RE: Meinungsunterschiede

#46 von Topas ( Gast ) , 27.09.2013 13:00

Lieber Schrat,

mit dem Satz meinte ich, dass Gott sich als Urheber zu erkennen gibt und uns die Reihenfolge mitteilt. Wie Gott aus sich, aus Geist, Materie erschuf, wissen wir nicht. Dieser Vorgang bleibt uns unbekannt, wir können lediglich ausschließen, dass es eine evolutionäre Vorgehensweise war.

Topas

RE: Meinungsunterschiede

#47 von Jurek , 27.09.2013 14:14

Hallo Topas,

ist es nicht so, dass Erkenntnisstand über nicht heilsnotwenige Dinge, nicht wirklich entscheidend ist?
Wem soll eine Erkenntnis z. B. über die Länge der Schöpfungstage retten? Wem?
Was macht aus einem Menschen einen Christen aus?

Zitat
Du hast andere Möglichkeiten als die Menschen damals und vor allem kannst du nicht behaupten, du wärest nicht gewarnt worden.


Gewarnt worden vor was?
Welche hätte ich groß andere Möglichkeiten wie meine erwähnten Beispiele = Z. B. der Schächer am Holz? Was war nicht nur für ihn das, was auch ihn zu ewigen Leben führt?
Über Zeit und Zeitabschnitte zu debattieren? Oder was ist wirklich Heilsbringend?
Wieso beschäftigst du dich (so mein Vorschlag) dich dann nicht damit?

Zitat
Deine angeführten biblischen Beispiele handeln von Menschen, die niemals an irgendeinem Wort Gottes gezweifelt hätten, sie glaubten bedingungslos und hatten vertrauen.


Ja, aber es liegt nur an deiner Interpretation, dass bei mir das nicht zutrifft.

Zitat
Das hat sie gerettet.


Eben nicht!
Wie arm müssten die Menschen sein, die sich schwer mit nachdenken und lesen tun… -(deswegen ist auch die Übersetzung von Joh 17:3 in der NWÜ falsch).
Nicht die Erkenntnis von vielen (irgendwelchen) Dingen rettet.
Was wirklich rettet, ist nur der Glaube an den SOHN GOTTES und sein Erlösungswerk!
Soll das nicht ausreichend sein?

Zitat
Heute wird von Christen abgewogen, inwiefern sich die Bibel mit wissenschaftlichen Erkenntissen in Übereinstimmung bringen läßt. Toller Glaube, der sich gerademal am jeweiligen Stand der Wissenschaft orientiert!


Und was hat das mit mir zu tun?
Nur so viel, dass man mit greifbarer Geschichte (z. B. Archäologie) die Realitäten sieht, von denen die Bibel berichtet. Die sollte man nicht leugnen, weil man es davor das anders interpretiert hat.
Zum Beispiel: Wenn jemand behauptet, dass die Bibel davon redet, dass die Erde eine Scheibe sei und Zentrum des Universums.., dann erkenne ich aus den greifbaren Wirklichkeiten, ob diese AUSLEGUNG der Bibel richtig ist oder eben nicht.
Die Bibel wird doch durch Fakten bestätigt.

Zitat
Wer die Genesis abtrennt und sie einem evolutionären Deutungsschema preisgibt, zerteilt die Bibel und damit Sinn und Ursprung der Heilsgeschichte durch Christus.


Wenn du so was schreibst, dann kommt mir vor, dass du mich nicht verstanden hast, um dann richtig darüber zu urteilen.

Zitat
Du redest von Demut und meinst doch Toleranz und Akzeptanz falscher Lehren, die von den Wahrheiten der Bibel wegführen. Das es in Jesus keine Gemeinschaft mit Irrlehrern gibt, dürfte auf der Hand liegen.


Demut ist, wenn man sich selber nicht zu hoch als Richter über andere aufstellt und meint, selber alles richtig schon erkannt zu haben, was andere auch so glauben müssen. = Röm 14.

Zitat
Wenn wir meinen unser Verstand würde ausreichen, das Schöpfungsgeschehen Gottes zu verstehen und zu durchdringen, täuschen wir uns gewaltig.


Stellst du nicht die Geschichte über Schöpfung GOTTES als Heilsnotwendig und dass die nur so zu interpretieren sei, wie du das verstehst (da du dich ja nicht irren kannst)?
Das magst du (nur) für dich tun.

Zitat
Anstatt den einfach Worten der Bibel glauben zu schenken, ersetzen wir sie mit fadenscheinigen Erklärungen, die uns irgendwie plausibel erscheinen. Wir ersetzen Gottes Wort durch menschliche Gedanken.


Was heißt mit menschlichen Gedanken? –(als ob die beobachtbaren Wirklichkeiten nur ausgedacht wären)…

Zitat
Das ist klares Unrecht, weil wir dem Wort etwas hinzufügen, was dort nicht hingehört.


Dann eben jeder sollte bei sich mal anfangen und sich nicht einbilden, dass man ja eh schon alles richtig versteht und nur der andere muss das auch so verstehen wie man selber.
Als Beispiel: Wo steht in der Bibel, dass die Sintflut weltweit erfolgte? Das althebräische Wort dazu, kann es sowohl mit Land wie auch mit Erde /Welt übersetzt werden… Außerdem man müsste sich bewusst werden, was alles damit einhergehen würde…
Du berufst dich auf das kritische Evolutionsbuch von Junker und Scherer, aber weißt du nicht, was und wie der Scherer dort was gemeint hat.
Du beziehst dich auf wissenschaftliche Beschreibungen wie der „kambrischen Explosion“, aber weißt du nicht, wie das gemeint ist…, etc.
Spielt an sich nicht die entscheidende Rolle (als ob das wem zu erretten vermögen würde), wenn man dann nicht hierarchisch auftritt und von anderen verlangt auch auf denselben Stand kommen zu müssen.
Es sollte dir bitte richtig erst mal bewusst werden, was wirklich rettet! Dann würdest du auf solchen Sachen nicht herumreiten.

Zitat
Menschen sind wie besoffen von ihren Erkenntissen von eigenen Gnaden und durchschauen die geistigen Auswirkungen nicht mehr.


Das sollte eben uns nicht passieren! Daher mehr Demut würde jedem nicht schaden, wo man meint eh schon alles richtig erkannt zu haben (wo es auch für sich nichts mehr zu erfahren wäre), nur die anderen wollen es nicht…

Zitat
Demut gegenüber den mulivariablen Wahrheiten ist in Wirklichkeit ein Schwäche und ein Umherirren.


Von mir war aber gemeint, dass man selber Demut bezüglich eigener Person und Erkenntnis haben sollte, um sich nichts einzubilden, alles schon selber richtig erkannt zu haben.
Soll das falsch sein und von Schwäche zeugen? Im Gegenteil!

Zitat
Darum laß es dir gesagt sein, es gibt keine Übereinkunft von Evolution und Schöpfung. Evolution ist die Abkehr von Gott und wer diese annimmt begeht einen großen Fehler.


Dass du mich wirklich verstanden hättest (und ich bin da keiner anderen Meinung wie der Prof. Scherer), daran zweifle ich.
Aber lasse es dir mal gesagt sein mein lieber Freund, dass nicht die irgendwelche Debatten um Worte und Zeitabschnitte vermögen wem zu erretten, sondern JESUS CHRISTUS und die neue Geburt.

Daher mein Vorschlag ist dahingehend zu verstehen, dass man in Demut vor eigenem Irrtum und Überzeugung, für sich selbst vor GOTT wandelt (Röm 14:12) und niemanden an eigene Vorstellungen festbinden sollte.
Es gibt heilsnotwendige Punkte in der Bibel, zu denen solche Debatten über die Schöpfungstage u.d.g. nicht gehören.

Grüße


"Und dies ist das Zeugnis: dass GOTT uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in Seinem SOHN.
Wer den SOHN hat, hat das (wahre) Leben; wer den SOHN GOTTES nicht hat, hat das (wahre) Leben nicht.
"
1. Johannes 5:11,12.

 
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RE: Meinungsunterschiede

#48 von Gast , 27.09.2013 15:13

Zitat
Was wirklich rettet, ist nur der Glaube an den SOHN GOTTES und sein Erlösungswerk!



Eben Jurek, und genau diese Erlösungswerk macht im LIchte einer Evolution überhaupt keinen Sinn!! In diesem Sinne ist der Bogen vom Beginn bis zu Christus absolut heilsnotwendig. Wir, die wir darüber aufgeklärt wurden bzw. aufgeklärt sein könnten, haben keine Entschuldigung, dem Wort von A-Z zu glauben.


RE: Meinungsunterschiede

#49 von Topas ( Gast ) , 27.09.2013 15:35

muß natürlich heißen..... dem Wort nicht zu glauben. Und zwar buchstäblich.

Topas

RE: Meinungsunterschiede

#50 von Jurek , 27.09.2013 15:53

Vielleicht wäre es gut, wenn du dich anmeldest?

Aber wie erwähnt, ich denke auch so ähnlich wie Prof. Scherer. ...

Beste Grüße! ;)


"Und dies ist das Zeugnis: dass GOTT uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in Seinem SOHN.
Wer den SOHN hat, hat das (wahre) Leben; wer den SOHN GOTTES nicht hat, hat das (wahre) Leben nicht.
"
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RE: Meinungsunterschiede

#51 von Topas ( Gast ) , 27.09.2013 16:17

Eine Anmeldung lohnt nicht, ich bleibe nicht!

Scherer Irrt und hat zumindest nach meinem Wissen früher etwas anderes geglaubt. Evolutionsglaube ist Götzendienst in meinen Augen.
Lies mal hier eine Arbeit von R. Junker. Theistische Evolution....

Womit wir auch schon wieder 'durch' wären. Ich wollte lediglich die Position Schrats bekräftigen und den falschen Demutsbegriff ansprechen. Vor falschen Ansichten sollten wir niemals Demut zeigen, egal wer sie äußert.

Topas

RE: Meinungsunterschiede

#52 von Jurek , 27.09.2013 22:46

Scherer hatte m.W. immer seine Vorstellung. Nur man hätte ihn mal richtig verstehen sollen.
Zumindest auch dann, wenn ich darauf hingewiesen habe. Und nicht meinen – jetzt auch noch – dass du ihn wirklich verstanden hast - nach dem, was du schreibst.
Du greifst was auf, was du m. E. nicht wirklich verstehst, noch die gemeinsame Arbeit Scherers mit Junker ...

Zitat
Ich wollte lediglich die Position Schrats bekräftigen und den falschen Demutsbegriff ansprechen. Vor falschen Ansichten sollten wir niemals Demut zeigen, egal wer sie äußert.


Auch das hast du missverstanden, denn es geht nicht darum, sondern darum, dass wir uns nicht einbilden schon alles schon selber richtig verstanden zu haben und von anderen erwarten, dass sie auch so denken müssen wie man selber. Da wäre Demut schon von Nöten.

Grüße


"Und dies ist das Zeugnis: dass GOTT uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in Seinem SOHN.
Wer den SOHN hat, hat das (wahre) Leben; wer den SOHN GOTTES nicht hat, hat das (wahre) Leben nicht.
"
1. Johannes 5:11,12.

 
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RE: Meinungsunterschiede

#53 von Topas ( Gast ) , 28.09.2013 04:55

Jurek,

du hast eine merkwürdige Auffassung von Demut. Mit der gleichen Begründung hätte man beispielsweise das Verhalten der Israeliten als sie sich das goldene Kalb schufen und dieses anbeteten entschuldigen können. Sie wußten es ja nicht anders und handelten aus ihrem Verständnis heraus. Quasi alles ließe sich dann mit dem Vorwurf mangelnder Demut belegen, um eine Akzeptanz zu erzwingen. Die 'Demut' vor einem individuellem Wissensstand bedeutet in verklausulierter Form die Forderung nach einer Ideologie der Toleranz. Die kann es im biblischen Bereich nicht geben. Hier ist etwas wahr oder falsch und wir müssen uns entscheiden. Ich sehe es so, dass du nach Autoritäten siehst und diesen folgen willst. Ich sehe die Bibel und betrachte in welchem Umfang sich Ursprung und Ziel ergänzen und zu einheitlichen Wahrheit ergeben, die bruchfrei das Kommen Jesu erklären und deutlich machen in welchem Zusammenhang diese stehen. Das ist mit einer Evolution nicht möglich. Absolut nicht! Dieser Frage scheinst du aber auszuweichen. Die Sünde, das Erscheinen Jesu, die Wiederherstellung, das alles macht null Sinn im Angesicht einer evolutionären Entwicklung. Diesen Gedanken solltest du erfassen und bei den entsprechenden Kritikern einer theistischen Evolution nachlesen. Wer diese fundierten Punkte einer theologischen Sicht einfach beiseite schiebt, der handelt nicht aus Unwissenheit, sondern folgt einem ideologischen Kult, der sich anmaßt die biblischen Ursprünge erklären zu wollen.
Die Geschichte vom Affen zu Jesus hätte eine völlig andere Dimension und impliziert viele weitere Aspekte, die vollständige Unstimmigkeiten in der Bibel erzeugen.
Die Schöpfungsgeschichte durch eine Theorie ersetzen zu wollen, die keineswegs auch nur ansatzweise bewiesen ist oder gar funktioniert, zeigt wie sehr der menschliche Verstand über Herz und Geist triumphiert Gott damit herabwürdigt. Keine Ehrfurcht vor seinem Wort, kein Gefühl der Heiligkeit, kein Gottvertrauen in die Richtigkeit, so könnte man den Versuch beschreiben, die Schöpfung mit der Theorie einer Evolution zu erklären.
Evolution ist Lüge, aus dieser Position und Haltung heraus kann es keine Demut geben, denn diese Lüge kann durchschaut werden, wenn man nur möchte.
In wenigen Tagen kommt eine Buch von Thomas Nagel heraus 'Geist und Kosmos: Warum die materialistische neodarwinistische Konzeption der Natur so gut wie sicher falsch ist', in dem er mit der gängigen Vorstellung einer Evolution bricht und sie für falsch erklärt. Und Thomas Nagel ist nicht jemand, der irgendwie biblisch argumentieren würde, er ist auch weiterhin evolutionsgläubig, erkennt aber den ideologischen Charakter an etwas zu glauben, was gar nicht funktioniert . Natürlich führt die Schlussfolgerung ihn nicht zu der einzig möglichen und richtigen Erklärung, dennoch zeigt es, dass das Evolutionsgebäude eben nicht auf ehernen Füssen steht und das widerspiegelt, was man als Fakten ansehen könnte. Das funktioniert nur, wenn man weltlichen 'Autoritäten' glauben möchte und 'Fakten' für bare Münze hält, die keine sind. Womit ausreichend auch dein Problem, lieber Jurek, beschrieben ist. Du ersetzt die biblische Schöpfungsgeschichte durch etwas, was in Wirklichkeit keine Grundlage hat und forderst dann noch Demut für diesen fatalen Irrtum.
Das Schrat noch nicht aufgegeben hat, dich vom Irrweg wegzuziehen, ist bewundernswert. Dir hat Gott einen Bruder geschickt, um dir die Augen zu öffnen. Nimm es mit Demut an und öffne dein Herz für die Wahrheit.
Für mich wird es wieder Zeit und verbleibe mit den besten Grüssen und der Hoffnung, das du die Fundamente des Vertrauens auf eine buchstäbliche Genesis wiederentdeckst, so wie es ein unbelastetes Kinderherz tun würde. Das Evolutionsgespinnst taugt nicht für Christen und trägt den Kern eines Widerstandes gegen Gott in sich, indem die eigene Meinung Gottes Wort ersetzen möchte.

Topas

RE: Meinungsunterschiede

#54 von Topas ( Gast ) , 28.09.2013 05:00

Hier noch eine interessanter Link zu Thomas Nagel:

Die Selektion allein erklärt nicht die Welt, sagt Thomas Nagel

Topas

RE: Meinungsunterschiede

#55 von Schrat , 28.09.2013 08:25

Guten Morgen, lieber Topas,

aus dem o.g. Link:

Zitat
Die Pointe an der Fledermaus-Frage ist, dass wir niemals wissen können, wie es sich für eine Fledermaus anfühlt, eine Fledermaus zu sein. Ihre Erlebnisperspektive bleibt uns erkenntnistheoretisch verschlossen. Grundsätzlich.



Ich hatte ja einen ähnlichen Vergleich gebracht: Frosch- oder Affenperspektive....

Das Traurige ist nur, daß solche hochgebildeten Menschen wohl um die Unzulänglichkeiten dieser menschlichen Theorien wissen, aber leider dann nicht die richtigen Konsequenzen ziehen. Das Gleiche habe ich bei Dr. Joachim Zillmer beobachtet, der viele Fakten geologischer Art zusammengetragen hat, die darauf hinweisen, daß die Evolution nicht stimmen kann, u.a. in den Büchern "Evolutionslüge" und "Irrtümer der Erdgeschichte". Er wurde deshalb aber nicht zum gottgläubigen Menschen sondern flüchtet sich in esoterische Theorien zur Welterklärung.

Gru0
vom Schrat


Die Wahrheit hat den Irrtum nicht zu fürchten, wohl aber der Irrtum die Wahrheit (Raymond Franz)

 
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RE: Meinungsunterschiede

#56 von Jurek , 28.09.2013 08:34

Hallo Topas,

zum Thema DEMUT, zu den, was ich hier damit wirklich gemeint habe:
Man kann Demut auch mit einem Spruch eines Philosophen (Sokrates) erklären:
Ich weiß, dass ich nichts weiß“.
Zu dieser Erkenntnis müsste man erst kommen!
So wie du schreibst, bist du noch nicht soweit.
Darüber hinaus auch der Philosoph Paulus in Röm 14 hat uns vieles zu sagen, was du scheinbar in der Praxis nicht so gut handhabst, trotz der natürlich guten Bemühungen und den besten Vorsätzen die du hast.

Ich habe dir geschrieben, dass meine Ansichten decken sich mit denen des Prof. Scherers.
Sonderbar ist dann (weil du eben nicht verstehst?), wenn du gegen Evolution irgendwas da schreibst, in der scheinbaren Meinung, dass ich das nötig hätte… Hat Scherer das auch nötig, als Mitautor des Evolutionskritischen Buches?

Zitat
Die 'Demut' vor einem individuellem Wissensstand bedeutet in verklausulierter Form die Forderung nach einer Ideologie der Toleranz. Die kann es im biblischen Bereich nicht geben. Hier ist etwas wahr oder falsch und wir müssen uns entscheiden.


Wir müssen uns (nochmals Röm 14!) für UNS mit UNSEREM besten Wissen und Gewissen entscheiden, ohne unseren jetzigen Wissenstand anderen aufzudrücken!
Wir sollen uns aber nicht einbilden, dass wir alles aus der Bibel einzig und allein schon richtig verstehen, nur die anderen noch nicht… =(Das meine ich mit Demut).

Zitat
Ich sehe es so, dass du nach Autoritäten siehst und diesen folgen willst.


Das ist nur indirekt richtig, zumal meine Autoritäten sind JEHOVA, JESUS, Paulus & Co. = Bibel.
Bei heutigen Menschen (wohl von dir gemeint weltliche Wissenschaftler?), gibt es für mich keinen, DEM ich folgen möchte.
Ich bin ein Christ! = Gal 2:20! CHRISTUS ist mein HERR, Dem ich nachfolgen möchte!

Zitat
Ich sehe die Bibel und betrachte in welchem Umfang sich Ursprung und Ziel ergänzen und zu einheitlichen Wahrheit ergeben, die bruchfrei das Kommen Jesu erklären und deutlich machen in welchem Zusammenhang diese stehen. Das ist mit einer Evolution nicht möglich. Absolut nicht! Dieser Frage scheinst du aber auszuweichen.


Wenn du erst mal von Anfang an begriffen hättest, welche Ideologie Scherer vertritt, welcher dann gemeinsam mit Junker das Evolutionskritische Buch geschrieben hat, würdest du solche Aussagen besser differenzieren oder überhaupt vermeiden. Dann hättest du auch besser meine Aussagen dazu verstanden.

Zitat
Die Sünde, das Erscheinen Jesu, die Wiederherstellung, das alles macht null Sinn im Angesicht einer evolutionären Entwicklung. Diesen Gedanken solltest du erfassen und bei den entsprechenden Kritikern einer theistischen Evolution nachlesen.


Nochmals: Wie kannst du so was schreiben, wenn du mich, geschweige Scherer dabei nicht mal richtig verstanden hast?

Es liegt aber nicht daran, dass man alles genau und vor allem auch richtig verstehen muss, weil vieles davon ja für das wahre Christsein ohne heilsnotwendiger Bedeutung ist. Aber man soll sich mit seinem eigenen Wissen nicht zum Herren über Glauben anderer aufspielen, welchen man noch nicht begriffen hat. Da muss man einfach vorsichtiger sein und begreifen wollen, dass man selber noch nicht alles richtig begriffen hat.

Zitat
Evolution ist Lüge, aus dieser Position und Haltung heraus kann es keine Demut geben, denn diese Lüge kann durchschaut werden, wenn man nur möchte.


Solche und ähnliche Sätze von dir, verraten immer wieder deine Unkenntnis von dem, um was es wirklich hier in Verbindung mit mir geht.
Und nochmals zur Wiederholung: Ich meinte nicht Demut in irgendeiner Beziehung zur Evolution, sondern in der Beziehung zum eingeschränktem Eigenverständnis! Das sollte man einsehen wollen.
Manche weise Leute sagen, dass im weiser man wird, umso schweigsamer wird man in so manchen Punkten der anderen Leute betreffend.
Diesen Fehler (wie auch die Evolution) wiederholst du immer wieder, obwohl ich das immer wieder dementierte. Nur weil du von nur Deinem so sehr überzeugt bist, dass das alles richtig ist?
Dann glaube DU daran, weil das andere missverstehst du. (Nochmals Röm 14).

Zitat
Das Schrat noch nicht aufgegeben hat, dich vom Irrweg wegzuziehen, ist bewundernswert.


Dann hätte er damit anfangen sollen, den Prof. Scherer (auch wenn ich mich ständig damit wiederhole) von seinem Irrweg wegzuziehen, weil wie erwähnt, meine Ansichten der seinen in allermeisten Punkten gleichen.
Scherer mit Junker wollen dieses kritische Evolutionsbuch neu auflegen und ergänzen. Mit deiner Einstellung würdest du dieses nicht mehr kaufen, oder?

Danke jedenfalls für deine Mühe!

Ich finde es schade, wenn du dich wieder verabschieden willst, zumal es gäbe mehr Themen (ich wollte was von dir über Mineralien wissen und andere Sachen) und es gibt auch mehr Schreiber als nur mich alleine. Ich bin nicht der einziger hier um den sich alles nur in einem Punkto dreht.
Aber wenn du nicht möchtest, dann muss ich das respektieren und ich wünsche dir vom Herzen das allerbeste und GOTTES reichsten Segen, Leitung und Weisheit!

Herzliche Grüße!


"Und dies ist das Zeugnis: dass GOTT uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in Seinem SOHN.
Wer den SOHN hat, hat das (wahre) Leben; wer den SOHN GOTTES nicht hat, hat das (wahre) Leben nicht.
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RE: Meinungsunterschiede

#57 von Jurek , 28.09.2013 08:43

Guten Morgen Schrat,

es geht nicht um „Welterklärungen“ im Sinne von erdachten Anschauungen, sondern um greifbare Fakten aus dem Bereich der Geologie, Biologie, Paläontologie u.d.g.
Man kann nicht zum Stein einfach sagen dass das eine Pflanze ist, weil das nur so eine hypothetische Ansicht (oder Verständnis desjenigen) ist, wenn man dieses Stein schon als solches da hat und objektiv untersuchen kann. – Also schweife bitte nicht zu nur hypothetischen Dingen rüber.
Wer nicht über den Tellerrad blicken kann/will, verbleibt im finsteren Mittelalter und sieht nicht einmal, wie solche greifbaren echten Sachen, die man beobachten kann, ja im Grunde auch die Bibel stützen… Nur man müsste sich von manchen Ansichten, die so nicht in der Bibel stehen (z.B. Trinität, von der die allermeisten überzeugt sind) eben das überdenken und prüfen. 1.Thes 5:21. Und sich nicht einbilden, dass das, was man weiß, nur das einzig richtige sein kann, und nur alle anderen sind in Irrtum, die mein Verständnis nicht teilen.

Gruß!


"Und dies ist das Zeugnis: dass GOTT uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in Seinem SOHN.
Wer den SOHN hat, hat das (wahre) Leben; wer den SOHN GOTTES nicht hat, hat das (wahre) Leben nicht.
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RE: Meinungsunterschiede

#58 von Schrat , 28.09.2013 10:05

Lieber Jurek,

es geht nicht um F'akten sondern um Deutungen von Fakten!

Aber das willst Du nicht wahr haben und drehst Dich im Kreise!'

Leider bedienst Du Dich auch derselben Panikmache und der Rhetorik wie der atheistische Dawkins "Rückfall ins Mittelalter". Der Glauben an die in der Regel wortwörtliche Bedeutung der Heiligen Schrift muß nicht zwangsläufig ins Mittelalter führen. Das ist eine unlogische und auch unbewiesene Annahme. Du kannst nicht die katholische Kirche mit all ihren Abweichungen von der Heiligen Schrift als Beispiel für das "finstere Mittelalter" anführen. Zur Zeit Salomos, der ja sicher wortwörtlich an die Bibel glaubte und sprichwörtlich für Weisheit (die er von Gott bekommen hatte) war, lebte das Volk in Wohlfahrt und Frieden.

Gruß
vom Schrat


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zuletzt bearbeitet 28.09.2013 | Top

RE: Meinungsunterschiede

#59 von Jurek , 28.09.2013 11:34

Hallo Schrat,

Zitat
es geht nicht um F'akten sondern um Deutungen von Fakten!
Aber das willst Du nicht wahr haben und drehst Dich im Kreise!'


Eben, wenn du mich nicht verstehst, dann beziehst du dich nur auf die Deutungen, um die es mir aber nicht geht! Von daher kommt es zu Missverständnissen, aufgrund mangelnder Erkenntnis und von vorne herein destruktiven voreingenommenen pauschalen Eistellung dazu.

Zitat
Leider bedienst Du Dich auch derselben Panikmache und der Rhetorik wie der atheistische Dawkins "Rückfall ins Mittelalter".


Wenn jemand offensichtliche Fakten nicht sehen will oder kann, aber beharrt darauf, dass die Erde eine Scheibe und Zentrum des Universums ist, was ist dann das denn?
Genauso wenn jemand die greifbaren und überprüfbaren Fakten der Naturwissenschaften nicht kennt, aber irgendwas behauptet……

Zitat
Der Glauben an die in der Regel wortwörtliche Bedeutung der Heiligen Schrift muß nicht zwangsläufig ins Mittelalter führen.


Aber es kann zu groben Problemen führen = vgl. Joh 6:66, weil man alles nur wortwörtlich auffassen will, aber den Sinn dahinter nicht versteht…

Und um beim Thema zu sein: Welchen guten Vorschlag willst du nun hier unterbreiten?
Dass ich nun alles so glauben soll wie du? Oder was?
Wäre es nicht einfach gut (wie ich das schon öfter vorgeschlagen hatte) sind nach Röm 14 zu orientieren und nicht Herren über Glauben anderer zu sein (besonders wenn man die nicht immer richtig versteht)?

Gruß


"Und dies ist das Zeugnis: dass GOTT uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in Seinem SOHN.
Wer den SOHN hat, hat das (wahre) Leben; wer den SOHN GOTTES nicht hat, hat das (wahre) Leben nicht.
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RE: Meinungsunterschiede

#60 von Isai , 28.09.2013 12:00

1. Wenn ich das richtig verstanden habe, glaubt Jurek eben gerade NICHT an eine Evolution.



2. Schrat: JESUS existierte laut Heiliger Schrift schon bevor ALLES ins Dasein kam, als das WORT GOTTES (siehe Kolosser-Text unten).



3. Tage haben unterschiedliche Bedeutung:

1. Mose 2:17
aber vom Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen, davon darfst du nicht essen; denn an dem Tag, da du davon isst, musst du sterben!


Weswegen ich weder für noch gegen einen Kurzzeit-Kreationismus "plädiere", aber eindeutig FÜR die Schöpfung!



Kolosser 1:15-17 Er ist das Bild des unsichtbaren Gottes, der Erstgeborene aller Schöpfung. Denn in ihm ist alles in den Himmeln und auf der Erde geschaffen worden, das Sichtbare und das Unsichtbare, es seien Throne oder Herrschaften oder Gewalten oder Mächte: Alles ist durch ihn und zu ihm hin geschaffen; und er ist vor allem, und alles besteht durch ihn.

Er, Christus, ist das Abbild des unsichtbaren Gottes, und steht über allem Geschaffenen. Denn durch ihn ist alles, was es im Himmel und auf der Erde gibt, erschaffen worden: das Sichtbare und das Unsichtbare; Thronende und Herrschende; Mächte und Gewalten; alles ist durch ihn und für ihn geschaffen. Er steht über allem und alles besteht durch ihn.




Isai


Dadurch ist Gottes Liebe unter uns offenbar geworden, dass er seinen einzigen Sohn in die Welt sandte. Durch ihn wollte er uns das neue Leben schenken. Das Einzigartige an dieser Liebe ist: Nicht wir haben Gott geliebt, sondern er hat uns geliebt. Er hat seinen Sohn gesandt, damit er durch seinen Tod Sühne leiste für unsere Schuld.
(1. Johannes 4:9, 10 GN)

 
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zuletzt bearbeitet 28.09.2013 | Top

   

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