Kommentare zum Tagestexten aus „DER HERR IST NAHE“ und „DIE GUTE SAAT“

#1 von Jurek , 13.02.2010 11:10

Im Tagestext vom vergangenen Freitag, wurde die Stelle aus Markus 13:5,6 zitiert und kommentiert.
Zu dem Wort JESU daraus: „ich bin es!“ (bezogen auf falsche „Christusse“), meine ich (bitte ggf. um Korrekturen), dass damit nicht EIN Antichrist als eine Person, die in der Zukunft kommen soll gemeint ist, noch jemand, der buchstäblich sagen würde, dass er der JESUS CHRISTUS ist.
Diese falschen Christusse, sind m. E. alle diejenigen, die nicht das reine Evangelium verkünden, aber sich anmaßen in Namen GOTTES über bestimmte Punkte zu sprechen.
Das kann m. E. genauso auch der Haupt der katholische Kirche sein, wenn er mit seiner Kurie diese „ex cathedra“ spricht, als bindendes Dogma für alle gläubigen Katholiken. Weil damit wird m. E. im Ergebnis projiziert, dass das die Worte GOTTES, bzw. JESU sind, die von einem Stellvertreter Derer kommt.
Seid Ihr da einer anderen Meinung?

Ich bin auch nicht der Meinung wie manche Christen andeuten, dass das sich also wie in der Zukunft erfüllt, speziell am fleischlichen Volk Israel mit ihren Ansichten, noch wie auch immer in Besonderem für Christen.

In dem Tagestext las ich: [ZITAT]: „… es geht um Gottes Volk – um Israel in naher Zukunft. Sie erwarten das Erscheinen ihres Messias auf der Erde, wenn Er kommt, um sein Reich aufzurichten. Deshalb werden sie anfällig sein für so manchen falschen Christus (V.22), der vor dem wahren Christus auftreten wird. Und viele werden sich davon täuschen lassen.
Den Gläubigen heute … Verführung gibt es auch innerhalb der Christenheit … die ganz andere Ziele verfolgen…:
• sie greifen direkt die Person des Herrn Jesus an, indem sie z. B. die biblische Lehre über seine wahre Gottheit … in Zweifel ziehen…
[ENDE]

Ich persönlich zweifle in keinster Weise daran, dass JESUS göttlich ist. Aber dass das Christsein vom Glauben an einem Dreieinigen GOTT (im Sinn der klassischen Trinitätslehre) abhängt, daran zweifle ich schon = dass z. B. JESUS ein allmächtiger GOTT sei, bzw. ein Teil (davon) von dem einen Dreieinigen GOTT – gleichewig, gleichmächtig etc., = ist das ein direkter Angriff (auf wem oder was?) meinerseits bezüglich einer „biblische Lehre“??

Gruß!


 
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RE: Kommentare zum Tagestexten aus „DER HERR IST NAHE“

#2 von Jurek , 24.02.2010 14:08

Wie lernt man die Bibel besser kennen?

In einem Tagestext-Kommentar heißt es:

… damit es sitzt!

Ein Missionar in Korea erhielt unerwartet Besuch von einem jungen Christen, der durch seinen Dienst zum Glauben an den Herrn Jesus gekommen war. Der junge Mann hatte Hunderte von Kilometern zu Fuß zurückgelegt, um seinem „Vater im Glauben“ Bibeltexte vorzutragen, die er auswendig gelernt hatte. Zum Erstaunen des Missionars konnte er ihm, ohne zu stocken, die ganze Bergpredigt aufsagen.
Der Missionar lobte ihn, weil er so viel gelernt hatte. Aber er versuchte auch, ihm zu erklären, dass das Gelernte zunächst einmal nur im Kopfsitzt und dass es seinen Platz in unserem Herzen und Leben finden muss – wir müssen das Gelernte auch in die Tat umsetzen.
Da leuchteten die Augen des jungen Mannes auf. „Ja, das ist wahr! Und nur auf diese Weise habe ich die Bibelverse überhaupt lernen können“, erzählte er. „Zuerst hatte ich versucht, die Worte alle nacheinander auswendig zu lernen, aber da wollten sie nicht richtig sitzen. Doch plötzlich kam mir ein Gedanke, und dann habe ich es auf andere Weise versucht: Immer, wenn ich einen Abschnitt auswendig gelernt hatte, ging ich zu dem einen oder anderen heidnischen Nachbarn und versuchte das auszuführen, was das Wort mich lehrte. – Und dann merkte ich, dass die Worte auch ‚saßen’.“


Psalm 119:16


 
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RE: Kommentare zum Tagestexten aus „DER HERR IST NAHE“

#3 von Jurek , 11.06.2010 09:13

Aus dem Kommentar des Tagestextes „Die gute Saat“…

Zitat
Klage Jesu Christi
Im Dom zu Lübeck gibt es ein Gemälde aus dem 17. Jahrhundert, das die Überschrift trägt "Klage Jesu Christi an die undankbare Welt". Das Bild stellt Christus dar, wie Er die rechte Hand zum Segnen erhoben hat; mit der anderen deutet Er auf eine Bibel, die bei Kapitel 14 des Johannes-Evangeliums aufgeschlagen ist.
Die Inschrift - in großer Schrift rechts und links - lautet:
Ich bin das Licht - man siehet mich nicht.
Ich bin der Weg - ihr gehet mich nicht,
die Wahrheit - ihr glaubet mir nicht,
das Leben - man suchet mich nicht.
Ich bin reich - man bittet mich nicht.
Ich bin edel - man dienet mir nicht,
der Schönste - man liebet mich nicht.
Ich bin barmherzig - man vertrauet mir nicht.
Ich bin allmächtig - man fürchtet mich nicht.
Ich bin ein Lehrer - man folget mir nicht.
Werdet ihr verdammet - verweiset mir's nicht.


Nachdenkliche Worte auch über den Anspruch und Leistung …


 
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RE: Kommentare zum Tagestexten aus „DER HERR IST NAHE“

#4 von Jurek , 14.06.2010 08:39

Interessanten Tagestext haben wir (ich mit noch jemanden) heute aus „Die gute Saat“ betrachtet.
Dazu kommen wir auch zwei Gedanken:
Es geht nicht nur darum, dass man nur im Besonderen auf JESUS hört, sondern auch auf JEHOVA, Den man kennen soll (Joh 17:3). Und dass das ewige Leben wir jetzt schon haben…

Zitat
Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer mein Wort hört und dem glaubt, der mich gesandt hat, hat ewiges Leben und kommt nicht ins Gericht, sondern ist aus dem Tod in das Leben übergegangen.
Johannes 5,24


Darf ein gläubiger Christ eigentlich sagen: "Alle meine Sünden sind mir vergeben, ich habe nun das ewige Leben, ich bin ein Kind Gottes und bin gewiss, einmal bei Gott in der Herrlichkeit zu sein"? - Manche wittern da gleich Überheblichkeit und falsche Sicherheit. Aber bitte, was sagt denn der Herr Jesus Christus hier selbst dazu? "... der hat ewiges Leben und kommt nicht ins Gericht"!
Also gibt es diese unerhörte Möglichkeit, dass einer, während er noch in einem vergänglichen Körper steckt, ewiges Leben hat - es nicht bloß begehrt, ersehnt, erhofft oder erwartet, sondern es besitzt als ein Gut, dessen er gewiss ist.
Dieses "Haben" lassen sich die Jünger Jesu nicht als fromme Täuschung oder eingebildete Sicherheit ausreden. Es ist das Haben derer, die an den großen Gott glauben, der seinen Sohn, ihren Herrn Jesus Christus, als Heiland der Welt gesandt hat.
An Gott glauben, das ist im Grunde nichts anderes, als das Wort Jesu Christi hören - so hören, dass man Ihm vertraut und gehorcht. Und was für eine herrliche Gewissheit gibt es dann: das ewige Leben sein Eigen zu nennen und dem ewigen Gericht entronnen zu sein!
Wie dankbar können wir dem Herrn Jesus Christus sein, dass Er für Sünder gestorben ist! Wenn Ihm doch nur jeder sein Herz öffnen würde! Er will darin einziehen, es reinigen und für immer darin wohnen. Jedem, der Ihn im Glauben aufnimmt, gibt Er seinen Heiligen Geist, der uns lehrt und befähigt, so zu leben, wie es Gott gefällt - mit einem neuen Ziel, neuen Beweggründen und einem neuen, tiefen Glück.


Gibt es dazu in der Bibel ein Widerspruch, da es in Mat 24:13 heißt, dass erst wer bis ans Ende ausharrt (oder ausgeharrt haben wird), wird (erst dann) gerettet werden?


 
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RE: Kommentare zum Tagestexten aus „DER HERR IST NAHE“

#5 von Jurek , 16.06.2010 19:05

Ich meine, dass da kein Widerspruch ist, weil es auch nicht gilt, dass wir „einmal gerettet – für immer gerettet“ bleiben müssen.
Wir sind schon gerettet.., aber nur jetzt und heute. Wenn wir aber abfallen, dann werden wir aus dem „Buch des Lebens“ ausgelöscht…

Seit Ihr auch dieser Meinung?


 
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RE: Kommentare zum Tagestexten aus „DER HERR IST NAHE“

#6 von Maranate , 17.06.2010 13:36

Nein, dieser Meinung bin ich ganz und gar nicht. Wer mit dem Hl. Geist bei der Wiedergeburt versiegelt worden ist, bleibt dies auch bis zur Auferstehung. Abfallen wie es so gesagt wird, sehe ich eher so, dass man wohl auf Irrwegen sein kann, aber Gott lässt einen nicht los und bringt sein Kind auch wieder zurecht, also auf den richtigen Weg.

Einmal errettet - immer errrettet!

Wäre es nicht so, dann wäre Gott nicht treu.

So sehe ich das
lieber Gruß
Maranate


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RE: Kommentare zum Tagestexten aus „DER HERR IST NAHE“

#7 von Jurek , 17.06.2010 19:58

Manche Leute sprechen von dem „FREIEN Willen des Menschen“, die GOTT ihn verliehen hat…
Ich denke, dass diese Bezeichnung auch nicht richtig ist, denn es gibt nicht den FREIEN, sondern EIGENEN Willen, die GOTT dem Menschen zugesteht.
Deswegen auch – warum soll dann GOTT nicht treu sein? GOTT schon! Aber Menschen, mit ihren eigenen Willen immer?
Tut GOTT dann wider Willen des Menschen ihn halten?
Wenn JA, dann auch mit Adam und Eva, oder gar Luzifer und Dämonen, für die am Ende ein Happyend geben wird? …… = Wieso hat GOTT diese nicht „wieder zurecht, also auf den richtigen Weg“ gebracht?

Also wie ist noch mal diese Bibelstelle aus Heb 6:4-6 zu verstehen?

L. G.


 
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Kommentar zum Tagestexten aus „Die gute Saat“

#8 von Jurek , 12.01.2011 09:44

Wie ich finde, eine nicht nur sehr nachdenkliche Begebenheit (da es sehr viele Menschen betrifft), sondern auch eine wichtige Aussage, die uns alle betrifft!


Du sollst Jehova, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit deinem ganzen Verstand. Dieses ist das große und erste Gebot.“ - Matthäus 22,37.38

Der Evangelist Torrey war gebeten worden, sich mit einem liebenswürdigen und klugen jungen Mann zu unterhalten, der Prediger werden wollte. Bald stellte sich heraus, dass dieser sich für einen guten Menschen hielt und nicht glaubte, dass er Erlösung nötig habe. Auf die Frage, ob er Christ wäre, kam die prompte Antwort, das sei er schon immer gewesen.
Jesus Christus erklärt, dass der Mensch "von neuem geboren" werden muss (Johannes 3,3); aber damit konnte der junge Mann nichts anfangen. Torrey versuchte es dann mit der Frage, ob er denn nicht die größte Sünde begangen habe, die ein Mensch auf sich laden könne. "Nein, ganz und gar nicht", lautete die schnelle Entgegnung. "Ich habe ein vorbildliches Leben geführt." Es zeigte sich, dass er Mord für die größte Sünde hielt. Deshalb nahm der Evangelist seine Bibel heraus und bat ihn, Matthäus 22, Verse 37 und 38, zu lesen. Dann sagte er: "Wenn dieses Gebot, Gott zu lieben von ganzem Herzen, mit ganzer Seele und mit ganzem Verstand, das erste und größte ist, was muss dann die größte Sünde sein?" Er antwortete: "Die Übertretung dieses Gebotes."
"Haben Sie das Gebot gehalten? Haben Sie Gott immer von ganzem Herzen, ganzer Seele und ganzer Kraft geliebt? Haben Sie Ihm in allem den ersten Platz in Ihrem Leben gegeben?" - An die verneinende Antwort schloss sich die letzte Frage an: "Was haben Sie also getan?"
Das Gewissen des jungen Mannes war erwacht, und nachdenklich sagte er: "Ich habe die größte Sünde begangen, die ein Mensch begehen kann! Und es ist heute das erste Mal, dass ich das sehe."


Wirklich lieben wird JESUS nur der, der seine Retterliebe ganz persönlich erfahren hat und in eine lebendige Beziehung zu Ihm gekommen ist.


 
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RE: Kommentare zum Tagestexten aus „DER HERR IST NAHE“ und „DIE GUTE SAAT“

#9 von Jurek , 07.03.2011 11:30

Wer sind wirklich die „Heiligen“?
Z.B. in der röm.-kath. Kirche versteht man darunter nur bestimmte (meist verstorbene) Gläubige aus der katholischen Kirche, zu denen man auch um Fürsprache beten kann…
Was meint aber die Bibel dazu?

Aus dem Tagestext des „Der Herr ist nahe“-Kalenders:

Zitat

Paulus und Timotheus ... allen Heiligen in Christus Jesus, die in Philippi sind.
Philipper 1,1; 4,21.22

"Ich bin auch kein Heiliger!" - Wer diesen Ausdruck gebraucht, erkennt an, dass in seinem Leben nicht alles vollkommen ist; man hat dann nicht den Ehrgeiz, sich mit solchen zu vergleichen, deren Namen als "Heilige" in die Geschichte eingegangen sind.
Die Bibel, das Wort Gottes, versteht unter einem Heiligen ohnehin etwas ganz anderes. Sie sagt zunächst einmal: "Da ist kein Gerechter, auch nicht einer" (Römer 3,10). Aber alle, die zum Glauben an Jesus Christus gekommen sind, redet sie mit den Worten an: "Den Geheiligten in Christus Jesus, den berufenen Heiligen ..." Und selbst wenn die Rede einmal auf ihre früheren Sünden kommt, heißt es: "Aber ihr seid geheiligt, aber ihr seid gerechtfertigt worden in dem Namen des Herrn Jesus und durch den Geist unseres Gottes" (1. Korinther 1,2; 6,11).
Ein Heiliger genannt zu werden ist also nicht das Vorrecht bestimmter Märtyrer oder Frommer, sondern ist das Teil aller, die ihr Vertrauen auf den Herrn Jesus Christus gesetzt haben und auf das Sühnungswerk, das Er am Kreuz vollbracht hat. Jeder von uns kann zu dieser Schar von Heiligen gehören, und zwar durch den Glauben an Ihn (Apostelgesch. 26,18).
Aber kann denn ein Heiliger noch sündigen? Leider ja! Die Tatsache, dass man ein Erlöster des Herrn ist, beseitigt nicht unsere Neigung, zu sündigen. Wohl aber hat der Gläubige durch den Heiligen Geist die Kraft, es nicht zu tun. Zudem hat er eine neue Natur empfangen und neue Beweggründe, so dass er Freude daran hat, den Willen Gottes zu tun. Und wenn er dennoch in Sünde fällt, gibt es immer eine Hilfsquelle: Man muss sie dem Herrn im Gebet bekennen.


Ich finde diese Aussagen informativ und erklärend zu der obigen Frage.


 
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wer ist heilig?

#10 von Maranate , 12.03.2011 09:52

Zitat
Wer sind wirklich die „Heiligen“?
Z.B. in der röm.-kath. Kirche versteht man darunter nur bestimmte (meist verstorbene) Gläubige aus der katholischen Kirche, zu denen man auch um Fürsprache beten kann…
Was meint aber die Bibel dazu?



Es nannte ein junger Mann den Herrn Jesus Christus in der Schrift "gut". Jesus aber antwortete, es wäre nur EINER "gut" - nämlich GOTT.

Ebenso ist es mit der Heiligkeit. Gott allein ist absolut heilig, absolut sündlos und rein. Genau aus diesem Grund, kann kein Mensch, auch nicht ein Papst einfach hergehen und irgendwelche Menschen "heilig" sprechen. Was bedeutet denn eigentlich "heilig"? abgesondert sein von der Welt für Gott
Es bedeutet aber nicht zugleich, dass man deshalb nicht mehr in dieser Welt lebt, nein, sondern es geht dabei um eine innere Einstellung, um eine Überzeugung. Wie kommt man zu dieser? Kann man sich denn selbst "heiligen"? Reicht es, wenn ich mich von der Welt trenne und in ein Kloster eintrete, nur noch bete, faste und enthaltsam aller weltlichen Annehmlichkeiten lebe? Ist man dann ein Heiliger?

Ein absolutes NEIN dazu!
Jeder Mensch, der von neuem geboren wurde, also im Geist geboren = wiedergeboren, dieser ist "heilig", dieser gehört zur göttlichen Familie und wurde mit dem Hl.Geist versiegelt und für Gott abgesondert. Ein solcher Mensch wird von Gott persönlich geheiligt, gereinigt, abgesondert, befähigt usw.


der HERR kommt bald

 
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RE: wer ist heilig?

#11 von Georg , 12.03.2011 18:03

Hallo Maranate!

Vollste Zustimmung dazu! ;)
Ich verstehe das auch so wie Du, dass nicht der Papst oder ein Mensch spricht einen anderen lebenden Manschen heilig (in der Katholischen Kirche oft werden fast nur die toten Menschen als heilig gesprochen), sondern nur Gott.

Liebe Grüße!
Georg


 
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Ein Vergleich zw. WTG und „Gute Saat“-Tagestexten:

#12 von Jurek , 18.05.2011 17:12

WT-Tagestext 16. Mai 2011:

Zitat
…„Halten wir uns eng an die Anleitung der Sklavenklasse, dann wird uns Jehova segnen“


„Gute Saat“ Tagestext 15. + 16. Mai 2011:

Zitat
Dann kommen Pharisäer und Schriftgelehrte von Jerusalem zu Jesus und sagen: Warum übertreten deine Jünger die Überlieferung der Ältesten? Denn sie waschen ihre Hände nicht, wenn sie Brot essen. Er aber antwortete und sprach zu ihnen: Und warum übertretet ihr das Gebot Gottes um eurer Überlieferung willen?
Matthäus 15,1-3

Gottes Wort oder Menschenworte?
Hier werden wir Zeugen eines interessanten Gesprächs über den Wert und die Verbindlichkeit von Traditionen. Die geistlichen Führer Israels beanstandeten, dass Jesus und seine Jünger die "Überlieferungen der Ältesten" missachteten. Damit meinten sie Auslegungen und Erweiterungen des von Gott gegebenen Gesetzes, die seit langer Zeit von den Schriftgelehrten vorgenommen und mündlich überliefert worden waren.
Unser Bibelabschnitt zeigt uns:
•Jesus Christus, der Sohn Gottes, betrachtet nur das direkte Gebot Gottes als verbindlich, so wie es damals im Gesetz vom Sinai und in den übrigen Heiligen Schriften vorlag.
•Dabei kritisiert Jesus nicht das Bemühen der Schriftgelehrten um das Verständnis des Alten Testaments, aber Er macht deutlich, dass nicht ihre Auslegung des Gesetzes, sondern nur das Gesetz Gottes selbst Autorität besaß.
•Der Sohn Gottes weist die willkürlichen Erweiterungen der Gebote zurück, vor allem dort, wo sie mit dem ursprünglichen Gebot Gottes in direktem Widerspruch stehen.
Diese zusätzlichen Gebote tadelt der Herr als "Menschengebote", die zur Heuchelei verleiten. Das Ergebnis davon beschreibt Er mit den Worten: "Dieses Volk ehrt mich mit den Lippen, aber ihr Herz ist weit entfernt von mir" (V. 7-9).
Wir lernen daraus, welchen Wert das Wort Gottes selbst besitzt gegenüber allen menschlichen Formen und Traditionen und dass es darauf ankommt, wie unser Herz zu Gott steht.

Der Sachwalter aber, der Heilige Geist, den der Vater senden wird in meinem Namen, der wird euch alles lehren und euch an alles erinnern, was ich euch gesagt habe.
Johannes 14,26

Der Herr Jesus Christus hat, wie wir gesehen haben, die religiösen Überlieferungen, die die Heiligen Schriften des Alten Testaments auslegen und erweitern sollten, nicht als Gottes inspiriertes Wort anerkannt.
Allerdings sollte das geschriebene Wort Gottes nicht auf das Alte Testament beschränkt bleiben. In seinen Abschiedsworten an die Jünger, kurz vor seiner Gefangennahme und Kreuzigung, erklärt Jesus, dass der Heilige Geist auf die Erde kommen und sie an alles erinnern würde, was Er gesagt hatte, dass Er sie in die ganze Wahrheit leiten und ihnen auch Mitteilungen über die Zukunft machen würde (Kap. 15,26.27; 16,13.14).
Gemäß dieser Ankündigung des Herrn entstanden dann unter der Leitung des Heiligen Geistes, durch göttliche Inspiration, die verschiedenen Schriften des Neuen Testaments. Sie besitzen dieselbe göttliche Autorität wie die Bücher des Alten Testaments und wurden daher von den ersten Christen ebenfalls als Heilige Schrift anerkannt. So führte der Apostel Paulus in einem seiner Briefe schon ein Wort aus dem Lukas-Evangelium an. Und Petrus stellte die Briefe von Paulus ausdrücklich auf dieselbe Ebene wie "die übrigen Schriften" (vgl. 1. Timotheus 5,18; 2. Timotheus 3,16; 2. Petrus 1,21; 3,15.16).
Wir müssen nur anfangen, die Heilige Schrift zu lesen, dann spüren auch wir, dass es der Geist Gottes war, der die Schreiber erfüllt und geleitet hat. Und wie viel besser ist es dann, Gott und seinem Wort zu glauben und sich danach auszurichten, anstatt auf fehlbare Menschenworte zu bauen!


Ist da nicht ein großer Unterschied zwischen solchen Kommentaren?


 
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Welche Religion ist die richtige, wo man Rettung erlangt?

#13 von Jurek , 08.08.2011 19:51

Etliche Gruppierungen meinen, dass ihre Institution (ob das Kirche, Organisation oder sonst wie genannt wird), die Rettung verschaffen kann, wie manche Aussagen das verraten, wie z.B. „Die Menschen in die Organisation führen, damit sie wie in einer Arche gerettet werden“, o. ä.

Hier Kommentar aus einem Tagestext („Die gute Saat“ vom 9. Aug.’11):

Zitat
Jesus spricht zu Thomas: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater als nur durch mich.
Johannes 14,6

Im Gespräch mit einer Gruppe junger Leute: Darunter sind ein Moslem, ein Jude, ein Buddhist und mehrere, die sich Christen nennen. Vier verschiedene Religionen also. Ich stelle ihnen die Frage: "Welche Religion führt zu Gott, führt in die ewige Herrlichkeit?" Fragend blicken sie mich an. Ihre eigenen Vorstellungen haben sie ja schon genannt. Jetzt erwarten sie, dass auch ich "Farbe bekenne".
"Gar keine!", so lautet meine Antwort: "Gar keine Religion kann uns zu Gott führen." - Das muss ich ihnen natürlich erläutern. Religiöse Zeremonien und Formen, religiöse Lehrsätze und sittliche Vorschriften können uns nicht wirklich zu Gott führen. Den Himmel auf diesem Weg erreichen zu wollen würde bedeuten, aus eigener Kraft und in eigener Gerechtigkeit zu Gott finden und vor Ihm bestehen zu wollen.
Weil wir Sünder sind und uns von Gott entfernt haben, muss Gott selbst sich uns offenbaren und uns den Weg zurück zu Ihm bahnen. Und das hat Gott getan, in seinem Sohn Jesus Christus. Daher ist der christliche Glaube in seinem ursprünglichen, biblischen Sinn auch nicht der Glaube an eine Religion, sondern der Glaube an eine Person - der Glaube an Jesus Christus, den einzigen Mittler zwischen Gott und Menschen, der sich selbst gab als Lösegeld für alle (1. Timotheus 2,5.6). Erläuternd füge ich hinzu:
"Das geschah auf dem Kreuz, wo der Herr Jesus für unsere Sünden im Strafgericht Gottes war. Seit 30 Jahren darf ich nun schon an Ihn glauben als meinen persönlichen Heiland und Erlöser. Ihn braucht auch ihr." Interessiert haben die jungen Leute zugehört. Ihnen ist klar geworden, wie persönlich der christliche Glaube ist. Darüber wollen sie gern weiter nachdenken.


 
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Wer noch kein Christ ist, warum ist er/sie es nicht?

#14 von Jurek , 07.12.2011 18:54

Das Wort ist gewiss und aller Annahme wert, dass Christus Jesus in die Welt gekommen ist, um Sünder zu erretten.
1. Timotheus 1,15

Warum sind Sie kein Christ?
Ist es, weil Sie sich fürchten, von Ihren Freunden und Bekannten belächelt zu werden?
-Jesus Christus sagt: "Wer irgend sich meiner und meiner Worte schämt ..., dessen wird sich auch der Sohn des Menschen schämen." Markus 8,38
Oder stoßen Sie sich am Lebenswandel von Menschen, die sich als gläubig bezeichnen?
-Gottes Wort sagt: "So wird nun jeder von uns für sich selbst Gott Rechenschaft geben." Römer 14,12
Vielleicht denken Sie, dass Gott mit Ihnen und Ihren Werken schon zufrieden sein müsse?
-Jesus Christus sagt: "Wenn jemand nicht von neuem geboren wird, so kann er das Reich Gottes nicht sehen." Johannes 3,3
Könnte es sein, dass Sie nicht bereit sind, die Sünde und alles, was Sie von Christus abhält, um seinetwillen aufzugeben?
-Christus sagt: "Was wird es einem Menschen nützen, wenn er die ganze Welt gewinnt, aber seine Seele einbüßt?" Matthäus 16,26
Oder fürchten Sie, Christus werde Sie nicht annehmen?
-Er ruft Ihnen zu: "Wer zu mir kommt, den werde ich nicht hinausstoßen." Johannes 6,37
Vielleicht fragen Sie sich besorgt, ob Sie bis ans Ziel durchhalten werden.
-Paulus sagt: "Ich bin guter Zuversicht, dass der, der ein gutes Werk in euch angefangen hat, es vollenden wird bis auf den Tag Jesu Christi." Philipper 1,6


 
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RE: Wer noch kein Christ ist, warum ist er/sie es nicht?

#15 von Jurek , 21.12.2011 15:25

Das Unedle der Welt und das Verachtete hat Gott auserwählt.
1. Korinther 1:28

Alle von Menschen erdachten Religionen stellen Anforderungen an das Tun und Lassen des Menschen, die er erfüllen muss, um zu Gott zu kommen. Schon von ihrer Konzeption her sind diese Religionen im Grunde nur für solche Leute geeignet (wenn sie sansonsten das Richtige lehren sollten!), die sich zutrauen, ein besonders gutes Leben zu führen, oder die eine besonders religiöse Veranlagung besitzen. Aber für Verlorene, Verzweifelnde, Geringe, Kraftlose bieten diese Religionen keine Hilfe, keinen Rat, keinen Ausweg. Kalt und ohne Erbarmen überlassen sie die Menschen ihrem Schicksal.
Das Evangelium von der Gnade Gottes aber wendet sich gerade an solche Menschen, die einen Helfer, einen Erlöser, einen Seligmacher nötig haben. Der barmherzige Gott neigt sich zu allen herab, an denen die Menschen - auch die religiösen unter ihnen - achtlos vorbeigehen. Darum rekrutiert sich das Volk des Herrn aus solchen, die ihre verlorene Lage erkannt haben, die wissen, dass sie Errettung nötig haben und deshalb das Evangelium annehmen.
Die weltlich Weisen und Religiösen kommen dagegen nur sehr schwer zum Licht, weil ihnen ihre Selbstgerechtigkeit im Weg steht. Sie denken zu hoch von sich selbst und zu gering von Gottes Gerechtigkeit und Gnade. So verschmähen sie die Erlösung, die Gott ihnen in Christus anbietet.
Wenn jemand so denkt wie damals der Pharisäer im Tempel von Jerusalem: „O Gott, ich danke dir, dass ich nicht bin wie die Übrigen der Menschen“, dann kann ihm nicht geholfen werden.
Wer aber wie der Zöllner in dieser Begebenheit unter der Last seiner Sünden leidet und sie Gott bekennt, dem wird vergeben (Lukas 18:9-14). Christus ist sein Retter und Helfer, der ihn niemals allein lassen wird.

Ja, dem einen wird noch was dazu gegeben werden, dem anderen auch das weggenommen, was er zu haben meint...


 
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Seele / Geist
Das Laubhüttenfest

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