RE: Das Israel der Abstammung nach spielt eine Rolle, wenn es Glauben bekundet

#1036 von Stojan , 27.01.2018 09:21

Edelmuth,

du kannst uns nicht anklagen, für das was Gott in seinem Wort mitgeteilt hat. Wenn es Leid auf der Erde gibt, wenn Israel die Sinne verdeckt bekam, dann findet sich in Gott eine Rechtfertigung der höheren Art, die wir nicht vollständig verstehen.
Wir können nur ablesen, was er vorhat und sollten diese Worte nicht verdrehen, um einer menschlichen Form der Gerechtigkeit zu entsprechen. Was ihr praktiziert sind keine Glaubenswege, sondern ihr wollt Gott rechtfertigen, obwohl er dies nicht nötig hat. Das ist sicherlich gut gemeint, dennoch rein menschlich gedacht.

 
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RE: Das Israel der Abstammung nach spielt eine Rolle, wenn es Glauben bekundet

#1037 von Schrat , 27.01.2018 09:46

Lieber Jurek,

wie kommst Du denn auf diesen"Klops"?

Zitat
Also versucht GOTT doch andere! Oder? ....



Ich habe doch gesagt und gezeigt, daß Gott im Rahmen des freien Willens des Menschen handelt! Da brauchst Du nicht neben Gottes Wort auch noch mein Wort verdrehen!

Und doch gehört es zur Größe und Weisheit Gottes, daß er trotzdem das Endergebnis absieht.

Gruß
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RE: Das Israel der Abstammung nach spielt eine Rolle, wenn es Glauben bekundet

#1038 von Jurek , 27.01.2018 10:05

Ja, Schrat, in Rahmen des eigenen Willens. Dem stimme ich zu.
Freien Willen haben die nicht, wie ich von jemanden anderen belehrt wurde...

Danke und schönes WE!


"Und dies ist das Zeugnis: dass GOTT uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in Seinem SOHN.
Wer den SOHN hat, hat das (wahre) Leben; wer den SOHN GOTTES nicht hat, hat das (wahre) Leben nicht.
"
1. Johannes 5:11,12.

 
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RE: Das Israel der Abstammung nach spielt eine Rolle, wenn es Glauben bekundet

#1039 von Edelmuth , 27.01.2018 10:09

Guten Morgen StoJan

Zitat von #1036 SoJan
...du kannst uns nicht anklagen, für das was Gott in seinem Wort mitgeteilt hat. Wenn es Leid auf der Erde gibt, wenn Israel die Sinne verdeckt bekam, dann findet sich in Gott eine Rechtfertigung der höheren Art, die wir nicht vollständig verstehen.


Ich klage euch nicht für das, was Jehova uns in seinem Wort mitgeteilt hat, an, sondern dafür, dass ihr Jehova für die Nichtanerkennung des Messias durch die Israeliten verantwortlich macht. Ihr unterstellt IHM etwas, das er nicht getan hat und auch nie tun würde, und das ist böse.

Zitat
(2. Korinther 3:12-16) . . .Da wir also eine solche Hoffnung haben, gebrauchen wir großen Freimut der Rede 13 und machen es nicht wie Moses, der einen Schleier auf sein Angesicht legte, damit die Söhne Israels nicht unverwandt das Ende dessen anschauten, was weggetan werden sollte. 14 Doch ihre Denkkraft wurde abgestumpft. Denn bis zum heutigen Tag bleibt derselbe Schleier beim Lesen des alten Bundes ungelüftet, weil er durch Christus weggetan wird. 15 Ja, bis heute liegt, sooft Moses gelesen wird, ein Schleier auf ihrem Herzen. 16 Doch wenn eine Umkehr zu Jehova erfolgt, wird der Schleier weggenommen.



Es ist offensichtlich, dass die Israeliten, die an dem mosaischen Bund festhalten, eine Art „Schleier“ (oder Decke) über ihren Kopf haben, der sie daran hindert, Jesus als ihren Messias anzuerkennen.

Ich bestreite aber, dass Jehova ihnen diesen Schleier über ihren Kopf gezogen hat, um sie daran zu hindern, Jesus, seinen ausgesandten Sohn als ihren Messias anzuerkennen und damit die Predigttätigkeit Jesu ad absurdum zu führen.

Ich bestreite weiter, dass es die Absicht Jehovas ist, diesen Israeliten, die Jesus als ihren Messias nicht anerkennen, ihren sinnbildlichen Schleier vom Kopf ziehen zu wollen, um sie gegen ihren Willen dazu zu veranlassen, Jesus als ihren Messias anzuerkennen. Sicherlich kann Jehova alles tun, was ihm beliebt, aber er lässt allen Menschen auch in diesen Dingen ihre Entscheidungsfreiheit.

Ferner verurteile ich, dass man Jehova für die Fehler der Israeliten, Jesus als ihren Messias nicht anerkennen zu wollen, verantwortlich macht, indem man die Verantwortung für ihr falsches Verhalten dem Vater zuweist, um so die Israeliten zu entschuldigen. Das geht zu weit.


Ede


 
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RE: Das Israel der Abstammung nach spielt eine Rolle, wenn es Glauben bekundet

#1040 von Schrat , 27.01.2018 10:41

Lieber Edelmuth,

der Bibeltext gibt doch selbst die Lösung des Problems mit dem "Schleier" an, den selbstverständlich nicht von Jehova direkt auferlegt wurde..

"Wenn aber eine Umkehr erfolgt....", das ist die Lösung!

Das erinnert mich daran, wie lange ich auch einen "Schleier" vor Augen hatte, wenn ich Römer 11 gelesen habe. Es hing mit dem Schleier zusammen, der über der Wachtturmbrille hing.... Immer wenn ich mit Hilfe dieser "Brille" diesen Bibeltext las, habe ich das zwar erst einmal angenommen, aber es kam mir trotzdem irgendwie unverständlich und nicht ganz "gereimt" vor. Nachdem ich die Wachtturmbrille beim Lesen dieses und anderer Bibeltexte nicht mehr aufhabe, ist auch der Schleier weg!

Gruß
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RE: Das Israel der Abstammung nach spielt eine Rolle, wenn es Glauben bekundet

#1041 von Edelmuth , 27.01.2018 11:59

Stimmt, Schrat!

Zitat von Schrat
16 Doch wenn eine Umkehr zu Jehova erfolgt, wird der Schleier weggenommen.


Doch wer veranlasst sie zur Umkehr zu Gott und zur Anerkennung Jesus als ihren Messias?

Zitat
(Johannes 5:31-47) . . .Wenn ich allein über mich Zeugnis ablege, so ist mein Zeugnis nicht wahr. 32 Da ist ein anderer, der Zeugnis über mich ablegt, und ich weiß, daß das Zeugnis, das er über mich ablegt, wahr ist. 33 Ihr habt Leute zu Johạnnes gesandt, und er hat Zeugnis für die Wahrheit abgelegt. 34 Ich aber nehme nicht das Zeugnis von einem Menschen an, sondern ich sage diese Dinge, damit ihr gerettet werdet. 35 Jener war eine brennende und leuchtende Lampe, und ihr wolltet euch eine kurze Zeit in seinem Licht sehr freuen. 36 Ich aber habe das Zeugnis, das größer ist als das des Johạnnes, denn gerade die Werke, die mein Vater mir zu vollbringen aufgetragen hat, die Werke selbst, die ich tue, legen Zeugnis über mich ab, daß der Vater mich gesandt hat. 37 Auch hat der Vater selbst, der mich gesandt hat, Zeugnis über mich abgelegt. Ihr habt weder seine Stimme jemals gehört noch seine Gestalt gesehen; 38 und ihr habt sein Wort nicht bleibend in euch, denn gerade dem, den er gesandt hat, glaubt ihr nicht. 39 Ihr erforscht die Schriften, weil ihr denkt, daß ihr durch sie ewiges Leben haben werdet; und gerade diese sind es, die über mich Zeugnis ablegen. 40 Und doch wollt ihr nicht zu mir kommen, damit ihr Leben habt. 41 Ich nehme nicht Ehre von Menschen an, 42 aber ich weiß wohl, daß ihr die Liebe Gottes nicht in euch habt. 43 Ich bin im Namen meines Vaters gekommen, doch ihr nehmt mich nicht auf; wenn jemand anders in seinem eigenen Namen käme, so würdet ihr diesen aufnehmen. 44 Wie könnt ihr glauben, wenn ihr voneinander Ehre annehmt und nicht die Ehre sucht, die vom alleinigen Gott kommt? 45 Denkt nicht, daß ich euch beim Vater anklagen werde; da ist einer, der euch anklagt, Moses, auf den ihr eure Hoffnung gesetzt habt. 46 In der Tat, wenn ihr Moses glaubtet, würdet ihr mir glauben, denn jener schrieb über mich. 47 Doch wenn ihr dessen Schriften nicht glaubt, wie werdet ihr meinen Worten glauben?



In den hebräischen Schriftrollen wird das Kommen des Messias angekündigt und genau beschrieben, sodass Herodes seine Schlächter losschicken und alle Knaben bis zum Alter von 2 Jahren töten lassen konnte. Diese legen Zeugnis von Jesus ab. Auch seine Wunder bezeugen unmissverständlich die Zustimmung Gottes.

Darüber hinaus legen Menschen, die von Gott mit heiligem Geist gesalbt wurden, Zeugnis über Jesus als den in den hebräischen Schriften vorausgesagten Messias ab.

Zitat
(1. Johannes 4:14) . . .Außerdem haben wir selbst gesehen und legen Zeugnis davon ab, daß der Vater seinen Sohn als Retter der Welt ausgesandt hat.



Die verworfen Israeliten sind es selber, die Jesus als ihren Messias aus den uns bekannten Gründen ablehnen und sich damit vom Gott ihrer Vorväter entfremdet haben. Nur sie können zu Gott umkehren.

Jehova zu nötigen ihnen einen Messias nach ihren Vorstellungen zu schicken, der ihnen im verheißen Land mit seiner Macht ein Vorrecht gegenüber anderen Völkern verschafft, wenn sie ihn anerkennen wollen, kann nicht gelingen, denn Jehova lässt sich nicht erpressen.

Ede


 
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RE: Das Israel der Abstammung nach spielt eine Rolle, wenn es Glauben bekundet

#1042 von Edelmuth , 27.01.2018 15:05

Jesus ist bereits den alten Israeliten als Messias bekannt gewesen

Zitat
(Jesaja 53:3-7) . . .Er war verachtet und war von Menschen gemieden, ein Mann, bestimmt für Schmerzen und für das Vertrautsein mit Krankheit. Und es war, wie wenn sich jemandes Gesicht vor uns verbirgt. Er war verachtet, und wir hielten ihn für nichts. 4 Wahrlich, unsere Krankheiten hat er selbst getragen; und was unsere Schmerzen betrifft, er hat sie auf sich geladen. Wir aber hielten ihn für geplagt, von Gott geschlagen und niedergedrückt. 5 Aber er wurde für unsere Übertretung durchstochen; er wurde für unsere Vergehungen zerschlagen. Die Züchtigung, die zu unserem Frieden diente, [lag] auf ihm, und seiner Wunden wegen ist uns Heilung geworden. 6 Wie Schafe sind wir alle umhergeirrt; wir haben uns ein jeder auf seinen eigenen Weg gewandt; und Jehova selbst hat unser aller Vergehung ihn treffen lassen. 7 Er wurde hart bedrängt, und er ließ sich niederdrücken; doch pflegte er seinen Mund nicht aufzutun. Er wurde so wie ein Schaf zur Schlachtung geführt; und wie ein Mutterschaf, das vor seinen Scherern verstummt, pflegte auch er seinen Mund nicht aufzutun.



Zitat
(Micha 5:2) . . .Und du, o Bẹthlehem-Ẹphratha, das zu klein ist, um schließlich unter den Tausenden Judas zu sein, aus dir wird mir der hervorgehen, der Herrscher in Israel werden soll, dessen Ursprung aus frühen Zeiten ist, aus den Tagen unabsehbarer Zeit. . .

(Matthäus 2:3-6) . . .Als König Herodes das hörte, geriet er und mit ihm ganz Jerusalem in Aufregung; 4 und er versammelte alle Oberpriester und Schriftgelehrten des Volkes und erkundigte sich bei ihnen, wo der Christus geboren werden sollte. 5 Sie sagten zu ihm: „In Bẹthlehem in Judäa; denn so ist durch den Propheten geschrieben worden: 6 ‚Und du, o Bẹthlehem vom Land Juda, bist keineswegs die unbedeutendste [Stadt] unter den Statthaltern Judas; denn aus dir wird ein Regent hervorgehen, der mein Volk Israel hüten wird.‘ “



Zitat
(Matthäus 22:41-46) . . .Während nun die Pharisäer versammelt waren, fragte Jesus sie: 42 „Wie denkt ihr über den Christus? Wessen Sohn ist er?“ Sie sagten zu ihm: „Davids.“ 43 Er sprach zu ihnen: „Wie kommt es denn, daß David ihn durch Inspiration ‚Herr‘ nennt, wenn er sagt: 44 ‚Jehova sprach zu meinem Herrn: „Setze dich zu meiner Rechten, bis ich deine Feinde unter deine Füße lege.“ ‘? 45 Wenn also David ihn ‚Herr‘ nennt, wieso ist er sein Sohn?“ 46 Und niemand war imstande, ihm ein Wort zu erwidern, noch wagte es jemand von jenem Tag an, ihn noch weiter zu befragen.



Zitat
(Jesaja 61:1-2) . . .Der Geist des Souveränen Herrn Jehova ist auf mir, darum, daß Jehova mich gesalbt hat, um den Sanftmütigen gute Botschaft kundzutun. Er hat mich gesandt, um die zu verbinden, die gebrochenen Herzens sind, Freiheit auszurufen den Gefangengenommenen und das weite Öffnen [der Augen] selbst den Gefangenen; 2 um auszurufen das Jahr des Wohlwollens seitens Jehovas und den Tag der Rache seitens unseres Gottes; um zu trösten alle Trauernden;

(Lukas 4:16-21) . . .Und er kam nach Nazareth, wo er aufgezogen worden war; und nach seiner Gewohnheit ging er am Sabbattag in die Synagoge, und er stand auf, um vorzulesen. 17 Da wurde ihm die Buchrolle des Propheten Jesaja gereicht, und er öffnete die Buchrolle und fand die Stelle, wo geschrieben war: 18 „Jehovas Geist ist auf mir, weil er mich gesalbt hat, um den Armen gute Botschaft zu verkünden, er hat mich ausgesandt, um den Gefangenen Freilassung zu predigen und den Blinden Wiederherstellung des Augenlichts, um die Zerschlagenen als Freigelassene wegzusenden, 19 um Jehovas annehmbares Jahr zu predigen.“ 20 Darauf rollte er die Buchrolle zusammen, gab sie dem Diensttuenden zurück und setzte sich; und die Augen aller in der Synagoge waren gespannt auf ihn gerichtet. 21 Dann fing er an, zu ihnen zu sprechen: „Heute ist dieses Schriftwort, das ihr eben gehört habt, erfüllt worden.



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RE: Das Israel der Abstammung nach spielt eine Rolle, wenn es Glauben bekundet

#1043 von Schrat , 27.01.2018 16:13

Lieber Edelmuth,

...Jesus war schon den alten Israeliten bekannt....

Das ist mißverständlich und damit falsch ausgedrückt! Besser hättest du sagen sollen "...hätte den alten Israeliten bekannt sein sollen....".

Denn, obwohl es diese Hinweise im AT gab, haben sie es dennoch nicht wahr genommen und Jesus als den verheißenen Messias weder erkannt noch angenommen, jedenfalls nicht die Masse der Israeliten. Das ist ja gerade "die Decke" oder "der Schleier", der über ihnen lag und bis zum heutigen Tag liegt!

Denn so einfach ist das nicht, einfach Jesaja 53 zitieren. Darüber ist ja auch der ägyptische Finanzminster aus dem Morgenland "gestolpert", indem er Phillippus fragte "...von wem ist denn da die Rede....?"

Für uns ist das inzwischen klar, aber für die Menschen damals - im allgemeinen - nicht!

Gruß
vom Schrat


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Sie kannten Jesus, ihren Messias...

#1044 von Edelmuth , 27.01.2018 17:25

Guten Abend Schrat

Zitat von Schrat
Für uns ist das inzwischen klar, aber für die Menschen damals - im allgemeinen - nicht!


Eben doch!

Zitat
(Johannes 8:1-2) . . .Jesus aber ging an den Ölberg. 2 Bei Tagesanbruch jedoch fand er sich wieder im Tempel ein, und das ganze Volk begann zu ihm zu kommen, und er setzte sich nieder und begann sie zu lehren.

(Matthäus 4:23-5:1) . . .Dann ging er in ganz Galiläa umher, lehrte in ihren Synagogen und predigte die gute Botschaft vom Königreich und heilte jede Art von Leiden und jede Art von Gebrechen unter dem Volk. 24 Und der Bericht über ihn drang durch ganz Syrien; und man brachte ihm alle, denen es schlechtging, die mit verschiedenen Leiden und qualvollen Übeln behaftet waren, von Dämonen Besessene und Epileptiker und Gelähmte, und er heilte sie. 25 Daher folgten ihm große Volksmengen aus Galiläa und der Dekạpolis und aus Jerusalem und Judäa und von jenseits des Jordan. 5 Als er die Volksmengen sah, stieg er auf den Berg; . . .

(Matthäus 7:28-29) 28 Als nun Jesus diese Reden beendet hatte, waren die Volksmengen über seine Art zu lehren höchst erstaunt; 29 denn er lehrte sie wie einer, der Gewalt hat, und nicht wie ihre Schriftgelehrten. . .

(Matthäus 9:35-36) 35 Und Jesus begab sich auf eine Reise durch alle Städte und Dörfer, lehrte in ihren Synagogen und predigte die gute Botschaft vom Königreich und heilte jede Art Krankheit und jede Art Gebrechen. 36 Als er die Volksmengen sah, empfand er Mitleid mit ihnen, weil sie zerschunden waren und umhergestoßen [wurden] wie Schafe, die keinen Hirten haben.



Die Popularität und der Einfluss Jesus war so groß, dass die Pharisäer um ihre Macht fürchteten und ihn zu töten beabsichtigten

Zitat
(Matthäus 21:23) . . .Nachdem er nun in den Tempel gegangen war, traten die Oberpriester und die älteren Männer des Volkes, während er lehrte, zu ihm und sagten: „Mit welcher Befugnis tust du diese Dinge? Und wer hat dir diese Befugnis gegeben?

(Johannes 5:15-18) 15 Der Mensch ging weg und sagte den Juden, daß es Jesus sei, der ihn gesund gemacht habe. 16 Und deswegen gingen die Juden daran, Jesus zu verfolgen, weil er diese Dinge am Sabbat tat. 17 Er aber antwortete ihnen: „Mein Vater hat bis jetzt fortwährend gewirkt, und ich wirke fortwährend.“ 18 Deswegen suchten die Juden tatsächlich um so mehr, ihn zu töten, weil er nicht nur den Sabbat brach, sondern Gott auch seinen eigenen Vater nannte, wodurch er sich Gott gleichmachte.

(Johannes 7:1) . . .Nach diesen Dingen nun wanderte Jesus weiter in Galiläa umher, denn er wollte nicht in Judäa umherwandern, weil die Juden ihn zu töten suchten. . .

(Johannes 7:25-26) . . .Daher begannen einige von den Bewohnern Jerusalems zu sagen: „Ist das nicht der Mann, den sie zu töten suchen? 26 Und doch, seht, er redet in der Öffentlichkeit, und man sagt nichts zu ihm. Die Vorsteher haben doch nicht etwa wirklich erkannt, daß dieser der Christus ist?



Wussten die Vorsteher und Pharisäer nicht, wen sie zu töten beabsichtigten? Sie kannten Jesus Wundertaten, die ihn als einen von Gott kommenden Mann auswiesen, sehr genau. Aber sie bestreiten bis heute dass dieser der von Gott verheißene Messias war/ist, weil sie ihn nicht haben wollen.

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Jordanisches TV diskutiert offen Deutschlands Unterwerfung unter den Islam

#1045 von Theodoric , 30.01.2018 12:50

Ein wichtiger Aspekt des jahrelangen Nahostkonflikts ist der Hass muslimischer Länder gegen Israel und das jüdische Volk.

Sie diskutieren ganz offen, wie sie Deutschland dem Islam unterwerfen wollen und welche Steuern dann fällig werden. Unglaublich, kaum Widerspruch seitens der Moderatoren. Es ist unglaublich, ein Scheich spricht ganz offen über die Konvertierung Deutschlands zum Islam, dieser soll durch die vielen Muslime in Europa verbreitet und die Bevölkerung unterworfen werden. Wer sich wehrt wird bekämpft. Dabei will der Gläubige nicht den Einzelnen bekämpft wissen, sondern gleich den ganzen Staat angehen. Als Beispiel nennt er dazu Deutschland.

Zitat
Wenn Deutschland sich weigert islamisiert zu werden, bekämpfen wir den Staat.



Zudem erklärt er, was Islam bedeutet, das ist offenbar vielen Europäern gar nicht bewusst, nämlich Unterwerfung unter den alleinigen „Gott“ Allah, bekriegt wird, wer sich der Unterwerfung widersetzt.

 
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Die Europäer haben in Brüssel Palästinenserpräsident Abbas eine Bühne gegeben

#1046 von Theodoric , 30.01.2018 18:31

Die EU hat bei einem Besuch des palästinensischen Präsidenten Mahmoud Abbas in Brüssel ihre Ablehnung der US-Pläne für Jerusalem erneut bekräftigt.

Zitat
"Ich möchte Präsident Abbas das feste Bekenntnis der Europäischen Union zur Zwei-Staaten-Lösung mit Jerusalem als gemeinsame Hauptstadt von zwei Staaten versichern",

sagte die EU-Außenbeauftragte Federica Mogherini... Sie sprach mit dem palästinensischen Führer, der forderte die EU auf,

Zitat
"den Staat Palästina rasch anzuerkennen" ...



Das Treffen erfolgte im Gefolge der Entscheidung des US-Präsidenten Donald Trump im vergangenen Jahr, Jerusalem einseitig als Hauptstadt Israels anzuerkennen. Mogherini erwähnte Trumps Entscheidung mit doppelter Verachtung. Frankreich hatte gesagt, dass die EU die Verhandlungen über einen Assoziierungsvertrag mit Palästina als "Interimsabkommen" eröffnen sollte, bevor sie ihre zukünftige Eigenstaatlichkeit erreichen wird ... "

Letztendlich wird die EU unter deutscher Führung mit den arabischen Staaten ein Abkommen oder eine Konföderation gegen den Staat Israel schließen.

Im israelisch-palästinensischen Konflikt geht es weder um Politik noch Zionismus, weder um Grenzen noch um Land oder Wasser. Es geht nicht einmal um das Schicksal der Staatlichkeit für die Palästinenser. Es geht um die zentrale Verleugnung einer islamischen Wahrheit: die Leugnung, dass die Juden tatsächlich Menschen des Buches sind, dass ihr Weg zu Gott göttlich und gerecht ist und dass sie tatsächlich, nach göttlicher Weisung, die Erben des Heiligen Landes sind.

Das Stipendium des Islamwissenschaftlers Professor Khaleel Mohammed, Religionsprofessor an der San Diego State University und Mitglied des SDSU-Zentrums für islamische und arabische Studien, ist zu dieser Zeit eine wichtige Lektüre. Er schreibt, dass der Koran bestimmt, dass das Heilige Land für das jüdische Volk bestimmt ist. Er weist auf den koranischen Gebrauch des Wortes "geschrieben" hin, da es "Endgültigkeit, Entschlossenheit und Unveränderlichkeit" vermittelt. Kein Sterblicher kann das umwerfen, was für einen anderen geschrieben wurde.

Der muslimische Autor Tarek Fatah hat in seinem 2010 erschienenen Buch

Zitat
"Der Jude ist nicht mein Feind: Enthüllung der Mythen, die den muslimischen Antisemitismus anheizen"



festgestellt, dass die Verwendung von "geschrieben" als göttliches und unwiderrufliches Dekret 22 Mal im Koran vorkommt.

Wenige Muslime mögen erkennen, dass Moses die am häufigsten erwähnte Figur im Koran ist, die öfter erwähnt wird als selbst der Prophet des Islam. Der Koran porträtiert Moses als einen großen Gesandten, der angesichts der Angst Mut zeigte und seine eigenen Schwachstellen überwindet.

Doch heute verfolgen Millionen von Muslimen unter dem Einfluss des Islamismus den tödlichen Hass auf Juden, indem sie den Koran selbst aufgeben. Die Pew-Studie bestätigt, dass die antijüdische Stimmung in überwiegend muslimischen Ländern vorherrschend bleibt.

 
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RE: Die Europäer haben in Brüssel Palästinenserpräsident Abbas eine Bühne gegeben

#1047 von Edelmuth , 30.01.2018 21:31

Guten Abend Theodoric

Zitat von Theodiric
Sie diskutieren ganz offen, wie sie Deutschland dem Islam unterwerfen wollen und welche Steuern dann fällig werden. Unglaublich, kaum Widerspruch seitens der Moderatoren. Es ist unglaublich, ein Scheich spricht ganz offen über die Konvertierung Deutschlands zum Islam, dieser soll durch die vielen Muslime in Europa verbreitet und die Bevölkerung unterworfen werden. Wer sich wehrt wird bekämpft. Dabei will der Gläubige nicht den Einzelnen bekämpft wissen, sondern gleich den ganzen Staat angehen. Als Beispiel nennt er dazu Deutschland.


Wie ernst muss man das nehmen? Welche Erfolge könnten sie haben?

Was meinst du, wie viele Moslems und Christen würden im verheißenen Land überleben, wenn der Messias der Israeliten wieder käme?

Ich bin froh, dass Beides nur unerfüllte Wünsche bleiben. Dennoch zeigt es die Herzenseinstellung jeder der beiden Gruppen.

Ede

 
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RE: Die Europäer haben in Brüssel Palästinenserpräsident Abbas eine Bühne gegeben

#1048 von Schrat , 30.01.2018 21:39

Lieber Ede,

das muß man ernst nehmen, was die Moslems da von sich geben, weil die ganz anders "gepolt" und ganz anders indoktriniert sind! Dort gibt es erheblich mehr fanatische Leute, als in der lauen Christenheit!

Das muß man erst nehmen!

Es ist zwar so daß dies wahrscheinlich nicht die Mehrheit der Moslems sind, aber der anteil der radikalen Extremisten ist relativ hoch!

Gruß
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Die Wahrheit über Jihad

#1049 von Theodoric , 31.01.2018 10:31

Zitat
von Edelmuth , Gestern 21:31

Wie ernst muss man das nehmen?



Zitat
Denn sie werden sagen: Es ist Friede, es hat keine Gefahr, so wird sie das Verderben schnell überfallen, gleichwie der Schmerz ein schwangeres Weib, und werden nicht entfliehen.



Ein Zitat Erdogans von 1998 ist heute aktueller denn je

Zitat
"Die Demokratie ist nur der Zug, auf den wir aufsteigen, bis wir am Ziel sind."



weiter heißt es:

Zitat
"Die Moscheen sind unsere Kasernen, die Minarette unsere Bajonette, die Kuppeln unsere Helme und die Gläubigen unsere Soldaten".



Schätzungsweise über die Hälfte der Moscheen in Deutschland predigen einen anti-westlichen Islam. In Deutschland sind Moscheen schon lange nicht mehr nur Räume zum Beten und zur Ausübung der Religion. Es findet viel soziale Arbeit und Beratung statt. Auf diese Weise werden Ansichten von Imamen ins Privatleben der Religiösen übertragen.

Die Wahrheit über Jihad

 
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RE: Die Wahrheit über Jihad

#1050 von Stojan , 31.01.2018 10:42

Bosbach sagte einmal, der Islam sei nur solange tolerant wie er in der Minderheit sei.

Und genau das ist die Erfahrung, die in anderen Länder gemacht wurde und Bosbach hat es auf den Punkt gebracht.

Schon und noch in der Minderheit stellen Muslime Forderungen nach Geltung und Anerkennung, wie sie mit unserer christlichen Kultur nicht vereinbar sind. Man weiß, dass schon bevor die Mehrheit aus Muslimen besteht, dass es einen Schwellenwert eines prozentualen Anteils an der Bevölkerung gibt, wo sich Muslime berufen fühlen, das Land in dem sie leben als muslimisch anzusehen. Dann folgt das was Islam bedeutet: Unterwerfung. Es ist geschriebenes Gesetz, den Islam zu verbreiten, dazu ist jeder Muslim verpflichtet und der Dschihad umfasst alle Formen der Verbreitung, von der einfachen Dominanz bis hin zu Gewalt.

 
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Christen und der Sabbat
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