LIEBE = was ist damit gemeint?

#1 von Jurek , 04.10.2009 10:44

Liebe im christlichen Sinn, wie es die Bibel meint = wie ist das praktisch zu sehen und umzusetzen?

Viele reden/schreiben davon, aber meinen alle darunter dasselbe?

Wer kann / darf(?) mir diese sehr wichtige (Fundamental-)Frage beantworten?

Ich meine: Prinzipiell geht es immer um den Beweggrund, aus welchem Grund man was tut!
Ob dieser wirklich der christlichen Liebe entspricht oder nicht.

Ist es aber so, die Liebe so zu definieren, dass man zwar Kritik an anderen (wie hier z.B. an den „ZJ“, die dazu selber hier keine Stellung nehmen [wollen]) übt, aber keine BERECHTIGTE und KONSTRUKTIVE Kritik selber nicht verträgt?

Ist es eine christliche Liebe zu meinen, dass einem völlig egal sei, was mein Glaubensbruder/-Schwester oder Weltliche glauben, auch wenn sie damit in die Irre gehen??? (Jak 5:19,20).

Ist es Liebe auch gegenüber JEHOVA GOTT, sein Wort nach der Auf-Klärung zu ignorieren (wegen nicht näher definierbarer Ego-Gründe), indem man darin Enthaltene wichtigen Worte und Begriffe nicht verwenden will?

Ist es Liebe, wenn man lieber Polemik als echtes Interesse an Anderen bekundet?


Wer (der von Liebe geleitet ist) beantwortet mir bitte diese mir sehr wichtigen Fragen, zumal JESUS meinte, dass man seinen wahren Jünger an LIEBE erkennt (Joh 13:35) und wir (zumindest durch dem Schein oder Sein nach bekennen, GOTT Wohlgefallen zu wollen).
BITTE um Hilfe und Antwort!

 
Jurek
Beiträge: 5.269
Registriert am: 03.10.2009


RE: LIEBE = was ist damit gemeint?

#2 von Ga-chen , 05.10.2009 05:02

Jesus sprach davon, dass diejenigen, die zu ihm gehören, an der Liebe untereinander zu erkennen seien!

Selbstverständlich ist darin auch die Liebe zum Nächsten enthalten, die sich aus meinem Verständnis der Schrift in erster Linie und tatkräftige Hilfe auszeichnet, Hilfe bei Krankheit, Verletzsein, Hilfe zum Lebensunterhalt. Die Liebe unter Christen geht darüber hinaus viel weiter, ist intensiver! Sie erkennen sich, wenn sie sich begegnen, sind sie doch EINS im HERRN. Der Frieden hat einen hohen Stellenwert! Deshalb sollten Christen bemüht sein, Unstimmigkeiten so bald wie möglich zu bereinigen!

Kritik würde ich eher vorsichtig sehen! Wenn wir uns anschauen, wie Jesus gehandelt hat, merken wir, dass er dem einzelnen Menschen sein Fehlverhalten nie vorhielt, keine Vorwürfe machte! In der "Begegnung" mit Jesus erkennt man sein eigenes Fehlen. Jesus weist den positiven Weg in die Zukunft: "Geh hin und sündige nicht mehr!"

Das kenne ich aus der Erziehung von Kindern auch! Will man einen Menschen verändern, muss man ihm ein positives Ziel setzen, den positiven Aspekt des Verhaltens! Denn wie immer meine Erwartung an einen Menschen ist, so wird er sich verhalten. Das sollte man nie aus den Augen verlieren.

Und letztendlich ist es der HERR, der Menschen verändern kann und dafür können wir beten!

Liebe Grüße von Ga-chen

 
Ga-chen
Beiträge: 29
Registriert am: 05.10.2009


RE: LIEBE = was ist damit gemeint?

#3 von Jurek , 05.10.2009 08:49

Du hast völlig Recht Ga-chen, dass man Christen an LIEBE, die sie untereinander haben MÜSSEN, zu erkennen sind.
Wenn man gar unsere Feinde lieben soll (Mat 5:43f), wie viel mehr unsere Geschwister im HERRN!

Du schreibst auch einen sehr interessanten Satz über Christen: „Sie erkennen sich, wenn sie sich begegnen, sind sie doch EINS im HERRN.
JAWOHL! So soll(te) es sein!

Und wenn du schreibst, dass der Frieden einen hohen Stellenwert hat und deshalb sollten Christen bemüht sein, Unstimmigkeiten so bald wie möglich zu bereinigen, dann sehe ich das auch so wie du. Diese Aussage kann ich nur noch unterstreichen.

Dann schreibst du:
Kritik würde ich eher vorsichtig sehen! Wenn wir uns anschauen, wie Jesus gehandelt hat, merken wir, dass er dem einzelnen Menschen sein Fehlverhalten nie vorhielt, keine Vorwürfe machte! In der "Begegnung" mit Jesus erkennt man sein eigenes Fehlen. Jesus weist den positiven Weg in die Zukunft: "Geh hin und sündige nicht mehr!"
Ja, so kann ich das auch sehen, wobei KONSTRUKTIVE Kritik, um anderen aus LIEBE zu helfen und beizustehen, und zu zeigen, wo man falsch liegt, ohne Polemik und anderer schlechten Eigenschaften (Frucht des GEISTES beachten!), finde ich auch gut.
Daher wenn du schreibst: „Will man einen Menschen verändern, muss man ihm ein positives Ziel setzen, den positiven Aspekt des Verhaltens!“, finde ich das optimal!
Dennoch (auch besonders bei Kindern) direkter Hinweis und Hilfe in Form auch konstruktiver und fairer Kritik finde ich auch für angebracht.

Du meinst auch: „Denn wie immer meine Erwartung an einen Menschen ist, so wird er sich verhalten. Das sollte man nie aus den Augen verlieren.
Nun ja, ob alle sich dann auch so verhalten werden, wie ich mir das wünschen würde? Oder wie meinst du das?

Du: „Und letztendlich ist es der HERR, der Menschen verändern kann und dafür können wir beten!
Natürlich! Wobei wo wir was beitragen können um in christlicher Liebe zu helfen, freut sich auch der HERR JESUS darüber. ;)

L. G. – Jurek

 
Jurek
Beiträge: 5.269
Registriert am: 03.10.2009


RE: LIEBE = was ist damit gemeint?

#4 von Ga-chen , 06.10.2009 09:47

Lieber Jurek,

nein, ich meinte nicht, weil man sich den anderen so wünscht! Es scheint aber so zu sein, dass der andere sich so entwickelt, wir wir ihn "sehen", weil er auch die unbewusste Erwartungshaltung spürt, zumindest ist es bei Kindern so! Wenn du einem Kind sagst, dass es ein Versager ist, so wird er einer, sagt du ihm, dass es Dinge schaffen kann, so ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass es das wirklich schafft!

LG Ga-chen


 
Ga-chen
Beiträge: 29
Registriert am: 05.10.2009


RE: LIEBE = was ist damit gemeint?

#5 von Jurek , 06.10.2009 18:34

Hallo Ga-chen,

ich hoffe dich jetzt besser verstanden zu haben.

Ja, ich denke auch, dass die Menschen sind von anderen und/oder sich selber beeinflussbar.
Sagt man einem oder sich, dass er/sie, oder ich ein Versager ist/bin, dann wird das mit der Zeit zu Überzeugung, was sich dann auch in der Praxis auswirkt.
Also ein und derselbe Mensch, kann positiv oder negativ beeinflusst werden.
Umso schöner ist es, dass uns GOTT in und durch sein Wort und echte Glaubensgeschwister im HERRN, zum POSITIVEN beeinflussen tut, damit uns das zum GUTEN gereicht.
Das erinnert mich auch z.T. an die Worte aus 5. Mo 30:15,16..

Danke und liebe Grüße!

 
Jurek
Beiträge: 5.269
Registriert am: 03.10.2009


RE: LIEBE = was ist damit gemeint?

#6 von Ga-chen , 06.10.2009 22:42

In Antwort auf:
Umso schöner ist es, dass uns GOTT in und durch sein Wort und echte Glaubensgeschwister im HERRN, zum POSITIVEN beeinflussen tut, damit uns das zum GUTEN gereicht.



Ja, Jurek, das finde ich auch! Und es ist sooo schön, dass ER uns zuerst geliebt hat, wie könnten wir ihn da nicht auch lieben.....

LG Ga-chen


 
Ga-chen
Beiträge: 29
Registriert am: 05.10.2009


RE: LIEBE = was ist damit gemeint?

#7 von Jurek , 07.10.2009 14:39

Hallo Ga-chen,

Eben! "ZUERST!" - Obwohl wir Sünder sind, … bzw. als wir noch damals aus der Welt waren!
Wer liebt von uns mal unsere Feinde so sehr, dass wir sich für ihn/sie selber opfern würde? = Joh 3:16!

L. G.

 
Jurek
Beiträge: 5.269
Registriert am: 03.10.2009


RE: LIEBE = was ist damit gemeint?

#8 von Jurek , 09.10.2009 14:52

Zunächst sollten wir sicher begreifen, dass wir unseren Geschwistern im HERRN grundsätzlich immer die LIEBE schulden (Röm 13:8), und dann, wer unser Nächster ist:


Da der Gesetzgelehrte aber sich selbst rechtfertigen wollte, sprach er zu JESUS: Und wer ist mein Nächster?

Ein Gesetzgelehrter forderte den HERRN JESUS mit der Frage heraus: „Lehrer, was muss ich getan haben [pta] um ewiges Leben zu erben?
Der HERR ging auf die Frage ein mit den Worten: „Was steht in dem Gesetz geschrieben, wie liest du?“ Der Gelehrte, der das Gesetz gut kannte, konnte ohne weiteres das Gebot zitieren, das eine aufrichtige Liebe zu GOTT fordert und darin gipfelt, dass man seinen Nächsten lieben soll wie sich selbst (5Mo6/5; 3Mo19/18). Der HERR erkannte die Antwort an und fügte hinzu: „Tu dies, und du wirst leben“ (vgl. 3Mo18/5).
Nun war es an dem Gesetzgelehrten, fortan zu handeln. – Aber wer kann das überhaupt, seinen Nächsten lieben wie sich selbst? Und deshalb sah der Mann sich gezwungen, eine Ausrede zu suchen, damit seine Ansicht nicht ins Gegenteil umschlug.
Mit seiner Gegenfrage: „Und wer ist mein Nächster“ =(Betonung auf WER und auch dann auf MEIN), will er womöglich dem HERRN zu verstehen geben: Ich bin gern bereit, aber sage mir nur noch, wer das denn sein soll.
Daraufhin erzählt bereitwillig der HERR JESUS das Gleichnis vom barmherzigen Samariter. Darin wird zunächst gezeigt, dass dem Menschen (offensichtlich ein Jude), der unter die Räuber gefalle war, die beiden Vertreter des Gesetzes, sowohl der Priester als auch der Levit, nicht helfen wollten. Sie kamen von Jerusalem und meinten ihren Dienst zu kennen, und fühlten sich scheinbar für das darüber hinausgehende (?), nicht für „zuständig“.
Der Samariter aber geriet (ungeachtet der Person und Nationalität) in innerliche Bewegung beim Anblick des Elenden. Er fragte nicht danach, ob es seine Sache sei, sondern trat hinzu und tat alles für den Unglücklichen. Er hatte verstanden, dass jeder, der seine Hilfe braucht/e, sein „Nächster“ war und ist.
So ist auch CHRISTUS gekommen, um sich aller Menschen anzunehmen, die Ihn brauchen. – Und das ist jeder, denn alle brauchen einen Erlöser …

Jesus aber sprach zu dem Gesetzgelehrten: Geh hin und tu du ebenso.“ - (Lk10/37)

Durch die Erzählung vom barmherzigen Samariter hatte der HERR JESUS dem Gesetzgelehrten zunächst klar machen wollen, dass kein Mensch die „heiligen und gerechten und guten“ Gebote des Gesetzes erfüllen kann, auch er nicht.
Im Weiteren aber erblicken wir in der Gestalt ausgeraubten Mannes ein Bild von uns Menschen. Wie dieser Mann, sind auch wir von Natur aus auf dem Weg „hinab“ von Jerusalem nach Jericho, d.h. weg von GOTT in die Welt, und das Elend der Sünde hat uns übel zugerichtet. Das Handeln des Samariters, eines vom Volk Verachteten, zeigt uns, wie der HERR JESUS gekommen ist, um Sünder zu erretten. Er, „der HERR der Herrlichkeit“, war sich nicht zu schade, auf die Erde zu kommen – zu uns ins Elend. Und bis heute ist Er sich nicht zu schade, jeden zu erretten, der einsieht, dass er seine Hilfe braucht.
Dem Gesetzgelehrten fiel es nicht schwer zu begreifen, dass der Samariter der Nächste dessen war, der unter die Räuber gefallen war, weil er die Barmherzigkeit an ihm getan hatte. Deshalb die Aufforderung des HERRN: „Geh hin und tu du ebenso“. Die Ausrede, wer denn sein Nächster eigentlich sei, war ihm genommen.
Aber für jeden von uns, die wir das Erbarmen des HERRN JESUS erfahren haben und Ihn im Glauben unseren Erretter nennen, bleibt jetzt noch die Nutzanwendung (1Jo3/18). Das neue Leben, das wir empfangen haben, befähigt uns, es unserem HERRN gleichzutun, unseren Mitmenschen in allen widrigen Umständen des Lebens wirklich hilfsbereit und wegweisend zu begegnen und den wunderbaren Namen Dessen zu bekennen, der voll innigen Mitgefühls und barmherzig ist“ (Jk5/11).
So können WIR eine Empfehlung sein für das Heil, das im HERRN JESUS zu finden ist.
Sich mit anderen Dingen aufzuhalten und sich für die GUTEN Dinge nicht immer zuständig zu fühlen, hilft auf Dauer niemanden wirklich…

 
Jurek
Beiträge: 5.269
Registriert am: 03.10.2009


RE: LIEBE = was ist damit gemeint?

#9 von Maranate , 22.10.2009 21:21

Es war sehr interessant euren Beiträgen hier zu folgen und sich Gedanken dazu zu machen.
Es ist auch absolut Richtig, was ihr über die Beeinflussung anderer Menschen geschrieben habt, dass sie sich dann auch möglicherweise dorthin entwickeln werden, wie im Beispiel der Kinder.
Aber, damit sei man bitte auch sehr vorsichtig, denn solches Verhalten kann ebenso in Manipulation ausarten, und das ist dann nicht im Sinne der Liebe.

Jesus Christus ist es, der uns verändert, nicht wir sollen uns gegenseitig so sehr manipulieren, dass wir dadurch erreichen, dass sich unsere Mitmenschen unseren Wünschen anpassen. Gerade in Ehen geschied dies sehr häufig. Natürlich nicht immer bewußt, da wir ja auch Verhaltensmuster entwickeln, aber gerade da sollten wir in unserem Handeln miteinander auch unsere Motive überprüfen! Die Liebe sieht immer zuerst das 'DU' und ist um das Wohlbefinden des Anderen bemüht.
Ein wunderbares und sehr hilfreiches wie lehrreiches Buch kann ich hier empfehlen, aus dem mein Mann und ich vieles lernen durften: Liebe ist Leben von Ed Wheat und Beate Peter von Gerth Medien http://www.amazon.de/s/ref=nb_ss?__mk_de...t+Leben&x=0&y=0.
liebe Grüße in der Verbundenheit des HERRN
Maranate

 
Maranate
Beiträge: 215
Registriert am: 22.10.2009


RE: LIEBE = was ist damit gemeint?

#10 von Maranate , 22.10.2009 21:31

Ich möchte euch noch gerne hier die 10 Gebote der Liebeeinstellen, welche aus einem christlichen Ehekurs stammen und eine sehr schöne Hilfe sein können:

Wertschätzung zeigen
Zeigen sie ihrem Partner, dass sie ihn respektieren und lieben.
Das können sie mit Worten oder Taten ausdrücken. Kleine freundliche Sätze oder aufmerksame Gesten wirken manchmal Wunder. Hier können sie gar nicht übertreiben – tun sie es so oft sie möchten.


Körperkontakt
Körperkontakt heißt nicht nur Sex, sondern Umarmungen, Küssen, Berührungen welcher Art auch immer, beim morgendlichen Verabschieden, beim Nachhausekommen, eine kleine Nackenmassage zwischendurch. Fass sie sich an, einmal pro Tag wenigstens!


Bedürfnisse äußern
Sagen sie ihrem Partner, was sie ärgert, was sie sich wünschen und was sie nicht wollen. Das heißt nicht, dass sie immer gleich mit allem „rausplatzen“ sollen, aber tun sie es, bevor sie zuviel Ärger und Frust anstauen und sie in ihrer Wut übers Ziel hinausschießen. Tun sie es, wenn es ihnen nötig erscheint, und vor allem rechtzeitig!


Sich zuhören
Wir brauchen alle das Gefühl, gehört und verstanden zu werden. Wenn ihr Partner mit ihnen spricht, dann zeigen sie ihm, dass sie zuhören, blicken sie ihn an, und geben sie eine Antwort, dass sie verstanden haben, was er will, oder aber, dass sie es nicht verstanden haben: Auch das zeigt, dass sie zugehört haben. Wie oft sie das am Tag tun sollen? Wann immer ihr Partner mit ihnen redet!


Sich gegenseitig unterstützen
Sie müssen kein wandelnder Fanclub ihres Partners sein. Aber grundsätzlich sollen sie den anderen in seinen Plänen, Wünschen und Zielen ermutigen und unterstützen. Nicht nur durch Worte, sondern auch durch Taten, wie kochen, oder Kinder- ins Bett- bringen „außer der Reihe“. Entlasten sie sich gegenseitig, wann immer es nötig ist!


Gemeinsame zeit verbringen
Es gibt Zeit für die Arbeit, zeit für sich alleine, Zeit für Freunde. Dabei sollte immer Zeit für sie als Paar übrig sein, damit ihre Partnerschaft lebendig bleibt. „Zeit zu Zweit“ ist jeden Tag, und seien es zehn Minuten!

Spaß zusammen haben
Unternehmen sie wieder die Dinge, die ihnen am Anfang ihrer Beziehung soviel Spaß gemacht haben! Gehen sie aus oder spazieren, treiben sie Sport- was auch immer, aber tun sie es gemeinsam. Setzen sie sich einen festen „Spaßtermin“ pro Woche!


Auf Fairness und Gleichgewicht untereinander achten
Fragen sie sich ehrlich, ob einer von ihnen beiden häufig zu kurz kommt, mehr Pflichten hat als der andere. Wenn es so ist und sie selbst womöglich noch davon profitieren, schaffen sie einen fairen Ausgleich. Einen Fairness-Check sollen sie regelmäßig machen und vor allem so bald wie möglich für Gleichgewicht sorgen, ohne Aufschub!


In den anderen hineinversetzen
Versuchen sie immer sich die Sichtweise des anderen vorzustellen und zu verstehen, welche Gefühle sie bei ihrem Partner wohl auslösen und warum. Zeigen sie Einfühlungsvermögen besonders in Konfliktsituationen.


Offenheit zeigen
Lassen sie ihren Partner bei wichtigen Dingen nie rätseln, was sie denken oder fühlen, sondern bekräftigen sie ihre spezielle Intimität, indem sie sich zeigen, wie sie wirklich sind. Ganz offen miteinander reden ist nie verkehrt.

Angefügte Bilder:
Herz%20geben.jpg  
 
Maranate
Beiträge: 215
Registriert am: 22.10.2009


RE: LIEBE = was ist damit gemeint?

#11 von Jurek , 23.10.2009 12:36

Zuerst mal herzlich willkommen @Maranate hier in Forum! :)

Was du geschrieben hast, finde ich sehr interessant und von Bedeutung.
Eben, „wegen Liebe“ soll man nicht andere manipulieren, sondern JESUS ist es, der in uns diese wahre Liebe zum Nächsten weckt. Oft anders, als wir Menschen uns das so vorstellen könnten, wie es „richtig sein sollte“…

Deswegen ist das auch meine Überzeugung, dass im Grunde nur JESUS CHRISTUS uns dazu befähigt und verändert.
Das von uns, kann entweder nicht immer wirklich echt sein…, oder eben durch andere manipuliert sein.
LIEBE ist auch NICHT immer beim ALLEM nachzugeben.

Auch die von dir eingestellten „10 Gebote der Liebe“ finde ich gut – auch z.T. oder in gewisser weise, selbst auch für mich, als allein stehenden Single.
Ich würde mir das auch von Anderen wünschen, z.B. in dem freundschaftlichen Umgang auch bei gewissen kleinen oder größeren Schwierigkeiten (die nur Einer das sieht). = Da meine ich Menschen, die sonst versuchen freundlich quasi bis zu Letzt zu sein und nix zu sagen, was denen nicht passt, bis sie dann auf einmal „explodieren“ und gerade dann für Übereinkunft nicht mehr zugänglich sind. Anstatt freundschaftlich sich lange zuvor KONSTRUKTIV zu äußern mit seinen Kritiken … =(Das trifft m.E. im Grunde genommen auch auf dies zu, was du unter „Bedürfnisse äußern“ geschrieben hast).
Solche Gebote der Liebe, würden uns in dem Zwischenmenschlichen auch sehr helfen.

Was die Ehe betrifft (wo ich da nicht mitreden kann), sind das sehr gute Gedanken für einen festen Band der Einheit (auch) in der Ehe (Kol 3:14).
Das ist m.E. sehr notwendig, wenn man daran denkt, wie viele Ehen oft auseinander gehen ……

Danke für die guten Tipps!

Beste Grüße!
Jurek

 
Jurek
Beiträge: 5.269
Registriert am: 03.10.2009


RE: LIEBE = was ist damit gemeint?

#12 von Maranate , 23.10.2009 17:14

Herzlichen Dank, für die nette Begrüßung Jurek.

Es stimmt. viele dieser Tipps, welche wir im Ehekurs erlernten sind genauso in allen anderen zwischenmenschlichen Banden anwendbar (außer der geschlechtlichen Liebe).

Das hohe Ziel in der Ausübung der Liebe ist letztlich immer unser wunderbares Vorbild Jesus Christus selbst mit seiner "selbstlosen LIEBE", welche ihn sogar für Feinde am Kreuz sterben ließ. Sind denn auch wir bereit, selbstlos und freiwilligfür andere Leute zu leiden? Stecken wir auch mal etwas ein und sind wir gleichzeitig bereit sofort zu vergeben, wenn uns jemand lieblos begegnet?

Allen Lesern wünsche ich hiermit ein schönes Wochenende.
Gruß
Maranate

 
Maranate
Beiträge: 215
Registriert am: 22.10.2009


RE: LIEBE = was ist damit gemeint?

#13 von Jurek , 24.10.2009 09:40

In Antwort auf:
Sind denn auch wir bereit, selbstlos und freiwilligfür andere Leute zu leiden? Stecken wir auch mal etwas ein und sind wir gleichzeitig bereit sofort zu vergeben, wenn uns jemand lieblos begegnet?


Sehr wichtige Fragen!
Mat 5:48!

L. G.

P.S.
Auch dir mit Familie ein schönes WE! ;-)

 
Jurek
Beiträge: 5.269
Registriert am: 03.10.2009


RE: LIEBE = was ist damit gemeint?

#14 von Jurek , 31.07.2012 17:19

Am vergangenen Wochenende war ich mal bei einem Kongress der „ZJ“, wo etliches an Vorträgen der versammelten Masse übermittelt wurde.
Darunter auch von einem Österreicher G.L. von der L.K. d. „ZJ“, der aus Brooklyn angereist ist, hier sein Urlaub zu verbringen (siehe Bild).
Sonderbare Erlebnisse hatte ich dabei … Z.B. auf meine Frage am Samstag, kurz vor dem Mittag, als ich jemanden fragte, was die zweite Tauffrage zu bedeuten hat und ob diese wirklich wichtig ist und im welchem Zusammenhang? …

Zum Schluss des Kongresses gab es auch ein Drama mit dem Titel: „Was ist wahre Liebe?“, mit Leittexten aus Spr 22:3 und 1.Joh 4:8.
Ich meine, dass das ein sehr wichtiges Thema ist und dass wir immer wieder was dazu lernen sollten. Aber ich meine nicht, dass die „ZJ“ das schon gelernt haben, wie sie es oft von nur sich das sagen…

Wie offenbart sich also diese wahre Liebe, die JESUS uns lehrte, und haben nur die „ZJ“ diese wirklich, wie sie für nur sich beanspruchen?


Angefügte Bilder:
G. Lösch.JPG  
 
Jurek
Beiträge: 5.269
Registriert am: 03.10.2009


Eindeutige Wege!

#15 von Jurek , 19.10.2014 11:20

In heutiger Ansprache bei der „Arche“-Hamburg hatte Pastor W. Wegert mir nochmal etwas Entscheidendes von Augen geführt:
Es gibt keinen „Mittelweg“ oder „Zustand“ des Seins vor GOTT und Menschen, sondern wir tun entweder unsere Geschwister Lieben oder sie hassen. Und nichts dazwischen, wie es manche sich das (selber) denken könnten.


"Und dies ist das Zeugnis: dass GOTT uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in Seinem SOHN.
Wer den SOHN hat, hat das (wahre) Leben; wer den SOHN GOTTES nicht hat, hat das (wahre) Leben nicht.
"
1. Johannes 5:11,12.

 
Jurek
Beiträge: 5.269
Registriert am: 03.10.2009

zuletzt bearbeitet 19.10.2014 | Top

   

Jesu Gleichnisse - Erfüllung am Volk Israel
E I N GOTT

Joh 3:16
Xobor Ein Kostenloses Forum | Einfach ein Forum erstellen