VATER und SOHN lassen es nicht so schnell los! Es kommt aber auf UNS an!

#136 von Jurek , 20.06.2014 17:26

Ja, das ist es, was uns immer aufs neue ermuntern kann.


"Und dies ist das Zeugnis: dass GOTT uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in Seinem SOHN.
Wer den SOHN hat, hat das (wahre) Leben; wer den SOHN GOTTES nicht hat, hat das (wahre) Leben nicht.
"
1. Johannes 5:11,12.

 
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Wirkungen

#137 von Jurek , 25.06.2014 06:24

Heutiger Tagestext aus „Der Herr ist nahe“ („alle denen, die Ihn ernstlich suchen“)…:

Zitat
Wir tun nicht recht. Dieser Tag ist ein Tag guter Botschaft; schweigen wir aber und warten, bis der Morgen hell wird, so wird uns Schuld treffen.“ – 2.Könige 7,9
Aus der Fülle des Herzens redet der Mund.“ – Matthäus 12,34
Ich habe geglaubt, darum habe ich geredet.“ – 2.Korinther 4,13
________________________________________________________________________

Manchmal fehlt es uns Christen an Offenherzigkeit. Dann behalten wir unsere Empfindungen und Eindrücke für uns und wagen es nicht, sie anderen mitzuteilen. Mitunter ist es sogar so, als schämten wir uns, von Gott zu reden, von Jesus, vom Evangelium, vom ewigen Leben und vom Wiederkommen des Herrn. Wie viele Gelegenheiten lassen wir dann aus, anderen zum Nutzen zu sein!
Zuweilen würde ein kurzes Wort genügen, um solchen zum Segen zu sein, denen Gott uns begegnen lässt. Vielleicht fürchten wir uns, als Heuchler angesehen zu werden oder den Lehrer zu spielen. Aber wenn das Wort von Herzen kommt, werden wir von dem Echo überrascht sein, das es hervorruft. Was von Herzen kommt, erreicht das Herz; und niemand wird an unserer Aufrichtigkeit zweifeln können.
Bitten wir Gott, dass Er uns mehr Mut gibt, bescheiden und einfach das auszusprechen, was der Herr Jesus sagen würde! Das wird für uns wie für andere zum Segen sein.
Was für ein Reichtum ist den Gläubigen in Christus geschenkt! Diese Kostbarkeiten sind unendlich viel wertvoller als alles, was die Erde bieten kann. Wenn Gläubige nur wenig von Christus reden, erhebt sich die Frage, ob Er und seine Reichtümer an Realität und Wert für ihre Herzen verloren haben.
Wenn wir wirklich mit Gott leben, dann wird „aus der Fülle des Herzens“ auch unser Mund reden.


Ein wichtiges Kennzeichen von Christen ist es, sich nicht hinter den dicken Klostermauern zu verbergen, sondern offen über das Evangelium zu sprechen.
Nur die wenigsten, die wirklich psychisch oder geistig krank sind, sind nicht in der Lage wirklich nach außen wie „besonders“ (?) von dem zu reden, was denen in ihrem Leben das wichtigste ist.
Ich habe sehr alte Omas erlebt, die auch mit ihren einfachsten Worten das ausdrückten, vom was ihr Herz voll war.
Sich an andere Gläubige zu hängen, mag große Hilfe sein. Nicht aber, wenn man sich diese zu großen Vorbildern nimmt, denn ein Spruch lautet: „Christen können enttäuschen – Christus nie!“.
Auch unbegründete Ängste was Falsches zu sagen, oder nicht im Stande zu sein welche komplizierten Dinge erklären zu müssen, sind nicht der richtige Beweggrund für Christen (also auch nicht „müssen“ sondern „Liebe“!), über ein einfaches Evangelium zu sprechen und zu schreiben. Sich eifrig aktiv daran zu beteiligen.
Wenn es darauf ankäme, dass die anderen immer dogmatisch und blind unseren Worten wie den Worten GOTTES folgen (das maßen für sich gewisse Sekten an) ohne Eigenverantwortung; und wir nie was (ungewollt) Falsches sagen dürften, wem die anderen blind zu folgen hätten, dann dürften wir nie was machen, weil wir unvollkommen sind und Fehler machen! Aber das ist eben nicht so!
Wir versündigen uns, wenn wir eben nicht nach unserem besten Wissen und Gewissen über die geistigen Dinge mit anderen sprechen und sonst sich im Leib CHRISTI als ein Teil davon (in eigenem Möglichkeitsrahmen) aktiv und unterstützend einfügen, um anderen Brüdern und Schwestern, und Kindern im HERRN beizustehen, weil die Tage böse sind und vom Wichtigerem ablenkend. Wir alle brauchen Beistand.


"Und dies ist das Zeugnis: dass GOTT uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in Seinem SOHN.
Wer den SOHN hat, hat das (wahre) Leben; wer den SOHN GOTTES nicht hat, hat das (wahre) Leben nicht.
"
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Nur GOTTES Gerechtigkeit besteht

#138 von Isai , 03.08.2014 11:29

Hallo



aus "Die gute Saat":

Zitat
Deshalb bist du nicht zu entschuldigen, o Mensch, jeder, der da richtet; denn worin du den anderen richtest, verurteilst du dich selbst; denn du, der du richtest, tust dasselbe.
Römer 2,1


Gedanken zum Römerbrief

Römer 1,18 spricht vom Zorn Gottes, der mit dem Evangelium offenbart wird. Bis zum Ende des Kapitels wird dann der religiöse und sittliche Niedergang der Heidenvölker beschrieben.

Ab Kapitel 2,17 werden die Juden angeredet. Ihnen war ja im Gesetz Moses eine besondere Offenbarung Gottes anvertraut worden.

In Kapitel 2,1 aber werden zunächst die "Anständigen" angesprochen, die meinen, sie stünden über solch götzendienerischen und sittenlosen "Barbaren" (Kap. 1,14), und ein fertiges Urteil über sie haben. Das mögen selbst Heiden sein, Philosophen oder Sittenlehrer, wie es sie im Altertum gab. Es mögen auch Juden sein, die gleichsam zu Paulus sagen: Ja, diese Heiden stehen zu Recht unter dem Zorn Gottes. - Wie dem auch sei, Gottes Zorn richtet sich gegen alle Ungerechtigkeit der Menschen.

Da bleiben auch für die Selbstgerechten keine Verteidigungsgründe übrig. Wenn sie vielleicht äußerlich nicht in allen Einzelheiten "dasselbe tun", so tun sie es doch der Kategorie nach. Denn alle Arten von Sünden lassen sich auch in ihrem Herzen und Leben aufzeigen. Der Herr Jesus hat das in der "Bergpredigt" gezeigt (Matthäus 5,20-48; 7,1-5).

Die Worte, mit denen jemand andere "richtet", fallen als "Verurteilung" auf ihn selbst zurück. Daher darf die Beschreibung der Sünden der Heiden auch uns nicht zu selbstgerechtem Richten veranlassen. Wir haben ja genau wie diese den Retter nötig! Wir können keine eigene Gerechtigkeit aufweisen, sondern brauchen die Gerechtigkeit Gottes! Das ist es, was die ersten Kapitel des Römerbriefes uns lehren wollen.




Lieben Gruß,

Isai


Tut Buße, und jeder von euch lasse sich taufen auf den Namen Jesu Christi zur Vergebung eurer Sünden! Und ihr werdet die Gabe des Heiligen Geistes empfangen. (Apg. 2:38)

Und nun, was zögerst du? Steh auf, lass dich taufen und deine Sünden abwaschen, indem du seinen Namen anrufst!
(Apg. 22:16)

Denn das Endziel des Gesetzes ist Christus, der jedem, der glaubt, zur Gerechtigkeit wird. (Römer 10:4)

 
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wandelbare Ansichten zum "Gut" und "Böse"...

#139 von Jurek , 13.08.2014 15:07

Zum Thema Gewissen und Bibelerkenntis:

Zitat
Ich danke Gott, dem ich von meinen Voreltern her mit reinem Gewissen diene.
2. Timotheus 1,3
________________________________________
Das ist ein erstaunliches Wort aus der Feder des Apostels Paulus. Schließlich hatte er als junger Mann die Christen heftig verfolgt. Aber damals war sein Gewissen irregeleitet. Das Gewissen kann also kein absoluter Maßstab sein. Es gibt uns zwar ein Bewusstsein von Gut und Böse in unserem Handeln, aber es funktioniert wie ein Zeiger an einer Skala. Die Skala selbst entspricht den Werten, durch die wir geprägt sind - zum Beispiel durch unsere Erziehung, durch unsere Umwelt, durch die öffentliche Meinung.
Im Allgemeinen kann man sagen, dass es nicht gut ist, wenn wir gegen unser Gewissen handeln. In diesem Sinn hat das Gewissen einen hohen Stellenwert in der Bibel und auch in der Gesetzgebung. Andererseits aber ist es - wie das Beispiel von Paulus zeigt - oft nicht ausreichend, wenn wir ein "reines Gewissen" haben. Es kommt darauf an, dass unser Gewissen richtig "geeicht" ist, dass wir also durch gute Werte geprägt sind.
Ein Problem unserer Zeit ist, dass heute vieles, was von früheren Generationen als Böse angesehen wurde, nun in der Gesellschaft akzeptiert ist. Es wird durch die Gesetzgebung vieler moderner Staaten geduldet und in den Schulen als gut oder wertneutral gelehrt. Stichwörter sind z. B. Abtreibung, Sterbehilfe, Freizügigkeit in der Sexualität. Die öffentliche Meinung und die Gesetze haben sich geändert, so dass sich das Gewissen in vielen Fällen gar nicht mehr rührt, wenn die Menschen etwas tun, was nach Gottes Maßstäben böse ist.
Es genügt also nicht, wenn wir uns auf ein "reines Gewissen" berufen. Es ist nötig, dass wir uns nach Gottes Werten ausrichten. Er wird unser Leben einmal nach seinen ewig gültigen Maßstäben beurteilen.


"Und dies ist das Zeugnis: dass GOTT uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in Seinem SOHN.
Wer den SOHN hat, hat das (wahre) Leben; wer den SOHN GOTTES nicht hat, hat das (wahre) Leben nicht.
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RE: wandelbare Ansichten zum "Gut" und "Böse"...

#140 von Schrat , 13.08.2014 15:59

Lieber Jurek,

dieses angeblich "reine Gewissen" bei vielen Menschen der Welt kannst du vergleichen mit einem Wecker, der zur eingestellten Alarmzeit nicht mehr klingelt....

Die haben den Wecker schon ein paar mal an die Wand geknallt und nun will er nicht mehr....

Gruß
vom Schrat


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RE: wandelbare Ansichten zum "Gut" und "Böse"...

#141 von Jurek , 13.08.2014 18:45

Zustimmung Schrat!
Leider ist es so, wie du schreibst (1.Tim 4:2)
Wobei aber eben nicht jeder Regung des Gewissens (geschweige Gefühle und so..), wäre immer richtig! Man soll schon sich nach der „Leuchte in der Dunkelheit der Welt“ (also nach der Bibel) orientieren und das Gewissen an dem „eichen“…
Die Bibel erweist sich immer wieder als das gute Wort GOTTES, weil schon Jahrtausende alt und immer noch ein guter Ratgeber!

Gruß


"Und dies ist das Zeugnis: dass GOTT uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in Seinem SOHN.
Wer den SOHN hat, hat das (wahre) Leben; wer den SOHN GOTTES nicht hat, hat das (wahre) Leben nicht.
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RE: wandelbare Ansichten zum "Gut" und "Böse"...

#142 von Jurek , 17.08.2014 09:13

In Besprechung heutigen Tagestextes ging auch um die Frage, warum Paulus schreibt, dass man „DASSELBE“ tut? Wenn man z. B. urteilt über Mord und Todschlag, welchen wir nicht begangen haben…

Zitat
Deshalb bist du nicht zu entschuldigen, o Mensch, jeder, der da richtet; denn worin du den anderen richtest, verurteilst du dich selbst; denn du, der du richtest, tust dasselbe. Wir wissen aber, dass das Gericht Gottes nach der Wahrheit ist über die, die so etwas tun.
Römer 2,1.2
________________________________________
Gedanken zum Römerbrief
Wie kommt es zu dieser Bereitwilligkeit, andere Menschen wegen religiöser und sittlicher Abweichungen zu verurteilen, zugleich aber die eigene Sündhaftigkeit zu übersehen?
Wie kommt es, dass hochzivilisierte Staaten Völkermord ablehnen und bekämpfen, zugleich aber dem ungeborenen Leben, das am meisten des Schutzes bedarf, diesen Schutz versagen? Wie kommt es, dass sie sich den Kriegsverbrechern dennoch moralisch überlegen fühlen?
Und auch aus persönlichem Erleben wird jeder Beispiele für schnelles, selbstgerechtes Urteilen kennen. - Wie kommt es dazu?
Denkt jemand vielleicht, allein durch Herkunft oder Kirchenzugehörigkeit vor Gott besser dazustehen als die Heiden oder als "große Sünder"? - Oder legt man zwar Wert auf die rechte Moral, aber richtet das eigene Leben nicht danach ein? Hat man sich mit dem Gegensatz zwischen Lehre und Leben einfach abgefunden? - Oder macht man einen großen, aber ungerechtfertigten Unterschied, ob das Böse öffentlich oder im Verborgenen geschieht?
Was liegt letzten Endes dieser Bereitschaft zugrunde, andere zu verurteilen, obwohl wir selbst vor Gott schuldig sind? Es ist die Tatsache, dass die Sünde das Herz verhärtet, dass sie den Menschen blind macht für seine Schuld vor Gott und für sein Verlorensein.
Deshalb der Hinweis auf das unbestechliche Urteil Gottes über jede Sünde des Menschen; deshalb die Mahnung in unserem Bibelwort. - Hören wir darauf!


Die Antwort wurde gegeben, dass wenn jemand ein Auto klaut, und ein anderer einen Streichholz, so ist das (unabhängig des Ausmaßes) doch in beiden Fällen Diebstahl. Diebstähle sind Sünden, und Sünden stellen Trennung zwischen uns und GOTT dar. Und Trennung zur GOTT = Tod.


"Und dies ist das Zeugnis: dass GOTT uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in Seinem SOHN.
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Humanitäre Hilfe - Doppelmoral

#143 von Schrat , 17.08.2014 10:12

Lieber Jurek,

wobei man bei dem Vorgehen gegen "Völkermord" bei gewissen Kräften und Nationen auch eine Doppelmoral feststellt. Es kommt immer noch darauf an, ob es ihren wirtschaftlichen und imperialen Interessen dient.

Wenn nicht, ist man auch in der Lage geflissentlich wegzusehen, wie damals in Ruanda zwischen den Hutu und Tutu, wo die "westliche Wertegemeinschaft" allen Grund gehabt hätte auch militärisch einzugreifen und für Ordnung zu sorgen. In gleicherweise trifft das auf die Ukraine zu, wo die hochgeputschte und vom Westen unterstützte Regierung einen Genozid gegen die russischstämmige Bevölkerung in der Ostukraine durchführt und die westlichen Medien im allgemeinen geflissentlich wegsehen. Die Nazis dort haben öffentlich gesagt, daß sie die Russen hassen und sie töten wollen und sie tun es auch, so sie denn die Möglichkeit haben.

Gleichzeitig unternimmt man auch militärische Operationen, um den Völkermord an den Jesiden im Irak vorzugehen.

Irgendwas passt da nicht. Ich vermute, daß es auch hier vorwiegend um wirtschaftliche Interessen geht. In Erbil sind Ölquellen, die von westlichen Ölgesellschaften genutzt werden. Ich schätze mal, daß das militärische Eingreifen vorwiegend diese wirtschaftlichen Interessen betrifft und die Rettung der Jesiden nur ein Nebeneffekt ist..

Gruß
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RE: Humanitäre Hilfe - Doppelmoral

#144 von Jurek , 17.08.2014 11:06

Hallo Schrat,

Wegen „militärisch einzugreifen und für Ordnung zu sorgen“ sind dann zum Glück Christen nicht verpflichtet. GOTTes „Bedienstete“ (Röm13) tun das, auch wenn nur in manchen Fällen auch zu Recht.
Doppelmoral ist leider da. Wir müssen auch auf uns (auch wegen dem) schauen!

Gruß


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RE: Humanitäre Hilfe - Doppelmoral

#145 von Schrat , 17.08.2014 11:57

Lieber Jurek,

da hast Du schon ganz Recht, daß Christen nicht verpflichtet sind, da militärisch tätig zu werden! Aber mir geht es immer wieder darum, die Machenschaften des Teufels und seiner Diener aufzudecken (Eph 5:11) und auch einen Abgleich mit den Prophezeiungen, wie sich im Weltgeschehen widerspiegeln, zu betrachten. Demgemäß können Christen, wenn irgendwo Menschen ganz schreckliches Unrecht geschieht und Verbrechen begangen werden, nicht einfach wegschauen! Natürlich nur die Fälle, wofür es wirklich glaubhafte Zeugen gibt und nicht nur irgendwelche hanebüchenen Gerüchte.

Nur was die Regierungen nach Römer 13 anbelangt, so sollen diese als Diener Gottes für Ordnung und Gerechtigkeit sorgen, aber leider ist es vielfach umgekehrt. Sie sorgen für Chaos und Ungerechtigkeit und haben nur ihre eigenen - meistens wirtschaftlichen - Interessen im Auge.

Und manchmal übernehmen auch Christen unbesehen und unkritisch hinterfragt irgendwelche Darstellungen, wie sie in den öffentlichen Medien präsentiert werden, so wie der angebliche Klimawandel.

Ich finde Wahrheit ist für Christen auf allen Gebieten und nicht nur in religiöser oder was die Bibel anbelangt, von Bedeutung!

So können wir erkennen, wie der Teufel "der Herrscher dieser Welt ist" und laufen nicht Gefahr,auch irrgeführt zu werden.

Ich erlebe es immer wieder, wie in der Literatur als auch in Vorträgen der Zeugen Jehovas die offiziellen Darstellungen einfach so unkritisch übernommen werden, obwohl sie nicht bewiesen und lügenhaft sind.

Gruß
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RE: Humanitäre Hilfe - Doppelmoral

#146 von Jurek , 17.08.2014 14:34

Hallo Schrat,
natürlich sollen die Christen nicht wegschauen, wenn wo Unrecht geschieht.
Aber was sie in solchen Fällen tun können, ist Humanitäre Hilfe zu leisten (je nach Möglichkeiten vor Ort selber zu helfen oder durch ihre Spenden die Hilfe dort vor Ort zu unterstützen, und zu beten, um das hier „Offensichtliche“ (auch wenn nicht für jeden, der meint auch mit Taten gegen andere was tun zu müssen) noch zu nennen.

Wenn die Regierungen (Rö13) statt für Ordnung, für Chaos und Unrecht sorgen (deswegen ist es falsch, wenn manche Christen Röm 13 absolut ohne Wenn und Aber auslegen..), werden diese als die „Dienerin GOTTES“ zur gegebenen Zeit von CHRISTUS zu Rechenschaft gezogen werden.

Wahrheit ist ja für Christen auf verschiedenen Gebieten vom Belang. Aber man darf nicht als „neutraler“ Christ sich in die Politik und sonstige wie aktiv einmischen (wie es manche Christen tun) und dort mitmischen, oder (damit) sonst was tun, was gegen GOTTES Gebote wäre.
Also Wahrheit ist dann m. E. gut für Christen, wenn sie damit was GUTES bewirken können, ohne gegenüber GOTTES Geboten zu verstoßen. Und in diesem Fall muss eben ein Christ aufpassen auf solche „Wahrheiten“, damit man sich nicht wo in politische Verblendungen oder so verstrickt.
Manche behaupten, dass nirgendwo so viel gelogen wird wie in der Politik. (Zumindest WikiLeaks, Snowden & Co. haben dazu einiges enthüllt).
Meiner Meinung nach, lieber die Finger davon lassen, aber Menschen helfen (egal welcher Rasse, Kultur, Anschauung – besonders aber denen, die uns im Glauben verwandt sind), die wirklich friedliche Hilfe nötig haben.

Zitat
… die offiziellen Darstellungen einfach so unkritisch übernommen werden, obwohl sie nicht bewiesen und lügenhaft sind


Von daher meine ich das obige.

Gruß

P.S.: Wenn du welche "Tagestexte" hast, die dir besonders was sagen, stelle sie hier ein und kommentiere diese mal.


"Und dies ist das Zeugnis: dass GOTT uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in Seinem SOHN.
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Nachahmenswert

#147 von Jurek , 05.09.2014 07:56

Zitat
Und sie weigerten sich zu gehorchen ...; sie verhärteten ihren Nacken ... Du aber bist ein Gott der Vergebung, gnädig und barmherzig, langsam zum Zorn und groß an Güte, und du verließest sie nicht.
Nehemia 9,17
________________________________________
In aller Offenheit hatten die Sprecher des Volkes Israel vor Gott ihr Versagen in der langen Geschichte ihrer Nation bekannt. Dann wechseln sie das Thema und sprechen von der Treue Gottes, die trotz allem fortbestand. Der Schuld des Menschen steht Gottes Handeln in Gnade gegenüber. "Bei dir ist Vergebung" (Psalm 130,4) - das ist ein großes Wort. Die Bibel enthält so manche Aussage, die das bestätigt. Es sind Kostbarkeiten für den Glaubenden.
Das Erste ist die Fülle der Vergebung. Wenn Gott vergibt, dann vergibt er alles. "Er ist reich an Vergebung." - "Das Blut Jesu Christi, seines Sohnes, reinigt uns von aller Sünde" (Jesaja 55,7; 1. Johannes 1,7).
Das Zweite ist, dass Gott umsonst vergibt. "Ich bin es, der deine Übertretungen tilgt um meinetwillen; und deiner Sünden will ich nicht mehr gedenken" (Jesaja 43,25). Es ist die Liebe, die Gott veranlasst, einem Sünder zu vergeben.
Als Drittes ist die Vergebung ewig. Gott will nach der Vergebung nicht mehr auf die Sünden zurückkommen. "Du wirst alle ihre Sünden in die Tiefen des Meeres werfen" (Micha 7,19).
Viertens vergibt Gott sofort. "Wenn wir unsere Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und uns reinigt von aller Ungerechtigkeit" (1. Johannes 1,9).
So kannte Nehemia seinen Gott, "gnädig und barmherzig, langsam zum Zorn und groß an Güte". Und so kann Ihn auch heute jeder kennenlernen. Und wer sich im Glauben der Vergebung seiner Sünden gewiss ist, wird gern der Aufforderung folgen: "Seid aber zueinander gütig, mitleidig, einander vergebend, wie auch Gott in Christus euch vergeben hat" (Epheser 4,32).


Vier wichtige Punkte, über die man immer nachdenken sollte.


"Und dies ist das Zeugnis: dass GOTT uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in Seinem SOHN.
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Jeder für sich verantwortlich

#148 von Jurek , 12.10.2014 11:08

Ausschnitt aus heutigen Tagestextkommentar:

Zitat
Jede Seele eines Menschen" wird hier angesprochen. Der Einzelne kann sich nicht in der Menge verstecken; weder seine Volkszugehörigkeit (Jude oder Grieche) noch seine Religions- oder Kirchenzugehörigkeit (Jude oder Heide - oder getaufter Christ) können ihm da helfen. Jeder ist persönlich vor Gott verantwortlich.
"So wird nun jeder von uns für sich selbst Gott Rechenschaft geben" (Römer 14,12).


Ich meine, dass es eben darauf ankommt!
Jeder muss sich individuell verantworten, auch die Juden… Denn es entscheidet keine Kirche/Organisation über das, welche Verantwortung man selber vor CHRISTUS tragen muss.
Mit bestem Wissen und Gewissen, sollte jeder individuell zu seiner Überzeugung aus der Bibel stehen, ohne Entmündigung durch andere.


"Und dies ist das Zeugnis: dass GOTT uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in Seinem SOHN.
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Erkenntnis dazu wichtig!

#149 von Jurek , 24.10.2014 11:48

Was ich als fundamental wichtig erachte, ist z. B. das:

Zitat
Alle sind abgewichen, sie sind allesamt untauglich geworden; da ist keiner, der Gutes tut, da ist auch nicht einer.
Römer 3,12
________________________________________
Da ist kein Unterschied (5)
Darauf, wie Gott uns sieht, kommt es an. Und wenn es um die Beziehung zu Ihm geht und um seinen Plan für unser Leben, verfehlen alle das Ziel. Wirklich alle sind gemeint, ausnahmslos alle. Nicht nur die Liederlichen: die Bankräuber und Rauschgiftdealer, die Pornografieproduzenten und all die großen und kleinen Playboys und -girls, sondern auch die Soliden, die "immer strebend sich bemühen" und nach dem Motto leben: "Tue recht und scheue niemand!"
Man braucht nicht erst in Wort, Bild und Ton zur Unmoral zu verführen, man muss nicht erst seinen Ehepartner betrügen. Gottes Wort stellt die zutreffende Diagnose: So wie wir sind, sind wir verloren!
Unzählige denken: "Wie kann man so etwas behaupten? Die Menschen sind doch verschieden. Es gibt doch Gute und Böse." - Das sagt uns die Erfahrung. Wir alle kennen ja Menschen, die immer nur nach ihrem eigenen Vorteil fragen. Und es gibt andere, die hilfsbereit sind und sich aufopfern. Wer wollte das bestreiten?
Das ist die Sicht von unserer Warte aus: Wir sehen die graduellen Unterschiede unter den Menschen. Und die können sehr bemerkenswert sein. Doch Gott will uns klarmachen, dass es keinen prinzipiellen Unterschied gibt. Alle Menschen haben gesündigt, deshalb brauchen alle den Erlöser!
Nach dem unbestechlichen Urteil Gottes ist zwar das Maß unserer Schuld unterschiedlich groß, dennoch sind unterschiedslos alle Menschen Sünder. So sieht uns Gott. Dieser Diagnose müssen wir uns stellen, um mit Gott ins Reine kommen zu können.


"Und dies ist das Zeugnis: dass GOTT uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in Seinem SOHN.
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Jesus heißt Sünder willkommen

#150 von Schrat , 24.10.2014 16:42

Lieber Jurek,

das ist ja das, was auch zur Zeit Jesu schon zur Empörung unter den "Gerechten" geführt hat. Sie haben Jesus beobachtet, wie der mit Steuereinnehmern und anderen Leuten, die keine langen Fransen an ihren Röcken hatten und keine Kapseln mit Schrifttexten an ihrer Stirn. Frauen, die man schon mal mit mehreren Männern gesehen hat und andere liederliche Leute und prompt sagten sie: "Er heißt Sünder willkommen...." (Lukas 5:30,31, Lukas 15:2)

Natürlich hat er nicht deren Sünden willkommen geheißen und er hat das dann vortrefflich zurecht gerückt: "Nicht Gesunde bedürfen eines Arztes..."

Nicht daß ich damit den Unterschied zwischen Sünden und Sündern verwischen will. Es gibt schon grobe Sünden, bei den Katholiken gerne als "Todsünden" bezeichnet, und von den Auswirkungen her weniger schwere Sünden. Aber für Gott gäbe es, wenn wir in Jesus Christus keinen Fürsprecher hätten, keinen Unterschied. "Der Tod ist der Sünde Sold", und zwar jeder Sünde und so kann kein Mensch vor Gott ohne Christus gerecht dastehen.

Ein Unterschied besteht auch darin, wie wir zu der Sünde eingestellt sind. Einer hat das mal m.E. gut veranschaulicht. Man kann das vergleichen mit einem dreckigen Pfuhl, in dem wir uns alle befinden. Die einen befinden sich darin und fühlen sich darin "pudelwohl" (siehe Judas), aber Menschen, die ein rechtes Herz haben, suchen da raus zu kommen, auch wenn sie da wieder zurückfallen, bemühen sie sich weiterhin.

Gruß
vom Schrat


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Seele / Geist
Das Laubhüttenfest

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