Allgemeine Fragen, Meinungen, Kommentare ...

#16 von Jurek , 31.05.2010 17:32

Hier kann man allerlei Fragen und Meinungen rein-stellen, ohne zu befürchten, dass sie falsch platziert wären.
Dieser Bereich ist für all diejenigen gedacht, die etwas schreiben möchten, aber sich nicht sicher sind, wo seine/ihre Aussagen am besten passen würden.

Ich begrüße den neuen Zugänger Oliver, der sich mal hier auch vorstellen kann, wenn er es mag, oder hier was schreiben kann, was ihn so beschäftigt

Liebe Grüße – Jurek


 
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RE: Allgemeine Fragen, Meinungen, Kommentare ...

#17 von Jurek , 04.07.2012 19:37

Leider hatte der Oliver aus der Brüdergemeinde keine Antworten auf meine Fragen gegeben.
Etwas anderes an Schrat:

Auszug aus dem gestrigen Tagestext der WTG:

Zitat
Gesalbte werden gesegnet werden mit der „Krone des Lebens“ im Himmel (Jak. 1:12). Christi „andere Schafe“ dürfen sich darauf freuen, von ihm zu hören: „Kommt her, die ihr von meinem Vater gesegnet worden seid, erbt das Königreich, das . . . für euch bereitet ist“ (Joh. 10:16; Mat. 25:34). w10 15. 9. 1:16, 18


Nach meiner Erkenntnis wurden die Bibelstellen eigentlich völlig falsch angewendet und die besagen nicht das, was man denen zuschreibt.
Wie verstehst du werter Schrat, als ein „ZJ“, diese Stellen in diesem Zusammenhang? Liest du noch die Tagestexte der „ZJ“?

Gruß


 
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RE: Allgemeine Fragen, Meinungen, Kommentare ...

#18 von Jurek , 01.11.2012 11:06

Hallo Schrat,

ich beziehe mich auf deine Aussagen von Gedichte
Ich überlasse den Platzt dort für geistige und erbauliche Gedichte, und möchte darüber mal hier was dir schreiben:

Zitat
Auf der anderen Seite will Gott und Christus damit sicher nicht sagen, daß wir uns selbst andauernd in den Allerwertesten treten sollten... Das würde uns sicher den inneren Frieden rauben und manche sektiererische Glaubensgemeinschaften tun ja auch alles, um deren Mitglieder ständig auf Trapp zu halten.


Was andere machen, mag nicht immer richtig sein. …
Mir gilt: Mak 13:35; 1.Kor 16:13; Eph 6:18 u. ä.

Zitat
Aber es ist schon ein ernüchternder Gedanke wie unerbittlich unsere Lebensuhr abläuft und wie die meisten Menschen, versuche ich das auch zu verdrängen. Denn andauernd an den eigenen Tod zu denken, würde mir auch den inneren Frieden rauben.


Der "Witz" der Sache ist, dass wir doch nicht wissen, wann uns sozusagen das "letzte Stündlein" schlägt. Wenn man z.B. 60 Jahre alt ist, könnte man sich halt denken (wenn man sich gesundheitlich halbwegs gut fühlt), dass noch zumindest 15 bis 25 Jahre noch bleiben… (Je älter man wird, hofft man auf mehr Jährchen).
Die Oma, die ich besuche, ist 97 geworden. Die redete aber schon seit Jahren, dass sie wohl das nächste Jahr nicht mehr erleben wird…

Was ist, wenn wir durch Unfall oder was (wo wir nicht einmal angesichts der Lebenserwartung sich Zeit nahmen sich viel zu sorgen..) schon morgen tot sind? ……
Ich meine, dass wir als Christen sollen so leben, als ob heutiger Tag unser letzter hier auf der Erde wäre (falls man als biblischorientierter Christ himmlisches Leben erwartet).

Ob man sich wegen unserem Ableben sorgt oder nicht, das Unvermeidliche trifft uns sowieso (später oder früher) alle! (Mt 6:27).
Und, wie du schreibst = "Und so wie bei Beethoven wird so manches unserer Werke unvollendet bleiben."

Aber wenn man wirklich tiefe Hoffnung auf die Auferstehung hat, dann gäbe es kein Ende (die Zeit während des Todes spielt ja eh gar keine Rolle)… Weltliche Werke mögen unvollendet bleiben, was soll's, aber geistiges Haus sollte es nicht unvollendet sein.

Von weltlichen Menschen unterscheiden sich Christen darin, dass die Christen haben eine Hoffnung auf die Auferstehung, welche sie auch in "dunklen Stunden" stützt und trägt.

In diesem Sinne alles Beste!


 
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RE: Allgemeine Fragen, Meinungen, Kommentare ...

#19 von Schrat , 28.03.2013 17:05

Lieber Jurek,

in Verbindung mit der von Dir genannten 97'jährigen muß ich immer daran denken, was meine Mutter immer von ihrer Großmutter sagte. Wenn neue Schuhe dran waren meinte sie "ach das lohnt ja nicht, ich sterbe ja sowieso bald.... Und dann hat sie noch Jahrzehnte gelebt.

Ich habe mich immer gefragt, wie es mir wohl ergehen wird, wenn ein naher Angehöriger stirbt. Vor 8 Jahren mußten wir meine Schwester zu Grabe tragen und vor 5 Jahren meine Mutter. Natürlich nimmt man sich vor, sich zusammenzureißen, aber während der Beerdigungsansprache kamen mir dann doch plötzlich die Tränen. Das kann man nicht verhindern. Aber insgesamt war ich doch erstaunt, welche Kraft mir Gott verliehen hat, welche innere Ruhe und Frieden, so daß ich diese außergewöhnliche persönliche Situation doch relativ gefaßt überstehen konnte.

Und das wird von Christen immer wieder berichtet, z.B. auch von Bonhoeffer, den die Nazis umgebracht haben. Er wußte "von guten Mächten", die ihn in dieser Zeit getragen haben und konnte so einen Frieden zum Ausdruck bringen, der alles Denken übersteigt und den die Welt nicht verstehen konnte.

Gruß
vom Schrat


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#20 von Jurek , 28.03.2013 19:43

Hallo Schrat,

ja, der fleischliche Tod ist unaufhaltsam und damit sind wir im Grunde alle konfrontiert.
In Panik zu geraten, brauchen wir es nicht, wie manche andere Menschen.
Beim Tod näheren Verwandten, die uns am Herzen liegen, da (denke ich) ist man nicht so "hartgesotten", dass nicht doch mal auch Trennen dabei fließen können. Ist ja auch ein Verlust, einen geliebten Menschen zu 'verlieren'.
GOTT natürlich gibt den Menschen, die IHN zum VATER haben, oft viel mehr Kraft und Ruhe dabei, als bei Menschen, die nicht GOTT zum VATER haben, da sie nicht an IHN glauben, noch haben die eine Hoffnung für die Ewigkeit.
Das unterscheidet eben die Menschen mit einer Hoffnung, von Menschen ohne Hoffnung.
GOTT ist uns Trost und diese große Hoffnung für die ewige Zukunft! Und so wie du schreibst, GOTT ist es, der die Menschen in solchen schweren Stunden trägt! Ob beim Tod geliebter Menschen, oder gar angehendem eigenem Tode…
Diese 97-jährige Oma die ich besuche (morgen fahre ich wieder zu ihr), die ist voller Geistes und bester Hoffnung, ohne Angst vor dem Tod zu haben. - Auch eine interessante Erfahrung, die ich direkt mit und bei ihr machte, als wir auch über das Thema gesprochen haben.

Gruß


 
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Allgemeine Fragen zum Video der WTG

#21 von Jurek , 02.05.2013 07:32

Hallo Isai,

du hast dort mal geschrieben:

Zitat
hier ein Film (mindere Bildqualität), der zu einigem Aufruhr unter den ZJ führte.

Die (regionale) Bühnen-Bekanntgabe auf dem Bezirkskongress 2012 dazu war: Was bedeutet der Film für uns? Wir wissen es nicht.


Was meinst du genau, warum hat dieser Film bei den „ZJ“ zu einigem Aufruhr geführt?
Wenn ich mich nicht irre und das derselbe Film ist (ist schon lange her als ich den sah), ich habe Original DVD, und damit auch deutsche Version davon.
Es ging da um die Flucht der Christen aus Jerusalem in Anfängern der 60ger Jahre des 1. Jh., bevor die Römer kamen und die Stadt zerstörten…

Vielleicht kannst du mir dazu was näher erklären, was du da gemeint hast?

Dank und Gruß!


 
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RE: Allgemeine Fragen zum Video der WTG

#22 von Schrat , 02.05.2013 09:53

Lieber Isai,

mir ist der von Dir genannte "Aufruhr" irgendwie entgangen. Ich will damit nicht bezweifeln, was Du sagst. Ich bin ja sowieso nur noch "am Rande" Zeuge Jehovas und besuche nur noch die Haupt-Versammlungszusammenkunft (Wachtturm-Studium und Vortrag) und der geistige Austausch mit der Bruderschaft ist auf einem Minimum, weil man mich meidet und allenfalls noch "Talk-about-Weather"-Gespräche.

Vielleicht kannst Du da Näheres sagen.

Die allgemeine Botschaft des Films ist ja sicher, daß wir nicht nach den dahinten liegenden Dingen zurückkehren sollen. Die Botschaft versteht sicher jeder wahre Christ und kann sie akzeptieren.

Die endgültige Erfüllung dieser Prophezeiung wird wahrscheinlich sein, wenn unter dem Antichristen "Frieden und Sicherheit" ausgerufen wird.

Ich fand den Film eigentlich gut gemacht und im Niveau etliches höher als die "Dramen" auf den Kongressen.
Lehrreich auch, wie man eine Situation falsch beurteilen und dabei auch noch die Bibel für die falsche Beurteilung heranziehen kann.

Da hilft nur Glauben an das, was Jesus sagte, und nicht das "was wir sehen", weil das was wir sehen, täuschen kann und vielfach nur der Anschein und nicht die Wahrheit ist. Das gilt auf vielen Gebieten, besonders auf den Gebieten, wo uns die falsche Wissenschaft was von "Evolution" und dergleichen vorgaukeln will. Wir sind manchmal nicht in der Lage all diese Falschheit zu durchschauen und können nicht immer im Einzelnen nachvollziehen, wo da die falsche Wissenschaft "den Haken geschlagen hat".
Deswegen hilft letzten Endes nur Glauben und wir müssen den Ungläubigen in ihren Ideen nicht hinterherlaufen.

Gruß
vom Schrat


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RE: Allgemeine Fragen zum Video der WTG

#23 von Isai , 02.05.2013 10:28

Hallo Jurek, Hallo Schrat,


Schrat, ja, der Film war gut gemacht.

Die Fragen kann ich nur per PM beantworten.


Lieben Gruß,

Isai


"Gottes Liebe zu uns ist darin sichtbar geworden, dass er seinen einzigen Sohn in die Welt sandte, um uns in ihm das Leben zu geben. Die Liebe hat ihren Grund nicht darin, dass wir Gott geliebt haben, sondern dass er uns geliebt und seinen Sohn als Sühnopfer für unsere Sünden gesandt hat."
(1. Johannes 4:9 NeÜ)

 
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Allgemeine Fragen zur Endzeit & Co.

#24 von Jurek , 19.10.2016 07:15

Hallo Hervé,

wegen zu allgemein gewordener Diskussion zu dem Offenbarungsbuch, möchte ich hier auf das eingehen was du dort mir geschrieben hast:

Zitat
Die Kommentierung der biblischen Vorhersagen in aktueller Sprache widerstrebt besonders jenen, die “Wahrheit” lieber fühlen statt verstandesmäßig erfassen. Ich vermute, man fürchtest die Nähe der kommenden Umwälzungen.


Ob es wirklich immer nur daran liegt?
Die Nähe zum Wort GOTTES gebraucht auch mehr Ausdrücke die wirklich dort stehen als welche, die kaum einer in dem Zusammenhang gehört hat und nur du (und vielleicht paar andere) sie kennst.

Zitat
Das ist zwar ein Gleichnis. Doch was sind “Könige” anderes als Politiker...


Heute gibt es kaum welche (echten) Könige.
Aber wer mit der Bibel vertraut ist, weiß damit was anzufangen, im Gegensatz zu dazu ausgetauschten Fremdausdrücken …
Aber sei es drum. Das wird hier nur so nebenbei von mir erwähnt und ich mache daraus kein Problem.

Zitat
Im Übrigen wird es offenbar unter ihnen einige Militärführer geben, die Gegner und Unruhestifter kurzerhand totschlagen lassen...

Offenbarung 2,26-27 (Luther):
Zitat
________________________________________
Und wer da überwindet und hält meine Werke bis ans Ende, dem will ich Macht geben über die Heiden,
und er soll sie weiden mit einem eisernen Stabe, und wie eines Töpfers Gefäße soll er sie zerschmeißen,
________________________________________


Auch dazu erscheint mir der Ausdruck „Militär“ befremdlich.
Denn die Könige und Priester GOTTES werden mit CHRISTUS (nach wie vor ihren HERRN) auch zu Gericht sitzen, wie diese zwei Verse aus Offb 2:26,27 auch andeuten.

Zitat
Das widerstrebt sicher Deinem christlich geprägten Verstand, nicht wahr, lieber Jurek?


Nein, das widerstrebt es nicht. Ich habe auch weder „Politiker“ noch „Militärs“ hier wo als falsch oder so abgelehnt! Ich gebe hier nur meine persönliche Meinung dazu, dass es den Meisten verständlicher ist eher das was seid 2000 Jahren in der Bibel steht, als irgendwelche von dir neu kreierte Worte die kam wer in diesem Zusammenhang die so kennt.
Du zitierst anscheinend nur aus Lutherbibel in veralteter Sprache, aber benützt du dazu neue Wortkreationen. Luther dagegen meinte: „Dem Volk aufs Maul schauen“, was soviel heißt wie das, dass man die Sprache verwenden sollte, die zu der jeweiligen Zeit den meisten in diesem Zusammenhang vertraut ist und sie am besten damit was anfangen können. Und nicht heute diese Wortkreation, anderes mal wieder was anderes neues eher unbekanntes…

Zitat
Wenn ich in meiner Antwort auf Stellungnahmen Dritter verweise, heißt das, dass ich derselben Auffassung bin wie diese.


Das ist wohl logisch. Aber du machst das nicht immer davor sondern danach, wenn ich dich frage, noch muss das bedeuten, dass du mit allen Aussagen der Dritter übereinstimmst.
Ich tue weniger was dazu (aus)denken, aber mehr fragen, was ich als besser erachte.

Zitat
Da hast Du recht. Wer die Offenbarung versteht, hat den Plan begriffen, den Gott mit den Menschen verfolgt.


Und du meinst alles aus dem Offenbarungsbuch richtig zu verstehen?

Beispiel:

Zitat
Und selbstverständlich handelt es sich bei den in den Kapiteln 7 und 14 der Offenbarung genannten 144.000 um leibliche Nachfahren der Stämme. Mit Absicht wurden diese von dem im 7. Kapitel erwähnten "großen Schar" unterschieden.


Du meinst im ernst, dass buchstäblich 144000 fleischliche Juden werden über Christen aus anderen Nationen wie „politische Militärs“ herrschen?
Speziell zu diesem Thema (um sich in der ganzen Breite des Offenbarungsbuches zu Recht zu finden) gibt es die Themen:
Israel
144000 aus (nur) Offb.
Die Zahlen in der Apokalypse - buchstäblich oder sinnbildlich?
Wenn du also speziell zu solchem Thema was zu schreiben hast, bitte dann unter dem betreffenden Thema das zu machen. Du würdest damit helfen zu dem jeweiligen Thema die bessere Übersicht zu haben und Aussagen zu den jeweiligen Bereichen leichter wieder aufzufinden.

Zitat
Die Stämme Israels sind nach wie vor das ursprüngliche Volk Gottes.


Trotz der Verwerfung des 10-Stämme-Reiches Israel?
Nur mit dem zweistämmereich Juda hatte zuletzt JHWH einen gültigen Bund.

Zitat
Es geht dabei nicht nur um "Juden", sondern um die Nachfahren aller Stämme, die durchaus mehrere Hundert Millionen zählen können.


Ist das wirklich ernst gemeint?
Denn wer weiß schon heute so genau, wessen Ur-ur-ur-Nachfahre wer ist?

Um was aber geht: Mit wem hat JEHOVA einen Bund (Vertrag)?
ER hat einen Vertrag auch mit mir und ich mit IHN. Bin ich deswegen ein Israelit? Selbstverständlich (gemäß GOTTES Verheißung)!, ohne dass ich fleischlich jüdischer Abstammung wäre (mir nicht bekannt).

Zitat
Die Offenbarung übermittelte Jesus in erster Linie für uns heutige Menschen. Anders kann es nicht sein...


In dem Falle wäre dein vorheriger Bezug auf die Apostel des ersten Jahrhunderts nicht wirklich maßgebend… (?)

Zitat von Jurek
JESUS hatte genauso gesagt (ohne sich damit zu widersprechen), dass Spekulationen über die Zukunft und das Kommen des Königreiches nicht unsere Sache sind!
Aber anstatt drauf zu hören, tun manche um die Wette über die Zukunft spekulieren!

Zitat von Hervé
Die Nachfolger Jesu sind verpflichtet, auf die Zeichen der Zeit zu achten. Heute mehr als je zuvor. Und wehe denen, die sich dieser Pflicht entziehen...



Tust du auch die Verlinkungen die ich im Text einbaue auch anklicken und den Bibeltext dazu lesen?
JESUS und die Aposteln warnten vor Spekulationen und falschen Propheten! Er sagte, dass Er wie ein Dieb kommt, wo seinen Jünger das nicht einmal ahnen werden wann das sein wird! (Mt24:42,44). Also was erhoffst du dir aus deinen Beobachtungen?

Wo steht in der Bibel dass WIR sollen auf die (welche konkret?) Zeichen der Zeit achten?
Falls du dich auf z. B. Mt24/32ff beziehen solltest, dann sollte man dort den Gesamtzusammenhang dazu beachten.
Einiges galt schon im ersten Jahrhundert direkt auf die Jüngerschaft bezogen, und anderes in ferner Zukunft, auf was JESUS nicht näher eingegangen ist.

Zitat
Nachfolger dürfen sich in die Politik nicht einmischen, aber sie müssen die Entwicklung der Gesellschaft beobachten. Wie das etwa die Thessalonicher taten...


Wieso MÜSSEN? Wo steht das?

Zitat
"Weltliche Militärs"? Das sind Götter.
Johannes 10,34-36 (Luther): […]


Und was hat das mit Militärs zu tun?

Grüße


"Und dies ist das Zeugnis: dass GOTT uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in Seinem SOHN.
Wer den SOHN hat, hat das (wahre) Leben; wer den SOHN GOTTES nicht hat, hat das (wahre) Leben nicht.
"
1. Johannes 5:11,12.

 
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RE: Allgemeine Fragen zur Endzeit & Co.

#25 von Jurek , 22.10.2016 06:16

Hallo Hervé,

keine Antworten darauf?

Gruß


"Und dies ist das Zeugnis: dass GOTT uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in Seinem SOHN.
Wer den SOHN hat, hat das (wahre) Leben; wer den SOHN GOTTES nicht hat, hat das (wahre) Leben nicht.
"
1. Johannes 5:11,12.

 
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RE: Allgemeine Fragen zur Endzeit & Co.

#26 von Hervé Noir , 22.10.2016 07:29

Zitat von Jurek im Beitrag #25
Hallo Hervé,

keine Antworten darauf?

Gruß

Hallo Jurek!

War gestern sehr beschäftigt, aber heute wird es - denke ich...

Grüße

Hervé Noir  
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RE: Allgemeine Fragen zur Endzeit & Co.

#27 von Hervé Noir , 22.10.2016 12:02

Zitat von Jurek im Beitrag #24
Hallo Hervé,

wegen zu allgemein gewordener Diskussion zu dem Offenbarungsbuch, möchte ich hier auf das eingehen was du dort mir geschrieben hast:

Zitat
Die Kommentierung der biblischen Vorhersagen in aktueller Sprache widerstrebt besonders jenen, die “Wahrheit” lieber fühlen statt verstandesmäßig erfassen. Ich vermute, man fürchtest die Nähe der kommenden Umwälzungen.

Ob es wirklich immer nur daran liegt?
Die Nähe zum Wort GOTTES gebraucht auch mehr Ausdrücke die wirklich dort stehen als welche, die kaum einer in dem Zusammenhang gehört hat und nur du (und vielleicht paar andere) sie kennst.


Hallo Jurek!

Mein Argument bezog sich auf die biblischen Vorhersagen. In diesen geht es zunächst um das Überleben. Ich hoffe, das Leben anderer ist Dir nicht gleichgültig.

Das von Dir präferierte Thema - das “Heil” - geht wie allgemein bekannt über das jetzige Leben hinaus. So wie ich bis jetzt beobachtet habe, widerspricht Dir dazu im Forum niemand grundsätzlich.

Zur Wortwahl: Die Übersetzer, nicht zuletzt Martin Luther, wählen zumeist eine religiös klingende Sprache, die die nötige Nähe zur Realität missen lässt. “Christen” mögen diese Sprache, doch naturalistisch orientierten Lesern entlocken die Texte zumeist nur ein nachsichtiges Lächeln.

Zitat von Jurek im Beitrag #24

Zitat
Das ist zwar ein Gleichnis. Doch was sind “Könige” anderes als Politiker...

Heute gibt es kaum welche (echten) Könige.
Aber wer mit der Bibel vertraut ist, weiß damit was anzufangen, im Gegensatz zu dazu ausgetauschten Fremdausdrücken …
- - -


Spitzenpolitiker wurden früher meist als Könige oder Fürsten bezeichnet, heute sind es eben Präsidenten oder Ministerpräsidenten. Zumindest einige der in Offenbarung 17 genannten sieben Häupter waren keine Könige, sondern Kaiser; einer, der ein Tausendjähriges Reich schaffen wollte, war ein demokratisch gewählter Diktator. Übrigens ist die Bezeichnung der zehn Politiker, die dem letzten Herrscher der Geschichte ihre Macht übergeben, als “Wie-Könige” ein aufschlussreicher Hinweis auf veränderte Verhältnisse. Eben auf die unsere Zeit...

Zitat von Jurek im Beitrag #24

Zitat
Im Übrigen wird es offenbar unter ihnen einige Militärführer geben, die Gegner und Unruhestifter kurzerhand totschlagen lassen...

Offenbarung 2,26-27 (Luther):
Zitat
________________________________________
Und wer da überwindet und hält meine Werke bis ans Ende, dem will ich Macht geben über die Heiden,
und er soll sie weiden mit einem eisernen Stabe, und wie eines Töpfers Gefäße soll er sie zerschmeißen,
________________________________________


Auch dazu erscheint mir der Ausdruck „Militär“ befremdlich.
Denn die Könige und Priester GOTTES werden mit CHRISTUS (nach wie vor ihren HERRN) auch zu Gericht sitzen, wie diese zwei Verse aus Offb 2:26,27 auch andeuten.


Die Schrift muss eben überdacht, nicht gefühlt werden.
Während den kommenden zehn Generation stehen die Menschen zwar nicht mehr unter satanischem Einfluss, doch zumindest einige unter ihnen sind nach wie vor rebellisch. Es bleibt dem zur Erde zurückgekehrten Messias mit Seinen Streitkräften nichts anderes übrig, als solche Widerstände niederzuschlagen, die Beteiligen wenn nötig zu vernichten. Jesus erscheint jedenfalls in blutgetränkter Kleidung. Besonders das 19. Kapitel der Offenbarung kann am ehesten von führenden Militärs verstanden werden.

Zitat von Jurek im Beitrag #24

Zitat
Das widerstrebt sicher Deinem christlich geprägten Verstand, nicht wahr, lieber Jurek?

- - -
Du zitierst anscheinend nur aus Lutherbibel in veralteter Sprache, aber benützt du dazu neue Wortkreationen. Luther dagegen meinte: „Dem Volk aufs Maul schauen“, was soviel heißt wie das, dass man die Sprache verwenden sollte, die zu der jeweiligen Zeit den meisten in diesem Zusammenhang vertraut ist und sie am besten damit was anfangen können. Und nicht heute diese Wortkreation, anderes mal wieder was anderes neues eher unbekanntes…


Würde jemand mit gesellschaftlichem Einfluss öffentlich vertreten, was die Schrift über die nahe vor uns liegende Geschichtsphase sagt, wäre er seines Lebens nicht mehr sicher. Die beiden in Offenbarung 11 vorgestellten Seher werden auf massive Gegenreaktionen stoßen.
Nicht ohne Grund lassen Kirchen und christliche Gemeinschaften die Seelen zur Belohnung am liebsten “in den Himmel springen”.

Zitat von Jurek im Beitrag #24

Zitat
Da hast Du recht. Wer die Offenbarung versteht, hat den Plan begriffen, den Gott mit den Menschen verfolgt.

Und du meinst alles aus dem Offenbarungsbuch richtig zu verstehen?
- - -


Ich unterscheide mich von den üblichen Kommentatoren dadurch, dass ich die einleitenden Sätze der Offenbarung ernst nehme. Nur ganz wenige Theologen gehen vom göttlichen Ursprung der Offenbarung aus. Daher nehmen sie die Feinabstimmung in den Vorhersagen der Schrift nicht wahr.

So weit mal...

Grüße


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zuletzt bearbeitet 22.10.2016 | Top

RE: Allgemeine Fragen zur Endzeit & Co.

#28 von Hervé Noir , 22.10.2016 14:05

Zitat von Jurek im Beitrag #24


Beispiel:

Zitat
Und selbstverständlich handelt es sich bei den in den Kapiteln 7 und 14 der Offenbarung genannten 144.000 um leibliche Nachfahren der Stämme. Mit Absicht wurden diese von dem im 7. Kapitel erwähnten "großen Schar" unterschieden.

Du meinst im ernst, dass buchstäblich 144000 fleischliche Juden werden über Christen aus anderen Nationen wie „politische Militärs“ herrschen?


Wer hat denn das behauptet? Ich weise zum wiederholten Mal darauf hin, dass diese 144.000 Nachfahren von zwölf der dreizehn Stämme Israels sind, keineswegs allein der “Juden”. Ist für die richtige Einschätzung der gegenwärtigen Weltlagen von entscheidender Bedeutung.

Zitat von Jurek im Beitrag #24

Speziell zu diesem Thema (um sich in der ganzen Breite des Offenbarungsbuches zu Recht zu finden) gibt es die Themen:
Israel
144000 aus (nur) Offb.
Die Zahlen in der Apokalypse - buchstäblich oder sinnbildlich?


Schrats Stellungnahme stimme ich weitgehend zu.

Zitat von Jurek im Beitrag #24

Zitat
Die Stämme Israels sind nach wie vor das ursprüngliche Volk Gottes.

Trotz der Verwerfung des 10-Stämme-Reiches Israel?
Nur mit dem zweistämmereich Juda hatte zuletzt JHWH einen gültigen Bund.


Diese zehn Stämme sind keineswegs für immer verworfen. Das bezeugt Paulus im 11. Kapitel seines Römerbriefs. Auch die 144.000 sind ja Abkömmlinge von zwölf der dreizehn Stämme.
“Juda” besteht übrigens aus drei Stämmen. Nachzulesen im Buch Esra...

Zitat von Jurek im Beitrag #24

Zitat
Es geht dabei nicht nur um "Juden", sondern um die Nachfahren aller Stämme, die durchaus mehrere Hundert Millionen zählen können.

Ist das wirklich ernst gemeint?


Die Stämme Israel waren (und sind es wohl noch heute) fruchtbare Völker. Aus den siebzig, die seinerzeit nach Ägypten zogen wurden bis zur Zeit des Exodus um die drei Millionen. Gut hundert Jahre vor dem Fall des Nordreichs zählten die Stämme zwischen zehn und zwölf Millionen.

Zitat von Jurek im Beitrag #24

Denn wer weiß schon heute so genau, wessen Ur-ur-ur-Nachfahre wer ist?


Bei den "Juden" ist das relativ einfach, nicht aber bei den übrigen Stämmen. Es ist aber einigermaßen schlüssig nachgewiesen, dass die Kelten die Abkömmlinge der zehn Stämme sind...

Zitat von Jurek im Beitrag #24

Um was aber geht: Mit wem hat JEHOVA einen Bund (Vertrag)?
ER hat einen Vertrag auch mit mir und ich mit IHN. Bin ich deswegen ein Israelit? Selbstverständlich (gemäß GOTTES Verheißung)!, ohne dass ich fleischlich jüdischer Abstammung wäre (mir nicht bekannt).


Ich verstehe Deine Sorge nicht: Dass ein jeder Mensch, ob israelitischer Abstammung oder nicht, ewiges Leben erlangen kann, bestreitet doch niemand. Nur wirst Du Dich mit dem Gedanken abfinden müssen, dass Nachfolger Jesus, die die erforderlichen Früchte nicht bringen, ein kleines Licht unter der kommenden Herrschaft Jesu sein werden. Die Rangunterschiede dürften beträchtlich sein.

Zitat von Jurek im Beitrag #24

Zitat
Die Offenbarung übermittelte Jesus in erster Linie für uns heutige Menschen. Anders kann es nicht sein...

In dem Falle wäre dein vorheriger Bezug auf die Apostel des ersten Jahrhunderts nicht wirklich maßgebend… (?)


Aus welchen meiner Worte entnimmst Du das?

Zitat von Jurek im Beitrag #24

Zitat von Jurek
JESUS hatte genauso gesagt (ohne sich damit zu widersprechen), dass Spekulationen über die Zukunft und das Kommen des Königreiches nicht unsere Sache sind!
Aber anstatt drauf zu hören, tun manche um die Wette über die Zukunft spekulieren!


Diese Warnung wird nur all zu gerne missverstanden. Die Ereignisse, die die Ankunft Jesu andeuten, sind so deutlich, dass sie selbst Tote fast noch wahrnehmen werden. Jesus warnte in Wirklichkeit vor Schläfrigkeit...

Zitat von Jurek im Beitrag #24

Zitat von Hervé
Die Nachfolger Jesu sind verpflichtet, auf die Zeichen der Zeit zu achten. Heute mehr als je zuvor. Und wehe denen, die sich dieser Pflicht entziehen...


Tust du auch die Verlinkungen die ich im Text einbaue auch anklicken und den Bibeltext dazu lesen?
JESUS und die Aposteln warnten vor Spekulationen und falschen Propheten! Er sagte, dass Er wie ein Dieb kommt, wo seinen Jünger das nicht einmal ahnen werden wann das sein wird! (Mt24:42,44). Also was erhoffst du dir aus deinen Beobachtungen?

Wo steht in der Bibel dass WIR sollen auf die (welche konkret?) Zeichen der Zeit achten?
Falls du dich auf z. B. Mt24/32ff beziehen solltest, dann sollte man dort den Gesamtzusammenhang dazu beachten.
Einiges galt schon im ersten Jahrhundert direkt auf die Jüngerschaft bezogen, und anderes in ferner Zukunft, auf was JESUS nicht näher eingegangen ist.



Hast Du die einleitenden Verse der Offenbarung noch nie gelesen?

Zitat von Jurek im Beitrag #24

Zitat
Nachfolger dürfen sich in die Politik nicht einmischen, aber sie müssen die Entwicklung der Gesellschaft beobachten. Wie das etwa die Thessalonicher taten...

Wieso MÜSSEN? Wo steht das?


Jesus selbst forderte Seine Nachfolger dazu auf, übrigens zur Zeit Seines Erdendaseins und danach. Nämlich in der Offenbarung.

Zitat von Jurek im Beitrag #24

Zitat
"Weltliche Militärs"? Das sind Götter.
Johannes 10,34-36 (Luther): […]

Und was hat das mit Militärs zu tun?


Das sind die mit der ersten Auferstehung zu unsterblichen Göttern gewordenen Menschen, die mit militärischer Macht ausgestattet sind. Steht doch alles recht deutlich geschrieben. Jesus selbst befindet sich bei Seiner Rückkehr in Begleitung einer äußerst schlagkräftigen Armee, die unter den Widerständlern wahre Blutbäder anrichten wird...

Grüße

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RE: Allgemeine Fragen zur Endzeit & Co.

#29 von Jurek , 22.10.2016 19:11

Hallo Hervé,

vielen Dank für deine Gedanken. Da hast du dich diesmal richtig ins Zeug gelegt und so viel geschrieben wie wohn noch nie.

Zitat
Zur Wortwahl: Die Übersetzer, nicht zuletzt Martin Luther, wählen zumeist eine religiös klingende Sprache, die die nötige Nähe zur Realität missen lässt. “Christen” mögen diese Sprache, doch naturalistisch orientierten Lesern entlocken die Texte zumeist nur ein nachsichtiges Lächeln.


Ob Martin Luther oder nicht (ich persönlich verwende nur wenig Lutherübersetzung), ich meine, dass es für die Allgemeinheit die mit der Bibel vertraut ist, viel deutlicher ist, wenn man die Begriffe der Bibel verwendet als welche andere eigene Kreationen, die in dem Zusammenhang niemand sonst kennt und extra wieder nachfragen müsste, was du damit aussagen willst.
„Politiker“ ist keine biblische Bezeichnung für Christen.
Was soll also so schwer daran sein einfach „Christen“ zu verwenden, statt „Politiker“?
Reicht „Christen“ dafür nicht aus, dass sie mit CHRISTUS regieren werden?

Zitat
Spitzenpolitiker wurden früher meist als Könige oder Fürsten bezeichnet, heute sind es eben Präsidenten oder Ministerpräsidenten.


Wie auch immer… Aber warum nicht eine verständliche Sprache der BIBEL verwenden, die anderen vertraut ist?

Zitat
Zumindest einige der in Offenbarung 17 genannten sieben Häupter waren keine Könige, sondern Kaiser; einer, der ein Tausendjähriges Reich schaffen wollte, war ein demokratisch gewählter Diktator.


Bringst du da nicht was durcheinander?
Die in Offb 17 erwähnten 7 das waren die ENGELN GOTTES.
Das waren keine Könige noch Kaiser.

Zitat
Übrigens ist die Bezeichnung der zehn Politiker, die dem letzten Herrscher der Geschichte ihre Macht übergeben, als “Wie-Könige” ein aufschlussreicher Hinweis auf veränderte Verhältnisse. Eben auf die unsere Zeit...


Ob dabei nicht zu viel spekuliert wird?

Zitat
Würde jemand mit gesellschaftlichem Einfluss öffentlich vertreten, was die Schrift über die nahe vor uns liegende Geschichtsphase sagt, wäre er seines Lebens nicht mehr sicher.


Wieso nicht (z. B. in Deutschland)?
YouTube und TV N24 etc. bringen manchmal wilde Auslegungen zu Offenbarung. Diese Leute die das bringen, leben m. E. immer noch.

Zitat
Die beiden in Offenbarung 11 vorgestellten Seher werden auf massive Gegenreaktionen stoßen.


„Seher“?
Dort ist erstmal die Rede von „Zeugen“. Und diese sind auch nicht buchstäblich ZWEI (so wie die 144000), sondern da geht es um eine Symbolik dahinter…
Wenn du in Zukunft irgendwelche „zwei Seher“ erwartest, dann müsstest du aufpassen, dass du nicht von welchen Scharlatanen getäuscht wirst.

Zitat
Nicht ohne Grund lassen Kirchen und christliche Gemeinschaften die Seelen zur Belohnung am liebsten “in den Himmel springen”.


Haben Christen keine himmlische Berufung und Hoffnung?

Zitat
Ich unterscheide mich von den üblichen Kommentatoren dadurch, dass ich die einleitenden Sätze der Offenbarung ernst nehme.


Und die anderen, das was sie verstehen würden, nehmen das absichtlich nicht ernst?

Zitat
Nur ganz wenige Theologen gehen vom göttlichen Ursprung der Offenbarung aus. Daher nehmen sie die Feinabstimmung in den Vorhersagen der Schrift nicht wahr.


Die, die vom göttlichen Ursprung der Offenbarung ausgehen nehmen sie nicht wahr?
Soweit ich informiert bin, jeder Theologe welcher die Bibel als das Wort GOTTES ansieht, macht da auch keinen Unterschied extra wegen Offenbarungsbuch.

Zitat
Ich weise zum wiederholten Mal darauf hin, dass diese 144.000 Nachfahren von zwölf der dreizehn Stämme Israels sind, keineswegs allein der “Juden”. Ist für die richtige Einschätzung der gegenwärtigen Weltlagen von entscheidender Bedeutung.


Welchen 13ten Stamm Israels meinst du, da in Offenbarung 7 werden nur 12 erwähnt?
Und was meinst du mit: „von zwölf der dreizehn Stämme Israels sind, keineswegs allein der “Juden”“. Die 12 Stämme ISRAELS waren vorwiegend JUDEN. Die Heiden die dazu gekommen sind, haben sich integriert und genauso Bräuche und Religion ausgeübt wie die Juden.
Aber die richtigen 12 Stämme Israels, haben wenig mit den Christen aus allen anderen Nationen zu tun.

Zitat
Diese zehn Stämme sind keineswegs für immer verworfen. Das bezeugt Paulus im 11. Kapitel seines Römerbriefs.


Wenn sie im jüdischen Glauben verbleiben – schon. (Siehe Untertext meiner Beiträge)

Und wer weiß schon heute noch so genau, wer zu welchem jüdischen Stamm angehört……

Zitat
Bei den "Juden" ist das relativ einfach, nicht aber bei den übrigen Stämmen. Es ist aber einigermaßen schlüssig nachgewiesen, dass die Kelten die Abkömmlinge der zehn Stämme sind...


Und wer sind die „Kelten“? Denn auch dieses Volk ist in Laufe der Zeit mit anderen vermischt.
Im TV sah ich einmal ein Doku, wonach welche Ägypter oder schwarze Südafrikaner beanspruchten aus einem Stamm Israels abzustammen. Angeblich über DNA hat man das gar bestätig… (?)
Ich denke es nicht, dass alle wüssten wer aus welchen der in Offb 7 erwähnten 12 Stämmen Israels abstammte.
Abgesehen davon, diese Stämme dort sind nach meiner Überzeugung auch nicht echt, sondern symbolisch zu sehen.

Zitat von Jurek
Um was aber geht: Mit wem hat JEHOVA einen Bund (Vertrag)?
ER hat einen Vertrag auch mit mir und ich mit IHN. Bin ich deswegen ein Israelit? Selbstverständlich (gemäß GOTTES Verheißung)!, ohne dass ich fleischlich jüdischer Abstammung wäre (mir nicht bekannt).

Zitat von Hervé
Ich verstehe Deine Sorge nicht: Dass ein jeder Mensch, ob israelitischer Abstammung oder nicht, ewiges Leben erlangen kann, bestreitet doch niemand. Nur wirst Du Dich mit dem Gedanken abfinden müssen, dass Nachfolger Jesus, die die erforderlichen Früchte nicht bringen, ein kleines Licht unter der kommenden Herrschaft Jesu sein werden. Die Rangunterschiede dürften beträchtlich sein.



Welche Sorge? Das sind nur meine Gedanken dazu.
Welche sind konkret die erforderlichen Früchte die du meinst?
Aber wenn du (wie ich) meinst, dass gerettet werden Christen, egal ob das Juden oder aus den Nationen sind, dann wozu die Debatte über die JUDEN á Röm 11 und so?
ALLE MÜSSEN Christen sein! Anders wird man nicht gerettet, weil man quasi scheinbar nachweisen kann, dass man zu einem der Stämme Israels gehört. Das wird nicht reichen.
Also wozu die Debatte darüber?

Und Apg 1:7 ist auch zu beachten!

Zitat
Diese Warnung wird nur all zu gerne missverstanden. Die Ereignisse, die die Ankunft Jesu andeuten, sind so deutlich, dass sie selbst Tote fast noch wahrnehmen werden. Jesus warnte in Wirklichkeit vor Schläfrigkeit...


Was hat „Schläfrigkeit“ mit „Ereignisse, die die Ankunft Jesu andeuten“ was zu tun?
Was hat JESUS in Mat 24, Mak 13 und Luk 21 denn für Ereignisse, die Seine Ankunft andeuten werden, vorausgesagt? Bitte um konkrete Antwort mit Verweisen auf die Bibel.

Zitat
Hast Du die einleitenden Verse der Offenbarung noch nie gelesen?


Du meinst, dass NUR in Offenbarung in den einleitenden Versen tut JESUS was dazu erwähnen, aber noch nicht, als Er auf der Erde war?

Zitat
Nachfolger dürfen sich in die Politik nicht einmischen, aber sie müssen die Entwicklung der Gesellschaft beobachten. Wie das etwa die Thessalonicher taten...
Jesus selbst forderte Seine Nachfolger dazu auf, übrigens zur Zeit Seines Erdendaseins und danach. Nämlich in der Offenbarung.


Konkret im welchem Vers steht es, dass wir MÜSSEN die Entwicklung der Gesellschaft beobachten. Um zu spekulieren, oder wegen was? Denn bis jetzt alle die das taten, sind auf die Nase gefallen! Und das kein Wunder, wie JESUS und Aposteln uns davor warnten. (Mat 24:42; Apg 1:7; 1.Joh 4:1)

Zitat
"Weltliche Militärs"? Das sind Götter.
Johannes 10,34-36 (Luther): […]

Das sind die mit der ersten Auferstehung zu unsterblichen Göttern gewordenen Menschen, die mit militärischer Macht ausgestattet sind. Steht doch alles recht deutlich geschrieben.


Recht deutlich geschrieben? Wo?
Du verwendest leider Bibelfremde Begriffe die die Bibel nicht verwendet, daher so deutlich finde ich das so nicht in der Bibel.

Grüße


"Und dies ist das Zeugnis: dass GOTT uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in Seinem SOHN.
Wer den SOHN hat, hat das (wahre) Leben; wer den SOHN GOTTES nicht hat, hat das (wahre) Leben nicht.
"
1. Johannes 5:11,12.

 
Jurek
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RE: Allgemeine Fragen zur Endzeit & Co.

#30 von Hervé Noir , 24.10.2016 13:20

Zitat von Jurek im Beitrag #29

- - -

Zitat
Zur Wortwahl: Die Übersetzer, nicht zuletzt Martin Luther, wählen zumeist eine religiös klingende Sprache, die die nötige Nähe zur Realität missen lässt. “Christen” mögen diese Sprache, doch naturalistisch orientierten Lesern entlocken die Texte zumeist nur ein nachsichtiges Lächeln.

Ob Martin Luther oder nicht (ich persönlich verwende nur wenig Lutherübersetzung), ich meine, dass es für die Allgemeinheit die mit der Bibel vertraut ist, viel deutlicher ist, wenn man die Begriffe der Bibel verwendet als welche andere eigene Kreationen, die in dem Zusammenhang niemand sonst kennt und extra wieder nachfragen müsste, was du damit aussagen willst.



Hallo Jurek!

Übersetzt man biblische Texte in heutige Sprache, wird dem einen oder anderen endlich mal bewusst, welches Damokles-Schwert über der Menschheit schwebt.

Zitat von Jurek im Beitrag #29

„Politiker“ ist keine biblische Bezeichnung für Christen.
Was soll also so schwer daran sein einfach „Christen“ zu verwenden, statt „Politiker“?

"
"Christ” ist eigentlich eine irreführende Bezeichnung, auch wenn sie Petrus mal verwandte. Es gibt nur einen Christen = Erlöser, nämlich Jesus. Jesu Nachfolgern wegen wird aber die unerträgliche letzte Zeit der derzeitigen Epoche verkürzt (vgl. Matthäus 24,22). Insofern könnte man die Nachfolger Jesu als Christen = Befreier bezeichnen.

Zitat von Jurek"|p10375“]
Reicht „Christen“ dafür nicht aus, dass sie mit CHRISTUS regieren werden?
[/quote]
Nachfolger Jesu werden zu Königen, tragen damit politische Verantwortung, sind also Politiker. Würden heutige Regierungen aus rechtsbewussten Politikern bestehen, die meisten Menschen hätten ein weitaus weniger beschwerliches Leben. So müssen die Geschundenen und Gequälten der Erde auf die baldige Rückkehr des Messias und dessen Mit-Regenten hoffen.

Zitat von Jurek im Beitrag #29

Zumindest einige der in Offenbarung 17 genannten sieben Häupter waren keine Könige, sondern Kaiser; einer, der ein Tausendjähriges Reich schaffen wollte, war ein demokratisch gewählter Diktator.

Bringst du da nicht was durcheinander?
Die in Offb 17 erwähnten 7 das waren die ENGELN GOTTES.
Das waren keine Könige noch Kaiser.


Jurek, Du bringst ja gar alles durcheinander. Hast Du je die Kapitel 2 und 7 des Danielbuches gelesen?

Zitat von Jurek im Beitrag #29

Zitat
Übrigens ist die Bezeichnung der zehn Politiker, die dem letzten Herrscher der Geschichte ihre Macht übergeben, als “Wie-Könige” ein aufschlussreicher Hinweis auf veränderte Verhältnisse. Eben auf die unsere Zeit...

Ob dabei nicht zu viel spekuliert wird?



Das hoffst Du, ich weiß. Aber mach’ weiter so. Damit Du in Deiner Ruhe nicht gestört wirst, auf keinen Fall irgendwelche Nachrichten lesen. Und selbstverständlich auch keine Werke zur europäischen Geschichte...

Zitat von Jurek im Beitrag #29

Zitat
Würde jemand mit gesellschaftlichem Einfluss öffentlich vertreten, was die Schrift über die nahe vor uns liegende Geschichtsphase sagt, wäre er seines Lebens nicht mehr sicher.

Wieso nicht (z. B. in Deutschland)?
YouTube und TV N24 etc. bringen manchmal wilde Auslegungen zu Offenbarung. Diese Leute die das bringen, leben m. E. immer noch.


Diese Duckmäuser? Im Übrigen kennen diese die ursprüngliche Botschaft doch gar nicht.

Zitat von Jurek im Beitrag #29

Zitat
Die beiden in Offenbarung 11 vorgestellten Seher werden auf massive Gegenreaktionen stoßen.

„Seher“?


Aber Jurek, die beiden Persönlichkeiten werden in Offenbarung 11,10 doch “Propheten” genannt. Und Propheten sind eben Seher...

Zitat von Jurek im Beitrag #29

Dort ist erstmal die Rede von „Zeugen“. Und diese sind auch nicht buchstäblich ZWEI (so wie die 144000), sondern da geht es um eine Symbolik dahinter…


Jawoll! Und diese 144.000 liegen dann tot auf den Straßen herum, nicht wahr?
Zitat von Jurek im Beitrag #29

Zitat
Nicht ohne Grund lassen Kirchen und christliche Gemeinschaften die Seelen zur Belohnung am liebsten “in den Himmel springen”.

Haben Christen keine himmlische Berufung und Hoffnung?


Menschen gelangen nicht in den Himmel, vielmehr kommt Gott mit Seiner Stadt auf die neue, weit größere Erde. Steht doch alles geschrieben. Oder liest Du eine andere Bibel als ich?

Zitat von Jurek im Beitrag #29

Zitat
Ich unterscheide mich von den üblichen Kommentatoren dadurch, dass ich die einleitenden Sätze der Offenbarung ernst nehme.

Und die anderen, das was sie verstehen würden, nehmen das absichtlich nicht ernst?


Wie ich schrieb, gehen äußerst wenige Theologen vom göttlichen Ursprung der Offenbarung aus. Ohne diese Glaubensvoraussetzung aber ist es nahezu unmöglich, die Vorhersagen zeitlich auf die Reihe zu bekommen. Ich kenne mich gut genug in der Literatur aus. .

Zitat von Jurek im Beitrag #29

Zitat
Nur ganz wenige Theologen gehen vom göttlichen Ursprung der Offenbarung aus. Daher nehmen sie die Feinabstimmung in den Vorhersagen der Schrift nicht wahr.

Die, die vom göttlichen Ursprung der Offenbarung ausgehen nehmen sie nicht wahr?
Soweit ich informiert bin, jeder Theologe welcher die Bibel als das Wort GOTTES ansieht, macht da auch keinen Unterschied extra wegen Offenbarungsbuch.


Nun mach' Dir die Mühe und gehe mal für ein paar Wochen zur theologischen Abteilung der nächsten Uni-Bibliothek...

Zitat von Jurek im Beitrag #29

Zitat
Ich weise zum wiederholten Mal darauf hin, dass diese 144.000 Nachfahren von zwölf der dreizehn Stämme Israels sind, keineswegs allein der “Juden”. Ist für die richtige Einschätzung der gegenwärtigen Weltlagen von entscheidender Bedeutung.

Welchen 13ten Stamm Israels meinst du, da in Offenbarung 7 werden nur 12 erwähnt?
- - -


Nun rate mal, welcher Stamm dort nicht erwähnt ist...

Grüße


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