RE: Ist die Taufe zur Errettung „notwendig“ ?

#46 von Jurek , 01.02.2012 09:19

Noch einige Gedanken dazu:
Was Georg DORT reinstellte (trotz der schlecht lesbaren Graphik), finde ich in dem Zusammenhang recht interessant, dass scheinbar im Jahr 120 das Weihwasser in Gebrauch kam. Auch eine Art Mythos, dass Wasser eben retten und reinigen könnte, weil davon in der Bibel (in anderem Zusammenhang) die Rede ist.

Direkt von Babytaufe wird da aber in der Liste von Georg (bzw. von anderer Quelle) nichts geschrieben, wann das eingeführt wurde, weil das auch keine biblische Lehre ist! Auch das und etliches andere müsste in diese Liste aufgenommen werden!
(Deswegen wundert es mich, dass manche wieder zurück zu der römischen Kirche konvertierten).

Dennoch das Thema um die Baby- u. Kleinkindertaufe zeigt, dass die römische Kirche betrachtete die Taufe als eine Art Vorerrettung oder sowas (weil eben in der Bibel steht, dass die Taufe rettet…, d.h. ohne Taufe = Verlorensein!?), und das Baby musste möglichst bald nach der Geburt getauft werden (bei dieser Gelegenheit erhielt es auch einen Namen), damit nicht, wenn es bald wieder stirbt (was früher oft auch geschah) mit ihrer Erbsünde dann gleich in die Hölle oder zumindest Fegefeuer wandert! Also die Taufe sollte davor retten!

Nach meiner Erkenntnis kennt also die Bibel weder die Kleinkindertaufe, noch die Errettende Wirkung der Taufe ab Babyalter, in Bezug auf die Erbsünde und Bewahrung vor der Hölle oder Fegefeuer (viele dieser Falschlehren werden in der Graphik dort nicht einmal erwähnt!), noch rettet die Taufe überhaupt die Kinder, bevor sie ihr Leben dann selber zur gegebenen Zeit und Reife dann GOTT „übergeben“ können.
Also die Taufe kann da m. E. weder wirklich erretten oder nicht retten, bevor die Zeit für diese Kinder nicht gekommen ist.
Aber wenn man so interpretiert, dass die Taufe auf alle Fälle rettet, wären doch diese Kinder verloren!
Aber die ungetauften unmündigen/kleinen/jugendlichen Kinder, die werden durch ihre christlichen Eltern nicht im Gericht des HERRN vernichtet, weil sie nicht getauft sind! Wo würde man sowas in der Bibel lesen? Sie werden wegen ihrer christlichen Eltern auch ohne Taufe gerettet werden können.
Später wenn die Zeit dafür reif ist, werden die auch getauft werden. Denn natürlich ist die Taufe ein sehr wichtiges Symbol im Tod und Auferstehung mit CHRISTUS und damit der Mitverbundenheit mit IHM.
Aber ich meine, dass dieser Akt selber ist nicht entscheidend über Leben oder Tod, sondern das, was daraus dann entsteht…
Taufe ist kein Abschluss eines Weges, sondern Beginn eines vermählten Lebens mit JESUS.
Oder nicht?


 
Jurek
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RE: Ist die Taufe zur Errettung „notwendig“ ?

#47 von Georg , 04.02.2012 10:34

Lieber Jurek.

Interessante Gedanken von Dir, auch wenn man auch manches unterschiedlich sehen kann.
Leider stand mir dort keine bessere Graphik zur Verfügung.
Und Du hast Recht, dass eigentlich da noch etliche weitere Punkte hätten reinkommen können.-

Liebe Grüße und Segen,
Georg


 
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RE: Ist die Taufe zur Errettung „notwendig“ ?

#48 von Ga-chen ( gelöscht ) , 11.06.2018 19:23

Apg 2,38 Petrus aber sprach zu ihnen: Tut Buße, und jeder von euch lasse sich taufen auf den Namen Jesu Christi zur Vergebung eurer Sünden! Und ihr werdet die Gabe des Heiligen Geistes empfangen.

So sah er zunächst die Reihenfolge, wurde aber später eines besseren belehrt, denn in der Apg sind 3 beschrieben.

Aber immer ging es um Sündenerkenntnis, Umkehr zu Gott bzw Jesus "annehmen", Wassertaufe und Geisttaufe


Liebe Grüße von Ga-chen
Der Name YHWH (von rechts n. links) in paleohebräischer Bildersprache verrät so einiges
10. י Yud 10 HAND
5. ה He 5 ERBLICKE
6. ו Vav 6 NAGEL
5. ה He 5 ERBLICKE

HAND ERBLICKE oder SIEHE, NAGEL ERBLICKE oder SIEHE; zu dtsch.: Siehe, Erblicke die Hand, erblicke den Nagel!

Der Vater und der Sohn haben denselben Namen: YHWH!
(von Theodoric)

Ga-chen

RE: Ist die Taufe zur Errettung „notwendig“ ?

#49 von Ga-chen ( gelöscht ) , 11.06.2018 19:26

Kinder sind sowieso gerettet, egal, was ihre Eltern glauben...

Lasset die Kinder zu mir kommen und wehret ihnen nicht

Wenn ihr nicht werdet wie die Kinder könnt ihr Gottes neue Welt nicht sehen/nicht eingehen ins Himmelreich /Reich Gottes


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RE: Ist die Taufe zur Errettung „notwendig“ ?

#50 von Schrat , 11.06.2018 19:30

Liebe Gachen,

die Taufe ist ein Symbol und steht für etwas anderes, nämlich Reue und Hingabe. Normalerweise wird die Taufe als Hinweis auf das, was der Taufe vorausging, erfolgen können. Doch es hat immer wieder Ausnahmesituationen gegeben. Der Schächer am Kreuz hatte nun mal keine Möglichkeit sich taufen zu lassen.... Oder auch in Verfolgungszeiten mag manchmal diese Situation entstehen. Dann wird sicher ein Mensch von Gott durch Jesus gerettet wenn er bereut und sich Gott durch Christus hingegeben hat, auch wenn die Taufe nicht erfolgen konnte.

Gruß
vom Schrat


WER ZENSIERT FÜRCHTET DIE WAHRHEIT

 
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RE: Fragen zur Taufe

#51 von Petra , 15.06.2018 14:11

Hallo ihr Lieben,

möchte euch noch weitere Fragen zur Taufe stellen.

Was ist die eine Taufe, welche in Eph. 4:5 genannt ist?
Eph 4:5 ein Herr, ein Glaube, eine Taufe;

Wie ist das mit dem „Taufbefehl“ in Mat. 28:19 ?

Enthält die Verkündigung des Paulus, das Evangelium vom Leibe Christi, überhaupt einen Taufbefehl?

Ist für uns heute die "Wassertaufe" freigestellt, oder müssen wir uns im Wasser taufen lassen ( Taufbefehl ) ?

Macht uns die "Wassertaufe" zu einem Glied des Leibes Christi?

Darf oder sollte man „ungetauften“ Kindern Gottes die Gemeinschaft beim Gedächtnismahl/ Abendmahl verweigern?

Liebe Grüße
Petra

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RE: Fragen zur Taufe

#52 von Jurek , 15.06.2018 19:00

Hallo Petra

ich möchte versuchen mal einige meine Gedanken zu deinen Fragen für ein Gespräch dazu zu dem Thema zu geben:

Zitat
Was ist die eine Taufe, welche in Eph. 4:5 genannt ist?
Eph 4:5 ein Herr, ein Glaube, eine Taufe;


Wassertaufe mit einem öffentlichen Bekenntnis zu dem HERRN im Sinne von Kol 2:12.
Verstehst du das so oder vielleicht anders?

Zitat
Wie ist das mit dem „Taufbefehl“ in Mat. 28:19 ?


Das könnte jeder Christ vornehmen, wenn kein geeigneter Glaubensbruder da wäre.
Wenn man den/die Menschen das Evangelium verkündet, soll man diese auch in das Leib CHRISTI zuführen helfen, ähnlich wie Apg 8:26-38.

Zitat
Enthält die Verkündigung des Paulus, das Evangelium vom Leibe Christi, überhaupt einen Taufbefehl?


Taufe gehörte dazu. (Apg 19:4,5)
Paulus selbst taufte auch Krispus, Gajus und die Hausgemeinschaft des Stephanas und vielleicht noch andere.
Taufe gehörte zu einem Bestandteil des Christseins = eben mit alter Persönlichkeit zu sterben (durch Untertauchen) und zum neuen Leben mit und in CHRISTUS aufzuerstehen (aus dem Wasser hervorsteigen)…

Zitat
Ist für uns heute die "Wassertaufe" freigestellt, oder müssen wir uns im Wasser taufen lassen ( Taufbefehl ) ?


Wenn möglich (dem Schächer am Holz neben JESUS war das nicht möglich) sollen wir uns christlich taufen lassen.
Einst war für Christgewordene Leute die Taufe des Johannes zu wenig, daher mussten sie sich nochmals mit christlicher Taufe taufen lassen, was eine wichtige Sache war. (Noch einmal Apg 19:3-5).

Zitat
Macht uns die "Wassertaufe" zu einem Glied des Leibes Christi?


Wassertaufe alleine nicht, aber diese gehört dazu. (Apg 2:38)

Zitat
Darf oder sollte man „ungetauften“ Kindern Gottes die Gemeinschaft beim Gedächtnismahl/ Abendmahl verweigern?


Nein. Auch der HG kam auf noch in CHRISTUS ungetaufte Gläubige. (Apg 10:44-48)
Wer sich CHRISTUS schon hingegeben hat - weil du von "Kindern Gottes" schreibst (das erfolgt vor der Taufe), der gehört IHN.
Aber auch, wer in CHRISTUS getauft wurde, der hat wirklich dann sich auch mit CHRISTUS "bekleidet" und nimmt Anteil an IHN, ungeachtet gesellschaftlicher Unterschiede. (Gal 3:27 NeU).

Und was meinst du und die anderen dazu?

Gruß


"Und dies ist das Zeugnis: dass GOTT uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in Seinem SOHN.
Wer den SOHN hat, hat das (wahre) Leben; wer den SOHN GOTTES nicht hat, hat das (wahre) Leben nicht.
"
1. Johannes 5:11,12.

 
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zuletzt bearbeitet 15.06.2018 | Top

RE: Fragen zur Taufe

#53 von Petra , 15.06.2018 22:22

Lieber Jurek,

ich werde dir noch antworten, aber wahrscheinlich erst nächste Woche, denn das WE muss ich arbeiten.

Liebe Grüße
Petra

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RE: Fragen zur Taufe

#54 von Ga-chen ( gelöscht ) , 24.06.2018 03:23

Zitat von Jurek im Beitrag #52

Zitat
Darf oder sollte man „ungetauften“ Kindern Gottes die Gemeinschaft beim Gedächtnismahl/ Abendmahl verweigern?


Nein. Auch der HG kam auf noch in CHRISTUS ungetaufte Gläubige. (Apg 10:44-48)
Wer sich CHRISTUS schon hingegeben hat - weil du von "Kindern Gottes" schreibst (das erfolgt vor der Taufe), der gehört IHN.
Aber auch, wer in CHRISTUS getauft wurde, der hat wirklich dann sich auch mit CHRISTUS "bekleidet" und nimmt Anteil an IHN, ungeachtet gesellschaftlicher Unterschiede. (Gal 3:27 NeU).

Und was meinst du und die anderen dazu?

Gruß



Lese ich aus der Bibel genauso raus wie du, Jurek!


Liebe Grüße von Ga-chen
Der Name YHWH (von rechts n. links) in paleohebräischer Bildersprache verrät so einiges
10. י Yud 10 HAND
5. ה He 5 ERBLICKE
6. ו Vav 6 NAGEL
5. ה He 5 ERBLICKE

HAND ERBLICKE oder SIEHE, NAGEL ERBLICKE oder SIEHE; zu dtsch.: Siehe, Erblicke die Hand, erblicke den Nagel!

Der Vater und der Sohn haben denselben Namen: YHWH!
(von Theodoric)

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RE: Fragen zur Taufe

#55 von Jurek , 13.08.2024 06:23


"Und dies ist das Zeugnis: dass GOTT uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in Seinem SOHN.
Wer den SOHN hat, hat das (wahre) Leben; wer den SOHN GOTTES nicht hat, hat das (wahre) Leben nicht.
"
1. Johannes 5:11,12.

 
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RE: Fragen zur Taufe

#56 von Edelmuth , 22.03.2025 13:52

Toller Beitrag! Gefällt mir gut!

Allerdings....wo kann man sich biblisch korrekt taufen lassen?

Von Trinitariern im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes taufen zu lassen kommt für mich nicht infrage.

Gibt es noch andere nichttrinitarische Religionen, die beide Auferstehungshoffnungen, für die Gesalbten im Himmel und für die große Volksmenge auf der Erde, lehren?

Leider ist es so, wie ich es hier schon so oft gelesen habe: „Verlasst die Zeugen Jehovas...“ aber wohin? Zu Jesus! Klar! Aber wo ist die Glaubensgemeinschaft, die den unverfälschten Glauben lehrt?

Ede

 
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Antwort zur Taufe

#57 von Jurek , 22.03.2025 14:40

Hallo Edelmuth,

du stellst wichtige Frage und Anliegen, welche etliche ehemalige „ZJ“ beschäftigt. 👍
Vielleicht kannst du dich noch daran erinnern, als ich dir per PN eine ZOOM-Gemeinschaft von Christen (ehemalige „ZJ“) empfohlen habe?
(Ich selbst war dort, jetzt aber nicht mehr dabei, da ich eine jüngst gegründene neue ZOOM-Gemeinschaft unterstütze, und weil mir die spätere Zeit nicht so zusagte. Ich bin jetzt in einer Sara-ZOOM-Gruppe, die Donnerstags um 17 Uhr die Treffs haben).

Dort, was ich dir empfahl und jetzt wieder empfehle, ist auch schon jemand christlich getauft worden. Also die Möglichkeit bestände dazu.
Das heißt (wenn du Interesse hast, setze dich mal erneut mit mir über PN in Verbindung zwecks Zugangsdaten), wenn du möchtest, kannst du dich regelmäßig dort jeden Montag ab 19:30 Uhr (ZOOM-Einlass ab 19 Uhr) zum Versammlungstreff einwählen.
Da gibt es keine Trinitarier noch Höllengläubige. Da musst du nichts zahlen. Und da gibt es keine Autoritäre Leitung wie bei den „ZJ“.

4x im Jahr ist ein Treff zum Mahl des HERRN. Diesmal fällt dieser Termin am Sonntag dem 30.03.25 um 18 Uhr. (Halbe Stunde davor kann man sich einwählen).

Denn wie erwähnt, da sind reguläre Versammlungen (am 17.03.25 gibt es eine Wiederholung. Da werden die ersten drei Kapitel des 1. Thessalonicherbriefes besprochen, womit es am Montag, den 24.03.25 mit dann regulären Programm weitergehen wird, mit dem Kapitel 4.
I n t e r e s s e ?

Da kann man nicht mehr fragen „wo?“.
Da kann man mit dem Leiter Florian auch das wegen der Taufe besprechen.
Die Anwesenden (ca. 10 Personen) sind aus Deutschland.


"Und dies ist das Zeugnis: dass GOTT uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in Seinem SOHN.
Wer den SOHN hat, hat das (wahre) Leben; wer den SOHN GOTTES nicht hat, hat das (wahre) Leben nicht.
"
1. Johannes 5:11,12.

 
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RE: Antwort zur Taufe

#58 von Manfred , 22.03.2025 16:22

Zitat von Edelmuth im Beitrag #56
Von Trinitariern im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes taufen zu lassen kommt für mich nicht infrage.


Geht mir auch so.

Das würde ich als Verrat empfinden.

Manfred  
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Die Taufe

#59 von Edelmuth , 26.10.2025 14:55

Zitat
(Matthäus 28:19) . . .Geht daher hin, und macht Jünger aus Menschen aller Nationen, tauft sie im Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes. . .



Obwohl sie darüber reden, als wäre es ein Muss, dass sie zu erfüllen hätten, so tun sie es doch nicht

Im Namen des Vaters und des Sohnes zu taufen hieße im Namen einer Trinität (Vater, Sohn und Heiliger Geist) zu taufen, und das lehnen Zeugen Jehovas kategorisch ab.

Wäre es denn auch möglich im Namen des Vaters und des Sohnes zu taufen? Doch das wäe eine Dualität (Vater und Sohn), die Zeugen Jehovas ebenfalls ablehnen.

In welchen Namen taufen sie dann?

Wer als Zaungast (Zuschauer) bei der Taufe der Zeugen Jehovas anwesend ist, wird feststellen, dass der Täufer beim oder nach dem Untertauchen keinen Namen nennt. Er schweigt bei der Taufe.
Befragt man einen getauften Zeugen Jehovas nach seiner Taufe, wird er sagen, dass er nichts gehört hat, was auch stimmt, und das alles Weitere vor der Taufe erklärt wurde. Dann müsste er doch wissen in welchem Namen er getauft wurde und eine Antwort geben können. Doch das kann er nicht.

Kein Zeuge Jehovas kann sagen, in welchem Namen er getauft wurde. Ich auch nicht!

Außenstehende Gäste sehen die Taufe der Zeugen Jehovas deshalb oft als ungültig an. Diese namenlose Taufe kann weder vom Vater, noch vom Sohn kommen. denn der Vater und sein Sohn haben niemanden dazu beauftragt. Sie wissen genau in welchem Namen sie taufen lassen würden.

Zeugen Jehovas führen eine Taufe ohne Namensnennung durch. Sie taufen im eigenen Namen.

Wer ist dann ihre höhere Autorität in dessen Auftrag sie taufen. Es ist der Sklave, der für sich eine göttliche Autorität beansprucht. Die Taufe stellt lediglich eine Aufnahmezeremonie in eine Gemeinschaft dar, der sich der Täufling durch seinen Eid verpflichtet fühlt.

Die beiden Tauffragen, die sich in keiner Bibel finden lassen, schwören die Täuflinge in dem anschließenden öffentlichen Gelöbnis auf die Organisation ein. Demzufolge betrachtet sich die Organisation als göttlich, der man vorbehaltlos zu folgen hat.

Wäre der Traue und verständige Sklave tatsächlich verständig, müsste sie sich nicht laufend selber korrigieren…. und was ist mit 1914?

Ede


 
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zuletzt bearbeitet 26.10.2025 | Top

RE: Die Taufe

#60 von Jurek , 26.10.2025 15:39

Geschichtlich betrachtet steht die Frage im Raum, ob JESUS wirklich die Worte in „trinitarischer Form“ in Mat 28:19 so ursprünglich aussprach. Urtext gibt es leider nicht um das zu überprüfen.
Vielmehr vor Nizäa wurden die Worte oft so wiedergegeben, als „tauft sie in meinem Namen“ (also in JESU Namen), und nach Nizäa wurde die uns bekannte längere Form vermehrt gewählt (so nach dem Kirchenvater Eusebius).
Wie auch immer, aber was zuverlässig bekannt ist, dass damals wurde vorwiegend im Namen JESU getauft! (Apg 2:38; 8:16; 10:48; 19:5 u.a.).

Die Frage ist auch, ob die Täuflinge was dazu mehr als „Amen“ sagten?
Denn die Bibel überliefert keinen genauen „Taufspruch“ noch vorgeschriebene Antwort, den der Täufer noch der Täufling wörtlich aussprechen oder nachsprechen musste.
Die Autorität der Taufe kommt von GOTT durch CHRISTUS und nicht durch dann aussprechen einer bestimmten Formel oder abhängig von einer Organisation. Entscheidend dabei ist die Bedeutung und Hingabe des Täuflings, nicht das gesprochene Ritualwort, was immer jemand dabei aus Herzen sagte. Also keine vorstudierten Sprüche.
Vorwiegend wurde also im Namen JESU getauft, wie wohl auch im Namen des VATERS und des Hl. Geistes.
Die Trinitätslehre entwickelte sich später, erst ab dem 4. Jh., welche diese Worte dann für sich in derer Bedeutung uminterpretierte.

Das Schweigen bei der Taufe ist also nicht biblisch vorgeschrieben, aber auch nicht verboten.
Hingabe aber erfolgt in Namen JESU an JEHOVA in Anerkennung der Wirkung und Salbung durch den Heiligen Geist.

Erlösung durch eine Organisation/Kirche, gewiss nicht.


"Und dies ist das Zeugnis: dass GOTT uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in Seinem SOHN.
Wer den SOHN hat, hat das (wahre) Leben; wer den SOHN GOTTES nicht hat, hat das (wahre) Leben nicht.
"
1. Johannes 5:11,12.

 
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zuletzt bearbeitet 26.10.2025 | Top

   

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