RE: an die Römer, Kap.5

#136 von Philos , 13.08.2010 12:57

Durch Adam den Tod, durch Christus das Leben
12 Darum, wie durch einen Menschen die Sünde in die Welt gekommen ist und durch die Sünde der Tod und so der Tod zu allen Menschen durchgedrungen ist, weil sie alle gesündigt haben 13 - denn bis zum Gesetz war Sünde in der Welt; Sünde aber wird nicht zugerechnet, wenn kein Gesetz ist. 14 Aber der Tod herrschte von Adam bis auf Mose selbst über die, welche nicht gesündigt hatten in der Gleichheit der Übertretung Adams, der ein Bild des Zukünftigen ist. 15 Mit der Übertretung ist es aber nicht so wie mit der Gnadengabe. Denn wenn durch des einen Übertretung die vielen gestorben sind, so ist viel mehr die Gnade Gottes und die Gabe in der Gnade des einen Menschen Jesus Christus gegen die vielen überreich geworden. 16 Und mit der Gabe ist es nicht so, wie es durch den einen kam, der sündigte. Denn das Urteil führte von einem zur Verdammnis, die Gnadengabe aber von vielen Übertretungen zur Gerechtigkeit. 17 Denn wenn durch die Übertretung des einen der Tod durch den einen geherrscht hat, so werden viel mehr die, welche den Überfluss der Gnade und der Gabe der Gerechtigkeit empfangen, im Leben herrschen durch den einen, Jesus Christus. 18 Wie es nun durch eine Übertretung für alle Menschen zur Verdammnis kam, so auch durch eine Gerechtigkeit für alle Menschen zur Rechtfertigung des Lebens. 19 Denn wie durch des einen Menschen Ungehorsam die vielen in die Stellung von Sündern versetzt worden sind, so werden auch durch den Gehorsam des einen die vielen in die Stellung von Gerechten versetzt werden. 20 Das Gesetz aber kam daneben hinzu, damit die Übertretung zunehme. Wo aber die Sünde zugenommen hat, ist die Gnade überreich geworden, 21 damit, wie die Sünde geherrscht hat im Tod, so auch die Gnade herrscht durch Gerechtigkeit zu ewigem Leben durch Jesus Christus, unseren Herrn.

Beginnen wir mit Vers 12 aus dem wir lernen, dass die Sünde und der Tod durch einen Menschen, Adam, in die Welt gekommen ist. Wie Moses schon schrieb sind alle Werke Gottes vollkommen. An ihm lag es also nicht, dass die Sünde in die Welt gekommen ist :
3 Denn den Namen Jehovas will ich ausrufen: Gebet Majestät unserem Gott! 4 Der Fels: Vollkommen ist sein Tun; denn alle seine Wege sind recht. Ein Gott der Treue und sonder Trug, gerecht und gerade ist er! - 5.Mose 32:3-4
Heute spricht kaum noch jemand von Sünde, ein Wort das praktisch aus dem Sprachschatz verschwunden ist. Aber sie ist da die Sünde, ja allgegenwärtig. Man will nur nicht mehr über sie reden. Durch totschweigen wird sie allerdings nicht beseitigt. Und wie wir aus eigener Erfahrung wissen schafft es der Mensch nicht, aus eigener Kraft sie zu überwinden. Da sind wir alle im selben Boot.
Wo liegt nun die Lösung ?


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RE: an die Römer, Kap.5

#137 von Jurek , 13.08.2010 14:26

Wie ich hier auch früher in Zusammenhängen erwähnte, besteht da eine sozusagen „Kettenreaktion“, bewirkt durch ein Ergebnis von (unkontrollierten) Ereignissen, oder durch (kontrolliertes) Ereignis ein Ergebnis.
Die Menschen haben versagt, GOTT schaffte ein Ausgleich, Gleichgewicht und somit dann eine Lösung aller Probleme… Das war aber nur aufgrund des Vorantretens GOTTES möglich… Anders wäre das nicht möglich gewesen.


 
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RE: an die Römer, Kap.5

#138 von Philos , 15.08.2010 12:49

Verse 13-14
13 - denn bis zum Gesetz war Sünde in der Welt; Sünde aber wird nicht zugerechnet, wenn kein Gesetz ist. 14 Aber der Tod herrschte von Adam bis auf Mose selbst über die, welche nicht gesündigt hatten in der Gleichheit der Übertretung Adams, der ein Bild des Zukünftigen ist.

Adam hatte ein Gesetz Gottes empfangen das er übertrat.
Die unvollkommenen Menschen die aus Adam und Eva hervorgingen sündigten nicht in der "Gleichheit der Übertretung Adams" denn sie hatten nicht wie er ein Gesetz empfangen. Dennoch herrschte der Tod über sie denn, wie Paulus schon vorher geschrieben hatte :
12 Da sind die einen, die das Gesetz Gottes nicht kennen: Wenn sie Unrecht tun, werden sie auch ohne dieses Gesetz verloren gehen. Und da sind die anderen, denen Gott sein Gesetz schriftlich gegeben hat: Wenn sie Unrecht tun, werden sie aufgrund eben dieses Gesetzes verurteilt werden. 13 Denn es genügt nicht, das Gesetz zu hören, um vor Gott als gerecht bestehen zu können. Nur wer auch tut, was das Gesetz verlangt, wird bei Gott Anerkennung finden. 14 Auch wenn die anderen Völker das Gesetz Gottes nicht haben, gibt es unter ihnen doch Menschen, die aus natürlichem Empfinden heraus tun, was das Gesetz verlangt. Ohne das Gesetz zu kennen, tragen sie es also in sich selbst. 15 Ihr Verhalten beweist, dass ihnen die Forderungen des Gesetzes ins Herz geschrieben sind, und das zeigt sich auch an der Stimme ihres Gewissens und an den Gedanken, die sich gegenseitig anklagen oder auch verteidigen. 16 Dies alles kommt ans Licht, wenn Gott durch Jesus Christus Gericht halten und das Innerste der Menschen aufdecken wird. So bezeugt es die Gute Nachricht, die mir anvertraut ist. - Römer 2:12-16.

Wir kennen wahrscheinlich alle die Geschichte des Joseph, der, obwohl es kein geschriebenes Gesetz Gottes zu seiner Zeit über Ehebruch gab, sich dennoch weigerte, mit der Frau Potiphars unsittlichte Beziehungen zu haben. Er folgte der Stimme des Gewissens und somit dem inneren Gesetz, das Gott den Menschen ins Herz gelegt hat.

Bei der allgemeinen Auferstehung der Toten wird sich jeder Mensch für seine Taten verantworten müssen, ob er das geschriebene Gesetz Gottes in der Bibel kannte oder nicht :
12 Und ich sah die Toten, die Großen und die Kleinen, vor dem Thron stehen, und Bücher wurden geöffnet; und ein anderes Buch wurde geöffnet, welches das des Lebens ist. Und die Toten wurden gerichtet nach dem, was in den Büchern geschrieben war, nach ihren Werken. - Offembarung 20:12


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RE: an die Römer, Kap.5

#139 von Jurek , 15.08.2010 19:28

Zitat
…Er folgte der Stimme des Gewissens und somit dem inneren Gesetz, das Gott den Menschen ins Herz gelegt hat.


Wie wichtig ist das Gewissen, besonders wenn es richtig geschult ist!
Aber dieses könnte man auch trüben oder „brandmarkten“! … (1.Tim 4:2).
Deswegen ist es so wichtig ein gutes Gewissen zu behalten, - auch zu schulen!


 
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RE: an die Römer, Kap.5

#140 von Philos , 18.08.2010 13:08

Verse 15-17
15 Mit der Übertretung ist es aber nicht so wie mit der Gnadengabe. Denn wenn durch des einen Übertretung die vielen gestorben sind, so ist viel mehr die Gnade Gottes und die Gabe in der Gnade des einen Menschen Jesus Christus gegen die vielen überreich geworden. 16 Und mit der Gabe ist es nicht so, wie es durch den einen kam, der sündigte. Denn das Urteil führte von einem zur Verdammnis, die Gnadengabe aber von vielen Übertretungen zur Gerechtigkeit. 17 Denn wenn durch die Übertretung des einen der Tod durch den einen geherrscht hat, so werden viel mehr die, welche den Überfluss der Gnade und der Gabe der Gerechtigkeit empfangen, im Leben herrschen durch den einen, Jesus Christus.

Der Ausdruck "Gnadengabe" sollte uns stets daran errinnern, dass die Initiative zu unserer Rettung von Gott kam, der seinen Sohn sandte um sein Leben für uns zu opfern. Wer an Jesus glaubt kann somit von Gott begnadigt werden. Immer wieder sehen wir die zentrale Rolle Jesu in unserer Rettung, was übrigens auch von Petrus klar ausgedrückt wurde : 10 so sei euch allen und dem ganzen Volk Israel kund: Im Namen Jesu Christi, des Nazoräers, ... 12 Und es ist in keinem anderen das Heil; denn auch kein anderer Name unter dem Himmel ist den Menschen gegeben, in dem wir gerettet werden müssen. - Apg 4:10+12.

Paulus schrieb auch unter göttlicher Inspiration, dass nur Christen - "welche den Überfluss der Gnade und der Gabe der Gerechtigkeit empfangen" - schon "im Leben herrschen durch den einen, Jesus Christus" ! In einem anderen seiner Briefe geht Paulus näher darauf ein :
1 Auch euch hat er auferweckt, die ihr tot wart in euren Vergehungen und Sünden, 2 in denen ihr einst wandeltet gemäß dem Zeitlauf1 dieser Welt, gemäß dem Fürsten der Macht der Luft, des Geistes, der jetzt in den Söhnen des Ungehorsams wirkt. 3 Unter diesen hatten auch wir einst alle unseren Verkehr in den Begierden unseres Fleisches, indem wir den Willen des Fleisches und der Gedanken taten und von Natur Kinder des Zorns waren wie auch die anderen. 4 Gott aber, der reich ist an Barmherzigkeit, hat um seiner vielen Liebe willen, womit er uns geliebt hat, 5 auch uns, die wir in den Vergehungen tot waren, mit dem Christus lebendig gemacht - durch Gnade seid ihr gerettet! 6 Er hat uns mitauferweckt und mitsitzen lassen in der Himmelswelt in Christus Jesus, 7 damit er in den kommenden Zeitaltern den überragenden Reichtum seiner Gnade in Güte an uns erwiese in Christus Jesus. 8 Denn aus Gnade seid ihr gerettet durch Glauben, und das nicht aus euch, Gottes Gabe ist es; 9 nicht aus Werken, damit niemand sich rühme. - Epheser 2:1-9 Es ist also schon geschehen! Nun verstehen wir auch besser Jesu Worte : "26 und jeder, der da lebt und an mich glaubt, wird nicht sterben in Ewigkeit. Glaubst du das?" - Johannes 11:26. (Siehe auch Offenbarung 20:4-6).


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RE: an die Römer, Kap.5

#141 von Philos , 20.08.2010 13:12

Verse 18-19
18 Also: Durch die Gebotsübertretung des einen Menschen kam es dazu, dass alle verurteilt wurden. Ebenso bewirkt die Gehorsamstat des einen, dass alle für gerecht erklärt werden und leben. 19 Weil ein Einziger ungehorsam war, sind alle zu Sündern geworden. Ebenso werden alle vor Gott zu Gerechten, weil der eine gehorsam war. .

Viele finden diese Erklärung zu einfach : Eine einzige Übertretung führte alle Menschen in die Verurteilung, durch Glauben an einen Erlöser kommt für alle die Rettung, vorausgesetzt sie nehmen sie an !
So schrieb z.B. auch der Apostel Johannes :
1 Jeder, der glaubt, dass Jesus der Christus ist, ist aus Gott geboren; und jeder, der den liebt, der geboren hat, liebt den, der aus ihm geboren ist.. - 1.Johannes 5:1.
Wer an Jesus glaubt und getauft ist im Wasser und mit hl Geist ist also aus Gott wiedergeboren !
Ein neuer Anfang ist gemacht, nun ist es noch erforderlich heranzureifen und in den Prüfungen treu zu bleiben bis zum Ende.


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RE: an die Römer, Kap.5

#142 von Jurek , 21.08.2010 07:21

Gestern war ich im Altersheim zum Besuch… Die eine Dame sagte, dass sie nie was Schlechtes wem im Leben getan hat und glaubt auch an Gott …… = Immer (nur) von sich aus ausgehend, meinen Menschen das so oder so ähnlich. GOTT fragt niemand nach Seiner Meinung.
Doch V.18 (im Kontext) ist m. E. nicht nur ein Hinweis darauf, dass ein Mensch (Adam) versagte und die sog. „Erbsünde“ auf uns Unschuldige übertrug, für die wir nix können.., sondern dass auch wir selber ALLE gesündigt haben und (eben nur von sich aus) hoffnungslos verloren sind, auch wenn man-n/frau meint, alles richtig gemacht zu haben (auch ohne der Bibel und drum rum)…
Die richtige Lösung wurde schon von @Philos in seinem Kommentar gegeben.


 
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RE: an die Römer, Kap.5

#143 von Philos , 24.08.2010 13:01

Verse 20-21
20 Das Gesetz aber kam daneben hinzu, damit die Übertretung zunehme. Wo aber die Sünde zugenommen hat, ist die Gnade überreich geworden, 21 damit, wie die Sünde geherrscht hat im Tod, so auch die Gnade herrscht durch Gerechtigkeit zu ewigem Leben durch Jesus Christus, unseren Herrn.

Als der Allmächtige Gott Jhwh die Nachkommen Abrahams, Isaaks und Jakobs zu einer Nation am Berg Sinai machte nachdem er die Israeliten aus der Ägyptischen Sklaverei befreit hatte gab er ihnen ein geschriebenes Gesetz, das ihnen als Pädagoge dienen sollte bis zum Kommen des Messias. Dieses Gesetz deckte in allen Einzelheiten die Sünden der Menschen auf und zeigte die Notwendigkeit eines Opfers, dessen Blut vergossen werden sollte zur Vergebung der Sünden. So opferten die Israeliten zahlreiche Tiere die veranschaulichten, wie später der Messias, "das Lamm Gottes", für die Sünden der Menschen geopfert werden sollte.

Im Vergleich zum ungeschriebenen, natürlichen "Gesetz im Gewissen", bewirkte das geschriebene Gesetz Mose, mit seinen mehr als 600 Geboten, Grundsätzen, Richtlinien usw., dass in den Augen der Israeliten die "Übertretung zunahm" !
Paulus erklärt dann, das aber ebenso die Gnade zunahm für all jene, die den Messias annahmen und somit durch Glauben an den Erlöser Jesus Gnade erlangten, die zum ewigen Leben führt.


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RE: an die Römer, Kap.5

#144 von Jurek , 24.08.2010 19:48

Ja, das ‚mosaische’ Gesetz war gut, zumal dieses auch als „Erzieher“ diente, um eigene Unfähigkeit vor Augen zu zeigen, und zur CHRISTUS zu führen.


 
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RE: an die Römer, Kap.5

#145 von Maranate , 26.08.2010 10:37

Ohne das Gesetzt gäbe es auch keine Erkenntnis der Sünde der eigenen Übertretungen. Man kann es auch mit den Grenzen vergleichen, welche Eltern den Kindern geben ... hätten sie keine, wären sie zügellos und ohne Ordnung, aber daher dann auch ohne Übertretungen dieser. Durch das Gesetz zeigte uns Gott letztlich unsere Unvollkommenheit im Gegensatz zu ihm.


der HERR kommt bald

 
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RE: an die Römer, Kap.5

#146 von Jurek , 26.08.2010 18:53

…Genau! Einerseits das, aber andererseits auch das, dass dies ganze sozusagen „zwang“ formal nach eine Vorkehrung (jemanden), die/der uns wirklich ein für alle Male vor GOTT reinigen/rechtfertigen kann – was ganz anders ist als mit den ganzen Opfertieren…


 
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RE: an die Römer, Kap.6

#147 von Philos , 27.08.2010 16:29

1 Was folgt nun daraus? Sollen wir ruhig weitersündigen, damit die Gnade sich noch mächtiger entfalten kann? 2 Unmöglich! Die Sünde hat kein Anrecht mehr an uns, für sie sind wir tot - wie könnten wir dann noch weiter in der Sünde leben? 3 Ihr müsst euch doch darüber im Klaren sein, was bei der Taufe mit euch geschehen ist. Wir alle, die »in Jesus Christus hinein« getauft wurden, sind damit in seinen Tod hineingetauft, ja hineingetaucht worden. 4 Durch diese Taufe wurden wir auch zusammen mit ihm begraben. Und wie Christus durch die Lebensmacht Gottes, des Vaters, vom Tod auferweckt wurde, so ist uns ein neues Leben geschenkt worden, in dem wir nun auch leben sollen. 5 Denn wenn wir mit seinem Tod verbunden wurden, dann werden wir auch mit seiner Auferstehung verbunden sein. 6 Das gilt es also zu begreifen: Der alte Mensch, der wir früher waren, ist mit Christus am Kreuz gestorben. Unser von der Sünde beherrschtes Ich ist damit tot und wir müssen nicht länger Sklaven der Sünde sein. 7 Denn wer gestorben ist, kann nicht mehr sündigen; er ist von der Herrschaft der Sünde befreit.

Verse 1-2
Paulus kennt sehr gut die menschliche Natur denn im Kaptel 6 Vers 1 sagt er nun vorbeugend über einen Gedanken, der manche zu Fall bringen könnte : ".. Sollen wir ruhig weitersündigen, damit die Gnade sich noch mächtiger entfalten kann?"
"Unmöglich" fährt Paulus im Vers 2 fort, denn wer so berechnend denkt achtet die Gnade Gottes und das Blut Jesu für gering. In einem anderen Brief schrieb Paulus ausführlicher über eine solche Einstellung :
26 Denn wenn wir mutwillig sündigen, nachdem wir die Erkenntnis der Wahrheit empfangen haben, so bleibt für die Sünden kein Opfer mehr übrig, 27 sondern nur ein schreckliches Erwarten des Gerichts und ein Zorneseifer des Feuers, der die Widerspenstigen verzehren wird.- Hebräer 10:26-27.

Dass es tätsächlich Menschen gibt, die Gott in Bezug auf Sündigen falsch einschätzen, stand schon im AT :
11 Weil der Urteilsspruch über die böse Tat nicht schnell vollzogen wird, darum ist das Herz der Menschenkinder davon erfüllt, Böses zu tun, 12 denn ein Sünder tut hundertmal Böses und verlängert doch seine Tage. Aber ich habe auch erkannt, dass es den Gottesfürchtigen gut gehen wird, die sich vor seinem Angesicht fürchten. 13 Doch nicht gut gehen wird es dem Ungerechten, und er wird, dem Schatten gleich, seine Tage nicht verlängern, weil er sich vor dem Angesicht Gottes nicht fürchtet. - Prediger 8:11-13


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RE: an die Römer, Kap.6

#148 von Jurek , 28.08.2010 11:35

V.2 machst schon kategorisch mit dem „Tod“! Und wo der Tod =(Unbewusstes und Nichtexistenz) ist, da ist kein Zugang! Da kann die Sünde auch nichts mehr ausrichten (V.7).


 
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RE: an die Römer, Kap.6

#149 von Maranate , 07.09.2010 13:39

So ist die Gottesfurcht der Weisheit Anfang!

Wenn man öfter im AT schaut, wie Gott richtete, wie schnell und absolut, dann würden wir wohl eher nachdenken was wir tun. Es kam nicht selten vor, dass er ganze Familien der Sünde wegen ausgerottet hatte. Nur weil wir durch das Opfer Jesus gereinigt und errettet sind, sollten wir uns seiner Abscheu gegen die Sünde dennoch bewusst sein.


der HERR kommt bald

 
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RE: an die Römer, Kap.6

#150 von Philos , 08.09.2010 18:09

Verse 3-4
3 Ihr müsst euch doch darüber im Klaren sein, was bei der Taufe mit euch geschehen ist. Wir alle, die »in Jesus Christus hinein« getauft wurden, sind damit in seinen Tod hineingetauft, ja hineingetaucht worden. 4 Durch diese Taufe wurden wir auch zusammen mit ihm begraben. Und wie Christus durch die Lebensmacht Gottes, des Vaters, vom Tod auferweckt wurde, so ist uns ein neues Leben geschenkt worden, in dem wir nun auch leben sollen.

Paulus spricht hier offensichtlich von Dingen die schon mit getauften Christen geschehen sind und nicht erst geschehen werden. Als durch Wasser und Geist wiedergeborene Christen sind wir Glieder des Leibes Christi, unseres Hauptes, geworden. Unsere Taufe verbindet uns mit dem Christus. Mit unserer Taufe tun nicht wir etwas für Christus sondern er tut etwas für uns durch seinen Tod. Durch unsere Taufe erkennen wir, dass wir mit ihm verbunden sind als Glieder seines Leibes.

Durch unsere Taufe wurden wir zusammen mit ihm begraben, aber es geschah noch mehr : ein neues Leben ist uns geschenkt worden wie geschrieben steht : 4 Gott aber, der reich ist an Barmherzigkeit, hat um seiner vielen Liebe willen, womit er uns geliebt hat, 5 auch uns, die wir in den Vergehungen tot waren, mit dem Christus lebendig gemacht - durch Gnade seid ihr gerettet! 6 Er hat uns mitauferweckt und mitsitzen lassen in der Himmelswelt in Christus Jesus, - Epheser 2:4-5. Erstaunlich, nicht wahr ? Kein Wunder also, dass Paulus im Vers 3 sagte : "Ihr müsst euch doch darüber im Klaren sein, was bei der Taufe mit euch geschehen ist" oder, nach einer anderen Übersetzung : "Oder wißt ihr nicht, daß wir alle, die wir in Christus Jesus hinein getauft sind, in seinen Tod getauft sind?"
Vereinfacht schreibt noch Paulus an die Korinther : 13 Denn wir sind ja alle durch einen Geist in einen Leib hinein getauft worden, - 1.Korinther 12:13.

Glücklich sind jene, die die Bedeutung, die Notwendigkeit und die Wichtigkeit der christlichen Taufe erkennen !


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