RE: JESUS ist für uns gestorben, damit wir leben können! Dessen sollte man gedenken.

#286 von Jurek , 14.04.2017 13:27

Ist die alte Luther-Übersetzung besser als eine neue Bibel im heutigen Deutsch?


"Und dies ist das Zeugnis: dass GOTT uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in Seinem SOHN.
Wer den SOHN hat, hat das (wahre) Leben; wer den SOHN GOTTES nicht hat, hat das (wahre) Leben nicht.
"
1. Johannes 5:11,12.

 
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RE: JESUS ist für uns gestorben, damit wir leben können! Dessen sollte man gedenken.

#287 von Hervé Noir , 14.04.2017 18:23

Zitat von Jurek im Beitrag #286
Ist die alte Luther-Übersetzung besser als eine neue Bibel im heutigen Deutsch?

Hierzu empfehle ich Luthers Übersetzung "Das Neue Testament unseres Herrn und Heilandes Jesu Christi" in der viersprachigen Ausgabe des Diogenes Verlags AG, Zürich, von 1981...

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Das Gleichnis vom verlorenen und wiedergefundenen Sohn

#288 von Jurek , 09.05.2017 06:55

Unter http://www.gute-saat.de/kalender.html?tag=2017-05-09 wird in mehreren Folgen das Gleichnis vom "Verlorenen Sohn" betrachtet. Ein sehr interessantes Gleichnis.

"Jesus sprach: Ein gewisser Mensch hatte zwei Söhne; und der jüngere von ihnen sprach zu dem Vater: Vater, gib mir den Teil des Vermögens, der mir zufällt. Und er teilte ihnen die Habe. Und nach nicht vielen Tagen brachte der jüngere Sohn alles zusammen und reiste weg in ein fernes Land, und dort vergeudete er sein Vermögen, indem er ausschweifend lebte." - Lukas 15:11-13

Diesen Gedanken verbinde ich mit der Frage: "Warum lässt GOTT das Böse zu?".
GOTT versklavt die Menschen nicht, wenn sie ihren eigenen Weg gehen wollen und Unabhängigkeit fordern, wie einst der jüngere Sohn in dem genannten Gleichnis, welcher vorzeiten schon Anteil an seinem Erbe verlangte. Erbe kann man doch erst beanspruchen wenn der Vater tot ist!
Jedenfalls der VATER wartet sehnsüchtig, dass wir von sich aus zu IHN kommen wollen. Dazu bietet ER uns Möglichkeiten …


"Und dies ist das Zeugnis: dass GOTT uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in Seinem SOHN.
Wer den SOHN hat, hat das (wahre) Leben; wer den SOHN GOTTES nicht hat, hat das (wahre) Leben nicht.
"
1. Johannes 5:11,12.

 
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RE: Das Gleichnis vom verlorenen und wiedergefundenen Sohn

#289 von Theodoric , 09.05.2017 18:55

Da sich Israel in zwei Königreiche geteilt hat, ist YHWH Vater von zwei Söhnen geworden, Juda und Israel, wovon der eine das treulose Haus Israel darstellt und der andere das treue Haus Juda. Denn nur Juda, repräsentiert durch das jüdische Volk, ist der Torah, den Satzungen und Rechtsbestimmungen des Heiligen Israels weitestgehend treu geblieben. So fand sich das abtrünnige Israel in einem fernen Land wieder, meilenweit entfernt von seinem Vaterhaus. Seitdem sich diese schreckliche Trennung ereignet hatte, sprachen die Propheten Israels von einem Tag, an dem die beiden Nationen wieder zusammenkommen würden. Sogar der Apostel Petrus bezieht sich auf diese Wiederherstelllung

Zitat
So tut nun Buße und bekehrt euch, dass eure Sünden ausgetilgt werden, damit Zeiten der Erquickung vom Angesicht des Herrn kommen und er den sende, der euch zuvor verkündigt wurde, Jesus Christus, den der Himmel aufnehmen muss bis zu den Zeiten der Wiederherstellung alles dessen, wovon Gott durch den Mund aller seiner heiligen Propheten von alters her geredet hat.
Apg. 3,19-21



Wiederherstellung bedeutet, daß ein früherer Zustand bzw. eine vorzeitige Situation wiederherstellt wird. Hier geht es um die Wiederherstellung von YHWHs Herrschaft auf der Erde, und zwar durch Seine Nation Israel.

Zitat

Einen Propheten wie mich wird dir der HERR, dein Gott, erwecken aus deiner Mitte, aus deinen Brüdern; auf ihn sollst du hören!
5.Mo.18,15



In dem Gleichnis vom verlorenen Sohn prophezeit Yahshua als zukünftiger König des wiedervereinigten Königreiches auch, daß die heutigen Nachfahren der 10 verlorenen Stämme aus dem Norden Israels, die 721 v.Chr. von den Assyrern gefangen genommen wurden, eines Tages in die Heimat ihrer Vorfahren, in das Land Israel, zurückkehren werden.

Der göttliche Plan YHWHs sieht die Wiederherstellung des gesamten Hauses Israel vor. Hiernach sehnt sich auch das Herz des Maschiachs.

Welche Verbindung gibt es zu dem verlorenen Sohn, der die Schweine hüten mußte? Was hat es mit der schweren Hungersnot auf sich, die in dem Land seines Exils ausbrach? Und was hat es mit dem Ring und den Sandalen auf sich? Warum ist der ältere Sohn verärgert, als sein jüngerer Bruder ins Vaterhaus zurückkehrt?


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RE: Das Gleichnis vom verlorenen und wiedergefundenen Sohn

#290 von Isai , 09.05.2017 19:52

Theodoric, wahrlich eine gute Botschaft. Juda wird eifersüchtig sein, aber die Stämme gehören eben zur Familie.

Hierzu noch die Frage der Jünger nach dem Ereignis das der Herr ihnen zugesagt hat (Apostelgeschichte 1:6):

Deshalb fragten sie ihn bei nächster Gelegenheit: "Herr, wirst du dann das Reich Israel wiederherstellen?" (NeÜ)

Sie nun, als sie zusammengekommen waren, fragten ihn und sagten: Herr, stellst du in dieser Zeit für Israel die Königsherrschaft wieder her? (Elberfelder)


Liebe Grüße,

Isai


So sind wir nun Gesandte an Christi Statt, indem Gott gleichsam durch uns ermahnt; wir bitten für Christus: Lasst euch versöhnen mit Gott!
(2. Kor. 5:20)

Tut Buße, und jeder von euch lasse sich taufen auf den Namen Jesu Christi zur Vergebung eurer Sünden! Und ihr werdet die Gabe des Heiligen Geistes empfangen.
(Apg. 2:38)

Und nun, was zögerst du? Steh auf, lass dich taufen und deine Sünden abwaschen, indem du seinen Namen anrufst!
(Apg. 22:16)

 
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RE: Das Gleichnis vom verlorenen und wiedergefundenen Sohn

#291 von Hervé Noir , 09.05.2017 21:19

Zitat von Theodoric im Beitrag #289

- - -
So fand sich das abtrünnige Israel in einem fernen Land wieder, meilenweit entfernt von seinem Vaterhaus.
- - -


Um die aktuelle Machtverteilung auf der Erde verstehen zu können, muss man die Wohnsitze der "verlorenen zehn Stämme" kennen...

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heutiger Tagestext aus "Der Herr ist nahe"

#292 von Jurek , 10.05.2017 06:12

Bitte zu beachten nicht auch hier eine ausgedehnte Diskussion über Israel zu führen, weil das hier nicht das Thema dieses Unterthemas: "Kommentare zum Tagestexten aus „DER HERR IST NAHE“ und „DIE GUTE SAAT“" ist.
Man kann sich genauso auf einen Gedanken von wo anders in einem passenden Unterthema beziehen.
Ich würde aber auch gerne zu dem von Theodoric eingehen wollen, aber eben dann DORT, ohne hier das groß zum Thema zu machen, was wo anders ein Thema ist.

Was aber zum Thema gehört ist die heutige schöne Aussage im "Der Herr ist nahe" Kalender, welche aus Galater 6:2 entnommen ist:
"Einer trage des anderen Lasten, und so erfüllt das Gesetz des Christus."

Zitat von "Der Herr ist nahe"
Am Grab eines Christen bezeugte ein Bruder: "Er hat unsere Lasten mit uns getragen. Er nahm die Lasten, die uns bedrücken, auf sein Herz".


Kann man das auch von uns allen so sagen?
Das Gesetz des CHRISTUS ist das, was uns tagtäglich begleiten sollte.

Dem Kommentar des Kalenders wird auch ein schöner (wie ich es finde) Gedichtlein angehängt:

"Siehst du andere weinen, gehe nicht vorbei!
Suche zu erkennen, ob's nicht möglich sei,
durch ein kleines Wörtlein, das die Liebe sagt,
jenes Herz zu trösten, das im Schmerze klagt.

Wie wird man dir danken einst in Ewigkeit,
dass du sahst das Weinen, dass du halfst im Leid,
dass gestärkt den Schwache du mit deiner Hand,
Irrenden du halfest hin zum Vaterland!
".

Die Isai weiß sicher noch wem ich meine, wenn ich schreibe, dass ich heute (wie gewöhnlich fast jeden Mittwoch) zu der Traudl hingehe, die jetzt im (katholischen) Altersheim ist und sich dort doch irgendwie christlich ausgegrenzt fühlt. Ich versuche auch dort das Gesetzt des CHRISTUS zu erfüllen und wir lesen gemeinsam systematisch das NT, und sie verspürt viel Freude daran.

Schönen Tag noch euch!


"Und dies ist das Zeugnis: dass GOTT uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in Seinem SOHN.
Wer den SOHN hat, hat das (wahre) Leben; wer den SOHN GOTTES nicht hat, hat das (wahre) Leben nicht.
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RE: heutiger Tagestext aus "Der Herr ist nahe"

#293 von Theodoric , 10.05.2017 18:34

Zitat
Theodoric, wahrlich eine gute Botschaft. Juda wird eifersüchtig sein, aber die Stämme gehören eben zur Familie.

Hierzu noch die Frage der Jünger nach dem Ereignis das der Herr ihnen zugesagt hat (Apostelgeschichte 1:6):

Deshalb fragten sie ihn bei nächster Gelegenheit: "Herr, wirst du dann das Reich Israel wiederherstellen?" (NeÜ)

Sie nun, als sie zusammengekommen waren, fragten ihn und sagten: Herr, stellst du in dieser Zeit für Israel die Königsherrschaft wieder her? (Elberfelder)

Liebe Grüße,

Isai



und sie konnten das fragen, weil sie begriffen hatten, worauf Yahshua mit Seinen Gleichnissen immer wieder anspielte

Zitat
Er aber sprach: Euch ist's gegeben, zu wissen die Geheimnisse des Reiches Gottes, den andern aber ist's gegeben in Gleichnissen, dass sie es sehen und doch nicht sehen und hören und nicht verstehen. Lk.8,10



Der Prophet Hesekiel beschreibt die künftige Wiedervereinigung des Volkes und die Wiederherstellung des Königtums Davids

Zitat
Siehe, ich werde die Kinder Israels aus den Heidenvölkern zurückholen, unter die sie gekommen sind, und sie von ringsumher sammeln und sie in ihr Land führen. Und ich werde sie im Land, auf den Bergen Israels, zu einem einzigen Volk machen; sie sollen alle nur einen einzigen König haben, sie sollen auch künftig nicht mehr zwei Völker bilden, noch in zwei Reiche zerteilt werden. Und sie sollen sich auch künftig nicht mehr verunreinigen mit ihren Götzen und mit ihren Scheusalen und durch allerlei Übertretungen. Und ich will ihnen aus allen ihren Wohnorten, in denen sie gesündigt haben, heraushelfen und will sie reinigen; und sie werden mein Volk sein, und ich werde ihr Gott sein. Und mein Knecht David soll ihr König sein, und sie sollen alle einen einzigen Hirten haben. Und sie werden in meinen Rechtsbestimmungen wandeln und meine Satzungen bewahren und sie tun. (Ein unmißverständlicher Hinweis auf die Thora) Sie werden wieder in dem Land wohnen, das ich meinem Knecht Jakob gegeben habe, in dem auch eure Väter gewohnt haben. (In der Rückkehr Israels ist die Treue YHWH`s zu Seinem Volk, zu Seinen Verheißungen und zu sich selbst zu erkennen Hes.37,21-25a



Zu begreifen, was damals mit Israel geschah, ist die Grundvoraussetzung, um zu verstehen, worauf Yashua hinauswollte, als Er auf einen Vater mit zwei Söhnen Bezug nahm.


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Tagestexte aus "Der Herr ist nahe" und "Die Gute Saat"

#294 von Jurek , 11.05.2017 06:22

Hallo Theodoric,
was hat diese Besprechung hier direkt mit den Kommentaren zum Tagestexten aus „DER HERR IST NAHE“ und „DIE GUTE SAAT“ wirklich zu tun?
Ich hatte gebeten derart Diskussionen über Israel unter entsprechendem Thema zu posten. Auch dort könnte Isai und die anderen schreiben und antworten, ohne dass man auch dieses Thema lang und breit mit ausgedehnten Themen über Israel füllt, für was dieses Thema gar nicht gedacht ist.
Thematische Themen in Foren sind sehr hilfreich auch wieder was aufzufinden, ohne dass man ein Thema verstreut schreibt. Helft mir bitte eine gewisse Ordnung einzuhalten. Danke.

Grüße


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Wir als der "verlorene Sohn"

#295 von Jurek , 12.05.2017 10:44

Wieder mal - in weiterer Folge - ein interessanter Text zu dem Gleichnis "verlorener und wiedergefundener" Sohn:

Zitat von "Die gute Saat"
"Als er aber noch fern war, sah ihn sein Vater und wurde innerlich bewegt und lief hin und fiel ihm um den Hals und küsste ihn sehr. Der Sohn aber sprach zu ihm: Vater, ich habe gesündigt gegen den Himmel und vor dir, ich bin nicht mehr würdig, dein Sohn zu heißen." - Lukas 15:20,21

Der verlorene Sohn ist auf dem Rückweg zu seinem Vater. Er will seine Sünde eingestehen, will den Vater bitten, ihn zu einem seiner Tagelöhner zu machen. Doch als er noch fern ist, eilt der Vater ihm schon entgegen, schließt ihn voller Freude in die Arme und küsst ihn väterlich. – Seine Schuld kann der Sohn ihm noch bekennen, aber die Bitte, dem Vater als Tagelöhner dienen zu dürfen, kann er nicht mehr vorbringen. Das ist in den Armen des Vaters nicht möglich. – So nimmt auch Gott in seiner Liebe jeden auf, der zu Ihm zurückkehrt!
1. Gott „sieht“ die Veränderung im Herzen des Sünders.
2. Er ist „innerlich bewegt“ – voller Erbarmen und voller Freude über die Sinnesänderung und Umkehr.
3. Er „läuft“ uns entgegen – Er macht es uns leicht, zu Ihm zu kommen.
4. Er „fällt uns um den Hals“ – Er achtet nicht auf die schäbigen, zerrissenen Kleider, sondern nimmt uns ohne Vorwurf an, so, wie wir sind.
5. Er „küsst“ den zurückgekehrten Sohn – Er zeigt uns durch den väterlichen Kuss deutlich, dass wir angenommen sind, angenommen nicht als „Tagelöhner“, sondern als Söhne.

Was für eine unfassbare Liebe! So kommt Gott uns in Jesus Christus entgegen, wenn wir zu Ihm umkehren. Das macht es uns leicht, Ihm unsere Sünden zu bekennen und einzugestehen, dass wir unwürdig sind und keinen Anspruch geltend machen können. Er nimmt uns an und gibt uns weit mehr, als wir erwarten können!


Das betrifft UNS (nicht bloß andere), gegenüber dem himmlischen VATER.
UNSERE echte Buße und nicht bloß Reue, und dementsprechendes Verhalten des Vaters! Gewaltig!

Wenn ich daran denke (besonders im Jahr der Reformation) wie manche radikale Gruppierungen wie z. B. die "ZJ" mit vermeidlichen "reulosen Sündern" umgehen, dann finde ich dabei nichts mehr gemein mit diesem wunderbaren Gleichnis JESU.

JESUS erzählte in Luk 15 die drei Gleichnisse von verlorenen Schaf, Drachme und Sohn. Und welches Interesse daran lag diese wieder zu finden!
Die WTG hat leider keinerlei echtes Interesse an vermeidlich "verlorenen Söhnen und Schafen".

WIR sollen uns dessen bewusst werden (wie ich daraus entnehme), dass wir immer von GOTT mit offenen Armen erwartet werden!


"Und dies ist das Zeugnis: dass GOTT uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in Seinem SOHN.
Wer den SOHN hat, hat das (wahre) Leben; wer den SOHN GOTTES nicht hat, hat das (wahre) Leben nicht.
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1. Johannes 5:11,12.

 
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Beharrlich bleiben!

#296 von Jurek , 11.06.2017 07:24

Ab heutigen Tagestext und Kommentar ist eine interessante Geschichte in mehreren Folgen über die künftigen Tage enthalten:

Zitat
"Danach ging Jesus hinab nach Kapernaum, er und seine Mutter und seine Brüder und seine Jünger; und dort blieben sie nicht viele Tage. Und das Passah der Juden war nahe, und Jesus ging hinauf nach Jerusalem. Und er fand im Tempel die Rinder- und Schafe- und Taubenverkäufer und die Wechsler dasitzen." - Johannes 2:12-14

Als Jesus seinen öffentlichen Dienst begann, lebte Joseph offenbar schon nicht mehr und die Schwestern Jesu waren vermutlich verheiratet. Sie werden jedenfalls nicht erwähnt, als Jesus mit seiner Mutter und seinen Brüdern sowie seinen Jüngern nach Kapernaum geht, einer Stadt am See Genezareth. Die gemischte Gesellschaft setzt sich aus Familie und Jüngern zusammen – aus Gläubigen und Ungläubigen. Ungläubig waren zu diesem Zeitpunkt die leiblichen Brüder Jesu. Sie glaubten erst nach seiner Auferstehung an Ihn (Kap. 7,5; Apostelgeschichte 1,14).
Nun steht das Passahfest vor der Tür. Gott selbst legte Wert darauf, dass es gefeiert wurde: „Beachte den Monat Abib und feire das Passah dem HERRN, deinem Gott; denn im Monat Abib hat der HERR, dein Gott, dich in der Nacht aus Ägypten herausgeführt“ (5. Mose 16,1). Es war eins von den sieben Festen des HERRN. Doch was hatte sich aus dem Passahfest entwickelt?
Zum einen fällt auf, dass das „Passah des HERRN“ hier das „Passah der Juden“ genannt wird. Will der Schreiber des Evangeliums damit zu verstehen geben, dass bei diesem Fest nicht mehr der HERR im Mittelpunkt stand, sondern das Volk selbst?
Zum anderen: Was passierte hier „im Tempel“ – gemeint ist wohl der ganze Tempelbezirk? Profitstreben durch Viehmarkt und Tauschgeschäft – wie unpassend für die heilige Stätte!
Dieselben Probleme trifft man nicht selten auch in der Christenheit an: Der Mensch drängt in den Mittelpunkt, und der Glaube wird für finanzielle Interessen genutzt.


Auch wenn mich diese Verwendung "HERRN" stört, denn im biblischen Grundtext ist keine Rede davon.., wird hier doch u. a. hervorgehoben, dass es nicht um (eins im Gesetz GOTTES für das Volk Israel gebotenen) das Passahfest JEHOVAS geht, sondern um das "Passah der Juden".
Christen tun heute kein jüdisches Passahfest feiern noch daran das sog. "Abendmahl" anbinden, wie das die WTG tut. Alle Christen sollen das HERREN-Mahl aktiv begehen und zur jeder passenden Zeit und das nicht nur an das Passahfest der Juden knöpfen! =(1.Kor 11:25; Joh 6:53,54).


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Wie lesen wir die Bibel?

#297 von Jurek , 07.07.2017 08:29

Eine sehr wichtige Sache um darüber nachzudenken, wie man Bibel lesen sollte:

Zitat
"Leite mich in deiner Wahrheit und lehre mich, denn du bist der Gott meines Heils.
Dein Wort ist Leuchte meinem Fuß und Licht für meinen Pfad.
" - Psalm 25:5; 119:105

Wie lesen Sie die Bibel?

Man kann die Bibel auf unterschiedliche Weise lesen:
1. Wir könnten sie wie ein Werk der antiken Literatur lesen, um unsere Neugierde zu befriedigen.
2. Wir könnten sie wie ein Geschichtsbuch lesen, um Informationen über vergangene Zeiten zu erhalten.
3. Wir könnten sie rein verstandesmäßig lesen, um ihre Aussagen zu analysieren und kritisch zu beurteilen.
4. Aber wir können die Bibel auch im Glauben lesen – als die Botschaft, die Gott heute an uns richtet.

Wenn wir die Bibel als Botschaft Gottes lesen, kann die Liebe Gottes, die wir in Jesus Christus erkennen, unsere Herzen ansprechen. Dann wird auch unser Gewissen durch das Licht erleuchtet werden, das Jesus in seinen Handlungen und in seinen Worten ausgestrahlt hat.
Die Heilige Schrift sagt uns, dass wir von Natur aus verloren sind – fern von Gott. Aber sie stellt uns auch die große Errettung vor Augen, die große Befreiung, für die Jesus gestorben ist und die Gott uns nun anbietet. Außerdem zeigt uns die Bibel die außergewöhnliche, himmlische Zukunftserwartung der Gläubigen. Diese Erwartung gibt ihnen Kraft für das kurze Leben auf der Erde.
Wie lesen Sie die Bibel?
Ich freue mich über dein Wort wie einer, der große Beute findet.“ Psalm 119:162


Diese vier Punkte zeigen, dass die Menschen unterschiedlich die Bibel lesen, und am Ende sie nicht alle wirklich geistlich im wesentlichen Dingen verstehen können.


"Und dies ist das Zeugnis: dass GOTT uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in Seinem SOHN.
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Die Bibel ein Brief von unserem himmlischen Vater

#298 von Schrat , 07.07.2017 08:53

Lieber Jurek,

das erinnert mich so an die grundlegenden Gedanken, die mir so eingeflösst wurden, als ich Zeuge Jehovas wurde. Und wie gesagt: Es ist ja nicht alles verkehrt, was Jehovas Zeugen lehren. Und es kam dem "Bibelstudium" zustatten, daß ich sowieso schon ein gläubiger Mensch war, wenn auch mit gewissen Zweifeln aufgrund der zweifelhaften Erklärungen der evangelischen Kirche damals über die Bibel und da besonders die Genesis. Das ist erst einmal ein großer Vorteil, wenn man Zeuge Jehovas wird, man betrachtet die Bibel nicht als Menschen- sondern als Gottes Wort! Mal abgesehen von Erklärungen über den Sinn von Bibelaussagen, die auch bei denen nicht unbedingt richtig sein müssen.

Erst einmal wurde mir Achtung und Respekt vor der Heiligen Schrift eingeflösst, welcher ja zu großen Teilen - selbst bei sog. "Gläubigen" - nicht mehr vorhanden ist.
Man verglich das Lesen der Bibel (ich glaube es war im "Wahrheitsbuch") mit einem Brief, den ein liebevoller Vater für seinen Sohn hinterlässst, um ihm eine gute Wegleitung zu geben und zu hinterlassen. Es wurde gefragt, ob wir das nicht erst recht von unserem liebevollen himmlischen Vater erwarten können, daß er uns sozusagen "einen Brief" sprich die Bibel hinterllassen hat.

Morgengruß
vom Schrat


Die Wahrheit hat den Irrtum nicht zu fürchten, wohl aber der Irrtum die Wahrheit (Raymond Franz)

 
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RE: Die Bibel ein Brief von unserem himmlischen Vater

#299 von Jurek , 07.07.2017 09:38

Hallo Schrat,

der Zugang und Einstellung zur Bibel, kann im Grunde fast alles im Leben eines Menschen verändern.

Gruß


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Heb 4:13

#300 von Jurek , 15.07.2017 06:22

Ein m. E. guter Text war mal im Kalender "Die gute Saat" zu lesen, über den es wert ist nachzudenken:

Zitat
"Nicht die Starken brauchen einen Arzt, sondern die Kranken. Ich bin nicht gekommen, Gerechte zu rufen, sondern Sünder." - Markus 2:17

Kaiser Franz Joseph von Österreich-Ungarn erfreute sich bis ins hohe Alter einer vortrefflichen Gesundheit. Daher bestand die Aufgabe seines Hofarztes Kerzl nur darin, sich morgens beim Kaiser zu melden und nach seiner Gesundheit zu fragen. Anschließend unterhielt sich Franz Joseph gern mit ihm über die verschiedensten Ereignisse. Doch einmal, als der Kaiser schon recht alt geworden war, wurde Kerzl bei der Anmeldung abgewiesen: „Majestät bedauern lebhaft, den Herrn Hofrat heute Morgen nicht empfangen zu können. Majestät fühlen sich nicht ganz wohl und sind zum Plaudern nicht aufgelegt.“
Könnte es sein, dass wir uns Jesus Christus gegenüber ganz ähnlich verhalten? Vielleicht erinnern wir uns nur zu unserer Unterhaltung an Ihn – zu Weihnachten oder zu Ostern – und haben dabei ganz vergessen, wozu Jesus in die Welt gekommen ist und was Er an uns tun will. Wir wollen uns das noch einmal vor Augen führen:
Bevor der Herr die Worte des heutigen Bibelverses sprach, hatten die Pharisäer daran Anstoß genommen, dass Er sich mit Zöllnern und Sündern abgab. Und tatsächlich, gerade unter diesen Leuten gab es viele, die ihr Herz für Christus öffneten. Sie empfanden das Elend der Sünde und erkannten, dass Er der Arzt war, der sie von der Sündenkrankheit heilen konnte.
Die Pharisäer aber hielten sich nicht für so große Sünder, dass sie Christus als „Arzt“ nötig gehabt hätten. Dafür waren sie zu stolz. Dabei ist aber doch die Sünde – der Eigenwille des Menschen, sein Leben ohne Gott – die große Krankheit in der Welt und die Ursache für alles andere Elend und Leid. Alle kranken daran; deshalb brauchen auch alle Jesus, den Arzt, den Retter und Herrn.


Dabei wer ist wirklich gesund und braucht keinen Arzt wie den HERRN JESUS?
Oder wenn man nur gewohnheitsmäßig wird und nicht merkt oder sich bewusst wird, dass man einen Arzt braucht, welcher vor der Tür steht …


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Seele / Geist
Das Laubhüttenfest

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