RE: „Jehovas Zeugen“ und andere religiöse Gemeinschaften

#16 von Philos , 10.08.2010 15:56

Lieber Jurek,
du fragst mich konkret was du meiner Meinung nach missverstehst.

In diesem Thread liegt der Schwerpunkt auf den ZJ. Dass ich mit der Bibel Dinge erwähne die bei den ZJ von der Schrift abweichen bedeutet doch nicht dass ich die anderen Kirchen über die ZJ erhebe. In Wirklichkeit differenziere ich nicht zwischen JZ und den anderen christlichen Kirchen oder Gruppen sondern wie ich schon sagte sind JZ in meinen Augen einfach ein Teil der Christenheit.

Ich sage doch schon die ganze Zeit, dass Jehovas Zeugen nicht besser und nicht schlechter sind als Christen anderer Kirchen und Glaubensgemeinschaften ! Habe ich nicht auch klar gesagt, dass nach meiner Erfahrung sowohl bei den ZJ wie auch bei den anderen Kirchen und christlichen Glaubensgemeinschaften es "Weizen" aber leider auch viel "Unkraut" gibt ? - Matthäus 13:24-30.

Ich stelle fest, dass wir unterschiedliche Auffassungen haben über das Predigen und Lehren des Evangeliums Jesu Christi (Markus 1:1) und wie man aufrichtige Menschen zur Taufe führt um aus ihnen Jünger Jesu zu machen.

Ich habe dir mit der Schrift dargelegt, wie die Christen der ersten Generation vorgingen indem sie am selben Tag, an dem sie den Leuten das Evangelium Jesu Christi gebracht hatten sie auch schon tauften. Etwas, was bei Jehovas Zeugen undenkbar ist da man mit ihnen mindestens schon ein Buch der Wachtturm-Gesellschaft studiert haben muss, eine Prüfung vor Ältesten bestanden hat und schon von Tür zu Tür Wachtturm-Literatur verbreitet bevor man zur Taufe zugelassen wird und wo man sogar am Tag der Taufe noch öffentlich vor vielen ZJ durch ein lautes "ja" die "Organsiation" anerkennen muss.

Wenn wir über andere Kirchen oder christliche Glaubensgemeinschaften diskutieren werde ich genauso über das Positive wie über das Negative in ihnen im Lichte der hl Schrift sprechen. Abschließend wiederhole ich zum X-ten Mal : Jehovas Zeugen sind in meinen Augen nicht besser und nicht schlechter als Christen anderer Glaubensgemesnchaften. Leider haben es JZ schwerer als andere Menschen, der Einladung zu folgen, ein aus Geist und Wasser wiedergeborener Christ zu werden um in Gottes Königreich eingehen zu können weil ihre religiösen Führer ihnen jahrzehntelang gesagt haben, die allgemeine Einsammlung zu himmlischem Leben sei 1935 zu Ende gegangen.

Vierlleicht sollten wir nun besser abwarten, bis vielleicht JZ selbst ihre Auffassung darstellen.

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RE: „Jehovas Zeugen“ und andere religiöse Gemeinschaften

#17 von Jurek , 10.08.2010 20:05

H a l l o !

Zitat
In diesem Thread liegt der Schwerpunkt auf den ZJ.


Wie man es nimmt…
Meiner Meinung nach, liegt der Schwerpunkt des Unterforums nicht nur auf den „ZJ“, sondern allgemein an allerlei religiösen Gemeinschaften, beginnend dann mit den „ZJ“.
Vergleich wurde nur davon gezogen, wie die „ZJ“ und auch andere religiöse Gemeinschaften im Vergleich zueinander stehen, was daran falsch wäre und was sagt konkret die BIBEL dazu, was richtig ist = also auch LÖSUNGEN dazu.
Ich hinterfrage hier auch, ob die „ZJ“ wirklich schlechter sind (wie man so oft allg. darüber liest), als die meisten anderen christlichen Gemeinschaften…

Zitat
Ich sage doch schon die ganze Zeit, dass Jehovas Zeugen nicht besser und nicht schlechter sind als Christen anderer Kirchen und Glaubensgemeinschaften ! Habe ich nicht auch klar gesagt, dass nach meiner Erfahrung sowohl bei den ZJ wie auch bei den anderen Kirchen und christlichen Glaubensgemeinschaften es "Weizen" aber leider auch viel "Unkraut" gibt ? - Matthäus 13:24-30.


O.k., das möchte ich erstmal hier klar dargestellt festhalten, dass (auch nach deinen Worten, denen ich zustimme):
Jehovas Zeugen sind in meinen Augen nicht besser und nicht schlechter als Christen anderer Glaubensgemeinschaften.“.
=(Kl. Zitatkorrektur von mir zur „Glaubensgemesnchaften“).

Zitat
Ich stelle fest, dass wir unterschiedliche Auffassungen haben über das Predigen und Lehren des Evangeliums Jesu Christi (Markus 1:1) und wie man aufrichtige Menschen zur Taufe führt um aus ihnen Jünger Jesu zu machen.


Das ist der Sinn der Sache, dass man Unterschiede feststellt und dann das zum Anlass nimmt (wenn möglich), das separat anhand der Bibel noch besser zu behandeln.
So finde ich es GUT, weil man dann hier wirklich was lernen kann, ohne immer gleicher Meinung zu sein und ohne groß zu überprüfen, zum JA- und AMEN-Sager zu werden. (Apg 17:11!).
Dort (unter eigenem Thema) können wir auch besprechen, wie und warum es sein konnte, dass „am selben Tag, an dem sie den Leuten das Evangelium Jesu Christi gebracht hatten sie auch schon tauften.“.

Zitat
Leider haben es JZ schwerer als andere Menschen, der Einladung zu folgen, ein aus Geist und Wasser wiedergeborener Christ zu werden um in Gottes Königreich eingehen zu können weil ihre religiösen Führer ihnen jahrzehntelang gesagt haben, die allgemeine Einsammlung zu himmlischem Leben sei 1935 zu Ende gegangen.


Das eine ist natürlich sehr bedauerlich…
Dennoch frage ich mich, ob viele der (anderen) Kirchengeher da wirklich besser dran sind als diese „ZJ“? Viele bezeichnen sich als „von Geist ergriffen“ und murmeln mit „Zungen“, „Heilungsevangelien“ etc. Es gibt solche und solche und noch und nöcher… Selbst George W. Bush soll angeblich auch ein „wiedergeborener Christ“ sein…
Also was nützt es, wenn Viele von Wiedergeburt nur reden (dieses Wort hat auch verschiedene Bedeutungen!) und irgendwelche falsche Sachen tun, [Zitat]: „weil ihre religiösen Führer ihnen jahrzehntelang gesagt haben“ alles andere, als die Wahrheit? Also was nützt das, dass sie so oft „Jesus“ in den Mund nehmen, wenn sie „JEHOVA“ nicht wirklich kennen? Was nützt das, dass sie sich „aus Geist geboren“ bezeichnen, wenn sie nicht wissen, was dieser GEIST überhaupt ist? Etc., etc.
Ich denke, dass das faire und berechtigte Fragen sind, wenn man das im Vergleich zur den „ZJ“ stellt. (?)

Zitat
Vierlleicht sollten wir nun besser abwarten, bis vielleicht JZ selbst ihre Auffassung darstellen.


Ob hier jemals wirklich ein aktiver „ZJ“ schreiben wird, ist fraglich. Würde mich aber freuen.
In ihren Publikationen wird aber immer wieder vor Gefahren des Internets gewarnt (auch da, wo es keine gibt). Gar vor Andersgläubigen aufrichtigen Christen, von denen was zu nehmen (z.B. evangelische Schrift), geschweige wirklich in einem echten DIALOG auf die anderen einzugehen. …
Aber wer weiß? ;-)
Wobei diese Themen werden sich hier ändern, weil hier auch nicht nur um die „ZJ“ geht. Ändern in Bezug auch auf andere Gemeinschaften und Bekenntnisse – wo ich nicht für jede ein extra neues Thema eröffne, da hier bis jetzt nicht wirklich notwendig, wie es mir scheint. …

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RE: „Jehovas Zeugen“ und andere religiöse Gemeinschaften

#18 von Philos , 11.08.2010 14:10

Jurek hat geschrieben :

Zitat
Dennoch frage ich mich, ob viele der (anderen) Kirchengeher da wirklich besser dran sind als diese „ZJ“? Viele bezeichnen sich als „von Geist ergriffen“ und murmeln mit „Zungen“, „Heilungsevangelien“ etc. Es gibt solche und solche und noch und nöcher… Selbst George W. Bush soll angeblich auch ein „wiedergeborener Christ“ sein…
Also was nützt es, wenn Viele von Wiedergeburt nur reden (dieses Wort hat auch verschiedene Bedeutungen!) und irgendwelche falsche Sachen tun, [Zitat]: „weil ihre religiösen Führer ihnen jahrzehntelang gesagt haben“ alles andere, als die Wahrheit? Also was nützt das, dass sie so oft „Jesus“ in den Mund nehmen, wenn sie „JEHOVA“ nicht wirklich kennen? Was nützt das, dass sie sich „aus Geist geboren“ bezeichnen, wenn sie nicht wissen, was dieser GEIST überhaupt ist? Etc., etc.
Ich denke, dass das faire und berechtigte Fragen sind, wenn man das im Vergleich zur den „ZJ“ stellt. (?)


Lieber Jurek,
Jesus sagte zu den obersten Priestern und den Ältesten des Volkes :
Wahrlich, ich sage euch: Die Zöllner und die Huren kommen eher in das Reich Gottes als ihr! - Matthäus 21:31.
Wo lag das Problem dieser Gläubigen Menschen, die an jedem Sabbat in ihren Synagogen in den hl Schriften lasen und somit auch über Yhwh den wahren Gott informiert waren ?
Sie saßen fest, verwurzelt in ihren zusätzlichen Menschenlehren und Überlieferungen mit denen sie Gottes Wort unwirksam machten. Jesus sagte ihnen sogar, dass ihr Vater der Teufel sei und dies trifft sicherlich euch heute auf "wiedergeborene Christen" zu, die sich dämonischem Einfluß geöffnet haben.

Wo liegt aber das Problem der Zeugen Jehovas, die alles was mit Dämonen zu tun hat verabscheuen ?
Sie sind überheblich ! Sie betrachten alle andere Christen als Teil der Hure "Babylon die Große" ! Sind sie nicht in der gleichen Siuation wie das Volk in Jesu Tagen das Jesus als "Blinde" bezeichnete, die blinden Führern folgten ?

Ich habe tatsächlich die Erfahrung gemacht, dass unehrliche "Zöllner" und unreine "Huren" eher bereit waren Jesus zu folgen und ihr Leben zu ändern als Jehovas Zeugen zu motivieren Jesus zu folgen. JZ glauben natürlich Jesus schon zu folgen, wo sie doch in Wirklichkeit leider ihren religiösen Führern folgen. JZ sind so indoktriniert und verblendet, dass sie gar nicht mehr richtig zuhören weil die Lehren ihrer religiösen Führern unantastbar für sie sind. Eine solche Haltung habe ich nur noch im Islam beobachtet. Wer nicht an den "Propheten Muhammad" glaubt hat keine Chance Muslime zu Nachfolgern Christi zu machen (obwohl sie ja schon Glauben, dass Jesus ein Prophet Gottes war). Bei den Zeugen Jehovas ist es "der Sklave" (ihre gesalbten religiösen Führer), der im Mittelpunkt ihres Glaubens steht !
Meine Einstellung gegenüber Jehovas Zeugen ist bestens durch die Worte des Paulus ausgedrückt :
1 Brüder! Das Wohlgefallen meines Herzens und mein Flehen für sie zu Gott ist, dass sie gerettet werden. 2 Denn ich gebe ihnen Zeugnis, dass sie Eifer für Gott haben, aber nicht mit rechter Erkenntnis. 3 Denn da sie Gottes Gerechtigkeit nicht erkannten und ihre eigene aufzurichten trachteten, haben sie sich der Gerechtigkeit Gottes nicht unterworfen. - Römer 10:1-3.

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RE: „Jehovas Zeugen“ und andere religiöse Gemeinschaften

#19 von Jurek , 11.08.2010 20:30

Lieber Philos,

zunächst mal mein Dank, für diese Veranschaulichungen und dem Auseinandersetzen mit dem Thema!

Du beziehst dich zunächst auf die jüdischen Priester und Ältesten des Volkes. Ich kann dem zustimmen, wie du es dazu schreibst.
Aber sind es nun nicht diese, die dieses Volk nach ihrem Menschenwort belehrten?
Da aber greift JESUS ein und belehrt die Menschen richtig. So dass jeder aufrichtiger Mensch (der keine Angst vor dem Ausschluss aus der Synagoge hat..), dieser geistlichen Oberschichtelite nicht folgt, weil diese viel demütiger ist (das Beispiel JESU mit dem Kind) als diese hochnäsige Elite der Schriftgelehrten…

Zitat
Wo liegt aber das Problem der Zeugen Jehovas, die alles was mit Dämonen zu tun hat verabscheuen ?
Sie sind überheblich ! Sie betrachten alle andere Christen als Teil der Hure "Babylon die Große" ! Sind sie nicht in der gleichen Siuation wie das Volk in Jesu Tagen das Jesus als "Blinde" bezeichnete, die blinden Führern folgten ?


Ich weiß nicht, ob ich den ersten Satz/Frage richtig verstehe? Wir sollen ja das Dämonische/Böse hassen (Ps 97:10) aber nicht die Menschen. … Bezogen auf das BÖSE wäre das nicht überheblich sondern natürlich richtig!
Aber du meinst natürlich das, was es auch einer Sekte eigen ist (also etlichen Gruppierungen), dass außer denen, niemanden anderen gibt, der gerettet wird, sei es, der wird sich mal wann dieser menschlichen Organisation anschließen… Ich empfinde (bzw. verstehe das im Spiegel der Bibel) das durchaus als Blindheit, zu der sie „gezwungen“ werden… Das entspricht leider dem, dass (auch) die „ZJ“ blind anderen Menschen folgen und wieder andere ausgrenzen…
So was (in abgeschwächter Form) findet man heute in vielen Gruppierungen, je nach ihrer mehr oder weniger „Fundamentalistischen“ Anschauungen… Im Lascher die Gemeinschaft, umso „ökumener“ sind sie… =(Zumindest so scheint es mir).

Zitat
JZ sind so indoktriniert und verblendet, dass sie gar nicht mehr richtig zuhören weil die Lehren ihrer religiösen Führern unantastbar für sie sind.


Das ist ein sehr wunder Punkt – wobei ich dies nicht nur auf die „ZJ“ beschränken würde.
Ich denke, dass bei derart Gemeinschaften nur Einseitigkeit (im Bezug nur auf Andere oder Anders…) im Verständnis manchen Bibelstellen besteht. Denn wohl ist es nur eine Theorie, wenn man sich einseitig auf solche Bibelstellen wie Apg 5:29; Eph 5:10; oder auch „nur“ mal: „Prüft alles, das Gute behaltet!“ = 1.Thes 5:21.
Wer tut das von denen wirklich so anwenden, wie es da in der Bibel steht und gemeint ist, und für den HERRN (nicht Menschen) wohlgefällig ist?

Zitat
Eine solche Haltung habe ich nur noch im Islam beobachtet. Wer nicht an den "Propheten Muhammad" glaubt hat keine Chance Muslime zu Nachfolgern Christi zu machen (obwohl sie ja schon Glauben, dass Jesus ein Prophet Gottes war).


Aber reicht das bei Muslimen, dass sie an Isa glauben als den Propheten Allahs? Auch die haben einen anderen „Jesus“ als Christen. Für Muslime ist Isa weder der SOHN GOTTES noch starb Er für uns am Holz! - Nun ja, das sind ja auch keine Christen. Dennoch auch die echten Muslime (also keine Fanatiker mit Verdrehten Ansichten über Kuran), haben z.T. sehr ausgewogene Ansichten. Sie sind auch genauso wie andere zivilisierte Kulturen gegen Terrorismus etc.
Einige ihre Ansichten dazu könnte man aich u.a. im Web ansehen. Z.B. zum Thema Evolution oder Schöpfung etc. Finde ich sehr interessant!
Aber nebenbei sein hier noch bemerkt, dass viele der arabischsprachigen Christen verwenden u.a. aus oben genannten Gründern nicht ISA für JESUS, sondern YESUA. …

Zitat
Bei den Zeugen Jehovas ist es "der Sklave" (ihre gesalbten religiösen Führer), der im Mittelpunkt ihres Glaubens steht !


Ich denke, dass die „ZJ“ einer der „Krassen“ Beispiele darin sind, unter dem Deckmantel „Jehovas Organisation“ u.ä., wie auch „vom hl. Geist geleitete Organisation / und die ‚Sklavenklasse’“, damit zu zeigen, dass sie primär den Menschen (also modernen Schriftgelehrten und Älteren des Volkes) nachfolgen, was die sagen, was GOTT zu sagen hat.., als wirklich GOTT durch die Leitung, durch den Heiligen Geist und nicht unter dem Gesetz von Menschen. (Gal 5:18)
Dennoch meine ich aber, dass in anderen Kirchen und Gemeinschaften oft nicht bes. viel anders ist (vielleicht nicht so ganz krass aber doch), wo die Mitglieder auch nur das nachplappern, was sie in ihrer Kirche gelernt haben. Da sehe ich schon eine Gefahr.
Deswegen sehe ich Röm 10:1-3 nicht nur auf die „ZJ“ bezogen, sondern als allgemeines Problem von heute wie damals…

Liebe Grüße!


 
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RE: „Jehovas Zeugen“ und andere religiöse Gemeinschaften

#20 von Philos , 12.08.2010 11:50

Lieber Jurek und liebe Leser,

um es noch einfacher darzulegen: man hätte erwarten können, dass die Juden mit ihrer Erkenntnis der hl Schriften eher dem Christus folgen würden als Menschen der Nationen die keine Ahnung hatten, und es gab tatsächlich ein kleiner Teil Juden die bereitwillig Jesus folgten. Für die Mehrheit der Juden erwies sich aber gerade ihre durch die religiösen Führer verfälschte Erkenntnis damals als Hindernis, ja sogar bis zum heutigen Tag, dem Messias zu folgen.

Genauso ist es mit der kleinen Gruppe der Zeugen Jehovas die wegen ihrer verfälschten Erkenntnis der hl Schrift weiterhin ihren religiösen Führern folgt wohingegen ein Katholik, der noch nie die Bibel gelesen hat, zwar auch viele oberflächliche falsche Ansichten vom Kateschismus her hat die aber nicht so verwurzelt sind wie die Ansichten der ZJ. Ein aufrichtiger Katholik oder ein aufrichtiger Atheist wird also eher die Einladung annehmen, aus Geist und Wasser wiedergeboren zu werden um so in Gottes Reich eingehen zu können als ein aufrichtiger ZJ der meint, er wisse schon alles besser.

Mit besten Wüschen an alle
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RE: „Jehovas Zeugen“ und andere religiöse Gemeinschaften

#21 von Jurek , 13.08.2010 09:23

Lieber Philos,

Zitat
Genauso ist es mit der kleinen Gruppe der Zeugen Jehovas die wegen ihrer verfälschten Erkenntnis der hl Schrift weiterhin ihren religiösen Führern folgt wohingegen ein Katholik, der noch nie die Bibel gelesen hat, zwar auch viele oberflächliche falsche Ansichten vom Kateschismus her hat die aber nicht so verwurzelt sind wie die Ansichten der ZJ. Ein aufrichtiger Katholik oder ein aufrichtiger Atheist wird also eher die Einladung annehmen, aus Geist und Wasser wiedergeboren zu werden um so in Gottes Reich eingehen zu können als ein aufrichtiger ZJ der meint, er wisse schon alles besser.


Egal wer, aber wenn wer meint, er wisse schon alles besser als andere, kann er/sie überhaupt aufrichtig sein?
Gibt es bei den "ZJ" aufrichtige Menschen? Oder reagieren diese nur wie Katholiken & Co. mit "Wir haben schon unsere Religion!" ... ?

L. G.


 
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RE: „Jehovas Zeugen“ und andere religiöse Gemeinschaften

#22 von Philos , 13.09.2010 16:42

Jurek hat gechrieben :

Zitat
Egal wer, aber wenn wer meint, er wisse schon alles besser als andere, kann er/sie überhaupt aufrichtig sein?
Gibt es bei den "ZJ" aufrichtige Menschen? Oder reagieren diese nur wie Katholiken & Co. mit "Wir haben schon unsere Religion!" ... ?


Lieber Jurek,

ich denke schon, dass Menschen die glauben etwas besser zu wissen als andere, aufrichtig sein können.
Nimm zum Beispiel die Judenchristen im 1.Jh. Viele von ihnen hatten den Messias persönlich gekannt und haben dann begeistert ihren Landsleuten von ihm berichtet. Sie wussten etwas besser als ihre Mitmenschen und haben aufrichtig mit ihnen darüber geredet. Später sind viele Judenchristen auch zu den Heiden gegangen um vom Messias Jesus und seiner Lehre zu erzählen und auf diese Weise ist das Evangelium in der ganzen Welt bekannt geworden.

Warum sollte es keine aufrichtige Zeugen Jehovas geben ? In ihren Reihen gibt es sicherlich auch "Weizen" und nicht nur "Unkraut" ! Bei Jesu Rückkehr werden die Engel ganz bestimmt jene finden, die seine wahren Jünger sind. Es sei denn, dass alle echten Jünger Jesu diese Organisation bis dahin verlassen haben werden.

LG Philos


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S T A

#23 von Jurek , 11.12.2010 08:56

Jetzt von den „ZJ“ zu der etwas „verwandten“ Gruppe der „Siebenten-Tag Adventisten“.

Die Kirche der STA erscheint mir persönlich (wie bei anderen Kirchen mehr oder weniger auch), mit etlichen Lehren nicht auf dem richtigen Kurs der Bibel zu sein.

Sie betonen (schon den Namen nach) auch im Besonderen den „siebenten Tag“, den Sabbat.
Ich denke, dass es hier an gewisser Konsequentheit fehlt, das im Dialog zu hinterfragen, warum die so sehr auf den Sabbat Nachdruck nehmen, aber andere Gebote (wie z. B. das Blutverbot) dem so „aus dem Weg gehen“ und nicht auch so konsequent vertreten?

Darüber hinaus wäre auch im Dialog zu hinterfragen, ob sonstige Lehren, wie z.B. die Trinität, in ihren Lehrgebäude wirklich Platz hat, zumal eine Lüge sollte andere stützen, wie es bei den Kirchen der Fall ist.
Aber sie lehren zwar, dass JESUS ein unerschaffener, allmächtiger GOTT sei (der sozusagen ein Drittel der Gottheit ist) und als solcher nicht sterben kann, aber sie lehren gleichzeitig, dass die Seele sterblich (nicht existent) ist! …?
Aus meinen bisherigen Erfahrungen, tun sie sich schwer mit einheitlich biblisch begründeter Antwort darauf, wo JESUS war, als Er tot war? …
Und normal kann auch keiner ein Adventist werden, der nicht deren 27 Glaubensüberzeugungen
der Gemeinschaft zustimmt. Aber dass die Gründer der STA nicht an z.B. auch dies mit der Trinität glaubten, sei wohl nicht allen bekannt. (?) Denn erst 15 Jahre nach dem Tod von E. G. White, wurde dieses Dogma in die Reihen der STA übernommen! … (Q.: George Knight, adventistischer Theologe, „Es war nicht immer so“).

Viele noch offene Fragen und Meinungen, distanzieren meine pers. Einstellung von biblischorientierten Christsein, zu den STA.


 
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RE: S T A

#24 von Maranate , 11.12.2010 19:44

Zitat
Viele noch offene Fragen und Meinungen, distanzieren meine pers. Einstellung von biblischorientierten Christsein, zu den STA.



Ich habe in so mancher Hinsicht den Eindruck, dass du dich generell von allen christlichen und auch biblischorientierten Gemeinden distanzierst, nicht nur von den Adventisten. Im Grunde hast du doch so ziemlich überall etwas auszusetzen und willst dich deshalb keiner Gemeinde anschließen, oder sehe ich das falsch? Eine absolut perfekte Gemeinde wird man auf Erden zu diesen Zeiten nicht finden und man wird eben auch bereit sein müssen, dort oder da einen Kompromiss einzugehen. Jesus Christus möchte, dass wir in der Bruderliebe zusammen leben und uns gegenseitig ermutigen und wenn nötig auch ermahnen.

lieber Gruß
Maranate


der HERR kommt bald

 
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meine Einstellung zu anderen Gruppen

#25 von Jurek , 12.12.2010 12:04

Liebe Maranate,

Zitat
Ich habe in so mancher Hinsicht den Eindruck, dass du dich generell von allen christlichen und auch biblischorientierten Gemeinden distanzierst, nicht nur von den Adventisten. Im Grunde hast du doch so ziemlich überall etwas auszusetzen und willst dich deshalb keiner Gemeinde anschließen, oder sehe ich das falsch?


Ich denke schon, dass dein Eindruck falsch ist, denn hier in Forum habe ich das auch begründet (benütze bitte die Suchfunktion), warum das so ist.
Weil es eben nicht immer davon abhängt, ob ICH mich von mancher der Gemeinden (wie z.B. der Brüdergemeinde in Wörgl, „ZJ“, STA etc.) distanziere, sondern ob sich DIESE GEMEINDE(n) von mir distanziert (bzw. distanzieren) und mir das Christsein abspricht/absprechen.
Wider meinem Gewissen vor GOTT, kann man nicht bei allem Kompromisse machen, oder?

Zitat
Eine absolut perfekte Gemeinde wird man auf Erden zu diesen Zeiten nicht finden


Ich, als NICHT „absolut perfekte“r Christ, kann ich auch keine „absolut perfekte Gemeinde“ erwarten!
Gäbe sie es theoretisch wo in meiner Gegend (die gab es nie und nirgends), dann würde sie in dem Augenblick, wo ICH zu der käme und Glied davon werden würde, keine „perfekte Gemeinde“ mehr.
Also hier geht es doch mir nicht um den Splitter im Auge des Anderen! Sondern schon um FUNDAMENTALE biblische Punkte, wo jeder sich vor GOTT (nicht Menschen) entscheiden muss!

Zitat
… man wird eben auch bereit sein müssen, dort oder da einen Kompromiss einzugehen. Jesus Christus möchte, dass wir in der Bruderliebe zusammen leben und uns gegenseitig ermutigen und wenn nötig auch ermahnen.


Gewisse Kompromisse (von keiner besonderen Tragweite die der Fundamentalen Lehren der Bibel betreffen) selbstverständlich! Aber eben WELCHE Kompromisse?
Denn sonst könnte man vor lauter Kompromissbereitschaft und Toleranz, zu jeder beliebigen Kirche und Sekte hingehen!
Aber eben bei bestimmten Lehren (wie z.B. für mich über das Erlösungswerk JESU in Bezug auf sein Sein), da kann ich keine Kompromisse machen! (Apg 5:29). Denn das gehört zu fundamentalen Grundlehren der Bibel!
Und wenn eben die Gruppen dann mich nicht als Christen anerkennen wollen, dann kann ich genauso gut im TV die christl. Zusammenkünfte auch erleben, oder?

Oder was mache ich deiner Meinung nach falsch, nach der BIBEL?

Liebe Grüße!


 
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römische Kirche

#26 von Jurek , 17.01.2011 06:49

Allein im Vergangenen Jahr sind aus der katholischen Kirche - allein schon im so rel. kleinem Staat wie Österreich -
an die 87.400 Menschen ausgetreten. (Quelle). Die meisten Austritte sind wegen der Missbrauchsvorfälle innerhalb dieser Kirche erfolgt.

Da könnte man sich fragen, welcher ist der eigentlicher Motiv für einen Christen (wenn dieser wirklich CHRIST ist, nicht bloß auf dem Papier) diese Großkirche zu verlassen?
Die meisten taten das 2010 (wie erwähnt) wegen der Missbrauchvorfälle, die es aber doch schon allermeist vor vielen Jahren gab…
Welcher von diesen Abgängern (zumal derart „Missbrauch“ ja nicht im Sinne der kath. Kirche ist) hat wirklich aus religiösen Gründen diese Kirche als ganze verlassen?

FALLS das nie der Grund dieser Menschen war, dann welche Berechtigung ist der Grund dazu gewesen? Nur die sonst verwendete BEHAUPTUNG: „Wir sind die Kirche!“?
Wie arm wäre dann diese Kirche! ……

Ist DIE K-Kirche schuld an manchen derart meist vor sehr vielen Jahren liegenden Vorfällen, die sie nach dem Bekannt werden verfolgt? Ist die K-Kirche pauschal schuld? Oder ist GOTT schuld? …
Welchen Glauben haben diese (hatten sie je wirklich - die allermeisten?) Abgänger heute? …


 
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Römische Kirche á Mat 7:20

#27 von Jurek , 27.02.2011 15:28

Hat(te) Religion mit der Politik was zutun?
Soll man sich den jeweiligen Situaltionen anpassen? ...

Man beachte auch auf dem in der mittleren Reihe gr. Bild, dass der Geistliche, der dem Hiltel so freunschaftlich die Hand reicht, auch allem Anschein nach mit einem Eisernen Kreuz ausgezeichnet wurden, wie die anderen Offiziere. Warum und weswegen? …


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RE: Römische Kirche á Mat 7:20

#28 von Georg , 03.03.2011 10:38

Hallo!
Heute ist oft nicht anders…
Neben gewissen Problemen wie zum Beispiel der schwindenden Mitgliederzahl (2010 gab es alleine in Österreich über 80.000 Kirchenaustritte), gibt es genauso Waffensegnungen, Teilhaberschaft mit der Welt u.s.w.

Lieber Gruß
Georg


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Römische Kirche

#29 von Jurek , 03.03.2011 18:28

Ja, aber bei über 80.000 Abgängern allein in Österreich (und diese Zahl ist sehr sehr bescheiden gewählt, siehe da) und allein innerhalb nur eines Jahres, das würde bedeuten, dass einige der Kirchen, wie in manchen anderen Ländern, geschlossen werden müssen, oder vielleicht vermietet oder gar verkauft werden müssten… ??
Und die Kirche (und Kirchen) schwindet und schwinden.
Die Katholiken stellen nun 67 Prozent oder zwei Drittel der österreichischen Bevölkerung dar. Zum Vergleich: Im Jahr 1961 waren es noch 87 Prozent.“ (Q).


 
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WTG

#30 von Jurek , 17.04.2011 12:00

Sonntag, 17. April

Zitat
Du wirst mit mir im Paradies sein (Luk. 23:43).

Der Verbrecher, dem Jesus dieses Versprechen gab, benötigte keine Erklärung zu dem Begriff „Paradies“. Ihm war die Hoffnung auf künftiges ewiges Leben auf der Erde bekannt. Wie war es jedoch, wenn Jesus von der himmlischen Hoffnung sprach? Dann war eine Erklärung nötig. Als er seinen Jüngern beispielsweise ankündigte, er werde eine Stätte im Himmel für sie bereiten, begriffen sie überhaupt nicht, was er damit meinte (Joh. 14:2-5). Später sagte Jesus zu ihnen. „Wenn aber jener, der Geist der Wahrheit, gekommen ist, wird er euch in die ganze Wahrheit leiten“ (Joh. 16:13). Erst nachdem die Jünger Pfingsten 33 u. Z. mit Gottes Geist zu voraussichtlichen Königen gesalbt worden waren, verstanden sie, dass sich ihre Throne im Himmel befinden würden (1. Kor. 15:49; Kol. 1:5; 1. Pet. 1:3, 4). w09 15. 8. 2:13, 14


Dass die Jünger über Himmel nicht davor schon wüssten, wenn JESUS immer wieder davon gepredigt hatte, halte ich eher es für ein Gerücht.
Beginnend mit der Bergpredigt und sonst (Mat 5:3,10,19,20; 6:10; 7:21; 8:11 u.s.w.), hat JESUS mehr über diese Hoffnung im Himmel gesprochen, als je über ein „Irdisches Paradies“.
Warum sollte ausgerechnet JESU Jüngern das Leben dann im Himmel die ganze Zeit quasi unbekannt gewesen sein?
Auch warum sie dann die Worte aus Joh 14:2-5 nicht begriffen haben sollen, kann ich aus der Bibel nicht ableiten.


 
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Erfahrungen
Homoehe

Joh 3:16
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