RE: Lehrt die Bibel eine Naherwartung?

#16 von Jurek , 05.01.2016 07:51

Warum contra Hervé, welcher schreibt dass die Endzeitangaben/-Prophezeiungen nicht um sonst in der Bibel aufgeschrieben wurden und dass die „Vorhersagen, deren zeitnahe Erfüllung immer augeenscheinlicher wird.(Q), und das alles sehr wichtig ist.., ich dem so ablehnend gegenüber eingestellt bin?
Sollte mich das als Christen nicht interessieren?

Es wird doch auch gesagt, dass man immer wach bleiben soll/muss und man soll die Wiederkunft JESU erwarten und ständig danach Ausschau halten (vgl. das „5 törichte Jungfrauen“-Gleichnis [Mt25]), so wie man auch zu früheren Zeiten die Schriften studierte und auf den Messias im ersten Jahrhundert (er)wartete (Lk3/15), wo Er dann auch tatsächlich gekommen ist.
„Besser 9 Mal falsch zum Zug zu rennen und dann beim 10ten Mal den erwischen, als den um 1x zu versäumen…“ - u. s. ä. lauten die Argumente.


Das ist natürlich richtig, dass wir den HERRN erwarten sollen und ständig wach bleiben sollen.
Aber was nicht richtig ist, das ist darüber jetzt schon zu spekulieren, was wohl die Prophetien der Bibel (jeweils und immer wieder zu jeder Generation wird das für eigene Generation angewendet mit dem konkreten baldigen Ende) uns sagt, wann JESUS wiederkommt.
Das ist nicht richtig! Vgl. Spr 13:12 und 1.Joh 4:1
Spekulieren über Zeitabschnitte sollen wir nicht, weil das uns gar nicht zusteht! (Apg 1:7).

Erwarten – bedeutet immer zu erwarten, ohne konkrete Vorhersagen zu machen anhand von welchen Versen, die in jeder Generation der Geschichte missbraucht wurden! Das kommen wird sein, wo wir es nicht einmal ahnen! (Mat 24:44)
Im ersten Jahrhundert ist JESUS auch gekommen, ohne dass die Schriftgelehrten und Pharisäer Ihn wirklich als den verheißenen Messias erkannten, welcher nach ihrer Meinung mit „Pauken und Trompeteten“ hätte kommen sollen und einer Macht, um die Römer aus Yerushalayim zu vertreiben… Aber die Realität kam ganz anders. ----


Ich möchte das Problem der Vorhersagen hier anschneiden und davor regelrecht warnen, weil man aus der Geschichte was dazu lernen sollte!
Ich kenne aus etlichen Gemeinschaften keine andere Gemeinschaft (um nur als Beispiel anzuführen, und nicht diese Hinterrücks hier destruktiv zu kritisieren), die mehr Falschvorhersagen in Namen GOTTES gemacht hat als die fleißigen Verkündiger der Wachtturmgesellschaft, die S.g. sagen, dass „wer mit der Organisation Gottes Schritt hält, also dem „Kanal“ =[im Prinzip Mittler zwischen Gott und Menschen], der WTG, der wird Harmagedon überleben“ …

Wie sollen wir solchen Führern und deren Botschaften z. B. zum Zeit des Endes gegenüber eingestellt sein?
In Heb 13:7 heißt es doch, dass wir auf solche Führer hören sollen, die das Wort GOTTES predigen und so sollen wir auch ihren Glauben nachahmen.
Aber da steht auch, dass wir den Ausgang von solchen Sachen beobachten sollen.
Wie schaut der also aus?

https://youtu.be/bIv8aDMqLU4
https://www.youtube.com/watch?v=rEYLyrmV-S0

selbst die „Generation“-Frage aus Luk 21:32 wird dazu missbraucht um genaue Zeitvorhersagen zu machen:
https://youtu.be/bybs7jmREWg
geschmückt mit konkreten Daten: https://youtu.be/P8_Kjvqu0Is

Wie ist es aber biblisch die Zeit des Endes zu verstehen?
Hier die biblische Deutung davon, wie wir das verstehen können:
https://youtu.be/aSaovEhR300

Was für Schmach auf den heiligen Namen GOTTES JEHOVA ist es, wenn man IHN unterstellt, dass ER ist es, der solche Aussagen ja in seinem Wort macht (ja nach Wind der Lehre und den ganzen Pannen, Pech und Pleiten)! Und wir das als wichtig annehmen müssen!
Wo steht das in der Bibel, dass wir das müssen und dass diese Annahmen für unser ewiges Leben unbedingt wichtig sind?

Wenn man aus der Geschichte nichts lernen will, wird man immer wieder den gleichen Fehler wiederholen!
Außerdem konkrete Spekulationen über biblische Angaben über einen bestimmten kurzen Abschnitt, wann der HERR wieder zu kommen hat, sind unbiblisch, weil der Heilige Geist, der Offenbarer von Geheimnissen GOTTES ist, und offenbart die Dinge erst zu seiner Zeit, weshalb der Versuch das davor zu erklären, nur scheiten kann. (vgl. Dan 12:8-10; Mat 24:11)
Es sind noch nicht alle Voraussagen uns klar, zumal die Zeit dafür noch nicht reif ist, die GOTT dazu bestimmt, nicht wir!

Die Vergangenen Fehler sind dazu da, um daraus zu lernen und nicht dazu, um sie zu wiederholen, um auch damit sich zu rechtfertigen, dass auch die Jünger JESU falsche Erwartungen hatten!

Gruß


Quellen:
Verschiedene Erklärungen der WT-Führung in JW Broadcasting
(Einer der Links dazu: http://tv.jw.org/#de/video/VODStudio/pub-jwb_201601_1_VIDEO)
und YouTube.

___________________

(Ein verwandtes Thema: Endzeit – ab wann?)


"Und dies ist das Zeugnis: dass GOTT uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in Seinem SOHN.
Wer den SOHN hat, hat das (wahre) Leben; wer den SOHN GOTTES nicht hat, hat das (wahre) Leben nicht.
"
1. Johannes 5:11,12.

 
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zuletzt bearbeitet 05.01.2016 | Top

RE: Lehrt die Bibel eine Naherwartung?

#17 von Hervé Noir , 06.01.2016 13:41

Zitat von Jurek im Beitrag #16

- - -
Spekulieren über Zeitabschnitte sollen wir nicht, weil das uns gar nicht zusteht! (Apg 1:7).
- - -


Hallo Jurek!

Wenn das wahr wäre, hätte Paulus die Thessalonicher in seinem zweiten Brief an diese Gemeinde darauf hingewiesen.
Zitat von Jurek im Beitrag #16

Ich möchte das Problem der Vorhersagen hier anschneiden und davor regelrecht warnen, weil man aus der Geschichte was dazu lernen sollte!
- - -


Du kannst die Irrtümer der so genannten Endzeit-Gruppen vergessen. Spätestens mit der Zerstörung des Tempels war den verblieben Mitgliedern der Urgemeinde der siebentausendjährige Zeitrahmen bewusst geworden. Es gibt an der hiesigen Universität entsprechende Literatur. Das heißt, all die in der Vergangenheit in den Menschen erweckten Erwartungen auf die baldige Ankunft des Messias waren eigentlich von vornherein erkennbare Fehldeutungen.

Heute aber, da der Großzyklus von sechstausend Jahren hinter uns liegt, die Menschheit den von Jesus und den Aposteln beschriebenen Zustand erreicht hat - wer nach Einzelheiten sucht, möge sich mal die Zehn Gebote etwas näher anschauen und auch den Jakobus-Brief, und, nicht vergessen, eine Tageszeitung lesen -, ist der Blick auf offenbar unmittelbar bevorstehende politische Umwälzungen zu richten. Ab Eintritt klar definierter Ereignisse ist das Berechnen der Rückkehr Jesu nicht nur erlaubt, sondern überlebens-notwendig - und zwar in doppelten Sinne. Anders lautende Deutungen sind gegenüber einer sich in großer Gefahr befindlichen Menschheit zutiefst verantwortungslos. Welche Motive hinter solchen in die Irre führenden stehen, ist nicht schwer zu erraten...

Das alles ist für die meisten leider in den Wind geredet. Zum einen kennen nur wenige die entsprechenden Vorhersagen in den Kapiteln 2 und 7 des Danielbuches, und noch weniger die der Kapitel 13 und 17 der Offenbarung. Zum Verständnis der Zusammenhänge sind keineswegs besondere Fähigkeiten erforderlich. Man sollte sich allerdings von überkommenen Dogmen freimachen.

Kurzum: Dass das im 17. Kapitel der Offenbarung vorhergesagte Bündnis der 10 + 1 Staaten schnell näher kommt, ist nun wirklich kein Geheimnis mehr, dröhnt es doch in den Medien darüber. Wer’s nicht mitbekommt, sind natürlich wieder mal die so genannten Bibel-Christen. Auch diese erwischt es wohl voll...

Grüße

Hervé

Hervé Noir  
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Kann man den "Tag des HERRN" berechnen?

#18 von Jurek , 06.01.2016 16:53

Hallo Hervé,

Ich habe dir geschrieben: „Spekulieren über Zeitabschnitte sollen wir nicht, weil das uns gar nicht zusteht! (Apg 1:7).

Da dazu:

Zitat
Wenn das wahr wäre, hätte Paulus die Thessalonicher in seinem zweiten Brief an diese Gemeinde darauf hingewiesen.


Nicht nur der Apostel Paulus hatte uns darauf öfter hingewiesen, sondern alle anderen Bibelschreiber des NTs auch, inkl. der Aussagen JESU die ich anführte.
Oder liest du nicht die verlinkten Bibelstellen nach, die ich dazu im Vorbeitrag anführte?
Meinst du dass die Haufen Warnungen in den ganzen Bibelstellen die ich vorbrachte, nicht auch den Thessalonikern galten? (Außerdem die Briefe an andere Versammlungen wurden von allen Versammlungen gelesen und das bildete auch den später zusammengesetzten Bibelkanon, welcher nach wie vor allen Christen galt).
Warum aber meinst du ausgerechnet den ZWEITEN Brief des Paulus an die Thessalonicher?
Das ganze NT ist eine Richtschnur für alle Christen! Nicht nur der zweite Brief an die Christen (nicht nur) in Thessalonik.
Aber wenn ich dann mich darauf einlasse und dann den ZWEITEN Brief, den ZWEITEN Kapitel und auch den ZWEITEN Vers von Thessalonikerbrief nehme, dann hatte Paulus dort geschrieben, dass man sich eben durch solche falschen prophetischen Aussagen (angeblich als ob die in Übereinstimmung mit Aussagen der Apostel wären) nicht verwirren lassen sollte, als ob der Tag des HERRN schon angebrochen wäre o. d. g.
Alle Christen wurden darauf hingewiesen sich nicht durch Spekulationen in prophetischen Zeitabschnitten zu verwirren und darauf einzulassen, weil die Zeit und derer Deutung GOTT und nicht uns obliegen!
Außerdem auch die Geschichte zeigt doch deutlich, was oft daraus geworden ist! Aber dazu müsstest du dich genauer mit meinem Vorbeitrag beschäftigen als das der Fall war.

Zitat
Du kannst die Irrtümer der so genannten Endzeit-Gruppen vergessen.


Inwiefern können deine Deutungen besser sein, wenn doch JESUS uns davor warnt und sagt, dass das nicht unsere Sache ist?

Zitat
Spätestens mit der Zerstörung des Tempels war den verblieben Mitgliedern der Urgemeinde der siebentausendjährige Zeitrahmen bewusst geworden.


Das ist zunächst nur eine Behauptung, nichts weiter. Aber auf konkret welcher Grundlage?
Wie willst du aber diese mit der Bibel begründen?

Zitat
Es gibt an der hiesigen Universität entsprechende Literatur.


Wieso soll das hier wichtig sein?
Erstens, hier steht diese Literatur nicht zur Verfügung;
Zweitens, für Christen gilt primär die eine Literatur: Die BIBEL! Das ist die Messlatte! Aber wenn du dich scheinbar mehr mit anderer Literatur und Deutungen beschäftigst als mit der Bibel… Wie kann am Ende was wirklich Biblisches rauskommen?

Zitat
Heute aber, da der Großzyklus von sechstausend Jahren hinter uns liegt, die Menschheit den von Jesus und den Aposteln beschriebenen Zustand erreicht hat - wer nach Einzelheiten sucht, möge sich mal die Zehn Gebote etwas näher anschauen und auch den Jakobus-Brief, und, nicht vergessen, eine Tageszeitung lesen -, ist der Blick auf offenbar unmittelbar bevorstehende politische Umwälzungen zu richten.


Das ist hier DEINE Meinung. Wie wird diese aber hier sachlich auf der Grundlage der Bibel belegt? Darauf gibst du hier keine Antwort, weil du dich genauer mit der Bibel hier in dem bibelorientierten Forum beschäftigen müsstest. Der Bibel, die an zig Stellen davor warnt, welche Zeiträume für die künftige Zeit des Endes festzulegen, an denen wir zu erkennen haben, wann JESUS wiederkommt, sollte hier ernster genommen werden.

Zitat
Ab Eintritt klar definierter Ereignisse ist das Berechnen der Rückkehr Jesu nicht nur erlaubt, sondern überlebens-notwendig - und zwar in doppelten Sinne.


Das ist doch nur irgendeine deine Meinung, ohne jegliche biblische Grundlage! Und genau damit habe ich hier Schwierigkeiten, weil das alles steht und fällt nur mit der Bibel.
Lies noch einmal bitte genauer in meinem Vorbeitrag, was allein nur diese dort angegebene Bibelstellen dazu besagen!
Von dir kommt aber keine! Natürlich nicht, weil es solche gar nicht geben kann bezüglich [Zitat]: „Berechnen der Rückkehr Jesu nicht nur erlaubt, sondern überlebens-notwendig“.
Die kann es deswegen nicht geben, weil die Bibel würde sich sonst widersprechen, zumal die an vielen Stellen uns davor warnt, dass man das gerade mit dem „Berechnen der Rückkehr Jesu…“ unterlassen MUSS!

Zitat
Anders lautende Deutungen sind gegenüber einer sich in großer Gefahr befindlichen Menschheit zutiefst verantwortungslos.


Das hat keinerlei biblische Begründung!

Was die Bibel aber meint, ist ganz was anderes als du schreibst. Und zwar nix mit „Berechnen der Rückkehr Jesu“, sondern das Verkünden des Evangeliums über CHRISTUS und Sein Lösungsopfer. Die Buße. Die Gnade GOTTES. Und das Königreich GOTTES, um welches Christen in dem sog. „Vater-unser“-Gebet bitten.
Und Christen erwarten sehnlichst das Kommen dieses Königreiches GOTTES, aber sie machen keine Prognosen/Vorhersagen aufgrund von welchen da errechneten/gedeuteten Daten, eine Berechnung des Kommens JESU möglich wäre.
Lese die Bibel und staune! Alles andere ist irrelevant und eine Nachlässigkeit, aus der vergangenen Geschichte dazu nichts lernen zu wollen.

Zitat
Das alles ist für die meisten leider in den Wind geredet. Zum einen kennen nur wenige die entsprechenden Vorhersagen in den Kapiteln 2 und 7 des Danielbuches, und noch weniger die der Kapitel 13 und 17 der Offenbarung.


Und du meinst, dass du aufgrund dessen nun ausrechnen kannst in welchem Zeitraum JESUS wieder kommt (oder zu kommen hat)?

Zitat
Zum Verständnis der Zusammenhänge sind keineswegs besondere Fähigkeiten erforderlich. Man sollte sich allerdings von überkommenen Dogmen freimachen.


Konkret von welchen Dogmen? Solchen wie die, dass Deutungen nur die Sache GOTTES sind? (1Mo40/8) Oder welche?

Zitat
Kurzum: Dass das im 17. Kapitel der Offenbarung vorhergesagte Bündnis der 10 + 1 Staaten schnell näher kommt, ist nun wirklich kein Geheimnis mehr, dröhnt es doch in den Medien darüber. Wer’s nicht mitbekommt, sind natürlich wieder mal die so genannten Bibel-Christen. Auch diese erwischt es wohl voll...


Inwiefern soll WAS WANN und WARUM wen erwischen?

Grüße


"Und dies ist das Zeugnis: dass GOTT uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in Seinem SOHN.
Wer den SOHN hat, hat das (wahre) Leben; wer den SOHN GOTTES nicht hat, hat das (wahre) Leben nicht.
"
1. Johannes 5:11,12.

 
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RE: Kann man den "Tag des HERRN" berechnen?

#19 von Gerd , 07.04.2019 11:24

Zitat von Jurek im Beitrag #18
Zitat Du kannst die Irrtümer der so genannten Endzeit-Gruppen vergessen.

Die Naherwartung könnte sich auch so erfüllen:

.......................

 
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RE: Kann man den "Tag des HERRN" berechnen?

#20 von Ga-chen ( gelöscht ) , 08.04.2019 10:40

Hallo Jurek, Jesus wie lediglich darauf hin, dass Tag und Stunde nicht bekannt seien. Das trifft auf ein jüdisches Fest zu, von dem Herve meint, dass Jesus zu diesem Zeitpunkt zurück kommt. Da müssen die Juden jedesmal gucken: Ist es heute oder ist es morgen?

Die Zeichen der Zeit, an denen zu erkennen wäre, wann seine Wiederkunft nahe sei, hat er den Seinen gesagt (ich weiß, dass du das leugnest) und der führenden Elite warf er vor, diese Zeichen nicht zu erkennen....wobei sie das beim Wetter konnten und ständig machten.

Man kann nicht willkürlich eine Stelle herausgreifen und andere unbeachtet lassen....es ist ein großes Ganzes!


-----------------------------
Liebe Grüße von Ga-chen

Der Name YHWH (von rechts n. links) in paleohebräischer Bildersprache verrät so einiges
10. י Yud 10 HAND
5. ה He 5 ERBLICKE
6. ו Vav 6 NAGEL
5. ה He 5 ERBLICKE

HAND ERBLICKE oder SIEHE, NAGEL ERBLICKE oder SIEHE; zu dtsch.: Siehe, Erblicke die Hand, erblicke den Nagel!

Der Vater und der Sohn haben denselben Namen: YHWH!
(von Theodoric)

Ga-chen

RE: Kann man den "Tag des HERRN" berechnen?

#21 von Ga-chen ( gelöscht ) , 08.04.2019 11:02

http://www.judentum-projekt.de/religion/feste/roschhaschana/

Zitat
In orthodoxen Kreisen tauchen, abgesehen davon, auch ernstere Glückwünsche und Segnungen auf, welche eng mit der religiösen Bedeutung des Neujahrsfests und dessen Verlauf in Verbindung stehen.
Der Wunsch “Ketivah VaChatimah Tovah" bedeutet so viel wie ,,Möge dein Name im Buch des Lebens niedergeschrieben werden." Dies lässt sich auf die Bedeutung des jüdischen Neujahrsfestes als Tag des Gerichts zurückführen.



Interessant, da scheint echt ein Zusammenhang zu bestehen....

Zitat
dass der Gebetsraum für den Anlass feierlich ausgestattet wird. Hierbei herrscht die Farbe Weiß vor. Der Vorhang des Thoraschranks und auch die Decke auf dem Vorbeterpult sind ebenso weiß, wie auch die Kleidung der Vorbeter. Dies soll Sittlichkeit und Reinheit versinnbildlichen, da ein wichtiger Aspekt von Rosch ha-Schana die Rückbesinnung auf die besondere Beziehung zwischen Gott und dem auserwählten Volk Israel ist.



Auch Jesus spricht ja von weißen Kleidern, in denen die Erlösten gekleidet sein werden "ohne Flecken und Runzeln"


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Ga-chen
zuletzt bearbeitet 08.04.2019 11:06 | Top

RE: Kann man den "Tag des HERRN" berechnen?

#22 von Ga-chen ( gelöscht ) , 08.04.2019 11:12

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Rosch_ha-Schana

Zitat
Das Fest Rosch ha-Schana ist biblisch in Levitikus 23,24–25 EU, Numeri 29,1–6 EU und in Grundzügen in Ez 40,1 EU bezeugt. Es beginnt im Herbst, am Tagesende nach dem 29. Tag des jüdischen Monats Elul. Daneben kennt die Tora allerdings auch einen Frühlingstermin, den 1. Nisan, als Anfang des neuen Jahres Ex 12,2 EU.

Rosch ha-Schana fällt nach dem jüdischen Kalender auf den 1. Tischri, der nach dem gregorianischen Kalender in den September oder in die erste Hälfte des Oktobers fällt. Das genaue Datum im gregorianischen Kalender wechselt von Jahr zu Jahr, weil der jüdische Kalender mit zwölf Mondmonaten von 29 bis 30 Tagen rechnet (Synodischer Monat 29,53 Tage). Um die 354 oder 355 Tage mit dem Sonnenjahr in Einklang zu bringen, wird etwa alle drei Jahre ein ganzer Schaltmonat eingefügt.

Das Fest dauert im orthodoxen Judentum und im konservativen Judentum zwei Tage und somit bis zum Tagesende des zweiten Tages des Monats Tischri (auch in Israel, wo ansonsten die meisten Feiertage nur einen Tag lang sind). Der zweite Tag wurde später hinzugefügt. Das Reformjudentum feiert generell nur den ersten Tag des Festes. Es gibt Hinweise darauf, dass Rosch ha-Schana bis ins 13. Jahrhundert in Jerusalem nur einen Tag lang gefeiert wurde.

Rosch ha-Schana findet 163 Tage nach dem ersten Tag des Pessachfestes statt. Unter dem derzeit gültigen gregorianischen Kalender kann Rosch ha-Schana nicht vor dem 5. September stattfinden, wie zum Beispiel in den Jahren 1899 und wieder 2013. Nach dem Jahr 2089 werden die Differenzen zwischen jüdischem Kalender und dem gregorianischen Kalender dazu führen, dass Rosch ha-Schana nicht vor dem 6. September liegen kann. Rosch ha-Schana kann nicht später als am 5. Oktober liegen, wie z. B. im Jahr 1967 und wieder im Jahr 2043. Der jüdische Kalender ist so aufgebaut, dass der erste Tag von Rosch ha-Schana niemals auf einen Mittwoch, Freitag oder Sonntag fällt.[2]



"Niemand weiß Tag und Stunde" 😉


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zuletzt bearbeitet 08.04.2019 11:13 | Top

RE: Kann man den "Tag des HERRN" berechnen?

#23 von Jurek , 08.04.2019 11:21

Hallo Ga-chen,

Zitat
Jesus wie lediglich darauf hin, dass Tag und Stunde nicht bekannt seien. Das trifft auf ein jüdisches Fest zu, von dem Herve meint, dass Jesus zu diesem Zeitpunkt zurück kommt.


Woher will der Hervé das wissen, wann JESUS denn kommen wird?
Spielen heute für das Volk GOTTES (das sind nun mal CHRISTEN welche CHRISTUS angenommen haben) welche JÜDISCHEN Feste und Bräuche?

Zitat
Da müssen die Juden jedesmal gucken: Ist es heute oder ist es morgen?


Das nützt denen absolut NICHTS, wenn sie JESUS als Erlöser nicht JETZT schon annehmen und IMMER BESTÄNDIG JESUS erwarten!

Zitat
Die Zeichen der Zeit, an denen zu erkennen wäre, wann seine Wiederkunft nahe sei, hat er den Seinen gesagt (ich weiß, dass du das leugnest)


Ich leugne nicht, was klar in der Bibel drinnen steht und ich das erkenne!
In der Bibel steht, dass (unabhängig welcher Zeichen), wir sollen IMMER in Erwartung Seines Kommens sein! (Mat 24:42; Apg 1:7)

Zitat
Man kann nicht willkürlich eine Stelle herausgreifen und andere unbeachtet lassen....es ist ein großes Ganzes!


Und wieso machst du das und die Warnungen JESU lässt du außer Acht, dass es viele falsche Propheten gibt, die was da behaupten…?

Gruß


"Und dies ist das Zeugnis: dass GOTT uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in Seinem SOHN.
Wer den SOHN hat, hat das (wahre) Leben; wer den SOHN GOTTES nicht hat, hat das (wahre) Leben nicht.
"
1. Johannes 5:11,12.

 
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RE: Kann man den "Tag des HERRN" berechnen?

#24 von Ga-chen ( gelöscht ) , 08.04.2019 11:39

Zitat von Jurek im Beitrag #23
Hallo Ga-chen,

Zitat
Jesus wie lediglich darauf hin, dass Tag und Stunde nicht bekannt seien. Das trifft auf ein jüdisches Fest zu, von dem Herve meint, dass Jesus zu diesem Zeitpunkt zurück kommt.

Woher will der Hervé das wissen, wann JESUS denn kommen wird?



Weil augenscheinlich alles mit jüdischen Festen zu tun hat. Es wird das Schofarhorn geblasen....letzte Posaune? Jesus kommt mit dem Schall der Posaune....


Zitat
Spielen heute für das Volk GOTTES (das sind nun mal CHRISTEN welche CHRISTUS angenommen haben) welche JÜDISCHEN Feste und Bräuche?



Oja, Jurek, weil AT und NT zusammenhängen! Lass es dir mal von einem messianischen Juden erklären....

Zitat

Zitat
Da müssen die Juden jedesmal gucken: Ist es heute oder ist es morgen?


Das nützt denen absolut NICHTS, wenn sie JESUS als Erlöser nicht JETZT schon annehmen und IMMER BESTÄNDIG JESUS erwarten!




Ach Gott, Jurek, Römer nicht verstanden?

Zitat

Zitat
Die Zeichen der Zeit, an denen zu erkennen wäre, wann seine Wiederkunft nahe sei, hat er den Seinen gesagt (ich weiß, dass du das leugnest)


Ich leugne nicht, was klar in der Bibel drinnen steht und ich das erkenne!




Doch, das tust du oft! Oh, stimmt, erkennen musst du es ja nicht 😉

Zitat
In der Bibel steht, dass (unabhängig welcher Zeichen), wir sollen IMMER in Erwartung Seines Kommens sein! (Mat 24:42; Apg 1:7)



Natürlich, aber sicher nicht unabhängig von Zeichen, sonst hätte Jesus sie den Seinen nicht genannt.....

Zitat

Zitat
Man kann nicht willkürlich eine Stelle herausgreifen und andere unbeachtet lassen....es ist ein großes Ganzes!


Und wieso machst du das und die Warnungen JESU lässt du außer Acht, dass es viele falsche Propheten gibt, die was da behaupten…?

Gruß




Ich verstehe es eben anders als du.....und nicht wie die ZJ 😉


-----------------------------
Liebe Grüße von Ga-chen

Der Name YHWH (von rechts n. links) in paleohebräischer Bildersprache verrät so einiges
10. י Yud 10 HAND
5. ה He 5 ERBLICKE
6. ו Vav 6 NAGEL
5. ה He 5 ERBLICKE

HAND ERBLICKE oder SIEHE, NAGEL ERBLICKE oder SIEHE; zu dtsch.: Siehe, Erblicke die Hand, erblicke den Nagel!

Der Vater und der Sohn haben denselben Namen: YHWH!
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RE: Kann man den "Tag des HERRN" berechnen?

#25 von Klaus Jg34 , 09.04.2019 11:56

Grundsätzlich:
Sobald man erforscht, WAS das Volk Gottes WIE erwartet,
ergibt sich auch daraus, wie nah diese Ereignisse sind; das steht außer Frage.
Jesus hat darauf hingewiesen, auf die Anzeichen, Vorzeichen einer Änderung zu achten.
Jesus hat uns hoffen, erwarten und beten gelehrt: … dein (Gottes) Reich komme (damit) dein Wille geschehe auf Erden.

Seit Eden hat Satan ein eigenes Lügen-Reich gegen Gott aufgebaut. Dieses ist aber auf Sand auf Lügen gebaut und kann nicht bestehen.
Eine Bibelforschung sollte zuerst die Art des Wechsels untersuchen
bevor man Rückschlüsse auf die Zeit und das Tempo zieht.

In der Art der Erwartung von Christen zeigt sich ihre große Zersplitterung.
Einig ist man sich nur im Wunsch nach einer baldigen Änderung durch Gottes Reich.

In Eden hat Gott bereits angekündigt, dass durch Beteiligung des Menschen an Satans "Reich" von Lug+Trug+Hirngesinste
viel Leid+Elend entstehen würde: "Dornen, Disteln u. Mühsal" und dass diese Störung ein Ende haben wird.

Solange Satans Lug+Trug+Hirngesinste innen in den Köpfen von Menschen herrschen
wird keine äußere Herrschaft das ändern, außer mit "Kopf-ab-Methode",
denn Satans Lug+Trug+Hirngesinste wirken wie eine Droge auf Menschen und blockieren jede Vernunft, Verstand u. Einsicht.
Welche irrsinnigen Blüten das getrieben hat, sieht man an allen Religionen der Menschheit und keine lernt aus dieser Erfahrung.

Sobald wir erforscht haben, WAS + WIE Gott ändert, erst dann lässt sich die Zeit - ob nah oder fern erkennen.
Einem weisen Gott dürfte man auch eine gewaltlose - langsame - Änderung zutrauen.

Leider "verschwendet" niemand daran einen Gedanken, weil wir in unserem kurzen Leben auf schnelle Änderungen fixiert sind.
Aber "Gottes Mühlen mahlen langsam aber gründlich".
Selbst Jesus mahnte im Gleichnis vom Unkraut u. Weizen eine notwendige Reifezeit an, bis Aktionen möglich sind.

Da jeder Mensch z.Z. nur eine kurze Lebenszeit hat, ist auch jegliche Änderung für ihn mit der Auferstehung SEHR NAHE.
Da können wir sehr dankbar sein, dass wir in der von Satans Lügen beherrschten Welt nicht endlos lange leiden müssen.

Damit wäre es nun geboten, darüber zu diskutieren, WAS Gott ändern wird und WIE er es tun wird.
Wer dabei Satans Lug+Trug+Hirngesinste außer Acht lässt, wird keine Lösung finden.


alles nur meine Meinung. Wohltätig ist der Fantasie Macht, wenn sie der Mensch bezähmt bewacht.

 
Klaus Jg34
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RE: Kann man den "Tag des HERRN" berechnen?

#26 von Ga-chen ( gelöscht ) , 10.04.2019 13:14

Es gibt 4 Arten von Versuchung, Klaus, und nur eine geht von Satan aus. Dieser Versuchung ist am leichtesten zu begegnen, nämlich mit dem Schwert des Geistes, Gottes Wort....so wie Jesus in der Wüste es tat....


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HAND ERBLICKE oder SIEHE, NAGEL ERBLICKE oder SIEHE; zu dtsch.: Siehe, Erblicke die Hand, erblicke den Nagel!

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