RE: HERRENMAHL

#16 von Jurek , 10.04.2011 10:00

Dieses HERRENMAHL ist nicht an ein bestimmtes Datum oder Uhrzeit gebunden, wie ein Jahrestag (z.B. das jüdische Passahfest).
Sooft sich die Christen versammeln, sollten sie immer an dieses Ereignis ihrer Erlösung aktiv gedenken. (1.Kor 11:25,26).
Das ist auch die fundamentale Bedeutung des christlichen Glaubens (1.Kor 15:22; Eph 2:5; 1.Pet 3:18) und kein welcher da Jahrestag! Daran gedenkt man doch nicht nur einmal im Jahr! Auch an JESU Auferstehung genauso! (1.Kor 15:17,18).

Eine seltene und/oder auch gar INAKTIVE „Teilnahme“ an dem „Mahl des HERRN“, widerspricht der Biblischen Botschaft und dem Christsein, die Anteil hat an dem Leib JESU, der in uns wohnen möchte (Joh 14:23).
ANTEIL an JESU Leib zu haben, ist was anderes als nur ein „Beobachter“ zu sein.
Symbole von Brot und Wein sind für die Aufnahme des CHRISTUS IN sich von enormer Bedeutung! (Genauso wie die aktive Taufe als das Symbol durch Untertauchen als Sterben und Auferstehen mit JESUS ist – Kol 2:12).
Es heißt in der Bibel auch nicht „in Gemeinschaft mit Christus“, sondern „IN Christus“ sein (was was anderes von der Bedeutung her ist, als nur in Gemeinschaft mit wem zu sein, aber kein wirklicher Teil CHRISTI zu sein)! So z. B. auch in 2.Kor 5:17 durch die neue (Wieder-)Geburt, meint Paulus die Integration in den Leib JESU.

Die Ablehnung der Symbole durch die „ZJ“ geschieht, weil die „ZJ“ die „Christen“ =[„Gesalbten“], (welche als solche den Anspruch nur für sich erheben), in zwei Gruppen mit zwei unterschiedlichen Hoffnungen spalten! Wo steht das aber in der Bibel?
Sie haben sich z.B. auf Joh 10:16 bezogen, wo es um die „anderen Schafe“ geht.
Zu wem wurde JESUS aber gesandt, wenn nicht NUR zu den verlorenen Schafen Israels? (Mat 15:24).
Da es aber noch Samariter, Hellenen, Römer und andere gab, die auch zur JESUS fanden, sind das auch diese ‚anderen Schafe’, die nicht aus diesem Volk Israel stammen, die aber alle dann unter einem Hirten zu EINER Gruppe mit EINER Hoffnung kommen! (Gal 3:26-29; Eph 4:4). Ohne Spaltung!
Wo liest man vom Gegenteil in der Bibel?
(Offb. berichtet dann von wieder einer anderen Situation bei einer späteren Auferstehung! ...).

Und an wem sprach JESUS seine Worte z. B. in Joh 6:48-51, wenn nicht zu allen damaligen Menschen, die Ihm zuhörten (vorwiegend Juden, die Ihn aber dann noch mit ihrer Einstellung verließen)? Ja, diese (alle) Menschen wurden damit angesprochen, nicht nur die Apostel und wenige andere.

Wenn der Mensch nicht Buße tut und Gnade erfährt (was was anderes ist als „Reue“ und „unverdiente Güte“) und vom neuen geboren wird (zum geistigen Leben – vgl. dazu u.a. Joh 3:3, 5, 7; 2.Kor 5:17) und von GOTT aus und nicht bloß aufgrund eigener Werke, gerechtfertigt wird, wird er nie das wahre Leben in CHRISTUS JESUS haben! (1.Joh 5:12). Besonders auch, wenn er/sie den CHRISTUS (durch diese Symbole) ablehnt, Diesen in sich aufzunehmen!

Wenn man also JESUS nicht in sich aufnimmt (symbolisch durch Brot und Wein), dann hat man nicht nur kein Anteil an JESUS und seinem Opfertod, sondern auch kein wahres Leben in sich! (Joh 6:53). Das ist Fakt, welches an alle Menschen gerichtet wird!
Wie kann man dann zu der wahren Versammlung des HERRN gehören, wenn man Den (JESUS) in sich nicht aufnehmen will, weil welche Menschen das so gebieten? (Apg 5:29; 17:11).
______________________________________________________

IN CHRISTUS SEIN:
http://www.livenet.ch/information/bibel/...istus_sein.html
http://www.kaeser-consult.de/aktuelles/news_23.htm
http://www.livenet.de/index.php/D/article/888/49647/


 
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RE: HERRENMAHL

#17 von Georg , 16.04.2011 08:12

Guten Morgen!

Eine interessante Betrachtungsweise.
Ich habe zwar nicht alle Artikel davor gelesen, aber ich denke, dass hier die erwähnte Stelle aus Joh. 6:53 schon alles dazu sagt:

"Darum sprach Jesus zu ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch, wenn ihr nicht das Fleisch des Menschensohnes esset und sein Blut trinket, so habt ihr kein Leben in euch."-

Eindeutiger geht es nicht!

Danke für diese Zusammenstellung und
liebe Grüße!
Georg


 
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RE: HERRENMAHL

#18 von Jurek , 16.04.2011 10:18

Ja, guten Morgen!

In der Tat, diese Bibelstelle, die nicht (nur) an die Apostel sondern an das allgemeine Volk gerichtet war, besagt Deutliches!
Ich könnte auch kein Christ werden, wenn ich nur die Christen BEOBACHTE.
JESUS IN sich zu haben, ist auch ganz andere Qualität als von Abseits aus sich selber nicht für würdig zu halten, weil man sich von Menschen dazu so anleitet/verführt/bevormundet… (Mat 23:13) und weil neben der Bibel, das geschriebene Wort der Menschen gilt...

Gruß!


 
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RE: HERRENMAHL

#19 von Matthäus , 22.08.2011 15:18

Zum Abendmahl und dem wie es ZJ feiern - nämlich NICHT so wie es Jesus angeordnet hat - möchte ich noch gerne eine Frage in den Raum stellen: Warum werden in den letzten Jahren die "Glieder der Gesalbten" also nach ZJ der Überrest von den 144.000 immer mehr? Die letzen Jahre sind mehrere Tausend DAZU gekommen !

Interessant folgende Aussagen der WTG:

Erklärung im WT von 1999:

„Kein weiteres Hinzufügen!"

Bei einer Gilead-Abschlußfeier im Jahr 1970 sprach Frederick Franz, der damalige Vizepräsident der Watch Tower Society, vor den Studenten von der Möglichkeit, daß sie, die alle zu den anderen Schafen mit der irdischen Hoffnung gehörten, jemand taufen könnten, der den Anspruch erhebt, zum gesalbten Überrest zu gehören. Kann das tatsächlich geschehen? Wie er erklärte, taufte Johannes der Täufer, der zu den anderen Schafen gehörte, Jesus und einige der Apostel. Dann äußerte er sich zu der Frage, ob immer noch der Aufruf ergeht, Glieder des Überrestes einzusammeln. „Nein, kein weiteres Hinzufügen!" sagte er. „Der Aufruf endete seinerzeit zwischen 1931 und 1935! Es gibt kein weiteres Hinzufügen. Wer sind also die wenigen neuen Mitverbundenen, die von den Gedächtnismahlsymbolen nehmen? Wenn sie dem Überrest angehören, sind sie Ersatz! Sie sind keine Hinzufügung zu den Reihen der Gesalbten, sondern Ersatz für diejenigen, die womöglich abgefallen sind." Der Wachtturm, 1.2.1999, Seite 19

die derzeitigen Glieder der LK:

Die erste Zahl das Geburtsjahr - die 2. der Beitritt zur LK
Carey Barber 1905 1977
John Barr 1913 1977
Theodore Jaracz 1924 1976
Guy Pierce 1934 1999
Samuel Herd 1935 1999
Gerritt Lösch 1941 1994
David Splane 1944 1999
Steve Lett 1949 1999
Anthony Morris 1950 2005
Geoffrey Jackson 1955 2005


Damit sind mehr als die Hälfte der Gesalbten nach 1935 GEBOREN worden - die zur LK zählen ?

Zum obigen WT - die letzten 2 Sätze: .... wer von Zeugen Jehovas kann das beantworten ???

Die Fakten 2003 waren 8565 Gesalbte - 2008 waren 9986 ein oder 2 Jahre später waren es bereits mehr als 11.000
die von den Symbolen nahmen.

Alleine in 5 Jahren um 1421 mehr - das sind wenige neue?
(jene die gestorben sind - alle jenseits der 90 Jahre - nicht mitgerechnet)

Nur unter den Gesalbten innerhalb von 5 Jahren mehr als 1421 Abgefallene ???

1935 war die Einsammlung zu Ende ? - jene müssen wenigstens 20 Jahre alt bei der Salbung sein - somit geboren vor 1915 -
wieveiel sterben die so alt sind innerhalb von 5 Jahren ???

Wenn welche untreu werden - werden sie ersetzt, also nur ausgetauscht, wie können sie dann mehr werden?
Für eine Aufklärung wäre ich sehr dankbar!

Die Grundlage des Glaubens soll fundierte Erkenntnis sein !

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RE: HERRENMAHL

#20 von Jurek , 24.08.2011 17:44

Das macht die Problematik aus, dass die WTG die Zahl 144000 aus Offb 7+14 (das Ergebnis von SINNBILDLICHEN Zahlen = 12 Stämme Israels; 12000 aus jedem Stamm), als BUCHSTÄBLICH hernimmt…

Diese Zahl hätte ja bei den WT-Zeugen im Jahr 1935 komplett werden sollen (?), aber jetzt werden statt weniger (bedingt durch den Tod), immer mehr… (?) wie du Matthäus berichtest.

Auch hier meine ich den „schlechten Witz“ zu sehen: Dass allein schon in ersten drei Jahrhunderten des Christentums - nach Angaben von chr. Historikern - weit mehr als buchstäbliche 144000 Christen gab (die laut WTG damals ALLE Geistgesalbte waren – also auch teilweise die, die nach dem dritten Jahrhundert bis zur Ch.T. Russell lebten und danach nur die EB/„ZJ“??)…

Irgendwie sonderbare Ansichten sind das …… (Oder habe ich da was falsch verstanden?).

Aber ich zweifle schon sehr daran, dass das, was Georg zitiert hat (und das ist Lebenswichtig!!!), die WTG auch das wirklich richtig verstanden hat…


 
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RE: HERRENMAHL

#21 von Schrat , 03.04.2012 10:41

Lieber Jurek,

Jehovas Zeugen sagen, daß nur diejenigen, die zu den sog. "Gesalbten" gehören von Brot und Wein nehmen sollten. Selbst wenn es doch diese zwei Berufungen (Könige und Priester und die übrigen) gibt - meine Meinung dazu habe ich ja schon ausführlich kundgetan - kann man daran nicht ablesen, daß nur diese von Brot und Wein nehmen. Jehovas Zeugen verweisen darauf, daß Jesus sagt "ich schließe einen Neuen Bund mit euch" und ferner daß sie im Königreich Gottes mit ihm zu Tische liegen würden. Daraus zu schließen, nur diejenigen sollten das Abendmahl feiern, kann ich nicht erkennen. Dieses "Zu Tische liegen" bedeutet doch Gemeinschaft mit Christus und die haben und werden alle haben, die an Christus glauben. Ein Vorbild dazu waren ja die Gemeinschaftsschlachtopfer, die von jedem Israeliten im Tempel in den entsprechenden Räumen gemeinsam mit einem Priester eingenommen werden konnten. Damit kam die Gemeinschaft der Gläubigen mit Gott zum Ausdruck.

"Tut dies immer wieder zum Gedächtnis an mich", sagt Jesus. Warum sollten nicht alle Menschen, die an Jesus Christus und seine Erlösungstat glauben, zum Gedächtnis daran diese Mahlzeit einnehmen und tatsächlich vom Brot und Wein zu nehmen? Ich kann dafür keine biblische Begründung finden. Alle Menschen, einschließlich derjenigen, die einmal ewig auf dieser Erde leben werden, ziehen Nutzen aus dem Opfer Jesu, welches durch Brot und Wein versinnbildet wird.

Interessant fand ich auch Deinen Hinweis zu dem griechischen Wort für "ist". Ich war zwar auf anderem Weg zur selben Schlußfolgerung gekommen, daß "ist" auch "bedeutet" bedeuten kann. Schließlich sagt Jesus ja auch "ich bin die Tür...".

Auch ist das Halten des Abendmahls nicht auf einmal im Jahr beschränkt.

In <1. Kor. 11:26> heißt es "Denn sooft ihr von diesem Brot eßt und aus diesem Kelch trinkt, verkündigt ihr den Tod des Herrn". Jesus Christus sagte, daß seine Nachfolger dies immer wieder zum Gedenken an ihn tun sollten (<Luk. 22:19>). Da er nicht ausdrücklich einen bestimmten Tag geboten hat, steht es m.E. Christen frei, auch an anderen Tagen des Todes Christi zu gedenken und welcher Segnungen wir dadurch teilhaftig werden. Auch der Zusammenhang in< 1. Kor. 11> zeigt an, daß das Abendmahl öfter als einmal im Jahr gefeiert wurde. Vielfach wohl im Anschluß an ein sog. "Liebesmahl" bzw. dem gewöhnlichen "Brotbrechen". In <1. Kor. 11:18,19> wird davon gesprochen, daß bei ihrem Zusammenkommen Streit und Spaltungen herrschen und im gleichen Zuge wird dann im Vers 20 in Verbindung mit diesem Zusammenkommen vom Abendmahl gesprochen. Ein deutlicher Hinweis, daß das "Herrenmahl" öfter als einmal im Jahr gefeiert werden kann, wenn es auch am 14. Nisan sicher a u c h sehr passend ist. In der evangelischen Kirche hat es sich eingebürgert, einmal im Monat und an besonderen Festtagen das Abendmahl zu feiern.

Morgengrüße
vom Schrat


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RE: HERRENMAHL

#22 von Jurek , 03.04.2012 13:46

Lieber Schrat,

ich denke, dass die „ZJ“ da mehrere entscheidende Fehler machen, nicht von den Symbolen zu nehmen und nur als „Beobachter“ da zu sein und diese Symbole von (vor) sich zu schieben.
Abgesehen von dem Zweiklassensystem bei ihnen und dass das NUR AUF SIE zutrifft, sehen sie (eigentlich der Tonangebender „Kanal“ aus Brooklyn) nicht einmal wirklich, was im Kontext um Joh 6:53 drinnen steht und zu wem JESUS das gesprochen hat, sondern sie sind selbst gebunden an die „WT-Brille“, weil angeblich die Stimme des Sklaven, Stimme JEHOVAS ist! …

Beste Grüße!


 
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RE: HERRENMAHL

#23 von Isai , 07.01.2013 17:57

Guten Abend zusammen,


gerade 1. Korinther 11 zeigt ja, wie bereits erwähnt, es zu begehen, so oft wir zusammenkommen.

Wir verkünden auch die Heilsbotschaft damit. Der Hauptzweck ist jedoch, damit Gemeinschaft mit JESUS zu haben, wie seht ihr das?

Weil aber, streng genommen, nur die Christen dabei anwesend sind - wem verkünden wir die Heilsbotschaft damit? Uns gegenseitig im Bestärken? Oder ist dies auch ein Zeichen für die himmlische Welt, die zusieht, dass wir JESUS als HERRN folgen?


Beste Grüße,

Isai


"Gottes Liebe zu uns ist darin sichtbar geworden, dass er seinen einzigen Sohn in die Welt sandte, um uns in ihm das Leben zu geben.
Die Liebe hat ihren Grund nicht darin, dass wir Gott geliebt haben, sondern dass er uns geliebt und seinen Sohn als Sühnopfer für unsere Sünden gesandt hat."
(1. Johannes 4:9 NeÜ)

 
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RE: HERRENMAHL

#24 von Isai , 02.04.2013 21:55

Hallo


hier eine Predigt (Spurgeon) über das Abendmahl, Ablauf, Beteiligung / Nichtbeteiligung ...

und ein Gedanke, wie Johannes 6 gemeint sein kann
Auszug:

Zitat
der Segen des ewigen Lebens ist nicht dem Folgen des Beispiels Christi verheißen, sondern dem Essen und Trinken seines Fleisches und Blutes, oder mit andern Worten, der Aufnahme Christi in uns selber: und die Verheißung gilt nicht dem Empfangen seines Beispiels oder seiner Lehre, sondern seiner Person, seines Fleisches, seines Blutes, ... -




Lieben Gruß,

Isai


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RE: HERRENMAHL

#25 von Schrat , 02.04.2013 22:01

Lieber Isai,

wenn in dem Bibeltext ganz allgemein davon die Rede ist, daß wir den Opfertod (und damit in Verbindung die Rettung) verkündigen, dann verkündigen wir dies für die daran Beteiligten und alle, die es beobachten, also evtl. auch Außenstehenden und auch den Engeln. Aber was haben die Engel davon? Höchstens ein Beispiel unserer Treue und Ergebenheit dem Christus gegenüber.

Gruß
vom Schrat


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RE: HERRENMAHL und Aufnahme JESU

#26 von Isai , 02.04.2013 22:27

Hallo Schrat,


Danke für Deine Antwort auf meine verwaiste Frage

Vor allem ist dieses Gedenken auch für uns persönlich.


Ergänzend und nebenbei noch zu vorhin (Du bist schneller als die Polizei erlaubt ) - ich wusste nicht, dass Sp. auch an JEHOVA glaubte:

Zitat
O, laßt uns die köstliche Lehre von der Bewahrung der Heiligen bis ans Ende glauben. „Wer mein Fleisch isset und trinket mein Blut, der hat das ewige Leben.“ Er hat es jetzt. Es ist ein Leben, das währen soll so lange wie Gott selbst, ewig wie Jehova´s Thron. (Q)



aber leider auch an die Dreieinigkeit (Q)


Lieben Gruß,

Isai


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RE: HERRENMAHL und Aufnahme JESU

#27 von Schrat , 03.04.2013 08:17

Lieber Isai,

Spurgeon war ohne Frage ein glaubenstreuer Mann - wenn auch unvollkommen und nicht allwissend wie alle Menschen -, der vom HERRN in vorzüglicherweise gebraucht wurde.

Die heute weitverbreitete Abneigung gegen den Gebrauch des Namens Jehova oder Jahwe war in früheren Jahrhunderten nicht so verbreitet. Und selbst heute kann man beobachten, daß es auch gelehrte Menschen gibt, die den Namen Gottes ohne Hemmungen gebrauchen.

Ich mache da ja keine Streitfrage draus und gebrauche verschiedene Bezeichnungen für Gott, so wie es ja die Bibel zeigt.Selbst in vorchristlicher Zeit gab es die Gewohnheit anstelle von Jehova auch "der HERR" (siehe z.B. Maleachi 3:1) zu sagen. Aber wunderbar ist es, daß wir Gott sogar mit "Vater" anreden dürfen, was mir besonders in Gebeten passend erscheint.

Was die Dreieinigkeit anbelangt, so macht mich das immer wieder traurig, wenn ich sehe, daß ansonsten treue Gottesmänner - und -frauen in diesem Irrtum gefangen sind und dieser falschen Lehre sogar eine zentrale Bedeutung zumessen und davon mitunter sogar abhängig machen, ob sie jemanden als Christ anerkennen. In gewissen Abhandlungen - z.B. über die Schöpfung - ist dann gerne die Rede vom "dreieinigen Gott". Ich betrachte diese Menschen trotzdem als Vorbilder, Mitchristen und Mitbrüder. Diese Art Toleranz ist von Dreieinigkeitsgläubigen in vergangenen Jahrhunderten gegenüber Gegnern der Dreieinigkeit oft nicht so gewesen.(siehe Michael Servet)

"Barmherzigkeit triumphiert über das Gericht", sagt Jakobus. Auch die ersten Christen waren sicher in mancherlei Irrtum gefangen und Jesus sagte, daß er ihnen nicht auf einmal die volle Wahrheit verkünden würde. Das hätten sie nicht tragen können und so wird es in dieser Sache wohl auch sein. Keiner und keine christliche Gemeinschaft kann von sich sagen, daß sie das vollständig richtige Verständnis der Bibel hat und deswegen ist allenthalben Barmherzigkeit im Umgang miteinander ansgebracht.

Morgengruß
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Re: Gebrauch Namen JEHOVA; Dreieinigkeit

#28 von Isai , 03.04.2013 21:41

Hallo Schrat,


schön geschrieben


Lieben Gruß,

Isai


"Gottes Liebe zu uns ist darin sichtbar geworden, dass er seinen einzigen Sohn in die Welt sandte, um uns in ihm das Leben zu geben. Die Liebe hat ihren Grund nicht darin, dass wir Gott geliebt haben, sondern dass er uns geliebt und seinen Sohn als Sühnopfer für unsere Sünden gesandt hat."
(1. Johannes 4:9 NeÜ)

 
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RE: HERRENMAHL

#29 von Schrat , 03.04.2015 08:43

Lieber Jurek,

Du fragst an anderer Stelle, warum muß ich das am jüdischen Kalender ausrichten und warum nur 1x im Jahr.

Wenn es ein Gedenktag ist, dann ist es für mich und für viele Millionen andere Menschen selbstverständlich, daß dieser Gedenktag genau an dem Tag stattfindet, welcher dem ursprünglichen Tag entspricht und dann komme ich am jüdischen Kalender, der sich natürlich dann am Mond ausrichten sollte,nicht vorbei!

Und daß es nur 1x im Jahr ist: Diesen Gedanken vertrete ich abweichend von der Lehre der Zeugen Jehovas nicht mehr, weil der Zusammenhang in Korinther z.B. zeigt, daß die ersten Christen es wohl öfters gefeiert haben. Ich glaube, das habe ich hier irgendwo auch schon dargelegt.

Aber nichts desto weniger, ist es sicher am Jahrestag dieses Ereignisses, sicher sehr angebracht, das Abendmahl zu feiern!

Gruß
vom Schrat


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zuletzt bearbeitet 03.04.2015 | Top

RE: HERRENMAHL

#30 von Jurek , 03.04.2015 08:53

Danke für deine Meinung dazu.
Doch alleine die Tatsache, dass du nicht nur 1x im Jahr feierst (aber WIE? Nur Brot und Wein passiv anschauen, wie es bei den "ZJ" üblich?) zeigt doch, dass du es nicht an das jüdische Pascha Fest bindest.
Haben nicht ursprünglich die Urchristen schon (nach JESU Himmelfahrt) das HERREN-Mahl am wohl jeden Sonntag gedacht? Unabhängig des Mondstandes und unabhängig von jüdischen Festen.

Natürlich, auch heute ist es passend..., doch man sollte auch bedenken, dass JESUS das Paschafest zeitlich vorgezogen hatte.

Gruß


"Und dies ist das Zeugnis: dass GOTT uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in Seinem SOHN.
Wer den SOHN hat, hat das (wahre) Leben; wer den SOHN GOTTES nicht hat, hat das (wahre) Leben nicht.
"
1. Johannes 5:11,12.

 
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