Der Mensch

#1 von Jurek , 12.10.2010 19:24

Wieviel Zeit hat der Mensch so in seinem ganzen Leben?

Wenn man bedenkt, dass sehr viel Zeit unseres Leben "unproduktiv" dahinschwindet, dann bleibt im Leben nicht sehr viel Zeit übrig, wo wir was groß machen könnten...

Z.B. ein 70-jährige/r, der verbringt doch von den 70 Jahren seines Lebens, ca. 23 Jahre im Bett beim schlafen! Also er/sie verschläft ein Drittel seines/ihres Lebens!
Allein am WC (in den 70 Jahren) verbringt der Mensch schon ca. 6 Jahre! ;-) Beim warten, Fahrten etc., noch sehr viele Jahre mehr....
Was bleibt also von den 70 Jahren übrig?


 
Jurek
Beiträge: 5.618
Registriert am: 03.10.2009

zuletzt bearbeitet 12.10.2010 | Top

RE: Der Mensch

#2 von Maranate , 15.10.2010 20:00

Jaja, die liebe Not mit der Zeit.

Gott schuf den Menschen nunmal so, dass der Körper den Schlaf benötigt um wieder Kraft zu tanken. Ich denke nicht dass all diese Zeiten in denen wir schlafen, oder mit unserer Notdurft verbringen oder ähnliches das Problem an der vergeudeten Zeit sind, denn die sind einfach notwendig.

ABER: Es gibt noch sehr viel andere Zeiten in denen wir uns einfach so dahingleiten lassen. Nicht umsonst sagt uns die Bibel, dass wir die Zeit auskaufen sollen.
Was bedeutet nun dies? Nicht etwa, dass wir überlegen sollen, womit wir unsere Zeit verbringen? Wenn wir es versäumen Gutes zu tun, so ist es uns eine Sünde.

lieber Gruß
Maranate


der HERR kommt bald

 
Maranate
Beiträge: 215
Registriert am: 22.10.2009


RE: Der Mensch

#3 von Jurek , 16.10.2010 11:45

Ich wollte das ansprechen, weil der Mensch (z.B. in 70 Jahren seines Lebens) ja nicht gerade „überlang“ lebt. Die Zeit dann, die er/sie/es in seinem Leben für seine eigenen Interessen und Dinge zur Verfügung hat, was sozusagen nach Lust und Laune tun zu können (abgezogen von den Verpflichtungen und natürlich auch sonstigen Angelegenheiten wie Schlaf, Notdurft u.ä., die natürlich keine vergeudete Zeit sind), die ist in den 70 Jahren sehr, sehr kurz! Vielleicht (je nachdem) ca. 10 Jahre?
So lange würde von den 70 Jahren verbleiben, wo der Mensch für sich sozusagen tun und lassen kann was er will… =(so denke ich mir das). Und du?

Zu deinem zweiten Absatz meine volle Zustimmung!

Lieber Gruß!


 
Jurek
Beiträge: 5.618
Registriert am: 03.10.2009


RE: Der Mensch

#4 von Jurek , 26.10.2010 08:19

Also von dem Leben, die der Mensch lebt, verwendet dieser die meiste Zeit mit Sachen, die nicht direkt mit seinem individuellen Sein mit eigenen kreativen Beschäftigungen was zutun haben. Ich meine also nur aus der Sicht der verbleibenden Zeit im Leben eines Menschen, mit der der Mensch das tun kann, was er/sie möchte…
Als Kind verbringt ‚er’ viel Zeit in der Schule und als Erwachsener noch mehr im Beruf. Natürlich ist das notwendig, genauso wie das Schlafen etc., auf das ich mich bezog. Aber mir geht es jetzt nur um die verbleibende Lebenszeit für freie Aktivitäten.
Dann noch als Opa mit über 60 muss er immer noch arbeiten gehen. (In Frankreich protestieren die Menschen wegen dem schon seit über einer Woche…).
Manche Männer vergeuden auch ihre Freizeit nach 8 Std. Arbeit im Gasthaus.., oder sonst vor TV…, und wissen mit sich oft wenig anzufangen… Vielleicht auch in Vereinen u.ä. …
Wenn sie dann mal in Pension gehen, wissen etliche kaum mehr, was sie tun sollen mit der Zeit… Sie bräuchten „Vorbereitungskurse“ () für den Pensionseintritt! …

Ich denke, weil oft genug die Menschen sonst gestresst werden und wenige Menschen im rein Privaten zu was zu interessieren sind, florieren dann immer mehr auch die „Psycho-Einrichtungen“. Die Menschen haben in Laufe der Zeit und Umstände verlernt, oder nicht gelernt, mit sich und was, was anzufangen.
Oder andererseits gibt es den „Ausbruch“ (bei Jugendlichen in Kriminalität, Rausch u.ä.), wo man durch wenig Kommunikation und Gemeinschaft, aus gewissem Trott des Tages ausbrechen will. Frauen wollen dann Unabhängigkeit und auch mal die „Hose anhaben“, anstatt „nur hinter dem Herd zu stehen und zu bedienen“… Da funktioniert nichts mehr untereinander (wie es mir scheint).

‚Komischerweise’ findet man manches Mal heute weniger Zeit (trotz Wochenenden u.s.w.) als einst, wo man viel mehr oder länger arbeitete.
Nur heute ist es oft viel stressiger und mit viel mehr Problemen alles behaftet!

Ich denke, wenn die Menschen ihr kurzes verbleibendes privates Leben besser nutzen würden und könnten, würde es heute nicht Vereinsamung und diese ganzen Probleme geben, die man früher nicht so kannte ohne dem Stress und besser sein zu wollen als andere.

Also (so frage ich mich) sollen die Menschen noch als Opas arbeiten gehen, wenn das Leben an sich so kurz ist?
Es hieß, dass man sich durch seine Arbeit (an die 40 Jahre) und Steuer zahlen, seine eigene Pension „erwirtschaftet“ hat.
Nur die jüngere Arbeitsgeneration verdient doch nicht die Renten wirklich für sich, sondern zahlt jeweils für die gegenwärtige Seniorenklasse.
Und weil die „Greisen“ immer älter werden und damit immer mehr Menschen zu versorgen gilt, erscheint dieses Problem der Versorgung immer schwerer. Daher sollen sie auch länger arbeiten!??
Muss das wirklich sein? Ich denke, damit sich da was ändern kann, müsste sich vieles m. E. in der Politik und Wirtschaft und der Einstellung der Menschen ändern, damit die Alten noch ihr „Lebensabend“ in Ruhe er-leben können.
Die Wirtschaft ist so „ausgelegt“, dass sie mit möglichst wenigen Aufwand, viel Profit machen kann. (Auch Produktionsüberlagerung in andere „Billigländer“ etc.).
Ein Arbeiter soll möglicht für zwei arbeiten + Überstunden machen, während viele andere der jüngeren Generation auf der Straße sind, die nicht wissen, was sie mit sich anzufangen können. Soll das diese „Lösung“ sein?
Aha! Man braucht FACH-Arbeiter! Aber meine Frage: Warum die ganzen WiFi- & Co. Kurse und „wer arbeiten will, bekommt eine Arbeit“ und so? Irgendwas kann da wohl nicht stimmen, wie es mir scheint, denn wenn die junge Generation auch Lehrfähig ist (oder sind das alles faule Deppen?), dann warum nicht auch diese anlernen und gegen ältere Generation „austauschen“, die in den verdienten Ruhestand gehen darf? … Ergeben sich daraus weniger Steuerzahler?
Auch m.E. ein dummes Argument habe ich gehört, dass Maschinen will man nicht, weil sie die Arbeitsplätze wegnehmen, etc.
Das sind solche und ähnliche ‚Argumente’, die ich pers. (noch) nicht richtig einordnen kann.

Ich denke, wenn sich diese „kapitalistische Welt“ im GRUND verändern würde, dann würden die Menschen gesünder und hätten auch mehr Zeit, mit der sie was anfangen wüssten, und es gebe nicht das große Problem mit der Arbeitslosigkeit, während über 60 Jahre alte Menschen, auch noch arbeiten müssten!
Viele Kapitalisten sich sehr gierig und nur auf Profit aus, auf Kosten (besonders) der Armen! Selbst die Tatsache, dass manche Leute da nur rein Spekulativ sich an dem virtuellem Wirtschaftshandel beteiligen, indem sie z.B. die Bestände von Kakaobohnen oder anderen Rohstoffen aufkaufen, um den Preis hinaufzutreiben…, oder die Länder, die künstlich ihre Währung manipulieren; oder mit Geld (ver)kalkulieren etc. … u.s.w., u.s.f.

Würde sich die Grundeinstellung dieser Kapitalisten ändern (z.B. im Sinne und Umgang mit anderen, wie das in der Bibel beschrieben wird), so würde heute vieles anders (viel besser!) aussehen. VIELE selbst gemachte Probleme gebe es nicht und die Menschen wüssten mehr mit sich was anzufangen! Auch die über 60 Jahre alte Generation müsste nicht mehr noch 8 Std. arbeiten gehen. …

Sehe ich das falsch?


 
Jurek
Beiträge: 5.618
Registriert am: 03.10.2009


   

ZEIT
‚Aufklärer’, die selber Aufklärung nötig hätten?

Joh 3:16
Xobor Ein Kostenloses Forum | Einfach ein Forum erstellen