Ja, die Handschriften. Darum wollte ich mich mal bei Gelegenheit kümmern.
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Die Inschrift über JESUS – siehe in einer Verfilmung: https://youtu.be/PaRs5cqK1Vk?t=236
war tatsächlich anders als die Trinitarier das meinen…
Dort in der Abbildung der Verfilmung lautet die Inschrift מלך היהודים = „König der Juden“.
Wenn man theoretisch eine längere Version in ausgeschriebener Form „Jesus der Nazarener, König der Juden“ nehmen würde, so würde die Inschrift lauten ישוע הנצרי מלך היהודים (Jeschua haNatzri Melech haJehudim), was eher wohl einer Berichtsbeschreibung entspreche als einer einfachen Erwähnung der Anklage.
Einige trinitarische Ausleger neigen dazu, diese Textstellen so zu deuten, dass wegen Joh 19:21 Pilatus ließ da unbewusst aufschreiben:
יֵשׁוּעַ הַנּוֹצְרִי וּמֶלֶךְ הַיְּהוּדִים (Jeschua haNozri uMelech haJehudim) was dem י-ה-ו-ה (JHWH) entspreche (die Anfangsbuchstaben der Worte - von rechts nach links).
Und dasselbe wollen die Trinis mit den Worten JESU ἐγώ εἰμι (ego eimi) machen!
Sie meinen darin eine Parallele zu 2.Mose 3:14 zu sehen – wo GOTT sich Mose gegenüber (angeblich) mit dem berühmten „Ich bin, der ich bin“ (hebräisch: אֶהְיֶה אֲשֶׁר אֶהְיֶה – Ehjeh Asher Ehjeh) vorstellte.
Aber auch das ist falsch! Hebräisch kennt zwar keine zeitliche Formen, aber der Kontext bestimmt diese, und dort geht es um Futur! GOTT wird sich als der erweisen als welcher ER sich erweisen wird! Also nicht "ich bin" sondern "ich werde sein" (oder sich erweisen als... der Seiender).
Da wird Joh 8:58 dazu missbraucht und nicht verstanden, dass die Juden wollten JESUS nicht deswegen steinigen, weil Er „ich bin [es]“ gesagt hat (das haben andere doch auch gesagt, wie Joh 9:9 im gleichem Wortlaut zeigt), sondern weil JESUS meinte schon vor Abraham dagewesen zu sein, wie der davor vorausgegangener Kontext das zeigt.
Und so wird manipuliert, bis hin zu Bibelfälschung, nur um aus JESUS den JHWH zu machen, was aber bei genauer Untersuchung (zumind. aus meiner Sicht) nicht standhält.
"Und dies ist das Zeugnis: dass GOTT uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in Seinem SOHN.
Wer den SOHN hat, hat das (wahre) Leben; wer den SOHN GOTTES nicht hat, hat das (wahre) Leben nicht."
1. Johannes 5:11,12.
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Zu der Inschrift hatte ich eine Diskussion bei einem der Videos von Martin Peth. Kann ich leider nicht mehr finden. Ist schon einige Wochen her.
Man kann klar zeigen, dass die Gleichsetzung mit JHWH nicht stimmen kann. Eine Erfindung.
Es handelt sich bei der Gleichsetzung um eine esoterische Deutung, die durch eine absichtlich falsche Akronymbildung des hebräischen Textes erzeugt wurde.
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Diese Seite erklärt es ganz hervorragend:
https://www.marco-herren.ch/index.php/69...l-jhwh-bedeuten
Das 'und' (also das u bei uMelek) kommt in den Grundtexten gar nicht vor.
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1. Johannes 5:11,12.
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1. Johannes 5:11,12.
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In der jüdischen Antike galt das Alter von etwa dreißig Jahren als der Zeitpunkt, an dem die männliche Reife für öffentliche, repräsentative oder geistliche Aufgaben als voll entfaltet angesehen wurde. Es markierte nicht den Beginn des Erwachsenseins im allgemeinen Sinn, sondern den kulturell erwarteten Reifegrad für besondere Verantwortung. (Luk 3:23)
Zitat
Neurowissenschaftler der University of Cambridge haben die Gehirne von 3.802 Menschen im Alter von 0 bis 90 Jahren gescannt und sind dabei zu dem Schluss gekommen, dass unser Gehirn erst mit 32 Jahren die Erwachsenenphase erreicht. Die Studie ist in der Zeitschrift "Nature Communications" erschienen.
-[Q]-
Beide Altersangaben – 30 und 32 – markieren jeweils eine Phase der „voll entfalteten Reife“, allerdings in unterschiedlichen Bedeutungsfeldern:
30 Jahre → kulturell religiöse Reife für öffentliche Aufgaben im antiken Judentum
32 Jahre → neurowissenschaftlich definierter Zeitpunkt der maximalen Netzwerk Stabilität des Gehirns.
1. Biblisch‑kulturelle Perspektive (ca. 30 Jahre)
In der hebräischen Tradition begann der voll verantwortliche Dienst der Leviten mit 30.
Dieses Alter galt als Zeitpunkt, an dem ein Mann geistlich, sozial und charakterlich als voll gereift angesehen wurde.
JESUS beginnt sein öffentliches Wirken „mit etwa 30“ – bewusst im Einklang mit dieser kulturellen Erwartung.
2. Neurowissenschaftliche Perspektive (ca. 32 Jahre)
Die Cambridge‑Studie zeigt, dass die Stabilität der neuronalen Netzwerke erst um 32 ihren Höhepunkt erreicht.
Das bedeutet: Gewohnheiten, Entscheidungsfähigkeit, Selbstregulation und kognitive Muster sind erst dann vollständig stabil.
"Und dies ist das Zeugnis: dass GOTT uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in Seinem SOHN.
Wer den SOHN hat, hat das (wahre) Leben; wer den SOHN GOTTES nicht hat, hat das (wahre) Leben nicht."
1. Johannes 5:11,12.
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