RE: Ruhe und Geborgenheit in JESUS

#91 von Schrat , 30.12.2013 20:06

Lieber Isai,

Zitat
Der Herr ist mein Helfer, und ich will mich nicht fürchten; was wird mir ein Mensch tun?
Hebräer 13,6



Auf das Ende und das Endergebnis gesehen, sicher ein Ausspruch des Paulus, der richtig ist und Trost und Zuvesicht vermitteln soll.
Doch auf die Jetztzeit bezogen, müssen wir ehrlicherweise sagen, daß uns Menschen leider eine Menge antun können und gerade jetzt Christen jede Menge schlimme Dinge antun, besonders in Syrien, wo die buchstäblichen Halsabschneider am Werke sind und von westlichen und arabischen Mächten sogar noch unterstützt werden. Ich kann nur hoffen und beten, daß Gott diesen Christen, wenn er sie schon nicht buchstäblich in dieser Situation bewahrt, ihnen auf jeden Fall die Kraft gibt, die über das Normale hinaus geht. Wenn sie wieder auferstehen, werden wir mehr wissen, wie Gott sie in dieser Situation bewahrt hat, daß sie vielleicht ähnlich wie Henoch "den Tod nicht gesehen haben", obwohl er passierte. Und und in der Offenbarung des Johannes wird das ja sogar noch prophezeit, daß noch welche "durch das Beil hingerichtet würden".

Gruß
vom Schrat


Die Wahrheit hat den Irrtum nicht zu fürchten, wohl aber der Irrtum die Wahrheit (Raymond Franz)

 
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RE: Ruhe und Geborgenheit in JESUS

#92 von Jurek , 31.12.2013 05:52

Guten Morgen!

Zitat
Auf das Ende und das Endergebnis gesehen, sicher ein Ausspruch des Paulus, der richtig ist und Trost und Zuvesicht vermitteln soll.

Doch auf die Jetztzeit bezogen, müssen wir ehrlicherweise sagen, daß uns Menschen leider eine Menge antun können und gerade jetzt Christen jede Menge schlimme Dinge antun,


Das sind zwei wichtige Aussagen, die sich auf ganz unterschiedliche Bereiche beziehen.
Wie du zum Schluss erwähnt (als Paulus das obige schrieb), wurden auch schon damals viele „durch das Beil hingerichtet“.
Also es gibt dahingehend eigentlich „kaum Unterschied“ dazu, wie es früher war und wie es zum Teil noch heute in bestimmten Teilen der Erde ist.

Aber Pauli Ausspruch bezieht sich für uns überhaupt nicht auf das Materielle, und diesseitige Leben.
Denn was kann mir ein Mensch schon viel antun, außer „nur“ mich umzubringen? (Mat 10:28; 2.Kor 5:7,8; Phil 1:21ff).

Gruß


"Und dies ist das Zeugnis: dass GOTT uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in Seinem SOHN.
Wer den SOHN hat, hat das (wahre) Leben; wer den SOHN GOTTES nicht hat, hat das (wahre) Leben nicht.
"
1. Johannes 5:11,12.

 
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RE: Ruhe und Geborgenheit in JESUS

#93 von Topas , 31.12.2013 12:41

Hallo Jurek,

liest man den ganzen Text, ergibt sich doch eine 'Befestigung' für das diesseitige Leben. Hier wird ja der Psálm 118 zitiert der eine Zuversicht darstellt auch Bedrängnis und Verfolgung durchzustehen. Ein Wandel im Diesseitigen mit dem Bewußtsein der jenseitigen Hilfe.

Hebräer 13

Zitat
Die Bruderliebe bleibe. 2Der Gastfreundschaft vergesset nicht, denn durch dieselbe haben etliche ohne ihr Wissen Engel beherbergt. 3Gedenket der Gefangenen, als Mitgefangene; derer, die Ungemach leiden, als solche, die auch selbst im Leibe sind. 4Die Ehe sei geehrt in allem,a und das Bett unbefleckt; Hurer aber und Ehebrecher wird Gott richten. 5Der Wandel sei ohne Geldliebe; begnüget euchb mit dem, was vorhanden ist, denn er hat gesagt: »Ich will dich nicht versäumen, noch dich verlassen«; 6so daß wir kühn sagen mögen: »Der Herr ist mein Helfer, und ich will mich nicht fürchten; was wird mir ein Mensch tun?«

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RE: Ruhe und Geborgenheit in JESUS

#94 von Jurek , 31.12.2013 16:48

Hallo Topas,

vielen Dank für deine Stellungnahme zur Bibel!

Zitat
liest man den ganzen Text…


Jawohl, ich bin auch dieser Meinung. Nicht nur, dass man erwartet, dass die Einzelverse ausgeschrieben werden, sonst liest man das nicht nach, weil man es mühsam findet es selber nachzuschauen was da steht, und indem man dazu eigene Bibel in die Hand nimmt und sie gebraucht. Und dann nicht nur den einen ganzen Text, sondern auch Kontext davon liest und versucht es zu verstehen, was diese Aussage uns zu sagen hat, ohne einfach Einzelverse so übernimmt. Oder nur aus einer gewissen Übersetzung… Als Christ ist das m. E. wichtig, anstatt angeführte Stellen nicht nachzulesen und dafür auch noch womöglich schlecht von anderen (als Quasi „Angeber“ oder so) zu denken.
Das finde ich sehr wichtig, deswegen schreibe ich das hier allgemein geltend für uns alle (nicht nur gerade auf dich bezogen).
Denn wenn man sich vorstellt, dass im Grunde die Bibel der „Brief“ GOTTES an uns ist! ... Wie wertschätzen wir diesen „Brief“ an uns?


Was Hebräer 13:6 betrifft, so meine ich, dass das eine eigene übertragene (aus dem AT) Bedeutung im NT hat. Zumindest so habe ich den Text des Paulus im Gesamtkontext verstanden.
Während im AT war das auf GOTT (JHWH) bezogen, ist das im NT auf den SOHN GOTTES (CHRISTUS) bezogen.
Ich habe diese Aussage natürlich für unser jetziges Leben verstanden. Denn dass vielen der HERR JESUS heute wie damals auch in Materiellen wirkte und half, und sie nicht verließ, das beinhaltet der Kontext.
Aber die Aussage:
was wird mir ein Mensch tun?“ – wie soll man denn wohl diese Aussage deiner Meinung nach verstehen?
Paulus selbst wurde durch Menschen viel schlechtes angetan, bis hin zum Märtyrertod. Alle Apostel (bis auf Johannes) sind auch Märtyrertod gestorben, die auch an diese Worte glaubten und CHRISTUS in ihrem Leben erfahren haben. Dann die Urchristen, ob in Arena oder sonst, sind zu Tausenden umgebracht oder gequält worden etc., etc. – Bezieht sich also alles nur auf Gegenwärtiges Leben? Denn darum ist mir gegangen.
Also wie interpretierst du diese Aussage: „was wird mir ein Mensch tun?“?
Bitte erkläre mir das, wenn du das anders verstehst als ich, für was ich mich im voraus bedanke.

Für mich bräuchtest du keine Bibelstellen ausschreiben, nur angeben, welche du meinst, weil ich selber etliche Bibeln habe die ich gebrauche. Dort kann ich den Gesamtkontext mir anschauen. Aber ich verstehe eben immer noch nicht, wie du das begründest mit der Aussage im Vers 6? (Oder soll ich den für dich ganz zitieren?).
Es ist m.E. nicht so, als ob materiell und sonst den Jüngern super gehen würde.
Die Jünger hatten doch den Segen, obwohl ihnen schlecht ging und viele von ihnen umgebracht und stark verfolgt wurden. Die Jünger hatten doch Freude (Phil 4:4 obwohl Paulus im Gefängnis war, aber früher hätte er ein vornehmes Leben führen können - vgl. Apg 26:32), obwohl sie verprügelt wurden (Apg 5:41) u.d.g.

Und wenn du dich mit dem Thema beschäftigst, dann bitte nimm die Bibel zu Hand und gebrauche diese, damit du weißt auf was ich mich beziehe, und erkläre mir bitte das besser. Denn ich behaupte nicht, dass ich dass alles immer richtig verstehe. Aber ich habe dann auch Fragen dazu, wenn das, was ich dazu anführe, falsch sein soll.
Danke.

Gruß


"Und dies ist das Zeugnis: dass GOTT uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in Seinem SOHN.
Wer den SOHN hat, hat das (wahre) Leben; wer den SOHN GOTTES nicht hat, hat das (wahre) Leben nicht.
"
1. Johannes 5:11,12.

 
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Hebräerbrief, Kapitel 13, Vers 6

#95 von Jurek , 02.01.2014 06:46

Wie schaut es aus mit der Erklärung dazu? Mich würde das sehr interessieren.

Weil nach meinem Standpunkt bezieht sich das zwar auch auf notwendig Materielle, aber vorwiegend auf das Geistige.
Denn wann ging es den Christen materiell früher wirklich gut als Paulus das schrieb!? Sie waren doch stark verfolgt, mussten sich in Katakomben verstecken, wurden gequält, litten oft Mangel etc, etc.
Erst Kaiser Konstantin hatte Christentum im 4.ten Jahrhundert legalisiert, was denen bedeutende Erleichterung brachte, aber andererseits zum großen Teil auch geistige Verschlechterung …

Was ist also deine Meinung, werter Topas, zu dem betreffendem Vers 6b?

Gruß


"Und dies ist das Zeugnis: dass GOTT uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in Seinem SOHN.
Wer den SOHN hat, hat das (wahre) Leben; wer den SOHN GOTTES nicht hat, hat das (wahre) Leben nicht.
"
1. Johannes 5:11,12.

 
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RE: Hebräerbrief, Kapitel 13, Vers 6

#96 von Topas , 02.01.2014 07:11

Jurek,

es deutet nichts darauf hin, dass hier eine Anspielung auf die wahre Hoffnung, einer Errettung der Seele, angespielt wird. Im Gegenteil, da wo Hilfe zuteil wurde und zwar konkret in Fällen wie Todesnot oder Unglück wird für die Hilfe gedankt und der Zuversicht Ausdruck verliehen, dass dies auch in Zukunft so sein möge. Heißt das, das den Gottgläubigen immer geholfen wird? Nein, nur dort wo es passierte, wird die Ehre dafür Gott zugeschrieben. Der Zusatz 'was kann mir ein Mensch tun ', ist damit eine rhetorische Verstärkung, die als Firmierung dient. Hoffnung, Dankbarkeit und Gottvertrauen sollen gezeigt und verstärkt werden. Nirgends ein Hinweis, dass das irdische Leben sowieso geringer zu bewerten sei, weil das wahre Leben himmlischer Natur sei, über welches niemand als Gott bestimmen kann. Es geht um die Bewahrung des Fleisches, im Fleisch, welches von Gott erhofft wird und bei Erfüllung ihm zugeschrieben wird. Eine Erklärung durch andere Verse der Bibel, die sich auf das jenseitige Leben beziehen, liegt nahe, ist aber eine Interpretation, die sich erst ergibt, wenn man den tatsächlichen Kontext außer acht läßt und die entsprechenden Verse mit der Errettung der Seele philosophisch zusammenfügt.

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RE: Hebräerbrief, Kapitel 13, Vers 6

#97 von Topas , 02.01.2014 07:33

Was deine Ausführungen zur 'Wertschätzung der Bibel' angeht:

Darum geht es nicht, die Wertschätzung ist nicht davon abhängig, ob ich Aufzählungen von Versen nachlese, die ohne Zusammenhang und erklärende Worte einfach so als Bibelstellen angegeben werden.
Dieses 'Zuballern' mit möglichst vielen Bibelstellen ist keine geistige Auseinandersetzung mit dem Text an sich, sondern dient lediglich der Zurschaustellung der eigenen Frömmigkeit.
Der Gedanke damit andere animieren zu wollen, die Bibel in die Hand zu nehmen, hat zwar einen erzieherischen Gedanken, ist aber verfehlt, denn er unterstellt, dass die Leser dies sonst nicht täten.
Wenn man anhand von Versen einen Gedanken entwickeln möchte oder etwas aufzeigen, dann sollte man diesen Text auch ausschreiben, dies empfinde ich als eine Art von Höflichkeit und nimmt dem Leser die Mühe ab, den konkreten Bezug zu dem Gesagtem erst suchen zu müssen. Der Lese- und damit der Gedankenfluss bleibt gewahrt, während ansonsten eine künstliche Verzögerung entsteht, die Bibelverse in einen Zusammenhang mit den erklärenden Aussagen zu bringen und damit die Konzentration gestört wird. Ist der Zusammenhang des Geschriebenen klar in der Entwicklung anhand der angeführten Verse, wird man sowieso evtl. andere Übersetzungen zu Rate ziehen oder Parallelstellen nachlesen.

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RE: Hebräerbrief, Kapitel 13, Vers 6

#98 von Jurek , 02.01.2014 12:19

Danke Topas für deinen Kommentar dazu, welcher mir immer wichtig ist auch mal von anderer Perspektive das zu betrachten. Dazu soll das Forum m. E. auch da sein, um sich gegenseitig zu helfen und auszutauschen.

Bei den Tagestexten werden Verse angeführt und dann dazu der Kommentar. Reicht das immer schon aus?
Du meinst:

Zitat
die Wertschätzung ist nicht davon abhängig, ob ich Aufzählungen von Versen nachlese, die ohne Zusammenhang und erklärende Worte einfach so als Bibelstellen angegeben werden.


Ich meine, dass die Wertschätzung kritisiert erstmal nicht angebliche schlechte Beweggründe, wenn jemand Bibelstellen anführt.
Jeder sollte m. E. nicht nur was Vorgegebenes blind übernehmen, sondern eben selber in der Bibel den Kontext dazu mal lesen. Das habe ich besonders wegen der Trinitätslehre erlebt, samt vielen Zitaten…
Denn wenn dieser nicht passt oder fraglich ist – wie wäre es manches mal mit der Korrektur, die dem anderen hilft? Einander zu helfen das Wort GOTTES besser zu verstehen anstatt einfach gleich was Schlechtes von anderen zu denken, ohne überhaupt zu schauen, was der andere damit meinen könnte? Finde ich pers. nicht gut.

Zitat
Dieses 'Zuballern' mit möglichst vielen Bibelstellen ist keine geistige Auseinandersetzung mit dem Text an sich, sondern dient lediglich der Zurschaustellung der eigenen Frömmigkeit.


Das ist eben nur deine rein persönliche Interpretation dessen, ohne dass du es wirklich weißt ob es so ist (wegen der „Zurschaustellung der eigenen Frömmigkeit“). Wieso also von vorne herein so?

Zitat
…die Bibel in die Hand zu nehmen, hat zwar einen erzieherischen Gedanken, ist aber verfehlt, denn er unterstellt, dass die Leser dies sonst nicht täten.


Nein, nicht unterstellt, sondern du hast das selber geschrieben (zumind. so hatte ich das verstanden und finde wichtig das auszudiskutieren). Und ich finde es auch einfach schade, dass auch du nur aufgrund von unbegründeten Meinung von „Zurschaustellung der eigenen Frömmigkeit“ (was reine Unterstellung ist) nicht bereit bist das oder jenes mal in der Bibel sich anzusehen und dann mir zu schreiben, wenn das so nicht passt und ich es falsch verstehe. Wäre das nicht besser?
Wozu werden auch die Tagestexte mit Kommentaren reingestellt (um dann einfach alles so zu übernehmen, weil alles gut ausgeschrieben und im Lesefluss ist?), wenn man sich nicht auch darüber austauschen kann?

Zitat
Wenn man anhand von Versen einen Gedanken entwickeln möchte oder etwas aufzeigen, dann sollte man diesen Text auch ausschreiben, dies empfinde ich als eine Art von Höflichkeit und nimmt dem Leser die Mühe ab, den konkreten Bezug zu dem Gesagtem erst suchen zu müssen.


Nur ich persönlich sehe das selber nicht so. Deswegen wollte ich darüber schreiben. Weil eben m. E. liegen da Probleme unter Umständen am:
1) Bestimmter Übersetzung;
2) Am Bestimmung des Schreibers, welcher Abschnitt zu betrachten sei, und
3) Eben interpretativer Vorgabe dazu (wie schon erwähnt als Beispiel: Trinität, wo auch alles ausgeschrieben wird, aber wenn man es trotzdem nicht selber reinschaut?).

Deswegen erachte ich als so sehr wichtig, dass man erstmal sich doch die Mühe macht (wir alle) und schlägt das mal in der Bibel nach und schaut, was überhaupt der Zusammenhang und nicht nur die Vorgaben dazu besagen. Wie oft werden Bibelstellen und Bibelabschnitte zitiert, die in Sackgasse führen (wie du z. B. aus meinen vergangenen Kommentar zu erkennen meinst), und deshalb wäre es wichtig das selber zu überprüfen.
Und bringen diese Kommentare und Zitate wirklich das, was man als solche voll akzeptieren will, weil man meint, dass das „eine Art von Höflichkeit“ ist und „ich brauche mir dann nicht die Mühe zu machen“ machen? Deswegen? Ich meine auch, dass Lese- und damit der Gedankenfluss sollten im Vergleich doch lieber dahinter gestellt werden, d. h. hinter der vorgegebenen Zitaten.
Denn nicht jeder muss alles nachlesen, wenn einem das klar ist. Meist nur da, wo die Aussagen „komisch“ vorkommen und dazu diese Bibelaussage überprüft wird.
(Außerdem bei dem, wieviel ich schreibe, würde das dann erst recht den Rahmen sprengen, die ganzen Zitate auszuschreiben, der jeder auch leicht im Internetbibel anklicken kann).
O.k., wir haben unterschiedliche Ansichten darüber, aber ich persönlich bin der Meinung, dass es nicht gerade gut ist nur Vorgegebenes zu lesen, sondern mal selber sich Überblick in dieser Richtung zu machen. (1.Thes 5:21).
Alles andere ist eher unbegründete Unterstellung. Oder nicht?

Das sind meine Gedanken und Beweggründe als nur Info, wieso so und nicht anderes meinerseits gemeint war. Was aber nicht bedeutet, dass du im Grunde falsch liegst. Denn ich bin sonst auch deiner Meinung - selbstverständlich!, auch wenn eben nicht mit allem. Muss/sollte man das?

Danke für deine klärenden Gedanken dazu.

Gruß


"Und dies ist das Zeugnis: dass GOTT uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in Seinem SOHN.
Wer den SOHN hat, hat das (wahre) Leben; wer den SOHN GOTTES nicht hat, hat das (wahre) Leben nicht.
"
1. Johannes 5:11,12.

 
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RE: Hebräerbrief, Kapitel 13, Vers 6

#99 von Topas , 02.01.2014 13:50

Jurek,

du verwechselst die Bibel benutzen und reihenweise aneinandergefügte Verse nachschlagen ohne das klar wird, wie der Schreiber überhaupt dazu denkt. Reine 'Beweistexte' für etwas sind sinnlos, wenn nicht Erläuterungen dazu gegeben werden.

Zitat
Nein, nicht unterstellt, sondern du hast das selber geschrieben (zumind. so hatte ich das verstanden und finde wichtig das auszudiskutieren)



Deine Motivation dazu bestand schon bevor ich dies schrieb!

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Verwechslungen

#100 von Jurek , 02.01.2014 15:13

Habe zu Kenntnis genommen.


"Und dies ist das Zeugnis: dass GOTT uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in Seinem SOHN.
Wer den SOHN hat, hat das (wahre) Leben; wer den SOHN GOTTES nicht hat, hat das (wahre) Leben nicht.
"
1. Johannes 5:11,12.

 
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Einer für alle(s)

#101 von Isai , 02.01.2014 18:50

Hallo


Zitat
Diese Zeichen aber sind geschrieben, damit ihr glaubt, dass Jesus der Christus ist, der Sohn Gottes, und damit ihr glaubend Leben habt in seinem Namen.
Johannes 20,31

Denn aus seiner Fülle haben wir alle empfangen, und zwar Gnade um Gnade.
Johannes 1,16


Die gute Botschaft von Jesus Christus bringt uns einzigartige Ermutigungen, die wir zu Beginn eines neuen Jahres ganz bewusst in Anspruch nehmen sollten.

Solchen, die unbefriedigt und enttäuscht sind, verheißt der Herr Jesus: "Wer irgend aber von dem Wasser trinkt, das ich ihm geben werde, den wird nicht dürsten in Ewigkeit" (Kap. 4,14).

Denen, die nach der Wahrheit hungern, stellt Er sich vor als das Brot des Lebens: "Wer zu mir kommt, wird nicht hungern" (Kap. 6,35).

Wer nicht weiß, wohin er sich wenden soll, dem sagt Jesus: "Ich bin das Licht der Welt; wer mir nachfolgt, wird nicht in der Finsternis wandeln, sondern wird das Licht des Lebens haben" (Kap. 8,12).

Denen, die sich nicht verteidigen können, die Unsicherheit oder Furcht empfinden, versichert Er, dass Er der Gute Hirte ist. Solchen, die Er errettet hat und die Ihm angehören, gilt seine Zusage: "Niemand wird sie aus meiner Hand rauben" (Kap. 10,28).

Allen, die auf der Suche sind nach dem Sinn des Lebens und nach Gott, sagt Er: "Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben" (Kap. 14,6).

Wer um einen lieben Angehörigen weint, dem ruft Er zu: "Ich bin die Auferstehung und das Leben; wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt" (Kap. 11,25).

Denen, die sich einsam fühlen, verheißt Er: "Ich bin bei euch alle Tage" (Matthäus 28,20).

Jesus Christus ist der Freund, der nie enttäuscht, wenn wir Ihm unser Leben anvertrauen.




Lieben Gruß,

Isai


Dadurch ist Gottes Liebe unter uns offenbar geworden, dass er seinen einzigen Sohn in die Welt sandte. Durch ihn wollte er uns das neue Leben schenken. Das Einzigartige an dieser Liebe ist: Nicht wir haben Gott geliebt, sondern er hat uns geliebt. Er hat seinen Sohn gesandt, damit er durch seinen Tod Sühne leiste für unsere Schuld.
(1. Johannes 4:9, 10 GN)

 
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RE: Einer für alle(s)

#102 von Jurek , 02.01.2014 19:19

Johannes-Evangelium ist ein herausragendes Buch, welches uns besonders viel Wichtiges zu sagen hat!


"Und dies ist das Zeugnis: dass GOTT uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in Seinem SOHN.
Wer den SOHN hat, hat das (wahre) Leben; wer den SOHN GOTTES nicht hat, hat das (wahre) Leben nicht.
"
1. Johannes 5:11,12.

 
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GOTT offenbart(e) sich

#103 von Isai , 03.01.2014 18:11

Hallo



Zitat
Gott hat sich nicht unbezeugt gelassen, indem er Gutes tat und euch vom Himmel Regen und fruchtbare Zeiten gab.
Apostelgeschichte 14,17


Kein Mensch kann Gott sehen. Aber gibt es deswegen keinen Gott? Das wäre eine törichte Schlussfolgerung. Denn wenn wir Ihn auch nicht sehen können, so hat Er uns seine Existenz doch auf vielfache Weise offenbart:

•Durch die Schöpfung. An seinem Werk erkennt man den Meister. "Das von Gott Erkennbare unter ihnen ist offenbar ... - denn das Unsichtbare von ihm wird geschaut, sowohl seine ewige Kraft als auch seine Göttlichkeit, die von Erschaffung der Welt an in dem Gemachten wahrgenommen werden -, damit sie ohne Entschuldigung seien" (Römer 1,19.20).

•Durch das Gewissen und persönliche Erfahrungen. Gott hat das Gewissen in jeden Menschen hineingelegt als einen Anzeiger für Gut und Böse (Römer 2,15). Und in unseren Lebensumständen lässt Er uns oft seine Güte erfahren (Matthäus 5,45; Apostelgesch. 17,25).

•Durch erfüllte Prophezeiungen. Gott, der allein die Zukunft kennt, hat in der Bibel viele Prophezeiungen gegeben, die sich erfüllt haben. "Erinnert euch ..., dass ich Gott bin und gar keiner wie ich; der ich von Anfang an das Ende verkünde" (Jesaja 46,9.10).

•Durch Jesus Christus, seinen Sohn. In Ihm hat Gott sich völlig offenbart. "Niemand hat Gott jemals gesehen; der eingeborene Sohn, der im Schoß des Vaters ist, der hat ihn kundgemacht" (Johannes 1,18).

Gott hat sich offenbart! Und jeder, der will, kann Ihn und seine Nähe und Liebe erfahren.





Lieben Gruß,

Isai


Dadurch ist Gottes Liebe unter uns offenbar geworden, dass er seinen einzigen Sohn in die Welt sandte. Durch ihn wollte er uns das neue Leben schenken. Das Einzigartige an dieser Liebe ist: Nicht wir haben Gott geliebt, sondern er hat uns geliebt. Er hat seinen Sohn gesandt, damit er durch seinen Tod Sühne leiste für unsere Schuld.
(1. Johannes 4:9, 10 GN)

 
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RE: GOTT offenbart(e) sich

#104 von Jurek , 03.01.2014 19:00

A m e n !


"Und dies ist das Zeugnis: dass GOTT uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in Seinem SOHN.
Wer den SOHN hat, hat das (wahre) Leben; wer den SOHN GOTTES nicht hat, hat das (wahre) Leben nicht.
"
1. Johannes 5:11,12.

 
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GOTT rettet durch JESUS CHRISTUS

#105 von Isai , 12.01.2014 14:28

Hallo


Zitat
Paulus, ... abgesondert zum Evangelium Gottes ... über seinen Sohn ... Jesus Christus, unseren Herrn.
Römer 1,1-4


Gedanken zum Römerbrief

Wenn wir von den Ergänzungen in diesen ersten Versen des Römerbriefes zunächst einmal absehen, finden wir darin den Ursprung der guten Botschaft, die Paulus verkündigte, und ihren Inhalt kurz umrissen.

Das Evangelium ist die gute Botschaft Gottes. Woher könnte die Rettung für den in Sünde gefallenen Menschen denn sonst kommen? Paulus predigte nicht irgendeine der von Menschen erdachten Religionen. Nein, seine Botschaft beruhte auf göttlicher Offenbarung.

Der Inhalt des Evangeliums ist Jesus Christus, der Sohn Gottes, der Herr. Und so grundlegend, wie sich das Evangelium in seinem Ursprung von jeder menschlichen Religion unterscheidet, so gegensätzlich sind auch die Inhalte.

Die Religionen versuchen aufzuzeigen, wie der Mensch sich selbst erlösen kann. Aber dieses Bemühen ist zum Scheitern verurteilt. Es gleicht Leitern, die man auf der Erde aufstellt, um den Himmel zu erreichen. Da mag die eine Leiter eine Sprosse mehr aufweisen als die andere - und doch sind alle viel zu kurz.

Nein, die Rettung kommt nicht von unten! Sie muss von oben kommen: Gott hat seinen Sohn auf die Erde gesandt. Jesus Christus ist Mensch geworden und für die Schuld verlorener Sünder in den Tod gegangen. Nur durch das Kreuz Jesu Christi kann die große Kluft überbrückt werden, die durch die Sünde entstanden ist.

Und nur in Jesus Christus können wir erkennen, wer der eine, wahre Gott ist. Er hat sich in seinem Sohn völlig zu erkennen gegeben. Das Kreuz Jesu beweist: Gott ist heilig und gerecht; Er kann Sünde nicht ungestraft hingehen lassen. Und es zeigt zugleich: Gott ist Liebe. Er hat seinen geliebten Sohn für uns hingegeben.





Ergänzend dazu möchte ich schreiben:

Auch wenn das Kreuz betont wird, so ist doch das vergossene BLUT JESUS CHRISTI das Sünden-sühnende.
Heilig und vollkommen.




Lieben Gruß,

Isai


Dadurch ist Gottes Liebe unter uns offenbar geworden, dass er seinen einzigen Sohn in die Welt sandte. Durch ihn wollte er uns das neue Leben schenken. Das Einzigartige an dieser Liebe ist: Nicht wir haben Gott geliebt, sondern er hat uns geliebt. Er hat seinen Sohn gesandt, damit er durch seinen Tod Sühne leiste für unsere Schuld.
(1. Johannes 4:9, 10 GN)

 
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zuletzt bearbeitet 12.01.2014 | Top

   

Seele / Geist
Das Laubhüttenfest

Joh 3:16
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