RE: Gott wendet seine Grundsätze fair und gerecht an

#721 von Edelmuth , 07.01.2018 19:24

Guten Abend Schrat

Zitat
Und wenn Palästinenser jesus Christus annehmen und ihn anerkennen, wird Jesus Christus einen Weg finden, daß auch sie leben und wohnen können. Wo und wie auch immer



Dito! Entscheidend ist aber, dass sowohl die Israeliten wie auch die Palästinenser Jesus als ihren Messias anerkennen müssen, bevor sie gerettet werden können, wonach es derzeit nicht aussieht. Zu behaupten, dass die Israeliten auch ohne Anerkennung Jesus als ihren Messias gerettet werden, geht kilometerweit am Wort Gottes vorbei. Wenn der Messias wieder nicht den Wünschen Israels entspricht wird er wieder nicht anerkannt. Das hatten wir schon mal vor nicht ganz 2000 Jahren, als er leibhaftig vor ihnen stand.

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RE: Gott wendet seine Grundsätze fair und gerecht an

#722 von Schrat , 07.01.2018 19:45

Lieber Edelmuth

Zitat
dass die Israeliten auch ohne Anerkennung Jesus als ihren Messias gerettet werden,



Ich habe das nicht gesagt und m.W. die anderen auch nicht! Auch der Jünger Thomas glaubte nicht an die Auferstehung Jesu, bis ihn Jesus "handgreiflich" davon überzeugte.... So auch künftig bei den Juden, so daß ein überrest Christus annehmen wird.

Ein überrest wird Jesus Christus, nachdem Jesus "um der Väter willen" eingreift, Jesus anerkennen, an ihn glauben und dann gerettet werden!

Damit ist der Grundsatz "Glaube an den Herrn Jesus Christus und Du wirst gerettet werden" erfüllt!

Ich sehe mich nicht in der Lage, Gott für dieses Vorgehen, welches er schon in Sacharja prophezeit hat, zu kritisieren!

Gruß
vom Schrat


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RE: Gott wendet seine Grundsätze fair und gerecht an

#723 von Edelmuth , 07.01.2018 20:35

Guten Abend Schrat

Zitat von Schrat
Ich habe das nicht gesagt und m.W. die anderen auch nicht! Auch der Jünger Thomas glaubte nicht an die Auferstehung Jesu, bis ihn Jesus "handgreiflich" davon überzeugte.... So auch künftig bei den Juden, so daß ein überrest Christus annehmen wird.



Nur der, der Israel in den Grenzen des verheißene Landes wieder herstellt und sie in die ursprüngliche, bevorrechtige Stellung beim Vater bringt, ist ihr Messias. Das würde einen hohen Blutzoll bei den Nachbarvölkern und den Tod vieler treuer Anhänger Jehovas und Jesus bedeuten. So etwas würde Jesus, der geschworen hat, keinen Unterscheid aufgrund der Abstammung zu machen, nie tun.

Die Israeliten haben Jesus bereits als leibhaftigen Messias kennen gelernt, als er Wundertaten als Beweis seiner Berufung durch den Vater vor ihnen tat. Das haben die Israeliten gesehen, davon wurden sie Zeuge und haben es aufgeschrieben. Dennoch haben sie Jesus getötet.

Bis zum heutigen Tag können sie die Augenzeugenberichte in der Heiligen Schrift nachlesen. Und....?

Ede

 
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RE: Gott wendet seine Grundsätze fair und gerecht an

#724 von Schrat , 07.01.2018 20:47

Lieber Edelmuth,

wie Jehova das regelt, ohne die anderen, die da jetzt leben alle umzubringen, das überlassen wir mal Jehova!

Und im übrigen setzt Du fälschlicherweise die damaligen Juden, die Jesus ablehnten mit den jetzt bzw. zur Zeit der Wiederkunft Jesu lebenden Menschen gleich. Das ist aber falsch!

Die (meisten) Juden damals haben Jesus nicht angenommen. Deswegen hat Jehova ja Menschen aus den Nationen zusätzlich den Weg eröffnet, zu diesem "Königreich von Königen und Priestern" zu gehören. Aber Gott sah es voraus und hat es dementsprechend auch durch Sacharja aufschreiben lassen, daß es in der Endzeit anders sein würde!

Du kannst die Situation im 1. Jhdt nicht mit der Situation in der prophezeiten Endzeit vergleichen!


Gruß
vom Schrat


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RE: Gott wendet seine Grundsätze fair und gerecht an

#725 von Jurek , 08.01.2018 03:55

Hallo Schrat,

Zitat
Ich meine schon, daß Stojan in gewisser Weise Recht hat!


Ja, in gewisser Weise.

Zitat
Und das beobachte ich nicht nur bei Dir, daß häufig Fragen aufgeworfen werden, die längst beantwortet wurden....


Nicht gut genug oder dann aus sich ergebenden neuen Aussagen erst gar nicht! Das ist das Problem hier. Wie kann man da weiter kommen, wenn nicht ausreichend einem was erklärt wird, sondern nur meint, dass selber einem das klar ist, damit muss der anderem das auch klar sein.
Dadurch, dass in bestimmten Kontext die Fragen doch NICHT beantwortet werden, oder nicht ausreichend, soll man nicht so tun als ob der anderer dann nicht Anrecht hätte über bestimmte für ihn wichtige Fragen zur Bibel genauer was wissen zu wollen.

Zitat
Aber weil man vielleicht nachlässig ist, und die Antworten nicht liest oder aber sie einem nicht passen, stellt man dann immer wieder dieselben Fragen!


Abgesehen davon dass mir das auch bei anderen und dir auch so vorkommt, frage ich mich auch, wieso du nicht wirklich über alles was ich dich frage, mit mir weiter diskutierst als nur bis zu dem Punkt, wo du meinst, dass diese Fragen schon beantwortet wurden?

Zitat
Da kann ich Stojan durchaus verstehen, weil das nämlich auf Dauer nervt, andauernd die selben Antworten geben zu müssen, die man oder jemand anders schon längst gegeben hat!


1) Jemand anderer - das muss nicht heißen, dass du selber 1:1 mit Gerd oder Stojan immer gleicher Meinung bist!
2) Statt immer wieder dieselbe Antworten zu geben, wie ist es dann mit erweiterten Antworten auf die weiterführenden Fragen?

Gruß


"Und dies ist das Zeugnis: dass GOTT uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in Seinem SOHN.
Wer den SOHN hat, hat das (wahre) Leben; wer den SOHN GOTTES nicht hat, hat das (wahre) Leben nicht.
"
1. Johannes 5:11,12.

 
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RE: Gott wendet seine Grundsätze fair und gerecht an

#726 von Jurek , 08.01.2018 03:55

Hallo Stojan,

ich gebe dir teilweise Recht zu deinem Beitrag #717.
Nur dass du zu allem und jedem die gleiche Meinung wie Gerd und Schrat hast (wo sie aber nicht immer bei allem gleicher Meinung sind), das würde mich wundern. Aber wenn dem so ist, dann ist dem eben so, und dann hätte Diskussion mir dir dazu absolut keinen Sinn (welchen?), wenn schon andere da sind, die genau gleiches dazu als ihre Meinung kundgetan haben, die zu meinen Fragen nicht immer ersichtlich ist.
Ich bin einfach zu dumm dazu manches so zu begreifen wie du und andere, weshalb ich dann wage nochmals genauer und zielgerichteter nachzufragen, auch wenn ihr schon meint, dass das schon oft erklärt wurde, und ich meine, dass bestimmte Details dazu fehlen.

Gruß


"Und dies ist das Zeugnis: dass GOTT uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in Seinem SOHN.
Wer den SOHN hat, hat das (wahre) Leben; wer den SOHN GOTTES nicht hat, hat das (wahre) Leben nicht.
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RE: Gott wendet seine Grundsätze fair und gerecht an

#727 von Gerd , 08.01.2018 06:10

Nicht dumm, lieber Jurek, es geht um das Unterscheidungsvermögen:

Zitat von Jurek im Beitrag #726
Ich bin einfach zu dumm dazu manches so zu begreifen wie du und andere, weshalb ich dann wage nochmals genauer und zielgerichteter nachzufragen, auch wenn ihr schon meint, dass das schon oft erklärt wurde, und ich meine, dass bestimmte Details dazu fehlen.


Wenn man von den Juden spricht, die das IRDISCHE Jerusalem erben werden, immer und immer wieder mit den Regeln der Geistsalbung für die, die das HIMMLISCHE Jerusalem erben werden, überstülpt und so n u r ein "neuer HIMMEL" übrigbleibt und somit die "neue ERDE" wegdiskutiert, wird diese unterschiedliche Thematik niemals erfasst werden können!

 
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RE: Gott wendet seine Grundsätze fair und gerecht an

#728 von Jurek , 08.01.2018 07:41

Guten Morgen Gerd,

ich möchte da nichts mischen, zumal ich auch schon öfter bezüglich der Juden auf der neuen Erde geschrieben habe.
Ich meine, da muss man nicht was mischen, wenn man schreibt, das am Ende sowieso alle JESUS als ihren "Ewigvater" annehmen müssen.

Das "IRDISCHE Jerusalem" - WIESO kann das nicht auch ein BILD für die neue Erde sein, wo es dann auch ein Jerusalem geben wird, welches von Himmel kommen wird?
Soll in Konkurrenz dazu ein irdisches Jerusalem auf der neuen Erde geben, wo alle mal da und dann dort pilgern werden? Welchen Sinn soll dann auf der neuen Erde irgendein Ort erfüllen (eine buchstäbliche Stadt Jerusalem neben Dörfern etc.?), wo es dann wieder neben den Priesterlichen Klasse die mit JESUS kommt (Offb 21), auch noch neben den auferstandenen bei der zweiten Auferstehung und Überlebenden auf der Erde, zusätzlich auch noch als dritte Sondergruppe die Juden in ihrem irdischen Jerusalem geben soll?
Welche Rolle soll dann JESUS und die Heiligen dann in der buchstäblichen Stadt Jerusalem bilden, und wozu bräuchte man das himmlische Jerusalem, welche auf die Erde kommt? …
Erkläre mir mal deine Vorstellung dazu.
Für mich ist das wie mit Schrats Schöpfungstagen á 24-Std., weil er auch alles wortwörtlich nimmt…

Gruß von West nach Ost!


"Und dies ist das Zeugnis: dass GOTT uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in Seinem SOHN.
Wer den SOHN hat, hat das (wahre) Leben; wer den SOHN GOTTES nicht hat, hat das (wahre) Leben nicht.
"
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RE: Gott wendet seine Grundsätze fair und gerecht an

#729 von Gerd , 08.01.2018 08:05

Das erkläre d u mir, lieber Jurek:

Zitat von Jurek im Beitrag #728
Welche Rolle soll dann JESUS und die Heiligen dann in der buchstäblichen Stadt Jerusalem bilden, und wozu bräuchte man das himmlische Jerusalem, welche auf die Erde kommt? …
Erkläre mir mal deine Vorstellung dazu.


Also das himmlische Jerusalem wird das irdische übertünchen und dann ist das himmlische irdisch? Die neue Erde ist dann eigentlich der neue Himmel?

Halten wir fest, noch ist Jesus in einer Wartestellung, Hebr. 10:
12 Er aber, nachdem er ein Schlachtopfer für Sünden dargebracht, hat sich auf immerdar gesetzt zur Rechten Gottes, fortan wartend,
13 bis seine Feinde gelegt sind zum Schemel seiner Füße.


Und wenn die Feinde zum Schemel gelegt sind, wird der Himmel aufgelöst und wird irdisch? Und die vom Himmel träumen, werden im irdische Jerusalem erwachen? 2Kor 5:

1 Denn wir wissen, daß, wenn unser irdisches Haus, die Hütte, zerstört wird, w i r einen Bau von Gott haben, ein Haus, nicht mit Händen gemacht, ein ewiges, in den Himmeln.
2 Denn in diesem freilich seufzen wir, uns sehnend, mit unserer Behausung, die aus dem Himmel ist, überkleidet zu werden;
3 so wir anders, wenn wir auch bekleidet sind, nicht nackt erfunden werden.
4 Denn wir freilich, die in der Hütte sind, seufzen beschwert, wiewohl wir nicht entkleidet, sondern überkleidet werden möchten, damit das Sterbliche verschlungen werde von dem Leben.
5 Der uns aber eben hierzu bereitet hat, ist Gott, der uns [auch] das Unterpfand des Geistes gegeben hat.


Dieses "Unterpfand" können w i r uns nicht selbst "umhängen"!

Petrus sagt in seinem Brief, dass die Erde aufgelöst wird und zerschmilzt - tolle Aussichten...

 
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Unser Haus "in den Himmeln"

#730 von Schrat , 08.01.2018 09:50

Lieber Gerd,

die zukünftige Heimat aller Menschen (auch der 144000) wird die Erde sein und dann lösen sich alle sogenannten "Widersprüche" und Fragen, die wir stellen könnten auf!

1. Kor.5:1 wird falsch verstanden und angewandt!

Aus "Truth or Tradition"

http://www.truthortradition.com/articles...ven-if-they-die

Zitat
2. Korinther 5: 8 wird oft verwendet, um zu lehren, dass man im Tod "abwesend vom Körper" ist, um sofort "im Himmel bei dem Herrn" zu sein. Der Vers sagt jedoch nicht, dass wenn Paulus sterben würde, er sofort zum Herrn gehen würde, und er kann nur im Zusammenhang mit dem Kontext des Abschnitts der Schrift, in dem er gefunden wird, richtig verstanden werden.

In Kapitel 4, Vers 8-12, spricht Paulus durch Offenbarung über einige der Prüfungen, die Christen vom "Gott dieses Zeitalters" (V. 4), der natürlich Satan ist, betrieben haben. In den Versen 13-18 zitiert er die Hoffnung, dem Herrn Jesus ewiges Leben zu geben als die unsichtbare Realität, die es einem Christen ermöglicht, Widrigkeiten in diesem Leben zu ertragen.

2. Korinther 5: 1
Denn wir wissen, dass wenn unser irdisches Haus dieser Stiftshütte aufgelöst wurde, wir ein Gebäude Gottes haben, ein Haus, das nicht mit Händen gemacht ist, ewig im Himmel.

Das "irdische Haus" ist unser physischer Körper. Gottes Wort vergleicht es mit einem "Tabernakel" (zB 2. Petrus 1:13 und 14). Im Alten Testament war das Tabernakel nicht dauerhaft gelegen. Weder ist der Christ dauerhaft in seinem irdischen Körper situiert. Denn unser Körper "aufgelöst" bedeutet, dass er beim Tod zu Staub wird. Was ist das ewige "Aufbauen Gottes"? Es ist der neue Körper, den Jesus Christus, der gegenwärtig "im Himmel" ist, jedem Christen geben wird. Wann wird dies geschehen?

2. Korinther 5: 2
Denn wir seufzen darin und wollen ernsthaft mit unserem Haus, das vom Himmel ist, bekleidet sein;

Es wird geschehen, wenn wir mit unserem Haus, das vom Himmel ist, bekleidet sind. Wann wird das sein? Paulus hatte den Korinthern bereits in seinem früheren Brief von dieser zukünftigen Verwandlung berichtet (siehe 1 Kor 15, 51 ff.). Beachte, dass Vers 2 nicht besagt, dass man im Tod in den Himmel kommt. Tatsächlich können wir nichts tun, um uns in Gottes Gegenwart "hineinzuarbeiten", nicht einmal durch das Sterben. Nur der Herr Jesus kann uns in die Gegenwart Gottes führen.

Im griechischen Text sind die Worte "vom Himmel" ex ouranou , die wörtlich "aus dem Himmel" bedeuten und den Ursprung dessen angeben, woher der neue Körper eines jeden Christen kommen wird. In Lukas 20: 4 sehen wir eine ähnliche Verwendung in Bezug auf die Taufe von Johannes. Jesus fragte die Hohenpriester, ob es "vom Himmel" ( ex ouranou ) sei. Mit anderen Worten, er fragte sie, ob die Idee, Johannes solle taufen, von Gott kam. In diesem Sinn kommt unser neuer Körper von ( ek ) Gott durch ( dia ) Jesus Christus zu uns.
Der Körper oder der Leib werden von Paulus mit einem Haus verglichen. Dieses Haus verfällt und der Himmel (Gott durch Christus) gibt uns einen neuen!



Und das mit den zwei Jerusalems, einmal "himmlich" zum andern "irdisch". Das "himmlische Jerusalem" ist lediglich ein Bild für die Herrschaft Gottes und die wird dann auf der Erde vom irdischen Jerusalem aus ausgeübt werden.

Morgengruß
vom Schrat


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RE: Unser Haus "in den Himmeln"

#731 von Edelmuth , 08.01.2018 10:02

Guten Morgen Schrat

Zitat
..die zukünftige Heimat aller Menschen (auch der 144000) wird die Erde sein und dann lösen sich alle sogenannten "Widersprüche" und Fragen, die wir stellen könnten auf!


Bist du jetzt unser neuer Prophet nach dem Muster der Leitenden Körperschaft der Zeugen Jehovas mit ihren Endzeitvoraussagen, von denen man ausgehen konnte, dass sie sich ganz bestimmt nicht erfüllten.

Mit anderen Worten, wenn sich der Unsinn, den du hier verbreitest, im Widerspruch zur Bibel befindet, sollten wir so lang warten, bis sich deine Voraussagen erfüllen....und wenn sie nicht gestorben sind, warten sie noch heute.

Ede

 
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Wo sind die Verheißungen zeitlich einzuordnen?

#732 von Stojan , 08.01.2018 10:08

Hat Gott sein Volk für immer verstoßen oder werden sich die Verheißungen für Israel noch erfüllen?

In der Diskussion ist ja der Gedanke geäußert worden, die Prophetien bezüglich Israel hätten sich schon erfüllt. Entweder zur Zeit der Rückkehr aus babylonischer Gefangenschaft bzw. werden sie auf das erste Kommen Jesu auf Erden angewendet, wobei nun die Verheißungen auf die Christengmeinde anzuwenden sei.

Hierzu sind folgende Punkte zu beachten:

1. Wenn von der Rückkehr Judas (der zwei Stämme) und Israels oder Ephraims (der zehn Stämme) die Rede ist, dann muss das ( abgesehen von der bereits teilweise erfolgten Rückkehr Judas) in der Zukunft liegen, denn die zehn Stämme sind ja bis heute noch nicht aus der Gefangenschaft zurückgekehrt, in die sie durch den König von Assur (Salmanassar) gebracht wurden (2. Kön 17). Die Rückkehr aus Babel hat nur für einen kleinen Überrest aus den zwei Stämmen stattgefunden.

2. Die Hinweise, in denen gesagt wird, dass das Volk nicht nur wiederhergestellt, sondern auch wiedergeboren werden wird, können sich nicht auf die Rückkehr aus Babel beziehen. Damals war das Volk noch nicht wiedergeboren.

3.Auch bei den Stellen, wo von entscheidenden Siegen über ihre Feinde und deren Unterwerfung die Rede ist. Nach der babylonischen Gefangenschaft hat sich das Volk zu aller Zeit bis zur Gründung Israels unter der Herrschaft fremder Völker befunden.

4. Wo immer gesagt wird, dass das Volk nicht mehr in Sünde fallen und Gott verlassen wird, da muss es sich ebenfalls um die Zukunft handeln. Gerade nach der Rückkehr aus Babel hat es sich der allergrößten Sünde schuldig gemacht: Es hat den Messias verworfen und getötet.

5. Wenn von ihrer Befreiung in Verbindung mit dem Kommen Christus gesprochen wird, kann es sich nur um die Wiederkunft des Herrn handeln. Bei seinem ersten Kommen sind sie als Volk nicht befreit worden. Sie sind im Gegenteil kurz darauf durch die Römer weggeführt worden.

6. Wenn von einem „Für-immerdar-im-Land-bleiben“ gesprochen wird, kann auch das nur zukünftig sein. Wir alle wissen, dass das Volk bis 1948 – nicht in dem Land gewohnt hat.

7. Was die Propheten nach der Rückkehr aus Babel geweissagt haben, kann sich unmöglich auf diese Rückkehr beziehen, wie die folgenden Verse zeigen und man dabei die genannten obigen Punkte berücksichtigt:

Jesaja 11; 14,1–2; 18; Jeremia 3,17–18; 31,27–40; 33,14–16; Hesekiel 34,13–14.23–31; 36,6–12; 36,22–38; 37, besonders ab Vers 21; Hesekiel 38,8.11.16; 39,25–29; Hosea 3,4–5; Joel 3,1–2.16–21; Amos 9,14–15; Micha 4,1–8; Zephanja 3,12–20; Sacharja 9,9–13; 10,6–12; 12,9–14; 14.

Beispielhaft Jesaja 11:

Der Messias und sein Friedensreich

1 Und es wird ein Reis hervorgehen aus dem Stamm Isais und ein Zweig aus seiner Wurzel Frucht bringen.
2 Auf ihm wird ruhen der Geist des HERRN, der Geist der Weisheit und des Verstandes, der Geist des Rates und der Stärke, der Geist der Erkenntnis und der Furcht des HERRN.
3 Und Wohlgefallen wird er haben an der Furcht des HERRN. Er wird nicht richten nach dem, was seine Augen sehen, noch Urteil sprechen nach dem, was seine Ohren hören,
4 sondern wird mit Gerechtigkeit richten die Armen und rechtes Urteil sprechen den Elenden im Lande, und er wird mit dem Stabe seines Mundes den Gewalttätigen schlagen und mit dem Odem seiner Lippen den Gottlosen töten.
5 Gerechtigkeit wird der Gurt seiner Lenden sein und die Treue der Gurt seiner Hüften.
6 Da wird der Wolf beim Lamm wohnen und der Panther beim Böcklein lagern. Kalb und Löwe werden miteinander grasen, und ein kleiner Knabe wird sie leiten.
7 Kuh und Bärin werden zusammen weiden, ihre Jungen beieinanderliegen, und der Löwe wird Stroh fressen wie das Rind.
8 Und ein Säugling wird spielen am Loch der Otter, und ein kleines Kind wird seine Hand ausstrecken zur Höhle der Natter.
9 Man wird weder Bosheit noch Schaden tun auf meinem ganzen heiligen Berge; denn das Land ist voll Erkenntnis des HERRN, wie Wasser das Meer bedeckt.
10 Und es wird geschehen zu der Zeit, dass die Wurzel Isais dasteht als Zeichen für die Völker. Nach ihm werden die Völker fragen, und die Stätte, da er wohnt, wird herrlich sein.
11 Und der Herr wird zu der Zeit zum zweiten Mal seine Hand ausstrecken, dass er den Rest seines Volks loskaufe, der übrig geblieben ist in Assur, Ägypten, Patros, Kusch, Elam, Schinar, Hamat und auf den Inseln des Meeres.
12 Und er wird ein Zeichen aufrichten unter den Völkern und zusammenbringen die Verjagten Israels und die Zerstreuten Judas sammeln von den vier Enden der Erde.
13 Und der Neid Ephraims wird aufhören und die Feinde Judas werden ausgerottet. Ephraim wird nicht mehr neidisch sein auf Juda und Juda Ephraim nicht mehr feind.
14 Sie werden sich nach Westen auf die Hänge der Philister stürzen und miteinander berauben alle, die im Osten wohnen. Nach Edom und Moab werden sie ihre Hände ausstrecken, die Ammoniter werden ihnen gehorsam sein.
15 Und der HERR wird mit dem Bann belegen die Zunge des Meeres von Ägypten und wird seine Hand ausstrecken über den Euphrat mit seinem starken Wind und ihn in sieben Bäche zerschlagen, sodass man mit Schuhen hindurchgehen kann.
16 Und es wird eine Straße da sein für den Rest seines Volks, das übrig geblieben ist in Assur, wie sie für Israel da war zur Zeit, als sie aus Ägyptenland zogen.


Es ist unmittelbar einsichtig, dass sich diese Verse an die Zukunft richten. Weder können wir die inhaltlichen Aussagen heute erfahren, noch gab es sie in der Vergangenheit. Einzig Zukünftiges wird hier ausgedrückt.
Auch in den anderen Versen werden Dinge aufgezählt, die sich unmöglich schon erfüllt haben können. Viele Formulierungen reden von einer Zeit, die wir weder historisch noch gegenwärtig identifizieren können.


 
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RE: Wo sind die Verheißungen zeitlich einzuordnen?

#733 von Schrat , 08.01.2018 10:26

Lieber Edelmuth,

das war ja richtig ein "Hasskommentar", mal gleich Kahane und ihrem Team Bescheid sagen...

Was ich verbreite ist in Harmonie mit der Bibel und stützt sich auf die Bibel! Deswegen ja das Fettgedruckte in meinem Zitat, wo gezeigt wird, daß "vom Himmel" nicht das bedeuten muß, was traditionell in diesen Bibeltext hineingelesen wird!

Ich halte halt mehr von Wahrheit als von Tradition, da bin ich ganz im "Fahrwasser" von C.T. Russell, der zumindest in der Anfangszeit sich auch frei gemacht hat, von überlieferten Sichtweisen.

Jeder meint so s e i n e Botschaft verbreiten zu müssen.
Der "Sklave" seine, du Deine, und ich meine.... Deswegen mußt Dur mir nicht gleich mit solch einem Hass begegnen!

Wer so reagiert, zeigt, daß er argumentativ und sachlich nicht mithalten kann.

Gruß
vom Schrat


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RE: Wo sind die Verheißungen zeitlich einzuordnen?

#734 von Gerd , 08.01.2018 11:11

Für alle die sagen: "Die Bibel ist eine Fiedel auf der man viele Melodien spielen kann", ist dieser thread sicher ein Eldorado

Primärer Ausgangspunkt dieses Forums ist auch: die Ansichten der ZJ kritisch zu hinterfragen. Wir müssen einfach die Ansichten (wird oft vorschnell gleich als Wahrheit tituliert ) nach dem Wahrheitsgehalt beurteilen. So wie es ein Richter im Gericht auch tun soll. Nun kopiere ich einen Text einer Gemeinschaft, wie die das mit dem Himmel und Erde sieht. Nun kann ja jeder Mitleser diese Auslegung beurteilen, aber bitte nicht gleich "in der Luft zerreissen!" Zitat:

Die Antwort der Bibel

Gott wählt eine begrenzte Zahl von treuen Christen aus, die nach ihrem Tod zu Leben im Himmel auferweckt werden (1. Petrus 1:3, 4). Wenn sie ausgewählt wurden, müssen sie ihren starken Glauben bewahren und an ihrer moralisch einwandfreien Lebensweise festhalten, um ihr Erbe im Himmel nicht zu verlieren (Epheser 5:5; Philipper 3:12-14).

Was werden die, die in den Himmel kommen, dort tun?

Zusammen mit Jesus werden sie 1 000 Jahre als Könige und Priester dienen (Offenbarung 5:9, 10; 20:6). Sie werden die „neuen Himmel“ — oder die himmlische Regierung — bilden, die über die „neue Erde“ — oder die menschliche Gesellschaft — regieren. Diese himmlischen Regenten werden dabei helfen, die gerechten Verhältnisse auf der Erde wiederherzustellen, die Gott ursprünglich für die Menschheit vorgesehen hatte (Jesaja 65:17; 2. Petrus 3:13).

Wie viele werden zu himmlischem Leben auferweckt?

Die Bibel zeigt, dass 144 000 Menschen zu himmlischem Leben auferweckt werden (Offenbarung 7:4). In der Vision, die in Offenbarung 14:1-3 aufgezeichnet ist, sah der Apostel Johannes „das Lamm ... auf dem Berg Zion [stehen] und mit ihm hundertvierundvierzigtausend“. In dieser Vision stellt „das Lamm“ den auferweckten Jesus dar (Johannes 1:29; 1. Petrus 1:19). Der „Berg Zion“ steht für die erhöhte Stellung von Jesus und den 144 000, die mit ihm im Himmel regieren (Psalm 2:6; Hebräer 12:22).

Die „Berufenen und Auserwählten“, die mit Christus im Königreich regieren, werden auch als „kleine Herde“ bezeichnet (Offenbarung 17:14; Lukas 12:32). Das zeigt, dass sie im Verhältnis zur vollständigen Zahl von Jesu Schafen relativ wenige sein würden (Johannes 10:16).

Verbreitete Irrtürmer darüber, wer in den Himmel kommt

Was manche denken: Alle guten Menschen kommen in den Himmel. Was die Bibel sagt: Gott verspricht den meisten guten Menschen ewiges Leben auf der Erde (Psalm 37:11, 29, 34).

Jesus sagte: „Kein Mensch [ist] in den Himmel hinaufgestiegen“ (Johannes 3:13). Damit zeigte er, dass gute Menschen, die vor ihm gestorben sind — Menschen wie Abraham, Moses, Hiob und David —, nicht in den Himmel gekommen sind (Apostelgeschichte 2:29, 34). Stattdessen hatten sie die Hoffnung auf eine Auferstehung zu Leben auf der Erde (Hiob 14:13-15).

Die Auferstehung zu Leben im Himmel wird „die erste Auferstehung“ genannt (Offenbarung 20:6). Das zeigt, dass es noch eine weitere Auferstehung geben wird — und zwar auf der Erde.

Die Bibel lehrt, dass unter Gottes Königreich „der Tod ... nicht mehr sein [wird]“ (Offenbarung 21:3, 4). Dieses Versprechen muss sich auf die Erde beziehen, denn im Himmel gab es niemals Tod.

Was manche denken: Jeder sucht sich selbst aus, ob er Leben im Himmel oder auf der Erde erhalten wird.

Was die Bibel sagt: Gott bestimmt, welche treuen Christen „den Preis der Berufung Gottes nach oben“, das heißt die Hoffnung auf Leben im Himmel, bekommen (Philipper 3:14). Persönliche Vorliebe oder Ehrgeiz haben keinen Einfluss auf die Auswahl (Matthäus 20:20-23)....
----------------------------------------------
Und bitte: Nicht jede Gegenrede, Widerspruch zu Ansichten kommt aus dem Motiv wie "Hass"! Sonst müssten mich längst schon Jurek und Ede verwünschen

 
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Die Verheissungen werden sich auf der Erde verwirklichen

#735 von Schrat , 08.01.2018 12:24

Lieber Gerd,

ich erspar mir mal all die angeblichen biblischen "Beweise" zu beleuchten. Das ergäbe wieder einen Rattenschwanz an Erklärungen und Widerspruch von Eurer Seite.

Das Erbe was im Himmel aufbewahrt ist.....

sagt eigentlich schon alles. Ähnlich wie zu dem Bibeltext den ich mit der Erklärung von Truth or Tradition näher beleuchtet habe.

Ja, ja, mein Erbe und das Erbe derjenigen Lieben, die verstorben sind ist, im Himmel aufbewahrt, da liegt der Erbschein! Und das Erbe wird sich für alle hier auf der Erde verwirklichen.

Die Wachtturmbrille habt ihr abgelegt, aber die Brille der traditionellen Christenheit habt ihr immer noch auf der Nase hängen.

Gruß
vom Schrat


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Sollten sich Christen politisch betätigen?
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