RE: Jesus rettet die Juden nicht allein "um der Väter willen"

#646 von Edelmuth , 05.01.2018 22:19

Ankündigung ihrer Vernichtung als Volk Gottes und ihrer Zerstreuung.

Zitat
(5. Mose 30:15-20) 15 Siehe, ich lege dir heute wirklich Leben und Gutes und Tod und Böses vor. 16 [Wenn du auf die Gebote Jehovas, deines Gottes, hörst,] die ich dir heute gebiete, indem du Jehova, deinen Gott, liebst, auf seinen Wegen wandelst und seine Gebote und seine Satzungen und seine richterlichen Entscheidungen hältst, dann wirst du ganz bestimmt am Leben bleiben und dich mehren, und Jehova, dein Gott, wird dich bestimmt segnen in dem Land, in das du gehst, um es in Besitz zu nehmen. 17 Wenn sich aber dein Herz wegwendet und du nicht hörst und du tatsächlich verführt wirst und dich vor anderen Göttern niederbeugst und ihnen dienst, 18 so teile ich euch heute mit, daß ihr ganz bestimmt umkommen werdet. Ihr werdet eure Tage nicht verlängern auf dem Boden, zu dessen Besitzergreifung du über den Jordan ziehst. 19 Ich nehme heute tatsächlich die Himmel und die Erde als Zeugen gegen euch, daß ich dir Leben und Tod vorgelegt habe, den Segen und den Fluch; und du sollst das Leben wählen, damit du am Leben bleibst, du und deine Nachkommen, 20 indem du Jehova, deinen Gott, liebst, indem du auf seine Stimme hörst und indem du fest zu ihm hältst; denn er ist dein Leben und die Länge deiner Tage, damit du auf dem Boden wohnst, den Jehova deinen Vorvätern Abraham, Isaak und Jakob geschworen hat, ihnen zu geben.


Jehova hat ihnen den Segen und den Fluch vorgelegt, damit sich die Israeliten für den Segen entscheiden sollten. Aber sie haben sich als treulos erwiesen und sich damit für den Fluch entschieden. Jehova hat auch hier Wort gehalten

Zitat
(Hosea 1:6) . . .Und sie wurde dann abermals schwanger und gebar eine Tochter. Und ER sprach weiter zu ihm: „Nenne ihren Namen Lo-Ruhạma, denn ich werde dem Hause Israel nicht wieder Barmherzigkeit erweisen, weil ich sie ganz bestimmt hinwegnehmen werde.

(Matthäus 21:43) 43 Darum sage ich euch: Das Königreich Gottes wird von euch genommen und einer Nation gegeben werden, die dessen Früchte hervorbringt..


Den buchstäblichen Israeliten wurde prophezeit, dass das Königreich von ihnen genommen und ihnen ihr Haus verödet überlassen werden wird.

Zitat
(Hesekiel 21:26-27)....dies ist, was der Souveräne Herr Jehova gesprochen hat: ‚Entfern den Turban, und heb ab die Krone. Dies wird nicht dasselbe sein. Das Niedrige erhöhe, und den Hohen erniedrige. 27 In Trümmer, Trümmer, Trümmer werde ich es legen. Auch was dies betrifft, es wird gewiß [niemandes] werden, bis der kommt, der das gesetzliche Recht hat, und ihm will ich [es] geben. . .

(Matthäus 23:37-38) 37 Jerusalem, Jerusalem, die da tötet die Propheten und steinigt, die zu ihr gesandt sind — wie oft habe ich deine Kinder versammeln wollen, wie eine Henne ihre Küken unter ihre Flügel versammelt! Ihr aber habt nicht gewollt. 38 Seht! Euer Haus wird euch verödet überlassen...

(Jakobus 1:1) 1 Jakobus, ein Sklave Gottes und [des] Herrn Jesus Christus, an die zwölf Stämme, die überall zerstreut sind: Grüße!


Das Volk Israel befindet sich nicht im Staate Israel, sondern ist auf der ganzen Welt zerstreut.

Ede

 
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RE: Jesus rettet die Juden nicht allein "um der Väter willen"

#647 von Edelmuth , 05.01.2018 22:30

Woran lässt sich das geistige Israel erkennen?

Zitat
(Römer 9:6-8) 6 Es ist jedoch nicht so, als ob das Wort Gottes versagt hätte. Denn nicht alle, die von Israel [abstammen], sind wirklich „Israel“. 7 Auch sind sie nicht alle Kinder, weil sie Abrahams Same sind, sondern: „Was ‚dein Same‘ genannt werden wird, wird durch Isaak kommen.“ 8 Das heißt, nicht die Kinder des Fleisches sind wirklich die Kinder Gottes, sondern die Kinder der Verheißung werden als der Same gerechnet...

(Galater 6:16) 16 Und alle, die nach dieser Regel des Benehmens ordentlich wandeln werden, über sie komme Frieden und Barmherzigkeit, ja über das Israel Gottes.

(Jesaja 10:20) 20 Und es wird bestimmt an jenem Tag geschehen, daß die Übriggebliebenen von Israel und die vom Hause Jakob, die entronnen sind, sich nie wieder auf den stützen werden, der sie schlug, und sie werden sich gewiß auf Jehova stützen, den Heiligen Israels, in Wahrhaftigkeit



Dieses Israel zeichnet sich nicht durch seine Herkunft. bzw. Geburt, sondern durch seinen Wandel aus.

Zitat
(1. Petrus 1:1-2) 1 Petrus, ein Apostel Jesu Christi, an die zeitweilig Ansässigen, die zerstreut sind in Pontus, Galatien, Kappadozien, Asien und Bithynien, an die Auserwählten 2 nach dem Vorherwissen Gottes, des Vaters, mit [der] Heiligung durch den Geist zum Zwecke ihres Gehorsams und ihrer Besprengung mit dem Blut Jesu Christi: Unverdiente Güte und Frieden sei euch gemehrt. . .



Diese auf der ganzen Welt zerstreuten geistigen Israeliten würden aufgrund Jesu Blut von Jehova zum Zwecke ihrer Dienerschaft auserwählt und mit Heiligem Geist gesegnet sein.

Zitat
(Lukas 12:32) 32 Fürchte dich nicht, du kleine Herde, denn es hat eurem Vater wohlgefallen, euch das Königreich zu geben...

(Matthäus 26:63-64) . . .Da sprach der Hohepriester zu ihm: „Bei dem lebendigen Gott stelle ich dich unter Eid, uns zu sagen, ob du der Christus, der Sohn Gottes, bist!“ 64 Jesus sprach zu ihm: „Du selbst hast [es] gesagt. Doch ich sage euch: Von jetzt an werdet ihr den Menschensohn zur Rechten der Macht sitzen und auf den Wolken des Himmels kommen sehen.“


Der König und bei ihm seine Regierung (das geistige Israel) wird im Himmel sein.

Mit den in Offenbarung, Kapitel 7 erwähnten 12 Stämmen muß dieses geistige Israel gemeint sein. Dafür gibt es verschiedene stichhaltige Gründe. Die Aufzählung entspricht nicht den Angaben über das natürliche Israel in 4. Mose, Kapitel 1. Auch waren Jerusalems Tempel und seine Priesterschaft sowie sämtliche Stammesurkunden schon längst für immer vernichtet worden oder verlorengegangen, als Johannes im Jahre 96 u. Z. seine Vision hatte. Noch wichtiger ist jedoch, daß Johannes seine Vision aufgrund der im vorangehenden erwähnten Ereignisse erhielt, die von Pfingsten des Jahres 33 u. Z. an eingetreten waren. Im Hinblick auf diese Ereignisse enthüllte die Vision, in der Johannes diejenigen sah, die mit dem Lamm (das vom natürlichen Israel verworfen worden war) auf dem himmlischen Berg Zion standen, die Zahl der zu diesem geistigen Israel Gottes Gehörenden: 144 000, ‘die aus den Menschen erkauft wurden’ (Off 7:4; 14:1, 4).

Ede

 
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RE: Jesus rettet die Juden nicht allein "um der Väter willen"

#648 von Gerd , 06.01.2018 06:19

Bis auf nachfolgende Antwort, kann ich der Meinung von Schrat genau folgen:

Zitat von Schrat im Beitrag #645
Aber es gibt einen Punkt, den Gerd immer wieder anführt, den ich so auch nicht anerkennen kann, wenn er sagt, es gäbe eine Rettung der Juden, "....um der Väter willen....". Nein, das allein kann es nicht sein! Gott wird sich nicht widersprechen. "...um der Väter willen..." kann nicht bedeuten, daß sie nicht das Erfordernis erfüllen müssen, Jesus Christus anzunehmen

Nun sollte doch eine Erklärung folgen w a s denn Paulus mit den "Vätern" meinte -

JHWH hat unter all den Völkern die es schon gab, n u r die Nachkommen Abrahams mittels SCHWUR herausgewählt. Dem widerspricht doch Paulus n i c h t in Römer 11! Auch die Nachkommen Hagars werden einen Teil des Segens bekommen. WER ist Ausgangspunkt? Der gläubige Abraham.

Wenn nun nach Sach. 12, 10 der Helfer in der Not um Jerusalem mit Namen Jahwe, ihnen beistehen WIRD (futurum), die Geretteten mit Weinen erkennen genau d e r wurde von ihren Vorvätern "durchbohrt", dann werden sie ihn ab-lehnen?....

Diese Ankündigung mag Ede sehr, 5Mo 4:

27 Und Jahwe wird euch unter die Völker zerstreuen, und ihr werdet übrigbleiben, ein zählbares Häuflein unter den Nationen, wohin Jahwe euch führen wird;....

Aber das darf sich für ihn (Ede) nicht erfüllen, gleiches Kapitel:

29 Aber ihr werdet von dort Jahwe, deinen Gott, suchen; und du wirst ihn finden, wenn du mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele nach ihm fragen wirst.
30 In deiner Bedrängnis, und wenn alle diese Dinge dich treffen werden am Ende der Tage, wirst du umkehren zu Jahwe, deinem Gott, und seiner Stimme gehorchen.
31 Denn ein barmherziger Gott ist Jahwe, dein Gott; er wird dich nicht lassen und dich nicht verderben und wird des Bundes deiner Väter nicht vergessen, den er ihnen geschworen hat...
37 Und darum, daß er deine Väter geliebt und ihren Samen nach ihnen erwählt hat, hat er dich mit seinem Angesicht, mit seiner großen Kraft aus Ägypten herausgeführt,


Rest selber dazu denken


 
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RE: Jesus rettet die Juden nicht allein "um der Väter willen"

#649 von Edelmuth , 06.01.2018 08:19

Guten Morgen Schrat

Zum besseren Verständnis erlaube ich mir, erklärende Worte in eckigen Klammern einzuführen, die im Zusammenhang farblich gekennzeichnet sind. Die Wurzel des Baumes wird mit [Jehova] der die Kraft gibt und der Stamm, an dem die Äste befestigt sind mit [Jesus] und die Äste selber mit [Jesu Nachfolger] verstanden..

(Römer 9:27) 27 Ferner ruft Jesaja in bezug auf Israel aus: „Obwohl die Zahl der Söhne Israels wie der Sand am Meer sein mag, ist es der Überrest, [Judenchristen]der gerettet werden wird.“

(Römer 9:25-26) 25 Es ist so, wie er auch in Hosea sagt: „Die nicht mein Volk sind [Heiden] , will ich „mein Volk“ nennen und sie, die Nichtgeliebte, „Geliebte“; 26 und an dem Ort, wo zu ihnen gesagt wurde: „Ihr seid nicht mein Volk“ [Heiden] , dort werden sie „Söhne des lebendigen Gottes“ genannt werden.. . [Heidenchristen]

(Römer 11:1-13,17) Ich frage also: Gott hat doch nicht etwa sein [ganzes] Volk verworfen? Das geschehe nie! Denn auch ich bin ein Israelit, vom Samen Abrahams, vom Stamm Benjamin. 2 Gott hat sein [ganzes] Volk nicht verworfen, das er zuerst anerkannt hat.

Nun, wißt ihr nicht, was die Schrift in Verbindung mit Elsa sagt, wie er vor Gott gegen Israel vorstellig wird? 3 „Jehova, sie [verworfenen Israeliten] haben deine Propheten getötet, sie haben deine Altäre ausgegraben, und ich allein bin übriggeblieben, und sie trachten mir nach der Seele.“ 4 Doch was sagt ihm der göttliche Ausspruch? „Ich habe siebentausend Männer für mich übrigbleiben lassen, [Männer,] die das Knie nicht vor Baal gebeugt haben.“ 5 So hat sich nun auch in der gegenwärtigen Zeitperiode ein Überrest [Judenchristen] gemäß einer Auserwählung zufolge unverdienter Güte gezeigt. 6 Wenn es nun durch unverdiente Güte ist, ist es nicht mehr zufolge von Werken; sonst erweist sich die unverdiente Güte nicht mehr als unverdiente Güte.

7 Was nun? Gerade das, was Israel [verworfene Israel] ernstlich suchte, hat es nicht erlangt, die Auserwählten [Judenchristen] aber haben es erlangt. Die übrigen [verworfene Israeliten] hatten ihr Empfindungsvermögen abgestumpft, 8 so wie geschrieben steht: „Gott hat ihnen einen Geist tiefen Schlafes gegeben, Augen, um nicht zu sehen, und Ohren, um nicht zu hören, bis auf den heutigen Tag.“ 9 Und David sagt: „Möge ihr Tisch ihnen zur Schlinge und zur Falle und zur Ursache des Strauchelns und zur Vergeltung werden; 10 mögen ihre Augen verfinstert werden, damit sie nicht sehen, und ihren Rücken beuge allezeit.“

11 Daher frage ich: Sind sie gestrauchelt, um vollständig zu fallen? Das geschehe nie! Sondern durch ihren Fehltritt wird Menschen von den Nationen Rettung zuteil, um sie zur Eifersucht zu reizen. 12 Wenn nun ihr Fehltritt Reichtum für die Welt bedeutet und ihre Verminderung Reichtum für Menschen von den Nationen, wieviel mehr wird es ihre Vollzahl bedeuten!

13 Nun rede ich zu euch, die ihr Menschen von den Nationen [Heiden] seid. Insofern als ich in Wirklichkeit ein Apostel [Judenchrist] für die Nationen [Heiden] bin, verherrliche ich meinen Dienst, 14 ob ich irgendwie [die, die] mein eigenes Fleisch [sind,] zur Eifersucht reize und einige aus ihnen rette. 15 Denn wenn ihre Verwerfung Versöhnung für die Welt bedeutet, was wird ihre Annahme [anderes] bedeuten als Leben aus den Toten? 16 Ferner, wenn [der Teil, der als] Erstlingsfrucht [Jesus] [genommen wird,] heilig ist, ist es auch die Masse; und wenn die Wurzel [Jehova] heilig ist, sind es auch die Zweige. [Judenchristen und Heidenchristen]

17 Wenn indes einige der Zweige ausgebrochen wurden, [verworfene Israeliten] du aber, obwohl du ein wilder Olivenbaum [Heiden] bist, zwischen sie eingepfropft und des Olivenbaums Wurzel [Jehova] der Fettigkeit teilhaftig wurdest, 18 so überhebe dich nicht über die Zweige [Judenchristen]. Überhebst du dich aber über sie: nicht du trägst die Wurzel, sondern die Wurzel [Jehova] [trägt] dich. 19 Du wirst nun sagen: „Zweige sind ausgebrochen worden, [verworfene Israeliten] damit ich [Heidenchristen] eingepfropft werde.“ 20 Richtig! Wegen [ihres] Unglaubens sind sie [verworfene Israeliten] ausgebrochen worden, du aber stehst durch Glauben [Judenchristen] . Hege nicht mehr überhebliche Gedanken, sondern fürchte dich. 21 Denn wenn Gott die natürlichen Zweige nicht verschont [verworfene Israeliten] hat, wird er auch dich nicht verschonen. 22 Sieh also Gottes Güte und Strenge. Gegen die, die gefallen sind, Strenge, gegen dich aber Gottes Güte, vorausgesetzt, daß du in seiner Güte bleibst; sonst wirst auch du abgehauen werden. 23 Auch werden sie, wenn sie [verworfenen Israeliten] nicht in ihrem Unglauben bleiben, eingepfropft werden; denn Gott vermag sie wieder einzupfropfen. 24 Denn wenn du aus dem von Natur wilden Olivenbaum [Heiden] herausgeschnitten und entgegen der Natur in den edlen Olivenbaum [Jesus] eingepfropft wurdest, wieviel eher werden diese, die natürliche [Zweige] sind, in ihren eigenen Olivenbaum eingepfropft werden!

Ede

 
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RE: Jesus rettet die Juden nicht allein "um der Väter willen"

#650 von Schrat , 06.01.2018 09:35

Lieber Ede,

der Text ist gut, nur die Klammeranmerkungen sind teilweise falsch!

Der Olivenbaum aus dem die natürlichen Zweige ausgebrochen sind, ist nicht Jehova, sondern Abraham!

Und dann ergibt sich ein ganz anderes Bild! Und daß sich das auf die natürlichen Israeliten bezieht, die von Abraham, Isaac und Jakob abstammen, wird ja z.B. deutlich, wenn Paulus anmerkt, daß auch er ein Israelit aus dem Stamme Benjamin sei.

Darauf beziehen sich die Worte, daß Gott sein Volk (die Israeliten) nicht verworfen hat. Seinem Volk (den Israeliten) ist teilweise Blindheit widerfahren. Der gesamte Zusammenhang allein in Römer 11 zeigt, daß das Volk Israel ebend nicht verworfen ist!

Alle meine Kommentare von Gott-, Bibel-treuen und -bewanderten Menschen sehen das so, sagen das so und weisen auf den Kontext von Römer 11 und den übrigen bibliischen Kontext hin.

Hier nurmal McDonald zu Römer 11 auszugsweise.

Zitat
C. Israels Zukunft (Kap. 11)
11,1 Wie steht es nun um die Zukunft
Israels? Stimmt es, wie einige lehren, daß
Gott mit Israel fertig ist, die Gemeinde
nun das Israel Gottes ist und daß alle Ver-
heißungen an Israel heute für die Ge-
42)
meinde gelten? Dieses Kapitel tritt von
allen Bibelabschnitten dieser Ansicht am
energischsten entgegen.
Die erste Frage von Paulus bedeutet:
»Hat Gott etwa sein Volk« völlig »ver-
stoßen?« Das heißt, ist jeder einzelne
Israelit verstoßen? »Das sei ferne!« Es
geht hier darum, daß Gott zwar »sein
Volk verstoßen hat«, wie in Kapitel 11,15
ausdrücklich gesagt wird, doch bedeutet
das nicht, daß er alle verstoßen hat. Pau-
lus selbst ist ein Beweis dafür, daß die
Verwerfung nicht vollständig war.
Schließlich war er doch »ein Israelit aus
der Nachkommenschaft Abrahams«
und »vom Stamm Benjamin«. Seine Her-
kunft als Jude war unangreifbar be-
wiesen.
11,2 Deshalb müssen wir den ersten
Teil des Verses so verstehen: »Gott hat
sein Volk nicht« vollkommen »verstoßen,
das er vorher erkannt hat«. Die Situation
lag ähnlich der zur Zeit Elias. Die große
Masse des Volkes hatte sich von Gott zu
den Götzen gewandt. Die Zustände
waren so schlimm, daß Elia »gegen Isra-
el« betete statt für Israel!
.......
11,16 Nun gebraucht Paulus zwei Bil-
der. In dem ersten geht es um »das Erst-
lingsbrot« und den »Teig«, im zweiten
um die Wurzel und die Zweige. Im
ersten Bild geht es um die »Erstlingsga-
be« (LU 1984) und den Teig, nicht jedoch
um Frucht. In 4. Mose 15,19-21 lesen wir
von einem Stück Teig, das dem Herrn als
Hebopfer geheiligt war. Hier wird nun
geschlossen, daß, wenn das Teigstück für
den Herrn geheiligt wird, aller anderer
Teig, der mit diesem Teigstück erzeugt
wird, dann ebenfalls heilig ist.
Die Übertragung geschieht folgen-
dermaßen: Das »Erstlingsbrot« ist Abra-
ham. Er war in dem Sinne heilig, daß er
für Gott ausgesondert wurde. Wenn das
für ihn galt, dann galt es auch für seine
auserwählte Nachkommenschaft. Sie
wurden für eine äußerlich vor Gott privi-
legierte Stellung ausgesondert.
Das zweite Bild handelt von der
»Wurzel« und den »Zweigen«. »Wenn die
Wurzel« ausgesondert wird, »so auch die
Zweige«. Abraham ist in dem Sinne »die
Wurzel«, daß er der erste war, der von
Gott auserwählt wurde, um eine neue
Gesellschaft zu bilden, die sich von den
anderen Völkern unterscheiden sollte.
Wenn Abraham ausgesondert war, dann
waren es auch diejenigen, die von seiner
auserwählten Familie abstammten.


Gott hat sein Volk nicht verstossen und das Volk ist nach wie vor Israel, dem Fleische nach - wenn es denn den Glauben Abrahams hat - und einige aus den Nationen, die anstelle der natürlichen Zweige eingepflanzt werden. Gott handelte immer mit einem überrest des n a t ü r l i c h e n Israels!
Die Hinweise allein im Römerbrief sind mannigfaltig, daß dem so ist.

Du folgst hier der Argumentation des "Sklaven", welche aber an den deutlichen Aussagen der Heiligen schrift vorbeigeht. Hier mal was der sog. "Treue und Verstädnige Sklave" mal dazu gesagt hat:


WT vom 15.05.2011, Seite 23, Fußanmerkung zu Absatz 13 "Der Olivenbaum".

Zitat
Offensichtlich hat der Olivenbaum hier weder die Funktion eines Vorbilds noch eines Gegenbilds. Die Nation Israel hatte zwar Könige und Priester, doch sie wurde kein "Königreich von Priestern". Das Gesetz gestattete den israelitischen Königen nicht, Priester zu sein. Deshalb kann der Olivenbaum nicht das Volk Israel darstellen. Paulus macht hier anschaulich, wie Gott seinen Vorsatz, "ein Königreich von Priestern" zu bilden, verwirklicht, und zwar mit dem geistigen Israel. Das aktualisiert die Erklärung im Wachtturm vom 15. November 983,Seite 14-19.



Es ist ganz offensichtlich, daß der in Römer 11 erwähnte "Olivenbaum" die Funktion eines Vorbilds und eines Gegenbilds hat! Und es ist ganz offensichtlich, daß sich dieses Bild auf das natürliche Israel bezieht, welches von Abraham abstammt! Siehe Textzusammenhang. Und das Vorhaben Gottes, daß das Volk Israel ein "Königreich von Königen und Priestern" sein sollte, ist nicht aufgehoben, sondern nur verschoben und modifiziert worden. Ein treuer Übererst der Israeliten ist ein Teil dieses "königreiches von Königen und Priestern" ergänzt durch Menschen aus den Nationen.

Wir sollten dem, was deutlich in der Bibel steht den Vorzug geben vor den Erklärungen unvollkommener Menschen, die ihre eigene Philosophie an Stelle der deutlichen Worte Gottes setzen.

Gruß
vom Schrat


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RE: Jesus rettet die Juden nicht allein "um der Väter willen"

#651 von Gerd , 06.01.2018 10:28

Uuuund noch was: Ede wusste genau warum er bei Römer 11 gerade mit dem Vers 23 endete und nicht fortsetzte. So kann man sich bwusst in die Irre leiten

Zitat von Edelmuth im Beitrag #649
24 Denn wenn du aus dem von Natur wilden Olivenbaum [Heiden] herausgeschnitten und entgegen der Natur in den edlen Olivenbaum [Jesus] eingepfropft wurdest, wieviel eher werden diese, die natürliche [Zweige] sind, in ihren eigenen Olivenbaum eingepfropft werden!Ede
Und aus? Den Rest bitte verschleiern wie der noch wirkende Schleier über Israel?
Möglicherweise will Ede als 1/4 Jude das? Wenn es so wäre, dann gäbe es noch ein happy-end

 
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RE: An wem erfüllen sich die Israel-Verheissungen?

#652 von Edelmuth , 06.01.2018 10:56

Guten Morgen Gerd

Zitat
23 Auch werden sie, wenn sie [verworfenen Israeliten] nicht in ihrem Unglauben bleiben, eingepfropft werden; denn Gott vermag sie wieder einzupfropfen.


Selbstverständlich würde ich es sehr begrüßen, wenn die Israeliten nicht in ihrem Unglauben blieben und Jesus als ihren Messias anerkennen und sich taufen lassen würde. Dazu haben sie schon heute Gelegenheit. Was hindert sie daran, es sofort zu tun? Ihr Unglaube!

Ede

 
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RE: An wem erfüllen sich die Israel-Verheissungen?

#653 von Schrat , 06.01.2018 11:09

Siehste, Edelmuth....

und das wird sich ändern, spätestens bei der Wiederkunft Christi! Siehe Sacharja 12-14

Gruß
vom Schrat


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RE: An wem erfüllen sich die Israel-Verheissungen?

#654 von Gerd , 06.01.2018 11:19

Zitat von Edelmuth im Beitrag #653
Selbstverständlich würde ich es sehr begrüßen, wenn die Israeliten nicht in ihrem Unglauben blieben und Jesus als ihren Messias anerkennen und sich taufen lassen würde.
(Farbe =von mir)

Danke Ede, nun dokumentierst du ganz genau auf was Bibelexperten (und ich greife das auf) immer wieder hinweisen: T A U F E N läßt sich ein berufener C H R I S T - damals, wie heute immer noch, die Chance hat auch jeder Jude, Indianer und Eskimo, bis hin zu den Pygmäen, das Angebot gilt i n die Familie Gottes, als buchstäbliche Brüder Christi *), in den Ölbaum eingepflanzt zu werden! Die sind eben nicht für das verheissene LAND bestimmt, sondern gehören (gemäß ZJ-Jargon) zu den 144.000.

*) Röm. 8: 29 Denn welche er zuvorerkannt hat, die hat er auch zuvorbestimmt, dem Bilde seines Sohnes gleichförmig zu sein, damit er der Erstgeborene sei unter vielen Brüdern.

Aber der Jüngling der wegen seiner Sünden als 100-jähriger stirbt (Jes. 65 =AT!) - Frage an EDELMUTH:
wird sich denn das im Himmel erfüllen?

 
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RE: An wem erfüllen sich die Israel-Verheissungen?

#655 von Edelmuth , 06.01.2018 11:36

Hallo Schrat

Zitat
Siehste, Edelmuth....

und das wird sich ändern, spätestens bei der Wiederkunft Christi! Siehe Sacharja 12-14



Obwohl es aufgrund ihrer Anforderungen an den Messias keine Anzeichen für eine Anerkennung Jesu gibt, wäre die Freude darüber natürlich groß. Sie wären dann Christen, die ihre Hoffnung nicht mehr auf den mosaischen Bund, sondern auf Jesus setzten.

Allerdings sind Zweifel angebracht.

Die Bedingung, dass sie Jesus erst dann anerkennen und sich erst dann taufen lassen würden, wenn er im Fleische wiedergekommen und er sie im verheißene Land als Begünstigte Gottes wieder hergestellt hat, zeigt deutlich, dass sie nicht bereut haben sondern an dem mosaischen Bund festhalten. Der Messias ist lediglich ihr Mittel, um sie in eine begünstigte Stellung bei Gott zu bringen, und Gott ist in ihren Augen jemand, der ihnen mit seiner unbegrenzten Macht dienlich sein könnte. Wirklich auf ihn hören und sich seinem Wort unterordnen können sie seit Jahrhunderten nicht. Für sie soll alles so weiter gehen, wie es damals war, als sie noch Begünstigte Gottes waren, und Jehova merkt das.

Ede

 
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RE: An wem erfüllen sich die Israel-Verheissungen?

#656 von Edelmuth , 06.01.2018 11:43

Wer ist der Ölbaum

Gemäß dem Gleichnis, das der Apostel Paulus im Römerbrief, Kapitel 11 gebrauchte, glichen die natürlichen Juden unter dem Gesetzesbund den natürlichen Zweigen eines Ölbaumes. Dieser Baum hatte eine begrenzte Anzahl Zweige. Es waren die leiblichen Nachkommen Abrahams, des Freundes Gottes, und als solche waren sie von Geburt Erben der Bundesverheißung Gottes gegenüber Abraham. Der Patriarch Abraham war der Stamm dieses symbolischen Ölbaums, und die Wurzeln dieses Stammes hatten festen Halt in jener Bundesverheißung Gottes.

Was Gott aber wünschte, war ein geistiger „Same“ Abrahams, ein geistiges Israel. Als sich daher die natürlichen Juden, die eingeladen wurden, ein „Königreich von Priestern“ zu werden, weigerten, die Erfordernisse hierfür zu erfüllen, wurden sie aus dem symbolischen Ölbaum ausgebrochen; sie wurden nicht zu Erben des „Königreiches der Himmel“ gemacht. Sie mußten ersetzt werden, damit der symbolische Ölbaum seine volle Anzahl Zweige hatte. Um dieser Lage gerecht zu werden, pfropfte Gott barmherzig an ihrer Stelle die gläubigen Heiden wie Zweige von einem wilden Ölbaum ein. So bringt Gott sein vollständiges geistiges Israel, den geistigen „Samen“ Abrahams, zustande.

Im Unterschied zum verstorbenen Abraham gibt der lebende Stamm Jesus seinen Zweigen, sowohl den natürlichen wie eingepfropften Zweigen Kraft.

Zitat
(Johannes 14:16, 26) . . .und ich will den Vater bitten, und er wird euch einen anderen Helfer geben, damit er für immer bei euch sei: . . .Der Helfer aber, der heilige Geist, den der Vater in meinem Namen senden wird, dieser wird euch alle Dinge lehren und euch an alle Dinge erinnern, die ich euch gesagt habe.

(Johannes 15:26-27) . . .Wenn der Helfer gekommen ist, den ich euch vom Vater her senden will, der Geist der Wahrheit, der vom Vater ausgeht, wird dieser Zeugnis von mir ablegen; 27 und auch ihr sollt Zeugnis ablegen, weil ihr bei mir gewesen seid, seitdem ich begann.



Woher bezieht dieser Stamm Jesus seine Kraft? Aus der Wurzel, von seinem Vater! Daher stellt sich der Vater als Wurzel und Jesus als der Stamm und Jesus Nachfolger als die Zweige dieses Ölbaums dar.

Jehova macht in das geistige Israel, die Zweige des Ölbaums kenntlich

Zitat
(Römer 9:6-13) 6 Es ist jedoch nicht so, als ob das Wort Gottes versagt hätte. Denn nicht alle, die von Israel [abstammen], sind wirklich „Israel“. 7 Auch sind sie nicht alle Kinder, weil sie Abrahams Same sind, sondern: „Was „dein Same“ genannt werden wird, wird durch Isaak kommen.? 8 Das heißt, nicht die Kinder des Fleisches sind wirklich die Kinder Gottes, sondern die Kinder der Verheißung werden als der Same gerechnet. 9 Denn das Wort der Verheißung lautete wie folgt: „Um diese Zeit will ich kommen, und Sara wird einen Sohn haben.“ 10 Doch nicht allein in diesem Fall, sondern auch als Rebekka Zwillinge empfing von dem e i n e n [Mann], von Isaak, unserem Vorvater; 11 denn als sie noch nicht geboren waren und weder Gutes noch Böses getan hatten „ damit der Vorsatz Gottes bezüglich der Auserwählung nicht von Werken, sondern von dem, der beruft, abhängig bleibe“, 12 wurde ihr gesagt: „Der Ältere wird der Sklave des Jüngeren sein“, 13 so wie geschrieben steht: „Jakob habe ich geliebt, Esau aber habe ich gehaßt.“. . .



Ede


 
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RE: An wem erfüllen sich die Israel-Verheissungen?

#657 von Schrat , 06.01.2018 11:54

Lieber Edelmuth,

Einspruch!

Es wurden nicht alle ausgebrochen!

Woraus schließt Du das? Ich kann das Römer 11 nicht entnehmen! Römer 11:17 laut NÜW

Zitat
17 Wenn indes einige der Zweige ausgebrochen wurden, du aber, obwohl du ein wilder Olivenbaum bist, zwischen sie eingepfropft und des Olivenbaums Wurzel der Fettigkeit teilhaftig wurdest



Denn Paulus sagt ja: "...Blindheit ist Israel zum Teil widerfahren....". Ebend, einige haben sich ja als treu erwiesen und brauchten zufolge dessen nicht aus dem Ölbaum ausgerissen werden und konnten da weiterwachsen. Von daher bestand garkeine Notwendigkeit, sämtliche Zweige auszureissen! Nur weil die Vollzahl, die Gott vorgesehen hat für diese Regierung, die ihre Macht und Autorität vom Himmel her hat, nicht durch die natürlichen Israeliten erreicht wurde, wurde auch Menschen aus den Nationen die Gelegenheit gegeben dazu zu gehören.

Gruß
vom Schrat


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RE: An wem erfüllen sich die Israel-Verheissungen?

#658 von Hervé Noir , 06.01.2018 12:03

Zitat von Schrat im Beitrag #650

- - -
Gott hat sein Volk nicht verstossen und das Volk ist nach wie vor Israel, dem Fleische nach - wenn es denn den Glauben Abrahams hat - und einige aus den Nationen, die anstelle der natürlichen Zweige eingepflanzt werden. Gott handelte immer mit einem überrest des n a t ü r l i c h e n Israels!
Die Hinweise allein im Römerbrief sind mannigfaltig, daß dem so ist.
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Hallo Schrat!

Die Schrift-Zitate wie auch McDonalds Kommentar sind derart eindeutig, dass die Frage, ob die Stämme Israels nach wie vor das Volk Gottes sind, überhaupt nicht mehr aufkommen dürfte. Was aber nun aber zunehmend an Bedeutung gewinnt, ist die Frage nach den Aufenthaltsorten der Stämme. Dass sich vorwiegend Nachkommen der Stämme Juda, Benjamin und Levi im Nahen Osten und in den USA aufhalten, wird wohl niemand bestreiten. Doch die nicht einmal zwanzig Millionen sind selbstverständlich nie und nimmer die einzigen Nachkommen der drei genannten Stämme.

Doch wie verhält es sich mit den übrigen Stämmen? Als ich mich vor kurzem auf das Kapitel 48 des ersten Buches Mose bezog, um damit zu belegen, dass insbesondere die Anglo-Kelten am ehesten diese Vorhersage erfüllten, kam von Deiner Seite der Einwand, dass die Nachkommen der Stämme demütig in den Nahen Osten zurückkehren würden. Richtig. Denn selbstverständlich fühlen sich die Stämme gedemütigt, verlieren sie doch in der zeitlich nahen Phase mehr als neunzig Prozent ihrer Stammesangehörigen u.a. durch Kriege.

Mir geht es keineswegs um eine Präferenz gewisser Völker, für mich ist die Glaubwürdigkeit der Schrift entscheidend. Die Kurden aber, die nach Meinung gewisser Gemeinschaften die Nachkommen der zehn Stämme sein sollen, entsprechen keineswegs den Qualifikationen, die der Schrift zufolge Gott den Stämmen Israels gegeben hat. Man vergegenwärtige sich nur mal zum Vergleich den Intellekt und geistige Gewandtheit der “Juden”...

Grüße

Hervé Noir  
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RE: An wem erfüllen sich die Israel-Verheissungen?

#659 von Schrat , 06.01.2018 12:13

Lieber Herve,

wer nun die Stämme Israels sind, die Gott verheissen hat, in das verheissene Land zurückzuführen, ist nicht ganz klar und müssen wir dann der Zukunft überlassen. ich lass da jedem seine Überzeugung, auch Dir! Daß das nun alle oder ein Großteil der westeuropäischen Staaten und Völker sind, da habe ich so meine Zweifel.

Nur denke ich mal, daß diese zerstreuten Israeliten sicher auch gewisse Mindestanforderungen an den Glauben und an das Verhalten zeigen müssen. Insofern kann ich mir vorstellen, daß gewisse Leute, die meinen zu den zerstreuten 10 Stämmen zu gehören oder von denen es andere meinen, diese Kriterien nicht erfüllen. Wie das mit den Kurden ist kann ich nicht beurteilen. Aber Du scheinst ja wohl dort gewisse Lehren und Verhaltensweisen entdeckt zu haben, die nicht zu einem "demütigen und geringen Volk" (siehe Zephanja) passen. Deswegen meine ich, daß diese 10 zerstreuten Stämme am ehesten unter denen zu finden sind, die sich zum jüdischen Glauben bekennen.

Insbesondere sollten diese verstreuten Israeliten die Schriften des AT und da besonders die Thora anerkennen und sich ernsthaft bemühen, nach den dort genannten sittlich-moralischen Erfordernissen zu leben.

Gruß
vom Schrat


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RE: An wem erfüllen sich die Israel-Verheissungen?

#660 von Edelmuth , 06.01.2018 13:39

Hallo Gerd

Zitat von #655 Gerd
Aber der Jüngling der wegen seiner Sünden als 100-jähriger stirbt (Jes. 65 =AT!) - Frage an EDELMUTH:
wird sich denn das im Himmel erfüllen?


Diese Prophezeiung kann sich nur auf der Erde erfüllen, aber nicht an den Israeliten, weil sie so lange keine Chance auf Rettung haben, wie sie Jesus als ihren Messias nicht anerkennen. Würden sie ihn anerkennen, wären sie Christen. So lange zu warten bis Jesus als Messias im Fleische wieder kommt und Israel als Gottes Volk wieder hergestellt hat, ist zwecklos, weil Jesus weder Unterschiede im Fleische macht, noch als Messias im Fleische wieder auf die Erde kommen wird und noch wenige den Israeliten eine Rechtfertigung für seine Ermordung geben wird. Was der Vater einst verworfen hat, wird Jesus nicht wieder herstellen,

Deine Behauptungen sind so abstrus und an den Haaren herbeigezogen, dass man denjenigen bewundern muss, der noch welche hat.

Ede

 
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