, die ja in der Watchtower Library auch nicht enthalten sind.

Gruß
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Einigkeit bedeutet nicht immer dasselbe zu denken!

#472 von Jurek , 02.04.2017 10:55

Hallo Schrat

Zitat
Und so kann man am Ende des Satzes was ganz anderes sagen, als am Anfang des Satzes! Jeder Rechtsverdreher und Winkeladvokat hätte Freude an dieser Verdrehungskunst.


Genau dieses Problem sehe ich auch.

Zitat
Was interessiert die WTG ihr Geschwätz vor dem Jahre 2000....


Die WTG bezieht sich in ihrer Literatur auch auf manche Aussagen aus früheren ihren Publikationen. Aber (angeblich) als eine fortschreitende und fortschrittliche Organisation wollen sie auf dem neuesten Stand sein und nicht Literatur aus vorigen Jahrtausend/Jahrhundert noch verwenden, zumal die Erkenntnis sich immer wieder ändert…

Zitat
Zumindest wird es erschwert über das Internet nachzuweisen, was die WTG mal in früheren Zeiten gelehrt hat. Aber glücklicherwiese habe ich noch die Watchtower library von 2015 und die reicht bis 1970 zurück...


Ich habe eine von 2014. Dann wird wohl - wie ich vermute - die von 2015 wohl die letzte sein mit der WT-Literatur bis 1970. (?)

Aber nicht desto trotz, aufgrund solcher "Aprilscherz-Wachttürme" auch aus den 80ger Jahren des vorigen Jahrhunderts, werden Menschen noch HEUTE, immer noch so behandelt…

Zitat
Ich hatte mal gedruckte Jahregänge bis ca 1960 zurück. Aufgrund eines Umzugs, wo wir meinten Platz schaffen zu müssen, haben wir die alle im Altpapier entsorgt. Heute bedauer ich das. Zu Forschungszwecken wäre es ganz nützlich gewesen, auch mal festzustellen und evtl.nachweisen zu können was vor 1970 so "geschwätzt" worden ist. Dazu noch die Bilder, die ja in der Watchtower Library auch nicht enthalten sind.


Nun ja, im Internet und auf kritischen WTG-Webseiten gibt es vieles davon… (Ich habe auch einige alte Printliteratur der WTG).
Dort wird leider bis heute immer wieder die Treue zur WT-Organisation/"t.u.v.S."/"Kanal".., dogmatisch durchgesetzt und von Einheit gesprochen (um 1.Kor 1:10 zu missdeuten).
Aber von Treue zur JEHOVA und JESUS, kaum in Bezug auf eigenes Gewissen in Bezug auf die Aussagen der Bibel, sondern in Bezug auf die Aussagen der WTG. Das ist ein Sektierertum!

Der junge Prediger Harrison Conley meinte in seiner Ansprache vom 1. April u. a.:


ab 20:20/45Min "Einigkeit und Liebe bedeuten nicht immer dasselbe". Und "Liebe muss nicht immer in Einigkeit enden".
Das ist für mich sehr logisch und biblisch! Das was die WTG dazu meint, ist widersprüchlich und unlogisch, und missdeutet die Aussagen der Bibel.

Text-Manuskript der erwähnten Predigt von Conley ist HIER zu finden.
Was soll daran entscheidend falsch sein?

Gruß


"Und dies ist das Zeugnis: dass GOTT uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in Seinem SOHN.
Wer den SOHN hat, hat das (wahre) Leben; wer den SOHN GOTTES nicht hat, hat das (wahre) Leben nicht.
"
1. Johannes 5:11,12.

 
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Einheit unter Christen im biblischen Sinne

#473 von Schrat , 02.04.2017 12:05

Lieber Jurek,

die Einheit, die auch in der Bibel behandelt und von Jesus und den Aposteln hervorgehoben wird, bedeutet nicht, daß nun jeder dasselbe sagt.

Das ist aufgrund der realen Verhältnisse nicht möglich, denn jeder hat seinen eigenen Erkenntnis-Wachstumsstand (1. Kor. 3:7). Die Einheit besteht bis zu dem Zeitpunkt, an dem wir alle den "vollen Wuchs des Christus" erreicht haben, vor allem in der Gesinnung (Phil 2:2,3), nämlich Liebe zu Gott und dem Nächsten zu bekunden und trotz unterschiedlicher Erkenntnisstände in Liebe miteinander auszukommen. Bis dahin müssen wir einander ertragen.

Diese Einheit ist in der Tat anzustreben. Das war auch der Wunsch unseres Herrn Jesus Christus, wie er in dem hohenpriesterlichen Gebet in Johannes Kapitel 17 zum Ausdruck kommt. Aber diese Einheit kann nicht mit Gewalt - wozu auch die Drohung mit dem Gemeinschaftsentzug gehört - durchgesetzt werden.

Natürlich muß Einheit in wesentlichen und auch klar erkennbaren Grundsatzfragen (vgl. Heb 6:1) bestehen,
z.B.
- daß Gott der Schöpfer ist,
- daß die Bibel Gottes Wort ist
- daß Jesus für uns gestorben ist,
- daß es die Auferstehung der Toten geben wird,
- daß wir uns an die moralischen Grundsätze, wie sie z.B. in den 10 Geboten definiert sind, halten müssen.

Davon können wir natürlich trotz unterschiedlicher Erkennisstände nicht abweichen, wenn wir zu Recht als Christen betrachtet werden möchten.

Gruß
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RE: Einheit unter Christen im biblischen Sinne

#474 von Jurek , 02.04.2017 16:11

Hallo Schrat,

Zitat
die Einheit, die auch in der Bibel behandelt und von Jesus und den Aposteln hervorgehoben wird, bedeutet nicht, daß nun jeder dasselbe sagt.


So sehe ich das auch.
Selbst in den besten Familien gibt es eine gute Einheit, aber nicht solche, wo jeder wie Roboter vorprogrammiert geht nach dem, was der Haupt der Familie immer meint und denkt immer gleich wie der andere Mensch.

Interessanter Bezug welchen du in deiner Ausführung zu 1.Kor 3:7 anführst.

Auch der Bezug auf Phil 2:2,3 ist gut, und zwar im Kontext (so auch V.5), wo es nicht um eine Gesinnung von Menschen geht (deren man blind nachfolgen muss), sondern um die unwandelbare Gesinnung CHRISTI.
Und da hat jeder von uns daran zu arbeiten. Auch die unvollkommenen Leiter.

Zitat
… diese Einheit kann nicht mit Gewalt - wozu auch die Drohung mit dem Gemeinschaftsentzug gehört - durchgesetzt werden.


Gemeinschaftsentzug hat seine Berechtigung, aber nicht dann, wenn es um Interessen einer Organisation geht, die sich oft selber irrt.
Apg 5:29 soll immer beachtet werden!!! Auch wider den Geboten von auch modernen Schriftgelehrten, die einen dafür "verprügeln" und gebieten nicht mehr an den Weg zu halten, sondern ihren zu gehen…

Zitat
Natürlich muß Einheit in wesentlichen und auch klar erkennbaren Grundsatzfragen (vgl. Heb 6:1) bestehen,
z.B.
- daß Gott der Schöpfer ist,
- daß die Bibel Gottes Wort ist
- daß Jesus für uns gestorben ist,
- daß es die Auferstehung der Toten geben wird,
- daß wir uns an die moralischen Grundsätze, wie sie z.B. in den 10 Geboten definiert sind, halten müssen.


In dem ursprünglichen sogenannten "Apostolischen Glaubensbekenntnis" sind eben die fundamentale Gedanken enthalten, die man als Christ glauben muss.
Viele andere theologische Sachen, wo es unterschiedliche Meinungen dazu gibt, sollen nie der Einheit hinderlich sein, auch wenn man in manchen Dingen unterschiedlicher Meinung ist (siehe oben von mir gezeigten Vortrag). *)

Ich habe überhaupt kein Problem Menschen nachzufolgen im Sinne von Heb 13:17 u.d.g.
Wenn die in Hauptsache nie irren, wenn sie sich dabei auf JEHOVA und JESUS beziehen, habe ich kein Problem auch weiterhin den Leitern zu vertrauen und ihnen zu folgen.
Aber wenn die sich immer irren und danach "Jehova" korrigieren müssen…, und statt auf JESUS, immer wieder auf ihre Organisation (wie auf den "goldenen Kalb" um den sie immer wieder tanzen) verweisen, als dem angeblichen Sprachrohr GOTTES, dann habe ich damit schon meine großen Probleme, weil ich GOTT und nicht Menschen meine Treue bei meiner Taufe geschworen habe.

Gruß

------------------------------
*) In dem schon erwähnten "Aprilscherz-Wachtturm", steht am Anfang des Artikels die Aussage:

Zitat von WT1.4,86, S.30
Warum haben Jehovas Zeugen einige Personen, die sich immer noch zum Glauben an Gott, die Bibel und Jesus Christus bekennen, wegen Abtrünnigkeit ausgeschlossen (exkommuniziert)?
In Verbindung mit dieser Frage wird häufig darauf hingewiesen, daß viele religiöse Organisationen, die sich als christlich bezeichnen, abweichende Ansichten zulassen. Sogar manche Geistliche gehen mit den Grundlehren ihrer Kirche nicht einig, und dennoch verbleiben sie in Amt und Würden. In nahezu allen Glaubensgemeinschaften der Christenheit gibt es Modernisten und Fundamentalisten, zwischen denen völlige Uneinigkeit in bezug auf die Inspiration der Bibel besteht.
Solche Beispiele sind jedoch für uns kein Grund, dasselbe zu tun. Warum nicht? Viele Glaubensgemeinschaften gestatten weit auseinanderklaffende Ansichten unter der Geistlichkeit und der Laienschaft, weil man denkt, es sei nicht sicher, was eigentlich die biblische Wahrheit sei. Hier besteht eine Parallele zu den Schriftgelehrten und Pharisäern der Tage Jesu, die im Unterschied zu ihm nicht in der Lage waren, mit Autorität zu lehren (Matthäus 7:29). Außerdem sind religiöse Menschen in dem Maße, wie sie den Interkonfessionalismus befürworten, auch verpflichtet, abweichende Ansichten nicht zu ernst zu nehmen.
Eine solche Betrachtungsweise entbehrt jedoch jeder biblischen Grundlage. Jesus machte mit keiner Sekte des Judaismus gemeinsame Sache. Die Juden, die zu jenen Sekten gehörten, gaben vor, an den Gott der Schöpfung und an die Hebräischen Schriften, vor allem an das Gesetz Mose, zu glauben. Trotzdem sagte Jesus seinen Jüngern, sie sollten sich „vor dem Sauerteig der Pharisäer und Sadduzäer in acht“ nehmen (Matthäus 16:11, 12; 23:15). Beachte auch, mit welcher Bestimmtheit sich der Apostel Paulus ausdrückte: „Selbst wenn wir oder ein Engel aus dem Himmel euch etwas als gute Botschaft verkündigen sollte außer dem, was wir euch als gute Botschaft verkündigt haben, er sei verflucht.“ Zur Betonung wiederholte Paulus dann diese Aussage (Galater 1:8, 9).
Das Lehren abweichender Ansichten ist nicht mit dem wahren Christentum vereinbar, was Paulus gemäß 1. Korinther 1:10 deutlich machte: „Ich ermahne euch aber, Brüder, im Namen Jesu Christi, unseres Herrn: Seid alle einmütig, und duldet keine Spaltungen unter euch; seid ganz eines Sinnes und einer Meinung“ (Einheitsübersetzung). Laut Epheser 4:3-6 sagte er außerdem, daß Christen sich ernstlich bemühen sollten, „die Einheit des Geistes in dem vereinigenden Band des Friedens zu bewahren. Da ist e i n Leib und e i n Geist, so wie ihr in der e i n e n Hoffnung berufen worden seid, zu der ihr berufen wurdet; e i n Herr, e i n Glaube, e i n e Taufe; e i n Gott und Vater aller.“
Sollte diese Einheit dadurch erreicht und bewahrt werden, daß jeder unabhängig die Schriften erforschte, zu seinen eigenen Schlußfolgerungen gelangte und dann diese lehrte? Keineswegs! Jehova Gott gab durch Jesus Christus zu diesem Zweck „einige als Apostel, . . . einige als Evangeliumsverkündiger, einige als Hirten und Lehrer, . . . bis wir alle zur Einheit im Glauben und in der genauen Erkenntnis des Sohnes Gottes gelangen, zum vollerwachsenen Mann“. Ja, mit der Hilfe solcher Diener Gottes könnte und würde die Einheit der Versammlung — Einheit in der Lehre und in der Tätigkeit — ermöglicht werden (Epheser 4:11-13).
Offensichtlich kann eine anerkannte Mitverbundenheit mit Jehovas Zeugen nicht lediglich auf einem Glauben an Gott, an die Bibel und an Jesus Christus beruhen. Der Papst in Rom wie auch der anglikanische Erzbischof von Canterbury bekennen sich zu solchen Glaubensinhalten, dennoch schließt die Zugehörigkeit zu einer dieser Kirchen die Zugehörigkeit zur anderen aus. Ebenso wäre jemand, der sich lediglich zu solchen Glaubensinhalten bekennt, nicht berechtigt, als Zeuge Jehovas betrachtet zu werden.


Da werden m. E. einfach unsinnige Aussagen gemacht, als ob die WTG immer nur die richtige und unverfälschte Lehre verkünden würde! …
Sie treten mit ihren Füßen das Gewissen anderer vor GOTT und meinen, dass die zwar früher dazu fähig waren zu erkennen, dass z. B. die katholische Kirche irrt (wider der studierten Köpfe!), aber jetzt sind sie nach der Taufe (wo sie doch alles DAVOR geprüft hatten - mit der "WT-Brille") nicht mehr im Stande selber (vor dem selbsternanntem "Kanal") zu entscheiden, was sie mit ihrem Gewissen und nach ihren besten Wissen vor JEHOVA vertreten können. Die haben aus Reformation Luthers auch 0 was gelernt, wie es mir scheint.


"Und dies ist das Zeugnis: dass GOTT uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in Seinem SOHN.
Wer den SOHN hat, hat das (wahre) Leben; wer den SOHN GOTTES nicht hat, hat das (wahre) Leben nicht.
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Einheit unter Christen im biblischen Sinne ist was anderes als bei der WTG!

#475 von Jurek , 04.04.2017 06:48

Was soll diese dumme, unchristliche und GOTTES-lästerliche Aussage der WTG überhaupt?

Zitat von WT11.2016 "Wie viel bedeutet dir Jehovas Wort?"
Es gibt Personen, die denken, sie könnten die Bibel selbst auslegen. Doch Jesus hat einzig und allein den treuen Sklaven zur Austeilung der geistigen Speise eingesetzt. Seit 1919 gebraucht der verherrlichte Jesus Christus diesen Sklaven, um seinen Nachfolgern zu helfen, die Bibel zu verstehen und ihre Anweisungen zu beachten. Gehorchen wir biblischen Anweisungen, tragen wir zu Reinheit, Frieden und Einheit in der Versammlung bei. Fragen wir uns: Stehe ich loyal zu dem treuen Sklaven, den Jesus als Mitteilungskanal gebraucht?


Q = https://www.jw.org/de/publikationen/zeit...-wort/#?insight Abs. 9

Der Gründer der WTG, Ch.T. Russell mit seinen vielen Schriften und Vorträgen, gehört sonderbarerweise nicht zu diesem sog. "Mitteilungskanal", wegen des unbiblischen Dogmas über "1919", weil er hatte den Pech schon 1916 gestorben zu sein, auch wenn seine Schriften lange nach 1919 immer noch in Verbreitung waren und damals als "geistige Speise" dienten.
Aber Leute (die "glorreichen sieben" aus Warwick), die sich anmaßen ein (gar einzig!) Stellvertreter GOTTES auf Erden zu sein, und um für andere zu bestimmen, wann was der Wahrheit entspricht, die von "Jehova" kommt, wo jeder MUSS (sonst Exkommunikation und lebenslange Verachtung und Trennung der Familien etc.) dem auch wider seinem Gewissen vor GOTT blind folgen bis zum Zeitpunkt, wo diese "glorreichen Sieben" aus Warwick mal "Jehova" korrigieren!?!?
Und was passiert wenn dieser selbsternannter "Kanal" dann diese Lehre so korrigiert, wegen gerade dem man der-/diejenige/n ausgeschlossen hat? Hat da von diesen paar Mann in Warwick darüber wer wirklich ernsthaft nachgedacht? Oder deswegen verschweigt man die Gründe, weshalb jemand ausgeschlossen wird, nur um eigene Ehre zu schützen?
Aber die denken nicht nach. Denn nach ihren eigenen Regeln müssten die selber auch schon Zigfach ausgeschlossen werden!
Genauso wenn z. B. die Katholiken auch die "ZJ" als Ex-Katholiken als Abtrünnige auch so wie die Pest meiden würden, wie das die WTG einseitig interpretiert, dann könnten die "ZJ" gleich zu Hause bleiben! Leider die Einseitigkeit und Hochmut kennzeichnet die WTG Führung.

Man soll eben NICHT "loyal zu dem treuen[? zu wem?] Sklaven" stehen (wie diese das für sich fordern), wenn JESUS diesen NICHT gebraucht! Denn irrt sich JESUS, wie diese sich oft irren und sich korrigieren müssen?
Blinde Nachfolge von Menschen, bei jedem Wind ihrer Lehre folgen zu müssen, das nennt man Sektierertum im negativen Sinn!

Klärt mich bitte auf, wenn ich das falsch verstehe.


"Und dies ist das Zeugnis: dass GOTT uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in Seinem SOHN.
Wer den SOHN hat, hat das (wahre) Leben; wer den SOHN GOTTES nicht hat, hat das (wahre) Leben nicht.
"
1. Johannes 5:11,12.

 
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RE: Einheit unter Christen im biblischen Sinne ist was anderes als bei der WTG!

#476 von Schrat , 04.04.2017 08:10

Lieber Jurek,

Du greifst ein Thema auf, welches auch in Bruderinfo behandelt wird. Aber da mache ich ja grundsätzlich nicht mehr mit, weil man mich da zensiert.

Diese Aussage in dem besagten Wachtturm hat bei mir auch wieder die Zornesader anschwellen lassen und ich habe dann mal die Versammlung "geschwänzt", damit ich da nicht "explodiere".

Das ist doch gegen viele deutliche Grundsätze aus Gottes Wort, die bei BI dann auch in dem Beitrag aber auch in Kommentaren genannt werden. U.a. heißt es im NT "Prüft immer wieder....".Oder der berühmte Text aus Apg 17:11 "Und sie prüften, ob es sich so verhielte....". Und selbstverständlich kann solch ein prüfen nie zu Ende sein.

Aber das kommt dabei heraus, wenn man ein falsches Verständnis von "Einheit" im biblischen Sinne hat, dann muß man auch die klitzekleinste Abweichung schon fürchten.

Man will sich der Überprüfung des eigenen Verständnisses nicht unterziehen und denselben Weg geht man immer mehr auch in der "Welt" auf politischen Gebiet. Da wird immer mehr in die Richtung gedrängt, daß man das, was der Staat und die "anerkannten" Instititutionen sagen, als "gesicherte Erkenntnis" gilt, egal welch bedeutende andere wirkliche Fachleute mit noch soviel guten Gründen sagen. Das "Wahrheitsministeriium" gemäß George Orwell "1984".
Beim Bundesinnenministerium soll ab 2018 eine "Desinformationsstelle" eingerichtet werden. Eigentlich nur ein anderer Name für "Wahrheitsministerium", denn diese Stelle wird dann nicht umhin kommen selbst zu entscheiden, was denn "Information" (Wahrheit) und was "Desinformation" ist. Da setzen sie ja jetzt schon private "Stiftungen" ein, die diesen "Job" schon machen. Eine ehemalige Stasi-Informantin namens Kahane steht der "Antonio-Amadeo-Stiftung" vor und die zensieren schon munter im Internet. Alles, was nicht der offiziellen Politik und dem was, auf den Universitäten gelehrt wird, entspricht, wird dann unter "Desinformation" eingeordnet und abgemahnt oder gesperrt. Eine weitere von Regierungsseite gesponsorte Einrichtung ist "Correktiv", die dasselbe machen. Da sollen wir einseitig auf bestimmte Meinungen und Sichtweisen "festgenagelt" werden.

Auch der "Presseausweis" soll wieder eingeführt werden und damit in Verbindung nur Journalisten, die durch ihre Tätigkeit ein gewisses tragfähiges Einkommen erwirtschaften. Auf diese perfide Art sollen dann alle anderen (freien) Journalisten hinausgedrängt werden und deren Nachrichten und Meinungen nicht mehr an die Öffentlichkeit gelangen. Ferner ist geplant Youtuber eine Radio-Lizenz erwerben zu lassen. Alles, damit nur noch die "offizielle" Meinung durchdringt.

So sieht man sowohl auf religiösem als auch auf "weltlichem" Gebiet das Wirken des Widersachers, der von Anfang an "in der Wahrheit nicht feststand" und auch dafür gesorgt hat, daß jede andere Meinung und Sicht, lächerlich gemacht und dann, wenn alles nicht hilft, gewaltsam unterbunden wird.

Für Christen jedoch gilt "Wo der Geist Gottes ist, da ist Freiheit" (siehe Galaterbrief)

Gruß
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RE: Einheit unter Christen im biblischen Sinne ist was anderes als bei der WTG!

#477 von Jurek , 04.04.2017 18:23

Hallo Schrat,

ja, ich schaute in BruderInfo und habe das dort erwähnte Thema hier aufgegriffen, da ich selber die WTG-Literatur nicht nach derer Fehler absuche (nicht meine Aufgabe!), wie die das machen.
Aber das ist für mich ein starker Tobak was die WTG da schreibt, weshalb ich das hier aufgegriffen habe um das anzusprechen.

Zitat
Das ist doch gegen viele deutliche Grundsätze aus Gottes Wort, die bei BI dann auch in dem Beitrag aber auch in Kommentaren genannt werden. U.a. heißt es im NT "Prüft immer wieder....".Oder der berühmte Text aus Apg 17:11 "Und sie prüften, ob es sich so verhielte....". Und selbstverständlich kann solch ein prüfen nie zu Ende sein.


Und das ist genau wieder so ein Beispiel, wie die WTG die Bibel verdreht!
In den von dir genannten Bibelstellen geht es nicht um das "Prüfen" wie bei den "ZJ" - d.h. völlig kritiklos alles zu übernehmen was in den WT-Publikationen steht, und das quasi mit der Bibel zu "prüfen" was als unumstößliches Dogma von der WTG vorgegeben ist und das dann nach derart "Prüfung" nur als richtig anzunehmen ist! Dann wozu prüfen!?
Die Bibel meint unter dem Prüfen ganz was anderes! (Vgl. auch 1.Joh 4:1).

Wie waren die Interessierten der "ZJ" dazu einst fähig (nur) vor der Taufe die Lehren z. B. der Katholischen Kirche mit der Bibel zu über-prüfen? …

Zitat
Aber das kommt dabei heraus, wenn man ein falsches Verständnis von "Einheit" im biblischen Sinne hat, dann muß man auch die klitzekleinste Abweichung schon fürchten.


Richtig. Leider missbraucht die WTG aber richtig dicke solche Bibelaussagen wie 1.Kor 1:10 und damit auch Mat 24:45 bis nur 47 u. ä. und macht daraus völlig was anderes als die Bibel damit das meint!
Denn so wie die WTG das meint, so könnte NIEMAND aus der Katholischen Kirche zu den "ZJ" wechseln, wenn der das auch in der römischen Kirche so in der Praxis das anwenden würde!
Damit könnte NIEMAND was anderes erkennen, sondern einzig der selbsternannte "Kanal" gibt ausschließlich vor, wann zu jeweiligen Zeit der "Wille Jehovas" richtig ist, welcher dem Willen von Sklaven gleicht!
Das ist eben Sektierertum pur!

Zitat
… Das "Wahrheitsministeriium" gemäß George Orwell "1984".


Ich habe mir die "Farm der Tiere" auf DVD gekauft. Das ist eines meiner Meinung nach der wirklich guten Videos die ich in meiner Sammlung habe. Das hat wirklich Niveau und sagt sehr viel aus. (Siehe Interessante Filme).

Zitat
Für Christen jedoch gilt "Wo der Geist Gottes ist, da ist Freiheit" (siehe Galaterbrief)


Bei den "ZJ" kann man die nicht finden - siehe Zitat aus dem Beitrag #474.
Mit "Jehova" meinen die sowieso oft in der PRAXIS eigentlich die "gegenwärtige(?) Wahrheiten" (kann sich Wahrheit ändern?) NUR des "Kanals"!

Gruß


"Und dies ist das Zeugnis: dass GOTT uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in Seinem SOHN.
Wer den SOHN hat, hat das (wahre) Leben; wer den SOHN GOTTES nicht hat, hat das (wahre) Leben nicht.
"
1. Johannes 5:11,12.

 
Jurek
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Ergänzung zum Vorbeitrag:

#478 von Jurek , 06.04.2017 10:44

Zum Schluss meines vorigen Beitrages habe ich darauf hingewiesen, dass die WTG sprach oft schon über die "gegenwärtige Wahrheit", die sich aber bei denen ändert.
Wie kann man da von der Wahrheit reden!?
Gibt es aber überhaupt so was wie die "GEGENWÄRTIGE Wahrheit"?
Und wenn doch, dann was wird aus der Sicht der Bibel damit gemeint, um nicht missbräuchlich derart Aussagen zu verwenden?

Im heutigen Tagestext-Blatt aus "Der Herr ist nahe" kann man auch was von der "gegenwärtigen Wahrheit" lesen. Aber dort wird das anders erklärt als wie die WTG das anwendet:

Die Juden die Christen wurden, hatten natürlich auch zuvor die (AT) Wahrheit von JHWH.
Jetzt aber hatten sie eine 'andere' Wahrheit (NT) über JESUS!
Das ist ganz was anderes als was die WTG damit meint, bzw. das in der Praxis anwendet.


"Und dies ist das Zeugnis: dass GOTT uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in Seinem SOHN.
Wer den SOHN hat, hat das (wahre) Leben; wer den SOHN GOTTES nicht hat, hat das (wahre) Leben nicht.
"
1. Johannes 5:11,12.

 
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zuletzt bearbeitet 06.04.2017 | Top

RE: Ergänzung zum Vorbeitrag:

#479 von Schrat , 06.04.2017 11:18

Lieber Jurek,

war mir garnicht so bewußt, daß Petrus auch von der "gegenwärtigen Wahrheit" spricht. Aber du hast Recht, Wahrheit kann nur absolut sein und nicht relativ und sich andauernd ändern. Änderungen kann es nur geben, weil wir die Wahrheit nicht ganz erkennen, aber die Wahrheit bleibt immer die eine Wahrheit.

"Gegenwärtig" bei Petrus soll wohl soviel heißen, wie daß die Wahrheit zu der Zeit da war = gegenwärtig.

Gruß
vom Schrat


Die Wahrheit hat den Irrtum nicht zu fürchten, wohl aber der Irrtum die Wahrheit (Raymond Franz)

 
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Menschen nachfolgen, oder GOTT treu bleiben?

#480 von Jurek , 06.04.2017 14:27

Nun ja, eigentlich kann man παρουση auch mit "vorhanden" übersetzen (sehe Interlineare Übers.), was Bezug auf die zur Verfügung stehende Wahrheit nimmt (so wie du das auch andeutest, dass wir nicht immer zu jeder Zeit vollends erkennen), die jedem Gläubigen zu der jeweiligen Zeit zur Verfügung steht. Und man soll mit dem Vorhandenem tun und nicht mit dem, was man nicht hat aber dann behauptet, dass das von Jehova kommt und bindend für alle anderen ist, sonst Exkommunikation unter dem Vorwand (wieder falscher Anwendung) von Einheit, gleichen Sinnes zu sein u.d.g.
Diese wie die andere schon oben von mir erwähnten Begriffe, missbraucht aber die WTG nach meiner Überzeugung, für ihre eigene Zwecke…

Gruß


"Und dies ist das Zeugnis: dass GOTT uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in Seinem SOHN.
Wer den SOHN hat, hat das (wahre) Leben; wer den SOHN GOTTES nicht hat, hat das (wahre) Leben nicht.
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