"wir brauchen nix, wir haben schon.."

#166 von Jurek , 02.04.2015 07:53

Den heutigen Tagestext finde ich interessant, weil dieser die Typische ablehnende Aussage von Leuten wiedergibt, wenn man sie über CHRISTUS anspricht: „Nein, danke, wir haben schon unsere Religion!“ -(so als ob sie wüssten, dass man denen eine Religion anbieten will…):

Hier der Auszug davon:

Zitat
Wer den Sohn hat, hat das Leben wer den Sohn Gottes nicht hat, hat das Leben nicht.
1. Johannes 5:12

… Unter den Reisenden war auch ein Priester, der das Traktat mit den Worten zurückwies: „Ich danke Ihnen, aber ich habe meine Religion.“ Die gläubige Frau erwiderte freundlich: „Und ich – ich habe Christus.
Deshalb ist die Frage so wichtig, ob wir nur eine Religion haben, nur theoretische Überzeugungen oder äußere Frömmigkeit, oder ob wir Christus selbst haben. Sind wir in lebendiger Verbindung mit Ihm unterwegs zur Herrlichkeit? „Ich bin gekommen, damit sie Leben haben und es in Überfluss haben.“ Johannes 10:10


"Und dies ist das Zeugnis: dass GOTT uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in Seinem SOHN.
Wer den SOHN hat, hat das (wahre) Leben; wer den SOHN GOTTES nicht hat, hat das (wahre) Leben nicht.
"
1. Johannes 5:11,12.

 
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RE: "wir brauchen nix, wir haben schon.."

#167 von Schrat , 02.04.2015 08:52

Lieber Jurek,

diese Reaktion, die man als Zeuge Jehovas ja auch erlebt, wenn man von Haus-zu-Haus gehet, erinnert mich an die Aussage der Gemeinde Laodicea (Off 3:17) "...ich bin reich, ich brauche nichts....."in der Offenbarung . Und Jesus antwortet "...Du bist arm und nackt...."

Gruß
vom Schrat


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Das wichtigste Ereignis in der Menschheitsgeschichte

#168 von Jurek , 03.04.2015 08:30

Heutiger Tagestext:

Zitat
Um die neunte Stunde aber schrie Jesus auf mit lauter Stimme und sagte: Eli, Eli, lama sabachthani?, das heißt: Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?
Matthäus 27:46

Die ganze Nacht hindurch war Jesus verhört worden. Falsche Zeugen hatten Aussagen gegen Ihn gemacht. Der Hohepriester und das Synedrium hatten Ihn völlig zu Unrecht angeklagt. Wussten sie nicht, was Er getan und gelehrt hatte? – Der Sohn Gottes wurde verspottet, geschmäht, geschlagen und angespien. Früh am nächsten Morgen führten seine Ankläger Ihn in den Gerichtshof des römischen Statthalters Pilatus und forderten seinen Tod. Ihnen selbst war ja der Vollzug der Todesstrafe untersagt. Doch der römische Richter bezeugte ihnen mehrmals, dass er keine Schuld an Jesus finden konnte. Gegen sein eigenes Gewissen verurteilte Pilatus schließlich den Herrn der Herrlichkeit zum Tod. Seine Soldaten behandelten Jesus mit roher Gewalt und misshandelten Ihn, bevor sie Ihn ans Kreuz schlugen. Die Juden hörten nicht auf, Ihn zu verspotten. All das ertrug der Herr ohne Widerspruch. Er verteidigte sich nicht. Doch zur Mittagszeit bedeckte Dunkelheit das ganze Land bis drei Uhr nachmittags, als der Herr mit lauter Stimme rief: „Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?“ Diese Leiden waren noch weit schlimmer als alles, was Menschen Ihm angetan hatten. Christus fühlte sie viel tiefer, als wir es uns vorstellen können. Wusste Er denn nicht, warum Gott Ihn verlassen hatte? Er wusste es sehr wohl: Er litt dort nicht für eigene, sondern für fremde Schuld! Das alles nahm der Sohn Gottes aus Liebe zu uns auf sich, damit wir die Vergebung unserer Sünden empfangen können!


JESUS wusste es, warum gerade in so einer Stunde Ihn GOTT verlassen hat, auch wenn Er immer GOTT treu war und als Er auch noch zuletzt die Schriften zitierte! (Ps.22).
Genauso Mat 26:39,42,44 sehe ich in Verbindung mit Mat 26:53,54. …
Es ist wirklich wichtig mal darüber nachzusinnen und die großen Dinge dahinter immer wieder aufs Neue zu entdecken!


"Und dies ist das Zeugnis: dass GOTT uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in Seinem SOHN.
Wer den SOHN hat, hat das (wahre) Leben; wer den SOHN GOTTES nicht hat, hat das (wahre) Leben nicht.
"
1. Johannes 5:11,12.

 
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RE: Das wichtigste Ereignis in der Menschheitsgeschichte

#169 von Schrat , 03.04.2015 08:34

Lieber Jurek,

Jesus Christus unseres größeres "Passah"! (1. Kor. 5:7)

Diesmal fällt der 14. Nisan genau mit dem Karfreitag der Christenheit zusammen.

Gruß
vom Schrat


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RE: Das wichtigste Ereignis in der Menschheitsgeschichte

#170 von Jurek , 03.04.2015 08:36

Warum muss sich das aber nach jüdischen Kalender ausrichten, dass habe ich immer noch nicht verstanden (genauso wie das mit nur 1x im Jahr).
Gegebenenfalls Antwort/en darauf bitte aber unter HERRENMAHL

Gruß


"Und dies ist das Zeugnis: dass GOTT uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in Seinem SOHN.
Wer den SOHN hat, hat das (wahre) Leben; wer den SOHN GOTTES nicht hat, hat das (wahre) Leben nicht.
"
1. Johannes 5:11,12.

 
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Mat 7:3

#171 von Jurek , 24.04.2015 08:36

Aus heutigem Tagestext:

Zitat
Sei mir gnädig, o Gott, nach deiner Güte! Nach der Größe deiner Erbarmungen tilge meine Übertretungen! Wasche mich völlig von meiner Ungerechtigkeit, und reinige mich von meiner Sünde!
Psalm 51:3,4

Stellen Sie sich einmal vor, jemand nennt uns folgende Gründe, warum er sich nicht wäscht:
-Ich wurde als Kind immer gezwungen, mich zu waschen.
-Waschen nimmt zu viel Zeit in Anspruch.
-Wer sich wäscht, denkt, er sei sauberer als andere.
-Die Seifenproduzenten sind nur hinter unserem Geld her.
-Mein Nachbar hätte es viel nötiger als ich.
-Wenn ich älter und schmutziger werde, dann …
Im wörtlichen wie im übertragenen Sinn geht es um die Frage: Verspüre ich ein Bedürfnis nach Reinheit und Frische, und habe ich noch ein Empfinden für Unreinheit? König David, der Sprecher in unserem Psalm, hat nach dem Ehebruch mit Bathseba den Gedanken an seine Schuld zuerst verdrängen wollen. Da kommt der Prophet Nathan zu David, um ihm seine Unreinheit zu zeigen und sein Gewissen aufzuwecken. Nathan erzählt ihm von einem reichen Mann, der einem Armen das einzige Lamm weggenommen hatte. Sofort fällt der König ein Urteil über den schuldigen Reichen. Doch da trifft ihn wie ein Donnerschlag das Wort des Propheten: „Du bist der Mann!“ Das ruft David seine Schuld deutlich ins Bewusstsein (siehe 2. Samuel, Kap. 11 u. 12, sowie Psalm 51.). Wir fragen uns: Hat das prophetische „Du bist der Mann!“ mein Gewissen schon erreicht? Hat es mich so getroffen, dass ich dann nicht mehr auf andere gezeigt habe, die es vermeintlich nötiger hätten? Habe ich ganz persönlich die Reinigung von meinen Sünden erfahren?


Interessant finde ich dabei, wie wir Menschen so manches Mal neigen was bei anderen zu sehen und das zu verurteilen, aber nicht bei sich selbst…
Der Prophet Nathan war auch recht mutig sowas einem König zu sagen! Aber es war notwendig!
Bei uns ist es auch notwendig einander zu helfen unsere Fehler zu erkennen um sie dann korrigieren zu können, und da ist es gut, wenn jemand da ist, der dabei einem die Augen zu öffnen hilft.


"Und dies ist das Zeugnis: dass GOTT uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in Seinem SOHN.
Wer den SOHN hat, hat das (wahre) Leben; wer den SOHN GOTTES nicht hat, hat das (wahre) Leben nicht.
"
1. Johannes 5:11,12.

 
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RE: Mat 7:3

#172 von Schrat , 24.04.2015 10:09

Lieber Jurek,

wir alle brauchen mal eine Zurechtweisung. Für denjenigen, der zurecht weist, ist das dann auch oft sehr schwer, denn er weiß nicht, wie der Zurechtgewiesene reagieren wird. Wie im Falle Nathans und des Königs könnte sogar das eigene Leben in Gefahr geraten.
Es erfordert also viel Mut und Liebe zur Gerechtigkeit und Wahrheit, um solch eine manchmal notwendige und schmerzhafte Zurechtweisung zu erteilen. Man sollte dabei als Zurechtweisender erkennen lassen, daß es nicht darum geht, jemanden "auszuschimpfen" oder zu blamieren, sondern, daß trotz allem man den Zurechtzuweisenden liebt und wieder auf den rechten Weg bringen möchte.

Ich mußte im engsten Familienkreis vor kurzem solch eine strenge Zurechtweisug erteilen. Das fällt einem nicht leicht, ist aber manchmal erforderlich.

Gruß
vom Schrat


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keiner ist vor GOTT besser als ein anderer

#173 von Jurek , 03.05.2015 06:52

Zitat
Man sollte dabei als Zurechtweisender erkennen lassen, daß es nicht darum geht, jemanden "auszuschimpfen" oder zu blamieren, sondern, daß trotz allem man den Zurechtzuweisenden liebt und wieder auf den rechten Weg bringen möchte.


Deswegen ist - werter Schrat - auch immer wichtig wenn, dann nur KONSTRUKTIVE und KEINE DESTRUKTIVE Kritik zu betreiben.
Es muss echte und ehrliche LIEBE dahinter sein, anderen mit allerbester Absicht helfen zu wollen.


Ein anderes Thema aus der heutigen Tageslosung:

Zitat
Alle haben gesündigt und erreichen nicht die Herrlichkeit Gottes und werden umsonst gerechtfertigt durch seine Gnade, durch die Erlösung, die in Christus Jesus ist.
Römer 3:23,24

Damit verlorene Sünder passend werden für die Gegenwart und die Herrlichkeit Gottes, musste etwas Grundlegendes geschehen. Sie konnten nicht ohne Weiteres gerechtfertigt werden. Dennoch geschieht die Rechtfertigung umsonst: Sie ist ein Geschenk, eine Gabe der freien Gnade Gottes. – Wie kann das sein? Voraussetzung für die Rechtfertigung von Sündern ist die Erlösung aufgrund des Sühnopfers Jesu Christi. Das ist die gerechte Grundlage, auf der Gott schuldigen Sündern vergibt. Mehr noch, sie werden ganz freigesprochen von aller Schuld. Gott spricht sie gerecht. Das ist es, was Rechtfertigung bedeutet. Darauf hat der Sünder nicht den geringsten Anspruch er hat das Gegenteil verdient. Diese Rechtfertigung empfangen nur solche Menschen, die ihr Vertrauen auf Christus setzen. Das wurde schon in Vers 22 gesagt. Alle Menschen haben gesündigt, aber es werden nicht alle gerechtfertigt. Doch das Angebot dazu wird allen gemacht. Das Erlösungswerk Jesu Christi ist die Grundlage für jeden Segen, den Gott dem Menschen anbietet und gibt. Nur in Ihm haben die Glaubenden „die Erlösung durch sein Blut, die Vergebung der Vergehungen, nach dem Reichtum seiner Gnade“ (Epheser 1,7). Das zeigt: Wenn auch die Rechtfertigung und die Erlösung für jeden Sünder, der an Christus glaubt, „umsonst“ sind, für Christus selbst war unsere Erlösung nicht umsonst. Sie hat Ihn den höchsten Preis gekostet, den Preis seines Lebens – sein Blut!


Ja, wir, die zum neuen Leben (wieder)geboren sind, werden schon jetzt gerechtfertigt (bzw. gerecht gesprochen) vor GOTT, sonst hätten wir KEINE Chance gerettet zu werden!


"Und dies ist das Zeugnis: dass GOTT uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in Seinem SOHN.
Wer den SOHN hat, hat das (wahre) Leben; wer den SOHN GOTTES nicht hat, hat das (wahre) Leben nicht.
"
1. Johannes 5:11,12.

 
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RE: keiner ist vor GOTT besser als ein anderer

#174 von Topas ( Gast ) , 03.05.2015 07:07

Nun ja, die Menschheit erwartet ein fürchterliches Ende. Eine solche Warnung kann man durchaus als destruktiv ansehen, auch wenn sie eine Aufforderung zur Umkehr bedeutet.
Irgendwann ist Schicht im Schacht und auch die oftmals beobachtbaren Selbstrechtfertigungen helfen nicht mehr. Angesichts nackter Wahrheiten wird das Liebesspielchen zwischen konstruktiver und destruktiver Kritik wegschmelzen und sich als Konstrukt menschlicher Befindlichkeiten herausstellen, wie das Gesichtspuder barocker Damen.

Topas

RE: keiner ist vor GOTT besser als ein anderer

#175 von Jurek , 03.05.2015 07:15

Wie meinen (nicht angemeldeter) Topas?

Deine erste zwei Zeilen (wie ich das verstanden habe) widersprechen m. E. dem Rest.

Gruß


"Und dies ist das Zeugnis: dass GOTT uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in Seinem SOHN.
Wer den SOHN hat, hat das (wahre) Leben; wer den SOHN GOTTES nicht hat, hat das (wahre) Leben nicht.
"
1. Johannes 5:11,12.

 
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auf was kommt es wirklich an?

#176 von Jurek , 21.05.2015 10:34

Aus heutiger Tageslosung:

Zitat
Jesus antwortete und sprach zu ihm: Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Wenn jemand nicht von neuem geboren wird, so kann er das Reich Gottes nicht sehen.
Johannes 3:3

Nikodemus (Teil 4)

Mit diesen Worten gibt der Herr Jesus die Grundlage des wahren Christentums an. Nikodemus hat gesagt: „Wir wissen“, und jetzt sagt ihm der Sohn Gottes, was zu einer Lebensverbindung mit Gott nötig ist: „Wahrlich, wahrlich, ich sage dir …“ Jetzt kommt es darauf an, auf die Stimme Dessen zu hören, der die Wahrheit ist. „Ich sage dir“, darum geht es! „Unser Wissen“ ist von untergeordneter Bedeutung. Wer in das Reich Gottes eingehen will, muss zuerst lernen, dass er das nicht von sich aus kann. Er muss die Tatsache akzeptieren, dass eine grundlegende Veränderung nötig ist: Er muss „von neuem geboren werden“. Es kommt also nicht auf unser Tun oder Lassen an, sondern auf etwas, was an uns geschieht. Uns kann der Vorsatz nicht helfen, ab heute durch neue Werke Gott zu dienen, sondern wir müssen selbst neu werden. Es genügt nicht, anders zu leben, sondern wir müssen anders geboren werden – „von neuem“. Der natürliche Mensch – der Mensch, wie er von Geburt an ist –, taugt nicht für das Reich Gottes. Wer hier an „den guten Kern“ im Menschen glaubt, täuscht sich gewaltig. Der Kern des Menschen, sein Herz, ist von der Sünde angetastet. Und alles, was daraus hervorkommt, ist irgendwie mit dem Makel der Sünde befleckt. Da hilft nur ein radikaler Neuanfang – die neue Geburt, die Geburt aus Gott. Zu dieser neuen Geburt können wir nicht durch eigene Leistungen beitragen. Das neue Leben, das ewige Leben, empfangen wir nur durch den Glauben an den Sohn Gottes.


Angesicht dessen, dass Nikodemus das mit der Wiedergeburt hätte wissen müssen (V.10) - was dann auch morgen zu dem Thema betrachtet werden wird in Verbindung mit Hes 36:26,27 -, geht es hierbei nicht erst um künftige Dinge im GOTTES Königreich, dass man erst dann wiedergeboren werden wird, sondern in dem Fall geht es und JETZT!
Das sind u. a. die wichtigen Dinge, auf die es wirklich ankommt.


"Und dies ist das Zeugnis: dass GOTT uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in Seinem SOHN.
Wer den SOHN hat, hat das (wahre) Leben; wer den SOHN GOTTES nicht hat, hat das (wahre) Leben nicht.
"
1. Johannes 5:11,12.

 
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Pfingsten – einer der bedeutenden Ereignisse in christlicher Geschichte!

#177 von Jurek , 24.05.2015 07:54

Zitat
Ihr werdet Kraft empfangen, wenn der Heilige Geist auf euch herabkommt und ihr werdet meine Zeugen sein, sowohl in Jerusalem als auch in ganz Judäa und Samaria und bis an das Ende der Erde.
Apostelgeschichte 1:8

Als der Heilige Geist damals, am Pfingsttag, auf die Erde kam, hatte das gewaltige Auswirkungen. Nach der Kreuzigung Jesu hatten sich seine Jünger aus Furcht vor den Juden noch ängstlich hinter verschlossenen Türen verborgen. Nun aber verkündigten sie frei und offen das Evangelium von Jesus Christus, dem gekreuzigten Nazarener. Und es war nicht nur ein Strohfeuer, nicht nur momentane Begeisterung. Die Nüchternheit der Predigt von Petrus in Apostelgeschichte 2 und die weiteren Zeugnisse der ersten Christen in der Apostelgeschichte zeigen, wie tief die Sache ging. Der Heilige Geist wohnte jetzt in ihnen und rüstete sie, die schwachen Menschen, mit göttlicher Kraft aus. Diese Kraft spürten auch die Zuhörer. Gottes Wort drang ihnen ins Herz und rüttelte ihr Gewissen wach. Sie folgten der Aufforderung der Apostel, kehrten um zu Gott und glaubten an das Evangelium. Und so empfingen auch sie selbst den Heiligen Geist. Das gilt bis heute: Der Heilige Geist wohnt in jedem, der an Christus und sein Erlösungswerk glaubt. Er wirkt durch schwache Menschen. Hindernisse gibt es nur dort, wo Menschen im Widerspruch oder Ungehorsam gegen das Wort Gottes verharren wollen. Und die Wirkung an den Zuhörern ist auch noch dieselbe. Kein Mensch würde errettet werden, wenn nicht der Heilige Geist und Gottes Wort ihr Werk an Herz und Gewissen täten (Johannes 3:5; 1. Petrus 1:23).


Ja, nochmals als Betonung: Der Heilige Geist wohnt in jedem, der an CHRISTUS und Sein Erlösungswerk glaubt. Er wirkt durch schwache Menschen. Hindernisse gibt es nur dort, wo Menschen im Widerspruch oder Ungehorsam gegen das Wort GOTTES verharren wollen.
Kein Mensch würde errettet werden, wenn nicht der Heilige Geist und GOTTES Wort ihr Werk an Herz und Gewissen täten (Joh 3:5; 1.Pet 1:23)
Wiedergeboren aus GOTTES Hl.Geist und seinem Wort und als ZEUGEN JESU verkündend die Frohe Nachricht (das Evangelium), auf die es wirklich ankommt!


"Und dies ist das Zeugnis: dass GOTT uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in Seinem SOHN.
Wer den SOHN hat, hat das (wahre) Leben; wer den SOHN GOTTES nicht hat, hat das (wahre) Leben nicht.
"
1. Johannes 5:11,12.

 
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Epheser 1:7

#178 von Jurek , 29.06.2015 08:04

Im heutigen Text hieß es:

Zitat
"In Christus haben wir die Erlösung durch sein Blut, die Vergebung der Vergehungen, nach dem Reichtum seiner Gnade."

Muss Gott mir vergeben?
Alle haben gesündigt und erreichen nicht die Herrlichkeit Gottes“, heißt es in Römer 3,23. Aber dann folgt, dass wir „gerechtfertigt“ werden können „durch seine Gnade, durch die Erlösung, die in Christus Jesus ist.“ Das ist eine gewaltige Botschaft, die sich an alle ohne Unterschied richtet. Aber sie kommt nur denen zugute, die an Christus glauben. Unter den Zuhörern dieser guten Botschaft saß einmal eine junge Studentin, die gespannt auf jedes Wort achtete. Sie gestand sich selbst ein, dass sie Gott gegenüber schuldig war – wie alle Menschen. Aber sie konnte nicht verstehen, warum Erlösung nur durch Jesus Christus möglich ist. „Vergibt Gott denn nicht von sich aus jede Schuld, wenn man Ihn aufrichtig darum bittet?“, fragte sie nach der Predigt. „Wozu brauche ich dann noch Christus?“ – „Weil Gott die Sünden nur aufgrund des Sühnopfers Christi vergibt. Sonst müssten Sie ewig in der Gottesferne bleiben!“, erklärte der Prediger. „Gott muss mir auch so vergeben. Er ist doch Liebe!“, antwortete sie herausfordernd. – „Gott ‚muss‘ nur eines: die Sünde richten“, betonte der Evangelist, „denn Gott ist nicht nur Liebe, sondern auch Licht: Er ist heilig und kann Sünde nicht dulden. Wenn aber ein Mensch das Erlösungswerk Jesu im Glauben für sich in Anspruch nimmt, dann „muss“ Gott ihm tatsächlich vergeben, weil Christus stellvertretend für ihn die Strafe getragen hat. Gott handelt dann gerecht, indem Er den rechtfertigt und von aller Schuld freispricht, der an Jesus glaubt. Also nur dann, wenn Christus Sie vor Gott vertritt, kann und ‚muss‘ Gott Ihnen vergeben“ (Römer 3,26).


Gott muss mir auch so vergeben. Er ist doch Liebe!“, das ist gerade der Gedanke vieler Menschen, die die Sinnhaftigkeit des Todes JESU nicht verstehen.
Manche meinen, dass JESUS musste im Austausch für Adam sterben. Auch das ist nicht richtig. Denn wenn Adam nicht gesündigt hätte, aber mal wann einer seiner Nachkommen, dann hätte Adam sein Kind mit seinem eigenem Tod nicht erretten können.
Es geht nicht um Opferaustausch nach Mosaischen Gesetz, sondern um universelle Erlösung von Seiten und Gnaden GOTTES JEHOVAS aus.
Morgiger Kommentar erklärt noch zusätzlich einiges dazu…


"Und dies ist das Zeugnis: dass GOTT uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in Seinem SOHN.
Wer den SOHN hat, hat das (wahre) Leben; wer den SOHN GOTTES nicht hat, hat das (wahre) Leben nicht.
"
1. Johannes 5:11,12.

 
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Titus 2:11-13

#179 von Jurek , 30.06.2015 07:02

Heutiger (m. E. gedanklich ergänzender zu gestern) Text lautet:

Zitat
"Die Gnade Gottes ist erschienen, heilbringend für alle Menschen, und unterweist uns, damit wir, die Gottlosigkeit und die weltlichen Begierden verleugnend, besonnen und gerecht und gottselig leben in dem jetzigen Zeitlauf, indem wir erwarten die glückselige Hoffnung und Erscheinung der Herrlichkeit unseres großen Gottes und Heilandes Jesus Christus."

Die Gnade Gottes ist in Jesus Christus erschienen, um allen Menschen das Heil zu bringen. Sache jedes Einzelnen ist es, dieses Heil anzunehmen. Dann aber unterweist die Gnade alle, die das getan haben. Der Gläubige steht unter der Belehrung der Gnade und nicht mehr unter den Anordnungen eines Gesetzes, wie es dem Volk Israel gegeben war. – Aber zuerst müssen die Menschen glauben und erst dann können sie unterwiesen werden. Alle, die errettet sind, bilden eine neue Familie, für deren geistliche Unterweisung die Gnade sorgt.
- Die Gnade verbessert den Sünder nicht sie errettet ihn.
- Die Sünde trennt den Menschen von Gott, die Gnade verbindet ihn mit Gott.
- Die Sünde knechtet den Menschen unter Satan die Gnade befreit ihn aus dieser Knechtschaft.
- Die Sünde führt zum Tod die Gnade gibt ewiges Leben.
- Die Sünde führt den Menschen ins Gericht, aber die Gnade rechtfertigt ihn aufgrund des vollbrachten Erlösungswerkes Christi.
Und darin unterweist uns die Gnade:
-in Bezug auf die Vergangenheit „die Gottlosigkeit und die weltlichen Begierden zu verleugnen“
-in der Gegenwart für uns selbst „besonnen zu leben“ und „gerecht“ unserem Nächsten gegenüber sowie „gottselig“ vor Gott
-und was die Zukunft betrifft, die Verwirklichung unserer „glückseligen Hoffnung“ zu erwarten.


Wem es wirklich hungert und dürstet, der erst verlangt wirklich nach der unverfälschten Speise.
Nur der Glaube zuerst (bzw. Bereitschaft dazu) an das, dass wir Sünder sind und bedürfen der Gnade GOTTES, das führt dann zum GOTT und ewigen Leben. Umgekehrt ist schwierig(-er), da es oft nur Kopfwissen bleibt.


"Und dies ist das Zeugnis: dass GOTT uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in Seinem SOHN.
Wer den SOHN hat, hat das (wahre) Leben; wer den SOHN GOTTES nicht hat, hat das (wahre) Leben nicht.
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zuletzt bearbeitet 30.06.2015 | Top

zwei Konflikte, zwei untersch. Zugangsweisen

#180 von Jurek , 01.07.2015 06:43

Zum heutigen Kommentar, zwei unterschiedliche "Drehungen":

Zitat
Gott sprach: Lasst uns Menschen machen in unserem Bild, nach unserem Gleichnis. - 1. Mose 1:26

Eine milde Antwort wendet den Grimm ab, aber ein kränkendes Wort erregt den Zorn. - Sprüche 15:1

Jim ist Polizist. Seit fünfzehn Jahren ist er unterwegs, um die Ordnung auf der Straße aufrechtzuerhalten, und er hat mit vielen unangenehmen Zeitgenossen zu tun gehabt. Jetzt hat er eine Auszeichnung für vorbildliches Verhalten gegenüber seinen Mitmenschen erhalten. Ein Freund fragt ihn danach. Als eher stiller Mensch redet Jim nicht gern von sich, aber dann gibt er sein Geheimnis preis und legt ein Zeugnis für seinen Herrn ab. Er ist nämlich Christ: „Weißt du, es gibt zwei Seiten. Die erste ist mein Mitmensch, und die zweite ist mein Verhalten ihm gegenüber. Wenn ich gerufen werde, weil in einer Bar jemand randaliert, dann sage ich mir nie: ‚Da ist wieder so ein Kerl, der zu viel getrunken hat.‘ Nein, ich denke: ‚Da ist ein wertvoller Mensch, ein Ehemann, ein Vater, ein Sohn oder Nachbar, der sich betrunken hat.‘ Ich versuche an den Menschen zu denken, nicht an das, was er getan hat. Und die zweite Seite: Die Bibel sagt auch, dass eine milde Antwort den Zorn abwendet. Wenn ich auf ein Auto zugehe, rede ich mit dem Fahrer in ruhigem Ton, selbst wenn dieser sehr aufgeregt ist. Und das funktioniert seit fünfzehn Jahren!“ Auch wir sollten bei jedem Menschen bedenken, dass er im Bild Gottes geschaffen ist, in welchem Zustand er uns auch begegnet. Denn jeder besitzt eine Würde, die wir achten müssen (1. Petrus 2,17). Und als der Mensch sich von seinem Schöpfer abwandte, hat Gott ihm seinen eigenen Sohn als Retter gesandt. – Wie wichtig ist doch jeder Mensch für Gott!


Bei Konflikten mit Menschen ist es gut den MENSCHEN zu sehen und nicht primär das Konflikt.

Bei Konflikten bei Betrachtung von z. B. biblischen Themen ist es besser das KONFLIKT zu sehen und ggf. die ARGUMENTE zu kritisieren und nicht den Menschen.


Leider wird das in der Praxis oft umgedreht.


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Seele / Geist
Das Laubhüttenfest

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