Bibellesung

#1 von Jurek , 06.03.2010 10:28

Heute in der systematischen Bibellesung (die ich mit meinem Vater per Skype habe), haben wir in folge das dritte Kapitel an die Hebräer betrachtet.
Darin sind mir u. a. einige weniger bekannte Sachen aufgefallen:

Im Vers 1 wird JESUS als „Apostel“ bezeichnet.
Und wenn ich weiß, was dieses Fremdwort bedeutet (genauso wie „Engel“), dann verwundert es nicht, warum JESUS so bezeichnet werden kann… (Übrigens dieser Vers sagt auch, welche Berufung Christen haben – vgl. Eph 4:4).

Im Vers 7 fällt mir u. a. das Wort „heute“ auf. – So ähnlich sehe das in Verbindung mit der Stelle aus Luk 23:43 = da sowohl JESUS als auch dieser Schächer waren tot (und die Auferstehung ist in der Zukunft = 1.Thes 4:16,17) und konnten nicht am gleichen Tag im Paradies sein …
„HEUTE“, hat m. E. eine besondere Bedeutung in der Bibel. Z. B. sollen wir um unser tägliches Brot für HEUTE bieten – nicht für morgen… GOTT hat auch den Israeliten nur für den jeweiligen Tag die Manna gegeben (außer am Freitag, da auch für den Sabbat), weil man HEUTE darauf sollte vertrauen, dass GOTT uns beschenkt, und jeden Tag aufs Neue! (Mat 6:34).

Des Weiteren interessant finde ich die Aussage darin, dass der HEILIGE GEIST da was gesprochen hat.
Aber was? = Die Aussage aus Psalm 95:7, die natürlich JEHOVA sprach. Und durch diesen Geist inspirierte JEHOVA auch Menschen…
JEHOVA ist die Person, die hinter seinem Geist steht, der was tut – daher kann auch NUR JEHOVA diesen Geist aussenden und niemand anderer. JESUS kann zwar das auch, aber Er muss zuerst seinen VATER darum bitten (Joh 14:16).
Der Heilige Geist ist somit keine Person, sondern diese Person dahinter ist JEHOVA GOTT.
Z.B. in Mat 12:31,32 wird gesagt, dass die Sünden und Lästerung gegen dem SOHN GOTTES, die können/werden vergeben werden, aber nicht gegen dem Heiligen Geist! = WARUM wohl wird der VATER (JEHOVA) da nicht erwähnt? ……


 
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RE: Bibellesung

#2 von Jurek , 09.07.2010 19:04

Bei der Internetbibellesung, die ich mit jemanden habe, lesen wir systematisch das NT, welches wir gemeinsam besprechen. Ab Matth.-Ev.
Jetzt sind wir schon bei 1.Joh 2 angelangt.

Zum Schluss dieser Bibellesung, lasen wir die letzten zwei Verse:

Zitat
Und nun, Kindlein, bleibt in Gemeinschaft mit ihm, damit wir, wenn er offenbar gemacht wird, Freimut der Rede haben mögen und nicht beschämt von ihm weichen müssen bei seiner Gegenwart.
Wenn ihr wißt, daß er gerecht ist, erkennt ihr, daß jeder, der Gerechtigkeit übt, aus ihm geboren worden ist.
(NWÜ)


Das sind schon auch sehr herausragende Worte. In Gemeinschaf mit CHRISTUS, heißt schon erstmal sehr viel! Sehr viel mehr, als nur so an JESUS zu glauben, wie es halt auch andere an Ihn glauben…

Und wenn er KOMMT, sollen wir dann nicht beschämt sein (weil man manches mal z.B. den Menschen mehr als GOTT gehorcht..) – bei Seiner „GEGENWART“. = Nun, diese Übersetzung ist ziemlich „Fremd“, wie es mir scheint.
Stimmt schon, wenn JESUS kommt, dann wird Er erscheinen und Seine Gegenwart wird allen Menschen offenbart.
Aber ist JESUS nicht schon seit dem ersten Jahrhundert gegenwärtig? = (Mat 28:20).

Auch zum Schluss, ist diese „komisch” anklingende Aussage „ausüben“.
Gute Werke sind nicht die Voraussetzung für Gerettetsein, sondern der Glaube an den SOHN. (Eph 2:8,9; 1.Joh 5:12).
Nur ist solcher durchschnittlicher „Kirchengänger“ wirklich immer aus diesem Glauben (wieder)geboren? - Leider nicht bei allen! …


 
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RE: Bibellesung

#3 von Jurek , 11.07.2010 06:36

1.Johannes 2:27

Was bedeutet es, dass Christen benötigen keinen, der sie belehrt?

Ich verstehe das so, dass das nicht so zu verstehen wäre, dass wir niemanden (wie z. B. Älteste) brauchen, die uns über was belehren könnten, weil wir selber schon alles wissen und verstehen würden…
Aber das wäre m. E. so zu übertragen, wie bezogen auf die Praxis so mancher Sekten, wo diese die Glieder ihrer Versammlung entmündigen (sie dürfen keine andere Erkenntnis über manche Punkte haben - die nicht zum Fundament der Bibel gehören) und ihnen von a-z sagen, was sie wann an was glauben müssen.

Jeder Christ sollte eine Eigenverantwortung tragen. Der Heiliger Geist lehrt und leitet auch jeden aufrichtigen Christen in der Wahrheit.
Nicht jeder ist auf der gleichen Erkennungsstufe wie ein anderer (Gal 6:4), aber jeder hat diese Selbstverantwortung vor GOTT (Röm 14:12), in der Bibel zu forschen und so voranzudrängen - ohne auf andere zu warten (Eph 5:10), wie es der Hl.Geist ihnen jeweils (untersch.) gewährt. (Apg 2:4).


 
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RE: Bibellesung

#4 von Philos , 13.07.2010 14:38

20 Und ihr habt die Salbung von dem Heiligen und habt alle das Wissen ...
27 Und ihr? Die Salbung, die ihr von ihm empfangen habt, bleibt in euch, und ihr habt nicht nötig, dass euch jemand belehre, sondern wie seine Salbung euch über alles belehrt, so ist es auch wahr und keine Lüge. Und wie sie euch belehrt hat, so bleibt in ihm! - 1Jean 2:20+27.


Solche, die Jünger Jesu geworden sind wurden zuerst von anderen Christen über die Grundlehren des Wortes informiert. - Matthäus 28:19-20.

Danach übernahm der himmlische Vater selbst ihre weitere Schulung durch seinen hl Geist :
10 Der Gott aller Gnade aber, der euch berufen hat zu seiner ewigen Herrlichkeit in Christus, er selbst wird euch, die ihr eine kurze Zeit gelitten habt, vollkommen machen, stärken, kräftigen, gründen. - 1.Petrus 5:10
13 Wenn aber jener, der Geist der Wahrheit, gekommen ist, wird er euch in die ganze Wahrheit leiten; denn er wird nicht aus sich selbst reden, sondern was er hören wird, wird er reden, und das Kommende wird er euch verkündigen. - Johannes 16:13.


Wenn durch Wasser und Geist wiedergeborene Christen sich versammeln erfolgt ein Gedankenaustausch und jeder wird erbaut durch das was der Geist schon anderen Brüdern und Schwestern im Laufe ihrer Schulung an Verständnis über die Bibel und die Berufung gegeben hat.

Mit brüderlicher Zuneigung
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RE: Bibellesung

#5 von Jurek , 13.07.2010 18:53

Zuerst freue ich mich, dass @Philos (mit seinem Wissen) wieder Zeit gefunden hat auch mir sozusagen „unter die Arme zu greifen“.

Dazu habe ich eine Frage, die mich in Verbindung damit beschäftigt:
Welche Aufgabe in Bezug auf Belehrung (oder keine Belehrung der anderen Geschwister in der und der Versam.?), erfüll(t)en die Ältesten in der Versammlung?
Ich meine, dass die Klärung der Aufgaben in Hinblick auf die Lehre dieser Ältestenschaft in der Varsammlung, damit in Verbindung steht.

Liebe Grüße!


 
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RE: Bibellesung

#6 von Philos , 14.07.2010 15:40

Lieber Jurek,
auch ich freue mich, hier wieder tätig sein zu können um mit dir und anderen Gedankenaustausch zu pflegen.

Was die Aufgaben der Ältesten betrifft, so hilft uns Paulus zu verstehen wie nützlich sie für die Gemeinde sind :
11 ... Er hat die einen zu Aposteln gemacht, andere zu Propheten, andere zu Evangelisten, wieder andere zu Hirten und Lehrern der Gemeinde. 12 Deren Aufgabe ist es, die Glaubenden zum Dienst bereitzumachen, damit die Gemeinde, der Leib von Christus, aufgebaut wird. 13 So soll es dahin kommen, dass wir alle die einende Kraft des einen Glaubens und der einen Erkenntnis des Sohnes Gottes an uns zur Wirkung kommen lassen und darin eins werden - dass wir alle zusammen den vollkommenen Menschen bilden, der Christus ist, und hineinwachsen in die ganze Fülle, die Christus in sich umfasst. 14 Wir sind dann nicht mehr wie unmündige Kinder, die kein festes Urteil haben und auf dem Meer der Meinungen umhergetrieben werden wie ein Schiff von den Winden. Wir fallen nicht auf das falsche Spiel herein, mit dem betrügerische Menschen andere zum Irrtum verführen. - Epheser 4:11-14.

Allerdings kann ein Ältester nicht alles tun. Paulus schrieb :
17 Und ich bitte den Gott unseres Herrn Jesus Christus, den Vater, dem alle Macht und Herrlichkeit gehört, euch durch seinen Geist Weisheit und Einblick zu geben, sodass ihr ihn und seine Heilsabsicht erkennen könnt. 18 Er öffne euch das innere Auge, damit ihr seht, welche Hoffnung er euch gegeben, zu welch großartigem Ziel er euch berufen hat. Er lasse euch erkennen, wie reich er euch beschenken will und zu welcher Herrlichkeit er euch in der Gemeinschaft der heiligen Engel bestimmt hat. 19 Ihr sollt begreifen, wie überwältigend groß die Kraft ist, mit der er an uns, den Glaubenden, wirkt. Es ist dieselbe gewaltige Kraft, 20 mit der er an Christus gewirkt hat,... - Epheser 1:17-20.

So verstehen wir besser dass der Vater selbst die Schulung seiner Kinder in die Hand nimmt :
10 Aber nachdem ihr eine kleine Weile gelitten habt, wird der Gott aller unverdienten Güte, der euch zu seiner ewigen Herrlichkeit in Gemeinschaft mit Christus berufen hat, eure Schulung selbst beenden, er wird euch befestigen, er wird euch stärken. - 1.Petrus 5:10.Siehe auch 1.Johannes 2:20+27.

In brüderlicher Zuneigung
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RE: Bibellesung

#7 von Jurek , 14.07.2010 19:16

Danke Philos für deine Antwort dazu.

Sorry, wenn ich mich manchmal schwer tue im Begreifen von Dingen. Ich habe es doch nötig, dass man mich belehrt!

Ich habe das so verstanden, dass die Ältesten Hirten UND Lehrer der Versammlung sind. Wenn z.B. in 3 oder mehr Jahren, keinen neuen Zugang zur Versammlung gibt, gibt es dann einen Zeitpunkt, wo keine Lehrer mehr in (innerhalb) der Versammlung mehr gibt oder benötigt werden?

Trotz Taufe etc., sind nicht alle in ihrem Verständnis bei allen Dingen gleich. JESUS (in der Offenbarung) kritisiert auch die Versammlungen, weil keine davon 100% dem entsprach, was richtig wäre…
Petrus erinnert Christen immer wieder auch an Sachen, obwohl sie die Dinge wissen, die aber leicht in „Vergessenheit“ oder „Gegenteil“ (um)rücken könnten.

Die PRXIS zeigt, dass es heute (zumindest nur mir nicht bekannt) wohl KEINE Versammlung von getauften Christen gibt, wo alle alles richtig und gleich verstehen würden (wenn sie nicht entmündigt sind), ohne dass sie es nötig hätten richtig belehrt zu werden. Auch altersbedingt und durch Vergesslichkeit, haben doch Viele nötig, dass man sie wieder belehrt, wenn sie vom Weg doch mal mit ihrem Verständnis abkommen, oder? = So verstehe ich die Praxis.
Oder wo ist mein Denkfehler?

Herzliche Grüße!


 
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RE: Bibellesung

#8 von Philos , 14.07.2010 21:15

Lieber Jurek,
wir benötigen alle christliche Gemeinschaft und da wo 2 oder 3 in Jesu Namen versammelt sind ist er selbst anwesend so dass der Nutzen für alle Anwesende groß ist. - Matthäus 18:20.

Was den unterschiedlichen Erkenntnis- und Reifezustand der Christen betrifft schrieb schon Paulus :
15 Laßt uns alle, die wir gereift sind, so gesinnt sein; und wenn ihr über etwas anders denkt, so wird euch Gott auch das offenbaren. 16 Doch wozu wir auch gelangt sein mögen, laßt uns nach derselben Richtschnur wandeln und dasselbe erstreben! - Philipper 3:15-16. Dies ist also kein Grund zur Besorgnis ! Es liegt auch auf der Hand dass jene, die schon fortgeschrittener sind ihr Wissen mit anderen Brüdern teilen sollten, nicht nur in Zusammenkünften sondern auch im Forum oder in Privatgesprächen.

Wir sollten auch darauf vertrauen, dass Jesus für die Bedürfnisse eines jeden Christen sorgt und dabei ihr Alter und ihre Fähigkeiten berücksichtigt. Paulus beruhigt uns indem der schreibt :
26 Seht doch eure Berufung an, ihr Brüder! Da sind nicht viele Weise nach dem Fleisch, nicht viele Mächtige, nicht viele Vornehme; 27 sondern das Törichte der Welt hat Gott erwählt, um die Weisen zuschanden zu machen, und das Schwache der Welt hat Gott erwählt, um das Starke zuschanden zu machen; 28 und das Unedle der Welt und das Verachtete hat Gott erwählt, und das, was nichts ist, damit er zunichte mache, was etwas ist, 29 damit sich vor ihm kein Fleisch rühme... - 1.Korinther 1:26-29.

Im Grunde genommen ist das Wesentliche der Wahrheit einfach, religiöse Führer aber haben die Neigung, alles zu verkomplizieren. Jesus sagte im Gebet : ... Ich preise dich, Vater, Herr des Himmels und der Erde, daß du dies vor den Weisen und Klugen verborgen und es den Unmündigen geoffenbart hast! 26 Ja, Vater, denn so ist es wohlgefällig gewesen vor dir. - Matthäus 11:25-26.

Der Vater bringt eine neue Schöpfung hervor ohne dass die Welt davon Kenntnis nimmt und leider gehen auch viele Berufene daran vorbei da es nur wenige Auserwählte gibt, aus Mangel an Interesse und weil religiöse Führer ihnen den Weg versperren ! (Siehe "Gleichnis der Entschuldigungen" in Lukas 14:16-24 und Jesu Worte in Matthäus 23:13).

Die Gnade des Vaters sei mit uns !
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RE: Bibellesung /Besprechung

#9 von Jurek , 15.07.2010 08:11

Lieber Philos,

gerade auch Philipper 3:15, die an reife Christen gerichtet ist, zeigt wohl (so meine Meinung / derz. Verständnis), dass die BELEHRUNG in der Versammlung immer einen aktuellen Stand hat / haben muss (bei den Hütern der Herde), nicht nur gegenüber „frischen Zugängen“.

Zitat
Im Grunde genommen ist das Wesentliche der Wahrheit einfach, religiöse Führer aber haben die Neigung, alles zu verkomplizieren. Jesus sagte im Gebet : ...


Nun ja, in den fundamentalen Dingen der Bibel, sollte es dann allen (noch dazu reifen!) Christen alles klar sein, so dass sie darüber niemand extra noch belehren müsste.
Aber wie schaut die Praxis aus?
Entschuldigung, wenn ich auf das alte Thema wegen Dreieinigkeit komme – aber in den FUNDAMENTALEN Lehren, haben wirklich alle (auch die reifen) Christen richtige Erkenntnis, so dass niemand sie belehren müsste? …

JA!, die nötige Gnade des VATERS sei mit uns!
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RE: Bibellesung /Besprechung

#10 von Philos , 15.07.2010 17:39

Lieber Jurek,
die Zwangseinführung der Dreieinigkeitslehre im 4.Jahrhundert durch die römische Kirche mit der Unterstützung des Kaisers hat mit den arabischen Christen damals zu einer Spaltung geführt, Spaltung die letztendlich zum Islam führte. Seitdem besteht eine unüberbrückbare Kluft zwichen den Kirchen und dem Islam. An ihren Früchten erkennt man den Wert dieser Lehre, die weder die Juden noch die Christen der ersten Generation kannten.

Die Grundlehren des NT über den Glauben an den allein wahren Gott und an seinen Sohn Jesus, der durch seinen Opfertod die Versöhnung mit Gott und die Sohnschaft der Jünger ermöglichte, die Lehre der Liebe zu Gott, unserem Nächsten und zur Wahrheit, die Taufe im Wasser und mit hl Geist wodurch Christen wiedergeboren werden um in Gottes Reich eingehen zu können, die Hoffnung auf ewiges Leben im Hause des Vaters, das Ende dieser Welt, die Auferstehung, das Gericht, dies sind Grundlegende Wahrheiten die alle Kirchen und christliche Gemeinschaften lehren.

Den Vater und den Sohn werden wir sehen wie sie wirklich sínd wenn wir bei ihnen ankommen. - 1.Johannes 3:2.

Für uns ist jetzt wichtig, nicht nur die Berufung anzunehmen um Auserwählt zu sein sondern uns auch in allen Prüfungen als treu zu erweisen. - Offenbarung 17:14. Wie schon besprochen führt der Vater selbst unsere Schulung zu Ende. - 1.Petrus 5:10.

Schön, dass wir uns in deinem Forum über unseren gemeinsamen Glauben unterhalten können.
Bis bald !
Philos


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RE: Bibellesung /Besprechung

#11 von Jurek , 15.07.2010 21:24

Lieber Philos

Zitat
Die Grundlehren des NT über den Glauben an den allein wahren Gott und an seinen Sohn Jesus, der durch seinen Opfertod die Versöhnung mit Gott und die Sohnschaft der Jünger ermöglichte,
……
die Hoffnung auf ewiges Leben im Hause des Vaters, das Ende dieser Welt, die Auferstehung, das Gericht, dies sind Grundlegende Wahrheiten die alle Kirchen und christliche Gemeinschaften lehren.


Eben, daran zweifle ich sehr, dass dem so sei. Ich meine, dass dem nicht wirklich so ist.
Die Kirchen lehren oft derart Worte, aber Verständnis haben sie sehr oft unterschiedlicher Art dazu =(wegen der richtigen, wichtigen und sehr nötigen Belehrung, um die es mir geht).
Darüber hinaus, wenn, dann was nütze es an das nur zu glauben, wenn sie JESU TOD/Auferstehung (fundamental wichtig!) anders deuten als wie sich das mir in der Bibel zeigt? Entweder ich irre mich in fundamentalen Lehren, oder sie (oder beide?)…

Zitat
Den Vater und den Sohn werden wir sehen wie sie wirklich sínd wenn wir bei ihnen ankommen. - 1.Johannes 3:2.


Dann warum wird jetzt schon Dogma wegen der „Wirklichkeit“ daraus gemacht, um andere zu „verdammen“ … ?
Trinität schafft oft Schwierigkeiten und nicht Verstehen = richtig belehrt nach Joh 17:3, so dass sie/wir nicht nötig haben, dass uns wer in GRUNDLEHREN belehrt?

Das sind Punkte, die für mich die Frage aufkommen lassen, ob sie und wir wirklich keine Belehrung mehr nötig hätten? ;)
Deswegen habe ich das am Anfang anderes interpretiert. = Falsch? Warum bitte genau?

liche Grüße!


 
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RE: Bibellesung /Besprechung

#12 von Philos , 16.07.2010 17:18

Hallo Jurek,
die meisten Christen sind in eine Kirche oder eine "Sekte" hineingeboren worden und mit den spezifischen Lehren ihrer Glaubensgemeinschaft aufgewachsen. Manche sind von Missionaren oder Predigern bekehrt worden. Wenn auch jede Gruppe ihre eigene Auslegung hat um ihr Dasein zu rechtfertigen, so sind doch die Grundlehren aller christlichen Religionsgemeinschaften nahezu identisch.

Jeder einsame Leser der Bibel entdeckt sogar, unabhängig von einer Kirche oder christlichen Gemeinschaft, die Handlungsweise des wahren Gottes im Laufe der Menschheitsgeschichte und seines Gesandten Jesus Christus. Er lernt Gottes Heilsplan für die Menschen kennen und erfährt von der Auferstehung, vom Gericht und vom ewigen Leben.

Wie Paulus im Hebräerbrief ausführlich erklärt wurde der Weg eines Christen durch die Stifsthütte veranschaulicht. Das Tor der Umzäunung stellt Jesus dar der selbst sagte : "Ich bin die Tür" ! Durch Glauben an Jesus Christus wird man durch Gottes Gnade gerechtgesprochen und gelangt somit in den Vorhof wo man sich im großen Wasserbecken weiterhin reinigen sollte (Heiligung). Leider verbringen die meisten Kirchenmitglieder ihr restliches Leben damit, sich im Vorhof im Kreis zu drehen und somit niemals den Eingang durch den nächsten Vorhang finden, der sie in den ersten Raum der Stiftshütte führen sollte. Sie verzetteln sich mit all den zusätslichen Menschenlehren ihrer unterschiedlichen religiösen Führern und sind überzeugt, jeder Kirchenanhänger oder Organisationsmensch für sich, in der einzig wahren Religion zu sein. Wenn wir diesem "Muster" auch hier im Forum folgen sollten würden wir uns genauso im Kreis drehen !

Nachdem ein Mensch durch andere Menschen die Anfangslehre des Christus erfahren hat und ein getaufter Christ geworden ist sollte spätestens die zweite Phase seines Christseins beginnen. Da wir auch im Namen des hl Geistes getauft wurden sollten wir uns auch vom hl Geist spätestens von nun an leiten lassen denn er wird uns in die "ganze Wahrheit leiten" - Johannes 16:13. Leider folgen die meisten Christen nur ihren religiösen Führern ! Oder sie verfallen mit der Zeit in Gleichgültig oder Routine. Immer mehr verlieren sogar ihren Glauben und verlassen somit den Vorhof indem sie zurück in die Welt gehen. Wer aber sucht, anklopft und bittet, dem wird der Eintritt in das "Heilige" gewährt wo er im Lichte des Leuchters wandelt und die passenden "Brote" findet. Hier in heiliger Umgebung bringt er seine Gebete und Lobpreisungen dem Vater dar auf dem "Räucheraltar". Wer seine Treue bewahrt darf dann zu gegebener Zeit durch den letzten Vorhang gehen der ins "Allerheilige" führt. Er ist dann im Hause des Vaters angekommen, für immer.

Dieses christliche Forum könnte einigen Christen helfen, auf dem Weg zum Vater mit einigen Mitberufenen zu wandeln. Nicht indem wir uns von den unterschiedlichen Auffassungen der Theologen und Philosophen verwirren lassen und unsere kostbare Zeit vergeuden sondern indem wir mit unseren Brüdern und Schwestern teilen, was der hl Geist mit der Schrift uns schon gegeben hat. Dies wäre wirklich hilfreich und nützlich.
Mit aufrichtigem Gruß
Philos


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RE: Bibellesung /Besprechung

#13 von Jurek , 16.07.2010 18:54

Hallo Jurek,

Zitat
Wenn auch jede Gruppe ihre eigene Auslegung hat um ihr Dasein zu rechtfertigen, so sind doch die Grundlehren aller christlichen Religionsgemeinschaften nahezu identisch.


Grundlehren nahezu identisch? Wie auch immer – aber deswegen sind diese Grundlehren dieser Leute RICHTIG?
Grundlehre wäre m. E. z.B. Johannes 3:16. = WER versteht wirklich diese Grundlehre??
In Bezug allein auf diese Stelle, meinen die Meisten, dass JESUS als GOTT nie für sie starb! Dass Er bei den LEBENDEN Toten war (die auch gar nicht wirklich tot waren)! Dass Er schon am gleichen Tag mit dem Schächer im Himmelsparadies war! Dass Er sich dann selber auferweckte… etc.! Geschweige Joh 17:3.
Also an welche Grundlehren die mit der Bibel stimmen, glauben die Meisten? = das frage ich mich.

Zitat
Durch Glauben an Jesus Christus ……


Welchen „Christus“? Ich glaube anscheinend an einen anderen CHRISTUS als diese „alle christlichen Religionsgemeinschaften mit ihren nahezu identischen Grundlehren“... (?) Und das ist es, was mich hier so beschäftigt, weil m. E. durchaus nicht unwichtig (?).
Das hätte nichts mit dem, „sich in Kreis zu drehen“ zutun, sondern mit dem, dass ich meine, dass die obige Aussage von dir für mich sehr fraglich ist, ob dem so wirklich ist?

Dies mit dem: in die "ganze Wahrheit leiten" - Johannes 16:13, stimmt 100Pro, aber eben nicht mit diesen „alle christlichen Religionsgemeinschaften mit ihren nahezu identischen Grundlehren“, wie ich von der PRAXIS her meine.
Oder eben verstehe ich alles falsch

Ich denke, dass solche Sachen auch angesprochen werden dürfen (?), damit dies einigen Christen hilft, auf dem Weg zum VATER, mit einigen Mitberufenen zu wandeln und darüber nachzusinnen (Eph 5:10; 1.Joh 4:1).
Wir sollten alle in den Grundlehren einer Meinung sein.

Zitat
Dieses christliche Forum könnte einigen. Nicht indem wir uns von den unterschiedlichen Auffassungen der Theologen und Philosophen verwirren lassen und unsere kostbare Zeit vergeuden sondern indem wir mit unseren Brüdern und Schwestern teilen, was der hl Geist mit der Schrift uns schon gegeben hat. Dies wäre wirklich hilfreich und nützlich.


Das halte ich auch für nützlich und sehr gut. Aber wegen dem von mir aufgeworfenen Thema zur „1.Johannes 2:27“, meine ich, dass wir alle nötig haben, dass jemand uns lehrt. Zumindest ich...
Was anderes ist wohl, wie u. a. mit 1.Thes 4:9, wo es um für alle um offensichtliche Dinge geht …
Das beschäftigt mich, wie das, was ich aus der Bibel entnehme, richtig zu verstehen ist.

Sich GOTT mit Geist und WAHRHEIT gemeinsam zu nähern.

Liebe Grüße!
Jurek


 
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RE: Bibellesung /Besprechung

#14 von Philos , 16.07.2010 21:50

Lieber Jurek,
eine Grundlehre der Bibel in allen Kirchen ist gerade der Text den du zitiert hast :
16 Denn so hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat. - Johannes 3:16.
Ich habe in den vergangenen Jahrzehnten mit zahlreichen Christen der verschiedensten Gruppen und Kirchen über diesen Text gesprochen und alle glaubten, dass Gott Jesus sandte um für die Menschen sein Leben zu Opfern damit sie gerettet werden und das ist genau das was der Text aussagt, das Wesentliche auf das es ankommt. Warum nicht auf diesem Glauben aufbauen und den nächsten Schritt besprechen : um in Gottes Reich eingehen zu können müssen wir wiedergeboren werden. - Johannes 3:3+5.

Du kannst natürlich Johannes 3:16 zerpflücken und sämtliche falschen Vorstellungen über Details erwähnen aber ich befürchte, dass deine Zuhörer vor lauter Bäume dann den Wald nicht mehr sehen werden. Wenn die Menschen den gesamten Weg verstanden haben und auf ihm wandeln wie dies in der Stiftshütte veranschaulicht wurde und sie gelernt haben, sich von Gottes Geist leiten zu lassen und nicht von Menschen, dann wird ihnen der Vater auch noch über Details das richtige Verständnis geben wie Paulus uns versichert : "... Und wenn ihr in irgendetwas anders denkt, so wird euch Gott auch dies offenbaren." - Philipper 3:15.

Es wird nicht zu vermeiden sein, dass immer wieder Gesprächspartner über Nebensächlichkeiten sprechen werden die für sie wichtig sind und wir werden darauf eingehen aber sinnvoll wäre es, sie dann auf das Wesentliche Aufmerksam zu machen um es dann ausführlich zu besprechen.

L.G. Philos


... damit alle den Sohn ehren, wie sie den Vater ehren. - Johannes 5:23

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RE: Bibellesung /Besprechung

#15 von Jurek , 17.07.2010 08:41

Lieber Philos,

nur mal so meine persönlichen Gedanken, sich mal erstmal damit selber auseinander zu setzen…
Das hat prim. nach wie vor mit „1.Johannes 2:27“ was zutun = um das nicht aus den Augen zu verlieren. =(Es gibt um die Interpretation von dem, über was man nicht belehrt werden muss…).

Zitat
eine Grundlehre der Bibel in allen Kirchen ist gerade der Text den du zitiert hast


Ich frage mich ganz pers., was nützt es Joh 3:16 dem Wortlaut zu betonen, aber dem Sinn nach misszuverstehen?
Denn das ist m. E. Fakt, denn entweder ich, oder die (oder wir?) verstehen das falsch! Oder stimmt das nicht?

Zitat
Ich habe in den vergangenen Jahrzehnten mit zahlreichen Christen der verschiedensten Gruppen und Kirchen über diesen Text gesprochen und alle glaubten, dass Gott Jesus sandte um für die Menschen sein Leben zu Opfern damit sie gerettet werden und das ist genau das was der Text aussagt, das Wesentliche auf das es ankommt.


Die Meisten, mit denen ich gesprochen habe, glauben, dass GOTT auf die Erde kam, der zum Menschen (durch die Jungfrau Maria) wurde. (Sie wissen mir meist aber nicht wirklich Joh 17:3 so zu erklären, wo wir damit übereinstimmen würden). Dieser Menschgewordener GOTT (nach ihrer Meinung) ist irgendwie dann gestorben (d.h. nicht wirklich, da er weiter lebte)= und gerade DAS widerspricht schon m.E. dem FUNDAMENT des Evangeliums!
Entweder starb JESUS ganz und gar für uns, um uns damit zu erlösen, indem Er sich vor GOTT „opferte“, oder Er hat die menschliche Hülle für sich sterben lassen, während Er nach wie vor wirkte und am Dritten Tag sich selber (seinen Körper) wieder auferweckte, und nicht völlig von JEHOVA abhängig war! = Ist das so unwichtig, was man aus diesen Worten macht, hauptsache der Wortlaut vorhanden ist?

M.E. reicht es nicht WORTE zu gebrauchen, sondern soll man (wie erwähnt) den SINN davon verstehen, was das Wesentliche auf das es ankommt ist! Und ist das nicht, was ich meine? Z.B. Wer GOTT überhaupt ist?
WAS nützt wem zu glauben, dass ein MENSCH Namen JESUS gestorben sei, der aber sich dann selber (seinen Körper) dann auferweckte? Hauptsache Wortlaut stimmt?
Was nützt es zu meinen, dass JESUS für uns starb, wenn man behauptet, Der ist nie wirklich "mausetod" gewesen, sondern lediglich die Menschgewordene „Hülle“, die Er kurzfristig annahm und für sich sterben ließ, dann wieder auferweckte, während JESUS selber nach wie vor quick lebendig war und handelte?
Soll DAS dem Joh 3:16 entsprechen?

L. G.


 
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