RE: an die Römer Kap.3

#91 von Maranate , 18.05.2010 10:13

Gerade diese Vereinigung von Gerechtigkeit und Gnade sind in besonderem Maße beruhigend, da dies jede Art von Willkür ausschließt. Niemand kann selber etwas dazu beitragen, weshalb einfach jeder Mensch die selbe Chance hat.
Andrerseits gibt dies auch jedem Menschen, der irgendwelcher Greueltaten zum Opfer fiel, eine Beruhigung insofern, da unser Gott gerecht richtet und niemand durch dieses Netz fallen wird, wodurch wir uns selber nicht Recht verschaffen müssen, sondern alles getrost unserem Schöpfer und Heiland überlassen dürfen.


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RE: an die Römer Kap.3

#92 von Jurek , 18.05.2010 18:46

V.25
GOTT hat seinen SOHN zum Sühnopfer "BESTIMMT"! Das soll schon mal was heißen! …
JEHOVA GOTT hat diesen für derart Aufgabe eingesetzt. Und ER gab damit für uns Sünder sein Bestes!


 
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RE: an die Römer Kap.3

#93 von Philos , 19.05.2010 16:13

25 Ihn hat Gott zum Sühnopfer bestimmt, [das wirksam wird] durch den Glauben an sein Blut, um seine Gerechtigkeit zu erweisen, weil er die Sünden ungestraft ließ, die zuvor geschehen waren

Wie wirkt sich also Gottes Gnade auf wiedergeborene Christen aus ?
- Gott hat unsere Sünden vergeben und uns gerechtgesprochen
- Wir sind seine Kinder geworden und somit Brüder und Miterben seines Sohnes Jesus
- Gott schenkt uns ewiges Leben und die göttliche Natur, was Unsterblichkeit einschließt

Wem dies zu schön erscheint um wahr zu sein erinnere sich an folgenden Text : Jeder, der glaubt, daß Jesus der Christus ist, der ist aus Gott geboren; und wer den liebt, der ihn geboren hat, der liebt auch den, der aus Ihm geboren ist. – 1.Johannes 5:1 Vielen scheint dies viel zu einfach : Glaube an Jesus und du bist aus Gott geboren !
Genauso finden auch viele zu einfach, dass wir alle als Sünder geboren wurden weil wir Nachkommen von Adam und Eva sind, die gegen Gott rebellierten. Und dabei sagt doch auch Paulus :
18 Es steht also fest: Durch die Sünde eines Menschen sind alle Menschen in Tod und Verderben geraten. Aber durch die Erlösungstat eines Menschen sind alle mit Gott versöhnt und bekommen neues Leben.
19 Oder anders gesagt: Durch Adams Ungehorsam wurden alle Menschen vor Gott schuldig; aber weil Jesus Christus gehorsam war, werden sie von Gott freigesprochen. – Römer 5:18-19

Wenn also der Tod alle Menschen erreicht wegen Adam, warum sollte nicht das Leben alle erreichen, die Jesus folgen ? Darauf werden wir später noch ausführlicher zurückkommen.

Nach der allgemeinen Auferstehung und dem Gericht nach dem Ende der „1000 Jahre“ werden auch noch unzählige andere Menschen auf der Grundlage des Opfers Jesu und ihrer Taten ewiges Leben erlangen. – Offenbarung 20:7-15.


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RE: an die Römer Kap.3

#94 von Jurek , 20.05.2010 01:38

Zu den drei von Philos erwähnten Punkten, sind für mich solche drei Bibelstellen von großer Bedeutung (die m. E. das auch in besonderer weise bestätigen), wie:
Röm 8:14-17; Gal 2:20; 2.Kor 5:17.


 
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RE: an die Römer Kap.3

#95 von Philos , 21.05.2010 13:04

26 ... Ja, jetzt in unserer Zeit erweist Gott seine Gerechtigkeit als Treue zu sich selbst und zu seinen Menschen: Er verschafft seinem Rechtsanspruch Geltung und schafft selber die von den Menschen schuldig gebliebene Gerechtigkeit, und das für alle, die einzig und allein auf das vertrauen, was er durch Jesus getan hat. 27 Gibt es da noch irgendeinen Grund, sich mit etwas zu rühmen? Nein, alles Rühmen ist ausgeschlossen! Durch welches Gesetz? Etwa durch das Gesetz der Werke, das vom Menschen Leistungen fordert? Nein, sondern durch das Gesetz des Glaubens, das den Menschen zum Vertrauen einlädt! 28 Denn für mich steht fest: Allein aufgrund des Glaubens nimmt Gott Menschen an und lässt sie vor seinem Urteil als gerecht bestehen. Er fragt dabei nicht nach Leistungen, wie das Gesetz sie fordert. 29 Oder ist Gott nur ein Gott für Juden? Ist er nicht auch für Menschen aus den anderen Völkern da? Ganz gewiss ist er das!

Warum hat kein Mensch Grund, sich zu rühmen wenn er gerettet wird ?
Warum werden nicht nur Juden gerettet sondern auch Menschen aus allen Nationen ?

(Bitte die Reihenfolge der Verse beim kommentieren möglichst einhalten. Danke)


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RE: an die Römer Kap.3

#96 von Jurek , 21.05.2010 15:56

Ich verstehe das so:
Normal selbstverständlich haben Menschen einen Grund sich zu rühmen (in JEHOVA und JESUS), wenn sie gerettet werden… Auch Paulus konnte sich seiner Taten rühmen (2.Kor 11:21-27).
Und dennoch kritisiert er an andere Stelle den Selbstlob! (2.Kor 5:12 u.ä., auch hier im V.27). Aber da geht es immer bei solchen Aussagen um den Hintergrund, und Beweggründe, aus denen man was tut.
Aber die Menschen haben keinen Grund sich hier selbst zu rühmen, wenn sie gerettet werden, weil es ja GOTT ist, der das alles durch seine Gnade uns gegenüber schafft (V.26).


 
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RE: an die Römer Kap.3

#97 von Maranate , 21.05.2010 16:34

Im Punkt ERRETTUNG hat kein Mensch auch nur den geringsten Grund sich zu rühmen - denn dann wäre Sünde ja eine Tat des Ruhms. Wir können nichts dazutun, nichts beschönigen, nichts wieder 'gut' machen sondern einfach NUR das Geschenk der GNADE dankend annehmen. Darin schuf der HERR eine Gleichberechtigung aller Menschen, auf dass sich niemand besser als der andere vorkomme.


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RE: an die Römer Kap.3

#98 von Philos , 21.05.2010 17:44

Also einverstanden, Gnade ist einfach Gnade und niemals eigener Verdienst ! Wunderbar dass wir uns da einig sind. Das ist übrigens immer der Fall beim Wesentlichen, es sind die Details die manchmal verschiedentlich verstanden werden.

Paulus veranschaulichte übrigens deutlich, dass selbst jemand der beim "bauen" nicht weise handelt dennoch gerettet wird wenn er den Glauben bewahrt :
11 Denn einen anderen Grund kann niemand legen außer dem, der gelegt ist, welcher ist Jesus Christus. 12 Wenn aber jemand auf den Grund Gold, Silber, kostbare Steine, Holz, Heu, Stroh baut, 13 so wird das Werk eines jeden offenbar werden, denn der Tag wird es klarmachen, weil er in Feuer offenbart wird. Und wie das Werk eines jeden beschaffen ist, das wird das Feuer erweisen. 14 Wenn jemandes Werk bleiben wird, das er darauf gebaut hat, so wird er Lohn empfangen; 15 wenn jemandes Werk verbrennen wird, so wird er Schaden leiden, er selbst aber wird gerettet werden, doch so wie durchs Feuer. - 1.Korinther 3:11-15.


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RE: an die Römer Kap.3

#99 von Jurek , 22.05.2010 04:24

Ich bin auf die ersten zwei Verse eingegangen (V.26,27)
Deswegen auch noch weiter V.28 zeigt mir, dass allein aufgrund des Glaubens wird uns diese Gnade erwiesen.
Nicht aufgrund von welcher Leistung! (Eph 2:8,9).


 
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#100 von Philos , 23.05.2010 12:20

3:29 - Oder ist Gott nur ein Gott für Juden? Ist er nicht auch für Menschen aus den anderen Völkern da? Ganz gewiss ist er das!

Ganz gewiss ist Gott unparteiisch und für Menschen aus allen Völkern da !
12 Da gibt es auch keinen Unterschied zwischen Juden und anderen Völkern: Gott ist ein und derselbe Herr, der aus seinem Reichtum alle beschenkt, die ihn darum bitten. 13 "Denn jeder, der den Namen des Herrn anruft, der wird von ihm gerettet." - Römer 10:12
Der Segen, den Gott Abraham zugesagt hatte, sollte durch den Tod Jesu am Kreuz allen Völkern geschenkt werden. Und durch den Glauben an Christus werden wir alle den Geist Gottes empfangen, wie Gott es versprochen hat. - Galater 3,14.

Die Juden hatten den Vorteil, Nachkommen Abrahams zu sein der ein außergewöhnlicher Glaubensmensch war.

Seit dem 1.Jh besteht jedoch Gottes Volk aus Menschen aller Nationen, einschließlich Juden. Der Jude Petrus schrieb an Christen :
9 Ihr aber seid ein auserwähltes Geschlecht, ein königliches Priestertum, ein heiliges Volk, ein Volk des Eigentums, damit ihr die Tugenden dessen verkündet, der euch aus der Finsternis berufen hat zu seinem wunderbaren Licht 10 — euch, die ihr einst nicht ein Volk wart, jetzt aber Gottes Volk seid, und einst nicht begnadigt wart, jetzt aber begnadigt seid. - 1.Petrus 2:9-10.


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RE: an die Römer Kap.3

#101 von Jurek , 23.05.2010 14:49


 
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#102 von Philos , 25.05.2010 12:11

Wir kommen nun zu den abschließenden Versen vom 3. Kapitel :

30 Denn es ist ja ein und derselbe Gott, der die Beschnittenen aus Glauben und die Unbeschnittenen durch den Glauben rechtfertigt. 31 Heben wir nun das Gesetz auf durch den Glauben? Das sei ferne! Vielmehr bestätigen wir das Gesetz.

Welche erfreuliche Erkenntnis gewinnen wir aus dem, was Paulus dargelegt hat über die Rettung von Juden und von Menschen aus den Nationen ?
War das Gesetz Mose unnötig da es niemand retten konnte weil kein unvollkommener Mensch es vollkommen einhalten konnte ?


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#103 von Jurek , 25.05.2010 17:31

V.30:
Für die Juden als auch für die aus den Nationen („Heiden“), ist GOTT für alle in gleicher weise da.
Das wird wohl nicht so ganz was Neues sein, denn zum Teil traf das auch im AT zu, wenn die Ausländer auch zu dem Volk GOTTES dazukommen wollten und gleich behandelt wurden.
Gar Moses selber hat keine Israelitin zur Frau gehabt, sondern eine Kuschitische Frau. …
Im NT wurde das dann ausgedehnt, weil das einstige Volk GOTTES im Fleische, hat - als Ganzes betrachtet - versagt… (Mat 21:43; 23:37f).
So erfüllt sich 1.Mo 22:18.


 
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RE: an die Römer Kap.3

#104 von Philos , 27.05.2010 11:28

31 Heben wir nun das Gesetz auf durch den Glauben? Das sei ferne! Vielmehr bestätigen wir das Gesetz.

Die Frage wurde aufgeworfen :
War das Gesetz Mose unnötig da es niemand retten konnte weil kein unvollkommener Mensch es vollkommen einhalten konnte ?

Das Gesetz Mose hat seinen Zweck erfüllt. Es wurde den Israeliten gegeben um sie zu führen bis zum Messias, der dann mit jenen die wollten einen neuen Bund schloss. Auch Menschen aus den Nationen wurden dann berufen und auserwählt um das Volk Gottes zu bilden. Paulus schrieb an Christen : Ihr aber seid das erwählte Volk, das Haus des Königs, die Priesterschaft, das heilige Volk, das Gott selbst gehört. Er hat euch aus der Dunkelheit in sein wunderbares Licht gerufen, damit ihr seine machtvollen Taten verkündet.3 10 Früher wart ihr nicht sein Volk; aber jetzt seid ihr das Volk, das Gott gehört. Früher galt euch nicht sein Erbarmen; aber jetzt habt ihr sein Erbarmen erfahren. - 1.Petrus 2,9-10.
Christen bilden also ein Volk von Priestern ! Paulus schrieb : Denn wenn das Priestertum verändert wird, so muß notwendigerweise auch eine Änderung des Gesetzes erfolgen. - Hebräer 7:12.

Wenn aber Christen nicht unter dem Gesetz Mose stehen bedeutet das nicht, dass sie ohne Gesetz wären denn es steht geschrieben : Einer trage des anderen Lasten, und so werdet ihr das Gesetz des Christus erfüllen. - Galater 6:2. So wie Moses der Mittler des alten Gesetzesbundes vom Sinai war zwischen Gott und den Israeliten, so wurde Jesus der Mittler eines neuen Bundes in den wir durch Gnade aufgenommen wurden.


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#105 von Jurek , 27.05.2010 17:16

So verstehe ich das auch.


 
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