RE: An die Römer

#31 von Philos , 10.04.2010 12:55

1:24 Darum hat Gott sie dahingegeben in den Begierden ihrer Herzen in die Unreinheit, ihre Leiber untereinander zu schänden,
1:25 sie, welche die Wahrheit Gottes in die Lüge verwandelt und dem Geschöpf Verehrung und Dienst dargebracht haben statt dem Schöpfer, der gepriesen ist in Ewigkeit. Amen.


Verstockte Menschen übergibt Gott irgendwann sich selbst ! Die Folgen sind für sie verheerend da sie die sicheren Grenzen innerhalb Gottes Gesetze verlassen und sich eigene Regeln aufstellen nach denen sie Leben. Paulus schrieb in einem anderen seiner Briefe über den antichristlichen Einfluß, der wirksam ist in Verbindung mit dem weltweiten Abfall vom christlichen Glauben :
10 Er wird alle, die verloren gehen, betrügen und zur Ungerechtigkeit verführen; sie gehen verloren, weil sie sich der Liebe zur Wahrheit verschlossen haben, durch die sie gerettet werden sollten. 11 Darum lässt Gott sie der Macht des Irrtums verfallen, sodass sie der Lüge glauben; 12 denn alle müssen gerichtet werden, die nicht der Wahrheit geglaubt, sondern die Ungerechtigkeit geliebt haben. - 2Thessalonicher 2:10-12.
Das Evangelium oder die Gute Botschaft Jesu Christi wird weltweit seit nahezu 2000 Jahren gepredigt. Seitdem gilt besonders, was Paulus den Athenern auf dem Areopag sagte :
22 ... "Athener! Mir ist aufgefallen, dass ihr euren Göttern mit großer Hingabe dient; 23 denn ich habe in eurer Stadt viele Heiligtümer gesehen. Auf einem Altar stand: 'Dem unbekannten Gott.' Von diesem Gott, den ihr verehrt, ohne ihn zu kennen, spreche ich. 24 Es ist der Gott, der die Welt und alles, was in ihr ist, geschaffen hat. Dieser Herr des Himmels und der Erde wohnt nicht in Tempeln, die Menschen gebaut haben. 25 Er braucht auch nicht die Hilfe und Unterstützung irgendeines Menschen. Er, der allen das Leben gibt und was zum Leben notwendig ist, 26 er hat den einen Menschen geschaffen, von dem alle Völker auf der ganzen Erde abstammen. Er hat auch bestimmt, wie lange und wo jeder Einzelne von ihnen leben soll. 27 Das alles hat er getan, weil er wollte, dass die Menschen ihn suchen. Sie sollen ihn spüren und finden können. Und wirklich, er ist jedem von uns ja so nahe! 28 Durch ihn allein leben und handeln wir, ja, ihm verdanken wir alles, was wir sind. So wie es einige eurer Dichter gesagt haben: 'Wir sind seine Kinder.' 29 Weil wir nun von Gott abstammen, ist es doch unsinnig zu glauben, dass wir Gott in Statuen aus Gold, Silber oder behauenen Steinen darstellen könnten. Diese sind doch nur Gebilde unserer Kunst und unserer Vorstellungen. 30 Bisher haben die Menschen das nicht erkannt, und Gott hatte Geduld mit ihnen. Aber jetzt befiehlt er allen Menschen auf der ganzen Welt, zu ihm umzukehren. 31 Denn der Tag ist schon festgesetzt, an dem Gott alle Menschen richten wird; ja, er wird ein gerechtes Urteil sprechen durch den einen Mann, den er selbst dazu bestimmt hat... - Apg 17:22-31


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RE: An die Römer

#32 von Jurek , 10.04.2010 15:02

1:24
Das erinnert mich auch an Joh 6b, wo JESUS davon sprach, dass man sein Fleisch essen und Blut trinken soll, und die Jüngerschaft hat Ihn deswegen verlassen (weil sie zu stolz war es genauer wissen zu wollen / zu fragen). Und da ist ihnen JESUS nicht nachgelaufen.
Auch JEHOVA lässt die Törichten ihren Begierden fortführen, ohne dass ER gleich wem „nachrennt“, der es nicht will…

1:25
sehe hier


 
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RE: An die Römer

#33 von Philos , 13.04.2010 21:48

1:26 Deswegen hat Gott sie dahingegeben in schändliche Leidenschaften. Denn ihre Frauen haben den natürlichen Verkehr in den unnatürlichen verwandelt,
1:27 und ebenso haben auch die Männer den natürlichen Verkehr mit der Frau verlassen, sind in ihrer Begierde zueinander entbrannt, indem die Männer mit Männern Schande trieben, und empfingen den gebührenden Lohn ihrer Verirrung an sich selbst
.


Könnte man den heutigen Zustand der dekadenten Welt in der wir uns befinden besser beschreiben ?
Nichts Neues würde Salomo sagen, gab's schon in Sodom und Gomorrha. Stimmt, das gab's aber auch im alten Rom, usw. Das außergewöhnliche aber in der heutigen Zeit ist der globale Zustand einer ganzen Zivilisation.

Frauen und Männer die sich solchen Formen der Sexualität hingeben sind oft atheisten, sprechen aber von "Mutter Natur" der sie ihr Leben verdanken würden. Gehorchen sie aber den Gesetzen von "Mutter Natur" mehr als den Gesetzen Gottes ? Nein, denn sie haben den natürlichen Verkehr in unnatürlichen verwandelt und sind somit "Gesetzlose" geworden, sowohl gegenüber dem Gesetz Gottes wie auch gegenüber den Naturgesetzen die für jeden deutlich erkennbar sind durch die Beschaffenheit von Mann und Frau !


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RE: An die Römer

#34 von Jurek , 14.04.2010 07:25

Zum Vers 27 (da sind aber die Frauen auch nicht ausgenommen!), sehe dort!
Wohin soll das weiter führen!?
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RE: An die Römer

#35 von Philos , 14.04.2010 20:37

1:28 - Gott war ihnen gleichgültig; sie gaben sich keine Mühe, ihn zu erkennen. Deshalb überlässt Gott sie einer inneren Haltung, die ihr ganzes Leben verdirbt: 29 Sie sind voller Unrecht und Niedertracht, Habgier, Bosheit und Neid, ja sogar Mord; voller Streit, Hinterlist und Verlogenheit, Klatsch 30 und Verleumdung. Sie hassen Gott, sind gewalttätig, anmaßend und überheblich. Beim Bösen sind sie sehr erfinderisch. Sie verachten ihre Eltern, 31 haben weder Herz noch Verstand, lassen Menschen im Stich und sind erbarmungslos. 32 Dabei wissen sie ganz genau, dass sie nach dem Urteil Gottes dafür den Tod verdient haben. Trotzdem machen sie so weiter wie bisher, ja, sie freuen sich sogar noch, wenn andere es genauso treiben.

Es ist also die innere Haltung die zu einem moralischen Tiefstand führt. Die Neigung des Herzens eines Menschen tendiert eher zum Bösen als zum Guten und wenn man sich nicht rechtzeitig für das Gute entscheidet kann man sehr leicht auf den Weg ohne Rückkehr geraten. Wir wissen alle wie schwer es ist, sich gute Gewohnheiten anzueignen aber auch wie leicht es ist, schlechte Gewohnheiten zu pflegen : man braucht sich nur gehen zu lassen! Menschen die einen schlechten Lebenswandel führen wissen dass sie irgendwann dafür zur Rechenschaft gezogen werden aber die meisten machen trotzdem weiter.

Darum schrieb der Apostel Petrus an Christen :
3 Lange genug habt ihr früher ein Leben in Saus und Braus geführt wie alle anderen, die Gott nicht kennen. Ihr habt euch gehen lassen, euch betrunken und rauschende Feste gefeiert, und ihr habt beim abscheulichen Götzendienst mitgemacht. 4 Natürlich können eure alten Freunde nicht verstehen, weshalb ihr von diesem haltlosen Leben auf einmal nichts mehr wissen wollt. Und deshalb verspotten sie euch. 5 Doch dafür werden sie sich verantworten müssen vor dem, der bald sein Urteil über alle Menschen sprechen wird, über die Lebenden wie über die Toten. - 1.Petrus 4:3-5.


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An die Römer, Kap. 1

#36 von Jurek , 15.04.2010 09:40

Eben, niemand wäre da ausgenommen, wenn er/sie sich gehen lässt…
Daher auch nicht mit dem Finger auf andere gerichtet, sondern an Christen:

V.28 = Joh 6:66 im Kontext (mangel an echter Kommunikation)!
V.29/30 = zuerst das Negative…?
V.31 = Meinen GOTT zu folgen, aber lassen andere im Stich. :-(

Eph 5:10 = das wäre das, was WIR täglich daraus lernen können.


 
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RE: An die Römer, Kap. 1

#37 von Maranate , 19.04.2010 09:07

Dies ist nun bereits das Ende des 1. Kapitels vom Römerbrief. Ich möchte an dieser Stelle einen äußerst interessanten Beitrag von William Mc. Donald einstellen, der dazu noch etwas erläutert:

Was ist nun Gottes Antwort auf die Frage >Sind die Heiden (= alle Menschen, die nicht zum Volk Israel, dem auserwählten Volk Gottes gehören), die das Evangelium nie gehört haben, verloren?> Das Urteil über die Heiden wird durch die Tatsache gesprochen, dass sie nicht nach der Erkenntnis leben, die Gott ihnen in der Schöpfung gegeben hat. Statt dessen werden sie Götzendiener. Die Folge davon ist, dass sie sich einem Leben der Verwahrlosung und Bosheit ergeben haben.

Doch man stelle sich nun vor, dass ein einzelner Heide doch nach der Erkenntnis lebt, die Gott ihm gibt. Man nehme an, er verbrenne seine Götzen und suche nach dem wahren Gott. Was dann?
Es gibt zu diesem Thema zwei Lehrrichtungen unter den evangelikalen Gläubigen:
Einige sind der Ansicht, dass Gott dem Heiden, wenn er entsprechend seiner Erkenntnis Gottes in der Schöpfung lebt, das Licht des Evangeliums schickt. Kornelius wird heir als Beispiel dafür angeführt. Seiner Gebete und Almosen wurden vor Gott gedacht. Dann sandte Gott Petrus, um ihm mitzuteilen, wie er errettet werden könnte (Apg. 11,14).
Andere sind der Meinung, dass Gott, wenn ein Mensch auf den wahren und lebendigen Gott vertraut, wie er ihm in der Schöpfung begegnet, und dann doch stirbt, ehe er das Evangelium hört, ihn aufgrund des Werkes Christi auf Golgatha errettet. Obwohl der Mensch nichts vom Werk Christi weiß, rechnet Gott ihm den WErt dieses Werkes an. Diejenigen, die diese Ansihct vertreten, sagen, dass Gott auch die Menschen vor Golgatha auf diese Weise gerettet habe und auch immer noch geistig Behinderte und Kinder rettet, ehe sie das Alter der Verantwortlichkeit erreicht haben.

Die erste Ansicht lässt sich durch den Fall des Kornelius untermauern. Die zweite Ansicht kann keine Schriftbeweise für die Zeit nach dem Tod und der Auferstehung Christi nennen (unser gegenwärtiges Zeitalter) und schwächt vielleicht auch die Notwendigkeit intensiver Missionstätigkeit ab.


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RE: An die Römer, Kap. 2

#38 von Maranate , 19.04.2010 09:12

Kapitel II:

Paulus hat gezeigt, dass die Heiden verloren sind und das Evangelium brauchen. Nun wendet er sich an eine zweite Klasse von Menschen, deren genaue Eigenschaften nicht ganz sicher sind. Wir glauben, dass der Apostel hier zu den selbstgerechten Moralisten redet, egal ob es sich um Juden oder Heiden handelt. Der erste Vers zeigt, dass diese Menschen durch die Art selbstgerechte Moralisten sind, in der sie das Verhalten anderer verurteilen (und doch die gleichen Sünden selbst begehen). Die Verse 8,10, 12 und 15 zeigen, dass Paulus sowohl zu den Juden als auch zu den Heiden spricht. Deshalb lautet nun die Frage: Sind selbst gerechte Moralisten, gleich ob Juden oder Heiden, auch verloren? Und die Antwortet lautet, wie wir sehen werden: "Ja, auch sie sind verloren!"


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RE: An die Römer, Kap. 2

#39 von Maranate , 19.04.2010 11:54

2:1 Darum bist du nicht zu entschuldigen, o Mensch, wer du seist, der dur richtest! Denn indem du den andern richtest, verdammst du dich selbst; denn du veerübst ja dasselbe, was du richtest!

Diese zweite Klasse besteht aus denjenigen, die auf die Heiden hinunterblicken und sich selbst für zivilisierter, gebildeter und vornehmer halten. Sie verurteilen die Heiden für ihre Rohheit, doch sind sie selbst genauso schuldig, wenn auch vielleicht auf einer eher verfeinerten Weise. Der gefallene Mensch sieht Fehler bei anderen leichter als an sich selbst. Abstoßendes und Scheußliches im Leben anderer erscheinen ihm im eigenen Leben durchaus erlaubt. Doch die Tatsache, dass er die Sünden anderer >richten< kann, zeigt, dass er den Unterschied zwischen richtig und falsch kennt. WEnn er weiß, dass es falsch ist, jemandem die Frau auszuspannen, dann weiß er auch, dass es für ihn selbst falsch ist, einem anderen die Frau wegzunehmen. Wenn deshalb jemand selbst die Sünde begeht, die er an anderen verurteilt, dann ist er selbst ohne Entschuldigung.

Die Sünden kautivierter Menschen sind im wesentlichen dieselben wie die der Heiden. Obwohl ein Moralist nun einwenden könnte, er habe nicht jede Sünde, die sich in der Bibel findet, begangen, sollte er drei Tatsachen beachten:
1. Er ist in der Lage, alle diese Sünden zu tun.
2. Indem er ein Gebot bricht, ist er aller schuldig geworden (Jak. 2,10).
3. Er hat Gedankensünden begangen, die er zwar nie in die Tat umgesetzt haben mag, die jedoch nach der Bibel ebenso schlimm sind. Jesus lehrte, dass z. B. der lüsterne Blick dem Ehebruch gleichzusetzen ist (Matth. 5,28).


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RE: An die Römer, Kap. 2

#40 von Maranate , 19.04.2010 12:05

2:2 Wir wissen aber, dass das Geericht Gottes dem wahren Sachverhalt entsprechend über die ergeht, welche solches verüben.
2:3 Oder denkst du, o Mensch, der du die richtest, selche solches verübern, und doch das Gleiche tust, dass du dem Gericht Gottes entrinnen werdest?


Der selbstgefällige Moralist braucht Aufklärung über das >Gericht Gottes<. Der Apostel gibt diese Aufklärung in den Versen 2-16. Der erste wichtige Punkt lautet, >dass das Gericht Gottes der Wahrheit entsprechend ... ergeht<. Es basiert nicht auf unvollständigen, ungenauen oder durch Umstände beeinflussten Indizien, sondern auf der Wahrheit, der ganzen Wahrheit und nichts als die Wahrheit.

Zweitens kann niemand dem >Gericht Gottes entfliehen<, der andere für die gleichen Sünden verurteilt, die er selbst tut. Seine Fähigkeit, andere zu richten, spricht ihn nicht von eigener Schuld frei, sondern vergrößert die eigene Schuld nur noch.
Dem >GEricht Gottes< kann keiner entfliehen, es sei denn, er tue Buße und empfange Vergebung.


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RE: An die Römer, Kap. 2

#41 von Maranate , 19.04.2010 19:11

2:4 Oder verachtest du den Reichtum seiner Güte, Geduld und Langmut, ohne zu erkennen, dass dich Gottes Güte zur Buße leitet?

Als nächstes erfahren wir, dass das Gericht Gottes manchmal aufgeschoben wird. Dieser Aufschub ist ein Zeichen der >Gütigkeit und Geduld und Langmut< Gottes. "Gütigkeit" bedeutet, dass Gott dem Sünder wohlgesonnen ist, jedoch nicht seinen Sünden. "Geduld" beschreibt die Tatsache, dass Gott die Bestrafung der Bosheit und Rebellion des Menschen aufschiebt. Seine "Langmut" ist seine erstaunliche Zurückhaltung trotz dauernder Provokationen seitens des Menschen.
Die Güte Gottes, die sich in seiner Vorsehung, dem Schutz und der Bewahrung zeigt, hat das Ziel, den Menschen "zur Buße" zu leiten. Er will nicht, dass irgendwelche verloren gehen, sondern dass alle zur Buße kommen. (2. Petrus 3,9)
"Buße" bedeutet Umkehr, so dass man der Sünde den Rücken kehrt und sich in die entgegengesetzte Richtung bewegt. "Sie ist ein Sinneswandel, der eine Veränderung der Einstellung zur Folge hat, die sich dann in geänderten Handlungsweisen ausdrückt." Sie beweist, dass ein Mensch sich gegen sich selbst und seine Sünde auf die Seite Gottes geschlagen hat. Es geht um mehr als nur die intellektuelle Anerkennung der eigenen Schuld, sondern betrifft auch das Gewissen, wie John Newton geschrieben hat: " Mein Gewissen fühlte und gestand die Schuld ein."


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RE: An die Römer, Kap. 2

#42 von Jurek , 21.04.2010 18:11

2:1
Das erinnert mich an Joh 8:7.
Jeder von uns hat sozusagen genug selber „Dreck am Stecken“, um andere destruktiv damit zu kritisieren oder gar zu verurteilen…

2:2,3
Sich einzubilden, besser zu sein als alle anderen, ist sicher nicht objektiv richtig.
Außerdem, jeder steht oder fällt selbst für sich vor dem HERRN. (Röm 14:4,12);

2:4
Auch das erinnert mich an das Gleichnis JESU aus Mat 18:23-35.


 
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RE: An die Römer, Kap. 2

#43 von Philos , 21.04.2010 18:51

5 Nach deiner Störrigkeit und deinem unbußfertigen Herzen aber häufst du dir selbst Zorn auf für den Tag des Zorns und der Offenbarung des gerechten Gerichtes Gottes,

Die hl Schrift nacht einen Unterschied zwischen

1) dem Gericht des Hauses Gottes:
17 Denn jetzt ist die Zeit, in der das Gericht Gottes bei seiner Gemeinde den Anfang nimmt. Wenn es aber bei uns anfängt, wie wird es dann am Ende denen ergehen, die Gottes Gute Nachricht ablehnen? 18 Ihr wisst doch: »Sogar wer Gott gehorcht, wird nur mit knapper Not gerettet. Was wird dann aus dem Sünder, der Gott verachtet?«
Dieses Gericht findet seit nahezu 2000 Jahren statt, zu Lebzeiten der Berufenen und Auserwählten denn während dieser Zeit müssen sie sich als treu erweisen. - Offenbarzung 7:14. Für solche ist im jetzigen Leben schon alles entschieden wenn sie sterben. Bei Jesu Rückkehr werden dann die Treuen buchstäblich auferstehen und mit Christus für immer mit ihm im Hause des Vaters sein. - Johannes 14:2-3; 1Thessalonicher 4:14-17.

und

2) dem allgemeinen Gericht der übrigen Menschen das nach dem Ende der "1000 Jahre" stattfindet,
so wie geschrieben steht : 5 Die Übrigen der Toten wurden nicht lebendig, bis die tausend Jahre vollendet waren... 7 Und wenn die tausend Jahre vollendet sind, wird der Satan aus seinem Gefängnis losgelassen werden 8 und wird hinausgehen, die Nationen zu verführen, ... 10 Und der Teufel, der sie verführte, wurde in den Feuer- und Schwefelsee geworfen, ... 11 Und ich sah einen großen weißen Thron und den, der darauf saß, vor dessen Angesicht die Erde entfloh und der Himmel, und keine Stätte wurde für sie gefunden. 12 Und ich sah die Toten, die Großen und die Kleinen, vor dem Thron stehen, und Bücher wurden geöffnet; und ein anderes Buch wurde geöffnet, welches das des Lebens ist. Und die Toten wurden gerichtet nach dem, was in den Büchern geschrieben war, nach ihren Werken. ... 15 Und wenn jemand nicht geschrieben gefunden wurde in dem Buch des Lebens, so wurde er in den Feuersee geworfen. - Offenbarung 20:5-15.


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RE: An die Römer, Kap. 2

#44 von Jurek , 21.04.2010 19:17

(V.5)
Noch etwas: Im mehr man sich auch über andere ärgert, umso mehr schadet man sich im Grunde damit selber!
Und dieser Begriff „unbußfertig“, zeigt diese unbelehrbare Sturheit im Verharren auf dem Schlechten. Wir alle ohne ausnahme müssen da schon zuerst „egoistisch“ sein, wenn wir zuerst auf uns selber schauen, dass wir für unsere eigenen Taten Buße tun, damit am Gerichtstag wir nicht was verpasst haben …
Denn (wie es gezeigt wurde), dieses Gericht beginnt nicht zuerst bei den Bösen!


 
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RE: An die Römer, Kap. 2

#45 von Philos , 23.04.2010 11:44

2:6-8 [Gott] der einem jeden vergelten wird nach seinen Werken:

- denen, die mit Ausdauer in gutem Werk Herrlichkeit und Ehre und Unvergänglichkeit suchen, ewiges Leben;
- denen jedoch, die von Selbstsucht bestimmt und der Wahrheit ungehorsam sind, der Ungerechtigkeit aber gehorsam, Zorn und Grimm
.


Dass jeder Mensch nach seinen Werken gerichtet werden soll ist nichts Neues !
Was aber neu ist seit dem Kommen des Sohnes Gottes im 1.Jh ist die Einladung zu "Herrlichkeit und Ehre und Unvergänglichkeit" die sowohl an Juden wie auch an Menschen aller Nationen und Völker ergeht !
Suchst auch du dieses Leben in "Herrlichkeit und Ehre und Unvergänglichkeit" ?
Oder denkst du, dass diese Einladung nur für andere ist weil Menschen denen du vertraust dir den Weg zu himmlischer Herrlichkeit und Unsterblichkeit versperren und selbst nicht hineingehen ? - Matthäus 23:13-14.

Viele sind berufen, leider nur wenige auserwählt. An was liegt es ?
Paulus sagt uns, dass viele "von Selbstsucht bestimmt und der Wahrheit ungehorsam sind, der Ungerechtigkeit aber gehorsam." Auf solche bleibt "der Zorn und Grimm" Gottes.


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