RE: GOTTES Name

#76 von Gast ( Gast ) , 10.03.2016 19:53

Werter Schrat,

auch an Sie ergeht dann die Frage, woher Sie das Original haben oder wie Sie sonst den Vorwurf der Urkundenfälschung begründen.

Mit freundlichen Grüßen
Gast

Gast

RE: GOTTES Name

#77 von Schrat , 10.03.2016 20:22

Sehr geehrter "Gast",

daß die bis heute überlieferten Urschriften des AT das Tetragrammaton enthielten ist allgemein gesicherte Erkenntnis und jedermann zugänglich nachrprüfbar ist! Nur mal googeln!

Hier eine Quelle:

http://www.bibelpraxis.de/index.php?article.1610

Zitat
In den frühen hebräischen Handschriften des Alten Testaments wurde der Name Gottes nur mit den vier Konsonanten JHWH geschrieben (das so genannte „Tetragramm“).



Über die Aussprache streiten sich die Gelehrten seit geraumer Zeit. Ich glaube, daß die Aussprache "Jahuwa"
der ursprünglichen hebräischen Aussprache am Nächsten kommt. In "Hallejujah" hab en wir den Anfang des Namens als letzte Silbe und auch in gewissen auch heute noch geläufigen hebräischen Namen wie "Netanjahu" finden wir die Anfangssilbe von "Jahua" wieder! Näheres unter Bibel-Offenbarung.com. Ganz genauso werden wir wohl kaum den Namen aussprechen können, weil wir es nicht gewohnt sind gewisse Kehllaute so auszusprechen wie die Hebräer. Insofern ist die Näherung "Jehova" auch annehmbar und besser als "Jahwe", weil die Aussprache auf jeden Fall 3 und nicht 2 Silben umfasste. Die Aussprache "Jahwe", die von der katholischen Kirche favorisiert wird, geht auf einen samaritanischen Text zurück, der aber nicht geeignet ist, Hinweise auf die hebräische Aussprache zu geben.

Auf jeden Fall wäre aber "HERR" absolut verkehrt an Stelle des Tetragrammatons zu setzen. Das schließt natürlich nicht aus, daß Gott auch in alter Zeit im allgemeinen Sprachgebrauch auch anders benannt wurde, sei es mit "Vater", sei es auch mit "Herr" (siehe Maleachi).


Gruß
vom Schrat


Die Wahrheit hat den Irrtum nicht zu fürchten, wohl aber der Irrtum die Wahrheit (Raymond Franz)

 
Schrat
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RE: GOTTES Name

#78 von Gast ( Gast ) , 11.03.2016 08:33

Werter Schrat!

Diese "Urschriften", das sollen wohl die ältesten uns überlieferten Handschriften sein. Wenn Sie Urkundenfälschung unterstellen, müssen Sie aber nicht mit diesen, sondern mit dem Original vergleichen.
Die Gelehrten streiten sich über die Aussprache? Lassen wir sie.

Viele Grüße
Gast

Gast

RE: GOTTES Name

#79 von Jurek , 13.03.2016 07:08

Hallo Gast,

Zitat
- Nicht Gott hat ursprünglich sein Volk verpflichtet, Ihn beim Namen "Jahwe" zu nennen, sondern er hat auf Moses Bitte hin diesen seinen Namen genannt und ist so dem menschlichen Bedürfnis, einen Namen benutzen zu können, entgegengekommen. Soweit heißt das also: Wir können bei Bedarf, müssen aber nicht.


Und wann ist der Bedarf gegeben?
Gibt es nicht viele verschiedene Götter?
Der Name GOTTES definiert dann auch den wahren GOTT, welchen ich meine.
Erkläre mir bitte aber, welchen Bedarf hatte es, dass das AT viele Tausende Male (!) von den Namen GOTTES gebrauch macht, – mehr als irgendwelcher anderer Name in der Bibel.
(Ist Ihnen das bekannt gewesen?).

Zitat
- Wer Christus nachfolgt, darf Gott "Vater" nennen. Väter nennt man im Allgemeinen, hierzulande jedenfalls, nicht beim Namen. Wenn man das Angebot Christi ernst nimmt, sollte also dieses menschliche Bedürfnis, auf seinem eigenen Weg mit Gott, im Gebet usw., einen Namen zu benutzen, weg sein.


Das ist m. E. zwar richtig, aber bei falschen Handhabung (wie es heutzutage der Brauch ist) gefährlich und GOTT-Lästernd, wie manche Leute damit umgehen und wem sie damit meinen…
War für die Israeliten nicht der GOTT Abrahams auch ihr „Vater“? Oder auch der Abraham selber? -(vgl. Mat 3:9; Joh 8:42 …).
Also was bedeutet schon „Vater“? Für mich ist auch Abraham mein Vater.

Zitat
- Wird man von Fremden nach seinem Vater gefragt, dann benutzt man ggf. den Namen. So kann auch der Name "Jahwe" nützlich sein, wenn man mit Ungläubigen über Gott spricht.


Und wenn man nicht mit Ungläubigen über GOTT spricht, dann nicht?

WER spielt bei WAS und WANN eine entscheidende Rolle?

Deshalb beuge ich meine Knie vor dem Vater unseres Herrn Jesus Christus, von dem jede Familie in den Himmeln und auf der Erde benannt wird.– Epheser 3:14,15.
Es geht schon um einen anderen als nur „Jesus“.

Christus aber, nachdem er ein Schlachtopfer für Sünden dargebracht hat, hat sich auf immerdar gesetzt zur Rechten Gottes. “ – Hebräer 10:12.
Zu Rechten GOTTES ist nicht sich auf Seinen Platz zu setzen.

Wie war das damals bei den Urchristen damit?
Dazu gibt es viele Punkte. Eines davon betrifft besonders auch den Kaiser Domitian, der sich selber zur Gott ausgerufen hatte (dominus et deus = zu Deutsch: „Herr und Gott“), denen auch Christen hatten laut seiner Verordnung, unter Zeugen ihn opfern müssen. (Mir liegt als Kopie ein damaliger handschriftlicher Belegt dafür).
Es gab damals viele Götter… Selbst der Teufel ist (einst und heute) Gott und Vater für viele… -(vgl. auch Joh 8:44)
Ist es heute wirklich viel anders?
Hat Psalm 44:20 u. ä. an Bedeutung verloren, bei all den Dogmen von „Jahwe=Jesus“ etc.?

Zitat
- Wie der Name des menschlichen Vaters geschrieben wird, ist in erster Linie in so weltlichen Angelegenheiten wie Geburtsurkunden oder Überweisungsformularen wichtig. So kann ich auch einem Wichtignehmen irgendeiner der Formen JHWH, Jahwe, Jehova, ... nichts abgewinnen.


?
Das ist traurig. Weil die Bedeutung des Namen GOTTES beinhaltet sehr viel mehr als nur das allgemeine Wort „Gott“, welcher damals nicht so selten war und auf verschiedene Personen bezogen war.
Wissen Sie wirklich nicht, was die Bedeutung von JAHWE/JEHOVA ist?
Und warum man darauf verzichten müsste?

Und „JHWH“ ist doch – ausgerechnet von uns verwendet, – kein Wort oder Name! Die Juden haben nie zur JEHOVA GOTT „jhwh“ gesagt. Was soll das für ein Wort sein?
Das sind nur hebräische Schriftzeichen die bei Aussprache mit Vokalen versehen waren und was daraus rauskam ist sicher nicht „jhwh“ in ihrer Aussprache.
Das ist genauso wenn ich schreiben würde „JHWS“ für den Namen des SOHNES GOTTES.
Kein Mensch spricht nur die Konsonanten aus.
Mir geht es um Gebrauch des Namens ohne daraus einen Mythos zu machen.

Zitat
- Und damit betrachte ich die Sache als erledigt. Habe ich etwas Wichtiges nicht berücksichtigt?


Ja, dass der Name GOTTES eine große Bedeutung in der Bibel hat (sonst würde der [im Grundtext] nicht der meist genannte/verwendete sein), und dass man diesen auch gebrauchen sollte und nicht so tun, als ob man Allergie davor hätte.
GOTTES Namen zu heiligen, beinhaltet auch, dass wir deutlich den gemeinten GOTT identifizieren und ansprechen. ER ist nicht einfach der „hei du!“ und nicht „mein Vater und der anderer Vater…“.

Zitat
- Ach ja, Sie schreiben von falschen Übersetzungen von "Jahwe" als "Herr". Da frage ich mich natürlich, woher Sie das Original haben oder wie Sie sonst die Falschheit beurteilen können.


Ist Ihnen z. B. die BHS ein Begriff?
Wenn Sie dem Grundtext nicht trauen, dann welche Basis haben Sie dann überhaupt, welcher Text einer ÜBERSETZUNG dann der richtige wäre?

Zitat
Ich stelle (v.a. in der Einheitsübersetzung, wird aber auch in vielen anderen gelten) fest, dass sowohl Gott als auch Christus als "Herr" bezeichnet wird. Das ist ja auch nicht verkehrt


Natürlich ist es nicht verkehrt, bis man es verkehrt anwendet… (Darauf hatte ich hier schon mehrmals hingewiesen).

Zitat
- Christus ist unser Herr und Gott, der Herr der Heere, ist der Herr über alles (auch über Christus). Wenn nur "Herr" (ohne "unser" und ohne "Heerscharen" o.ä.) dasteht, weiß man nicht immer ohne Weiteres, wer gemeint ist. Aber diese Zweideutigkeit kann ja auch gewollt sein: Wir wissen heute, dass, wer Christus gesehen hat, den Vater gesehen hat. Wenn von solchen Fällen erzählt wird, hat der Autor (letztlich Gott) also die Wahl, was er betonen will, Gott oder Christus. "Christus" zu schreiben, dafür war zur Zeit des Alten Testaments vielleicht die Zeit noch nicht reif, also eher "Gott" oder "Jahwe", aber da wir auch heute noch das Alte Testament lesen, scheint "Herr" doch eine salomonische Lösung zu sein, die heute wie damals gleichermaßen passt, ohne einen Teil unter- oder überzubetonen.


Und wer hat das Recht von welchen da Kreaturen zu bestimmen, was welche da „salomonische Lösung“ ist?
Falls das unklar sein sollte: NIEMAND darf das Wort GOTTES verändern, selbst auch auf der Suche nach welchen „Salomonischen Lösungen“ nicht!!! (Offb 22:18,19).

Zitat
- Dass es eine Fälschung sein soll, erscheint mir somit ohne Beweis nicht ausreichend plausibel oder beachtenswert.


Der Beweis wurde erbracht!
Sie sollten sich dazu erstmal auch die ganzen alten Codizes ansehen, oder die berühmte Jesaja-Rolle die im „Schrein des Buches“ ausgestellt ist, etc.
Es gibt auch etliche Internetseiten dazu, wie z. B.:
http://dss.collections.imj.org.il/
http://www.grundtexte.de/index.php?optio...e&id=6&Itemid=7
Da ist oft „JHWH“ (יהוה) aufzufinden.
Wer sucht der findet.

Zitat
Auch dass "Herr" eine Manipulation in Richtung Dreieinigkeit darstellen soll, kann ich nicht nachvollziehen.


Ja, das kann nicht jeder nachvollziehen. Ich schon.
Fragen Sie mal bitte einen Trinitarier, wer wohl der „Herr“ im AT in seiner Bibel ist.
Außerdem ich hatte es versucht mal zu zeigen u. a. in meinem Beitrag #73 hier, wie so was funktioniert. Sagt das Ihnen absolut nichts?

Zitat
Die Einheitsübersetzung scheint mir z.B. eine gute Übersetzung zu sein, in die so gut wie keine Manipulationen in Richtung menschlich-antibiblischer Irrlehren eingegangen sind.


Das ist ein anderes Thema. In jeder Übersetzung findet man schlecht oder missverständlich übersetzte Texte. Daher ist es gut, dass man als Laie verschiedene Bibelübersetzungen verwendet.
Oft benutze ich die neue Evangelistische, weil diese vermag das normal ins heutige Deutsch zu übertragen, was manche alte Bibelübersetzungen wie Luther & Co. nicht schaffen (obwohl Luther war schon damals auch dafür: „Dem Volk aufs Maul zu schauen“).
Eine der allgemein angesehenen guten Bibelübersetzung ist die Elberfelderbibel.
Interessant ist aber (so beispielsweise auch auf bibelkreis.ch u.ä.), dass etliche Christen verwenden lieber die alte nicht revidierte Elberfelder, wo da der Name GOTTES mit „Jehova“ wiedergegeben ist, als die angeblich korrigierte/revidierte mit den Namen: „HERR“. Das soll der Name GOTTES sein?
Wunderst Sie das wirklich, dass ich dagegen bin?

Viele Grüße


"Und dies ist das Zeugnis: dass GOTT uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in Seinem SOHN.
Wer den SOHN hat, hat das (wahre) Leben; wer den SOHN GOTTES nicht hat, hat das (wahre) Leben nicht.
"
1. Johannes 5:11,12.

 
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RE: GOTTES Name

#80 von Gast ( Gast ) , 14.03.2016 17:16

Werter Jurek!

Zitat
Und wann ist der Bedarf gegeben?


Z.B. dann, wenn jemand einen solchen verspürt.
Allerdings lohnt es sich dann vielleicht auch, der Frage nachzugehen, warum man das Bedürfnis hat, seinen Vater wie einen Fremden mit Namen anzureden.

Zitat
Erkläre mir bitte aber, welchen Bedarf hatte es, dass das AT viele Tausende Male (!) von den Namen GOTTES gebrauch macht, – mehr als irgendwelcher anderer Name in der Bibel.


In der Einheitsübersetzung kommt "Jahwe" laut Suchfunktion 124 Mal vor. In einigen anderen weniger bis gar nicht, in wieder anderen mehrere tausend Mal.

Zitat
Also was bedeutet schon „Vater“? Für mich ist auch Abraham mein Vater.


Erfüllt Gott Ihre Bitten? Das wäre ein Unterschied zu Abraham.

Zitat
Deshalb beuge ich meine Knie vor dem Vater unseres Herrn Jesus Christus, von dem jede Familie in den Himmeln und auf der Erde benannt wird.– Epheser 3:14,15.

[...]

(Mir liegt als Kopie ein damaliger handschriftlicher Belegt dafür).


Wo ist der Zusammenhang?

Zitat

Zitat von Gast
- Wie der Name des menschlichen Vaters geschrieben wird, ist in erster Linie in so weltlichen Angelegenheiten wie Geburtsurkunden oder Überweisungsformularen wichtig. So kann ich auch einem Wichtignehmen irgendeiner der Formen JHWH, Jahwe, Jehova, ... nichts abgewinnen.


?
Das ist traurig. Weil die Bedeutung des Namen GOTTES beinhaltet sehr viel mehr als nur das allgemeine Wort „Gott“, welcher damals nicht so selten war und auf verschiedene Personen bezogen war.
Wissen Sie wirklich nicht, was die Bedeutung von JAHWE/JEHOVA ist?



Doch, Gott Selber erklärt es ja bei der Nennung Seines Namens.
Der Name hat schon seine Bedeutung, ist unverzichtbar, wird aber auch nicht immer, wenn von Gott die Rede ist, benötigt. Hier meinte ich nur, jeglichem Gerede darüber, welche der genannten Formen richtig ist, kann ich nichts abgewinnen.

Zitat
GOTTES Namen zu heiligen, beinhaltet auch, dass wir deutlich den gemeinten GOTT identifizieren und ansprechen.


Das klappt eben bei einem Vater auch ohne Namen problemlos.

Zitat
Ist Ihnen z. B. die BHS ein Begriff?
Wenn Sie dem Grundtext nicht trauen, dann welche Basis haben Sie dann überhaupt, welcher Text einer ÜBERSETZUNG dann der richtige wäre?
[...]
Sie sollten sich dazu erstmal auch die ganzen alten Codizes ansehen, oder die berühmte Jesaja-Rolle die im „Schrein des Buches“ ausgestellt ist, etc.
Es gibt auch etliche Internetseiten dazu, wie z. B.: [...]


Die allererste, die mir Google liefert, ist schon ein Volltreffer:

Zitat von https://www.bibelwissenschaft.de/de/startseite/wissenschaftliche-bibelausgaben/biblia-hebraica/bhs/
Die Biblia Hebraica Stuttgartensia (BHS) ist die Nachfolgeausgabe der von Rudolf Kittel herausgegebenen Biblia Hebraica und bis heute die einzige vollständige wissenschaftliche Ausgabe des Codex Leningradensis, mit allen wichtigen Textvarianten und Korrekturvorschlägen im textkritischen Apparat.

Im Unterschied zu den wissenschaftlichen Ausgaben des griechischen Neuen Testaments ist es nicht das Ziel der Biblia Hebraica Stuttgartensia, den ursprünglichen Text der Hebräischen Bibel zu rekonstruieren. Dies ist auf der Grundlage der zur Verfügung stehenden Handschriften gar nicht möglich: Der Ursprung des Alten Testaments liegt für seine ältesten Teile in der israelitischen Königszeit (8./9. Jh. v.Chr.), aus der keinerlei Handschriften mehr erhalten sind.



Originalhandschriften sind nicht erhalten; der Vorwurf einer Fälschung ist unhaltbar, solange er nur darauf beruht, dass Sie die BHS oder Vergleichbares unkritisch als Original ausgeben.

Zitat
Fragen Sie mal bitte einen Trinitarier, wer wohl der „Herr“ im AT in seiner Bibel ist.


Einer, der wie in Ihrem Beispiel "Jesus ist der HERR (Jahwe)" behauptet, würde, wenn "Jahwe" statt "Herr" dastünde, eben "Jesus ist Jahwe" behaupten.

Viele Grüße
Gast

Gast

RE: GOTTES Name

#81 von Schrat , 14.03.2016 17:25

Lieber Gast,

diese Argumentation ist unhaltbar:

Zitat
Originalhandschriften sind nicht erhalten; der Vorwurf einer Fälschung ist unhaltbar, solange er nur darauf beruht, dass Sie die BHS oder Vergleichbares unkritisch als Original ausgeben.



Da Jesus Christus aus Handschriften zitiert hat, die uns auch überliefert sind - wenn auch nicht im Orginal - können wir doch mit Sicherheit darauf schließen, daß das Tetragrammaton in tausenden von Stellen enthalten war. und danach hat der Vorwurf einer Fälschung eine gute Grundlage1

Wenn solch eine Argumentation Bestand hätte, könnte man ja alles Mögliche ändern und dürfte sich nie den Vorwurf der Fälschung einhandeln, weil ja das Original nicht mehr vorhanden ist......Dann streichen Sie mal Offenbarung 22:18,19 in Ihrer Bibel! Dieser Text wird zwar in Verbindung mit der Offenbarung genannt, aber da Gott sich in seinen Grundsätzen nicht ändert, gilt das natürlich für die ganze Bibel! Das nur, um einen weit verbreiteten Einwand gleich vorweg zu nehmen.


Gruß
vom Schrat


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RE: GOTTES Name

#82 von Jurek , 15.03.2016 09:35

Werter Herr G-a-s-t,

Zitat
Allerdings lohnt es sich dann vielleicht auch, der Frage nachzugehen, warum man das Bedürfnis hat, seinen Vater wie einen Fremden mit Namen anzureden.


Ich finde, dass das eine wichtige Frage ist. Und darauf möchte ich gerne mal etwas mehr dazu antworten.
In einer ENGEN, PERSÖNLICHEN BEZIEHUNG im Gespräch mit GOTT, da braucht es allgemein keine Namen. Weder JAHWE oder JESUS oder andere. Sei es aber, ich will damit auch was ausdrücken (etwas, was man z. B. mit meinem Namen NIE in Bezug auf mich ausdrücken könnte).
Umso mehr gilt das, wenn man über GOTT außerhalb der rein persönlich für sich gesprochenen Worten lobpreist oder von IHN spricht. Vor Menschen, für die es auch mehr versch. Götter gibt, auch wenn sie meinen, dass sie eh „an dengleichen Gott glauben“.
Fragen Sie mal als Beispiel einen Durchschnittskatholiken, wie heißt GOTT? Oft bekommt man die Antwort: „Der Herrgott eben!“ Oder: „Jesus“.
So ist es schon wichtig den MEISTVERWENDETEN Namen im Grundtext der Bibel mal zu kennen, zu verwenden und dem auch entsprechende Stellung zuzuräumen.
Das hat auch Sinn, warum der nahezu 7000x in der Bibel (nachprüfbar im vorhandenen Grundtext) steht.

Ihnen wird bekannt sein, dass in unseren Breitengraden haben Namen nicht immer eine Bedeutung. Mein (echter) Vorname „Jurek“, ist eben ein Vorname (in Polen nicht so selten). Was dieses Wort/Name „Jurek“ aber bedeutet, weiß ich nicht.
Wogegen wenn ich GOTT lobpreise und mich auf GOTTES Namen beziehe und diesen lobpreise, dann ist das nicht nur irgend ein Name ohne Bedeutung (wie mein Name), sondern da öffnet sich die volle Breite des Seins und Tiefe mit dem vieles zusammenhängt.
Das einfach zu unterschlagen, entehrt GOTT um vieles!
Denn wie erwähnt, wenn das AT an nahezu 7000 Stellen den Namen GOTTES nennt (kein anderer Name – auch nicht der Name des SOHNES GOTTES – wird in der Bibel öfter genannt), dann hat das doch auch Bedeutung. Oder nicht?
Und da kann man dann nicht tun (wie es so viele tun), als ob dieser Name „JEHOVA“ oder „JAHWE“ wie „stören“ würde. Oder?

Zitat
In der Einheitsübersetzung kommt "Jahwe" laut Suchfunktion 124 Mal vor. In einigen anderen weniger bis gar nicht, in wieder anderen mehrere tausend Mal.


Dann sehen Sie bitte, was die Menschen alles vollbrachten!
Woher kommt also (wider/trotz Offb 22:18,19!) die ‚Allergie’ her, den Namen GOTTES mit „HERR“ oder „Herr“ zu verfälschen?

Zitat
Erfüllt Gott Ihre Bitten? Das wäre ein Unterschied zu Abraham.


Was hat das eine mit dem anderen zu tun?
Deswegen ist Abraham trotzdem mein geistiger Vater!
Und nur deswegen, weil er so großen Glauben hatte, dass er seinen Sohn nicht einmal verschonen wollte.., werden die Völker der Erde gesegnet, die Glauben wie Abraham haben… (1.Mo 26:4)

Zitat von Jurek
„Deshalb beuge ich meine Knie vor dem Vater unseres Herrn Jesus Christus, von dem jede Familie in den Himmeln und auf der Erde benannt wird.“ – Epheser 3:14,15.
[...]
(Mir liegt als Kopie ein damaliger handschriftlicher Belegt dafür).

Zitat von Gast
Wo ist der Zusammenhang?



Gedanke: Nach was oder wem oder wessen Namen soll sich jede Familie in den Himmeln und auf der Erde benennen oder soll benannt werden?
Götter gibt es viele! VATER ist GOTT, SOHN ist Gott, gar der Teufel ist Gott, und wie ich schrieb auch andere waren Götter, besonders auch der Kaiser Domitian machte sich zum Gott, dem man auch opfern musste.
Also es gibt viele Götter und viele Herren. Auch noch heute.
Zwar in persönlichen Beziehung als Kind GOTTES können wir JEHOVA mit „VATER“ ansprechen, aber sonst = siehe Micha 4:5 – … wandeln in Namen JEHOVAS unseren GOTTES.

Wissen Sie die Bedeutung des Namen GOTTES, so dass man darauf dann verzichten könnte wie bei der Bedeutung meines Namens?

Zitat
Doch, Gott Selber erklärt es ja bei der Nennung Seines Namens.
Der Name hat schon seine Bedeutung, ist unverzichtbar, wird aber auch nicht immer, wenn von Gott die Rede ist, benötigt. Hier meinte ich nur, jeglichem Gerede darüber, welche der genannten Formen richtig ist, kann ich nichts abgewinnen.


Ja, da stimme ich Ihnen zu.

Zitat von Jurek
GOTTES Namen zu heiligen, beinhaltet auch, dass wir deutlich den gemeinten GOTT identifizieren und ansprechen.

Zitat von Gast
Das klappt eben bei einem Vater auch ohne Namen problemlos.



Klar!
Das klappt auch bei dem SOHN GOTTES ohne Namen genauso!
Wobei (wie erwähnt), die Namen hatten damals viel größere Bedeutung als heute.
Sie können zu mir auch schreiben z. B. „hallo du da“ (oder von mir aus „Sie“). Ob „Jurek“ dabei steht oder nicht, ist für mich auch wurscht, wenn ich sehe auf wessen Aussagen Sie eingehen.
Namen sind relativ. Aber wenn es um die Person GOTTES geht, dann ist das nicht unbedeutender als bei der Person des SOHNES von diesem GOTT.

Was mir aber absolut nicht passt, dass der Grundtext der Bibel so ABSICHTLICH und eigenmächtig beim übersetzen verfälscht wird, und der Name GOTTES eigenmächtig mit „HERR“ oder „Herr“ ersetzt wird. Darum geht es mir, weil ich das nicht in Ordnung finde.
Und Sie?

Zitat
Originalhandschriften sind nicht erhalten; der Vorwurf einer Fälschung ist unhaltbar, solange er nur darauf beruht, dass Sie die BHS oder Vergleichbares unkritisch als Original ausgeben.


Hatte ich das irgendwo getan?
Aufgrund von dem wissenschaftlichen Standardtext zusammengesetzt aus verschiedenen bekannten Handschriften des ATs, wurde auch diese BHS erstellt, mit dem bekannten Kritischen Apparat. Das (für die Allgemeinheit) hat dann nichts mit „Kritik“ zu tun, sondern zeigt die Varianten der verschiedenen Handschriften des hebräischen Textes.
In Summe nennt man das als einen Grundtext, welcher uns aufgrund von vielen Tausenden Fragmenten und Abschnitten zur Verfügung steht.
Originale Handschriften der „Urausgabe“ des AT kann es natürlich nicht mehr geben (klarerweise), weil die wurden meist auf vergänglichen Materialien wie Papyrus oder auch Leder geschrieben und diese wurden auch fleißig verwendet und „verbraucht“ und damit mussten sie immer wieder neu abgeschrieben werden.
Die Abschriften waren aber so korrekt, dass man Wortgruppen, Worte und Buchstaben abzählte und verglich. Bei einem entdeckten Fehler wurde nicht selten die ganze Schrift verbrannt und neu angefertigt. Und die Abschreiber waren geweihte und dabei sehr gewissenhafte Leute, die die Aufgabe sehr ernst nahmen.
Aber (um das kürzer zu machen), das Vorhandene Grundtext steht uns dann zur Verfügung, in Form des uns überlieferten hebräischen Textes.
Und darin ist auch in Übereinstimmung mit allen gefundenen Handschriften/-Teilen nahezu 7000 Mal der Name GOTTES „יהוה“ nachweisbar enthalten!
Und von daher selbstverständlich, dass der Vorwurf einer Fälschung ist hier haltbar, weil überprüfbar!

Seien Sie bitte doch froh dass das überprüfbar ist! Stellen Sie sich mal vor, dass wäre nicht möglich! Was wäre dann? Da könnte jeder was in die Bibel reinschreiben oder den Bibeltext verändern, ohne dass man das auf seinen Wahrheitsgehalt überprüfen könnte!

Zitat von Jurek
Fragen Sie mal bitte einen Trinitarier, wer wohl der „Herr“ im AT in seiner Bibel ist.

Zitat von Gast
Einer, der wie in Ihrem Beispiel "Jesus ist der HERR (Jahwe)" behauptet, würde, wenn "Jahwe" statt "Herr" dastünde, eben "Jesus ist Jahwe" behaupten.



Behaupten tun die Leute viel, weil sie es nicht besser wissen.
Aber der Grundtext (wissensch. Zusammenstellung aller Ergebnisse der zahlreichen Schriftzeugnisse) der Bibel ist erhalten und zuverlässig, und das kann man als Vergleich verwenden – auch wenn mehr von denen, die sich mit Sprachen der Bibel beschäftigen. Für den Laien gibt es eine Unmenge Bibelübersetzungen die er miteinander vergleichen kann und etwaige Fragen zum Text, darüber kann dieser – je nach Möglichkeiten – im Internet oder unter Christen die sich damit tiefer beschäftigen, oder auch einer theologischen Fakultät oder anderen informieren.
Aber so schlimm ist das nicht, dass die Bibelübersetzungen sich so sehr unterscheiden. Vielmehr ist auffallen, dass sie den Namen GOTTES auslassen. Die eine mehr oder gar ganz, die andere nur geringfügig weniger.
Fix ist aber das, dass man den Namen GOTTES eben aus vielen Bibeln zum Teil bis zur Gänze eigenmächtig(!) ausgemerzt hat. Und da habe ich schon was dagegen, zumal da geht es nicht um rein Persönliches, sondern um die Ehre GOTTES und dass man die Bibel nicht verfälschen darf!
Das ist in Verbindung mit den Namen GOTTES 'meine' Botschaft.

Viele Grüße


"Und dies ist das Zeugnis: dass GOTT uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in Seinem SOHN.
Wer den SOHN hat, hat das (wahre) Leben; wer den SOHN GOTTES nicht hat, hat das (wahre) Leben nicht.
"
1. Johannes 5:11,12.

 
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RE: GOTTES Name

#83 von Schrat , 15.03.2016 11:20

Lieber Gast,

ich möchte mich in der Beurtreilung der Angelegenheit Jurek anschließen. Der "Urtext" , also die ursprüngliche "Urkunde, an sich ist natürlich nicht mehr vorhanden.

Aber es gibt sorgfältig und wissenschaftlich erarbeitete "Urtexte", die das Zeugnis in sich tragen, weitestgehend mit dem Orginal übereinzustimmen und insofern korrekt sind und durchaus mit "Urtext" angesprochen werden dürfen.

Mal ein Vergleich:

Im Umgang mit Behörden und den dort erforderlichen Urkunden, seien es Geburts- oder Sterbeurkunden, Zeugnisse usw., gibt es auch beglaubigte Abschriften, die den Wert und die Bedeutung eines Orginals haben. Wer diese Abschriften fälschen würde, beginge auch "Urkundenfälschung".

Gruß
vom Schrat


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RE: GOTTES Name

#84 von Gast ( Gast ) , 18.03.2016 11:40

Werter Jurek, werter Schrat!

Zitat von 5 Mose 13,1
Ihr sollt auf den vollständigen Wortlaut dessen, worauf ich euch verpflichte, achten und euch daran halten. Ihr sollt nichts hinzufügen und nichts wegnehmen.



Dies ist zu beachten, und dazu gehört natürlich auch, dass man nicht "Jahwe" in "Herr" abändern darf oder umgekehrt. Zu klären ist, bei welchem Text es sich um besagten Wortlaut handelt und wie man Fälschungen erkennen kann.

Für mich persönlich ist hier ein wichtiger Gesichtspunkt, dass Gott mir in der Zeit, als ich mich entschieden habe, Christus als meinen Herrn anzunehmen, die Einheitsübersetzung zur Verfügung gestellt hat. Deren Wortlaut soll ich also nicht ändern, schon gleich gar nicht aufgrund anderer, angeblich zuverlässigerer Texte (z.B. des hebräischen Grundtextes), die von Menschen ohne stringente Begründung als solche dargestellt werden.
Folgerichtig durfte ich in meinem bisherigen Leben auch erfahren, wie sich

Zitat von 1 Kor 15,2
Durch dieses Evangelium werdet ihr gerettet, wenn ihr an dem Wortlaut festhaltet, den ich euch verkündet habe.


im Hinblick auf diese Übersetzung bewährt.

Dies muss nicht heißen, dass jeder die Einheitsübersetzung zu benutzen hat. Gott geht mit jedem Menschen seinen eigenen Weg. Eine allgemeinere, nicht nur auf mich bezogene Antwort auf die Frage "Wie kann man Original und Fälschung unterscheiden?" wäre also noch wünschenswert. Ich kenne zwei Antworten: (Wenn Sie weitere kennen, immer raus damit...)

- Das, was an der Bibel für alle Menschen essenziell ist, fasst Gott in wenigen Sätzen zusammen, z.B. so:

Zitat von Micha 6,8
Es ist dir gesagt worden, Mensch, was gut ist und was der Herr von dir erwartet: Nichts anderes als dies: Recht tun, Güte und Treue lieben, in Ehrfurcht den Weg gehen mit deinem Gott.


Diese Stelle, sowie viele andere Bibelstellen, die "nur" das hier Gesagte ausarbeiten, sind - so scheint es mir jedenfalls nach flüchtigen Vergleichen - in den allermeisten verbreiteten Übersetzungen sinngemäß korrekt wiedergegeben. Hier scheint Gott also direkt dafür zu sorgen, dass jeder zweifelsfrei die Wahrheit erfährt. (Und wenn es doch irgendeine ganz plumpe Fälschung gäbe, die z.B. "den finanziell vorteilhaftesten Weg" einfügt, dann wird der Heilige Geist auch und gerade die geistig Armen auf den Fehler aufmerksam machen.)

- Viele "weiterführende" Fragen, wie auch hier im Forum diskutiert, sind nicht für alle lebenswichtig, sondern nur für die, zu deren Weg mit Gott es gehört, sich vertieft mit philosophischen, metaphysischen, eschatologischen, ..., Themen auseinanderzusetzen. Die müssen sich dann freilich auch an diejenigen Bibelstellen heranwagen, wo es zwischen verschiedenen Übersetzungen große Unterschiede gibt. Hier ist nun entscheidend, dass in der ganz Bibel alles vielfach und sehr stark logisch miteinander zusammenhängt. Dieser Umstand führt dazu, dass, wenn eine Stelle gegenüber dem ursprünglich von Gott eingegebenen Wort verfälscht wird, fast zwangsläufig irgendein vorher dagewesener logischer Zusammenhang zu anderen Bibelstellen nicht mehr passt, der Leser also einen Widerspruch finden kann. Man muss also bei potenziell kritischen Stellen immer überprüfen, ob sie logisch mit dem Rest der Bibel konsistent sind, das Ganze natürlich mit dem Beistand des Heiligen Geistes. Wenn sie es sind, kann man davon ausgehen, sinngemäß das Original vor sich zu haben, wenn nicht, dann wird einen der Heilige Geist, der Geist der Wahrheit, so man sich demütig von diesem führen lässt, den Widerspruch finden lassen.

Sie, Schrat, nennen als Argument für den hebräischen Grundtext, dass Christus diesen anscheinend anerkannt hat. In Bezug auf "Jahwe oder Herr" ist dazu zu sagen, dass er vor allem mit den Leuten gesprochen und nicht gelesen hat. Laut Historikern wurde doch "JHWH" mündlich fast immer mit "Adonaj", "Herr" wiedergegeben. In den Gesprächen mit Jesus wäre demzufolge immer "Herr" statt "Jahwe" gesagt worden und Jesus hätte gerade die Benutzung von "Herr" anerkannt.

Diese penibel genauen Abschriften, von denen Sie sprechen, reichen laut Historikern bis ins 3. Jahrhundert vor Christus zurück. Sie beweisen also bestenfalls, dass es ab dem 3. Jh. v. Chr. eine lange Zeit gab, in der man es mit der unverfälschten Erhaltung des Textes sehr genau genommen hat. Wie es in den vielen Jahrhunderten davor war, ist völlig unbekannt. Dass in dieser Zeit genauso präzise abgeschrieben wurde, ist purer Glaube. Es kann genausogut sein, dass im ursprünglichen, von Gott eingegebenen Text an den fraglichen Stellen "Herr" stand, dass man dies irgendwann "bald" danach, viele Jahrhunderte vor Christus, warum auch immer, in "JHWH" geändert hat. "Wenige" Jahrhunderte vor Christus, als man sich vielleicht wieder auf die Notwendigkeit einer wortgetreuen Erhaltung besann, wäre dann in allen Ausgangstexten "JHWH" gestanden und deshalb auch so abgeschrieben worden. Schließlich hätte dann vielleicht Gott die weitverbreitete Rückänderung in "Herr" bewirkt, weil eben kein Mensch mehr wissen konnte, dass dies so im Urtext stand. Wie gesagt, eine reine Spekulation, die von mir nicht gedacht ist, geglaubt zu werden. Es kann so oder auch ganz anders gewesen sein, alle derartigen Theorien wären reine Spekulation, und es gibt, wie gesagt, verlässlichere Anhaltspunkte.

Abschließend noch zwei kleine Bibelstellen:

Zitat von 1 Mose 4,26
Auch dem Set wurde ein Sohn geboren und er nannte ihn Enosch. Damals begann man den Namen des Herrn anzurufen.


Wenn hier "den Namen Jehovas" stünde, dann wäre die Frage, woher man diesen gekannt haben soll, wo Gott ihn doch erst Mose mitgeteilt hat, oder andersherum, warum Mose Gott gefragt hätte, welchen Namen Gottes er dem Volk nennen soll, wenn dieser Name schon mindestens seit Enosch bekannt gewesen wäre.

Zitat von 1 Mose 6,6
Da reute es den Herrn, auf der Erde den Menschen gemacht zu haben, und es tat seinem Herzen weh.


Über diese Stelle redet sich manch einer den Mund fusselig, aber wenn hier "Jahwe" stünde, dann gäbe es einen Widerspruch zu

Zitat von 1 Samuel 15,28f. (Alte Elberfelder)
Da sprach Samuel zu ihm: Jehova hat heute das Königtum Israels von dir abgerissen und es deinem Nächsten gegeben, der besser ist als du. Und auch lügt nicht das Vertrauen Israels, und er bereut nicht; denn nicht ein Mensch ist er, um zu bereuen.



Viele Grüße
Gast

Gast

RE: GOTTES Name

#85 von Jurek , 18.03.2016 14:13

Hallo Hr. G-a-s-t,

interessanter Gedanke und inhaltlich sehr wichtiger Bibeltext welchen Sie aus 5.Mose 13:1 bringen.
Aber um was geht es da? Geht es um eine Bibel-ÜBERSETZUNG, oder um das Wort GOTTES? Wo steht dieses? Woher hat es die Einheitsübersetzung? …

Zitat
Für mich persönlich ist hier ein wichtiger Gesichtspunkt, dass Gott mir in der Zeit, als ich mich entschieden habe, Christus als meinen Herrn anzunehmen, die Einheitsübersetzung zur Verfügung gestellt hat.


Nun ja.., man sollte m. E. nicht alles GOTT unterschieben. …
Das ist auch unlogisch was Sie schreiben, weil was ist dann mit anderen zum CHRISTUS Bekehrten, die dann eine andere Bibelübersetzung hatten?
Es geht doch nicht um eine spezielle Bibelübersetzung die GOTT bevorzugen würde! Sondern das was GOTT in 5.Mose meint, bezieht sich auf sein von seinen Dienern (einst auf Hebräisch) niedergeschriebenes Wort, welches nicht verändert werden darf.
Die Einheitsübersetzung ist nur eine von vielen Übersetzungen, die wahrlich nicht die beste ist, und auch ihre Fehler hat, wie z. B., dass sie den Text an Stellen verfälscht, wo "Jahwe" stehen soll, da tut sie "Herr" daraus machen = z. B. Psalm 83:19.
Sie tut genau das, was in 5. Mose 13:1 JEHOVA GOTT verboten hat!
Darüber hinaus darin sind auch nicht kanonische Bücher enthalten, die nicht von GOTT kommen. Also wie kann JAHWE darauf Bezug nehmen oder Ihnen das speziell in die Hand legen?
Damit, inwiefern soll die Einheitsübersetzung eine bessere sein als eine andere?
Bessere für wem und warum?

Und wenn Sie schreiben:

Zitat
Deren Wortlaut soll ich also nicht ändern, schon gleich gar nicht aufgrund anderer, angeblich zuverlässigerer Texte (z.B. des hebräischen Grundtextes), die von Menschen ohne stringente Begründung als solche dargestellt werden.


dann irren Sie sich sehr!
Sie verstehen vielleicht auch nicht, was aufgrund von welcher Quelle erstellt wurde. …

Zitat
Folgerichtig durfte ich in meinem bisherigen Leben auch erfahren, wie sich
Zitat von 1 Kor 15,2
________________________________________
Durch dieses Evangelium werdet ihr gerettet, wenn ihr an dem Wortlaut festhaltet, den ich euch verkündet habe.


Wenn JESUS meint: "ICH", das heißt das auch so, aber nicht immer so, wie manche Übersetzungen manches falsch wiedergeben.
Sie stellen hier - mein lieber Herr - so manches auf dem Kopf.
Die Bibelübersetzungen sind für uns Laien sehr wichtig, weil wir diese miteinander vergleichen können.
Da gibt es nicht DIE Übersetzung.

Zitat
Gott geht mit jedem Menschen seinen eigenen Weg.


Geht GOTT mit den Menschen so sehr verschiedene Wege?
Was will uns Heb 13:17; Eph 3:14 etc. sagen, im Sinne von Einheit im Glauben?
Gibt es mehrere CHRISTUSSE? Wenn ja, dann sind diese FALSCH! (Mk 13:22)

Zitat
Eine allgemeinere, nicht nur auf mich bezogene Antwort auf die Frage "Wie kann man Original und Fälschung unterscheiden?" wäre also noch wünschenswert. Ich kenne zwei Antworten: (Wenn Sie weitere kennen, immer raus damit...)


Wie erwähnt, wir haben neben den Bibelübersetzungen auch Bibelkommentare und den Grundtext selber, welcher die BASIS für den Bibeltext in unserer Sprache bietet. = Für die Laien gibt es auch als Hilfsmittel Interlinearbibeln oder Wortkonkordanzen mit Erklärungen aus den Bibelsprachen -(siehe als Beispiel dort).

Zitat
- Das, was an der Bibel für alle Menschen essenziell ist, fasst Gott in wenigen Sätzen zusammen, z.B. so:
Zitat von Micha 6,8
________________________________________
Es ist dir gesagt worden, Mensch, was gut ist und was der Herr von dir erwartet: Nichts anderes als dies: Recht tun, Güte und Treue lieben, in Ehrfurcht den Weg gehen mit deinem Gott.


Ja, das eine soll man tun, aber das andere nicht außer Acht lassen!

Zitat
Diese Stelle, sowie viele andere Bibelstellen, die "nur" das hier Gesagte ausarbeiten, sind - so scheint es mir jedenfalls nach flüchtigen Vergleichen - in den allermeisten verbreiteten Übersetzungen sinngemäß korrekt wiedergegeben.


Und weil Sie schon dabei sind: Mit was (aufgrund von welcher Basis) beurteilen Sie, was "korrekt wiedergegeben" ist und was nicht?

Zitat
Hier scheint Gott also direkt dafür zu sorgen, dass jeder zweifelsfrei die Wahrheit erfährt.


Nun ja…
Wer nach Wahrheit wie nach verborgenen Schätzen SUCHT, der wird sie finden. Aber nur der.
Aber diese ist m. E. nicht immer nur in einer Bibelübersetzung verborgen, speziell wenn sich um solche Themen dreht wie die besondere Bedeutung und Verwendung des Namen GOTTES.

Zitat
(Und wenn es doch irgendeine ganz plumpe Fälschung gäbe, die z.B. "den finanziell vorteilhaftesten Weg" einfügt, dann wird der Heilige Geist auch und gerade die geistig Armen auf den Fehler aufmerksam machen.)


Die Wege des Heiligen Geistes sind vielfältig!
Daher auch die Frage ist, ob wenn Dieser einen aufmerksam (durch wem anderen z. B.) macht, ob man das ernst nimmt und überprüfen will, oder man das ignoriert…

Zitat
- Viele "weiterführende" Fragen, wie auch hier im Forum diskutiert, sind nicht für alle lebenswichtig, sondern nur für die, zu deren Weg mit Gott es gehört, sich vertieft mit philosophischen, metaphysischen, eschatologischen, ..., Themen auseinanderzusetzen.


Was hätte z. B. die Frage in Bezug auf die Bedeutung und Verwendung des Namen GOTTES in der Bibel, mit rein "philosophischen, metaphysischen, eschatologischen, ..., Themen" zu tun?
Tut das 3.te Gebot dorthin hinführen??

Zitat
Die müssen sich dann freilich auch an diejenigen Bibelstellen heranwagen, wo es zwischen verschiedenen Übersetzungen große Unterschiede gibt. Hier ist nun entscheidend, dass in der ganz Bibel alles vielfach und sehr stark logisch miteinander zusammenhängt. Dieser Umstand führt dazu, dass, wenn eine Stelle gegenüber dem ursprünglich von Gott eingegebenen Wort verfälscht wird, fast zwangsläufig irgendein vorher dagewesener logischer Zusammenhang zu anderen Bibelstellen nicht mehr passt, der Leser also einen Widerspruch finden kann.


Nun ja, der einer findet und der andere nicht: Beispiele: Hölle, Unsterblichkeit der Menschenseele, Name GOTTES, Trinität etc., etc.
Jeder meint mit der Bibel widerspruchslos das eine oder das Gegenteil davon belegen zu können…

Zitat
Man muss also bei potenziell kritischen Stellen immer überprüfen, ob sie logisch mit dem Rest der Bibel konsistent sind, das Ganze natürlich mit dem Beistand des Heiligen Geistes.


Diese Aussage kann ich nur mal unterstreichen!

Zitat
Laut Historikern wurde doch "JHWH" mündlich fast immer mit "Adonaj", "Herr" wiedergegeben. In den Gesprächen mit Jesus wäre demzufolge immer "Herr" statt "Jahwe" gesagt worden und Jesus hätte gerade die Benutzung von "Herr" anerkannt.


Wenn in der Bibel JESU (das AT) fast 7000x der Name GOTTES "JAHWE" (JHWH) stand, dann welchen Anlass gibt es dazu zu meinen, dass JESUS das ignoriert hätte und sich nach der Tradition der jüdischen Oberschicht orientieren würde?
Das ist doch absurd! (Vgl. Joh 12:28; 17:6,26).
Wollen Sie CHRISTUS ähnlicher werden oder den Menschen mit ihren eigenen Ideologien wider 5.Mose 13:1 oder Offb 22:18,19?
Das ist keine Lappalie um das auf die leichten Schultern zu nehmen!

Zitat
Es kann genausogut sein, dass im ursprünglichen, von Gott eingegebenen Text an den fraglichen Stellen "Herr" stand, dass man dies irgendwann "bald" danach, viele Jahrhunderte vor Christus, warum auch immer, in "JHWH" geändert hat.


Sie glauben es nicht im ernst, was Sie hier schreiben, oder?
Sie schreiben nur reine Hypothesen hier, aber belegbare Fakten sind die überlieferten Zeitdokumente!
Wenn Sie sich etwas mit biblischer Archäologie und Bibeltexten beschäftigt hätten, würden Sie merken, wie aus der Luft das gegriffen ist, was Sie da schreiben…
Und wenn Sie diese alte Urkunden nicht ernst nehmen, was bleibt dann noch übrig? Ihre Einheitsübersetzung? Haben Sie sich gefragt, aufgrund von was (welche Quellen) diese erstellt wurde? Und welche Quellen der Quellen es gibt? …

Zitat
Es kann so oder auch ganz anders gewesen sein, alle derartigen Theorien wären reine Spekulation, und es gibt, wie gesagt, verlässlichere Anhaltspunkte.


SIE bringen hier nur "Theorien" (Hypothesen) auf.
Wie es ist und war, ist zum unseren Glück genau belegt.
Von daher nur können wir wissen, wie gut das Bibelwort überliefert ist, trotz der Eigenarten so mancher Bibelübersetzungen.
Wenn es Sie mal interessieren sollte, könnte ich Ihnen mal empfehlen: "Der Text des Alten Testamentes" von E. Würthwein und "Der Text des Neuen Testaments" von K. u. B. Aland.
Informieren Sie sich mal in Ruhe darüber erstmal wegen der Quellen, um dann ggf. hier widersprechen zu können.

Viele Grüße


"Und dies ist das Zeugnis: dass GOTT uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in Seinem SOHN.
Wer den SOHN hat, hat das (wahre) Leben; wer den SOHN GOTTES nicht hat, hat das (wahre) Leben nicht.
"
1. Johannes 5:11,12.

 
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RE: GOTTES Name

#86 von Jurek , 20.03.2016 05:58

Bild zum Beitrag #73


"Und dies ist das Zeugnis: dass GOTT uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in Seinem SOHN.
Wer den SOHN hat, hat das (wahre) Leben; wer den SOHN GOTTES nicht hat, hat das (wahre) Leben nicht.
"
1. Johannes 5:11,12.

Angefügte Bilder:
Herr Herr.JPG  
 
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zuletzt bearbeitet 20.03.2016 | Top

RE: GOTTES Name

#87 von Schrat , 20.03.2016 07:07

Lieber Jurek,

da gebe ich Dir Recht "Herr, Herr" ist eine unsinnige Wiederholung, auch "Tautologie" genannt. So wie der weiße Schimmel und der schwarze Rappe.

Die wortreichen Darlegungen von "Gast" in dieser Sache sind nicht überzeugend. Es ist ein deutlicher und wichtiger Unterschied zwischen "Herr" und "Jehova", der auch in einer korrekten Übersetzung sichtbar werden sollte.

"Gast" scheint mir jemand zu sein der zwar meint bibeltreu zu sein, vielleicht ein "Bibelfundi", aber in Wirklichkeit ein den traditionellen Kirchenlehren "treuer" Mensch, also mehr ein "Kirchenfundi".Deswegen sein Eifern für "Herr" und die Lehre von einer buchstäblich feurigen Hölle.

Gruß
vom Schrat


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RE: GOTTES Name

#88 von Jurek , 20.03.2016 16:25

Ja werter Schrat, die Bedeutung des Namen GOTTES wird oft völlig verkannt, weil die christlich orientierte Kirche und Umgebung das nicht hergibt ..., daher meinen Viele dass das nicht so wichtig ist, oder sowas. ...
Da entgeht aber leider sehr viel dabei!

Gruß


"Und dies ist das Zeugnis: dass GOTT uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in Seinem SOHN.
Wer den SOHN hat, hat das (wahre) Leben; wer den SOHN GOTTES nicht hat, hat das (wahre) Leben nicht.
"
1. Johannes 5:11,12.

 
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RE: GOTTES Name

#89 von Gast ( Gast ) , 06.04.2016 13:14

Werter Jurek, werter Schrat!

Zitat von Jurek
Nun ja.., man sollte m. E. nicht alles GOTT unterschieben.


Zitat von 1 Kor 12,6
Es gibt verschiedene Kräfte, die wirken, aber nur den einen Gott: Er bewirkt alles in allen.



Zitat
Sie verstehen vielleicht auch nicht, was aufgrund von welcher Quelle erstellt wurde.


Sie gehen von der immer noch unbegründeten Annahme aus, irgendwelche bis ins 3. Jh. v. Chr. zurückreichenden, sich deckenden und ab diesem Zeitpunkt penibel genau abgeschriebenen Handschriften seien die zuverlässigste Quelle für das Jahrhunderte davor mitgeteilte Wort Gottes.

Zitat von Jurek
Wie erwähnt, wir haben neben den Bibelübersetzungen auch Bibelkommentare und den Grundtext selber, welcher die BASIS für den Bibeltext in unserer Sprache bietet. = Für die Laien gibt es auch als Hilfsmittel Interlinearbibeln oder Wortkonkordanzen mit Erklärungen aus den Bibelsprachen


Schön für den, der es braucht. Ich habe bislang keinen Bedarf. Leider kenne ich auch niemanden, dem es gelungen wäre, unter Benutzung solcher Hilfsmittel in der Erkenntnis Gottes zu wachsen.

Zitat
Und weil Sie schon dabei sind: Mit was (aufgrund von welcher Basis) beurteilen Sie, was "korrekt wiedergegeben" ist und was nicht?


Bitte ignorieren Sie nicht die darauf bereits gegebene Antwort.

Zitat
Die Wege des Heiligen Geistes sind vielfältig!
Daher auch die Frage ist, ob wenn Dieser einen aufmerksam (durch wem anderen z. B.) macht, ob man das ernst nimmt und überprüfen will, oder man das ignoriert…


Das ist ernst zu nehmen.

Zitat
Was hätte z. B. die Frage in Bezug auf die Bedeutung und Verwendung des Namen GOTTES in der Bibel, mit rein "philosophischen, metaphysischen, eschatologischen, ..., Themen" zu tun?


"Ich bin da" macht eine philosophische Aussage über das Wesen Gottes.

Zitat
Tut das 3.te Gebot dorthin hinführen??


Nein, nicht zwangsläufig.

Zitat
Wenn in der Bibel JESU (das AT) fast 7000x der Name GOTTES "JAHWE" (JHWH) stand, dann welchen Anlass gibt es dazu zu meinen, dass JESUS das ignoriert hätte und sich nach der Tradition der jüdischen Oberschicht orientieren würde?


Habe ich mich denn so unklar ausgedrückt? Besagte Oberschicht dürfte im Gespräch mit Jesus über Gott gewohnheitsmäßig immer "Herr" statt "Jahwe" benutzt haben, und es ist nicht überliefert, dass Jesus dies missbilligt hätte.

Zitat
Sie glauben es nicht im ernst, was Sie hier schreiben, oder?
[...]
Informieren Sie sich mal in Ruhe darüber erstmal wegen der Quellen, um dann ggf. hier widersprechen zu können.


Für diesen ganzen Abschnitt gilt ebenso wie für den darauf folgenden Beitrag von Schrat: Sie ignorieren das von mir Geschriebene und versuchen es auf nunmehr völlig unsachlicher Ebene ohne inhaltliche Anknüpfung in das Geflecht von Vorurteilen einzuordnen, in denen Sie anscheinend befangen sind. Das ist keine Diskussionsgrundlage.

Mit freundlichen Grüßen
Gast

Gast

RE: GOTTES Name

#90 von Schrat , 06.04.2016 21:27

Lieber Gast,

ich habe keine nachvollziehbaren Informationen, daß die Abschriften, die Jesus und den Jüngern zur Verfügung standen, nicht den Namen Gottes enthielten! Und da die Abschriften, die Jjesus und den Jüngern zur Verfügung standen, das Tetragrammaton enthielten, ist dieser Name auch von Bedeutung und keineswegs durch "HERR" ersetzt worden!

Gott hat sein Wort bewahrt, und zwar bis heute

Das wäre ja schlimm und wir wären von Gott verlassen, wenn wir keine zuverlässiges Grundlage für unseren Glauben hätten!

Gruß
vom Schrat


Die Wahrheit hat den Irrtum nicht zu fürchten, wohl aber der Irrtum die Wahrheit (Raymond Franz)

 
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„Was ist Wahrheit?“

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