Die frohe Botschaft hinter manchen traurigen Aussagen

#1 von Jurek , 17.01.2010 06:55

Markus-Ev. 14:36+15:34

Warum, wenn JESUS kam, um uns durch seinen Tod zu erlösen, hat Er solche Worte gebraucht? Wollte Er, als es doch dann brennzlich für Ihn wurde, dann doch einen Rückzieher machen, wie es so scheint?

Einen interessanten Beitrag auch zu dieser Thematik fand ich im heutigen Tagestextkommentar im „Der Herr ist nahe“-Kalender.
Darin heißt es u. a.:
Der Herr Jesus sieht vor sich die schwersten Stunden seines Lebens: Vor Ihm steht das Kreuz, das Wissen, Er würde „zur Sünde gemacht“ und von Gott verlassen werden. In Ehrfurcht sei es gesagt: Das konnte dieser einzigartige, vollkommene, fleckenlose Mensch von sich aus nicht wünschen. Daher die Not seiner Seele, der ringende Kampf in Gethsemane!

Also diese und ähnliche Aussagen (auch aus der Bibel, wie dort weiter begründet wird) zeigen nicht, dass JESUS je daran den Gedanken verloren hätte, vielleicht nun „im letzten Moment“ einen Rückzieher aus der doch kommenden brennzlichen Situation zu machen, weil Er dann kalte Füße bekam, oder sich verlassend-verloren gefühlt hätte – da Er ja das schon seinen Jüngern voraussagte.
Aber gerade diese Eigenschaft des sündenlosen Menschen, der nun die ganze Sünden vom VATER übertragen bekommt (was auch im AT 3.Mo 16 als Vorbild diente) und sich der VATER von seinem SOHN in diesem Moment entfernen musste, trug dazu bei, diese Worte auszudrücken. Da der SOHN unsere Sünden bis in den Tod getragen hat, um dann nachher mit neuem Körper aufzuerstehen und den Sieg über diese Sünden der Welt zu tragen, war auch der Schrei des Kampfes und Sieges über unsere Sünden.
Daher auch nur durch JESU Blut können wir errettet werden.
Das ist für mich die zentrale FROHE Botschaft, die sich über die GANZE Bibel erstreckt.

Wer hätte dazu noch andere interessante Gedanken?


 
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RE: Die frohe Botschaft hinter manchen traurigen Aussagen

#2 von Maranate , 03.02.2010 12:03

Ja, wenn ich an seine geschwitzten Blutstropfen in Gethsemane denke, an diesen seelischen Kampf im Wissen über die furchtbaren Leiden, die auf ihn unweigerlich zukommen würden, da läuft es mir immer wieder ganz kalt den Rüchen hinunter.

Solche Schande, solch tiefen Spott und dann diese Qualen, wäre niemals einer von uns bereit für 'Feinde' auf sich zu nehmen. Ich kann da nur auf die Knie gehen und meinem Erlöser aus ganzem Herzen danken, denn dadurch bekam ich die Gnade und das ewige Leben.

Genauso beschämend und traurig finde ich, wenn ich dann über mein Leben nachdenke, über jede (auch noch so kleine) Sünde von mir, wo dann jede Einzelne IHM Schmerzen verursachte.

Wir können es auch gar nicht erfassen, was es für Jesus bedeutete, von seinem Vater wegen der Sünde getrennt zu sein, da er dies noch nie zuvor erlebte. Wir waren ja nichts anderes von Geburt auf gewohnt, da wir ohnehin vom Vater getrennt waren ... aber er, der Reine, der zuvor immer beim Vater war. Das muss einfach extrem furchtbar gewesen sein, und all das aus reiner Liebe zu uns. AMEN

lg. Maranate


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RE: Die frohe Botschaft hinter manchen traurigen Aussagen

#3 von Jurek , 05.02.2010 18:49

Ja, das sind berührende Worte, die auch mir unter die Haut gehen und auch ich unterstreiche.
___________

Nun zu einer anderen Thematik:
Auch sonst was zum Thema wegen traurigen Ereignisse mir einfällt, wäre eine ganz andere Sache, wie die z.B. wegen der KRIEGE, in denen viele sterben mussten, und (so oft die Fragen der Menschen, die die Bibel nicht kennen) die Frage nach dem, wo bleibt da der GOTT, wenn ER Liebe sein soll?

Zuerst beginnen wir aber bei dieser Thematik „Kriege“, überhaupt erstmal bei GOTTES Volk der alten Zeit (AT).
Warum hat das Volk Israel diese Kriege geführt und „Frau, Kind, Katz und Hund gemetzelt“?
Welche Hintergründe gibt es dazu, und was soll dahinter ‚positiv’ sein, oder eine „Frohe Botschaft“ dabei sein?

Würde mich auf eure Erklärungen dazu freuen.


 
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RE: Die frohe Botschaft hinter manchen traurigen Aussagen

#4 von Maranate , 08.02.2010 12:11

Ja, die altbekannte Frage nach dem WARUM?

Gegenfrage: Warum kümmern sich die meisten Menschen nicht im Geringsten darum, was Gott möchte? Warum richten sie sich nicht nach seinen Geboten und üben seine angeordnete 'Nächstenliebe'? Wären nicht dann alle Kriege automatisch beendet, würde die Menschheit nach Gottes Richtlinien miteinander leben?

liebe Grüße
Maranate


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RE: Die frohe Botschaft hinter manchen traurigen Aussagen

#5 von Jurek , 08.02.2010 18:37

Hallo Maranate,

ja, es wäre alles besser, wenn sich alle Menschen an GOTTES Richtlinien halten würden. Aber weil eben nicht alle GOTT gehören wollen und eigene Richtlinien aufstellen, deswegen gibt es auch die Kriege und sonstige Konflikte, die oft dazu führen – und auch oft sehr laange Auseinandersetzungen = z.B. Juden und Palästinenser.

Aber dennoch damit wird nicht die Tatsache aus der Welt geschaffen, warum das von GOTT auserwählte Volk Israel, in AT-Zeit, auch blutige Kriege geführt hat, trotz des sechsten Gebotes = du sollst nicht töten.

Weil das ein Faktum ist, wäre es sicher gut auch diese ‚unbequeme’ Frage mal nach dem WARUM zu beantworten, wie ich meine. Denn das ist m. E. eine durchaus berechtigte Frage nach dem WARUM (z. B.: warum lässt GOTT so lange und so viel Leiden zu – oft bei völlig Unschuldigen, wenn ER doch Liebe ist? – u.ä.), die sehr viele Menschen beschäftigt (und Viele von denen auch deswegen nicht an GOTT glauben wollen)!
Sehe ich das falsch?

L. G.


 
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RE: Die frohe Botschaft hinter manchen traurigen Aussagen

#6 von Philos , 08.02.2010 19:23

Lieber Jurek,

nicht alle Kriege sind ungerecht. Du hast bestimmt schon von Harmagedon gelesen, der Krieg des großen Tages Gottes des Allmächtigen durch den er das Böse endlich beseitigen wird. Dieser Krieg wird durch Jesus geführt in Begleitung der himmlischen Heerscharen. - Offenbarung 16:13-16; 19:11-21.

Die Israeliten des Altertums haben nicht gegen das 6. Gebot verstoßen, das in Wirklichkeit lautet : Du sollst nicht morden. - 2Mose 20:13 Gute Nachricht Bibel. Die Schlachter enthält die Fußnote : Das hebr. Wort bezeichnet besonders das Morden, d.h. ungesetzliches Töten. Die Israeliten handelten damals im Auftrag Gottes.

Dass Gott Liebe ist steht tatsächlich in 1.Johannes 4:8 wo das griechische Wort agape steht, das intelligente Liebe, Liebe die auf Grundsätzen basiert bedeutet (aso keine Gefühldsduselei). Ein Gott der Liebe züchtigt z.B. seine Kinder die er liebt (Hebräer 12:4-11). Er läßt auch das Böse für eine Zeit zu wegen seiner gerechten Grundsätzen. Aber das sollten wir im Detail besser getrennt besprechen.

Mit brüderlichem Gruß
Philos


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RE: Die frohe Botschaft hinter manchen traurigen Aussagen

#7 von Jurek , 08.02.2010 20:02

Danke Philos für dein Statement dazu.

Wie ich das bis jetzt sehe:
Also wollen wir zunächst festhalten, dass das sechste Gebot besagt nicht, dass man nicht TÖTEN darf, sondern dass man nicht MORDEN darf.
In unserem Fall von heute ist das im Grunde ein und dasselbe, aber damals (AT-Zeit) war das schon was anderes.
Die Israeliten, als das Volk GOTTES durften nicht aus welchen da persönlichen Gründen morden. Dafür wurden sie auch damals bestraft. Aber im Auftrag GOTTES, war das Töten ein gerechtes Urteil GOTTES (man denke auch an Sintflut), welches Hintergründe hatte – wie z.B., dass die Anbetung und die Erblinien erhalten bleiben … Linien, die vor allem auch zu unserem HERRN JESUS führten, die der Satan damals verhindern wollte…

HEUTE können wir uns auf die Regierungen, bzw. Vorrichtungen dieser Regierungen verlassen (Röm 13:1ff), dass diese uns beschützen, wenn wir (unser o. unser Familie Hab und Gut und vor allem auch Leben) bedroht werden.
Aber damals in der AT-Zeit, war das nicht vorhanden, und das Volk Israel hatte viele Feinde um sich herum. …

Ich wäre auch (wenn erwünscht) an euren weiteren Gedanken dazu interessiert, da es sehr viele Menschen auch interessiert, warum GOTT der Liebe, das Böse immer noch zulässt und nicht endlich Schluss damit macht, bzw. schon längst damit Schluss gemacht hat?

Brüd. Grüße!


 
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RE: Die frohe Botschaft hinter manchen traurigen Aussagen

#8 von Philos , 09.02.2010 18:25

Hallo Jurek und liebe leser,

die Todesstrafe für die Menschen durch Menschen zu vollziehen wurde ausdrücklich von Gott genehmigt : "... und von der Hand des Menschen, von der Hand seines Bruders will ich das Leben des Menschen fordern. 6 Wer Menschenblut vergießt, dessen Blut soll auch durch Menschen vergossen werden" - 1.Mose 9:5-6.
Regierungen haben also Gewalt als Vollstrecker des Urteils am Mörder : "1 Jedermann ordne sich den Obrigkeiten unter, die über ihn gesetzt sind; denn es gibt keine Obrigkeit, die nicht von Gott wäre; die bestehenden Obrigkeiten aber sind von Gott eingesetzt. 2 Wer sich also gegen die Obrigkeit auflehnt, der widersetzt sich der Ordnung Gottes; die sich aber widersetzen, ziehen sich selbst die Verurteilung zu. 3 Denn die Herrscher sind nicht wegen guter Werke zu fürchten, sondern wegen böser. Wenn du dich also vor der Obrigkeit nicht fürchten willst, so tue das Gute, dann wirst du Lob von ihr empfangen! 4 Denn sie ist Gottes Dienerin, zu deinem Besten. Tust du aber Böses, so fürchte dich! Denn sie trägt das Schwert nicht umsonst; Gottes Dienerin ist sie, eine Rächerin zum Zorngericht an dem, der das Böse tut." - Römer 13:1-4.

Gott hat selbst eine gewalttätige Welt durch das Wasser der Sintflut hingerichtet und die überaus unsittlichen Städten von Sodom und Gomorrha mittels Feuer durch Engel. An den auf niedrigster Stufe stehenden Kanaanitern des Altertums ließ Gott sein Urteil durch die Israeliten vollstrecken. Das alles verstieß nicht gegen das 6. Gebot : "Du sollst nicht morden" - 2Mose 20:13.

Die Gnade Gottes möge mit uns allen sein
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RE: Die frohe Botschaft hinter manchen traurigen Aussagen

#9 von Jurek , 09.02.2010 18:59

Ja, danke. So sehe ich es auch. GOTT war derjenige, der für guten Zweck durch diese Menschen gesorgt hatte – wenn sie auf IHN hörten. Sonst haben sie auch Niederlagen erlitten, wenn sie über das Ziel hinausgeschossen haben …
Und wie erwähnt, dass Positive an dem war damals, dass eben das Volk Israel ihren Bestand sichern konnte, trotz oft übermächtige Feinde rund rum. Und dass dann JESUS CHRISTUS, Menschgewordener SOHN GOTTES aus diesem Volk hervorging, der dann für uns starb, damit wir leben können.
Das wäre m. E. das Positive dahinter. Denn der Teufel wollte auf alle Fälle das mit Gewalt verhindern.
Wer aber Gewalt säht, wird Gewalt ernten – und das waren nicht die Juden.

Dank Röm 13:1ff, brauchen wir uns heute nicht mit Waffengewalt schützen …

Und was können wir zu dem Thema schreiben, warum GOTT das Böse zulässt?
Was wäre es, wenn ER gleich von Anfang an drastisch vorgegangen wäre? …

L. G.


 
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RE: Die frohe Botschaft hinter manchen traurigen Aussagen

#10 von Philos , 10.02.2010 00:43

Lieber Jurek, liebe Leser,

wie gerecht und unparteiisch Gott ist geht daraus hervor, dass er auch die Israeliten nicht verschohnte als sie ihrerseits im Altertum dekadent wurden. Zwei besondere Ereignisse machen dies besonders deutlich :
- im Jahr 587 v.Chr. diente Nebukadnetsar als Werkzeug Gottes um Jerusalem und den Tempel zerstören zu lassen und die Juden in die babylonische Gefangenschaft zu führen.
- im Jahr 70 u.Z. dienten die Römer als Werkzeug Gottes um die jüdische Nation in alle Winde zu zerstreuen. Der Tempel wurde zerstört und der Dienst des aaronischen Priestertums ging zu Ende.

Was die obrigkeitlichen Gewalten in Römer 13 betrifft ist es für Christen ein Gebot, sich ihnen zu unterwerfen solange sie nicht etwas verlangen, was nur Gott zusteht. Natürlich machen Regierungen auch Fehler. Eine schlechte Regierung ist aber immer noch besser als gar keine Regierung, also Anarchie ! Die Lösung aller Probleme ist Gottes Königreich.

Bis bald
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RE: Die frohe Botschaft hinter manchen traurigen Aussagen

#11 von Jurek , 10.02.2010 15:30

N e b e n b e i :

Ich habe mal wohl auf BibelTV oder ERF (vielleicht auch den von STA) – jedenfalls christlichen TV-Sender geschaut, wo es um die Sofie Scholl mit ihrem Bruder und noch anderen ging. Sie soll (wie man berichtet) eine Christin gewesen sein und sich mit den Gedanken geplagt haben wegen Röm 13 und dem damaligen Diktator, ob das rechtens wäre, was sie tut, wenn diese Regierung von GOTT gewollt ist.
Deswegen greife ich nebenbei auch deinen Gedanken aus deiner Erklärung auf, denn auch hier und noch heute meinen Viele, dass alle Regierungen von GOTT sind … - UND man weiß nicht, für was sie dann gut sind. – Dann wird damit argumentiert, dass z.B. deswegen Josef in Sklaverei verkauf und auch dann ins Gefängnis kam, damit GOTT seinen Plan zum Guten fortführen konnte……
Du schreibst aber: „…solange sie nicht etwas verlangen, was nur Gott zusteht.“. Und ich finde, dass das durchaus auch ein wichtiger Aspekt ist, der anscheinend nicht allen bekannt ist.
Welche Bibelstelle berichtet davon?

Beste Grüße aus Tirol!


 
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RE: Die frohe Botschaft hinter manchen traurigen Aussagen

#12 von Philos , 10.02.2010 23:10

Lieber Jurek,
für Gottes Volk im Altertum war Jhwh der wahre Herrscher : "Denn der Herr [Jhwh] ist unser Richter, der Herr [Jhwh] ist unser Gesetzgeber, der Herr [Jhwh ist unser König; er wird uns retten!" - Jesaja 33:22.

Vor ca 2000 Jahren sandte Gott seinen Sohn Jesus, der nach seiner Auferstehung sagte : "Mir ist alle Macht gegeben im Himmel und auf Erden." - Matthäus 28:18. Schon seit den 30er Jahren des ersten Jahrhunderts herrscht also Jesus als "König der Könige und Herr der Herren" inmitten seiner Feinde. - Offenbarung 19:16.

Weltliche Regierungen werden also lediglich von Gott und seinem inthronisierten König Jesus geduldet um in der Welt für eine gewisse Ordnung zu sorgen und wenn diese Regierungen zu weit gehen greift er ein. Der allmächtige Gott hat stets alles im Griff und auch in Zukunft wird er weltliche Regierungen in seinem Sinn einsetzen bis letztendlich Gottes Königreich allein übrig bleiben wird. - Offenbarung 17:17; Daniel 2:44.

Bis es soweit ist leben Christen unter verschiedenen Regierungen in verschiedenen Ländern und sind ihnen dankbar für das Gute das sie tun und gehorchen ihnen, mit der Einschränkung : "Petrus und die Apostel aber antworteten und sprachen: Man muss Gott mehr gehorchen als Menschen." - Apostelgeschichte 5:29.

Mit brüderlichem Gruß
Philos


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RE: Die frohe Botschaft hinter manchen traurigen Aussagen

#13 von Jurek , 11.02.2010 09:28

Ja genau, Apg 5:29 macht Halt, vor gewissen Forderungen der Obrigkeit an Christen selber, wenn sie gegen GOTTES Gebote verstößt. (Apg 4:19,20). Was anderes, wenn sie ungewollt wo da durch die höhere Gewalt hineinragten, wo GOTT einen Ausweg schafft.

Nebenbei: Pastor Wegert hatte mal erzählt, dass ein Christ hatte im Zug mit einem Atheisten eine Unterhaltung über GOTT. Dieser Christ musste früher aussteigen, aber hatte bei dem Atheisten ein NT hinterlassen. Dieser blätterte dann da herum und meinte „was für ein Blödsinn das ist!“ und warf das NT aus dem Fenster des Zuges… Ein Lebensmüder kam da an die Schienen, um sich dann vor dem nächsten Zug zu werfen. Er sah aber im Wind da flatterndes Büchlein, nahm es und las darin die Worte aus Joh 14:19 „ich lebe, und auch ihr sollt leben“. – Dieser Mann änderte seine Meinung zu seinem Leben …

Soviel zu den aufgegriffenen Nebengedanken.

Was gibt es nun also POSITIVES zu berichten darüber, warum der allmächtige GOTT der Liebe, soo lange das Böse zulässt und nicht längst da schon was unternommen hat? (Das ist auch eine der häufigsten Fragen der Menschen).
Das möchten wir anhand der Bibel betrachten. – Auch wenn du/ihr noch weitere Gedanken dazu hast, freut mich auch sehr!

L. G.


 
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RE: Die frohe Botschaft hinter manchen traurigen Aussagen

#14 von Philos , 11.02.2010 16:37

Lieber Jurek,

deinem Wunsch entsprechend habe ich einen neuen Thread eröffnet unter dem Thema :
Warum lässt Gott das Böse zu ?

Die kleine Geschichte von Pastor Wegert habe ich schon in verschiedenen Varianten und in verschiedenen Sprachen gehört oder gelesen. Bei den Franzosen z.B. geht sie anders aus. Der Lebensmüde, der einen erfolglosen Selbstmordversuch unternommen hatte weil der Strick riss, öffnet das NT und liest "Va et repent-toi!" (Geh und bereue) was ähnlich klingt wie "Va et repend-toi" (Geh, und häng dich wieder auf !").

Mit besten Wünschen
Philos


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RE: Die frohe Botschaft hinter manchen traurigen Aussagen

#15 von Jurek , 11.02.2010 17:17

Nun ja, vielleicht gab es neben den versch. Varianten der einen Geschichte, auch noch ähnliche Geschichten.
Ich hoffe aber, dass sich so oder so ähnlich dann eine Geschichte davon als wahre Geschichte mit einem Happyend erwiesen hat.
Dann hat das Wort GOTTES sozusagen desjenigen Leben in seiner schwierigen Situation gerettet.
Auch diese traurige Geschichte endete also mit froher Botschaft für den Betroffenen.

Danke für die Aufgreifung dieser wichtigen Frage in einem neuen Thread.
Bin gespannt (und sicher nicht nur ich) auch auf Fortführung dessen.

L. G.


 
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