RE: Kapitel 7

#166 von Jurek , 05.03.2014 17:00

Paulus führt weiter fort:
4 So ist es auch mit euch, liebe Geschwister. Durch den körperlichen Tod des Messias seid ihr dem Gesetz gegenüber zu Tode gekommen, so dass ihr jetzt einem anderen angehören könnt, nämlich dem, der von den Toten auferweckt wurde. Und das bedeutet: Jetzt kann unser Leben für Gott Frucht bringen. 5 Denn als wir noch unserem natürlichen Wesen folgten, war alles, was wir taten, von den durch das Gesetz erregten sündigen Leidenschaften bestimmt. Die einzige Frucht, die das brachte, war der Tod. 6 Doch jetzt sind wir vom Gesetz freigekommen, wir sind tot für das Gesetz, das uns früher gefangen hielt. Jetzt stehen wir im Dienst einer neuen Ordnung, der des Geistes, und werden nicht mehr von der alten beherrscht, die vom Buchstaben des Gesetzes bestimmt war.“.

Einer der bedeutendsten Aussagen für mich persönlich liegt u. a. auch am Anfang des Kapitels 6.
= Mit CHRISTUS sterben und mit Ihn zum neuen Leben auferstehen.
So auch hier ergreift Paulus wieder diesen ähnlichen Gedanken, gepaart mit Gal 2:20 u. ä., dass wir jetzt dadurch nicht mehr uns angehören, weil wir durch Den leben, der uns das wahre Leben geschenkt hat.

Was kann man noch hierzu (zu diesem Abschnitt) schreiben?


"Und dies ist das Zeugnis: dass GOTT uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in Seinem SOHN.
Wer den SOHN hat, hat das (wahre) Leben; wer den SOHN GOTTES nicht hat, hat das (wahre) Leben nicht.
"
1. Johannes 5:11,12.

 
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RE: Kapitel 7

#167 von Isai , 05.03.2014 21:07

Wir gehören nun einem anderen an(Vers4). Nun gilt, was JESUS sprach in Johannes 15,4
Bleibt in mir und ich in euch! Wie die Rebe nicht von sich selbst Frucht bringen kann, sie bleibe denn am Weinstock, so auch ihr nicht, ihr bleibt denn in mir.

Wie geht das?

1. Johannes 2,24
Ihr! Was ihr von Anfang an gehört habt, bleibe in euch! Wenn in euch bleibt, was ihr von Anfang an gehört habt, werdet auch ihr in dem Sohn und in dem Vater bleiben.

Johannes 15,7
Wenn ihr in mir bleibt und meine Worte in euch bleiben, so werdet ihr bitten, was ihr wollt, und es wird euch geschehen.

Die Worte JESU sollen lebendig in uns sein - durch das tägliche Bitten um den Heiligen Geist und das Nähren vom Wort (völlige Aufnahme des Wortes), JESUS CHRISTUS im Fokus.



Lieben Gruß,

Isai


Dadurch ist Gottes Liebe unter uns offenbar geworden, dass er seinen einzigen Sohn in die Welt sandte. Durch ihn wollte er uns das neue Leben schenken. Das Einzigartige an dieser Liebe ist: Nicht wir haben Gott geliebt, sondern er hat uns geliebt. Er hat seinen Sohn gesandt, damit er durch seinen Tod Sühne leiste für unsere Schuld.
(1. Johannes 4:9, 10 GN)

 
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RE: Kapitel 7

#168 von Jurek , 06.03.2014 08:27

Ja, das sind wichtige und offensichtliche Gedanken aus der Bibel.

Das einzige was wir uns redlich verdient haben, ist leider das, was wir es nicht brauchen noch wollen… (V.5b).
Das mosaische Gesetz (V.6) welches nur dieses eine Urteil für uns übrig ließ, ist nun von CHRISTUS erfüllt und an das Holz geheftet.
JEHOVA GOTT hat uns das alles ermöglicht durch seine große Liebe. ER hat uns zuerst geliebt, als wir noch Sünder waren.
CHRISTUS musste uns nicht zuerst mit seinem VATER versöhnen, damit ER uns liebe.
GOTT bedurfte eigentl. keiner Versöhnung, um uns zu lieben, da ER nie unser Feind war.
Es ist eben umgekehrt: WIR waren Seine Feinde und bedurften die Versöhnung mit IHM.
(Genauso, wie auch nicht GOTT daran schuld ist, dass heute Elend auf der Erde herrscht)…


"Und dies ist das Zeugnis: dass GOTT uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in Seinem SOHN.
Wer den SOHN hat, hat das (wahre) Leben; wer den SOHN GOTTES nicht hat, hat das (wahre) Leben nicht.
"
1. Johannes 5:11,12.

 
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RE: Kapitel 7

#169 von Isai , 06.03.2014 11:56

Zitat
CHRISTUS musste uns nicht zuerst mit seinem VATER versöhnen, damit ER uns liebe.
GOTT bedurfte eigentl. keiner Versöhnung, um uns zu lieben, da ER nie unser Feind war.
Es ist eben umgekehrt: WIR waren Seine Feinde und bedurften die Versöhnung mit IHM.



Gute Gedanken.

Zitat
Das mosaische Gesetz (V.6) welches nur dieses eine Urteil für uns übrig ließ, ist nun von CHRISTUS erfüllt und an das Holz geheftet.



Hier muss ich widersprechen. Denn es war der Schuldschein, der an das Holz geheftet wurde.

Oder wie siehst Du das?


Dadurch ist Gottes Liebe unter uns offenbar geworden, dass er seinen einzigen Sohn in die Welt sandte. Durch ihn wollte er uns das neue Leben schenken. Das Einzigartige an dieser Liebe ist: Nicht wir haben Gott geliebt, sondern er hat uns geliebt. Er hat seinen Sohn gesandt, damit er durch seinen Tod Sühne leiste für unsere Schuld.
(1. Johannes 4:9, 10 GN)

 
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RE: Kapitel 7

#170 von Jurek , 07.03.2014 08:27

Vielleicht sehe ich das falsch (dann bitte korrigieren, weil eben der Sinn davon ist das richtig zu verstehen, was ich ja möchte , da ich mich oft irre), aber ich kann mir denken, dass hierbei könnte sich um ein Missverständnis handeln.
Meine Verlinkung in dem zitierten Abschnitt bezieht sich auf Kol 2:14, wo es um diese „Schuldschrift“ geht.
Diese „Schuldschrift“ war den Menschen deswegen entgegen gesetzt, weil keiner von ihnen diese Satzungen im mosaischen Gesetz wirklich perfekt bzw. vollkommen erfüllen konnte.
Somit übertragen darauf sehe ich, dass dieses mosaische Gesetz als solches, ließ nur einen Urteil für die Menschen zu: den Tod. =(mein Verweis im Beitrag #168 auf den Vers 5b.
Und der VATER versöhnte uns mit IHM durch seinen SOHN JESUS CHRISTUS, indem ER den (unseren) „Schuldschein“ auf das Holz nagelte…
Hierbei ging es mir nicht darum (wie dein Verweis auf deinen anderen Beitrag zeigt), dass das GÖTTLICHE Gesetz als solches an das Holz genagelt wurde. Denn warum auch? Das Gesetzt war gut!
Genauso wie in meinem Beitrag #168 wollte ich mit meinem Kommentar zeigen, dass es nicht daran lag, dass CHRISTUS uns erst mit GOTT versöhnen musste, als ob wiederum von GOTTES Seite her das entscheidende war, weil ER uns nicht mochte oder sowas. Oder quasi JESUS was korrigieren oder aufheben müsste, um dann uns mit GOTT zu versöhnen, sondern es war von unserer Seite dies nötig. Aber wir können uns mit GOTT wegen unserer Unvollkommenheit nicht selber versöhnen, deswegen hatte sich der VATER durch seinen SOHN für uns eingesetzt.
Das kling zwar etwas verworren, aber es liegt und lag nicht an GOTT noch seinen Gesetzen, sondern immer an uns. Und UNS wollte JESUS mit seinem Opfertod von dem „Schuldschein“ befreien…
GOTT schuldete noch schuldet uns natürlich nichts.

Schreibe mir bitte, wenn ich da was durcheinander gebracht haben sollte.
Und vielen Dank für gute Gedanken dazu, welche gerade dazu beitragen, gewisse Missverständnisse zu klären oder gar Fehler zu korrigieren.

Gruß


"Und dies ist das Zeugnis: dass GOTT uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in Seinem SOHN.
Wer den SOHN hat, hat das (wahre) Leben; wer den SOHN GOTTES nicht hat, hat das (wahre) Leben nicht.
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RE: Kapitel 7

#171 von Isai , 07.03.2014 13:09

Hallo Jurek,

Zitat
Und der VATER versöhnte uns mit IHM durch seinen SOHN JESUS CHRISTUS, indem ER den (unseren) „Schuldschein“ auf das Holz nagelte…
Hierbei ging es mir nicht darum (wie dein Verweis auf deinen anderen Beitrag zeigt), dass das GÖTTLICHE Gesetz als solches an das Holz genagelt wurde. Denn warum auch? Das Gesetzt war gut!



Dann war das nur ein Missverständnis, denn es hieß im Satz, das mosaische Gesetz sei an das Holz geheftet.
Das mosaische Gesetz bewirkt einen Schuldschein bei uns. Weil wir das Gesetz nicht halten können und die Sünde offenbar wird.
Dieser Schuldschein ist ans Holz geheftet.

So?

Lieben Gruß,

Isai


Dadurch ist Gottes Liebe unter uns offenbar geworden, dass er seinen einzigen Sohn in die Welt sandte. Durch ihn wollte er uns das neue Leben schenken. Das Einzigartige an dieser Liebe ist: Nicht wir haben Gott geliebt, sondern er hat uns geliebt. Er hat seinen Sohn gesandt, damit er durch seinen Tod Sühne leiste für unsere Schuld.
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RE: Kapitel 7

#172 von Jurek , 07.03.2014 15:51

Ach so…
Nun ja, das mosaische Gesetz als solches (so denke ich mal), ist insofern ans Holz genagelt, weil JESUS hat das für uns übernommen, was wir nicht geschafft hätten mit Erfüllen des mosaischen Gesetzes. Und natürlich jetzt müssen wir uns nicht an dieses Gesetz mehr halten, auch wenn vieles davon Grundsätze sind, die auch in der christlichen Lehre von Bedeutung sind, da sie an Gültigkeit nicht verlieren. Wobei z. B. das AT Gebot der Nächstenliebe, hatte JESUS sogar noch mehr hervorgehoben und erweitert.
Kann man das so stehen lassen?

Gruß


"Und dies ist das Zeugnis: dass GOTT uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in Seinem SOHN.
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RE: Kapitel 7

#173 von Isai , 07.03.2014 16:47

Inwiefern hat JESUS das Gesetz erfüllt?

Matthäus 5:17
Meint nicht, dass ich gekommen sei, das Gesetz oder die Propheten aufzulösen; ich bin nicht gekommen aufzulösen, sondern zu erfüllen.

(erfüllen = "pleroo")

Parallelstellen mit diesem Wort: Matthäus 1:22 Dies alles geschah aber, damit erfüllt würde, was von dem Herrn geredet ist durch den Propheten, der spricht
Matthäus 2,23 und kam und wohnte in einer Stadt, genannt Nazareth; damit erfüllt würde, was durch die Propheten geredet ist: "Er wird Nazoräer genannt werden."

JESUS hielt zwar das Gesetz (er erfüllte die Forderungen), aber mit dem Wort "erfüllen" hier in Matthäus 5 usw. ist nicht das Halten der Gebote gemeint (was Er zweifellos tat), sondern etwas Vorausgesagtes "tritt ein".

Das Gesetz hat durch JESU Tod die Erfüllung gefunden, dann war Paulus unterwegs.

Galater 3:13 Christus hat uns losgekauft von dem Fluch des Gesetzes, indem er ein Fluch für uns geworden ist - denn es steht geschrieben: "Verflucht ist jeder, der am Holz hängt!" -,
Galater 3:19 Was soll nun das Gesetz? Es wurde der Übertretungen wegen hinzugefügt - bis der Nachkomme käme, dem die Verheißung galt -, angeordnet durch Engel in der Hand eines Mittlers.



Lieben Gruß,

Isai


Dadurch ist Gottes Liebe unter uns offenbar geworden, dass er seinen einzigen Sohn in die Welt sandte. Durch ihn wollte er uns das neue Leben schenken. Das Einzigartige an dieser Liebe ist: Nicht wir haben Gott geliebt, sondern er hat uns geliebt. Er hat seinen Sohn gesandt, damit er durch seinen Tod Sühne leiste für unsere Schuld.
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RE: Kapitel 7

#174 von Jurek , 07.03.2014 17:22

Danke Isai für diese ergänzenden und erklärenden Gedanken dazu.
Diese finde ich sehr wertvoll, da m. E. eine ziemliche Verwirrung in so manchen Dingen dazu gibt …

Nun zu weiteren Gedanken des Paulus über das Gesetz:
7 Heißt das nun, dass das Gesetz Sünde ist? Auf keinen Fall! Aber ohne Gesetz hätte ich nie erkannt, was Sünde ist. Auch die Begierde wäre nie in mir erwacht, wenn das Gesetz nicht gesagt hätte: "Du sollst nicht begehren!" 8 Doch die Sünde nutzte die Gelegenheit und stachelte durch das Gebot jede Begierde in mir auf. Ohne Gesetz ist die Sünde tot. 9 Ich dagegen lebte, solange ich noch ohne Gesetz war. Als dann aber das Gebot kam, fing die Sünde an zu leben - 10 und ich starb. Das Gebot, das mir das Leben erhalten sollte, brachte mir den Tod. 11 Denn die Sünde ergriff die Gelegenheit und benutzte das Gesetz, um mich zu täuschen und zu töten.

Normalerweise gäbe es hier einen „Wiederspruch“ (welcher ein Scheinwiederspruch ist), weil Paulus meint, dass er erst über das Gesetz weiß was die Sünde ist. Während er doch zuvor (im Kapitel 2, V.14f im Kontext) meinte, dass man auch ohne dem geschriebenen Gesetz, durch das von GOTT gegebene Gewissen, welches im Herzen geschrieben ist, schon von Natur aus diese Dinge des Gesetzes weiß und tut.
Also was nun?


"Und dies ist das Zeugnis: dass GOTT uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in Seinem SOHN.
Wer den SOHN hat, hat das (wahre) Leben; wer den SOHN GOTTES nicht hat, hat das (wahre) Leben nicht.
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RE: Kapitel 7

#175 von Isai , 07.03.2014 18:47

Durch die Verfeinerungen im Gesetz denkt man wahrscheinlich erst einmal darüber nach und sieht erst, welche Bereiche die Forderungen umfassen.

Wenn man auf etwas nicht hingewiesen wird, ist einem oft etwas gar nicht bewusst.

Wird man aber darauf hingewiesen, weiß man es nun und es wird zur Sünde wenn ich nicht gehorche (z. B. "wenn du weißt was du tun musst und nicht tust, ist es Sünde").


Beispiel:

Ich lebe in einem Land in dem der Müll in eine Tonne kommt.
Dann wird ein Mülltrennsystem eingeführt, was ich nicht mitbekomme (wegen Krankheit, längerem Auslandsaufenthalt oder Sonstigem).

Ich werfe weiter den Müll in eine Tonne, was für mich Gehorsam bedeutet, denn ich schmeiße den Müll ja nicht in die Natur oder woanders hin (= gutes Gewissen trotz anderer Forderungen, die ich ja nicht kenne) sondern brav in die Mülltonne.

Dann zeigt mir jemand, dass das Mülltrennsystem eingeführt wurde (Trennung von Bio-, Papier-, Restmüll usw.) und macht mich damit vertraut.
Ab jetzt wäre mein Verhalten Sünde, wenn ich es so weiterführte, auch wenn es vorher für mich "gut" war.
Denn nun weiß ich, wie die Forderungen aussehen und mein Gewissen schlägt an, wenn ich den Biomüll in den Restmüll kippe.


Leider fiel mir jetzt da nichts besseres ein


Dadurch ist Gottes Liebe unter uns offenbar geworden, dass er seinen einzigen Sohn in die Welt sandte. Durch ihn wollte er uns das neue Leben schenken. Das Einzigartige an dieser Liebe ist: Nicht wir haben Gott geliebt, sondern er hat uns geliebt. Er hat seinen Sohn gesandt, damit er durch seinen Tod Sühne leiste für unsere Schuld.
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RE: Kapitel 7

#176 von Jurek , 08.03.2014 08:10

Hallo Isai, vielen herzlichen Dank für diese Gedanken, die sich ja um diese „Wiederspruch“-Auf-, bzw. -Erklärung drehen.
Dein abschließendes „leider“ ist zumindest für mich überhaupt nicht von Bedeutung, denn mit den einfachen Worten zum Thema „Verfeinerung“, hast du das meiner Meinung nach sehr verständlich erklärt, damit man den Sinn dahinter verstehen kann. – Danke nochmals dafür! Das kann ich gut verstehen, und sicher auch die meisten Mitleser auch.


Pauli weitere Gedanken zu dem Gesetz:
12 Es bleibt also dabei: Das Gesetz ist heilig, und seine Forderungen sind heilig, gerecht und gut. 13 Hat nun das Gute mir den Tod gebracht? Auf keinen Fall! Schuld war die Sünde. Sie hat mir den Tod gebracht und das Gute dazu benutzt. So hat sie ihr wahres Gesicht gezeigt. Die Forderungen des Gesetzes haben nur die Abscheulichkeit der Sünde ans Licht gebracht.
14 Wir wissen ja, dass das Gesetz vom Geist Gottes erfüllt ist. Ich dagegen bin von meiner Natur bestimmt und der Sünde unterworfen. 15 Ich verstehe ja selbst nicht, was ich tue. Denn ich tue nicht das, was ich will, sondern gerade das, was ich hasse. 16 Wenn ich aber das tue, was ich gar nicht tun will, gebe ich dem Gesetz Recht und heiße es gut. 17 Dann aber bin nicht mehr ich es, der so handelt, sondern die Sünde, die in mir wohnt.


Ich finde hier auch eine gute Erklärung dazu, dass nicht das gute und gerechte Gesetz als solches schuld am Tod der Menschen war, sondern die im Innern des Menschen wohnende Sünde selber.
Wer das Gesetz GOTTES liebt, weil man einsieht, dass dieses Gesetz gut ist, der hasst das Böse, welches man immer wieder tut, auch wenn man das nicht will. Durch diese Einstellung wird auch bestätigt, dass das Gesetz von einem als gut gesehen wird und dass das nicht das Problem ist.

Dazu möchte ich noch die nachfolgenden drei Verse zitieren:

18 Denn ich weiß, dass in mir, das heißt in meiner Natur, nichts Gutes wohnt. Es fehlt mir nicht am Wollen, aber ich bringe es nicht fertig, das Gute zu tun. 19 Ich tue nicht das Gute, das ich tun will, sondern das Böse, das ich nicht will. 20 Wenn ich aber das tue, was ich gar nicht will, dann bin nicht mehr ich der Handelnde, sondern die Sünde, die in mir wohnt.

Das ist das eigentliche Problem …

Gruß


"Und dies ist das Zeugnis: dass GOTT uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in Seinem SOHN.
Wer den SOHN hat, hat das (wahre) Leben; wer den SOHN GOTTES nicht hat, hat das (wahre) Leben nicht.
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RE: Kapitel 7

#177 von Jurek , 09.03.2014 11:21

Zum Schluss des Kapitels, schreibt Paulus:

21 Ich stelle also ein Gesetz des Bösen in mir fest, obwohl ich doch das Gute tun will. 22 Denn meiner innersten Überzeugung nach stimme ich dem Gesetz Gottes freudig zu, 23 aber in meinen Gliedern sehe ich ein anderes Gesetz wirken, das mit dem Gesetz in meinem Innern in Streit liegt und mich zu seinem Gefangenen macht: das Gesetz der Sünde. 24 Ich unglückseliger Mensch! Gibt es denn niemand, der mich aus dieser tödlichen Verstrickung befreit? 25 Doch! Und dafür danke ich Gott durch Jesus Christus, unseren Herrn.
Es gilt also beides: Meiner innersten Überzeugung nach diene ich dem Gesetz Gottes, meiner Natur nach aber bin ich dem Gesetz der Sünde versklavt.
“.

So ist das nun mal für mich der Fakt, dass man (wie wir alle) sozusagen eine „gespaltene Persönlichkeit“ haben. Denn Innern in uns sitzt hartnäckig die Sünde, auch wenn wir aus reinem Wollen heraus, nur das Gute tun wollen. Das Ergebnis davon ist trotzdem der Tod!
Aber Paulus erwähnt auch, dass GOTT diesbezüglich mit einer sehr guten Lösung vorgesorgt hat.


"Und dies ist das Zeugnis: dass GOTT uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in Seinem SOHN.
Wer den SOHN hat, hat das (wahre) Leben; wer den SOHN GOTTES nicht hat, hat das (wahre) Leben nicht.
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1. Johannes 5:11,12.

 
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Kapitel 8

#178 von Jurek , 10.03.2014 07:27

Kapitel 8

Interessante Gedanken bringt der Apostel Paulus auch in weiteren seinen Aussagen:

1 Es gibt demnach kein Verdammungsurteil mehr für die, die ganz mit Jesus Christus verbunden [Wörtlich: in Christus Jesus] sind. 2 Denn das Gesetz des Geistes, das dich mit Jesus Christus zum Leben führt, hat dich von dem Gesetz befreit, das nur Sünde und Tod bringt. 3 Das Gesetz des Mose war dazu nicht imstande. Es scheiterte am Widerstand unserer Natur. Deshalb hat Gott seinen Sohn gegen die Sünde in die Welt geschickt. Er kam in der gleichen Gestalt, wie sie die Menschen haben, die im Widerspruch zu Gott leben, und machte der Sünde in der menschlichen Natur den Prozess. 4 Damit kann jetzt die Rechtsforderung des göttlichen Gesetzes in uns erfüllt werden, und zwar dadurch, dass wir uns nicht mehr von unserer Natur, sondern vom Geist Gottes bestimmen lassen. 5 Denn alle, die sich von ihrer Natur bestimmen lassen, sind auf das bedacht, was ihre eigene Natur will. Wer sich aber vom Geist Gottes bestimmen lässt, ist auf das ausgerichtet, was der Geist will. 6 Was die menschliche Natur will, bringt den Tod, was aber der Geist will, bringt Leben und Frieden. 7 Denn der menschliche Eigenwille steht dem Willen Gottes feindlich gegenüber, denn er unterstellt sich dem Gesetz Gottes nicht und kann das auch nicht. 8 Wer also von seiner eigenen Natur bestimmt ist, kann Gott nicht gefallen.“.

(V.1) Wir wären durch unsere Sünde verdammt, auch wenn wir diese nicht tun wollen, aber IN CHRISTUS JESUS sind wir das nicht.
Ich finde die Angabe hier in eckiger Klammer dazu besser als nur die Aussage: „MIT Jesus Christus“…
Denn unter „mit“ (was ja nicht falsch ist) verstehe ich, dass man sozusagen (nur) mit oder neben dem CHRISTUS sind und halt auch versuchen aus uns was zu tun, aber nicht (wie frühere Aussagen Pauli hier aus vergangenen 2 Kapiteln zeigen) innerlich verbunden mit CHRISTUS wären. Als eine Einheit, wo man mit JESUS gestorben ist, aber auch mit Ihn zum neuen Leben auferstanden ist (=Perfekt, bzw. Vergangenheitsform). Wo Er das für uns wirkt …
Ein Christ lebt nicht mehr für sich selber (Joh 14:23b; Gal 2:20; 2.Kor 5:17).
Etwas, wozu das Gesetz Mose gar nicht im Stande war, wurde durch Ihn zu Wirklichkeit …


"Und dies ist das Zeugnis: dass GOTT uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in Seinem SOHN.
Wer den SOHN hat, hat das (wahre) Leben; wer den SOHN GOTTES nicht hat, hat das (wahre) Leben nicht.
"
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Kapitel 8

#179 von Isai , 10.03.2014 18:34

Folgendes spricht für sich:

12 So sind wir nun, Brüder, nicht dem Fleisch Schuldner, um nach dem Fleisch zu leben;
13 denn wenn ihr nach dem Fleisch lebt, so werdet ihr sterben, wenn ihr aber durch den Geist die Handlungen des Leibes tötet, so werdet ihr leben.
(Elberfelder)

12 Darum, liebe Brüder und Schwestern, sind wir nicht mehr unserer alten menschlichen Natur verpflichtet und müssen nicht länger ihren Wünschen und ihrem Verlangen folgen.
13 Denn wer ihr folgt, ist dem Tod ausgeliefert. Wenn ihr aber mit der Kraft des Geistes eure selbstsüchtigen Wünsche tötet, werdet ihr leben.
(HfA)

12 Darum sind wir jetzt nicht mehr unserer eigenen Natur verpflichtet, liebe Geschwister, als müssten wir uns von ihr bestimmen lassen!
13 Denn wenn ihr euer Leben von eurer Natur bestimmen lasst, werdet ihr sterben. Wenn ihr aber durch den Geist die alten Verhaltensweisen tötet, werdet ihr leben.
(NeÜ)

12 Liebe Brüder, ihr seid also nicht mehr dazu gezwungen, euch von den Wünschen eurer menschlichen Natur beherrschen zu lassen.
13 Denn wenn ihr euch weiter von ihr bestimmen lasst, werdet ihr sterben. Wenn ihr euch aber durch die Kraft des Heiligen Geistes von eurem alten Wesen und den bösen Taten abwendet [tötet], werdet ihr leben.
(NL)


Lieben Gruß,

Isai


Denn einer ist Gott, und einer ist Mittler zwischen Gott und Menschen, der Mensch Christus Jesus (1. Timotheus 2,5)

 
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RE: Kapitel 8

#180 von Jurek , 10.03.2014 18:59

Genau Isai, darauf kommt es an!

Noch einige meine weitere Meinung(en) dazu:

V. 3:
JESUS seiend in gleicher Gestalt wie die übrigen Menschen, hatte als solcher Prozess mit der Sünde gemacht. Er als Mensch für uns Menschen!
V. 4:
Das veränderte alles, denn einst mussten die Menschen aus sich heraus versuchen, den Anforderungen GOTTES zu „genügen“, aber das war nicht wirklich möglich. Wie denn!?
Weil jetzt eben wir nicht für uns selbst leben, sondern für Den, Der für uns starb und vom Tode auferstanden ist, tut uns der Helfer (Parakletos, d.h. der Hl. Geist) helfen auf dem Weg des Lebens, dass wir nicht für sich selbst leben…
V. 5:
Deswegen gibt es sehr guten Grund nicht bloß fleischlich, sondern geistig und geistlich zu sein.
V. 6:
Denn die Rechnung ist einfach:
Fleischlich (geleitet durch eigenen Willen = Tod;
Geistig (geleitet durch den Hl. Geist) = Leben.
V. 7, 8:
Menschen haben nicht einfach den „Freien Willen“ von GOTT bekommen, sondern nur den eigenen Willen. So ein fleischlicher Wille kann aber nix gutes vor GOTT bedeuten. Welche Chance gebe es da damit, GOTT überhaupt gefallen zu können!? …


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