Entfernen von GOTT

#31 von Isai , 19.01.2013 19:16

Guten Abend,


etwas vorgegriffen der Tagestext aus der guten Saat vom morgigen Sonntag. Ein interessanter Auszug:

Zitat
Der jüngere Sohn in diesem Gleichnis wollte den Vater verlassen, um ganz seinem eigenen Willen folgen zu können. Sein ausschweifender Lebenswandel ist jedoch nicht das eigentliche Prinzip der Sünde, sondern eher ihr Ergebnis. Aber sich von Gott zu entfernen, um nur den eigenen Willen zu tun - das ist der Anfang und das Kennzeichen der Sünde ... In der ersten Tat des jungen Mannes lag das ganze Unheil begründet; er kehrte dem Vater den Rücken, um sein Leben ohne ihn zu gestalten, um ohne ihn glücklich zu sein. ... Es gibt Unterschiede zwischen den Sünden. Nicht alle von uns haben ausschweifend gelebt. Viele haben ein durchaus ehrbares Leben geführt. Wenn wir aber die Wurzel der Sünde und das Herz des Menschen betrachten, dann treten solche Unterschiede in den Hintergrund. Entscheidend ist, dass wir alle uns von Gott entfernt haben, um ohne Ihn glücklich zu sein.



Gruß,

Isai


"Gottes Liebe zu uns ist darin sichtbar geworden, dass er seinen einzigen Sohn in die Welt sandte, um uns in ihm das Leben zu geben.
Die Liebe hat ihren Grund nicht darin, dass wir Gott geliebt haben, sondern dass er uns geliebt und seinen Sohn als Sühnopfer für unsere Sünden gesandt hat."
(1. Johannes 4:9 Neue evangelistische Übersetzung)

 
Isai
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RE: Entfernen von GOTT

#32 von Jurek , 20.01.2013 12:11

Zitat
Sein ausschweifender Lebenswandel ist jedoch nicht das eigentliche Prinzip der Sünde, sondern eher ihr Ergebnis.


Wie kann man das noch besser, bzw. verständlicher erklären?

Gruß!


 
Jurek
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RE: Entfernen von GOTT

#33 von Isai , 20.01.2013 13:26

Lieber Jurek,


ich verstehe das so (Bitte um Korrektur), dass am Anfang die Loslösung von Gott steht.
Daraufhin bekommt das Fleisch die Macht (Lebensthema Geist vs. Fleisch), die Sünde ist die Frucht.

Jakobus 1:13-15 Wenn jemand in Versuchung gerät, soll er nicht sagen: "Gott hat mich in die Versuchung geführt." Denn Gott kann nicht vom Bösen versucht werden und führt auch selbst niemand in Versuchung. Nein, jeder wird von seiner eigenen Begehrlichkeit hingerissen und gelockt. Wenn dann die Begierde schwanger geworden ist, bringt sie Sünde zur Welt, und die Sünde, wenn sie voll ausgewachsen ist, den Tod.

Oder wie siehst Du das?


Lieben Gruß,

Isai


"Gottes Liebe zu uns ist darin sichtbar geworden, dass er seinen einzigen Sohn in die Welt sandte, um uns in ihm das Leben zu geben.
Die Liebe hat ihren Grund nicht darin, dass wir Gott geliebt haben, sondern dass er uns geliebt und seinen Sohn als Sühnopfer für unsere Sünden gesandt hat."
(1. Johannes 4:9 Neue evangelistische Übersetzung)

 
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RE: Entfernen von GOTT

#34 von Jurek , 20.01.2013 16:20

Hallo Isai,

eben, das möchte ich von euch gerne Erfahren.
Denn JESUS meinte ja auch schon in Mat 5:27,28.., dass Sünde ist nicht das Ergebnis der Tat, sondern schon die Planung dieser (schon ohne welche praktische Tat zu vollziehen)…

Das erschien mir unverständlich zu sein zu der Aussage: "Sein ausschweifender Lebenswandel ist jedoch nicht das eigentliche Prinzip der Sünde, sondern eher ihr Ergebnis.".
Da ich das wohl falsch verstehe, wollte ich erfahren, wie ihr das versteht.

Oder im welchen genauen Zusammenhang stehen die Aussagen des Jakobus mit den Aussagen seines Bruders JESUS?
Ich verstehe das so, dass Jakobus zeit ja die fortlaufende Folgen, wehrend JESUS zeigt das Prinzip.
Siehst du/ihr das auch so?

Beste Grüße!


 
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RE: Entfernen von GOTT

#35 von Isai , 20.01.2013 16:32

Hallo Jurek,

ja, jetzt weiß ich was Du meinst. Da scheint ein Widerspruch. Ist Sünde erst die Frucht (wie man es aus Jakobus verstehen könnte) oder schon der Beginn (nach Jesus in Matthäus 5)...

Die Wurzel (Prinzip, Sünde) beginnt im Herzen, die Auswirkung ist erst später sichtbar.

So?

Gruß,

Isai


"Gottes Liebe zu uns ist darin sichtbar geworden, dass er seinen einzigen Sohn in die Welt sandte, um uns in ihm das Leben zu geben.
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(1. Johannes 4:9 Neue evangelistische Übersetzung)

 
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RE: Entfernen von GOTT

#36 von Jurek , 20.01.2013 16:37

Nun ja, werte Isai, das habe ich mal so verstanden. Ich war mir aber nicht sicher, ob ich es vielleicht da missverstehe.
Aber dabei handelt es sich auch nur um eine Meinung eines Kommentators, der auch nicht immer vom Irrtum frei ist, bzw. sein kann (in dem Zusammenhang: Rö 3:23). Ich wollte mich nur vergewissern, ob ich nicht was falsch verstanden hatte, da Deutsch nicht meine Muttersprache ist...

Dank und Gruß!

Sünde ist schon nur der sündige Gedanke. = JESUS
Abfolge dessen, was alles dabei passiert .. = Jakobus


 
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RE: Entfernen von GOTT

#37 von Isai , 20.01.2013 16:46

Lieber Jurek,


ich habe mir den Text nochmal genauer angesehen. Es heißt in Jakobus "Wenn dann die Begierde schwanger geworden ist, bringt sie Sünde zur Welt, und die Sünde, wenn sie voll ausgewachsen ist, den Tod."

Also die Sünde wird schon im Herzen geboren, wenn fleischliche Signale mit falschen Überlegungen befruchtet werden. Damit ist sie wohl schon vollbracht.

Kann man das so sehen?

Isai


"Gottes Liebe zu uns ist darin sichtbar geworden, dass er seinen einzigen Sohn in die Welt sandte, um uns in ihm das Leben zu geben.
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RE: Entfernen von GOTT

#38 von Jurek , 20.01.2013 17:03

Hallo Isai,

ja, so sehe ich es auch, weil da kein Widerspruch zwischen Jakobus und JESUS ist, sondern da wird eine Sache sozusagen unterschiedlich betrachtet, aber mit gleichem Ergebnis = schon im Herzen (oder auch Gedanken) geboren.
Während der Kommentar vom Tagestext vermittelte mir einen Gedanken, welchen ich nicht ganz nachvollziehen konnte.

Gruß!


 
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RE: Entfernen von GOTT

#39 von Isai , 20.01.2013 17:08

Hallo Jurek,

ja, durch die ausführliche Beschreibung Jakobi wirkt der ganze Prozess größer, komplex und auffälliger, dagegen fasst das JESUS mit einem Beispiel zusammen.

Gruß,

Isai


"Gottes Liebe zu uns ist darin sichtbar geworden, dass er seinen einzigen Sohn in die Welt sandte, um uns in ihm das Leben zu geben.
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lebendiger Glaube

#40 von Isai , 20.01.2013 20:16

Hallo


aus "die gute Saat" von Dienstag, es geht um den lebendigen Glauben:


Zitat
... damit ihr glaubt, dass Jesus der Christus ist, der Sohn Gottes, und damit ihr glaubend Leben habt in seinem Namen. Johannes 20,31

Lebendiger Glaube

Es ist allgemein üblich, von "Glauben" zu reden, um religiöse Vorstellungen von unterschiedlichster Art zu beschreiben. Auch die Bibel spricht von "Glauben", vor allem
• vom Glauben an Gott,
• vom Glauben an Jesus Christus, den Sohn Gottes,
• vom Glauben an das Erlösungswerk, das Jesus Christus am Kreuz vollbracht hat.
Dabei sollten wir beachten, dass die Bibel nicht nur eine Haltung meint, in der ein Mensch etwas für möglich oder für wahr hält. Das allein macht noch keinen gläubigen Christen aus. Unsere heutigen Eingangsverse zeigen uns, dass es beim biblischen Glauben um einen lebendigen Glauben geht - um Glauben in einer echten Lebensbeziehung zu Christus.
Zum biblischen Glauben gehört,
• dass ich die Diagnose Gottes über mein Leben und mein Wesen anerkenne, nämlich dass ich gesündigt habe und ein Sünder bin;
• dass ich die befreiende Botschaft von der Erlösung durch Jesus Christus für mich persönlich in Anspruch nehme - indem ich glaube, dass Gott mich geliebt und seinen Sohn gesandt hat als Sühnung für meine Sünden;
• dass ich das Zeugnis Gottes über Jesus Christus annehme - über seinen Tod, seine Auferstehung, seine Himmelfahrt und sein noch bevorstehendes Wiederkommen.
Ein Gläubiger in biblischem Sinn ist jemand, der "von neuem geboren" ist, wie Jesus es dem Pharisäer Nikodemus erklärt hat (Johannes 3,7). Und seine Lebensführung bestätigt die Echtheit seines Glaubens (Jakobus 2,18).




Lieben Gruß,

Isai


"Gottes Liebe zu uns ist darin sichtbar geworden, dass er seinen einzigen Sohn in die Welt sandte, um uns in ihm das Leben zu geben.
Die Liebe hat ihren Grund nicht darin, dass wir Gott geliebt haben, sondern dass er uns geliebt und seinen Sohn als Sühnopfer für unsere Sünden gesandt hat."
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RE: lebendiger Glaube

#41 von Jurek , 23.01.2013 17:16

Dieser Tagestext mit dem Kommentar dazu, hat mir sehr gut gefallen, zumal darin auch sehr fundamental wichtige Sachen an Jeden von uns angesprochen werden. Darüber kann jeder wirklich in Ruhe und im Gebet nachsinnen.


 
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Lehre oder Person?

#42 von Isai , 05.03.2013 13:51

Hallo


der heutige Tagestext aus "Die gute Saat" bringt es wieder schön auf den Punkt (Hervorhebung von mir):

Zitat
Ihr aber, wer sagt ihr, dass ich sei? Simon Petrus aber antwortete und sprach: Du bist der Christus, der Sohn des lebendigen Gottes. Matthäus 16,15.16

Christentum heißt:
Christus kennen und lieben
Das Geheimnis des christlichen Glaubens _ das, was ihn lebendig, glücklich und wirkungsvoll erhält _ besteht darin, dass er nicht auf einer Lehre beruht, sondern auf einer Person. Und diese Person ist der Sohn des lebendigen Gottes. Das unterscheidet das Christentum von unzähligen Religionen und Philosophien, denen so viele Menschen folgen.
Der christliche Glaube verkündet nicht nur Befreiung, sondern auch einen Befreier; er redet nicht nur vom Heil, sondern vor allem von einem Heiland, einem Erretter.
Ist es nicht ein gewaltiger Unterschied, ob man sich einem Gesetzbuch von mehr oder weniger umfangreichen Regeln unterwirft oder ob man Zuflucht nimmt zu jemand, dessen Liebe man kennt; ob man ein System annimmt oder sich einer Person zuwendet?
Christus selbst ging einst mit seinen Jüngern über diese Erde. Er sorgte in allem für sie. Und sie fanden ihr Glück in Ihm. Dann ist Er gestorben und auferstanden, und jetzt lebt Er in der Herrlichkeit. Er lebt dort für die Gläubigen; Er ist durch den Heiligen Geist den Seinen auf der Erde nahe.
So ist Derselbe, den wir in den Evangelien in der Nähe seiner Jünger finden, auch heute bei jedem Glaubenden, in jedem Augenblick ihres Lebens. Vor seiner Himmelfahrt sagt der Herr Jesus seinen Jüngern _ und damit zugleich den Gläubigen heute _ die trostvollen Worte:
"Siehe, ich bin bei euch alle Tage bis zur Vollendung des Zeitalters." Matthäus 28,20




Lieben Gruß,

Isai


"Gottes Liebe zu uns ist darin sichtbar geworden, dass er seinen einzigen Sohn in die Welt sandte, um uns in ihm das Leben zu geben. Die Liebe hat ihren Grund nicht darin, dass wir Gott geliebt haben, sondern dass er uns geliebt und seinen Sohn als Sühnopfer für unsere Sünden gesandt hat."
(1. Johannes 4:9 NeÜ)

 
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Direkt zu Jesus

#43 von Isai , 07.03.2013 18:12

Guten Abend,


der heutige Text aus "Die gute Saat" bestätigt, dass ein direktes Kommen zu JESUS die einzige Möglichkeit ist, eine Verbindung mit Ihm einzugehen:

(Hervorhebung nachträglich)

Zitat
Als die Frau von Jesus gehört hatte, kam sie in der Volksmenge von hinten und rührte sein Gewand an ... Die Frau aber, voll Furcht und Zittern, da sie wusste, was ihr geschehen war, kam und fiel vor ihm nieder und sagte ihm die ganze Wahrheit. Markus 5,27.33

Der Evangelist Gipsy Smith erzählt von einer Frau, die mit ihm über ihren Seelenfrieden reden wollte. Sie sagte: "Ich bin in großer Unruhe. Ich suche Christus nun schon seit zehn Jahren!"
Smith entgegnete: "Da kann aber etwas nicht gut stimmen. Ein suchender Heiland und eine suchende Seele sollten doch keine zehn Jahre brauchen, um einander zu finden _ wenn der Sünder es ernst meint."
Daraufhin erzählte die Frau: "Ich habe die besten Prediger Amerikas gehört und die besten Evangelisten von Stadt zu Stadt begleitet. Ich habe die besten Bücher gekauft _ ich habe sie mit großen Hoffnungen zu lesen begonnen, doch schließlich enttäuscht die letzten Seiten umgeblättert."
Da erklärte Smith der Frau, wo ihr Problem lag: Die besten Prediger oder Evangelisten und die besten Bücher konnten ihr nicht das geben, was sie suchte. Er riet ihr: "Lassen Sie das alles einmal beiseite. Gehen Sie nach Hause, und schließen Sie die Tür hinter sich zu. Sie brauchen keine Menschen oder Versammlungen oder Bücher, sondern eine persönliche Unterredung mit dem Sohn Gottes. Denken Sie an die Frau, die das Gewand des Herrn berührte. Wenn Sie wie diese Frau durch die Menschenmenge hindurch zu Jesus selbst kommen, wird auch für Sie die Not vorüber sein, und Ruhe und Frieden werden sich einstellen."
Am nächsten Tag konnte Smith am leuchtenden Gesicht der Frau erkennen, dass sie dem Erlöser begegnet war. Bei Ihm hatte sie Frieden gefunden.




Wenn man wie die im Bibeltext erwähnte Frau durch die Menschenmenge (= alle Texte, Lehren, Predigten, Publikationen, Informationen) hindurch zu Jesus selbst kommt...


Lieben Gruß,

Isai


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RE: Direkt zu Jesus

#44 von Jurek , 08.03.2013 13:27

Ja, die Menschen sollen zur JESUS geführt werden, nicht zu (irgend-)einer Organisation, die von Menschen regiert wird unter dem Deckmantel “Theokratie”. .....


 
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Christ und Bibel

#45 von Isai , 14.03.2013 22:43

Hallo



Aus der heutigen "Die gute Saat":


Zitat
Da wir nun gerechtfertigt worden sind aus Glauben, so haben wir Frieden mit Gott durch unseren Herrn Jesus Christus, durch den wir mittels des Glaubens auch den Zugang haben zu dieser Gnade, in der wir stehen, und rühmen uns in der Hoffnung der Herrlichkeit Gottes. Römer 5,1.2

Das Gespräch am Krankenbett verlor sich in Belanglosigkeiten. Da fragte der Besucher: "Möchten Sie, dass wir miteinander etwas aus der Bibel lesen?" _ "Nein, danke", sagte der Kranke, "es geht mir nicht so schlecht, wie Sie meinen." Und mit einem Lächeln fügte er hinzu: "Für heute kein Bedarf an Sakramenten."

Etwas verdutzt antwortete der Besucher: "Sie täuschen sich, mein Lieber, der biblische Glaube ist doch nicht bloß für Sterbende. Gott hat seinen Sohn gegeben, damit wir schon jetzt auf der Erde ein befreites und glückliches Leben führen können." _ Der Kranke hatte gemeint, die Bibel tauge eher für Sterbende. Doch das ist ein großer Irrtum. Ja, das Evangelium weist uns den Weg zum Himmel; aber es zeigt uns auch, die untrennbare, glückliche Verbindung jedes Glaubenden mit Christus im jetzigen Leben.

In der neuen Geburt durch den Glauben an den Sohn Gottes beginnt ein neues Leben. "Ihr müsst von neuem geboren werden", hat Jesus gesagt. Ein wirklicher Christ ist ein neuer Mensch. Er dient dem "lebendigen und wahren Gott" und "erwartet seinen Sohn aus den Himmeln" (Johannes 3,7; 1. Thessalonicher 1,9.10). Der Gläubige gehört zu einer neuen Welt und findet in der Gemeinschaft mit Gott alles, was die Welt ihm nicht geben kann: Frieden, Freude und innere Befriedigung. Und seine Heimat ist für ewig bei Christus in der Herrlichkeit.

Das alles erfahren wir durch die Bibel, das Wort für die Gegenwart, das Buch für die Lebenden, das Buch Gottes für uns.




Lieben Gruß,

Isai


"Gottes Liebe zu uns ist darin sichtbar geworden, dass er seinen einzigen Sohn in die Welt sandte, um uns in ihm das Leben zu geben. Die Liebe hat ihren Grund nicht darin, dass wir Gott geliebt haben, sondern dass er uns geliebt und seinen Sohn als Sühnopfer für unsere Sünden gesandt hat."
(1. Johannes 4:9 NeÜ)

 
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Exkommunikation und die Folgen daraus...
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