RE: TV-Sendung

#31 von Jurek , 22.09.2013 10:43

Hallo Schrat,

erlaube mir bitte meine Meinung zu deinen Ausführungen zu bringen, zu dem ich zwei Beispiele bringen möchte:

Erstes Beispiel (live erlebt!):
Ein „ZJ“-Redner hält einen Vortrag vor der ganzen Versammlung der „ZJ“.
Er nimmt dann ein Blatt weißen Papieres mit schwarzen Punkt in der Mitte, und fragt die Zuhörerschaft, was sie drauf sehen. Die Antwort: „Ein schwarzes Punkt!“.
Eine andere Frage: Was fällt euch spontan über den Apostel Petrus ein? Antwort: „Dass er den Herrn Jesus 3 Mal verleugnet hat!“ …

Zweites Beispiel aus der Bibel, begründet auf Luk 7:39-50:
JESUS begibt sich unter die Sünder und spricht mit denen sehr innig ohne sie (vorschnell) abzuweisen. Doch der der ihn einlud meint, dass er selbst ja sooo gut und gerecht ist, aber der Jesus, der sei wohl kein echter Prophet, weil er sich mit Unreinen abgibt…

= Also perspektivisches Sehen: Ist ein Glas mit Wasser halbvoll oder halbleer gefüllt oder entleert?

Unter dem Motto fällt es mir auf, dass du dich nur auf das Negative beziehst, aber nicht das Positive und Interessante dabei siehst, was wirklich nachdenklich machen kann gerade für die Existenz GOTTES interessant als Argument ist.

Abgesehen von den so manchen Argumenten, die der Pfarrer dort sprach (falsch?) und ein anderer Wissenschaftler.., möchte ich dich nur auf ein Beispiel zu Anfang dort aufmerksam machen, was z. B. die eine Wissenschaftlerin dort gesagt hatte.
Ab 5:38 Min, wo es um Naturgesetze geht, die sich auch in Zahlen in Ordnungen ausdrücken lassen in physikalischen Konstanten. Eine winzige Abweichung davon wie nur ein Trillionstel (!), würde bedeuten, dass es uns womöglich dann auch gar nicht geben könnte. Das ist also vergleichbar „als Zufall“ wie das spontane finden nur eines einzigen Sandkorns in allen Stränden auf der Erde!
Ich habe an dazu passenden Stelle mal den Vergleich geäußert: Wenn man z. B. 10x nacheinander, also nicht in seinem ganzen Leben (bei einem Versuch der 6 Richtigen aus 45 Möglichen) in Lotto gewinnen würde, welche Chance gebe es das als reinen Zufall zu betrachten? Wer wäre so naiv (um nicht zu sagen - so dumm) mir das zu glauben, dass das reiner Zufall war? (Atheisten GLAUBEN aber an derart Zufälle, da ohne Wirkung GOTTES).
Wobei wenn man die GESAMTE Schöpfung betrachtet, geht es da also nicht um nur diesen EINEN solchen unglaublichen Zufall, sondern das steigert sich potentiell um vielfaches mit Milliarden weiterer „Zufällen“, die einer harmonischer und aufeinander angepassten intelligenten Ordnung folgen.

Klar, kann man in dem Beitrag nur das Schlechte sehen. Ich habe es aber als interessant und für mich nachdenkenswert empfunden, und zwar FÜR den Glauben an einen intelligenten Schöpfer-GOTT.
Und klar, dass die Geschmäcke und Ansichten verschieden sind. Ich wollte nur aus meiner Sicht zeigen, das in diesem Filmbeitrag auch etliches auch eher FÜR als GEGEN GOTT spricht (wenn man auch alle Argumente betrachtet, nicht nur die negativen).

Wenn es dir wichtig sein sollte, könnten wir uns über einzelne Punkte daraus unterhalten, die m. E. im positiven Sinn für die Schöpfung sprechen würden.

Gruß


"Und dies ist das Zeugnis: dass GOTT uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in Seinem SOHN.
Wer den SOHN hat, hat das (wahre) Leben; wer den SOHN GOTTES nicht hat, hat das (wahre) Leben nicht.
"
1. Johannes 5:11,12.

 
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RE: TV-Sendung

#32 von Schrat , 22.09.2013 11:54

Lieber Jurek,

die ganze Welt liegt in der Macht dessen, der böse ist und dementsprechend ist auch die Belehrung, die über öffentliche Medien läuft.

Die ganze Stoßrichtung ist doch deutlich:

Zitat
Psalm 53:2 (Elb)
53.2 Der Tor spricht in seinem Herzen: `Es ist kein Gott! Siehaben Verderben angerichtet und abscheuliches Unrecht geuebt; daist keiner, der Gutes tut.


Das zieht sich doch wie ein roter Faden durch die ganze Sendung.

Logischer Gottesbeweis dazu:

http://www.youtube.com/watch?v=5Yy9kz6cvvw

Die moderne Technik mit ihren Visualisierungen tut noch ihr Übriges, um die Illusion einer Schöpfung ohne einen Schöpfer zu verstärfken.

Gruß
vom Schrat


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TV-Sendung in der Mediathek

#33 von Isai , 22.09.2013 13:58

Hallo Schrat,


1. Der Link wurde von mir als Hinweis eingestellt, weil eine am Film interessierte Person dazu keinen Fernseher braucht sondern Filme auch im Internet ansehen kann. Dies war als Hilfestellung und wertungsfreier Hinweis gedacht, ohne den Film vorher gesehen zu haben.

2. Was Deine Bewertung betrifft hast Du sämtliche Aussagen der Befürworter GOTTES ignoriert oder nicht gesehen, vielleicht weil der Film nur überflogen wurde, oder Du schon vorurteilsbelastet heran- und hindurchgegangen bist.

Wenn Kritik, dann bitte genauer hinsehen, denn: Es gab dort Hinweise von Personen für einen Schöpfer.


Mein Vorurteil war / ist: Doku typisch amerikanischer Machart - *räusper* gar nicht mein Geschmack . Aber:

...das Gute behaltet.


Isai


Dadurch ist Gottes Liebe unter uns offenbar geworden, dass er seinen einzigen Sohn in die Welt sandte. Durch ihn wollte er uns das neue Leben schenken. Das Einzigartige an dieser Liebe ist: Nicht wir haben Gott geliebt, sondern er hat uns geliebt. Er hat seinen Sohn gesandt, damit er durch seinen Tod Sühne leiste für unsere Schuld.
(1. Johannes 4:9, 10 GN)

 
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RE: TV-Sendung in der Mediathek

#34 von Schrat , 22.09.2013 16:48

Lieber Isai,

ich habe den Film nicht überflogen, sondern mir genau angehört und angesehen! Dort kommen zwar auch Personen zu Wort, die an Gott als Schöpfer glauben, doch glauben sie an eine Schöpfung durch Evolution (Theismus) bzw. Urknall oder ähnliches.
Sie glauben nicht an eine "Instant-Schöpfung" (Gott sprach und es wurde) sondern sie glauben, daß die Wege die die weltliche Wissenschaft vorstellt, Wege der Schöpfung Gottes wären. Und so glaubt es ja auch Jurek und Du vielleicht auch (?).

Gruß
vom Schrat


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RE: TV-Sendung in der Mediathek

#35 von Jurek , 22.09.2013 16:58

Schrat,
meinst du, dass ich glaube nicht daran, dass GOTT sprach, und so wurde es? .......
Falls du dann auch Prof. Scherer verstanden hast, was er wirklich meint (denn Topas hat ihn m. E. nicht wirklich verstanden), dann würdest du wissen, welche Gedanken und Glauben ich habe.
Übrigens auch die "ZJ" wie viele andere Christen glauben es, dass wenn GOTT sprach, und es wurde so, dass das nicht allesamt nur bis nach 50 Stunden vorbei war ...

Gruß


"Und dies ist das Zeugnis: dass GOTT uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in Seinem SOHN.
Wer den SOHN hat, hat das (wahre) Leben; wer den SOHN GOTTES nicht hat, hat das (wahre) Leben nicht.
"
1. Johannes 5:11,12.

 
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RE: TV-Sendung in der Mediathek

#36 von Schrat , 22.09.2013 18:07

Lieber Jurek,

da liegen Jehovas Zeugen ebend genauso verkehrt wie diejenigen, die an eine zig Millionen Jahre andauernde Evolution glauben!

Aus dem Textzusammenhang der Gnesis Kapitel 1 ist eindeutig zu sehen, daß die Schöpfungstage jeweils buchstäbliche 24-Stunden-Tage waren!

Auch die Wunder Jesu zeigen, daß Gott (und in Gottes Kraft hat er ja die Wunder gewirkt) in einem Augenblick schaffen kann! Dazu braucht es weder Jahrmillionen noch Jahrtausende (nach der Zeugen-Jehovas-Version).

Wenn wir statt dem Worte Gottes zu glauben, uns den weltlichen Spekulationen anschließen, nehmen wir Gott die Ehre! In dem ganzen Film ging es doch darum, zu zeigen, daß - angeblich - alles in Jahrmillionen und Jahrmilliarden sich von selbst entwickelt hat.
Das die meisten Christen wie die Israeliten "auf zwei Seiten hinken" ist leider sehr traurig. Statt sich an den eindeutigen Aussagen der Heiligen Schrift zu orientieren, ist man auf die "fälschlich sogenannte Erkenntnis" hehreingefallen.

http://www.talk-about.org/leben-ist-mehr...atum=21.02.1999

Zitat
Viele wollen von einem Gegensatz zwischen Schöpfung und Evolution nichts wissen, sondern glauben, die »Lösung« gefunden zu haben: Gott habe die Welt mittels des Evolutionsprozesses geschaffen! Nun hat mein Wissen über Biologie schon ohnehin große Mühe mit der Idee einer allgemeinen Evolution, und ich benötige diese »Lösung« deshalb nicht. Wichtiger ist aber, dass die Idee »Schöpfung durch Evolution« nicht dem entspricht, was die Bibel über Schöpfung aussagt. Eine allgemeine Evolution wäre höchstens eine Sache der Vorsehung Gottes gewesen. Auf niedrigerer Ebene gibt es sicher die sogenannte Mikro-Evolution, d.h. beschränkte Veränderungen in Pflanzen und Tieren. Aber von einer Höher-Entwicklung (zu höheren Ebenen von Ordnung und Komplexität) kann keine Rede sein. Und wenn schon, dann wäre das trotzdem etwas ganz anderes als Schöpfung.
Wie die Bibel über die göttliche Schöpfungstat redet, sehen wir ganz klar in Psalm 33,9: Gott braucht nur ein Wort zu reden, und das zu Erschaffende ist unmittelbar da. Sicher finden wir in Gottes Wegen manchmal »Entwicklung«; aber bei der Schöpfung ist davon nie die Rede. Wer an eine »Schöpfung durch Evolution« glaubt, darf also nicht behaupten, dass diese Idee mit dem biblischen Schöpfungsbegriff übereinstimme. Gott ruft die nicht seienden Dinge einfach zum Vorschein, als ob sie schon vorher da gewesen wären (Römer 4,17). So hören wir es auch zehnmal in 1. Mose 1: »Und Gott sprach .« Sein Wort allein genügt, um die Dinge sofort ins Dasein zu rufen.

Willem J. Ouweneel



Wer den Gedanken einer von Gott gelenkten Evolution - auch einer kosmischen Evolution - unterstützt, unterstützt damit diejenigen, die den Glauben an Gott bekämpfen, denn der Evolutionsgedanke wurde u.a. von Darwin ausdrücklich unter dieser Prämisse hervorgebracht, daß es keinen Schöpfergott gibt.

Gruß
vom Schrat


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Schöpfung? Natürlich!

#37 von Isai , 22.09.2013 19:15

Hallo Schrat,



weil Du fragtest:

Schrat schrieb:

Zitat
und Du vielleicht auch (?).




Ich glaube an die Schöpfung, ausgehend vom allmächtigen GOTT und VATER, durch, in und für SEIN WORT, wie es in der Bibel steht.


Durch das WORT wurde alles erschaffen, das WORT hatte die Herrlichkeit - wie JESUS sagte - zuvor bei GOTT.


Johannes 17:5 Vater, gib mir erneut die Herrlichkeit, die ich schon vor Erschaffung der Welt bei dir hatte.

Kolosser 1:15-17 Er, Christus, ist das Abbild des unsichtbaren Gottes, und steht über allem Geschaffenen.
16 Denn durch ihn ist alles, was es im Himmel und auf der Erde gibt, erschaffen worden: das Sichtbare und das Unsichtbare; Thronende und Herrschende; Mächte und Gewalten; alles ist durch ihn und für ihn geschaffen.
17 Er steht über allem und alles besteht durch ihn.


Johannes 12:10 Doch das verstanden seine Jünger damals noch nicht. Erst nachdem Jesus in Gottes Herrlichkeit zurückgekehrt war, erinnerten sie sich, dass man ihn genauso empfangen hatte, wie es in der Schrift vorausgesagt war.

Offenbarung 19:13 Sein Mantel ist voller Blut. Er heißt "das Wort Gottes".



Daran glaubst Du jedoch nicht.

hmm...



Isai


Dadurch ist Gottes Liebe unter uns offenbar geworden, dass er seinen einzigen Sohn in die Welt sandte. Durch ihn wollte er uns das neue Leben schenken. Das Einzigartige an dieser Liebe ist: Nicht wir haben Gott geliebt, sondern er hat uns geliebt. Er hat seinen Sohn gesandt, damit er durch seinen Tod Sühne leiste für unsere Schuld.
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Meinungsunterschiede

#38 von Jurek , 23.09.2013 08:46

Guten Morgen allerseits!

Nebenbei möchte ich für möglich weiter nachfolgende Diskussionen zu dem Thema ordnungshalber mal erwähnen, dass hier der Bereich für allgemeine Vorschläge gedacht wäre, nicht über die Diskussionen ohne konkrete Vorschläge, die an einer anderen Stelle schon geführt wurden. Die könnte man dort fortführen.
Also zum Thema würde ich gerne erfahren wollen, welche konkrete Vorschläge gebe es, um das Forum mit all Drum-und-Dran zu verbessern? Damit auch den Umgang miteinander.

Angesicht der bisherigen Meinungen wegen der von mir vorgeschlagenen TV-Sendung (die auch im Web zu finden ist), die zumindest für mich in Teilen doch für die Schöpfung sprach, und die daraus geführten Diskussion hier, an der ich mich auch bis dato beteiligte, möchte ich nun daraus schließen (so meine nur rein persönliche Meinung dazu), dass sich hier ein z. T. überkritischer Geist entwickelt, welcher nach EIGENEM Verständnis beherrschend bestimmen würde, dass „das was ICH glaube, das kann nur das Richtige sein, und was andere nicht so glauben wie ich, dann kann nur das Falsche sein“… Das ist m. E. nicht o.k.
Diese Anschauung findet man ob bei Sekten, die zwar theoretisch von „Theokratie“ reden, aber praktisch sind das bestimmende Diktatoren, die über den Glauben der anderer bestimmen, mit ihren wandelbaren „Wahrheiten“.

Fakt ist für mich, dass wie ALLE sind Sünde und wir alle irren uns oft! Und da ist keiner, der nur Gutes tut, nicht einer!
Wenn man (als Vorschlag) also sich dessen bitte bewusst wird/ist, dann sollte man manches Mal demütig still werden, bevor man wem vorverurteilt.
Das bedeutet nicht, dass hier wem seine Meinung nicht erlaubt sei. Oder dass man alles akzeptieren muss, was anderer schreibt. Aber bitte einen besseren Umgang im Geiste der Liebe mit anderen.

Mein Vorschlag also:
Nur JESUS wird uns richten, nicht wir einander. Jetzt sollten wir eine Einheit in einer gewissen (zulässigen*) Art der Vielfalt lernen, die viele Sektierer gar nicht kennen. Das heißt, man sollte auch die Meinung des anderen respektieren, ohne die Person zu vorverurteilen oder gleich auf „Barrikaden“ zu gehen … Es soll eine ganz normale Diskussion ablaufen, ohne überschwängliche (negative) Emotionen.
= Teilt ihr meinen Vorschlag? Oder welche/n bessere/n Vorschlag oder Vorschläge hättet ihr zu dem Thema: Meinungsunterschiede und Umgang damit?

Gruß

----------------
*) Von autoritären Leuten und Gruppierungen wird oft m. E. nicht verstanden, was Liebe, Wahrheit und Einheit ist.
Es wird m. E. nicht verstanden, dass man manche Sachen nur normal diskutieren kann und bei Nichtübereinkommen auch einfach so stehen lassen kann, ohne dabei den nötigen Respekt zueinander zu verlieren. Es wird nicht verstanden, dass man sich selber trotz möglicher größter Überzeugung auch mal irren kann. Es wird m. E. nicht verstanden, was Paulus in z. B. Röm 14 uns zu sagen hat.


"Und dies ist das Zeugnis: dass GOTT uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in Seinem SOHN.
Wer den SOHN hat, hat das (wahre) Leben; wer den SOHN GOTTES nicht hat, hat das (wahre) Leben nicht.
"
1. Johannes 5:11,12.

 
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RE: Meinungsunterschiede

#39 von Topas ( Gast ) , 25.09.2013 11:16

Jurek,

nur Jesus wird uns richten, ist zwar völlig richtig, allerdings stimmt auch, dass viele zu ihm 'Herr, Herr ' sagen werden und doch nicht von ihm erkannt werden. Es ist also danach Ausschau zu halten, welchen Kriterien des Glaubens wir tatsächlich entsprechen. Im Glaubensbereich hat man auch Verantwortung füreinander und man mag niemanden blind in sein Unglück laufen lassen. Daher sind deutliche und unmißverständliche Äußerungen kein Ausdrück von überkritischer Haltung, sondern im Rahmen einer Besorgnis zu sehen. Und diese Besorgnis einer Verweltlichung von Christen besteht direkt und unmittelbar dann, wenn irgendetwas von außen, dort wo der Feind des Geistigen seine Gedanken fest in den Köpfen der Menschen installiert hat, als Auslegungskriterium der Bibel herangezogen wird. Damit wird die Klarheit und der Zusammenhang der Bibel verdunkelt und Stück für Stück einem Weltbild anheimgestellt, welches Gott bei keinem ihrer Theorien in irgendeiner Form auch nur in Erwägung zieht. Genau dies ist der Breite Weg, wie er in der Bibel beschrieben wird und den viele gehen werden. Warnungen sind umsonst und wenn es sie gibt werden sie als lieblos und überkritisch qualifiziert, um weiter den Weg der Anpassung und Übereinstimmung zu gehen.
Verbesserungsvorschläge kann es somit nicht geben und im LIcht der Liebe gesehen, darf es nur ein Aufrütteln geben. Ein Friede-Freude-Eierkuchen Austausch darf es nicht geben, wenn die Fundamente der Schöpfung falsch dargestellt werden und damit gleichzeitig die Quelle des Lebens falsch dargestellt wird. Dies hat Auswirkungen auf das Bewußtsein und berührt in deutlicher Weise die Glaubwürdigkeit einer Offenbarung Gottes in seinem Wort.

Topas

RE: Meinungsunterschiede

#40 von Schrat , 25.09.2013 20:26

Vielen Dank, Topas,

für Deine klaren Worte! Schön mal wieder was von Dir zu hören!

Mir geht es ja auch nicht darum den lieben Jurek "in die Pfanne zu hauen. Es hat schon seinen Grund, warum ich hier in diesem etwas einsamen Forum mit sehr wenigen Mitwirkenden mitmache. Als Jurek noch in anderen Foren tätig war, z.B. im Bechhaus-Forum, habe ich ihn als einen mutigen Verteidiger des Wortes Gottes kennengelernt und das ist er auf vielen Gebieten auch weiterhin.

Jurek ist immer sehr auf Ausgleich, Harmonie und "Fairnis" bedacht, was ja an sich auch ein guter Zug von ihm ist. Nur ich denke manchmal, daß ihm diese an sich positive Eigenschaft auch zum Verhängnis werden kann, nämlich dann, wenn er dies auch auf unangebrachten Gebieten anwendet.

Im NT werden wir an vielen Stellen ermuntert und ermahnt, als "Friedensstifter" zu wirken, unsere Vernünftigkeit allen bekannt werden zu lassen und um des Friedens willen, auch mal nachgeben zu können. Dies kann aber gewisse grundlegende Gebiete nicht betreffen. Auf diesen grundlegenden Gebieten - wozu auch die deutlichen Aussagen über die Schöpfung und den Schöpfergott gehören - kann es kein Nachgeben geben, nicht einen Finger breit! Die Genesis ist die Grundlage für alles andere und wenn wir die Grundlage nicht so anerkennen, wie sie da steht, gerät auch alles andere ins wanken. Wenn ich die Aussagen der Genesis als "menschliche Vorstellungen" betrachte und sie versuche umzuinterpretieren, damit sie in das gegenwärtige unbewiesene und spekulative Weltbild passt, dann ist auch alles andere nicht mehr zu halten. Und genau das beobachten wir doch auch, daß dann selbst von Theologen auch alles andere geleugnet wird.

Gruß
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RE: Meinungsunterschiede

#41 von Isai , 25.09.2013 22:00

Zitat
Auf diesen grundlegenden Gebieten ... kann es kein Nachgeben geben, nicht einen Finger breit!



z. B. Johannes 17:5
Vater, gib mir erneut die Herrlichkeit, die ich schon vor Erschaffung der Welt bei dir hatte.




Isai


Dadurch ist Gottes Liebe unter uns offenbar geworden, dass er seinen einzigen Sohn in die Welt sandte. Durch ihn wollte er uns das neue Leben schenken. Das Einzigartige an dieser Liebe ist: Nicht wir haben Gott geliebt, sondern er hat uns geliebt. Er hat seinen Sohn gesandt, damit er durch seinen Tod Sühne leiste für unsere Schuld.
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RE: Meinungsunterschiede

#42 von Jurek , 26.09.2013 05:47

Hallo Topas,

freue mich wieder was von dir zu lesen.
Du kannst dich auch sonst anmelden oder neuanmelden (falls du Passwort vergessen hast), denn dein Zugang wurde ja nicht gelöscht.
Auch deine Gedanken sind uns wichtig.

Natürlich hast du Recht, dass wir schauen sollten, welchen Kriterien des Glaubens wir tatsächlich entsprechen.
Vor allem sollen wir CHRISTUS annehmen und erkannt haben, dass wir ALLE (d. h. ohne Ausnahme) Sünder sind und erkennen nicht immer ALLES richtig. Was wiederum dazu führen sollte, dass man nicht immer erwarten muss, dass der/die anderer/anderen auch so denken und glauben müssen wie man selber es tut.
Das wäre auch nicht notwendig (wie viele biblische Beispiele zeigen), das wir alles richtig wissen müssten, wenn wir das wirklich Wesentliche erkannt haben.

Wenn du schreibst, dass

Zitat
im Glaubensbereich hat man auch Verantwortung füreinander und man mag niemanden blind in sein Unglück laufen lassen. Daher sind deutliche und unmißverständliche Äußerungen kein Ausdrück von überkritischer Haltung, sondern im Rahmen einer Besorgnis zu sehen.


so ist das natürlich sehr gut. Nur mein Gedanke dazu ist auch der, ob der/die, die das tun, können sich in jedem Fall nur für sich Irrtumslosigkeit bei allem dem betreffenden zugestehen?
Und ist das wirklich heilsnotwendig um sozusagen auf den anderen „zu schlagen“ und zu erwarten, dass er/sie das auch so sehen muss, wie man das derzeit selber sieht? (Röm 14:4)
Ich denke, dass das (zumindest für mich) wichtige Fragen sind, um die zu erwägen, verstehen und daraus zu lernen. Oder hätte das wer nicht nötig?

Du meinst dann auch:

Zitat
Warnungen sind umsonst und wenn es sie gibt werden sie als lieblos und überkritisch qualifiziert, um weiter den Weg der Anpassung und Übereinstimmung zu gehen.


Ich meine, dass berechtigte Warnungen nie umsonst sind, wenn man (besonders auch der, der das äußert und der betreffende Adressat) das richtig einordnen kann.
Aber manchmal kommt mir vor, dass um etwas ‚gekämpft‘ wird, was dessen das gar nicht wert wäre und wo solche Gedanken wie z. B. aus DORT, übergeht man (weil was anderes als wichtiger gesehen wird), ‚weil man ja nur Gutes will‘ ……

Wenn man die biblischen Geschichten betrachtet mit den Äthiopischen Hofbeamten zu dem Philippus gesandt wurde..; oder über dem Gefängniswärter, welcher Paulus und Silas zu beaufsichtigen hatte..; oder den Besessenen, der nach Heilung JESUS folgen wollte aber weggeschickt wurde; oder selbst auch dem Schächer am Holz neben JESUS hängend, welcher Ihn erkannte… (und etliche weitere Beispiele), dann sind das dort Dinge und Gemeinsamkeiten zu erkennen, auf die es wirklich ankommt! Du das sind keine großen Theologien, für die man Jahre Studium braucht. Da geht es nicht um viele Debatten um Worte und Zank und „Kreuzrittertum“ …
Aber weißt du konkret um was?

Du schreibst auch:

Zitat
Verbesserungsvorschläge kann es somit nicht geben und im LIcht der Liebe gesehen, darf es nur ein Aufrütteln geben.


Wie wäre aber eben mit dem Verbesserungsvorschlag, dass man sich mehr auf Demut (dass man selber auch genug oft irrt), Liebe und das Wichtigste bezieht, anstatt sich um nebenrangige Gedanken zu streiten, die niemanden zum ewigen Leben und Gemeinschaft mit GOTT führen?
Man muss doch nicht alle Gedanken zu bestimmten (also nicht heilsnotwendigen Dingen) Sachen mit anderen teilen, aber man kann (sollte!) manches so stehen lassen können. (Phi 3:15)
Ohne gleich „auf die Barrikaden zu gehen“, wie ich meine, was sich für Christen nicht geziemt.

Beispiel: Mir kommt vor (auch darüber darf man sicher konstruktiv diskutieren, ohne dass gleich wer das als destruktive Kritik zu missverstehen will), dass manche Sekten und Gruppierungen (darunter auch die „ZJ“) Theologie und „Kirchenrecht“ lehren und lernen einzuhalten und versuchen sich danach zu orientieren. Aber was ihnen bei dem Viel fehlt, das sind eben oft die einfach(st)en Dinge, die die obig von mir erwähnten Personen der Bibel in kürzester Zeit erkannt hatten (ohne Ahnung zu haben von dem, was scheinbar für dich so ein großes Thema ist) und sie erlangten die Heilsgewissheit in CHRISTUS!

Zitat
Ein Friede-Freude-Eierkuchen Austausch darf es nicht geben, wenn die Fundamente der Schöpfung falsch dargestellt werden und damit gleichzeitig die Quelle des Lebens falsch dargestellt wird. Dies hat Auswirkungen auf das Bewußtsein und berührt in deutlicher Weise die Glaubwürdigkeit einer Offenbarung Gottes in seinem Wort


Du schreibst m. E. was, aber begründest im Grunde nichts.
Wo steht in der Bibel, dass die „große Erkenntnis“ darüber, ob GOTT z. B. in buchstäblich 24-Std-Tagen das ganze Universum schuf (also das ganze Universum mit allem, in knapp 50 der 24-Stunden), oder eben nicht…, über jemandes Erlösung entscheidet? Zeige mir bitte das aus der Bibel.

Ich meine nach wie vor, dass man in einer Einheit leben kann und soll, die sich auf das Fundamentale bezieht, und nicht auf Debatten über Zeitabschnitte und besondere Arten der dogmatischen Auslegung u. d. g.
Die von mir erwähnten Beispiele zeigen m. E. überdeutlich, dass niemanden so was zum Heil gereichte, bzw. notwendig war, um das richtige Ziel vor Augen zu haben und beizubehalten.

Danke für deine Gedanken, und ich würde mich freuen über Erklärungen dazu, wenn du magst.
Aber Verbesserungsvorschläge gebe es sehr wohl für uns ALLE!

Grüße


"Und dies ist das Zeugnis: dass GOTT uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in Seinem SOHN.
Wer den SOHN hat, hat das (wahre) Leben; wer den SOHN GOTTES nicht hat, hat das (wahre) Leben nicht.
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RE: Meinungsunterschiede

#43 von Jurek , 26.09.2013 05:56

Übrigens Isai zeigt, dass man (in dem Fall Schrat) schon demütiger werden sollte als das m. E. jetzt der Fall ist, bevor man meint auf Dinge zu pochen, die niemanden erlösen und die man auch stehen lassen könnte! (Phil 3:15)
Es gibt wichtigere Dinge! Und man sollte sich m. E. nicht einbilden, dass man selber nichts nötig hätte, weil man selber schon alles richtig erkennt.
Friedliches Miteinander und etwas mehr Demut und Liebe, würden manches auch wenig wichtige (wie z. B. sich streiten wegen der Länge der Schöpfungstage u.d.g. – Tit 3:9) so stehen lassen (denn das erlöst niemanden!) und sich dann mehr auf ein gutes Aufeinander zu konzentrieren.
JEDER hat genug mit sich auch zu tun, um nicht Glauben des anderen abzusprechen, weil der nicht so glaubt wie Ego sich das einbildet, alles nur richtig zu verstehen und nur die anderen nicht. (Röm 14:3,4,12)

Als Beispiel mag hier zur Veranschaulichung die WTG dienen, als solche selbsternannten „Verteidiger der Wahrheit“, die nicht über den Tellerrand blicken, sondern bilden sich ein, dass nur sie die einzigen Christen auf der ganzen Welt sein können. Nur sie allein haben die Wahrheit (auch wenn sie z.T. die später korrigieren) und verteidigen sie gegenüber „Babylon“ und allen „Abtrünnigen“! Dass aber sie selber Abtrünnige sind, weil eben sie konzentrieren sich auf welche oft vermeintliche und nicht Grundlegende Lehren, aber das Wesentliche übergehen, das merken die nicht. Denn was sind sie dann mit ihrer im Grunde Ablehnung des NTs durch ihr Dogma von Zweiklassenlehre? (Mat 23:23,24) – Was? Christen?
Das Wesentliche wird dabei völlig außer Acht gelassen! Und alles angeblich im Zeichen der Liebe, wo aber keine Liebe da ist, nur eine Institution (auch wenn man [theoretisch] von „Theokratie“ spricht)!
Auch hier scheint es mir ein ähnliches Fall vorzuliegen.
Daher dass es gute Vorschläge hier dazu nicht gäbe, halte ich persönlich für einen entscheidenden Fehler, wenn jemand so was meint.

Grüße!


"Und dies ist das Zeugnis: dass GOTT uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in Seinem SOHN.
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zuletzt bearbeitet 26.09.2013 | Top

RE: Meinungsunterschiede

#44 von Topas ( Gast ) , 27.09.2013 00:22

Worauf es ankommt, Jurek, ist der Erkenntnisgrad, den man heute erreichen kann. Du hast andere Möglichkeiten als die Menschen damals und vor allem kannst du nicht behaupten, du wärest nicht gewarnt worden. Deine angeführten biblischen Beispiele handeln von Menschen, die niemals an irgendeinem Wort Gottes gezweifelt hätten, sie glaubten bedingungslos und hatten vertrauen. Das hat sie gerettet. Heute wird von Christen abgewogen, inwiefern sich die Bibel mit wissenschaftlichen Erkenntissen in Übereinstimmung bringen läßt. Toller Glaube, der sich gerademal am jeweiligen Stand der Wissenschaft orientiert! Wer die Genesis abtrennt und sie einem evolutionären Deutungsschema preisgibt, zerteilt die Bibel und damit Sinn und Ursprung der Heilsgeschichte durch Christus. Du redest von Demut und meinst doch Toleranz und Akzeptanz falscher Lehren, die von den Wahrheiten der Bibel wegführen. Das es in Jesus keine Gemeinschaft mit Irrlehrern gibt, dürfte auf der Hand liegen.
Wenn wir meinen unser Verstand würde ausreichen, das Schöpfungsgeschehen Gottes zu verstehen und zu durchdringen, täuschen wir uns gewaltig. Anstatt den einfach Worten der Bibel glauben zu schenken, ersetzen wir sie mit fadenscheinigen Erklärungen, die uns irgendwie plausibel erscheinen. Wir ersetzen Gottes Wort durch menschliche Gedanken. Das ist klares Unrecht, weil wir dem Wort etwas hinzufügen, was dort nicht hingehört.
Welch ein Segen für den Glauben müssen die Zeiten gewesen sein, die noch befreit waren von den Irrtümern der sogenannten Wissenschaft, deren Erkenntnisse mit dem Prädikat 'Es gibt keinen Gott' durchtränkt sind.
Menschen sind wie besoffen von ihren Erkenntissen von eigenen Gnaden und durchschauen die geistigen Auswirkungen nicht mehr. Demut gegenüber den mulivariablen Wahrheiten ist in Wirklichkeit ein Schwäche und ein Umherirren. Darum laß es dir gesagt sein, es gibt keine Übereinkunft von Evolution und Schöpfung. Evolution ist die Abkehr von Gott und wer diese annimmt begeht einen großen Fehler.

Topas

RE: Meinungsunterschiede

#45 von Schrat , 27.09.2013 08:23

Lieber Topas,

Zitat
Wenn wir meinen unser Verstand würde ausreichen, das Schöpfungsgeschehen Gottes zu verstehen und zu durchdringen, täuschen wir uns gewaltig



Es ist genau umgekehrt: Um die Schöpfung richtig zu verstehen sollten wir die (meist wörtlich zu verstehenden) Aussagen der Bibel zugrunde legen! Aber auch dann werden wir wohl nur die "Säume der Wege Gottes" erkennen können.

Dies gilt in jeglicher Hinsicht:
- sozial
- geschichtlich
- naturwissenschaftlich
- juristisch

Ich muß da an die Aussage eines Historikers denken, der davon sprach, daß es ihm immer eine Hilfe war, bei Unklarheiten in der Deutung der Bodenbefunde sich an den Aussagen der Bibel zu orientieren.

Nicht die Gott- und Bibelgläubigen haben hinter der sich häufig ändernden menschlichen Erkenntnis hinterherzulaufen, sondern die Menschen tun gut daran, bei ihren Forschungen erst einmal das zugrunde zu legen und zu berücksichtigen, was die Bibel zu dem jeweiligen Thema sagt.

Morgengruß
vom Schrat


Die Wahrheit hat den Irrtum nicht zu fürchten, wohl aber der Irrtum die Wahrheit (Raymond Franz)

 
Schrat
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