RE: Weihnachten

#61 von Gerd , 24.12.2019 08:00

Zitat von Erwin im Beitrag #1
Trotzdem sind diese Tage ja meist hektisch und familiär überbesetzt, um es mal so auszudrücken. Eigentlich so richtig schön auch nur mit Kindern, die man beschenken kann.

Ohne Schnee, ohne Kinder, ohne Geschenke - na ja, was bleibt sind Erinnerungen an früher. :-)




Vielleicht staunen wir auch wie Ahmet, der türkischstämmige Österreicher
Originalgröße wurde hier im Forum nicht akzeptiert, lest es daher
hier

 
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Heidnachten

#62 von Jurek , 24.12.2019 08:23

Zitat von Gerd
Originalgröße wurde hier im Forum nicht akzeptiert,

man braucht das Bild nur 1x anklicken, dann bekommt man schon Originalgröße!


Thja, Heidnachten hat auch nix mit christlichem Fest zu tun, weil fast alles darin nur falsch ist.
Da sollen also am 25. Dez. (?) die "heiligen drei Könige" (geführt durch einen Stern) zum einen Stall in Betlehem gekommen sein, um das Neugeborene anzubeten... - und solche Märchen, welche oft auch unterschiedlich erzählt werden.
Die Wirklichkeit (nicht nur für Erwachsene) war aber doch ganz anders.

Wie ich schon an einer anderen Stelle erwähnte, das einzig positive daran ist (obwohl ich Winter überhaupt nicht mag), dass endlich, nachdem der Sonnengott geboren wurde, werden die Tage wieder länger!
Wintersonnenwende war schon zwar am 22. Dez., aber jetzt ganz langsam könnte man merken, dass die Tage endlich mal wieder länger werden! Hurra!


"Und dies ist das Zeugnis: dass GOTT uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in Seinem SOHN.
Wer den SOHN hat, hat das (wahre) Leben; wer den SOHN GOTTES nicht hat, hat das (wahre) Leben nicht.
"
1. Johannes 5:11,12.

 
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RE: Heidnachten

#63 von Gerd , 24.12.2019 08:46

Zitat von Jurek im Beitrag #62
man braucht das Bild nur 1x anklicken, dann bekommt man schon Originalgröße!

Danke, ich lerne immer noch was dazu!

Der Tag ist abends schon um 3 Minuten länger (16.06 im Osten von Ösien), nur morgens bis nächste Woche noch kurz

 
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Eine differenzierte Betrachtung auf Weihnachten dient dem Frieden

#64 von Schrat , 24.12.2019 09:17

Gerd,

den Satz fand ich gut "...kollektiver Kaufrausch für einen guten Zweck....

Ich habe ja was diese Sache Weihnachten anbelangt inzwischen eine moderate und differenzierte Haltung. Ich lass da jeden nach seiner Facon selig werden. Auf jeden Fall habe ich als Zeuge Jehovas nicht mehr den Stress, zu überlegen, was schenke ich denn meinen Lieben, die vielleicht sowieso schon alles haben...

Aber erstens wird heute in der Weihnachtszeit von Menschen, die Gott, die Bibel und Christus anerkennen und sich über deren Wirken und Wohltaten freuen, kein falscher Gott angebetet. Da hat der Evermann ganz Recht!

https://www.evermann.de/glaube/zj/weihnachten/

Früher haben Zeugen Jehovas selbst Weihnachten gefeiert, selbst in einer Zeit, über die heute gelehrt wird, Christus habe nur diese Glaubensgemeinschaft anerkannt.

Und zweitens hat das Weihnachtsfest durchaus positive Aspekte. Gewisse Bibelpassagen werden dann hervorgehoben und können sich einprägen. Es ist ein Familienfest. Die Zusammengehörigkeit der Familie wird immer wieder hervorgehoben und gefördert. Und wir werden mal wieder daran erinnert, so wie Gott uns Liebe erwiesen hat auch unserem Nächsten - und da erst einmal unseren Familienangehörigen - Liebe zu erweisen.

Und so ist es nach wie vor Brauch in unserer Familie, auch denjenigen gegenüber, die keine Zeugen Jehovas sind, einen Brief oder einen Telefonanruf zukommen zulassen, natürlich "....zum Jahresabschluss..." und das Weihnachtsgeld habe ich als Jahresendgeltvergütung auch immer dankbar entgegen genommen!

ich sehe es inzwischen so, daß so wie man ein Gebäude vielleicht für falsche oder nicht so edle Zwecke gebraucht hat, ja auch einer anderen Bestimmung zuführen kann und dann stört mich nicht, wozu das Gebäude vielleicht früher gebraucht wurde, wenn es nicht gerade ein Klo o.ä. war...Grundsätzlich wird diese Haltung auch bei Paulus sichtbar, wenn er sagt, daß wir uns über Fleisch, welches zuvor auf einem Götzenaltar gelegen hat, keine Gedanken machen brauchen.
Wenn dieses Fleisch dann auf dem Markt angeboten wird und wir es kaufen, werden wir dadurch nicht zu Götzenanbetern!

Und wenn die Heiden früher um diese Zeit sich im Rahmen ihrer falschen Anbetung beschenkt haben, warum kann ich mich nicht um diese Zeit im Rahmen der wahren Anbetung beschenken...
Der Umstand, daß Jesus nicht um diese Zeit geboren ist, spielt auch keine Rolle! Die Jahreszeit ist auch im Christentum und was die christliche Lehre und Erwartung anbelangt symbolträchtig!
Der Übergang von Finsternis zum Licht...

Auch die Juden feiern um diese Zeit ihr Chanukkafest und beschenken sich und die Bibel berichtet, daß auch Jesus an diesem Fest teilgenommen hat, obwohl auch dieses Fest nicht direkt in der Bibel geboten wird.

Aber jeder sei in dieser Sache in seinem Sinn überzeugt und wir haben in diesen Tagen vermehrt Anlass über Liebe und Frieden nachzudenken. Frieden innerhalb unseres Umkresies, innerhalb der Nationen und wie dieser bewirkt werden kann und endgültig und schlussendlich durch Christus kommen wird.

Eine differenzierte Betrachtung auf Weihnachten dient dem Frieden!

Lukas 2:14
14Ehre sei Gott in der Höhe und Frieden auf Erden und den Menschen ein Wohlgefallen.

In diesem Sinne wünsche ich allen frohe Weinachten!


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RE: Eine differenzierte Betrachtung auf Weihnachten dient dem Frieden

#65 von Gerd , 24.12.2019 09:30

Zitat von Schrat im Beitrag #64
Jahresabschluss

Zitat von Schrat im Beitrag #64
Und so ist es nach wie vor Brauch in unserer Familie, auch denjenigen gegenüber, die keine Zeugen Jehovas sind, einen Brief oder einen Telefonanruf zukommen zulassen, natürlich "....zum Jahresabschluss..." und das Weihnachtsgeld habe ich als Jahresendgeltvergütung auch immer dankbar entgegen genommen!

ich sehe es inzwischen so, daß so wie man ein Gebäude vielleicht für falsche oder nicht so edle Zwecke gebraucht hat, ja auch einer anderen Bestimmung zuführen kann und dann stört mich nicht, wozu das Gebäude vielleicht früher gebraucht wurde, wenn es nicht gerade ein Klo o.ä. war...

Es geht auch so, Wiki:

Zitat
Jahresendflügelfigur
soll ein offizieller Begriff für Weihnachtsengel der DDR gewesen sein[1]. Ob diese Definition korrekt ist oder ob dieser Begriff nur ironisch verwendet wurde, ist in der Literatur strittig. Auch seine Herkunft ist unklar. In einigen Gegenden kursierten auch die Begriffe geflügelte Jahresendfigur, Jahresendflügelpuppe und Jahresendflügelwesen. Außerdem sind die Varianten Jahresendfigur m. F. (mit Flügeln – Weihnachtsengel), Jahresendfigur o. F. (ohne Flügel – Weihnachtsmann, Bergmann etc.), Jahresendemann[2] und weitere Varianten bekannt.

Die Schöpfung des Begriffs wird manchmal der einzigen in der DDR verlegten Satirezeitschrift Eulenspiegel als angeblich im DDR-Handel verwendete Bezeichnung für eine zur Weihnachtszeit als Dekoration verwendete Engelsfigur (z. B. als Erzgebirgsschnitzerei) zugeschrieben. Das Wort ist im 1986 erschienenen Buch „Wörtliche Betäubung“ des Eulenspiegel-Autors Ernst Röhl enthalten, in der bürokratische Auswüchse der DDR-Sprache satirisch aufs Korn genommen werden. Dem Historiker Bodo Mrozek zufolge geht Röhl davon aus, das Wort nicht erfunden, sondern tatsächlich an einem Verkaufsstand gesehen zu haben.[3] Mrozek widmete dem Wort einen ausführlichen Artikel im ersten Band seines Buches Lexikon der bedrohten Wörter. In einer Recherche für Spiegel Online gelang es Mrozek, Zeitzeugen im Erzgebirge und Ost-Berlin zu finden, die behaupten, dass das Wort, ihrer Erinnerung nach, in der offiziellen DDR-Sprache verwendet wurde. Die genaue Herkunft lasse sich aber bis heute nicht belegen:

„Ein Beweis für die reale Existenz des sozialistischen Phantomwortes ist noch immer nicht erbracht. Möglich, dass er irgendwo in einem Archiv oder einer privaten Sammlung schlummert.“

– Bodo Mrozek: Wortmysterium "Jahresendflügelfigur" - Wer sagt denn so was![3]
Eine frühere Nennung des Begriffs findet sich 1985 in der Zeitschrift Geo Special: DDR. Dort schildert die Schriftstellerin Helga Schütz die Verpackung der weihnachtlichen Produktion: Sie werden sorgsam in Exportkisten gesteckt, wie die Pyramiden, Spieldosen und Engel, die Jahresendflügelfiguren.[4]


 
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RE: Eine differenzierte Betrachtung auf Weihnachten dient dem Frieden

#66 von Schrat , 24.12.2019 09:45

Naja, Gerd,

die Kommunisten hatten ihre ganz spezielle Form der "Umwidmung"....


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RE: Eine differenzierte Betrachtung auf Weihnachten dient dem Frieden

#67 von Jurek , 24.12.2020 19:29


"Und dies ist das Zeugnis: dass GOTT uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in Seinem SOHN.
Wer den SOHN hat, hat das (wahre) Leben; wer den SOHN GOTTES nicht hat, hat das (wahre) Leben nicht.
"
1. Johannes 5:11,12.

 
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RE: Eine differenzierte Betrachtung auf Weihnachten dient dem Frieden

#68 von Edelmuth , 24.12.2020 22:08

Was, wenn Weihnachten nicht vor 2020 Jahren, sondern heute stattgefunden hätte ...

*Säugling in Stall gefunden - Polizei und Jugendamt ermitteln*

*Schreiner aus Nazareth und unmündige Mutter vorläufig festgenommen*



BETHLEHEM, JUDÄA -

In den frühen Morgenstunden wurden die Behörden von einem besorgten Bürger alarmiert. Er hatte eine junge Familie entdeckt, die in einem Stall haust.

Bei Ankunft fanden die Beamten des Sozialdienstes, die durch Polizeibeamte unterstützt wurden, einen Säugling, der von seiner erst 14-jährigen Mutter, einer gewissen Maria H. aus Nazareth, in Stoffstreifen gewickelt in eine Futterkrippe gelegt worden war.

Bei der Festnahme von Mutter und Kind versuchte ein Mann, der später als Joseph H., ebenfalls aus Nazareth identifiziert wurde, die Sozialarbeiter abzuhalten. Joseph, unterstützt von anwesenden Hirten, sowie drei unidentifizierten Ausländern, wollte die Mitnahme des Kindes unterbinden, wurde aber von der Polizei daran gehindert.

Festgenommen wurden auch die drei Ausländer, die sich als "weise Männer" eines östlichen Landes bezeichneten. Sowohl das Innenministerium als auch der Zoll sind auf der Suche nach Hinweisen über die Herkunft dieser drei Männer, die sich anscheinend illegal im Land aufhalten. Ein Sprecher der Polizei teilte mit, dass sie keinerlei Identifikation bei sich trugen, aber in Besitz von Gold, sowie einigen möglicherweise verbotenen Substanzen waren. Sie widersetzten sich der Festnahme und behaupteten, Gott habe ihn angetragen, sofort nach Hause zu gehen und jeden Kontakt mit offiziellen Stellen zu vermeiden. Die mitgeführten Chemikalien wurden zur weiteren Untersuchung in das Kriminallabor geschickt.

Der Aufenthaltsort des Säuglings wird bis auf weiteres nicht bekanntgegeben. Eine schnelle Klärung des ganzen Falls scheint sehr zweifelhaft. Auf Rückfragen teilte eine Mitarbeiterin des Sozialamts mit: "Der Vater ist mittleren Alters und die Mutter ist definitiv noch nicht volljährig. Wir prüfen gerade mit den Behörden in Nazareth, in welcher Beziehung die beiden zueinander stehen." Maria ist im Kreiskrankenhaus in Bethlehem zu medizinischen und psychiatrischen Untersuchungen. Sie kann mit einer Anklage wegen Fahrlässigkeit rechnen. Ihr geistiger Zustand wird deshalb näher unter die Lupe genommen, weil sie behauptet, sie wäre noch Jungfrau und der Säugling stamme von Gott. In einer offiziellen Mitteilung des Leiters der Psychiatrie steht: "Mir steht nicht zu, den Leuten zu sagen, was sie glauben sollen, aber wenn dieser Glaube dazu führt, dass - wie in diesem Fall - ein Neugeborenes gefährdet wird, muss man diese Leute als gefährlich einstufen. Die Tatsache, dass Drogen, die vermutlich von den anwesenden Ausländern verteilt wurden, vor Ort waren, trägt nicht dazu bei, Vertrauen zu erwecken. Ich bin mir jedoch sicher, dass alle Beteiligten mit der nötigen Behandlung in ein paar Jahren wieder normale Mitglieder unserer Gesellschaft werden können."
Zu guter Letzt erreicht uns noch diese Info: Die anwesenden Hirten behaupteten steif und fest, dass ein großer Mann in einem weißen Nachthemd mit Flügeln (!) auf dem Rücken ihnen befohlen hätte den Stall aufzusuchen und das Neugeborene zu seinem Geburtstag hoch leben zu lassen. Dazu meinte ein Sprecher der Drogenfahndung: "Das ist so ziemlich die dümmste Ausrede eines vollgekifften Junkies, die ich je gehört habe."

aus dem Internet geklaut

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Weih- oder Heidnachten =?

#69 von Jurek , 25.12.2020 04:43

Edelmuth,

„aus dem Internet geklaut“es bedarf Quellenangabe.
Darüber hinaus was soll eigentlich so ein wild ausgedachtes Szenario?
Darüber hinaus, woher will da wer wissen, wie alt die Maria „H.“ war, als sie JESUS gebar?

Heute dort, wo Machtapparat auf allen ebenen gut funktioniert (der Zusammenhang in Erzählung ist zu wild ausgedacht, inkl. der „drei Könige“ zu dieser Zeit…), hätten Maria und Josef viel leichter gehabt, da heutige Zeit ist mit damaliger nicht vergleichbar.

Wozu soll diese „aus dem Internet geklaut“e Geschichte eigentlich hier was nachvollziehbar reelles andeuten, was wirklich annähernd der Realität entsprechen würde?


Gruß


"Und dies ist das Zeugnis: dass GOTT uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in Seinem SOHN.
Wer den SOHN hat, hat das (wahre) Leben; wer den SOHN GOTTES nicht hat, hat das (wahre) Leben nicht.
"
1. Johannes 5:11,12.

 
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RE: Weih- oder Heidnachten =?

#70 von Edelmuth , 18.12.2021 21:37

Warum feiern andere Christen Weihnachten



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RE: Weih- oder Heidnachten =?

#71 von Jurek , 04.01.2026 04:24

" H e i d n a c h t e n " :
https://www.youtube.com/watch?v=hlp42sHQkro

Manche meinen es genau zu wissen, dass JESUS am 25. Dezember (ab - bis zum 6. Januar) geboren wurde.
https://www.youtube.com/shorts/nYYMiKcPzFY


"Und dies ist das Zeugnis: dass GOTT uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in Seinem SOHN.
Wer den SOHN hat, hat das (wahre) Leben; wer den SOHN GOTTES nicht hat, hat das (wahre) Leben nicht.
"
1. Johannes 5:11,12.

 
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RE: Weih- oder Heidnachten =?

#72 von Edelmuth , 04.01.2026 14:08

Wie ordnest du die Christen ein, die am 6. Januar Christi Geburt feiern?

Jesu Geburt wurde berechnet. Dafür benutzten die römisch/katholischen Christen einen Kalender, der Jesu Geburt auf den 25, Dezember legte.
Die anderen orthodoxen Christen benutzen den julianischen Kalender und kamen in ihren Berechnungen der Geburt Jesu auf den 6. Januar. Was ist richtig?

Fragst du die Menschen an den Haustüren nach dem Geburtstag Jesu, hat niemand auch nur die geringste Ahnung von den Saturnalien. Diese sind nicht das Motiv der Menschen Weihnachten zu feiern. Sie kennen die römischen Götzen nicht einmal.

Wo siehst du in der Bibel das Verbot für Christen ein Fest zu feiern, dessen Hintergrund sie nicht verstehen, und das von anderen Menschen mit Götzen in Verbindung gebracht werden, von denen sie nie gehört haben.

Frag einmal die Menschen zu Weihnachtszeit, ob sie etwas von den Saturnalien gehört haben. Diese Götzen sind tot und können keinen Einfluss auf Menschen haben, ob zu Weihnachten oder Ostern.

Man muss diese Feste nicht feiern. Ab es gibt auch keinen Hinweis, dass die Feste biblisch verboten sind

Aber ich kenne eine Glaubensgemeinschabt, die alles daransetzt, dass niemand Freude außerhalb ihrer Einflusssphäre hat

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RE: Weih- oder Heidnachten =?

#73 von Jurek , 05.01.2026 03:50

Ob 25. Dezember oder 6. Januar – JESUS ist nicht im tiefsten Winter geboren.
Auch in Israel gibt es kalten Winter und es wäre undenkbar, wenn Hirten mit ihren Herden auf den Weiden übernachtet hätten… (Luk 2:8)

Meine Veranschaulichung:
Du kaufst dir ein teures Auto, welches vor deinem Haus steht. Ich will dir Freude machen und komme in der Nacht (als „Überraschung“) und bemale dein Auto mit Lackfarben, mit bunten Blümchen etc. Also ICH habe Freude damit und MIR gefällt das dann ganz gut. – Dir auch?
Mit anderen Worten, es geht nicht darum ob die Menschen JESUS so ehren wollen und wie auch immer.., sondern ob JESUS das auch gefallen wird, wenn man in Verbindung mit Heidentum dieses Fest feiern würden.

Fakt ist, dass kein Urchrist hat Geburtstage gefeiert, geschweige den von JESUS.
Die ganzen Kirchenväter wie Origenes, Tertullian, Clemens von Alexandria, Ambrosius, Augustinus…, sie waren alle ablehnend gegenüber Geburtstagen und schrieben z.T., dass Urchristen keine Geburtstage gefeiert haben.
Tertullian (um 200) schrieb u.a. klar:

Zitat von Tertullian
Wir dürfen nicht an den Geburtstagsfeiern teilnehmen, denn sie gehören zu den heidnischen Festen.


Augustinus (nach 400) schrieb dann immer noch:

Zitat von Augustinus
Wir feiern nicht den Geburtstag der Märtyrer, sondern ihren Todestag, denn dieser ist ihr wahrer Geburtstag.


Damals war der Todestag viel wichtiger als der Tag der Geburt… (Pred 7:1,8)

Du fragst, wo ich in der Bibel das Verbot für Christen – ein Fest zu feiern – sehe, dessen Hintergrund sie nicht verstehen, und das von anderen Menschen mit Götzen in Verbindung gebracht werden, von denen sie nie gehört haben?
So ein direktes Verbot in der Bibel kenne ich nicht. Aber es ist dann prinzipiell nicht richtig, etwas zu begehen/feiern, was man nicht kennt, da man sich damit vor GOTT verunreinigt, obwohl Christen sollen heiliges Leben führen. (1.Pet 1:15,16)
Man soll mit Verstand was tun… (Judas 10)
Und ja, in der Bibel gibt es keinen Hinweis, dass Weihnachten verboten wäre. Denn das ist klar, da dieses „Weihnachtsfest“ wird erst ab dem 16. Jahrhundert historisch allgemein belegt!
Und laut Wikipedia ist der „Weihnachtsbaum“ erst seit dem 19. Jahrhundert bekannt!
Die allerfrüheste Erwähnung der Feier am 25. Dezember wird in „Babylon“ (sg. Rom) erst ab ca. 336 gefeiert. Die Kirche war gespalten, wegen der vielen Unterschiede (…).
Die Ostkirche hatte einst am 6. Januar nicht die Geburt, sondert die Epiphanie, d.h. die Taufe JESU gefeiert (denn wie erwähnt, Geburtstage wurden nicht gefeiert), was später (erst ab dem 4. Jh.) auf die „Geburt Jesu“ umgelegt wurde.

Christen sollen aber nicht wie Heiden irgendwas da feiern, Hauptsache feiern und Happy sein und gute Party, sondern die sollen schon genau wissen, was sie da feiern und warum.
Freude kann man immer wieder in Gemeinschaft oder alleine im engsten Familienkreis haben. Sehr wichtig!
Aber wie schon erwähnt, maßgeblich ist doch, was dem HERRN wohlgefällig ist! Christen sollen Sklaven JESU sein und Ihn Wohlgefallen. (Gal 2:20; 2.Kor 5:9; 1.Thes 4:1 u. a.)


"Und dies ist das Zeugnis: dass GOTT uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in Seinem SOHN.
Wer den SOHN hat, hat das (wahre) Leben; wer den SOHN GOTTES nicht hat, hat das (wahre) Leben nicht.
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zuletzt bearbeitet 05.01.2026 | Top

RE: Weih- oder Heidnachten =?

#74 von Edelmuth , 07.01.2026 01:05

Zitat
aber wie schon erwähnt, maßgeblich ist doch, was dem HERRN wohlgefällig ist! Christen sollen Sklaven JESU sein und Ihn Wohlgefallen.


Stimmt! Ich überlasse es jedem selber sich seines Lebens zu freuen, auch wenn der Tag falsch ist, an dem er den Geburtstag seines Herren feiert. Immerhin bringt die Feier des Geburtstages seine Verehrung zum Ausdruck, und er hat Freude daran.

Ich selber feire keinen Geburtstag, kritisiere auch niemanden, der das macht. Wenn er mich anlässlich seines Geburtstages zu Kaffee und Kuchen einlädt, so ist das eine liebevolle Sache,

Ob dem Herrn Jesus eine Feier anlässlich seines Geburtstages unangenehm ist, auch wenn dieser Tag an einem anderen Datum als von den Menschen angenommen, stattfand, so ist das eine Vermutung, die ich nicht teilen kann. Die Menschen freuen sich über die Geburt ihres Herrn und verehren ihn und das macht Jesus auch Spaß.

Was dem Herrn Jesus bestimmt keinen Spaß macht ist, dass Zeugen Jehovas im Namen ihres (un)treuen Sklaven statt in Jesu Namen getauft werden, und sie wissen es nicht. (Apg. 2:38)

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RE: Weih- oder Heidnachten =?

#75 von Edelmuth , 07.01.2026 04:03

Zitat
Damals war der Todestag viel wichtiger als der Tag der Geburt… (Pred 7:1,8)


Stimmt! Durch seinen Tod hat unser Herr Jesus uns unser Leben jetzt und in Zukunft erst ermöglicht. Wir können das Opfer Jesu durch seinen Tod gar nicht genug würdigen.

Anlässlich seines Todes hat unser Herr Jesus bestimmt von den Symbolen, Wein und ungesäuertes Brot, zu nehmen. Der Wein stellt sein Blut und das Brot sein Leib dar, den Jesus für uns gegeben hat. Was machen wir damit? Wir weisen die für uns bestimmten Symbole wie die Satanisten zurück.

Ob wir mit dieser Wertschätzung Jesu Opfer das Herz unseres Herrn erfreuen?

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Wahrheitssuche und Wahrheitsfindung
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