RE: mal zwischendurch abnehmen, oder dauerhaft? ...

#61 von Jurek , 13.01.2013 12:15

Hallo Isai,

ich weiß nicht, was mir das selber sagt oder sagen soll (da habe ich zu wenig Ahnung von).
Aber klicke mal bitte die Verlinkung im vorigen Beitrag von mir, dann wirst du auf die Internetseite geleitet, wo dort die Inhaltstoffe aufgelistet werden.
Direkt was von Süßstoffen steht da nix, aber vielleicht heißt es da anders.
(Ich habe aber hier bei Apotheke nur eine Dose mit 500g für 27,90€ bekommen…).

Also was meinst du dazu (wegen der Inhaltstoffe)?

Gruß!


 
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RE: mal zwischendurch abnehmen, oder dauerhaft? ...

#62 von Isai , 13.01.2013 13:27

Hallo Jurek,

für den Preis gibt es normalerweise zwei Dosen (www.apomio.de, dort gewünschte Apothekenprodukte eingeben). Ist sie denn schon geöffnet?

Das Produkt kann ich nicht beurteilen, doch immerhin sind darin insgesamt 125 g Honig. Möchtest Du mit der Dose "den kompletten Tag verbringen" oder ersatzweise eine Mahlzeit damit "ersetzen"?

Könntest Du parallel oder danach versuchen, frisch und bewusst zu essen und soviel, dass Du richtig schön satt wirst (wie themenanfangs erwähnt)?

Es gibt noch zwei zusätzliche Varianten:

http://de.wikipedia.org/wiki/Intermittierendes_Fasten
http://www.gesuenderleben.org/intermittierendes-fasten/

Eine relativ schnelle Veränderung merkt man, wenn man z. B. ab 17 Uhr nichts mehr isst und eine Essenspause von 16 Stunden hat (inkl. Schlaf). In den restlichen 8 Stunden wie gewohnt frisches und bewusstes Essen, wie schon in den Beiträgen zuvor erwähnt (KH-arm).

Aber nicht dass Du durch die ganzen "Tipps" in eine Ess-Störung rutscht. Probier es einfach spielerisch und entspannt, ohne den Fokus zu sehr darauf zu lenken. Du hast ja auch eine besondere Lebensaufgabe bekommen.

Lieben Gruß,

Isai


"Gottes Liebe zu uns ist darin sichtbar geworden, dass er seinen einzigen Sohn in die Welt sandte, um uns in ihm das Leben zu geben.
Die Liebe hat ihren Grund nicht darin, dass wir Gott geliebt haben, sondern dass er uns geliebt und seinen Sohn als Sühnopfer für unsere Sünden gesandt hat."
(1. Johannes 4:9 NeÜ)

 
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RE: mal zwischendurch abnehmen, oder dauerhaft? ...

#63 von Jurek , 13.01.2013 17:03

Hallo Isai,

ja in Deutschland gibt es für den Preis, welchen ich hier in der Apotheke zahlte, zwei Dosen…
Muss ich noch schauen ob so ein Angebot wo auch in Österreich gibt, weil Porto von Deutschland ist recht hoch…
Ich denke, dass nächstes Mal werde ich wohl per Internet das beziehen.
Danke erstmal für die Webadresse dazu!
Ist schön, wenn man darüber schreibt, weil dann erfährt man ja eben mehr. Und du kennst dich gut aus damit

Meine Dose ist noch original verschlossen, aber da ich das vielleicht so Anfang Dezember vergangenen Jahres kaufte, denke ich nicht, dass ausgerechnet die Apotheke das zurücknehmen würde.

Zitat
Das Produkt kann ich nicht beurteilen, doch immerhin sind darin insgesamt 125 g Honig. Möchtest Du mit der Dose "den kompletten Tag verbringen" oder ersatzweise eine Mahlzeit damit "ersetzen"?


Ja, stimmt, 125g Honig. … Ist also doch auch sozusagen umwandelter Zucker. Aber es steht auch auf der Dose, dass das für Diabetiker auch geeignet ist (ich habe aber [noch] kein Diabetes).

Normalerweise wollte ich jeden Tag eine Mahlzeit damit ersetzen und das über 3 Wochen lang. Dann wollte ich nachher das Ergebnis sehen.

Das sind in weiterer Folge auch interessante Informationen, die du mir gibst. Danke!

Grüße!


 
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RE: mal zwischendurch abnehmen, oder dauerhaft? ...

#64 von Topas , 16.01.2013 12:51

Hallo,

habe beim Durchforsten meines Buchbestandes ein interessantes Buch zur Ernährung gefunden. Leider noch ungelesen, aber es klingt wie etwas, was man ansatzweise mal lesen müßte. Julia Ross, 'Was die Seele essen will*, sie zeigt dort auf, wie Ernährung und Emotionen bzw. Gesundheit zusammenhängen und wie man sie durch Nähr-und Aufbaustoffe zu einer augeglichenen Psyche kommt. Mit in 24 Stunden Wirksamkeits-'Garantie'. Es gibt auch eine Seite dazu: mood-cure

Hat zwar nicht unbedingt etwas mit obigem Thema Abnehmen zu tun, dennoch, wenn man die Ernährung bewußter angehen möchte, kann man auch gleich diesen Aspekt mit einbeziehen, falls da was dran sein sollte.

Wie ich lese, nennt Fr. Ross sich Ernährungspsychologin. Was es alles gibt


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RE: mal zwischendurch abnehmen, oder dauerhaft? ...

#65 von Isai , 16.01.2013 13:16

Hallo


ja, (versteckte) Emotionen oder Bedürfnisse machen viel aus.

Zitat
Wie ich lese, nennt Fr. Ross sich Ernährungspsychologin. Was es alles gibt



Zwar wohl nicht in diesem Fall zutreffend, aber allgemein mal bisschen interessant: http://weiterbildungsportal.rlp.de/g3501


Gruß,

Isai

Ach ja, wenn wir schon mal bei Verlinkungen sind: hier kann man vor einem Buchkauf die Preise vergleichen: http://www.bookbutler.de/


"Gottes Liebe zu uns ist darin sichtbar geworden, dass er seinen einzigen Sohn in die Welt sandte, um uns in ihm das Leben zu geben.
Die Liebe hat ihren Grund nicht darin, dass wir Gott geliebt haben, sondern dass er uns geliebt und seinen Sohn als Sühnopfer für unsere Sünden gesandt hat."
(1. Johannes 4:9 Neue evangelistische Übersetzung)

 
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RE: mal zwischendurch abnehmen, oder dauerhaft? ...

#66 von Topas , 16.01.2013 16:19

Danke für den Link. Da Bücher doch recht teuer geworden sind, lohnt sich ein Vergleich immer. Es muß in den meisten Fällen auch nicht immer die neueste Auflage sein. Ich suche beispielsweise auch gern bei SecondHand-Buchläden oder Händler mit verbilligten Angeboten.
Bei Medimops bin ich schon hier und da fündig geworden.


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Ein medizinisches Phänomen?

#67 von Jurek , 17.01.2013 08:18

Es gibt bei autistischen Menschen ein Phänomen von einseitig sehr großen Fähigkeiten, die auch sehr erstaunlich und unglaubwürdig sind, zu was ein menschliches Gehirn fähig ist!
Diese so genannten Savons können z.B. bei Durchblättern von Telefonbuchseiten, sich alle dort angeführten Namen und Telefonnummern in kurzer Zeit merken … (Aber die können sich nicht einmal selber das Hemd richtig zuknöpfen…).

Mich hatte auch ein Mann erstaunt, der mit dem Hubschrauber ca. 20 Min über der Stadt Rom flog, um später dann diese ganze Panoramasicht diese Stadt in 1:1 mit allen Details (Fenster- und Säulenanzahl etc.) aus dem Gedächtnis perspektivisch genau nachzuzeichnen. Eine riesen Panoramazeichnung ist daraus geworden.
Man hat auch seine Zeichnung (komplizierte Details davon) mit echten Fotos überlagert und sah wie genau dieser Mensch sich an das alles erinnern konnte und alles perspektivisch genau zeichnete, was unglaublich kling, aber wahr ist.


Manche solche Fähigkeiten kann man sonst nur an bestimmten Tieren beobachten.
Junge Schimpansen z.B. sind nach Einübung der Zahlen und derer Reihenfolge von 1 bis 9 imstande, diese in willkürlicher Einordnung, innerhalb von nur 22 Millisekunden (!) sich derer Position zu merken und dann die richtige Reihenfolge dieser Zahlen anzuzeigen…

Für den Durchschnitt gesunder Menschen ist aber gut zu wissen, dass er/sie ihr ganzes Leben immer lernen kann, ohne dass auch im hohen Alter dieses Prozess besonders drastisch reduziert wird. Denn die Reduktion des Lernprozesses soll nur durch psychische oder sonstige Krankheiten und Belastungen beeinflusst sein, oder einfach durch derer Vernachlässigung. Aber im Normalfall ist der Mensch immer fähig noch was zu lernen.
Ich kenne Pensionisten, die an die Universität gehen um noch etwas anzufangen zu studieren, und am Ende tatsächlich ihr akademisches Grad erreichen. Ich besuche Omas - eine 97 und andere 95 Jahre alt - die zwar körperlich gebrechlich sind, aber geistig stehen sie mir im kaum was nach! …

Es kommt auch immer darauf an, wie die Menschen ihr Gedächtnis trainieren. Wird das Gehirn nicht trainiert, ist dieser ähnlich wie ein Musken, welches nicht trainiert wird und mit der Zeit derer Funktion reduziert wird. Da bewahrheitet sich der Spruch: "Wer rastet der rostet".
Und dazu gibt es viele unterschiedliche Methoden seinen Gehirn zu trainieren, um besser zu denken und sich etwas mehr zu merken.

Praktisches experimentelles Beispiel:

Merken Sie sich bitte in der richtiger Reihenfolge innerhalb von (bis zu) 1 Minute folgende Zahlen:

135814782563

Können Sie die 12 richtigen Zahlen und alle in richtiger Reihenfolge nun nennen?
Falls nicht, dann hilft es Ihnen wohl eine bildhafte und/oder räumliche Vorstellung dieser Zahlen.

Man kann diese obige Zahlen in drei Reihen einordnen:
1358
1478
2563

Und wenn man sich zuerst die Zahlen in einer "Telefon-Einordnung" dazu vorstellt:

1 2 3
4 5 6
7 8 9
.. 0 ..

dann erbeben sich nachher in dieser "Telefon-Einordnung" (die man dann immer wieder verwenden kann) entsprechende räumliche Positionen darin mit nur drei Buchstaben, die man sich durchaus merken kann, inkl. derer Position:
= Y L U.
Dazu braucht man (mit nur einer kleinen anfänglichen Einübung) beim weiten auch keine Minute dazu, um sich die 12 Zahlen in richtiger Reihenfolge zu merken, ohne sich dabei anzustrengen!

Also viel Spaß beim üben und merken!


 
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Apothekenprodukte online

#68 von Jurek , 01.02.2013 09:31

In der aktuellen PC-Zeitschrift "Computer / Das Magazin für die Praxis" (03/13), wurde auch was davon berichtet, wie man übers Internet zu günstigen Medikamenten bzw. Apothekenprodukten kommt.
Auch ein recht interessanter Artikel.
Wie damit in Österreich aussieht, weiß ich noch nicht ...


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Pharmaindustrie - Mafia oder Wirtschaftler ohne Skrupel?

#69 von Jurek , 08.02.2013 07:28

Es gibt Krebspatienten, die dringend ein bestimmtes Arzneimittel zur Behandlung brauchen.
Dieser wird aber dann von Markt genommen.
Ja, so was kann vorkommen, wenn es sich herausstellt, dass dieses Medikament trotz aller Tests, doch aber dann mehr schadet als hilft.
Und das ist auch gut so.
Aber es gibt auch Fälle, wo so manches Medikament von Markt genommen wird, um dann später wider unter einem anderen Namen und Preis zu erscheinen, da sich herausstellt, dass dieser auch bei anderen lukrativeren Absatzmärkten einen viel besseren Gewinn reinbringt.
Obige Krebspatienten, die genau darauf ansprachen - nun ja, Pech gehabt …
Und die Krankenkassen, die über Geldnot klagen? … Am Ende zahlt eh der 'dumme' Patient, der darauf angewiesen ist… Das ist ja die "Melkkuh" der Großen....

(Ein Artikel dazu):
www.daserste.de/plusminus

Zitat
Patientenärger: Wenn plötzlich Medikamente fehlen

Meist sind Patienten mit schweren Erkrankungen auf ein spezielles Medikament angewiesen. Umso besser, wenn ein Präparat wirklich hilft und sich der Gesundheitszustand schnell bessert. Unvorstellbar für Betroffene, wenn der Hersteller das Medikament dann plötzlich vom Markt nimmt und es kaum Ersatz gibt. Plusminus ist einigen Fällen und den Hintergründen nachgegangen.

Andreas S. ist lebensgefährlich an einer seltenen Form von Blutkrebs erkrankt. Drei Chemotherapien blieben erfolglos. Erst seit er mit dem Medikament Campath behandelt wird, bessert sich sein Zustand. Doch im August 2012 nimmt der Hersteller das Medikament vom Markt. Ein Schock für Andreas S. Für ihn bedeute das nichts anderes, als sterben zu müssen. Für das Medikament gibt es keinen Ersatz. Der Arzt von Andreas S., Prof. Clemens Wendtner, besorgt es mit hohem bürokratischem Aufwand aus dem Ausland. Wie lange das noch geht, sei allerdings unklar, meint der Neurologe. Im Gespräch mit "Plusminus" macht er seinem Ärger Luft:
"Das hat sehr viel Schaden bewirkt. Nicht nur bei uns Therapeuten, sondern auch bei den Patienten. So darf das deutsche Gesundheitswesen nicht mit Patienten und Ärzten umspringen."

Kasse machen auf Kosten der Patienten?
Doch warum nimmt der Hersteller das Medikament vom Markt? Der Wirkstoff von Campath ist Alemtuzumab. Er wird seit 2001 verschrieben. Doch mittlerweile hat man herausgefunden, dass Alemtuzumab nicht nur bei Leukämie, sondern auch bei Multipler Sklerose (MS) wirkt. Da in Deutschland deutlich mehr Menschen an MS als an der speziellen Form von Leukämie, wie sie Andreas S. hat, leiden, eröffnet sich für den Hersteller Sanofi ein viel lukrativerer Markt. Deshalb hat der Hersteller Sanofi vermutlich entschieden, diesen Wirkstoff nicht mehr für Leukämie, sondern für Multiple Sklerose zuzulassen. Das räumt Sanofi auch ein. Neben anderen Aspekten " … ist die Entscheidung natürlich auch unternehmerisch begründet", heißt es in einem Schreiben.
Für Sanofi sind aber offenbar nicht nur die hohen Patientenzahlen bei MS ausschlaggebend. Der Konzern verdient auch aus anderen Gründen deutlich mehr. Bei Leukämie eingesetzt kostete 1 mg Alemtuzumab ca. 22 Euro. Wird der gleiche Wirkstoff bei MS wird der Preis nach Expertenschätzungen pro mg vermutlich bei 208 Euro liegen. Fast das Zehnfache.
Mit den 500 Leukämiepatienten, die den Wirkstoff brauchen, setzte der Hersteller Sanofi in zwei Jahren ungefähr 23 Millionen Euro um. Bekämen nur zehn Prozent der deutschen MS-Patienten das Mittel, würde Sanofi nach vorsichtigen Schätzungen mindestens 260 Millionen umsetzen. Ein sattes Plus von 237 Millionen.

Kein Einzelfall
Dieses lukrative Bäumchen-wechsle-Dich-Spiel gibt es häufiger. Seit 1995 ist ein Präparat des Pharma-Herstellers Biogen Idec gegen Schuppenflechte auf dem Markt. Der Hauptwirkstoff ist Dimethylfumarat. Bei klinischen Studien hat sich herausgestellt, dass Dimethylfumarat, als alleiniger Wirkstoff eingesetzt, nicht nur bei Schuppenflechte besser verträglich ist, sondern sich auch für die Behandlung von Multipler Sklerose eignet. Das ist offenbar der Grund, warum der Hersteller die beantragte Zulassung eines neuen Schuppenflechten-Medikaments zurückzieht. Pharmariese Biogen Idec will das Medikament nun ausschließlich für MS auf den Markt bringen. Die voraussichtliche Zulassung ist im zweiten Quartal 2013.

Das gesetzliche Preisgebungsverfahren macht es möglich
Wie gut dieses Mittel hilft, weiß Antje R. Sie leidet seit 30 Jahren an schubförmiger Multipler Sklerose. Zeitweise konnte sie keine Treppen steigen, war blind. Herkömmliche MS-Präparate halfen kaum. Deshalb nimmt sie auf eigene Kosten und Verantwortung den Wirkstoff Dimethylfumarat. Es schenkt ihr Lebensqualität:
"Ich bin wacher, ich bin fitter. Ich hab überhaupt keine tauben Füße mehr, ich kann mich super gut konzentrieren. Ich habe keinerlei Schwierigkeiten mit dem Sprechen. Also es ist richtig toll."
Der Wirkstoff ist billig, die Herstellung der Kapseln übernimmt eine Apotheke. Für ein Jahr zahlt Antje R. knapp 900 Euro aus eigener Tasche. Wird Dimethylfumarat für MS offiziell zugelassen, wird es viel teurer. Experten schätzen, dass es dann etwa 20.000 Euro pro Patient und Jahr kosten wird. Das macht das gesetzliche Preisgebungsverfahren möglich.
Wird ein neues Medikament zugelassen, darf der Hersteller den Preis für die ersten zwölf Monate selbst festlegen. Danach orientiert sich der Preis hauptsächlich an den Medikamenten, die zur Behandlung der Krankheit schon auf dem Markt sind. Da MS-Medikamente sehr teuer sind, darf das neue Präparat auch viel kosten.

"Ich würde das Raubrittertum nennen …"
Der Spitzenverband der Gesetzlichen Krankenkassen kennt das Problem, sieht aber aufgrund der Gesetzeslage keine Handhabe, wie Florian Lanz, Pressesprecher des GKV-Spitzenverbandes, sagt:
"Die gesetzliche Vorgabe ist eindeutig. Das andere Thema sind die Kosten und da gebe ich Ihnen völlig Recht: Es ist extrem ärgerlich, wenn mehr gezahlt werden muss, als etwas eigentlich wert ist."
Auch das Gesundheitsministerium verweist auf die bestehenden Regelungen. Ein Interview will man uns dort nicht geben.
Pharmakologe Bernd Mühlbauer, Mitglied der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft, glaubt, dass auch andere Pharma-Unternehmen dieses lukrative Spiel für sich nutzen. Er nimmt kein Blatt vor den Mund, wenn er meint:
"Ich empfinde da ein ganz erhebliches Auseinanderklaffen des moralisch-ethischen Anspruches, den die pharmazeutische Industrie ja in großflächigen Werbekampagnen dauernd erhebt. Ich würde das modernes Raubrittertum nennen, was sie da an den Tag legen."
Antje R. ist froh, das Mittel heute schon nehmen zu können. Dass es nach der offiziellen Marktzulassung soviel kosten soll, findet sie unerhört. Aber dann zahlt es ja die Krankenkasse.
Den Pharmafirmen steht es übrigens frei, für ein Medikament Zulassungen für verschiedene Krankheiten zu beantragen. Dann könnte das gleiche Präparat aber zu unterschiedlichen Preisen auf den Markt kommen und Ärzte würden wohl das billigere verschreiben.

Autorin: Ulrike Unfug


[Q]


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RE: Pharmaindustrie - Mafia oder Wirtschaftler ohne Skrupel?

#70 von Schrat , 22.02.2013 11:17

Lieber Jurek,

was mir auffällt, daß in meinem Verwandten- und Bekanntenkreis immer mehr Menschen Krebs bekommen und das vielfach, obwohl sie eigentlich ein gesundes Leben geführt und weder geraucht noch übermäßig getrunken haben.

Ich schätze mal, daß langsam die Strahlenverseuchung der Atombombentests der Vergangenheit, Fukushima aber auch die übrige chemische Umweltverseuchung ihre Wirkung zeigen.

Behandlungsmöglichkeiten für Krebs sind natürlich ein heikles Thema. Ich halte da bei Krebspatienten immer den Mund, denn ich weiß ja letzen Endes auch nicht "was Sache" ist.

Ich habe allerdings den Eindruck, daß in der Medizin vielfach nicht die Heilung des Patienten im Vordergrund steht, sondern der Gewinn, der gemacht werden kann. "Big Pharma" lenkt alles so. Damit will ich nicht den einzelnen Arzt anklagen, der mag sein Bestes geben, doch er ist an den Rahmen gebunden, den Big Pharma auch mit Lobby-Arbeit bei den Politikern setzt.

Unter Kopp-Online.com gibt es oft Berichte über alternative Behandlungsmöglichkeiten auch bei Krebs. Leider setzt dann "Big Pharma" alle Hebel in Bewegung, um das zu verhindern, damit sie weiter ihre Geschäfte machen können und das auf Kosten der Gesundheit der Menschen. Ein Arzt in den USA hatte z.B. eine alternative, natürlichere Behandlungsweise entwickelt, die nachweislich auch vielen Patienten geholfen hat, prompt hat er Schwierigkeiten mit Big Pharma bekommen. Hanf ist wegen seiner Rauschwirkung etwas in Verruf gekommen, aber Hanföl soll bei Krebspatienten erstaunliche Heilungen bewirkt haben.

Es sieht so aus, daß Chemo- und Strahlentherapie den Verfall eines Krebspatienten noch beschleunigen.

Gruß
vom Schrat


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RE: Pharmaindustrie - Mafia oder Wirtschaftler ohne Skrupel?

#71 von Jurek , 23.02.2013 07:18

Guten Morgen Schat,

ich denke, dass Leute, die "eigentlich ein gesundes Leben geführt und weder geraucht noch übermäßig getrunken haben", vor Krebs nicht geschützt sind, denn es hängt m. E. von vielen Faktoren ab, ob man Krebs trotz relativen Gesundheit bekommt oder nicht.
Ob Genetisch vorbedingt (in Familie), oder ob man wirklich gesund lebt, spricht Vitaminreiche gesunde Nahrung und viel Bewegung an frischer Luft etc.
In der Konsumgesellschaft tritt Krebs ja häufiger auf.

Deine Bedenken gegen "Big Pharma", das teilen viele Menschen. Auch Ärzte!
Den Dr. Rath (Wikipedia = einseitiger Bericht, auf was er entsprechend auch in Rundschreiben und sonst reagierte) & Co. haben diese Leute auf dem Kicker, weil diese auch zu sehr dieses Konzern kritisieren und 'wollen' ihren Geschäften schaden…

Gruß


 
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RE: Pharmaindustrie - Mafia oder Wirtschaftler ohne Skrupel?

#72 von Schrat , 24.02.2013 09:12

Lieber Jurek,

passend zum Thema habe ich ein Gedicht von Eugen Roth im Internet aufgegabelt:

Was bringt den Doktor um sein Brot?
a) die Gesundheit, b) der Tod.
Drum hält der Arzt, auf dass ER lebe,
Uns zwischen beiden in der Schwebe.

(Eugen Roth)


vom Schrat


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RE: Pharmaindustrie - Mafia oder Wirtschaftler ohne Skrupel?

#73 von Jurek , 24.02.2013 09:58

Leider dahinter ist ein Korn Wahrheit verborgen ...

Gruß!


 
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Blutskandal in Österreich

#74 von Jurek , 02.03.2013 05:34

Gut gemeint, aber schlecht getroffen … (?)
Oder nur schlechtes Jahr erwischt? …


In Österreich gibt es wieder einen Blutskandal, trotz all den Sicherheitsvorkehrungen.
Es wird alles auf ein "Diagnostisches Fenster" von 9 Tagen oder so ähnlich abgeschoben, in den man den HIV-Virus von gerade angesteckten Spender noch nicht entdecken kann…
Ich wundere mich aber auch, über eine gestern in österr. Fernsehen getroffene Aussage, dass man nun (auch wegen der knappen Blutkonserven, wo man hier zulande mit 20 Euro Entschädigung die Leute zum Blutspenden aufruft) jetzt (auf einmal?) nicht mehr so groszügig mit dem Verabreichen von Blutkonserven umgehen will, sondern wenn möglich, mehr auf Eigenblut setzt (bei geplanten Operationen), und nur dann in echten Notsituationen auf Fremdblut(-Bestandteile) zugreifen will.
Ich (auch wenn ich keine Ahnung von der Medizin habe) war aber schon seit vielen Jahren dafür! -(Nicht zuletzt aber auch aus Glaubensgründen)…

http://www.nachrichten.at/oberoesterreic...richt;art4,6644
http://www.oe24.at/oesterreich/chronik/w...iziert/96573686


 
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RE: Blutskandal in Österreich

#75 von Schrat , 02.03.2013 10:48

Lieber Jurek,

obwohl ich inzwischen der Meinung bin, daß das Blutverbot aus Apg 15:28,29 nicht ausdrücklich Bluttransfusionen meint und es daher dem Gewissen des einzelnen Christen überlassen sein muß, das darunter einzuordnen, habe ich auch nach wie vor erhebliche Bedenken gegen Bluttransfusionen allein aus medizinischer Sicht und werde wohl meine Vollmacht in dem Sinne erneuern lassen, daß grundsätzlich keine Bluttransfusionen bei mir vorgenommen werden sollen, jedenfalls keine Vollbluttransfusionen (die m.W. sowieso kaum gemacht werden) als auch Transfusionen von Haupt-Blutbestandteilen.

Gruß
vom Schrat


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Trump hat es geschafft
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