RE: alles Gute - @Topas!

#31 von Topas , 22.12.2013 13:24

Danke euch allen für die guten Wünsche.

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Heidnachten

#32 von Jurek , 24.12.2014 17:44


"Und dies ist das Zeugnis: dass GOTT uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in Seinem SOHN.
Wer den SOHN hat, hat das (wahre) Leben; wer den SOHN GOTTES nicht hat, hat das (wahre) Leben nicht.
"
1. Johannes 5:11,12.

 
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RE: Heidnachten

#33 von Schrat , 24.12.2014 21:22

Lieber Jurek,

"Heidnachten" so eng und so streng würde ich es nicht sehen, obwohl ich auch nicht Weihnachten feier! Der Umstand, daß in früheren Zeiten die Heiden so ihre Feiern und Bräuche hatten, muß ja nicht bedeuten, daß die Christen, die zu diesem Zeitpunkt sich daran erinnern, daß Jesus Christus als Retter für uns auf die Welt gekommen ist, ebenso Anbeter falscher Götter sind. Der Tag der Geburt Jesu Christi war so bedeutend, daß die Engel extra im Chor sangen und Gott priesen!

Der Hinweis "Gewöhnt euch nicht an die Bräuche der Heiden" (Jer 10:2) wird von Jehovas Zeugen immer gerne gebraucht, um vor dem Feiern von Weinachten und anderen Festen wie z.B. Ostern zu warnen. Nur denke ich, daß dieser Bibeltext falsch angewendet wird.

Die Christen feiern an diesem Tag nicht das Fest, welches die Heiden an diesem Tag gefeiert haben, sondern beten statt eines falschen Gottes den wahren Gott an! Der Zusammenhang in Jeremia zeigt, daß es darum ging dieses heidnische Fest auf die bei den Heiden übliche Art zu feiern!. Davor wurde gewarnt. Christen tun dies nicht!!!

Es ist allesnfalls die die zeitliche Übereinstimmung. Aber wie ist es mit dem Neumnd der Juden? Die Heiden feierten zur selben Zeit auch ihren "Neumond", allerdings auf andere Weie und zu Ehren der falschen Götter. War deshalb das Feiern des Neumondes der Juden (was später untergegangen ist) verkehrt?

Zur Zeit des Weihnachtsfest waren nicht nur die Saturnalien und die anderen Feste zur Ehre der falschen Götter, sondern es wurde auch das Chanukka-Fest (Lichterfest) der Juden gefeiert. Also auch mit Lichtern, auch mit Geschenken ..... jesus nahm gemäß NT auch daran Teil, obwohl dieses Fest nicht von Gott geboten, sondern nach der Wiedereinweihung des Tempels nach der Verunreinigung duch Antiochus Epiphanes von den Juden als Brauch eingeführt worden war. War es verkehrt, daß die Juden genau um die Zeit, wo die Heiden ihre Festlichkeiten hatten, solch ein Fest feierten und hätten sie deshalb lieber davon lassen sollen?

Ich halte deshalb das Argument von denen, die Weihnachten um diese Zeit feiern - obwohl es nicht exakt das genaue Datum der Geburt ist - durchaus für erwägenswert, daß hier eine Umwidmung stattgefunden hat und man statt der falschen Götter nun den wahren Gott und seinen Sohn preist.

Auf jeden Fall, werde ich deren Gewissensentscheidung in der Sache nicht kritisieren, wenn ich auch selber für mich eien andere Entscheidung getroffen habe.

Gruß
vom Schrat


Die Wahrheit hat den Irrtum nicht zu fürchten, wohl aber der Irrtum die Wahrheit (Raymond Franz)

 
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RE: Heidnachten

#34 von Jurek , 25.12.2014 10:28

Hallo Schrat,

Zitat
"Heidnachten" so eng und so streng würde ich es nicht sehen, obwohl ich auch nicht Weihnachten feier!


Was bedeutet hier „so eng“ und „so streng“?
M.E. kommt es auch nicht so sehr darauf an wie du oder andere das sehen, was daraus so geworden ist und wie man das dann handhaben will; sondern die Frage wäre: Wie eng und streng sieht das der HERR JESUS selber? Ehrt man Ihn wirklich damit? Haben die Urchristen auch jährlich das Geburtstag JESU gefeiert? Oder war das damals in Betlehem eine einmalige Sache?
Und was hat das auch mit Geschenken zu tun, da die Weisen kamen nicht zu JESUS, aber Er geboren wurde…?

Zitat
Der Umstand, daß in früheren Zeiten die Heiden so ihre Feiern und Bräuche hatten, muß ja nicht bedeuten, daß die Christen, die zu diesem Zeitpunkt sich daran erinnern, daß Jesus Christus als Retter für uns auf die Welt gekommen ist, ebenso Anbeter falscher Götter sind.


Abgesehen davon, dass man sich daran immer im Jahr erinnern könnte, beantworte mir dann bitte die Frage: WARUM ausgerechnet zu diesem Zeitpunkt?!?
WAS hat dieser Zeitpunkt mit CHRISTUS gemein?
Also warum eine Anpassung an Heidentum?

Zitat
Der Tag der Geburt Jesu Christi war so bedeutend, daß die Engel extra im Chor sangen und Gott priesen!


Und wann war das? Mitten im Winter?
Es ist freudiges Ereignis, dass der verheißene SOHN GOTTES zu uns auf die Erde gekommen ist.
Aber was würde uns Seine Geburt nützen, wenn Er für uns nicht gestorben wäre?
Was würde auch uns nützen, wenn Er nicht Auferstanden wäre und in den Himmel aufgefahren wäre, von wo Er wieder kommt um uns zu sich zu nehmen, damit wo Er ist, auch wir sind?

Eigentlich JESU Königseinsetzung nach Seinem Sieg über den Tod wäre es besser heute zu feiern, als seine einstige Geburt auf der Erde. Oder?

Zitat
Der Hinweis "Gewöhnt euch nicht an die Bräuche der Heiden" (Jer 10:2) wird von Jehovas Zeugen immer gerne gebraucht, um vor dem Feiern von Weinachten und anderen Festen wie z.B. Ostern zu warnen. Nur denke ich, daß dieser Bibeltext falsch angewendet wird.


Und wie wird dieser richtig angewendet, Angesichts dessen, das sich dabei sehr wohl um Feiertage und Bräuche der Heiden handelt, die GOTT und seinen SOHN verunehren?
Oder geht es darum, dass das von uns ausgeht?

Zitat
Die Christen feiern an diesem Tag nicht das Fest, welches die Heiden an diesem Tag gefeiert haben, sondern beten statt eines falschen Gottes den wahren Gott an! Der Zusammenhang in Jeremia zeigt, daß es darum ging dieses heidnische Fest auf die bei den Heiden übliche Art zu feiern!. Davor wurde gewarnt. Christen tun dies nicht!!!


Nun ja, wahre Christen tun das auch nicht feiern.
Aber was ist mit denen, die ausgerechnet zu diesen heidnischen Zeitpunkten Feste begehen, die dem HERRN nicht gefallen?
Das ist so ähnlich wie wenn ich jemandes neues Auto mit Lackfarbe schön mit gemalten Blümchen dekorieren würde, weil das mir so gut gefällt und ich möchte dem Besitzer des Autos eine nette Überraschung bereiten? Ist doch was Gutes, oder?

Zitat
Es ist allesnfalls die die zeitliche Übereinstimmung. Aber wie ist es mit dem Neumnd der Juden?


Wegen Neumond? Das ist um etliche Neumonde (Monate) daneben!
Warum sollen Christen ausgerechnet die Heidenfeste zu ihren Festen machen? Hat das Jahr nicht über 360 Tage?

Zitat
Zur Zeit des Weihnachtsfest waren nicht nur die Saturnalien und die anderen Feste zur Ehre der falschen Götter, sondern es wurde auch das Chanukka-Fest (Lichterfest) der Juden gefeiert. Also auch mit Lichtern, auch mit Geschenken ..... jesus nahm gemäß NT auch daran Teil, obwohl dieses Fest nicht von Gott geboten, sondern nach der Wiedereinweihung des Tempels nach der Verunreinigung duch Antiochus Epiphanes von den Juden als Brauch eingeführt worden war. War es verkehrt, daß die Juden genau um die Zeit, wo die Heiden ihre Festlichkeiten hatten, solch ein Fest feierten und hätten sie deshalb lieber davon lassen sollen?


Bist du ein Jude?

Zitat
Ich halte deshalb das Argument von denen, die Weihnachten um diese Zeit feiern - obwohl es nicht exakt das genaue Datum der Geburt ist - durchaus für erwägenswert, daß hier eine Umwidmung stattgefunden hat und man statt der falschen Götter nun den wahren Gott und seinen Sohn preist.


Warum muss eine Umwidmung stattfinden? Der ganze (auch Zeitlicher) Ansatz ist doch schon von vorne herein falsch, wie vieles andere auch.
Außerdem dieses größte Fest der Christenheit, ist nicht das bedeutendste aus der Bibel, aber es wird heute so gefeiert als ob.
Dass JESUS auf die Erde kam, könnten wir auch öfter als nur einmal im Jahr daran denken.

Zitat
Auf jeden Fall, werde ich deren Gewissensentscheidung in der Sache nicht kritisieren, wenn ich auch selber für mich eien andere Entscheidung getroffen habe.


Hier geht es mir auch nicht um Kritik an anderen, sondern um ein Thema, welches ich in ihren Punkten und Zusammenhängen ansprechen wollte.
Was sich daraus wer entnehmen will oder nicht, ist jedem dann selber überlassen.

Gruß


"Und dies ist das Zeugnis: dass GOTT uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in Seinem SOHN.
Wer den SOHN hat, hat das (wahre) Leben; wer den SOHN GOTTES nicht hat, hat das (wahre) Leben nicht.
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RE: Heidnachten

#35 von Topas , 26.12.2014 15:05

Ein heidnisches Fest auf christliche Art feiern? Wer sollte das tun und warum? Auch das goldene Kalb wurde dem Jehova gewidmet und blieb dennoch ein übles götzendienerisches Spektakel.
Was dem Kern nach Götzendienst ist, läßt sich nicht einfach christianisieren. Es exitiert kein biblisches Weihnachten, es bleibt eine menschliche Erfindung auf heidnischer Grundlage.
Mit welcher Berechtigung dürfen Menschen neue Rituale einführen, die in der Bibel gar nicht vorgesehen sind?

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RE: Heidnachten

#36 von Schrat , 26.12.2014 16:14

Lieber Topas,

es ist halt nicht mehr ein heidnisches Fest, sondern man gedenkt der großen Tat Gottes, uns den Erlöser zu bringen!

Gruß
vom Schrat


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RE: Heidnachten

#37 von Jurek , 26.12.2014 17:21

Aber warum ausgerechnet zu dem Zeitpunkt (25. Dez.) muss das sein, wo

a) im "christl. Mantel" die Geburt des Sonnengottes gefeiert wurde? Warum muss das unbedingt der 25. Dez. sein (um mit den Heiden mitzumachen?), an dem nachweislich das mit Christentum nichts zutun hat?
b) immer noch die Geburt JESU mit all drum und dran gefeiert werden? Will sowas JESUS überhaupt? Hat sich in Seinem Leben nicht sein Tod und abschließende Auferstehung als die bedeutende Ereignisse herausgestellt, an die wir denken sollen?
c) Wer hatte von den Urchristen jemals danach JESU Geburtstag jährlich gefeiert?

Gruß


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Ehre sei Gott, uns ist der Heiland geboren!

#38 von Schrat , 26.12.2014 18:25

Lieber Jurek,

ich habe inzwischen keine Probleme damit, daß man der großen Tat unseres Gottes, uns den verheißenen Retter zu bringen, um diese Zeit gedenkt! Du bist noch von der Zeugenzeit und deren Argumenten geprägt.

Gedenktage kann man an dem Jahrestag begehen, wenn besondere Gründe vorliegen, zu einem späteren Datum. So z.B. beim Passah war extra eine Regelung im Gesetz, daß bei Verhinderung auch später nachgefeiert werden kann.

Auch im privaten Kreis machen wir es häufig so, daß wir den Hochzeitstag im Kreise unserer Familie etwas später feiern, weil gewisse Umstände vielfach bewirken, nicht alle exakt an dem Jahrestag zusammen zu bringen. Die "Weisen aus dem Morgenland" als Geburtstagsgratulanten waren auch etwas später an Ort und Stelle und nicht exakt an dem Tag der Geburt.

Matthäus 2:1
„Sie [die Weisen] gingen in das HAUS und fanden dort das Kind und seine Mutter Maria. Da warfen sie sich vor ihm nieder und erwiesen ihm Ehre.“

Wie wir hier sehen können, war Jesus nicht in einer Krippe, als sie in Bethlehem ankamen, sondern in einem Haus, d.h. an einem Platz, wo er, Maria und Josef ganz normal lebten und wirtschafteten. Offensichtlich war das nicht die Nacht, in der Jesus geboren wurde, sondern es war „BALD DARAUF“ (Matthäus 2:1). Anhand dessen können wir schlussfolgern, dass Jesus, Josef und Maria nach der Geburt von Jesus in ein Haus in Bethlehem gezogen sind.

Das war schon eine ziemliche Verzögerung des tatsächlichen Zeitpunktes der Geburt.

Vielmehr war Jesus, so wie es in Matthäus 2:11 geschrieben steht, kein Baby mehr, als sie in Betlehem ankamen, sondern ein kleines Kind. Was das Alter des kleinen Jesus während ihres Besuches betrifft sagt uns Matthäus 2:16-18, dass Herodes folgendes tat, als er heraus fand, dass die Weisen ihn betrogen hatten und nicht zu ihm zurückkehrten um ihm zu berichten:


Matthäus 2:16-18
„Als Herodes merkte, dass die Sterndeuter ihn getäuscht hatten, war er außer sich vor Zorn. Er schickte seine Leute nach Betlehem und ließ in den Familien der Stadt und der ganzen Umgebung alle Söhne im Alter von zwei Jahren und darunter töten. Das entsprach dem Zeitpunkt, den er von den Sterndeutern in Erfahrung gebracht hatte.“

Ich finde es durchaus passend statt der falschen Götter am Ende des Jahres, den wahren Gott zu preisen, der uns Jesus als Retter gesandt hat und müssen uns deshalb nicht exakt an den genauen Zeitpunkt der Geburt Jesu Christi halten. Den Vergleich mit dem "goldenen Kalb", der Jehova darstellen sollte, halte ich für sehr unpassend. Jesus war symbolisch und geistlich gesehen "die wahre Sonne" (Maleachi 3:20). Ich sehe das deshalb nicht negativ sondern positiv, daß man die Anbetung der falschen Götter gerade um diese Zeit durch die Anbetung des wahren Gottes und seines Sohnes ersetzt hat.

Dieses "Ersatz für..." muß man nicht negativ sehen! Wenn jemand dem Alkohol verfallen war und nunmehr davon freigekommen ist und als "Ersatz" nun regelmäßig seinen Tee schlürft: Was wäre daran negativ? Die Geburt unseres Herrn und Retters stellte einen Wendepunkt für die Menschen dar. Aus tiefster Finsternis kam eine Wende zum Licht! Insofern liegt da auch eine parallele Symbolik drin, der Geburt unseres Herrn um die Weihnachtszeit zu gedenken…

Es wird an diesem Tag kein falscher Gott, sondern der wahre Gott und Jesus Christus gepriesen!

Gruß
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zuletzt bearbeitet 26.12.2014 | Top

Ehre sei Gott, weil der Heiland ist für uns gestorben! (und auferstanden!)

#39 von Jurek , 27.12.2014 09:42

Hallo Schrat,

ich kann deiner Argumentation nicht ganz folgen.
Es ist klar, dass man manche Anlässe wie z. B. auch Geburtstage AUFGRUND von etwas, auch verschiebt.
Zum Beispiel die Königin von England feiert ihren Geburtstag mit Paraden etc. auch jedes Jahr später, als sie es terminmäßig diesen wirklich hat, weil die Begründung auf dem WETTER basiert. Denn im April ist das regnerische Wetter in England furchtbar, aber Mitte Juni ist es oft schönes Wetter.

Also sowas kann ich schon nachvollziehen, aber nicht das, dass man als Christ (!) ausgerechnet nicht irgend Mal wann später feiert, sondern ausgerechnet genau zu der Zeit, wo (unbewusst) die Heiden ihren Sonnenkult begehen! Warum also exakt am 25. Dezember? Das kann ich nicht nachvollziehen!
Denn der 25. Dezember war doch schon lange ein Feiertag, noch bevor JESUS auf die Erde kam, und wurde beim Christentum erst im 4. Jh. durch den Sonnengottverehrer und Heiden Konstantin eingeführt!

WARUM tun z. B. die STA so komisch, dass der Kaiser Konstantin erst im 4. Jh. den Sonntag statt Sabbat einführte, wo sie dagegen sind, aber sind nicht auch so konsequent mit dem Heidnachten am 25. Dezember und etliche von denen feiern diesen Tag?

Und was die Weisen aus Morgenland betrifft, die JESUS aufsuchten, da war der schon lange kein Baby mehr und nicht aus dem Anlass zu seinem Geburtstag!

Zitat
Ich finde es durchaus passend statt der falschen Götter am Ende des Jahres, den wahren Gott zu preisen, der uns Jesus als Retter gesandt hat


Du findest es passend. Und GOTT? Und der SOHN GOTTES auch so passend? = Denn das ist entscheidender als deine, meine, unsere (irgendeine) Meinung dazu.
Wie erwähnt, bis zum 4. Jh. wurde das nicht gefeiert, geschweige am 25. Dezember.

Zitat
und müssen uns deshalb nicht exakt an den genauen Zeitpunkt der Geburt Jesu Christi halten.


Aber warum exakt an den Zeitpunkt der Geburt des Sonnengottes?

Zitat
Den Vergleich mit dem "goldenen Kalb", der Jehova darstellen sollte, halte ich für sehr unpassend. Jesus war symbolisch und geistlich gesehen "die wahre Sonne" (Maleachi 3:20). Ich sehe das deshalb nicht negativ sondern positiv, daß man die Anbetung der falschen Götter gerade um diese Zeit durch die Anbetung des wahren Gottes und seines Sohnes ersetzt hat.


Nochmals: Wer hat das wann ersetzt und zu welchem Zweck?
Das war ein durch und durch Heide, welcher den heidnischen Sonnengott verehrt hatte. Der hat sich zum Pontifex Maximus erhoben und hat genauso den SONNtag eigeführt, wie auch die Trinität etc., wonach es ja dieser Sonnengott dieser Einer Lebensspender ist etc.
Das haben doch keine Christen eingeführt!
Aus welchem berechtigten Grund soll das also heute welchen Christen ein Anlass zu feiern sein? Christen, die auch nicht an irgendeinem X-Beliebigen Zeit ihren Geburtstag feiern!
Christen aus Deutschland und Österreich, die keine Ausrede dazu finden wegen der dunklen Jahreszeit, wenn doch unterhalb des Äquators zu dieser Zeit Sommer ist und die Nächte nur sehr kurz sind!

Zitat
Dieses "Ersatz für..." muß man nicht negativ sehen!


Nicht? Wenn dem doch sooo vieles Negatives aus dem Heidentum anhaftet!?
Inwiefern soll das wirklich CHRISTUS ehren?

Zitat
Wenn jemand dem Alkohol verfallen war und nunmehr davon freigekommen ist und als "Ersatz" nun regelmäßig seinen Tee schlürft: Was wäre daran negativ?


Inwiefern soll das ein plausibler Vergleich zum Heidnachten sein?
Du akzeptierst aber nicht mein Vergleich mit dem goldenen Kalb!

Zitat
Die Geburt unseres Herrn und Retters stellte einen Wendepunkt für die Menschen dar. Aus tiefster Finsternis kam eine Wende zum Licht! Insofern liegt da auch eine parallele Symbolik drin, der Geburt unseres Herrn um die Weihnachtszeit zu gedenken…


Das sind nur rein menschliche Aussagen, welche mit der Bibel nichts zu tun haben.
Und wieso soll dieses Zusammenlegen auf einen heidnischen Tag, JESUS wirklich ehren? Wollte Er das so?
Seine Geburt wäre von gar keiner Bedeutung, wenn Er nicht für uns gestorben und auferstanden wäre. Warum also allgemein so GROSS dieser Fest zu Sonnenwende?

Zitat
Es wird an diesem Tag kein falscher Gott, sondern der wahre Gott und Jesus Christus gepriesen!


Vielleicht von dir. Aber die allermeisten mit ihrer ‚Nimrodstaude‘ & Co., die wissen gar nicht wirklich, was die da in Namen JESU feiern und welche Hintergründe da zu dem Heidentum gibt, welche im Grunde JESUS verspotten!

Gruß


"Und dies ist das Zeugnis: dass GOTT uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in Seinem SOHN.
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Weihnachten feiern ist Gewissensangelegenheit

#40 von Schrat , 23.12.2015 18:18

Liebe Leser,

nun sind wir wieder in der Weihnachtszeit und alle Jahre wieder machen sich auch diejenigen bemerkbar, die Christen das Feiern von Weihnachten vermiesen wollen.

Ich fand im Internet die Predigt eines Pastors Anderson, der mal dieses Thema behandelt. Er bringt Positives und Negatives über Weihnachten.

https://www.youtube.com/watch?v=2N_9pAGCDwg

Unter Christen wird das ja ziemlich kontrovers behandel - so auch hier.. Einige meinen es wäre ein heidnisches Fest, Jesus sei nicht am 25. Dezember. geboren und überhaupt sei der ganze Trubel heidnisch, matrialistisch und nur ein Fest für den Bauch.....
Ich lasse in dieser Sache "...jeden nach seiner Facon selig werden.....". (vgl. Römer Kapitel 14).

Ich stimme zwar nicht mit allem überein, was dieser "Pastor" sagt, aber einiges fand ich schon erwägenswert. Er bringt u.a. den Gedanken, daß In Philipper gesagt wird, daß einige den Christus aus falschen Motiven predigen, aber das wäre egal, weil auch auf diese Weise auf jeden Fall der Christus (das Evangelium) gepredigt wird. Und so ist es auch mit Weihnachten, wenn auch für viele das Fest nur ein Fest für dne Bauch ist, so wird auf diese Weise auf jeden Fall a u c h Christus und das Evangelium bekannt gemacht, in dem die Weinachtsgeschichte aus Lukas 2 vorgelesen wird.

Womit ich nicht übereinstimme ist, daß man nicht ermitteln könne, wann Christus geboren wäre und insofern jeder Tag im Jahr in frage käme. Aber das stimmt nicht.

Auf der anderen Seite kann ich schon diejenigen verstehen, die sagen, sie würden es durchaus passend finden, daß dieser tatsächlich ursprünglich falschen Göttern gewidmete Tag nun dem wahren Gott und seinem Sohn und ihrer großen Erlösungstag gewidmet ist, unabhängig davon, wann Christus denn nun wirklich geboren ist. Und ich denke, da ist was dran. Ferner kamen diejenigen aus dem Morgenland, die Christus huldigen wollten ja auch nicht genau an dem Tag an, an dem Christus geboren worden war.....

Daß nun gewisse Bräuche entstanden sind, muß man nun auch nicht zwingend mit "heidnisch" in Verbindung bringen. Geschenke austeilen war auch bei Juden Brauch. Ein Fest, welches nicht ausdrücklich geboten war, zu feiern, ebenso (Hannuka) und dieses Hannuka-Fest wurde sogar ungefähr um dieselbe Zeit gefeiert, wie heute Weihnachten. Und wie das NT berichtet, feierte auch Christus diesen besonderen Tag, bei dem es um die Wiedereinweihung des entweihten Tempels geht.

Das mit dem Weinachtsbaum ist auch nicht zwingend ein heidnischer Brauch, sondern kam im 17. Jhdt in Lothringen auf. Jeremia 10 wird da manchmal falsch angewendet, weil es dort um die Schaffung eines Götzen aus einem Stück Holz geht. Das Heiligtum mit Grünzeug zu schmücken, gibt auch einen Hinweis, daß auch das nicht zwingend "heidnisch" ist (Jesaja 60:13). Und wenn man das Heiligtum mit Grünzeug schmücken kann, dann ja wohl auch seine eigene Heimstätte. Das hat alles nichts mit Jeremia 10 "....sich nicht an die Bräuche der Heiden zu gewöhnen...." zu tun.

Und ich meine, daß die Weihnachts-Feiernden, denen von den Weihnachts-Ablehnern vorgeworfen wird, sie würden mit Weinachtenfeiern falschen Göttern huldigen dies zu Recht entrüstet von sich weisen!
An diesem Tag wird keinem falschen Göttern gehuldigt sondern dem wahren Gott und seinem Sohn Jesus Christus.

Aber jeder sei auch in dieser Sache in seinem eigenen Sinn überzeugt und tue nichts, was gegen sein Gewissen ist.....

Ich feier Weihnachten aus persönlichen Gründen nicht, weil ich an diesem Tag einmal sehr enttäuscht wurde, aber auch, weil ich nunmal in der ZJ-Gemeinde lebe, wo es nicht üblich ist, Weihnachten zu feiern.

Aber auf jeden Fall sollte kein Christ dem anderen Christen in dieser Gewissensangelegenheit, die nicht direkt in der Bibel geregelt oder verboten ist, Vorwürfe machen oder anklagen. Einem Christen vorzuwerfen, er würde mit Weihnachtenfeiern falsche Götter anbeten, stimmt so nicht und wäre eine Falschanklage und jemanden falsch anzuklagen, das ist auf jeden Fall verwerflich.

Gruß
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zuletzt bearbeitet 23.12.2015 | Top

"Weihnachten" feiern ist Gewissensangelegenheit

#41 von Jurek , 23.12.2015 19:44

Hallo Schrat,

Zitat
Ich stimme zwar nicht mit allem überein, was dieser "Pastor" sagt, aber einiges fand ich schon erwägenswert. Er bringt u.a. den Gedanken, daß In Philipper gesagt wird, daß einige den Christus aus falschen Motiven predigen, aber das wäre egal, weil auch auf diese Weise auf jeden Fall der Christus (das Evangelium) gepredigt wird. Und so ist es auch mit Weihnachten, wenn auch für viele das Fest nur ein Fest für dne Bauch ist, so wird auf diese Weise auf jeden Fall a u c h Christus und das Evangelium bekannt gemacht, in dem die Weinachtsgeschichte aus Lukas 2 vorgelesen wird.


Ich denke, dass da Äpfel mit Birnen vermischt werden.
Das, auf was auch du da Bezug nimmst (Phi 1:15ff), das passt doch nicht wirklich mit dem zusammen, dass da wer die „Weinachtsgeschichte aus Lukas 2 vorliest“. Denn gehst du zu den Leuten hin um denen aus der Bibel die Geschichte aus Lukas 2 vorzulesen und zu erklären?
Und wenn ja, dann was erklärst du da den Menschen?

Ich meine, dass man so für alles Mögliche die Bibel missbrauchen könnte. Aber wirklich den Anlass von 25. Dezember dazu zu nutzen, und danach (das ganze Jahr über) nicht mehr, das finde ich bedenklich.

Zitat
Womit ich nicht übereinstimme ist, daß man nicht ermitteln könne, wann Christus geboren wäre und insofern jeder Tag im Jahr in frage käme. Aber das stimmt nicht.


Jeder Tag im Jahr nicht gerade.., aber auf alle Fälle nicht im tiefsten Winter (auch wenn dieser derzeit bei uns sehr mild ist).
Die Hirten haben doch samt ihren Schafen draußen übernachtet! Das machen sie nicht im Winter! (http://www.gute-saat.de/?kalday=2015-12-24)

Zitat
Daß nun gewisse Bräuche entstanden sind, muß man nun auch nicht zwingend mit "heidnisch" in Verbindung bringen.


Was heißt: „muß man nun auch nicht zwingend“? Der Ursprung ist nun mal nachweisbar heidnisch und nicht christlich! Das ist doch keine unbewiesene Verschwörungstheorie!

Zitat
Geschenke austeilen war auch bei Juden Brauch. Ein Fest, welches nicht ausdrücklich geboten war, zu feiern, ebenso (Hannuka) und dieses Hannuka-Fest wurde sogar ungefähr um dieselbe Zeit gefeiert, wie heute Weihnachten.


Sorry, aber auch hier: Was hat das Channuka Fest zum Gedenken an die Wiedereinweihung des zweiten Tempels in Jerusalem, mit dem Heidnachten zu tun, welcher überhaupt nicht zur gleichen Zeit zusammenfällt. Das ist doch willkürlicher Vergleich.

Zitat
Und wie das NT berichtet, feierte auch Christus diesen besonderen Tag, bei dem es um die Wiedereinweihung des entweihten Tempels geht.


Das ist kein (1) Tag Fest! Das dauerte 8 Tage lang!

Zitat
Das mit dem Weinachtsbaum ist auch nicht zwingend ein heidnischer Brauch, sondern kam im 17. Jhdt in Lothringen auf. Jeremia 10 wird da manchmal falsch angewendet, weil es dort um die Schaffung eines Götzen aus einem Stück Holz geht. Das Heiligtum mit Grünzeug zu schmücken, gibt auch einen Hinweis, daß auch das nicht zwingend "heidnisch" ist (Jesaja 60:13).


Alles wird heidnisch und Götze, wenn man dieses aus gewissen Anlass dann auch so verwendet, wie die Heiden!
Wo wäre da der Unterschied?
Ich kann mir durchaus einen Tannenbaum mit Lichten schmücken und zu hause aufstellen. Aber warum muss das genau zu Heidnachtszeit sein? Denn was ist so heilig an diesen 25. Dezember?

Zitat
Und wenn man das Heiligtum mit Grünzeug schmücken kann, dann ja wohl auch seine eigene Heimstätte. Das hat alles nichts mit Jeremia 10 "....sich nicht an die Bräuche der Heiden zu gewöhnen...." zu tun.


Wieso nicht? Wenn du genau das dann MIT DEN HEIDEN machen würdest, und sonst nie im Jahr, also außerhalb welcher heidnischen Bräuche, dann warum würdest du erst genau dann zu dem Termin um 24./25. Dezember machen und nur ausgerechnet dann?

Zitat
Und ich meine, daß die Weihnachts-Feiernden, denen von den Weihnachts-Ablehnern vorgeworfen wird, sie würden mit Weinachtenfeiern falschen Göttern huldigen dies zu Recht entrüstet von sich weisen!


Wenn man genau mit den Heiden zusammen ihren Bräuchen angepasst was macht, dann wie soll man dann das betrachten?
Wieso tust du so was zum Beispiel nicht mal wann im Sommer (wenn du so was machen würdest)?

Zitat
An diesem Tag wird keinem falschen Göttern gehuldigt sondern dem wahren Gott und seinem Sohn Jesus Christus.


Auf welcher Grundlage meinst du das? Kannst du das mit der Bibel belegen, nachdem du schreibst, dass damit „dem wahren Gott und seinem Sohn Jesus Christus“ gehuldigt wird? Woher willst du das also so genau wissen? Und mit was huldigst du denn (wenn du das machen würdest)? Mit dem geschmückten Tannenbaum? Viel Lametta und bunte Lichter und schöne Geschenke an Familie und besonders Kinder mit ihren leuchtenden Augen? Gutes Essen und Musik?
Meinst du wirklich im Ernst, dass damit JEHOVA und JESUS gepriesen werden, wo wie SIE das wollen? Oder so wie die Menschen das wollen?
Kommt JESUS jedes Jahr immer wieder als ein Baby in der Krippe auf die Welt?
Wieso wissen wir JESU Geburtstag nicht? Könnte das damit zusammenhängen, dass Urchristen (bis Ende des dritten Jahrhunderts nicht) das gar nicht feierten? Was meinst du, wieso nicht?

Zitat
Aber jeder sei auch in dieser Sache in seinem eigenen Sinn überzeugt und tue nichts, was gegen sein Gewissen ist.....


Dennoch solltest du da wirklich genauer darüber nachdenken, ob das wirklich JEHOVA GOTT und JESUS CHRISTUS wohlgefällig ist oder nicht.

Zitat
Ich feier Weihnachten aus persönlichen Gründen nicht, weil ich an diesem Tag einmal sehr enttäuscht wurde, aber auch, weil ich nunmal in der ZJ-Gemeinde lebe, wo es nicht üblich ist, Weihnachten zu feiern.


Also nur aus Rücksicht? Aber sonst wenn das nicht wäre, würdest du das feiern?

Zitat
Aber auf jeden Fall sollte kein Christ dem anderen Christen in dieser Gewissensangelegenheit, die nicht direkt in der Bibel geregelt oder verboten ist, Vorwürfe machen oder anklagen.


Es geht doch nicht um anklagen! Es geht um Liebe und Interesse an meinem Nächsten und um Austausch von Gedanken! Das finde ich wichtig und gut! Das wünsche ich mir selber so!
Denn welche Berechtigung hättest du mit ANDEREN über Lukas 2 zu sprechen, aber ich mit dir nicht über das und anderes aus der Bibel auch? Auch zu dem, was du schreibst?
Damit wird doch niemand gleich wie verurteilt oder angeklagt!

Zitat
Einem Christen vorzuwerfen, er würde mit Weihnachtenfeiern falsche Götter anbeten, stimmt so nicht und wäre eine Falschanklage und jemanden falsch anzuklagen, das ist auf jeden Fall verwerflich.


Und damit - weil ich niemanden damit anklage -, trifft deine Aussage nicht auf mich zu.
Es geht um Dialog zu solchen Dingen, und keine Anklage. Also was soll in diesem Fall verwerflich sein?

Gruß


"Und dies ist das Zeugnis: dass GOTT uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in Seinem SOHN.
Wer den SOHN hat, hat das (wahre) Leben; wer den SOHN GOTTES nicht hat, hat das (wahre) Leben nicht.
"
1. Johannes 5:11,12.

 
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RE: "Weihnachten" feiern ist Gewissensangelegenheit

#42 von Schrat , 23.12.2015 19:56

Naja, lieber Jurek,

ich kenne ja Deine Linie und weiß, daß Du meistens von einer einmal eingeschlagenen Linie kaum abzubringen bist und deswegen habe ich diese Reaktion erwartet!

Obwohl ich selber Weihnachten nicht (mehr) feier aus den genannten Gründen, lege ich schon Wert darauf, daß diese Negativ-Propaganda Weihnachten gegenüber einmal näher beleuchtet wird und so manches daran nicht haltbar ist.

Ich meine nicht, daß die Bezugnahme auf Philipper "Äpfel mit Birnen" vergleichen ist!

Auch durch das Feiern von Weinachten, wenn dort auch geistige Dinge behandelt werden und im Vordergrund stehen, wird das Evangelium oder "die frohe Botschaft" verkündet!

Lukas 2:10 (NÜW)

Zitat
Der Engel aber sprach zu ihnen: "Fürchtet euch nicht, denn siehe, ich verkünde euch eine gute Botscchaft großer Freude, die dem ganzen Volk zuteil werden wird.



Gruß
vom Schrat


Die Wahrheit hat den Irrtum nicht zu fürchten, wohl aber der Irrtum die Wahrheit (Raymond Franz)

 
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RE: "Weihnachten" feiern ist Gewissensangelegenheit

#43 von Jurek , 24.12.2015 09:54

Hallo Schrat,

Zitat
ich kenne ja Deine Linie und weiß, daß Du meistens von einer einmal eingeschlagenen Linie kaum abzubringen bist und deswegen habe ich diese Reaktion erwartet!


Und wenn ich dir (auf deine Erwartung hin) nicht geantwortet hätte, dann wärst du enttäuscht?
Von etwas kann man abgebracht werden, wenn für was anderes überzeugende Argumente kommen.

Zitat
Obwohl ich selber Weihnachten nicht (mehr) feier aus den genannten Gründen, lege ich schon Wert darauf, daß diese Negativ-Propaganda Weihnachten gegenüber einmal näher beleuchtet wird und so manches daran nicht haltbar ist.


Aber was hast du in deinem vorherigen Beitrag wirklich gezeigt was da an meinen bisherigen Argumenten nicht haltbar wäre?

Zitat
Ich meine nicht, daß die Bezugnahme auf Philipper "Äpfel mit Birnen" vergleichen ist!


Natürlich nicht, sonst hättest du das wohl nicht gebracht.
Aber das ist trotzdem „Äpfel mit Birnen vergleichen!“.
Denn in Philipper geht es darum, dass dort Menschen gab, die das Evangelium den Menschen genauso verkündet haben wie andere Christen auch. Nur derer BEWEGGRÜNDE die falschen waren!
Dann schreibt Paulus, dass jetzt abgesehen derer Beweggründe, ist doch damit aber trotzdem für andere Menschen gut, dass ihnen das Evangelium verkündet wird!
Du und andere aber, geht ihr auch zu den Leuten hin (um das als Vergleich zu Phi 1 geltend zu machen) um denen die Geschichte aus Luk 2 vorzulesen und zu erklären? = JA oder NEIN? Wenn nein, dann ist das Äpfel mit Birnen vertauschen.

Zitat
Auch durch das Feiern von Weinachten, wenn dort auch geistige Dinge behandelt werden und im Vordergrund stehen, wird das Evangelium oder "die frohe Botschaft" verkündet!


Woher hast du denn das? Wenn die Familie in der Wohnung bleibt und nach außen tut, was die ganze Welt Satans auch tut? Was hat das mit Phil 1 zu tun?
Wenn da wer mit der Welt mitschwimmt und nur nach Außen das tut, was alle anderen auch tun (auch die Atheisten!), dann mit was wird da was wirklich wem verkündet?
Mit einem geschmückten Tannenbaum und bunten Lichtern? Oder mit WAS und WEM?

Zitat
Lukas 2:10 (NÜW)
Zitat
________________________________________
Der Engel aber sprach zu ihnen: "Fürchtet euch nicht, denn siehe, ich verkünde euch eine gute Botscchaft großer Freude, die dem ganzen Volk zuteil werden wird.
________________________________________


Das aber bedurfte, dass die Engel von Himmel auf die Erde kamen um den Hirten das zu verkündigen, die wiederum das auch anderen erzählten und was taten!
Das Heidnachten ist aber kein Verkünden des Evangeliums! Das ist nur ein späteres Brauchtum, welcher mit der Bibel nichts zu tun hat! (Gal 1:8,9).

http://www.bibel-offenbarung.org/falsche...eihnachten.html

Dir ist gar nicht bewusst, wie man mit solchem Brauch á la „christlich“, JEHOVA und JESUS schmälern kann! …
Denn nochmals: Nicht das ist gut was dir als solches vorkommt, sondern was JESUS als gut befindet! Wir haben uns nach IHN zu richten nicht Er an uns, wie wir meinen Ihn ehren zu wollen!

Gruß


"Und dies ist das Zeugnis: dass GOTT uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in Seinem SOHN.
Wer den SOHN hat, hat das (wahre) Leben; wer den SOHN GOTTES nicht hat, hat das (wahre) Leben nicht.
"
1. Johannes 5:11,12.

 
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Umwidmung heidnischer Festzeiten

#44 von Schrat , 25.12.2015 20:53

Lieber Jurek,

ich weiß,nicht nur Jehovas Zeugen haben diese Anti-Weihnachten-Einstellung, es gibt noch ein paar andere, wie die von Dir zitiert Bibel-Offenbarung-Web-Site. Bei den englischen Puritanern war das auch verboten. Die haben sowieso ohne rechten biblischen Grund bzw. unter Verdrehung und falscher Anwendung biblischer Grundsätze jede Äußerung von Lebensfreude abgewürgt.

Weihnachten schmälert nicht die Ehre und Herrlichkeit Gottes und Jesu Christi - im rechten Geist gefeiert - sondern fördert die Ehre und Herrlichkeit Gottes und Christi!

Alles andere sind falsche und unbewiesene geistige Verbindungen die gezogen werden und falsche und unbewiesene Unterstellungen!

Bei mir selbst hat es bei der Beurteilung von Weihnachten auch ein gewisses Hin- und Her gegeben. Aber inzwischen bin ich zu der Überzeugung gekommen, daß man das dem Gewissen des Einzelnen überlassen sollte.
Es ist durchaus eine gewisse "Umwidmung" möglich. Z.B. haben Jehovas Zeugen in Einzelfällen eine Kirche erworben und sie in einen "Königreichssaal" umgewidmet. Oder denken wir an den Ehering, der ursprünglich auch eine andere symbolische - sprich heidnische -. Bedeutung hatte. Den Vergleich mit dem "Goldenen Kalb", welches angeblich auch "umgewidmet" wurde "....dies ist Jehova, der Dich aus Ägypten herausgeführt hat...." halte ich für sehr unpassend. Das goldene Kalb war ja ganz offensichtlich ein Götzenbild. Und man kann auch Tage oder Zeiten umwidmen, unabhängig von der Frage, ob Jesus an diesem Tag wirklich geboren worden ist.

Wenn an Stelle der falschen Anbetung um die Weihnachtszeit nun die wahre Anbetung und das "wahre Licht" getreten ist, kann ich darin nichts Verwerfliches erkennen. Wenn jemand anstelle von Rauschgift nun eine harmlose oder sogar gesundheitsfördende Nahrung zu sich nimmt, sagen wir mal anstelle sich regelmäßig zu besaufen nun regelmäßig Tee trinkt, kann ich darin nichts Verwerfliches oder Böses erkennen. Das nur mal um die Sache zu veranschaulichen.

Aber "Fröhliche Weihnachten" werde ich Dir natürlich aus Respekt vor Deinem Gewissen nicht wünschen! Jeder sei in seinem Sinn überzeugt (Römer 14:28).

Ich selber feier nach wie vor kein Weihnachten, um in der Gemeinschaft und der Familie, in der ich mich nunmal befinde, keinen Anstoß zu erregen.

Gruß
vom Schrat


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RE: Umwidmung heidnischer Festzeiten

#45 von Jurek , 26.12.2015 07:40

Hallo Schrat,

Zitat
ich weiß,nicht nur Jehovas Zeugen haben diese Anti-Weihnachten-Einstellung, es gibt noch ein paar andere, wie die von Dir zitiert Bibel-Offenbarung-Web-Site. Bei den englischen Puritanern war das auch verboten.


Und was hat das damit zu tun, dass da welche Leute…?
Es geht um biblische und historische Gründe, und nicht weil heute welche anderen…
In der christlichen Zeit der ersten Jahrhunderte, war so was wie das so genannte „Weihnachten“ völlig unbekannt! Somit wurde auch das Datum der JESU Geburt auch nicht überliefert.

Zitat
…Die haben sowieso ohne rechten biblischen Grund bzw. unter Verdrehung und falscher Anwendung biblischer Grundsätze jede Äußerung von Lebensfreude abgewürgt.


Bezeichnest du das sog. „Weihnachten“ als Lebensfreude, auf die du aus Rücksicht auf andere verzichten musst?
Wie viele Lebensfreuden kann ein Christ im Jahr haben?

Aber ausgerechnet du als Befürworter von „Weihnachten“ hast es nötig diese obigen Worte zu schreiben?

Zitat
Weihnachten schmälert nicht die Ehre und Herrlichkeit Gottes und Jesu Christi - im rechten Geist gefeiert - sondern fördert die Ehre und Herrlichkeit Gottes und Christi!


Es kommt darauf an.
Man kann das natürlich unterschiedlich sehen und deuten. Zum Beispiel wie es die STA sehen. (Derer online-VIDEO ist leider nicht mehr verfügbar).
Aber allgemein betrachtet, wie das sonst praktiziert wird, das schmälert sehr der Herrlichkeit JEHOVAS und JESU!
JESUS ist der erhöhte König der alle Macht über die gesamte Schöpfung hat! Er ist mein HERR und mein Gott! Und kein Babykindlein, welches ich immer wieder feiern müsste! Denn was wäre seine Geburt denn schon wert, wenn Er den Versuchungen Satans nachgegeben hätte? …

Zitat
Alles andere sind falsche und unbewiesene geistige Verbindungen die gezogen werden und falsche und unbewiesene Unterstellungen!


Welche berechtigten Gründe für dieses Fest hast du denn bis jetzt gebracht, die keine falsche und unbewiesene geistige Verbindungen die gezogen werden und falsche und unbewiesene Unterstellungen sind?
Du hast bis jetzt mit Luk 2 oder Phi 1 keinen vernünftigen und nachvollziehbaren und praktischen Grund genannt, warum Christen „Weihnachten“ feiern sollten.

Zitat
Bei mir selbst hat es bei der Beurteilung von Weihnachten auch ein gewisses Hin- und Her gegeben. Aber inzwischen bin ich zu der Überzeugung gekommen, daß man das dem Gewissen des Einzelnen überlassen sollte.


Da bin ich im Grunde auch gleicher Meinung. Aber nur wenn „Weihnachten“, dann ganz anders begangen wird als die Welt dieses feiert!
Ich persönlich - für mich und nicht andere entscheidend - mache die Tatsache, dass JESUS vor 2000 Jahren als Baby in Bethlehem geboren wurde, nicht zu dem größten Fest des Jahres. Eigentlich zu keinem Fest, sondern nur bin froh, dass GOTT die Welt so sehr geliebt hat, dass ER seinen SOHN auf die Erde sandte, welcher damals (wohl Anfang Februar von der Jungfrau Maria empfangen?) geboren wurde.
Außerdem wenn ich einen Geburtstag feiern würde (was ich aber nicht tue), dann bestimmt nicht zu ganz einer anderen Zeit als der wirklich zutreffe.

In biblischer Zeit war aus den Gründen des Glaubens auch entscheidender der Tag des Todes als das der Geburt.
Die Frage ist also, wenn du das „Weihnachten“ befürwortest, dann warum im ganzen Jahr hast du nicht den Tod JESU -UND- seiner Aufstehung hier auch selber besonders hervorgehoben?
Ist für dich „Weihnachten“ bedeutender als der Tod und die Auferstehung JESU?

Zumindest das was ich so erlebe, das ist dieses Heidnachten in den Kirchen, das größte Fest des Jahres (und des Handels). Wieso eigentlich für Christen?

Zitat
Es ist durchaus eine gewisse "Umwidmung" möglich. Z.B. haben Jehovas Zeugen in Einzelfällen eine Kirche erworben und sie in einen "Königreichssaal" umgewidmet. Oder denken wir an den Ehering, der ursprünglich auch eine andere symbolische - sprich heidnische -. Bedeutung hatte. Den Vergleich mit dem "Goldenen Kalb", welches angeblich auch "umgewidmet" wurde "....dies ist Jehova, der Dich aus Ägypten herausgeführt hat...." halte ich für sehr unpassend. Das goldene Kalb war ja ganz offensichtlich ein Götzenbild. Und man kann auch Tage oder Zeiten umwidmen, unabhängig von der Frage, ob Jesus an diesem Tag wirklich geboren worden ist.


Sicher kann man es was „umwidmen“. Aber WARUM muss ich mit der Welt mitmachen und ausgerechnet im Dezember mit den Heiden das mitmachen?

Zitat
Wenn an Stelle der falschen Anbetung um die Weihnachtszeit nun die wahre Anbetung und das "wahre Licht" getreten ist, kann ich darin nichts Verwerfliches erkennen.


Welches „wahre Licht“ ist ausgerechnet Ende Dezember und nicht z. B. (und warum nicht) Anfang Oktober getreten? Denn WER hat das in Dezember eingeführt?
Was hindert dich Anfang Oktober „Weihnachten“ zu feiern? Einfach das Nachlaufen den anderen? Ist das der Grund?
Denn wirklich biblisch hast du keine überzeugenden Argumente dazu gebracht.

Zitat
Wenn jemand anstelle von Rauschgift nun eine harmlose oder sogar gesundheitsfördende Nahrung zu sich nimmt, sagen wir mal anstelle sich regelmäßig zu besaufen nun regelmäßig Tee trinkt, kann ich darin nichts Verwerfliches oder Böses erkennen. Das nur mal um die Sache zu veranschaulichen.


„HARMLOSE“, also harmloses Rauschgift?
Genau das ist das Problem.
Ein Tropfen starken Giftes im Glas reinen Wassers ist auch Gift!

Aber warum muss das ausgerechnet und angepasst an den bestimmten Zeitpunkt (24./25. Dezember) sein, also angepasst an den heidnischen Brauch? Kannst du mir das beantworten?
(2.Kor 6:14)

Zitat
Aber "Fröhliche Weihnachten" werde ich Dir natürlich aus Respekt vor Deinem Gewissen nicht wünschen! Jeder sei in seinem Sinn überzeugt (Römer 14:28).


Wünschen kannst du mir schon, aber ich würde diese Wünsche nicht erwidern, aufgrund meiner Überzeugung. Weil ich eben für mich persönlich das anders entschieden habe als andere Christen, die das anders handhaben als die Welt. Ich schimpfe doch nicht gegen solche!

Zitat
Ich selber feier nach wie vor kein Weihnachten, um in der Gemeinschaft und der Familie, in der ich mich nunmal befinde, keinen Anstoß zu erregen.


Ob du praktisch feierst oder nicht, spielt doch m. E. eine sehr untergeordnete Rolle!
Nur mal so allg. erwähnt: JESUS sagte (Mt5/28), dass allein schon nur der befürwortende GEDANKE an einer bestimmten Sache, ist schon auch vollbringen der Sache.
Das heißt im Klartext, dass du trotzdem „Weihnachten“ feierst.
Oder nicht?

Gruß


"Und dies ist das Zeugnis: dass GOTT uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in Seinem SOHN.
Wer den SOHN hat, hat das (wahre) Leben; wer den SOHN GOTTES nicht hat, hat das (wahre) Leben nicht.
"
1. Johannes 5:11,12.

 
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