Die Wahrheit ist immer wichtig, aber nicht immer Heilsnotwendig

#61 von Jurek , 10.11.2016 19:58

Hallo Topas,

Zitat
Wahrheit ist dogmatisch. Sie muß es sogar sein.


Stimmt, Wahrheit ist immer wahr.
Aber zeige mir mal (außer JESUS) einen einzigen Menschen, welcher sich nie irrte.
Die Wahrheit die die Menschen vertreten ist somit z. T. nur subjektiv. Sie nehmen es an, dass sie das richtig verstehen, was aber tatsächlich nicht immer zutrifft.
Nur weil jemand von etwas als wahr überzeugt ist, bedeutet das nicht, dass das wirklich der Wahrheit entspricht. Das sollte dir schon bewusst sein.

Sorry wenn ich hier als Beispiel wieder die WTG anführe. Die „ZJ“ reden immer von der Wahrheit und wie viele Jahre man schon in der Wahrheit ist u.d.g.
Aber wie oft haben sie diese angebliche „Wahrheit“ geändert!?!
Und warum wohl?

Zitat
Ich denke, alle deine Fragen wurden schon längst beantwortet.


Stimmt nicht.
WENN ihr überhaupt dazu bereit wäret, dann könnte ich meine Fragen und Gedanken nochmals dann Punkt für Punkt wiederholen und dann könntest du/ihr mir anhand der Bibelbetrachtung was dazu im echten Dialog erklären. Aber seit ihr/du dazu wirklich bereit sich darauf einzulassen?

Zitat
Frag Schrat, falls du mir nicht glaubst.


Schrat ist doch auch einer der nicht immer alles genau liest, und nur selber was außerhalb meiner Fragen schreibt, aber nicht auf alles was ich von ihm wissen möchte, antworten würde.

Zitat
Deine Störmanöver sind recht auffällig, kaum das ich auf einen wunderbaren Artikel von M. Kotulla hinweise, in dem er deutlich macht, dass in den Langzeitvorstellungen der Geologie die Evolution zutage tritt und diese die Grundlage chronostratigraphischer Betrachtungen liefert, platzt du dazwischen und behauptest störrisch im immer gleichem Muster, die sei nicht relevant, weil nicht heilsnotwendig.


Was hat normale Meinung zu deinen Aussagen mit Störmanöver zu tun?
Darf ich hier keine eigene Meinung dazu haben?

1) Du hast nicht nachgewiesen, dass egal ob du so, ich anders die Länge der Schöpfungstage verstehen, das mit irgendwas einem von UNS hindern würde, selig zu werden. Fürs Rettung ist das doch irrelevant! Wenn JESUS zum Gericht kommt wird Er niemanden fragen, ob er die Länge der Schöpfungstage richtig verstanden hat! Denn das ist dann irrelevant! Du hast nie das Gegenteil davon nachweisen können.
2) Das ist eine PAUSCHALE und damit falsche Meinung so zu behaupten, dass man ohne der Evolution und sonstigen Wissenschaften alleine aus der Bibel .. nicht darauf käme, dass die Schöpfungstage längere Zeitperioden wären als unsere buchst. Tage.
Hier einfach pauschal nur die Evolution als Grund immer wieder vorzuschieben, entbehrt der Sachlichkeit.

Zitat
Dabei geht es doch gar nicht darum, ob dies heilsnotwendig ist.


Selbstverständlich bei eurem Auftritt geht es durchaus darum.
Es würde dann m. E. nicht so sehr darum gehen, wenn darüber nur ein normaler Meinungsaustausch gäbe, ohne wen dabei schlecht wegen seiner anderslautenden Ansicht dazu als eure, zu kritisieren, bzw. dazu ihn in seiner christlichen Freiheit zu beschneiden.
Wieso ausgerechnet solche zweitrangige Dinge kann man nicht einfach so offen lassen als jedes seine Meinung die jeder dann mit seinem eigenen ehrlichen Gewissen vor GOTT vertritt? Wieso wird gleich daraus ein Problem gemacht und einem was unterstellt oder gar nicht selten (allg.) das Christsein abgesprochen?

Zitat
…in diesem Sinne kann man mit Fug und Recht sagen, die Wahrheit ist heilsnotwendig.


Wenn ALLE Wahrheit heilsnotwendig wäre, dann würde NIEMAND ewiges Leben ererben!
Denn auch NIEMAND von uns kennt nur die absolute Wahrheit von allem!
Daher nichts ist so wichtig, wie nur wirklich heilsnotwendige Dinge die das wahre Leben bedeuten!

Zitat
Wahrheit oder Lüge ist auch keine Frage der persönlichen Gewissensverantwortung, wenn doch die schlichte Wahrheit schon in der Bibel in den ersten Versen nachzulesen ist.


Ist immer Wortwörtlichkeit diese schlichte Wahrheit?
Wenn du das meinen solltest, dann irrst du dich sehr, mein lieber Freund.

Zitat
Wer angebliche Widersprüche oder Paradoxien der Schöpfungsgeschichte erzeugen möchte, der ist mit Sicherheit nicht an der Wahrheit interessiert, sondern möchte sein Weltbild in der Bibel wiederfinden.


Es geht nicht um die Schöpfungsgeschichte der Bibel, sondern um dessen vorgebrachte Interpretation durch Dritte! Und wenn diese Interpretation mehr Fragen und Unlogik hervorbringt als diese zu lösen, dann muss man sein persönliches Gewissen vor GOTT, dem Gewissen anderer Menschen unterstellen? (1.Kor 10:29b)

Zitat
Es gibt nur zwei Möglichkeiten, entweder die Bibel ist von Gott inpiriert oder sie ist es nicht.


Nach meiner Überzeugung: Sie ist es!

Zitat
Ist sie es, dann stimmt auch das, was mit einfachen Worten und klar verständlich aussgesagt wird: Im Anfang erschuf Gott Himmel und die Erde!


Ja, es stimmt alles!
Aber nicht alles, was so manche Leute daraus machen. Darum geht es.
Und das ist eben ganz was anders.

Zitat
Und wie wir erfahren in 6 Tagen plus einem buchstäblichem Ruhetag, so wie es als Ordnungsmuster dem Menschen mitgegeben wurde.


Tage GOTTES sind andere als menschliche Tage.
Die sechs Schöpfungstage sollen aber dem Menschen andeuten, dass der Mensch sechs Tage arbeiten soll, aber am siebenten soll er ruhen, weil das ein Tag für JEHOVA ist!
Und „ruhen“ ist doch hier auch ganz was anderes bei GOTT als bei Menschen!
Auch der Sabbat ist was anderes. Denn JEHOVA hält doch nicht buchstäblich Sabbat am jeden siebenten Tag gemäß der Drehung der Erde um die Sonne aus der Perspektive von „fruchtbaren Halbmond“ oder Jerusalem aus!
Denkt doch mal bitte nach und macht nicht JEHOVA zu einen unseresgleichen, weil das ist eher hier das Problem!

Zitat
Da gibt es nichts zu deuteln oder umzubiegen.


Aber ihr tut das leider. Genauso wie die Jünger JESU auf Joh 6!

Zitat
Wer das trotzdem macht, der soll mir nicht mit heilsnotwendigen Dingen kommen, denn wie soll ich mich mit jemanden darüber austauschen, der nicht mal die simple Wahrheit einer buchstäblichen Schöpfungswoche anerkennen kann?


Aufgrund von was soll ich das anerkennen was DU darunter verstehst, ohne dass auf meine Argumente wirklich biblisch eingegangen wird?

Zitat
Wer schon glaubensmäßig an der Schöpfungswoche scheitert, der weiß auch nichts über Heilsnotwendigkeit. Da bin ich mehr als mißtrauisch.


Hast du wirklich Grund dazu?

Gruß


"Und dies ist das Zeugnis: dass GOTT uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in Seinem SOHN.
Wer den SOHN hat, hat das (wahre) Leben; wer den SOHN GOTTES nicht hat, hat das (wahre) Leben nicht.
"
1. Johannes 5:11,12.

 
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RE: Die Wahrheit ist immer wichtig, aber nicht immer Heilsnotwendig

#62 von Jurek , 10.11.2016 20:08

Hallo Hervé

Zitat
Dabei hat der liebe Jurek meines Wissens bisher nicht erklärt, was genau er unter dem "Heil" versteht - und auch nicht biblisch belegen konnte, wo er in diesen Zustand zu leben hofft...


„Heil“ bedeutet „Rettung“.
Im sog. „dritten Reich“ haben sich Menschen die Rettung von einer Person erhofft…
Christen sehen die Rettung in JESUS CHRISTUS.

Und ich schrieb schon, dass Christen wurden von CHRISTUS zu sich nach Hause eingeladen, in VATERS Wohnungen, wo sie dann empor entrückt werden.

Aber so nebenbei … hat du ja mir geschrieben, dass die himmlische Hoffnung falsch ist, weshalb ich dich bat mir das zu erklären, warum.
Und das hast du bis jetzt nicht gemacht, auch wenn ich durch Verlinkung dich auf das dort schon diskutierte Thema dazu aufmerksam machte.
Es ist wert sich mal anzusehen, was bis jetzt dazu geschrieben wurde.

Gruß


"Und dies ist das Zeugnis: dass GOTT uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in Seinem SOHN.
Wer den SOHN hat, hat das (wahre) Leben; wer den SOHN GOTTES nicht hat, hat das (wahre) Leben nicht.
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RE: Die Wahrheit ist immer wichtig, aber nicht immer Heilsnotwendig

#63 von Jurek , 10.11.2016 20:16

Hallo Schrat

Zitat
wenn Jurek ein Argument nicht widerlegen kann bzw. mit einem Argument eigentlich widerlegt ist, dann kommt prompt: "Ist nicht so wichtig".


Was hat das eine mit dem anderen zu tun?
Ist Länge der Schöpfungstage Heilswichtig? = JA oder NEIN?
Und widerlegt wird nicht etwas, indem man keine Fragen wirklich beantwortet und sich mit anderen beschäftigt, ob er alles wirklich verstanden hat.

Zitat
Epheser 4:25
25 Darum leget die Lüge ab und redet die Wahrheit, ein jeder mit seinem Nächsten, denn wir sind untereinander Glieder.


Und du redest und schreibst IMMER nur die Wahrheit mit deinem Nächsten?

Zitat
Und um die Wahrheit zu reden, muß man manchmal nachforschen und darf die Augen nicht vor den Fakten (der Wahrheit) verschließen.


Und warum forscht du dann nicht nach, um klare und verständliche Antworten mir zu meinen Aussagen und Argumenten zu geben, sondern übergehst du diese vielfach?

Zitat
Das schließt aus: ".... ist nicht so wichtig...." Die Wahrheit ist immer wichtig, weil der Widersache rund seine Diener garantiert jede Lüge für ihre Zwecke
gebrauchen können.


Aber meine bitte nicht, dass du nur die Wahrheit und nichts als die reinste Wahrheit vertrittst, weil dann wärst du nach JESUS der einziger Mensch auf der Erde, der das tun könnte. Aber das glaube ich nicht.

Gruß


"Und dies ist das Zeugnis: dass GOTT uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in Seinem SOHN.
Wer den SOHN hat, hat das (wahre) Leben; wer den SOHN GOTTES nicht hat, hat das (wahre) Leben nicht.
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RE: Die Wahrheit ist immer wichtig, aber nicht immer Heilsnotwendig

#64 von Topas , 11.11.2016 03:39

Zitat von Jurek im Beitrag #63

Aber meine bitte nicht, dass du nur die Wahrheit und nichts als die reinste Wahrheit vertrittst, weil dann wärst du nach JESUS der einziger Mensch auf der Erde, der das tun könnte. Aber das glaube ich nicht.

Gruß



Würdest du Jesu Worten glauben?


Zitat
Genesis im Neuen Testament

Jesus Christus selber bestätigt indirekt die Erschaffung des Menschen, wie sie in den ersten beiden Kapiteln der Bibel (1. Mose 1 und 2) geschildert wird. In einer seiner Auseinandersetzungen mit den religiösen Führern seiner Zeit geht es um die Frage der Ehe und Ehescheidung. Bemerkenswerterweise begründet Jesus seine Antwort damit, dass er auf den Ursprung verweist, wie Gott den Menschen am Anfang gemacht hat. Im Matthäusevangelium ist dieses Gespräch überliefert:

„Da traten Pharisäer an ihn heran, die ihn auf die Probe stellen wollten, und legten ihm die Frage vor: Darf man seine Frau aus jedem beliebigen Grund entlassen (oder: sich von seiner Frau scheiden)? Er gab ihnen zur Antwort: Habt ihr nicht gelesen (1. Mos. 1,27), dass der Schöpfer die Menschen von Anfang an als Mann und Frau geschaffen und gesagt hat (1. Mos. 2,24): ‘Darum wird ein Mann seinen Vater und seine Mutter verlassen und an seiner Frau hangen, und die beiden werden e i n Fleisch sein’? Also sind sie nicht mehr zwei, sondern e i n Fleisch. Was somit Gott zusammengefügt hat, das soll der Mensch nicht scheiden.

Sie entgegneten ihm: Warum hat denn Mose geboten (5. Mos. 24,1), der Frau einen Scheidebrief auszustellen und sie dann zu entlassen? Er antwortete ihnen: Mose hat euch (nur) mit Rücksicht auf eure Herzenshärte gestattet, eure Frauen zu entlassen (oder: euch von euren Frauen zu scheiden); aber von Anfang an ist es nicht so gewesen“ (Mt. 19,3-8; nach Menge).

Für Jesus sind die Dinge so real geschehen, wie sie im biblischen Schöpfungsbericht und in der Paradieseserzählung geschildert werden. Sein Hinweis, dass „von Anfang an“ noch keine Scheidung gestattet war, schließt ein, dass die Menschen ursprünglich keine „Herzenshärte“ hatten. Damit steht hinter der Antwort Jesu unausgesprochen ein Bruch in der Menschheitsgeschichte, durch den die Menschen hartherzig wurden – eine Anspielung auf den real geschehenen Sündenfall.

Auch auf den Brudermord (Geschichte von Kain und Abel) wird im Neuen Testament Bezug genommen (Mt. 23,35; Hebr. 11,4; 12,24) und zwar wieder so, dass ein wirkliches Ereignis vorausgesetzt wird. Das gilt ebenfalls für die Sintflut: Wieder ist es Jesus Christus selber, der die Zeit vor der Sintflut mit der Zeit vor seinem Wiederkommen vergleicht (Mt 24,37-39; zum Ganzen vgl. Baum 2002).

Aus Genesisnet:Die biblische Urgeschichte - wirkliche Geschichte

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RE: Die Wahrheit ist immer wichtig, aber nicht immer Heilsnotwendig

#65 von Jurek , 11.11.2016 04:12

Hallo Topas,

Ich wiederhole:
Es geht nicht um die Schöpfungsgeschichte der Bibel, sondern um dessen vorgebrachte Interpretation durch Dritte! Und wenn diese Interpretation mehr Fragen und Unlogik hervorbringt als diese zu lösen, dann muss man sein persönliches Gewissen vor GOTT, dem Gewissen anderer Menschen unterstellen? (1.Kor 10:29b)

Natürlich glaube ich auch alles was JESUS sagte! Aber nicht alles was Er sagte, ist wortwörtlich so zu verstehen, wie du es verstehst.
Schöpfung GOTTES ist für mich Realität. Aber da wird oft mehr da rein getan / interpretiert / ergänzt, als wirklich aus der Bibel im Gesamtkontext hervorgeht.
Doch übrigens JESUS: Der hat viel mehr gesagt. Und von dem was Er alles so sagte, was war Ihn wirklich wichtig uns zu sagen? (Das Hauptthema im Auftrag JEHOVAS - welches?).
Man sollte sich verhältnismäßig nicht übermäßig mit unwesentlichen Dingen beschäftigen, die von wesentlichen ablenken. Laut der NWÜ steht in Phi 1:10:
damit ihr euch der wichtigeren Dinge vergewissern mögt, um bis zum Tag Christi lauter zu sein und nicht andere zum Straucheln zu bringen(Unterstreichung von mir).
Länge der Schöpfungstage gehört nicht dazu!

Erkläre mir mal das bitte, was für JESUS das wesentliche war?
Weil das was Ihn wichtig war, sollte uns auch wichtig sein. (Primär auf alle Fälle! Was sich dann zeigt, wie oft man sich mit was beschäftigt).

Gruß


"Und dies ist das Zeugnis: dass GOTT uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in Seinem SOHN.
Wer den SOHN hat, hat das (wahre) Leben; wer den SOHN GOTTES nicht hat, hat das (wahre) Leben nicht.
"
1. Johannes 5:11,12.

 
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zuletzt bearbeitet 11.11.2016 | Top

Wahrheit bleibt Wahrheit und bleibt ein Wert an sich

#66 von Topas , 11.11.2016 07:09

Jurek,

du brauchst den Schöpfungsbericht nicht zu interpretieren, lesen reicht. Zweifel kommen durch Unglauben. Dieser Unglauben erzeugt dann die Fragen und deine empfundene Unlogik. Es befriedigt dich nicht und du suchst nach Antworten, die dir besser gefallen und mit deinem Weltbild besser zusammenpassen. Diese Antworten findest du vorgeblich in der von Evolution durchtränkten Wissenschaft. Da du sie wissensmäßig nicht selber durchdringen kannst, mußt du sie so übernehmen, wie sie dir präsentiert werden, als eine neue naturalistische Interpretation der Schöpfung. Mittlerweile erscheint es dir, als sei das die einzig richtige Erklärung und meinst, selbst die langen Zeiträume würdest du aus der Bibel ablesen können, auch wenn sie objektiv gar nicht darin vorkommen. Das nennt man verinnerlichen von Denkmustern, du betrachtest und beurteilst alles durch diese neue Brille, die dir so gut gefällt. Bibel-Interpretation mit den Augen eines Naturalismus. Das ist leider die neue Disziplin, die bei 'Christen' so beliebt geworden ist. Schließlich muß man die Bibel modern und aus heutiger Sicht auslegen. Ja, da kann man nur gratulieren: Reingefallen!
Und ich bin absolut sicher, wer sich schon bei der Schöpfung derart unreflektiert den falschen Annahmen hingibt, wird auch bei einem Verständnis der 'heilswichtigen Dingen', was immer das für dich sein soll, versagen. Deine ständige Ansage 'kümmert euch nicht darum was Gott gesagt hat und niederschreiben lassen, es gibt wichtigere Dinge', ist klassisches Zeugnis einer fehlgeleiteten Denkweise. 'Mitnichten werdet ihr Sterben, ihr werdet sein wie Gott' klingt auch in dem Satz durch 'Mitnichten war es so wie es geschrieben wurde, ihr werdet es besser wissen'. Gott wird zum Lügner gestempelt und der Mensch erhebt sich, um Gott zu berichtigen. Nein, danke, das ist keine Basis für einen geistigen Austausch, da sollte man schon vorsichtig sein, welchen Ideen man sich aussetzen möchte.

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RE: Wahrheit bleibt Wahrheit und bleibt ein Wert an sich

#67 von Schrat , 11.11.2016 08:31

Lieber Topas,

ich freue mich in Dir und auch in Herve in dieser Sache Gesinnungsgenossen gefunden zu haben! Denn das war für mich die große Enttäuschung über die evangelische Kirche vor 47 Jahren, daß diese anfing am 1. Buch Mose rumzudoktorn. Und dasselbe dann von der WTG vor einiger Zeit. Als ich die WTG kennenlernte und ZJ wurde, muß ich in diesr Sache wohl etwas abgestumpft gewesen sein, daß ich deren auch damals schon falschen Erklärungen zu den Tagen in der Genesis nicht wahrgenommen habe.

Das ist mir erst aufgefallen, als ich mir Literatur der wirklichen (Kurzzeit)-Kreationisten besorgt habe.

Schon damals hatte die WTG diese vom Kontext her unsinnige Erklärung, daß "ein Tag" in der Bibel ja auch einen längeren Zeitraum bedeuen könne. Das ist zwar grundsätzlich richtig, trifft aber wie gesagt vom Kontext her nicht auf die Schöpfungstage zu. Aber leider hält Jurek an dieser falschen Erklärung fest.

Gruß
vom Schrat


Die Wahrheit hat den Irrtum nicht zu fürchten, wohl aber der Irrtum die Wahrheit (Raymond Franz)

 
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RE: Wahrheit bleibt Wahrheit und bleibt ein Wert an sich

#68 von Topas , 11.11.2016 11:29

Hallo Schrat,

ich denke mal, viele wissen nicht, ja ahnen nicht einmal, dass in den postulierten langen Zeiträumen eine evolutionäre Entwicklungsidee steckt, die der chronologischen Abfolge das theoretische Gerüst liefert. Mit der Zuversicht einer Gewissheit blöken die Schafe nach einer Weile alle dasgleiche und merken nicht, wie ihre Leithammel vom Weg abgekommen sind. Sogar etliche Zeugen Jehovas (andere erst recht) distanzieren sich mittlerweile mit der nötigen Entrüstung von den Kurzzeitkreationisten. Wenn Argumente nicht funktionieren, versuchen sie sie lächerlich zu machen und als naiv hinzustellen. Oder gar für gefährliche Fundamentalisten zu halten. Schon das Wort 'Fundmentalist' soll Entsetzen und auslösen und mitunter darf auch die Anspielung auf andere Arten Fundamentalismus nicht fehlen und das allgemeine Fazit lautet, Kurzzeitkreationisten sind unmöglich. Ja, die Wahrheit hat es schwer, selbst oder gerade unter Christen.

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Nicht jede Wahrheit ist lebenswichtig! Bitte Prioritäten setzen um sich nicht abzulenken!

#69 von Jurek , 12.11.2016 08:18

Hallo Topas,

Zitat
Dieser Unglauben erzeugt dann die Fragen und deine empfundene Unlogik.


Wenn du was weißt und ich nicht, und wenn das was ich meine zu wissen nur meine empfundene Unlogik ist, dann warum gehst du auf diese Unlogik nicht ein und erklärst erst mit nachvollziehbaren Logik das Ganze?
(Christen wären verpflichtet anderen zu helfen).

Zitat
Es befriedigt dich nicht und du suchst nach Antworten, die dir besser gefallen und mit deinem Weltbild besser zusammenpassen.


??? Denn wenn es nur darum geht was einem selber besser gefällt und das nur mit eigenem Weltbild (welches?) betrachtet, wie das besser zusammenpasst, dann kann da m. E. was nicht stimmen.
Besser: Möglichst objektiv gehaltene Betrachtung (also nicht auf irgendwelche Vorlieben orientiert) entbehrt dem was du hier vorgibst, was m. E. eine voreingenommene Sichtweise wäre, die nicht mein Ding ist.
Ich stoße deshalb durchaus oft auf Unverständnis (JESUS ist nicht anders ergangen), weil ich auch nicht mit der Masse schwimme sondern mal was auch ganz anders sehe, wenn ich davon überzeugt bin.
Also meine Vorliebe ist Liebe zur Wahrheit, und nicht irgendeine Geschmacksrichtung.
Mir wäre egal ob z. B. NUR die „ZJ“ die Trinität ablehnen aber ALLE anderen das lehren würden. Ich schwimme eben nicht mit Masse, sondern mit dem, wovon ich überzeugt bin.
Bin aber offen für gemeinsame sachliche Untersuchung solcher Sachen, wo ich – wenn das andere mich überzeugt – dann auch meine Meinung ändere. Nicht aber, wenn das Vorgebrachte mich nicht überzeugt, weil das sehr oberflächlich ist und mehr Fragen als Antworten bietet. Dann klarerweise bin ich dafür nicht zu haben.
Am Beispiel von „ZJ“ sieht man das gut bei mir, dass ich das eine beibehalten hatte was ich von denen gelernt habe (obwohl quasi „Allerwelt“ das ablehnt), während das andere tue ich ablehnen.
Was soll bitterschön daran falsch sein, das erklärst du überhaupt nicht. Wieso auch, wenn du das so eben nicht siehst, wie es ist, weil du mir nicht glaubst was ich aus erster Hand dir schreibe?

Zitat
Diese Antworten findest du vorgeblich in der von Evolution durchtränkten Wissenschaft.


So ist das aber nicht.
Diese Antworten finde ich in der Bibel und auch in Wissenschaft.
Da die Bibel Wahrheiten enthält, ist es doch logisch, dass sie auch mit Wissenschaften übereinstimmt, und nicht ausschließlich alleine im Abseits steht.
Ich passe eben nicht die Bibel der Wissenschaft an, sondern ich meine, dass man alles muss im Kontext betrachten. Denn auch bei Wissenschaft nehme ich auch nur das an, was ich entweder als richtig erkenne (da empirisch nachgewiesen), oder als plausibel, was konform auch mit Bibel übereinstimmt, wie ich sie eben verstehe.
Was soll bitterschön daran falsch sein?
Kannst du für dich was viel besseres beanspruchen? Was?

Zitat
Da du sie wissensmäßig nicht selber durchdringen kannst, mußt du sie so übernehmen, wie sie dir präsentiert werden, als eine neue naturalistische Interpretation der Schöpfung.


Das erste stimmt, das zweite kaum.
Allein schon deswegen stimmt das so nicht, weil ich keine sehr konkreten Vorstellungen von genauen Abläufen der Schöpfung habe, zumal für mich persönlich ist das auch nicht entscheidend! Denn wieso auch?
Für mich reicht es die einfache Sache: „Am Anfang schuf GOTT Himmel und Erde“. Auch die Pflanzen, Tiere und Menschen. Das REICHT MIR, auch wenn du meinst dass das nicht ausreichend ist.
Ich tue da nicht rumspekulieren wie einst die „ZJ“ die sogar meinten, dass wenn man wüsste, wie lange danach nach der Erschaffung Adams die Eva erschaffen wurde, könnte man daraus Harmagedon (ab Herbst 1975 = 6000 Jahre Menschheitsgeschichte) herausberechnen… Für was braucht man so was, wenn ich dazu eben was anderes verstehe?
Und das alles wollten sie auch der Bibel entnommen haben und als wichtig angesehen haben, sonst mangelte jemanden an Glauben wenn man da nicht mitgegangen ist!!! Und andere tun auch so ähnlich, auch viele Sachen dazu aus verschiedenen Passagen entnehmen, wo mich einfach graust davon, was da alles dort hineininterpretiert wird, die einen das, die anderen noch ganz was anderes… Und für WAS brauche ich das?!?
Wie erwähnt, mir reicht einfach das Info, dass JEHOVA GOTT der Erschaffer dieser ganzen Schöpfung ist! Und dass das „Wort“ (JESUS) schon mit dabei war, was Schrat auch wiederum kategorisch ablehnt.
Soll ich also Schrat folgen, oder darf ich mit meinem Gewissen vor GOTT und der christlichen Freiheit solche Dinge auch selber aus der Bibel erkennen?

Die einen eben so, die anderen wiederum anders, oft recht kompliziert.
Und ich mit meinem sehr einfachen Glauben dazuwischen. Und WIESO soll dieser nicht völlig ausreichend sein darüber??? Für was brauche ich mehr?
Meinst du nicht, dass auch einfache Menschen, die selber kaum schreiben noch lesen können, genauso gut gerettet werden?

Zitat
Mittlerweile erscheint es dir, als sei das die einzig richtige Erklärung und meinst, selbst die langen Zeiträume würdest du aus der Bibel ablesen können, auch wenn sie objektiv gar nicht darin vorkommen.


Weil du einen ganz anderen Zugang zur Bibel hast als ich.
Ich weiß, dass nicht alles immer wortwörtlich aufzufassen ist, besonders dann nicht, wenn der Zusammenhang mit einfachem Hausverstand mir was anderes sagt, und niemand da ist, der das sachlich und logisch widerlegen tut/kann.
Und wo soll da ein großes Problem sein, welches nur ihr daraus macht?
Aber du gehst leider eh nicht auf meine Fragen wirklich genau ein.

Zitat
Das nennt man verinnerlichen von Denkmustern, du betrachtest und beurteilst alles durch diese neue Brille, die dir so gut gefällt.


Gefallen tut mir die Wahrheit und das Überzeugtsein von einer möglichen Wahrheit.
Das wird wohl vielen anderen auch so gehen wie mir, wie ich es vermute.
Es geht also um Überzeugtsein und nicht um Gefallen an irgendwas da. Von daher wenn mich jemand von was anderem überzeugt, dann ändere ich sehr gerne meine Meinung (da ich meinem HERRN gefallen möchte), und nicht, weil MIR nur was spezielles (was die Mehrheit nachplappert) gefällt!
Das würde ich dir auch mal empfehlen so zu tun.

Zitat
Bibel-Interpretation mit den Augen eines Naturalismus.


Wenn das nur das wäre, dann wäre das m. E. falsch.
Was aber in Wirklichkeit bei mir ist: Bibel-Interpretation mit den offenen Augen für den Gesamtkontext, Unvoreingenommenheit/Objektivität, Überzeugung, Logik.
Und daran finde ich nichts falsches, auch wenn du durch deine Vorurteile das anders siehst.

Zitat
Das ist leider die neue Disziplin, die bei 'Christen' so beliebt geworden ist.


Und was hat diese „neue Disziplin“ mit mir zu tun?
Könnte nicht doch so sein, dass deine Jurek-Analyse falsch ist, weil du statt mit mir darüber, dann doch lieber über mich schreibst und sich dazu was ausdenkst, was dir dazu so vorkommt, bevor du direkt den Betreffenden das fragst, wie er das sieht?
Nun gut, das hatte ich auch schon geschrieben, aber du glaubst mir eh nicht und meinst, dass deine Analyse die richtige ist…

Zitat
Schließlich muß man die Bibel modern und aus heutiger Sicht auslegen. Ja, da kann man nur gratulieren: Reingefallen!


Reingefallen? Wenn man „aus der Bibel“ im Mittelalter herauslas, dass die Erde im Zentrum des Universums ist (woran Schrat immer noch glaubt!), dann inwiefern da reingefallen?
Denn die Bibel wird durch die gemachten Dinge bestätigt! = [url=http://www.bibleserver.com/text/ELB/Römer1:20]Römer 1:20[/quote]
Wenn ich davor irgendeine traditionelle Vorstellung dazu habe, dann tue ich sie danach erst recht kritisch untersuchen, ob die Bibel mit der Tradition übereinstimmt! Daher bin ich entschiedener Ablehner von Trinität, ewiger Feuerhölle und damit auch Unsterblichkeit (nur) der Menschenseele, obwohl aller Welt das als selbstverständlich ehrt!
Wie wäre das nach deiner Analyse Möglich, dass der Jurek so was ablehnt?
Doch was konkret soll an meiner Einstellung dazu denn falsch sein?
Sogar Schrat meint, dass JESUS am Kreuz gestorben ist, während ich zweifle das an, weil ich für mich nicht ausreichend überzeugende Infos dazu habe.

Also nix mit dem was du da dir ersonnen hast, dass ich quasi der bequemen Allerweltmeinungen lieber folgen will, o.d.g.

Aber was an meiner Einstellung dazu falsch ist, weiß ich immer noch nicht.

Zitat
Und ich bin absolut sicher, wer sich schon bei der Schöpfung derart unreflektiert den falschen Annahmen hingibt, wird auch bei einem Verständnis der 'heilswichtigen Dingen', was immer das für dich sein soll, versagen.


Wenn du hier nicht einmal genau weiß, was für mich die ‚heilswichtigen Dinge’ sind, bist du dir dessen was du hier schreibst soo sicher? Auf welcher Grundlage denn, wenn dir nach deiner Aussage der Fundament zur Beurteilung fehlt?
Kannst du es nicht so eine einfache Sache verstehen, dass es für mich ausreicht, dass GOTT der Schöpfer ist? Muss ich da über Einzelheiten spekulieren?
IHR seid es, die das eigentlich nebensächliche Thema so thematisiert, weil EUCH ist das sooo sehr wichtig.
Für mich (falls das immer noch nicht so ganz angekommen ist) gibt es wichtigere Dinge als die Länge der Schöpfungstage.

Zitat
Deine ständige Ansage 'kümmert euch nicht darum was Gott gesagt hat und niederschreiben lassen, es gibt wichtigere Dinge', ist klassisches Zeugnis einer fehlgeleiteten Denkweise.


Ich denke, dass deine Denkweise hier ist fehlgeleitet, die im Grunde von dem was du nach deinen Worten nicht einmal weiß …, ablenkst. Gerade mit solchen Gedanken, die NIEMANDEN retten werden!
Noch einmal (wie schon früher erwähnt): Wenn JESUS zum Gericht kommt, wird Er nicht fragen wie viele gute Werke du tatest, oder ob du die Länge der Schöpfungstage richtig verstehst! Damit kannst du bei Ihn nicht aufwarten!
Mit deiner Aussage zu der Länge von Schöpfungstagen, lenkst du eher von wirklich heilswichtigen Sachen ab!
Für dich wären wohl auch die langen Geschlechtsregister (weil’s ja GOTT gesagt hat!) auch Lebenswichtig, oder?
Nicht alles in der Bibel ist lebenswichtig, auch wenn diese Aussage für dich neu wäre! Vieles aber dient uns als Information und Ergänzung von Gedanken und Zusammenhängen. Aber um ewiges Leben zu ererben ist nur weniges davon wirklich wichtig, aber genau damit sollte man sich PRIMÄR beschäftigen. Und leider bist du dazu nicht zu animieren.

Zitat
'Mitnichten werdet ihr Sterben, ihr werdet sein wie Gott' klingt auch in dem Satz durch 'Mitnichten war es so wie es geschrieben wurde, ihr werdet es besser wissen'. Gott wird zum Lügner gestempelt und der Mensch erhebt sich, um Gott zu berichtigen.


Und wer tut das hier?

Zitat
Nein, danke, das ist keine Basis für einen geistigen Austausch, da sollte man schon vorsichtig sein, welchen Ideen man sich aussetzen möchte.


Und du setzt dich lieber der Ideen aus, die dich von heilswichtigen Dingen ablenken, von denen du nicht einmal weißt (nach deinen Worten), um welche es sich da überhaupt handelt?
Da solltest du sagen: „Nein, danke“, und Prioritäten setzen, das Wichtigste zuerst genauerst zu betrachten. Das wäre gut!

Gruß


"Und dies ist das Zeugnis: dass GOTT uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in Seinem SOHN.
Wer den SOHN hat, hat das (wahre) Leben; wer den SOHN GOTTES nicht hat, hat das (wahre) Leben nicht.
"
1. Johannes 5:11,12.

 
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zuletzt bearbeitet 12.11.2016 | Top

Unglaube offenbart sich

#70 von Topas , 12.11.2016 13:54

Ja, dein Unglaube, betreffend der Schöpfung, wie sie klar und deutlich in der Bibel ausgedrückt wurde, wird offenbar.

Unglaube aufgrund falscher Grundlagen und Annahmen.

Wenn der Artikel von M. Kotulla online zu lesen sein wird (dauert erfahrungsgemäß eine Weile) werde ich noch mal darauf hinweisen, damit du dich noch mal in Ruhe damit beschäftigen kannst.

Eine letzte Frage möchte ich noch stellen. Wo in der Bibel liest du von langen Zeiträumen, die Millionen von Jahren umfassen? Du behauptest ja, dies könntest du aus der Bibel ablesen.
Du wirst mir zwar nicht antworten und stattdessen Ausflüchte suchen (sei nicht heilswichtig) oder nach einer anderen Ausrede suchen, dies nicht beantworten zu müssen, aber beantworte die Frage in aller Gründlichkeit beim Nachdenken doch mal für dich persönlich. Bisher steht nur deine Behauptung im Raum, man könne die langen Zeiträume biblisch begründen. Wie sieht es damit aus oder müßtest du dann zugeben, dass die Idee der langen Zeiträume doch von außerhalb der Bibel in deine Beurteilung eingeflossen ist?


Ach ja, vielleicht doch noch eine weitere Frage: Wieso meinst du, dass deine Ansichten über heilswichtige Dinge für andere so entscheidend sein müßten? So wie du bezüglich der Schöpfung deinen eigenen Kopf vertrittst, wird es auch bei anderen Themen nicht anders sein. Es wird differieren. Und dann? Letztlich wird deine Meinung zählen, für dich jedenfalls. Es geht wohl tatsächlich weniger um Aufkklärung, sondern um Bestätigung deiner Ansicht. Wieder und immer wieder, auch wenn sich die Themen wiederholen und schon vieles gesagt wurde. Heilswichtig ist ja nicht deine Bibelinterpretation, sondern das, was in der Bibel steht. Wenn wir uns also auch ohne Jurek mit der Bibel beschäftigen, tun wir das Nötige, um zu einem Verständnis der Zusammenhänge und Aussage von Wichtigkeit zu kommen. Da mach dir mal keine Sorgen.


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Viele Fragen für diejenigen, die die Schöpfung laut Genesis nicht glauben wollen

#71 von Schrat , 12.11.2016 14:23

Lieber Topas,

Jurek schrieb einmal,daß der Glaube an eine 24-Stunden-Tage-Schöpfungswoche mehr Fragen als Antworten hervorbringe. Abesehen, daß man, wenn man die entsprechende Motivation dazu hat, natürlich alles "in Frage stellen" kann, wirft der Glaube an die angeblich Jahrtausende und Millionen oder sogar Milliarden Jahre dauernde Schöpfung auch allerlei Fragen auf. Dr. Lothar Gaßmann, der mir seine vierteljährlich erscheinende religiöse Schrift "Der Weg" regelmäßig zusendet hat sich diesem Thema auch einmal gewidmet und die wesentlichen Fragen, die sich bei einer An nahme einer "Langzeitschöpfung" bzw. Evolution ergeben mal zusammengefaßt. Ich will nicht alles einstellen, nur die Überschriften:

Unter der Überschrift "Belege für eine junge Erde":
Von Dr. Russell Humphreys

1. Glaxien wickeln sich zu schnell auf
2. Kometen zerfallen zu schnell
3. Nicht genug Schlamm auf dem Meeresgrund
4. Nicht genug Natrium im Meer
5. Das Magnetfeld der Erde zerfällt zu schnell
6. Viele Schichten sind zu stark gebogen
7. Sandstein-Einschlüsse verkürzen die geologischen "Zeitalter"
8. Radioaktivität von Fossilien lässt geologische 2Zeitalter" auf wenige Jahre schrumpfen
9. Zeitproblem von Helium in Zirkonen
10. Nicht genug Skelette aus der Steinzeit
11. Die Landwirtschaft beginnt zu spät
12. Die Geschichte ist zu kurz
13. Der allgegenwärtige Kohlenstoff-14
14. Blutgefäße, Blutzellen und konserviertes Häm bei Dinosauriern
15. DNS zerfällt zu schnell
16. Zu wenige Supernova-Reste

Wenn ich von einer Erd- und Kosmosgeschichte (vgl. 2. Mose 20) von ca 6000 Jahren ausgehe, ergeben sich mit den obigen Fakten keine Probleme, wenn ich von Millionen weit darüber hinausgehenden Zeiträumen ausgehe, muß ich überall 3 Fragezeichen anfügen!

Gruß
vom Schrat


Die Wahrheit hat den Irrtum nicht zu fürchten, wohl aber der Irrtum die Wahrheit (Raymond Franz)

 
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Viele Fragen derjenigen, die keine Antworten auf gestellte Fragen bekommen

#72 von Jurek , 12.11.2016 17:03

Hallo Topas,

Zitat
Ja, dein Unglaube, betreffend der Schöpfung, wie sie klar und deutlich in der Bibel ausgedrückt wurde, wird offenbar.


So? Wodurch denn? Nur weil ich deine Ansicht von 24-Std-Schöpfungstagen aus meinem Verständnis der Bibel nicht befürworte?
Oder meinst du im ernst, dass ich deswegen, weil ich persönlich die 24-Std-Schöpfungstage nicht als biblisch verstehe, deswegen werde ich Harmagedon nicht überleben? JA oder NEIN?

Zitat
Unglaube aufgrund falscher Grundlagen und Annahmen.


Das ist doch kein Unglaube, wenn wer anderer in manchen Punkten die Bibel anders versteht als du.
Du solltest bedenken, dass auch du die Bibel nicht immer nur richtig verstehst (wie auch kein anderer Mensch). Das sollte eigentlich dir bekannt sein.

Zitat
Wenn der Artikel von M. Kotulla online zu lesen sein wird (dauert erfahrungsgemäß eine Weile) werde ich noch mal darauf hinweisen, damit du dich noch mal in Ruhe damit beschäftigen kannst.


Ich beschäftige mich lieber mit der Bibel als rein unpersönlich mit Kotulla, den ich dazu nichts fragen kann. Zumal du darauf eh nicht eingehen willst. Also welche Basis bietest du da wirklich dazu, um meine Meinung zu ändern? Denn dazu bedarf es sachlichen Disputs.

Zitat
Eine letzte Frage möchte ich noch stellen. Wo in der Bibel liest du von langen Zeiträumen, die Millionen von Jahren umfassen?


Und meine Frage darauf ist: Ich weiß nicht in Bezug auf was du dieses Zeitraum anwendest und wo liest du aus meinen Beiträgen, dass es sich dabei um Millionen von Jahren handelt?
Hast du immer noch nicht verstanden, dass MIR geht es jedenfalls darum, dass die Schöpfung des gesamten Universums mit all drum und dran (inkl. Austreibung aus dem Paradies), eine unbestimmte Zeit auf die es hier nicht ankommt, aber LÄNGER als nur ca. 50 unsere Stunden dauerte!?
Und das habe ich unter dem passenden Thema mit Argumenten aus der Bibel begründet, warum ich davon überzeugt bin.

Zitat
Du behauptest ja, dies könntest du aus der Bibel ablesen.


Nein, nirgendwo habe ich behauptet, dass ich aus der Bibel herauslesen kann, dass die …?… (was meinst du konkret?) Millionen von Jahren umfassen.
Besser wäre es, wenn du mich zitieren würdest, auf was du dich da beziehst, als dann nur zu behaupten, dass ich da was behaupte.
Klar dass nachher Unstimmigkeiten kommen.

Zitat
Du wirst mir zwar nicht antworten und stattdessen Ausflüchte suchen (sei nicht heilswichtig) oder nach einer anderen Ausrede suchen, dies nicht beantworten zu müssen, aber beantworte die Frage in aller Gründlichkeit beim Nachdenken doch mal für dich persönlich.


Ich bin doch nicht du, dass ich dir nicht antworten würde!
Aber irgendwelche Aussagen die einfach aus der Luft gegriffen sind, und die vielleicht mal wann im Kontext vielleicht auch anders gemeint waren (keine Ahnung woher du das her hast), entbehren der MÖGLICHKEIT (hat also absolut nichts mit Ausflüchten was zu tun! So als ob ich das wüsste was du meinst!) dir gründlich was zu beantworten, was du nicht einmal kontextuell präzisierst.

Zitat
Bisher steht nur deine Behauptung im Raum, man könne die langen Zeiträume biblisch begründen.


Natürlich kann man die Längere Zeiträume für die Schöpfungstage biblisch begründen, was ich auch schon getan habe. Darüber hinaus habe ich dir angeboten, WENN du willig wärest mit mir genauere Betrachtung von biblischen Aussagen zu machen und darüber wirklich unvoreingenommen nachzusinnen, dann könnten wir das Punk für Punkt besprechen und sich dazu austauschen.
Aber du hast dazu auch keinen Willen signalisiert.

Zitat
Wie sieht es damit aus oder müßtest du dann zugeben, dass die Idee der langen Zeiträume doch von außerhalb der Bibel in deine Beurteilung eingeflossen ist?


Dazu wiederhole ich mich schon mühlenartig: Nein, keine Idee der langen Zeiträume ist primär von außerhalb der Bibel in meine Beurteilung eingeflossen, sondern beim Bibellesen braucht man die Leistung des HG und auch etwas Hausverstand, welchen GOTT uns geschenkt hat. Dann weiß man (zumind. ich für mich), ob was so wortwörtlich oder in übertragenen Sinn gemeint ist.
Ich weiß das also für MICH, und du weiß was anderes für DICH! (Vgl. 1.Kor 8)
Der Unterschied ist faktisch nicht relevant für unser Heil! Da werden wir unterschiedlich dazu vom HERRN beurteilt werden.

Zitat
Ach ja, vielleicht doch noch eine weitere Frage: Wieso meinst du, dass deine Ansichten über heilswichtige Dinge für andere so entscheidend sein müßten?


Weil in deiner Frage schon die Antwort ist!
Das Wort „Heil“ steht in diesem Zusammenhang mit dem Wort „Rettung“. Und mir geht es primär um biblische (nicht meine) Lehren, aufgrund dessen man erfahren kann, was nötig ist um gerettet zu werden. Ist das so schwer zu verstehen?
Und was das Thema Gerettetsein betrifft, so ist das natürlich schon sehr entscheidend! Das entscheidendste überhaupt! Was soll wichtiger für den Menschen sein als das?
Darauf hast du mir keine Antwort gegeben, ich dir schon.

Zitat
So wie du bezüglich der Schöpfung deinen eigenen Kopf vertrittst, wird es auch bei anderen Themen nicht anders sein.


„Eigenen Kopf“? Das ist nicht richtig! Denn ich schrieb ja, dass du deine Meinung dazu hast, und ich meine. Und ich tue niemanden was aufdrängen, weil es einfach nicht wirklich wichtig ist! Aber ich bin nicht Sklave von Menschen, um denen blind zu folgen, wider meinen Gewissen und Verantwortung vor GOTT! (1.Kor 10:29; Jak 4:17)
Ich vertrete meine pers. Überzeugung, ohne diese bei solchen Nebensächlichkeiten wem was zu gebieten oder so. Wenn du wenigstens etwas mehr ernsthaftes Interesse an wirklich wichtigen Punkten der Bibel hättest, dann würdest du dich eingehender darüber austauschen wollen, wenn es um dein ewiges Leben geht! (Spr 2). Aber nicht bei Länge der Schöpfungstage!

Zitat
Es wird differieren. Und dann?


Was „und dann?“? Wir sind nicht bei den „ZJ“, wo man keine andere Meinung haben darf als nur die die von dem angeblichen „Kanal“ vorgegeben wird und diese MUSS man dann annehmen.
Wenn du gelesen und darüber bitte nachgedacht hättest was 1.Kor 8 dazu aussagt und etliche andere Bibelstellen (z. B. Phil 3:15), dann würdest du wissen, dass man in manchen solchen unwesentlichen Punkten auch unterschiedlicher Meinung sein darf.

Man kann Einheit bilden trotz der verschiedenen Vielfalt und trotz auch der Meinungsunterschiede in nicht den heilswichtigen Dingen.
Das ist für Leute bei den „ZJ“ unbekannt, was sie als Abtrünnigkeit gegenüber „Jehova“ bezeichnen (faktisch aber gegenüber der wechselnden Meinung des selbsternannten „Kanals“.

Zitat
Letztlich wird deine Meinung zählen, für dich jedenfalls.


Wenn sie anders ist als deine, und jeder von uns von dieser überzeugt ist, dann natürlich die für mich, und deine für dich. Und? Tut sich dann am Ende nicht jeder (nicht kollektiv, sondern) für sich selbst mit seinem Gewissen vor CHRISTUS verantworten? (Röm 14:12)
Nix mit Wachtturm-Dogmatik, dass nur wer in der WT-Organisation ist und als alles-Ja-Sager mitzieht, kann gerettet werden! (vgl. 1.Kor 12:18,19)
GOTT bestimmt alles.

Zitat
Es geht wohl tatsächlich weniger um Aufkklärung, sondern um Bestätigung deiner Ansicht.


Ja, so sieht das aus, aus deiner Sicht. Doch das sei mir fern! Ich bin kein Egoist oder Besserwisser! Aber ich möchte meiner Verantwortung GOTT gegenüber auch hier nachkommen, das heilswichtige Evangelium allen zu verkünden, weil ich ein Schuldner vor GOTT und Menschen bin. Aber das wirst du vielleicht dann gar nicht wirklich verstehen oder wieder nur falsch. Jedenfalls wichtig ist, dass wir uns mehr Gedanken über wirklich wichtige Dinge machen als zu unserer Erlösung völlig irrelevante Dinge in Endlosdiskussionen als fundamentalwichtig zu bezeichnen.

Zitat
Wieder und immer wieder, auch wenn sich die Themen wiederholen und schon vieles gesagt wurde.


Aber was nützt das, wenn du immer noch nicht verstehst was ich wirklich möchte, wie deine Aussagen hier bestätigen?

Zitat
Heilswichtig ist ja nicht deine Bibelinterpretation, sondern das, was in der Bibel steht.


Und was steht in der Bibel heilswichtiges? Das möchtest du mir leider nicht mitteilen, was du meinst, aufgrund von was genau (bzw. auch aufgrund von welcher Erkenntnis) wir gerettet werden?

Zitat
Wenn wir uns also auch ohne Jurek mit der Bibel beschäftigen, tun wir das Nötige, um zu einem Verständnis der Zusammenhänge und Aussage von Wichtigkeit zu kommen. Da mach dir mal keine Sorgen.


Da mache ich mir aber doch Sorgen, weil ihr zeigt nicht einmal (als ob das Geheimnis wäre), was ihr wirklich NÖTIGES tut, was euch eines Tages rettet. Das scheint euch unwichtig?

Gruß


"Und dies ist das Zeugnis: dass GOTT uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in Seinem SOHN.
Wer den SOHN hat, hat das (wahre) Leben; wer den SOHN GOTTES nicht hat, hat das (wahre) Leben nicht.
"
1. Johannes 5:11,12.

 
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RE: Viele Fragen derjenigen, die keine Antworten auf gestellte Fragen bekommen

#73 von Topas , 13.11.2016 07:09

Zitat von Schrat im Beitrag #71
Lieber Topas,

Jurek schrieb einmal,daß der Glaube an eine 24-Stunden-Tage-Schöpfungswoche mehr Fragen als Antworten hervorbringe. Abesehen, daß man, wenn man die entsprechende Motivation dazu hat, natürlich alles "in Frage stellen" kann, wirft der Glaube an die angeblich Jahrtausende und Millionen oder sogar Milliarden Jahre dauernde Schöpfung auch allerlei Fragen auf. Dr. Lothar Gaßmann, der mir seine vierteljährlich erscheinende religiöse Schrift "Der Weg" regelmäßig zusendet hat sich diesem Thema auch einmal gewidmet und die wesentlichen Fragen, die sich bei einer An nahme einer "Langzeitschöpfung" bzw. Evolution ergeben mal zusammengefaßt. Ich will nicht alles einstellen, nur die Überschriften:

Unter der Überschrift "Belege für eine junge Erde":
Von Dr. Russell Humphreys

1. Glaxien wickeln sich zu schnell auf
2. Kometen zerfallen zu schnell
3. Nicht genug Schlamm auf dem Meeresgrund
4. Nicht genug Natrium im Meer
5. Das Magnetfeld der Erde zerfällt zu schnell
6. Viele Schichten sind zu stark gebogen
7. Sandstein-Einschlüsse verkürzen die geologischen "Zeitalter"
8. Radioaktivität von Fossilien lässt geologische 2Zeitalter" auf wenige Jahre schrumpfen
9. Zeitproblem von Helium in Zirkonen
10. Nicht genug Skelette aus der Steinzeit
11. Die Landwirtschaft beginnt zu spät
12. Die Geschichte ist zu kurz
13. Der allgegenwärtige Kohlenstoff-14
14. Blutgefäße, Blutzellen und konserviertes Häm bei Dinosauriern
15. DNS zerfällt zu schnell
16. Zu wenige Supernova-Reste

Wenn ich von einer Erd- und Kosmosgeschichte (vgl. 2. Mose 20) von ca 6000 Jahren ausgehe, ergeben sich mit den obigen Fakten keine Probleme, wenn ich von Millionen weit darüber hinausgehenden Zeiträumen ausgehe, muß ich überall 3 Fragezeichen anfügen!

Gruß
vom Schrat




Hallo Schrat,

ja, das wäre mal interessant alle Belege für eine junge Erde zusammenzutragen. Ich muß mal deinem Hinweis folgen und bei Humphrey nachlesen, ob er die Punkte auch begründet. Einige von denen kannte ich noch gar nicht.

Ich überlege gerade, inwieweit man darauf kommen kann, der Glaube an lange Zeiträume wäre eine Gewissensfrage. Ist eines der zehn Gebote eine Gewissensfrage? Sie stehen doch klar und eindeutig formuliert da. Ebenso ist die Schöpfungwoche absolut eindeutig wörtlich formuliert. Es gibt keinen Hinweis darauf, dass es nicht buchstäblich gemeint ist. Da gibt es keinen Ermessensspielraum, es sei denn man leugnet es ab. Ich sehe daher ebenso keinen Gewissensspielraum.
Nur eines kann richtig sein, dass andere zwangsläufig falsch. Anzunehmen Gott würde der Lüge gegenüber eine Akzeptanz entwickeln, ist eine furchtbare Fehlannahme. Sich dabei auf persönliches Erkenntnisvermögen zu berufen wird also nicht gelingen, denn es steht eindeutig da, wie und in welchem Zeitraum Gott geschaffen hat. Alles andere sind Ausflüchte und dienen letztlich dazu eine antigöttliche Lehre zu etablieren. Auf welche Seite wir uns stellen ist sicher keine Gewissensfrage, die von Gottes Nachsicht abgedeckt wird.


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zuletzt bearbeitet 13.11.2016 | Top

Viele Fragen bei langen Evolutionszeiträumen

#74 von Schrat , 13.11.2016 09:59

Lieber Topas,

ich habe mich im Nachhinein gefragt, wieso ich diese Langzeitdeutung der WTG hinsichtlich der Schöpfungstage so unbesehen übernommen habe, obwohl ja auch damals schon aufgrund des Kontextes hätte klar sein sollen, daß es sich nur um 24-Stunden-Tage gehandelt haben kann. Es hing damit zusammen, daß man das, was die "Wissenschaft" uns weismacht, als gegeben und als Wahrheit angenommen hat. Und so stellt es dann auch die WTG dar. Wenn es z.B. um die Riesen-Entfernungen und darauf aufbauend dan die Riesen-Zeiträume wegen der Lichtlaufzeiten im Universum geht, dann wird im ZJ-"Unterredungsbuch" auch darauf Bezug genommen und als unumstößliche Wahrheit hingesellt.

Und dann ist man quasi gezwungen, den eigentlich eindeutigen Aussagen in der Genesis Gewalt anzutun und das dann symbolisch umzudeuten. Und so hat man dann Erklärungen dafür gefunden, daß dort von "Abend und Morgen" die Rede ist. Ja, am Abend war die Schöpfung noch nicht so ganz deutlich, aber am Morgen war sie klar erkenntlich.....

Erst nachdem ich auch mit Hilfe der Kurzzeit-Kreationisten und derer Literatur mal den Dingen genau nachgegangen bin, inwieweit die "unumstößliche Wissenschaft" wirklich begründet ist, ist mir klar geworden, wie die Wissenschaft auch auf diesen für unumstößlich gehaltenen Gebieten irregeführt ist und irreführt. Und wie von mir in etlichen Beiträgen dargelegt, ist auch die Kosmolgie keineswegs so eindeutig und sicher, wie die meisten Menschen glauben. Da gibt es auch viel tradierten Unsinn.

Gruß
vom Schrat


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RE: Viele Fragen bei langen Evolutionszeiträumen

#75 von Topas , 13.11.2016 16:23

Hallo Schrat,

auch bei den ZJ hat das 'neuzeitliche Denken' Fuß gefasst. Bei der Wahl zwischen einer biblisch bezeugten Wirklichkeit und einem modernen Weltbild, haben sie sich für das moderne Weltbild entschieden.
Zwar noch schüchtern und verschämt, weil sie die Evolution zwar ablehnen, aber 'längere' Zeiträume für gegeben halten.
Fragt man genauer nach, können sie keine Angaben zu den längeren Zeiträumen machen.
Irgendwie meinen sie das sei schon richtig, denn eine Kurzzeit-Vorstellung würde ihren Glauben zu sehr strapazieren.
So üben auch die ZJ moderne Bibelkritik, indem sie die Schöpfung nicht als Wunder, sondern als durch Wissenschaft mess-und erklärbare Historie betrachten.
Eigentlich erstaunlich, da die ZJ auch ansonst durchaus die Wissenschaft kritisch betrachten, aber hier versagt dann doch ihre innere Haltung oder wurde aufgeweicht.


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