Re: JESUS erhöht

#46 von Isai , 25.05.2013 18:32

Hallo Schrat,


Zitat
Inwiefern hätte er dann als Belohnung für seine Treue bis in Tod eine Stellung hoch erhaben über jede andere Schöpfung haben können? Das erschließt sich mir irgendwie nicht und u.a. deswegen glaube ich nicht an eine Präexistenz Jesu.



Zitat
Aber damit will ich es mal gut sein lassen, wir haben das Thema ja woanders schon genügend "ausgewalzt".



Gut.

Nur so viel - du selbst hattest diese Frage beantwortet:

Zitat
vertritt Gott sogar eine Weile




Gruß,

Isai


"Gottes Liebe zu uns ist darin sichtbar geworden, dass er seinen einzigen Sohn in die Welt sandte, um uns in ihm das Leben zu geben. Die Liebe hat ihren Grund nicht darin, dass wir Gott geliebt haben, sondern dass er uns geliebt und seinen Sohn als Sühnopfer für unsere Sünden gesandt hat."
(1. Johannes 4:9 NeÜ)

 
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Sohn GOTTES, Gottes-Natur

#47 von Isai , 10.07.2013 18:57

Hallo,


im Beitrag #7 ging es auch mal um das Thema JESUS und seine Natur als Sohn GOTTES in GOTTESgestalt.

Gruß,

Isai


"Gottes Liebe zu uns ist darin sichtbar geworden, dass er seinen einzigen Sohn in die Welt sandte, um uns in ihm das Leben zu geben. Die Liebe hat ihren Grund nicht darin, dass wir Gott geliebt haben, sondern dass er uns geliebt und seinen Sohn als Sühnopfer für unsere Sünden gesandt hat."
(1. Johannes 4:9 NeÜ)

 
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"Schöpfer" der NEUEN Schöpfung?

#48 von Isai , 28.08.2013 14:15

Hallo



Hier einmal eine gewagte These (nachträglich überarbeitet und im Ursprung nicht von mir), die ich hier einstellen möchte. Wie denkt ihr darüber?

Es geht um Kolosser 1:15-20

15 Er ist das Ebenbild des unsichtbaren Gottes, der Erstgeborene vor aller Schöpfung.
16 Denn in ihm ist alles geschaffen, was im Himmel und auf Erden ist, das Sichtbare und das Unsichtbare, es seien Throne oder Herrschaften oder Mächte oder Gewalten; es ist alles durch ihn und zu ihm geschaffen.
17 Und er ist vor allem, und es besteht alles in ihm.
18 Und er ist das Haupt des Leibes, nämlich der Gemeinde. Er ist der Anfang, der Erstgeborene von den Toten, damit er in allem der Erste sei.
19 Denn es hat Gott wohlgefallen, dass in ihm alle Fülle wohnen sollte
20 und er durch ihn alles mit sich versöhnte, es sei auf Erden oder im Himmel, indem er Frieden machte durch sein Blut am Kreuz.






...........................................................................................................................................................................


Johannes 8:58 (Elberfelder): Jesus sprach zu ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Ehe Abraham ward, bin ich.

Die vorhergehenden Worte Jesu:

Abraham hatte von GOTT die Zusage bekommen einen Blick in die Zeit des Messias tun zudürfen und als ihm dies gestattet wurde, da freute er sich.
Der Tag des Messias wurde Abraham in einer Vision von GOTT geschenkt.
In diesem Sinn war der Messias für Abraham schon damals gegenwärtig.

Johannes 8:56 (Elberfelder): Abraham, euer Vater, frohlockte, daß er meinen Tag sehen sollte, und er sah ihn und freute sich.

Jesus sprach von seinem Tag, ohne zu sagen, dass er der Messias sei.
Mit der Aussage: Ehe Abraham wurde bin ich knüpft also Jesus an seine vorherige Aussage an, und sagt dass sein Tag und damit auch er selbst von den Menschen des Glaubens schon vor Abraham gesehen wurde.
Auch für diese Menschen war der Messias gegenwärtig, als sie seinen Tag schauen durften.
Eine rabbinische Auslegung zur Zeit Jesu besagte, dass GOTT schon dem Adam den Messias und seinen Tag gezeigt hatte.
Also ehe Abraham wurde, bin ich Jesus, der verheissene Messias.

2.) Kolosser 1,15-20
Es gibt eine ganze Reihe von Bibelstellen, welche deutlich machen, dass keine zweite Person als ERSCHAFFER von Himmel und Erde, oder auch des Menschen beteiligt war.
Gemäss Jesaja 44,24 schuf GOTT JHWH ohne Begleiter Himmel und Erde.
Dies behaupteten auch die Beter in Nehemia 9,5-6 JHWH, ELOHIM DU ALLEIN sagen sie.

Im AT wird nie eine zweite Person, die Schöpfungsmittler gewesen sein soll erwähnt.
Auch die Weisheit ist keine Person, sondern eine Eigenschaft GOTTES.
Wollte man sie als Person verstehen, stünde dies im Widerspruch zum ganzen AT und den Aussagen des Sprüchebuches selbst.
Im NT sprach Jesus von DEM SCHÖPFER in einer Art und Weise bei welcher man eigentlich davon ausgehen müsste, dass er von jemand anderem als SICH selbst spricht Matthäus 19,4-6; Markus 13,19

Paulus sprach von GOTT als SCHÖPFER.
In Apostelgeschichte 14,15 erwähnt er aber Jesus Christus mit keinem Wort.
In der Areopag-Rede sprach Paulus ebenfalls von GOTT als SCHÖPFER, aber Jesus Christus wird erst am Ende der Rede thematisiert, als der Mann, welchen GOTT zum Richter bestimmt hat. Apostelgeschichte 17,24-31 von der Schuld der Menschen gegenüber DEM SCHÖPFER schreibt Paulus ebenfalls ohne Jesus Christus zu nennen. Römer 1,20, Römer 1,25 Die Gemeinde betet zu GOTT, als DEM SCHÖPFER, aber sie weiss ebenfalls nichts von einem Schöpfer Jesus Christus, dieser ist nur der Gesalbte. Apostelgeschichte 4,24-30. Auch in Offenbarung 4 wird von Johannes nur EINE Gestalt auf dem Thron in einer Vision gesehen und dann als SCHÖPFER gelobt Offenbarung 4:11.

Daher komme ich zu dem Ergebnis, dass es bei der Schöpfung in Kolosser 1,15-20 um die neue Schöpfung und die neue Ordnung der alten Schöpfung in und durch Christus Jesus gehen muss. Auch der Zusammenhang, in welchen die Verse eingebettet sind sprich dafür. Denn vorher ist die Rede davon, dass

a) DER VATER uns fähig gemacht hat zum Erbteil der Heiligen im Licht
b) dass ER uns errettet hat von der Obrigkeit der Finsternis und versetzt hat in das Reich des Sohnes SEINER Liebe
c) in welchem (dem Sohn der Liebe) wir die Erlösung, die Vergebung der Sünden haben. Dazu würde aber die Rede von Christus als Schöpfer oder Schöpfungsmittler der alten Schöpfung überhaupt nicht passen.

...........................................................................................................................................................................




Wenn man die These so betrachtet, würde sich der Vers 10 aus Hebräer 1:8-12 sich nicht (EVENTUELL) etwas "seltsam" (?) lesen, wenn es vom SOHN heißt, er habe alles erschaffen?

Andererseits schließt die eingefügte Meinung den Text aus Johannes 1:1 evtl. aus, dass das WORT von Anfang an war, beim VATER, und in Vers 14 als Fleisch auf die Erde in die eigene Schöpfung kam, diese Ihn aber nicht erkannte und angenommen hat.





Lieben Gruß,

Isai


"Gottes Liebe zu uns ist darin sichtbar geworden, dass er seinen einzigen Sohn in die Welt sandte, um uns in ihm das Leben zu geben. Die Liebe hat ihren Grund nicht darin, dass wir Gott geliebt haben, sondern dass er uns geliebt und seinen Sohn als Sühnopfer für unsere Sünden gesandt hat."
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RE: "Schöpfer" der NEUEN Schöpfung?

#49 von Schrat , 28.08.2013 15:59

Lieber Isai,

Dir mag es wie eine gewagte These erscheinen, diejenigen, für diejenigen, die nicht an die Präexistenz Jesu glauben, ist es die allein richtige Erklärung und somit auch in Harmonie mit Hebräer 1:10 wo Gott-Vater als der Schöpfer aller Dinge bezeichnet wird! Auch Jesus selbst bezeichnet seinen himmlischen Vater als den Schöpfer, wenn er von den Lilien auf dem Felde spricht....

Vorausgesetzt in Offenbarung 3:14 dieselbe Sache behandelt wird, wie in Kolosser 1:15-19, dann lasst uns doch einmal Kolosser 1:18,19 lesen:

"und er ist das Haupt des Leibes der Versammlung. Er ist der Anfang, der Erstgeborene von den Toten, damit er in allen Dingen der Erste werde; denn Gott hat es für gut befunden, in ihm die ganze Fülle wohnen zu lassen"

Dieser Vers wirft also Licht darauf, was mit dem "Anfang" in <Offenbarung 3:14> gemeint ist. Er ist der Anfang, in dem Sinne, daß er der Erstgeborene aus den Toten ist. Der erste der jemals auferstanden ist, um ewig zu leben! Und wann war das? ....

Nicht immer, wenn in der Bibel die Rede von "Anfang" ist, muß dies der Anfang der Schöpfung gemäss Genesis sein. Dies kann auch ein anderer Anfang sein. Welcher Anfang gemeint ist ergibt sich aus dem engeren oder weiteren Zusammenhang.

Die Übersetzung der Unitarier, die die Web-Site "TruthOrTradition" (Link http://www.truthortradition.com/german/m...showpage&pid=93) betreiben gibt <Offenbarung 3:14> wie folgt wiedergegeben:

Zitat
"Und dem Engel der Gemeinde in Laodizea schreibe: Dies sagt der "Amen", der treue und wahrhaftige Zeuge, der H e r r s c h e r über Schöpfung GOTTES"

(vergleiche <Psalm 8:5> und <Hebräer 2:7>, wo der gleiche Gedanke bzgl. Jesus Christus geäußert wird).

Dann steht mir noch die katholische Übersetzung von Hamp, Stenzel und Kürzinger zur Verfügung, in welcher <Offenbarung 3:14> wie folgt wiedergegeben wird:

Zitat
"Dem Engel der Gemeinde in Ladodicea schreibe: So spricht dere Amen, der verlässige und wahrhafte Zeuge, der U r g r u n d der Schöpfung Gottes...."



Die Übersetzung von Hamp, Stenzel und Kürzinger wäre wiederum in Harmonie mit der richtigen Übersetzung von <Kolosser 1:16>, wo es eigentlich "wegen" statt "durch" heißen muß.

Die Wiedergabe von <Kol. 1:16> "...alle Dinge sind  d u r c h   ihn geschaffen ..." ist irreführend
und gibt den Urtext nicht richtig wieder. Gemäss J.H. Molton "Grammar of New Testment
Greek (T&T Clark, 1963) sollte <Kol. 1:16> folgendermassen wiedergegeben werden: "denn
w e g e n  ihm...". Vg. auch Expositors Greek Commentary bzgl. "en auto".
(entnommen aus "Dreieinigkeit, die selbst zugefügte Wunde der Christenheit" von Buzzard, Seite 104)

Gruss
vom Schrat


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RE: "Schöpfer" der NEUEN Schöpfung?

#50 von Isai , 28.08.2013 16:56

Johannes 1:15, 18
1 Im Anfang war das Wort. Das Wort war bei Gott, ja das Wort war Gott.
2 Von Anfang an war es bei Gott.
3 Alles ist dadurch entstanden. Ohne das Wort entstand nichts von dem, was besteht.
[Anm. v. m.: nicht erst die neue Schöpfung]
4 In ihm war Leben und dieses Leben war Licht für die Menschen.
5 Das Licht scheint in der Finsternis und die Finsternis hat es nicht erfasst.
6 Da trat ein Mensch auf. Er war von Gott gesandt und hieß Johannes.
7 Er kam, um als Zeuge auf das Licht hinzuweisen. Alle sollten durch ihn daran glauben.
8 Er war nicht selbst das Licht, er sollte nur darauf hinweisen.
9 Der, auf den er hinwies, war das wahre Licht, das in die Welt kommen und jeden Menschen erleuchten sollte.
10 Er war schon immer in der Welt, doch die Welt, die durch ihn geschaffen wurde, erkannte ihn nicht.
11 Er kam in sein Eigentum, aber sein Volk wollte nichts von ihm wissen.
12 Doch allen, die ihn aufnahmen, die an seinen Namen glaubten, gab er das Recht, Kinder Gottes zu werden.
13 Sie wurden das nicht auf Grund natürlicher Abstammung, durch menschliches Wollen oder den Entschluss eines Mannes, sondern durch eine Geburt aus Gott.
14 Er, das Wort, wurde Mensch und lebte unter uns. Wir haben seine Herrlichkeit gesehen, eine Herrlichkeit voller Gnade und Wahrheit, wie sie nur der einzigartige Sohn vom Vater bekommen hat.
15 Johannes trat als Zeuge für ihn auf. "Der ist es!", rief er. "Von ihm habe ich gesagt: 'Nach mir kommt einer, der weit über mir steht!', denn er war schon vor mir da."
16 Und wir alle haben aus seinem unendlichen Reichtum Gnade und immer wieder Gnade empfangen.
17 Durch Mose wurde das Gesetz gegeben, aber durch Jesus Christus sind Gnade und Wahrheit zu uns gekommen.
18 Niemand hat Gott jemals gesehen. Nur der Eine und Einzige seiner Art, der an der Seite des Vaters selbst Gott ist, hat uns Aufklärung über Gott gegeben.


Es beschleicht mich der Eindruck, mit dieser These wird JESUS CHRISTUS klein gemacht.

Die inspirierten Worte des Apostel Johannes sind klar.


Lieben Gruß,

Isai


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(1. Johannes 4:9 NeÜ)

 
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RE: "Schöpfer" der NEUEN Schöpfung?

#51 von Schrat , 28.08.2013 20:01

Lieber Isai,

Johannes kann nicht als Zeuge für eine Präexistenz angeführt werden, weil es in den ersten Versen erst einmal um das Handeln Gottes geht! Erst später wird "das Wort Fleisch" und die Aussagen beziehen sich dann erst auf Jesus! Also: Auch im Johannes-Evangelium ist Gott, der Vater Jesu Christi, der Schöpfer! Das Wort von dem in Johannes 1:1 die Rede ist ist der Vorsatz oder Wille Gottes, einen k ü n f t i g e n "Samen" - den Messias - hervorzubringen. Dieses "Wort" war bei Gott.

Dementsprechend kann auch Johannes 1:15,18 nicht als Zeuge für eine Präexistenz dienen. Jesus war im Vorsatz Gottes und im Rang "vor mir", d.h. vor Johannes.

http://www.truthortradition.com/german/m...=article&sid=38

Zitat
Wenn man versteht, wie die Juden über ein prophezeites künftiges Ereignis dachten und darüber so gesprochen haben, als sei es bereits geschehen, dann hilft dies schwierige Verse wie Joh 8, 58 zu erklären: „Ehe Abraham ward, bin ich“ (47). Es steht außer Frage, dass Christus in irgendeiner Weise vor Abrahams Zeit „existierte“. Existierte er aber wirklich als physische Person oder existierte er bildlich in den Gedanken GOTTES als GOTTES Plan für die Erlösung der Menschheit? Der Kontext des Verses verlangt, dass Jesus von dem Vorherwissen GOTTES sprach. In Vers 56 heißt es: „Abraham, euer Vater frohlockte, dass er meinen Tag sehen sollte; und er sah ihn und freute sich“. Dieser Vers sagt, dass Abraham den Tag Christi „sah“! Üblicherweise verstehen die Theologen den Tag Christi als den Tag, an dem Christus die Welt besiegen und sein Königreich aufrichten wird. Das würde auch zu dem passen, was der Hebräerbrief über Abraham sagt: „Denn er wartete auf die Stadt, welche die Grundfeste hat, deren Baumeister und Schöpfer GOTT ist“ (Heb 11, 10)




Dieses "sehen Gottes" ist nicht buchstäbliches Sehen, sondern "erkennen". Moses und Hiob haben Gott auch "gesehen", aber auch in ihren Fällen nur ein Abglanz der Herrlichkeit Gottes und nur ein "sehen" in geistiger Hinsicht. Kein anderer hat so ein vertrautes Verhältnis zu Gott, als Jesus Christus. Niemand anders hat sich Gott so geoffenbart.

Näheres dazu http://www.truthortradition.com/german/m...=showpage&pid=5

Gruss
vom Schrat


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... und wieder die Prä-Existenz / das WORT

#52 von Isai , 30.08.2013 19:40

Hallo


Zur These noch Johannes 1:1, das WORT war bei GOTT.

Johannes 17:5


Und nun, Vater, verherrliche mich mit der Herrlichkeit, die wir schon teilten, ehe die Welt erschaffen wurde. (NL)
Vater, gib mir erneut die Herrlichkeit, die ich schon vor Erschaffung der Welt bei dir hatte. (NeÜ)
Und nun verherrliche du, Vater, mich bei dir selbst mit der Herrlichkeit, die ich bei dir hatte, ehe die Welt war! (Elberfelder)
Und nun, Vater, verherrliche du mich bei dir mit der Herrlichkeit, die ich bei dir hatte, ehe die Welt war. (Luther)
Und nun verherrliche du mich, Vater, bei dir selbst mit der Herrlichkeit, die ich bei dir hatte, ehe die Welt war. (Schlachter)


und Johannes 6:62
Wartet doch, bis ihr den Menschensohn in den Himmel zurückkehren seht!
(NeÜ)
Wenn ihr nun den Sohn des Menschen dahin auffahren seht, wo er vorher war? (Elberfelder)

und Johannes 1:18
Niemand hat Gott jemals gesehen; der eingeborene (einzig in seiner Art / einziggeborene) Sohn, der in des Vaters Schoß ist, der hat ihn kundgemacht.


und Johannes 17:24
Vater, ich will, dass die, welche du mir gegeben hast, auch bei mir seien, wo ich bin, damit sie meine Herrlichkeit schauen, die du mir gegeben hast, denn du hast mich geliebt vor Grundlegung der Welt.
(Elberfelder)

Vater, ich will, dass alle, die du mir gegeben hast, dort bei mir sind, wo ich bin. Sie sollen nämlich meine Herrlichkeit sehen können, die du mir gegeben hast, weil du mich liebtest - schon vor Erschaffung der Welt. (NeÜ)



Aber das hatten wir bereits.



Kann sein, dass ich (noch?) nicht in dieser Hinsicht verstehen kann. Doch mein derzeitiges Verständnis ist das des trauten Umgangs von JHWH und SEINEM WORT, bevor das WORT als JESUS CRISTUS auf der Erde wirkte.



Lieben Gruß,

Isai


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zuletzt bearbeitet 30.08.2013 | Top

RE: ... und wieder die Prä-Existenz / das WORT

#53 von Schrat , 30.08.2013 21:29

Nagut, Isai,

wenn wir das schon hatten, kann ich es mir sparen, wieder dasselbe, was ich schon gefühlrte 12mal gesagt habe, erneut in die Tasten zu klopfen....! Sonst dreht sich das Karussell immer schneller und schneller und wirft uns noch ab...

In vielen Dingen stimmen wir ja überein und können uns darüber freuen, die übrigen lassen wir denn mal so stehen, ohne den Gesprächspartner mit Gewalt auf sein Ufer rüberziehen zu wollen.

Gruss
vom Schrat


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RE: ... und wieder die Prä-Existenz / das WORT

#54 von Jurek , 31.08.2013 09:08

Über die Präexistenz JESU wurde natürlich schon hier im Forum mehrmals diskutiert (auch ich tat das mit Schrat) und da muss nicht unbedingt (wenn nicht gewünscht) weiter darüber diskutiert werden, wenn man sowieso bei seinem Standpunkt verbleiben will. Da mag also jeder in seiner Hinsicht sozusagen damit „selig“ werden.
Für mich steht außer Frage, dass JESUS präexistent existierte, und zwar nicht nur in Gedanken GOTTES, sondern reell im Himmel.
JEHOVA sandte seinen SOHN (von Himmel aus) auf die Erde, und Er (JESUS) war auch der erste, der wieder in den Himmel kam (Joh 3:13).
Man kann vieles wie umdeuten und die Worte der Bibel gar ins Gegenteil verdrehen. Aber der Opfer eines Menschen auf der Erde, wäre sicher nicht genug für die Menschheit. = Das Vorbild dafür war Abraham und Isaak. …

Grüße!


"Und dies ist das Zeugnis: dass GOTT uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in Seinem SOHN.
Wer den SOHN hat, hat das (wahre) Leben; wer den SOHN GOTTES nicht hat, hat das (wahre) Leben nicht.
"
1. Johannes 5:11,12.

 
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RE: ... und wieder die Prä-Existenz / das WORT

#55 von Schrat , 31.08.2013 11:37

Lieber Jurek

eigentlich wollte ich den Faden nicht weiter spinnen, da Du mir aber den massiven Vorwurf machst, ich würde die Bibel verdrehen, möchte ich doch darauf antworten.

Zitat
Für mich steht außer Frage, dass JESUS präexistent existierte, und zwar nicht nur in Gedanken GOTTES, sondern reell im Himmel.
JEHOVA sandte seinen SOHN (von Himmel aus) auf die Erde, und Er (JESUS) war auch der erste, der wieder in den Himmel kam (Joh 3:13).


Jesus kam vom Himmel herab, so wie das Manna in der Wüste "vom Himmel" - nämlich von Gott - kam. Jesus wqr von Gott gesandt, insofern kam er "vom Himmel". In dem Gespräch mit Nikodemus sprach Jesus davon, daß sie "himmlische" Dinge nicht verstehen könnten. Hier geht es um eine geistige Dimensiion, die fleischlich gesinnte Menschen nicht erfassen können. Es zeigt nicht den buchstäblichen Ort an.

http://www.bibelcenter.de/bibel/trinitaet/joh3_13.php

Zitat
Die Juden zu jener Zeit haben nicht im geringsten daran gedacht, dass diese Aussage etwas mit einer "Inkarnation" Jesu zu tun haben könnte, in dem Sinne, wie Trinitarier lehren, dass Jesus zunächst in "göttlicher Gestalt (= als Gott)" bei Gott war, dann "Menschengestalt" annahm, und schließlich wieder zu Gott auffuhr usw. Für die Menschen in biblischen Landen und in biblischer Zeit war klar, dass eine solche Aussage wie "vom Himmel kommen" oder "von oben kommen" absolut nichts damit zu tun hat, dass jemand oder etwas im buchstäblichen Sinne bei Gott im Himmel war und dann von dort "herabkam". Eine solche Idee ist geradezu lächerlich, und auch wir können anhand einiger anderer Beispiele in der Bibel, wo dieser oder ein ähnlicher Ausdruck vorkommt, erkennen, dass es wirklich nicht um eine reale vorherige Existenz einer Person oder Sache bei Gott geht.

Eine all bekannte Stelle wird dies deutlich machen.

Jak 1,17
Alle gute Gabe und alle vollkommene Gabe kommt von oben herab, von dem Vater des Lichts, bei dem keine Veränderung ist noch Wechsel des Lichts und der Finsternis.

Nun, existieren alle guten und vollkommenen Gaben, die wir empfangen, bereits im buchstäblichen Sinne oben bei Gott im Himmel und sie kommen dann im buchstäblichen Sinne von oben herab ? Es bedaf keiner weiteren Worte, denn es ist völlig klar, was Jakobus meint: Gott, der Vater des Lichts, ist die Quelle aller guten und vollkommenen Gaben in unserem Leben und Er sorgt für uns und wirkt auf unterschiedlichste Weise, um uns zu segnen. Es bedeutet nicht, dass Gaben direkt vom Himmel herabkommen! Wir erleben Gottes Segnungen und empfangen Seine Gaben, indem andere Leute uns etwas schenken, indem sich in Situationen Dinge ergeben, die für uns ein Segen sind, und wir wissen, dass hinter diesen guten Gaben letztlich Gott als Quelle steht.

Ein anderes leicht verständliches Beispiel, wo dieser Ausdruck "vom Himmel" vorkommt, ist in einer Auseinandersetzung Jesu mit den religiösen Führern unter den Juden bzgl. der Taufe des Johannes.

Mt 21,25
Woher war die Taufe des Johannes? War sie vom Himmel oder von den Menschen? Da bedachten sie's bei sich selbst und sprachen: Sagen wir, sie war vom Himmel, so wird er zu uns sagen: Warum habt ihr ihm dann nicht geglaubt?



Zitat
Man kann vieles wie umdeuten und die Worte der Bibel gar ins Gegenteil verdrehen. …



Diesen Vorwurf könnte ich genausogut Dir machen! Deswegen sollten wir solche Vorwürfe am besten aussen vor lassen.

Zitat
Aber der Opfer eines Menschen auf der Erde, wäre sicher nicht genug für die Menschheit. = Das Vorbild dafür war Abraham und Isaak.



Der Vergleich ist unzutreffend, weil Jesus im Gegensatz zu Isaac ein vollkommener Mensch war. Es geht ja auch nicht allein um buchstäbliches Fleisch und Blut, sondern es geht um die Person Jesu Christi, es geht darum, daß Jesus Christus als einziger vollkommener Mensch ganz allein auf sich gestellt dem Teufel eine Antwort gegeben hat und treu bis in den Tod war. DIESE ANTWORT KONNTE KEIN ANDERER MENSCH GEBEN, da kein anderer Mensch sündenlos war.

Gruss
vom Schrat


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RE: ... und wieder die Prä-Existenz / das WORT

#56 von Jurek , 31.08.2013 11:40

Hallo Schrat,

So wie du das ausdrückst, so ist es nicht!
Wenn du was behauptest, dass ich dir massiven Vorwurf mache, und dass du die Bibel verdrehst, dann bist du auch in der Pflicht, den EINDEUTIGEN Nachweis dafür zu liefern.
(Ich darf aber trotzdem allgemein schon auch dazu was meinen?).
Ich akzeptiere deine Sicht der Dinge, auch wenn ich sie so für mich dazu nicht teile. (Ist auch kein Verbrechen ).

Gruß


"Und dies ist das Zeugnis: dass GOTT uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in Seinem SOHN.
Wer den SOHN hat, hat das (wahre) Leben; wer den SOHN GOTTES nicht hat, hat das (wahre) Leben nicht.
"
1. Johannes 5:11,12.

 
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VATER gab den SOHN für uns

#57 von Isai , 03.09.2013 15:46

Hallo


1. Johannes 4:9, 14
Gottes Liebe zu uns ist darin sichtbar geworden, dass er seinen einzigen Sohn in die Welt sandte, um uns in ihm das Leben zu geben.
Außerdem haben wir mit eigenen Augen gesehen und können bezeugen, dass der Vater den Sohn als Retter der Welt gesandt hat.



Lieben Gruß,

Isai


Dadurch ist Gottes Liebe unter uns offenbar geworden, dass er seinen einzigen Sohn in die Welt sandte. Durch ihn wollte er uns das neue Leben schenken. Das Einzigartige an dieser Liebe ist: Nicht wir haben Gott geliebt, sondern er hat uns geliebt. Er hat seinen Sohn gesandt, damit er durch seinen Tod Sühne leiste für unsere Schuld.
(1. Johannes 4:9, 10 GN)

 
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JESUS gab sein Leben aus LIEBE

#58 von Isai , 03.09.2013 16:02





JESUS starb nicht "einfach" als Märtyrer, was schon enorm ist, sondern mit und aus tiefer Liebe zu uns und zu seinem VATER.


Johannes 13:1
Vor dem Passahfest aber, als Jesus wusste, dass seine Stunde gekommen war, aus dieser Welt zu dem Vater hinzugehen - da er die Seinen, die in der Welt waren, geliebt hatte, liebte er sie bis ans Ende.

Offenbarung 1:5
und von Jesus Christus, der der treue Zeuge ist, der Erstgeborene der Toten und der Fürst der Könige der Erde! Dem, der uns liebt und uns von unseren Sünden erlöst hat durch sein Blut. (Elberfelder)

und von Jesus Christus, dem vertrauenswürdigen Zeugen für diese Dinge, der als Erster von den Toten zu dauerndem Leben auferstand und Herr ist über die Herrscher der Erde. Ihm, der uns liebt und uns durch sein Blut von unseren Sünden gereinigt hat; (NeÜ)





Es gibt keine größere Liebe als die Liebe der beiden.

JHWH ist der Urquell der echten Liebe.

1. Johannes 4:8 "...GOTT ist Liebe"

Johannes 3:16 "Denn so sehr hat GOTT die Welt geliebt..."




JESUS ist das genaue Ebenbild GOTTES, SEIN Wesen ist Ihm aufgeprägt:

Hebräer 1:3
er, der Ausstrahlung seiner Herrlichkeit und Abdruck seines Wesens ist und alle Dinge durch das Wort seiner Macht trägt, hat sich, nachdem er die Reinigung von den Sünden bewirkt hat, zur Rechten der Majestät in der Höhe gesetzt;
(Elberfelder)

Seine Herrlichkeit leuchtet aus ihm und sein Wesen ist ihm völlig aufgeprägt. Durch die Macht seines Wortes trägt er das All. Und nachdem er das Opfer gebracht hat, das von Sünden reinigt, hat er den Ehrenplatz im Himmel eingenommen, den Platz an der rechten Seite der höchsten Majestät. (NeÜ)




Isai


Dadurch ist Gottes Liebe unter uns offenbar geworden, dass er seinen einzigen Sohn in die Welt sandte. Durch ihn wollte er uns das neue Leben schenken. Das Einzigartige an dieser Liebe ist: Nicht wir haben Gott geliebt, sondern er hat uns geliebt. Er hat seinen Sohn gesandt, damit er durch seinen Tod Sühne leiste für unsere Schuld.
(1. Johannes 4:9, 10 GN)

 
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RE: JESUS gab sein Leben aus LIEBE

#59 von Schrat , 03.09.2013 16:08

Lieber Isai,

alles richtig, aber das trifft auch alles zu, wenn Jesus ein vollkommener, sündenloser Mensch bei seiner Geburt war und kein vormenschliches Leben hatte! Er mußte nicht "Gott von Natur" sein, wie es die Trinitarier mit ihrer Erklärung "Gott von Gott" sagen.

Gruss
vom Schrat


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Der Sohn kam vom Himmel herab

#60 von Isai , 05.09.2013 17:30

Johannes 3:13
Und niemand ist hinaufgestiegen in den Himmel als nur der, der aus dem Himmel herabgestiegen ist, der Sohn des Menschen.
(Elberfelder)
Es ist noch nie jemand in den Himmel hinaufgestiegen. Der einzige, der dort war, ist der, der aus dem Himmel herabgekommen ist, der Menschensohn. (NeÜ)


Dadurch ist Gottes Liebe unter uns offenbar geworden, dass er seinen einzigen Sohn in die Welt sandte. Durch ihn wollte er uns das neue Leben schenken. Das Einzigartige an dieser Liebe ist: Nicht wir haben Gott geliebt, sondern er hat uns geliebt. Er hat seinen Sohn gesandt, damit er durch seinen Tod Sühne leiste für unsere Schuld.
(1. Johannes 4:9, 10 GN)

 
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