Können sich GOTTES Vorhaben ändern?

#1 von Jurek , 21.03.2010 08:24

Diese Frage finde ich auch in z.B. Bezug auf die Thematik der AT-Prophezeiungen bezüglich ISRAEL interessant. …

Prinzipiell meine ich, dass GOTT seine Vorhaben nicht ändert, sondern das was ER sich vorgenommen hat, durchführen wird.
Dennoch gibt es unterschiedliche Aussagen in der Bibel, die zum Nachsinnen animieren, wie GOTT manchmal vorgeht.
Da sich die Menschheit im Allgemeinen von GOTT getrennt hat, gehen so manche Vorhaben GOTTES etwas andere Wege zum Ziel.
So wie GOTT den Luzifer, alle Engel, dann auch Adam und Eva… nicht erschaffen hat, damit diese dann umkommen, sondern ewig leben, so verschieben sich sozusagen die Situationen und Reihenfolge, die dann auch durch ANDERE Wege zu einem von GOTT bestimmten Ziel führen.

Nicht GOTT ändert sich, sondern die Menschen, und so die Vorhaben GOTTES gehen m. E. gewisse „Umwege“.

GOTT lässt z.B. durch Jona den Untergang von Ninive prophezeien, aber doch vollzieht ER diesen dann nicht, wenn der Jona das erwartet hatte, der sich dann doch dafür so eingesetzt hatte – etc.

GOTT hat z.B. auch eindeutig das Essen von unreinen Tieren verboten, aber im NT (Apg 10:13,14) befiehl ER Petrus diese zu essen (trotz Petri Gewissen? = Nach WAS und/oder WEM soll sich dieses Gewissen orientieren?)…
U.a. auch dieses Ereignis mit den unreinen Tieren zeigt mir, dass GOTT seinen Vorhaben, das Volk Israel als Sein auserwähltes Volk nie aufgegeben hat, aber nur die Akteure und Umstände haben sich da geändert … Viele AT-Prophezeiungen auf das fleischliche Volk, erfuhren auch andere Erfüllung ....

Was ist eure Meinung dazu?


 
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RE: Können sich GOTTES Vorhaben ändern?

#2 von Maranate , 30.04.2010 19:28

Gott selbst war und ist immer der Selbe und er ändert sich auch niemals. Die gesamte Menschheitsgeschichte sieht er ebenso vom Ende her, da er ja außerhalb von Zeit und Raum lebt. Bereits bevor er alles erschuf, wusste er schon, was geschehen würde.

Zitat
Da sich die Menschheit im Allgemeinen von GOTT getrennt hat, gehen so manche Vorhaben GOTTES etwas andere Wege zum Ziel.


Gott wurde davon allerdings nicht überrascht, sondern wusste all dies schon im Vorhinein, und dennoch schuf er uns und wusste, dass er dann seinen Sohn opfern müsste um uns wieder erretten zu können.

Zitat
GOTT lässt z.B. durch Jona den Untergang von Ninive prophezeien, aber doch vollzieht ER diesen dann nicht, wenn der Jona das erwartet hatte, der sich dann doch dafür so eingesetzt hatte – etc.


Auch hier denke ich, dass es eine Prophezeihung war, die in erster Linie die Menschen wachrütteln sollte. Gott hatte nicht wirklich im Sinn sie zu vernichten, aber er ließ ihnen das Gericht ankündigen und gab ihnen damit die Chance sich zu ändern und zu ihm umzukehren. Bei Noah beispielsweise nützten seine Warnungen nichts und die Menschen erklärten lediglich Noah für verrückt, weshalb er dann das Gericht auch vollzog. Grundsätzlich ändert er aber deshalb nicht seine Pläne, denn es steht auf die Sünde der Tod, schon seid dem Sündenfall ist dies klar. Wenn er uns nicht sofort vernichtet, dann ist es seine Gnade - nichts als GNADE.


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RE: Können sich GOTTES Vorhaben ändern?

#3 von Jurek , 30.04.2010 20:15

interessante Gedanken!


 
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Widerspruch !/?

#4 von Jurek , 06.07.2010 19:35

Zurückgreifend auf diese Artikel, noch so meine Gedanken/Fragen:

6.te Gebot = „Du sollst nicht töten“?

Natürlich richtiger sollte es heißen: „du sollst nicht MORDEN“!

Im Gegensatz zu heute und Röm 13.., war in vorchristlichen Welt das Volk GOTTES von Feinden umgeben und hatte niemanden (außer JEHOVA), der für ihren Schutz sorgte. Daher im Auftrag GOTTES wurden auch damals Kriege geführt.

Was mir aber zu denken gibt, dass die STA (Adventisten) sich auf das 4. Gebot so sehr beziehen, in Bezug auf die Einhaltung des Sabbats.
Es wird ihrerseits argumentiert, dass dies ein fester Bestanteil des Willen GOTTES ist, welches schon immer galt – auch vor der Einführung des mosaischen Gesetzes.
Aber dann.., wenn, dann warum wird auch nicht das Blutverbot von denen eingehalten, welches dann auch vor der Einführung des mosaischen Gesetzes, von Anfang an galt?
Ist das konsequent, oder woran liegt das?


 
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