RE: GOTT handelt nicht gegen Willen derer, die IHN nicht annehmen wollen!

#976 von Gerd , 24.01.2018 06:49

So wird über das "Wort Jehovas" geschrieben!

Zitat von Jurek im Beitrag #975
Was für Quark ist das denn, werter Gerd?


WIE soll man mit Leuten kommunizieren, die die Sätze der BIBEL mit Verächtlichmachung betrachten, NWÜ:

12 Ein prophetischer Spruch:
„Das Wort Jehovas hinsichtlich Israels“ ist der Ausspruch Jehovas, der [die] Himmel+ ausspannt und die Grundlage der Erde+ legt und den Menschengeist*+ in seinem Innern bildet. 2 „Siehe, i c h mache Jerusalem+ zu einer Schale, die alle Völker ringsum taumeln [macht];+ und auch gegen Juda wird er schließlich bei der Belagerung sein, ja gegen Jerusalem.+ 3 Und es soll geschehen an jenem Tag,+ [daß] ich Jerusalem zu einem Laststein+ für alle Völker machen werde. Alle, die ihn aufheben, werden sich ganz bestimmt wund reißen; und gegen dasselbe werden sich gewiß alle Nationen der Erde versammeln.+ 4 ...
8 An jenem Tag wird Jehova eine Verteidigung sein rund um die Bewohner Jerusalems;+ und der unter ihnen Strauchelnde soll an jenem Tag wie David+ werden und das Haus Davids wie Gott,*+ wie Jehovas Engel vor ihnen.+ 9 Und es soll geschehen an jenem Tag, [daß] ich alle Nationen, die gegen Jerusalem kommen, zu vertilgen suchen werde.+
10 Und ich will über das Haus Davids und über die Bewohner Jerusalems den Geist* der Gunst+ und flehentlicher Bitten+ ausgießen, und sie werden gewiß auf DEN schauen, den* sie durchstochen haben,+ und sie werden sicherlich um IHN klagen wie bei der Klage um einen einzigen [Sohn]; und es wird bittere Wehklage um ihn geben, wie wenn es bittere Wehklage um den erstgeborenen [Sohn] gibt.+ 11 An jenem Tag wird das Klagen in Jerusalem groß sein...


Werden diese Geretteten sofort zu Christen und bekommen gleich die "himmlische Berufung und Erwählung"? Lt. Jureks Antwort "um der Väter" deutet das an. Die müssten also gleich "geistige Israeliten" werden, bereit für die himmlische Entrückung? Für die selbsternannten Nachfolger "der Väter" in den unzähligen christliche Kirchen und Sekten, also n u r dort sind Personen die für die "neue ERDE" gerettet werden? Denn die nachfolgend Genannten sind gemäß den Neuchristen chancenlos. Eine Antwort dazu kam bisher nicht, es wird weiter s o sein...

14 „Siehe! Es kommt ein Tag, der Jehova gehört,+ und die Beute von dir* wird gewiß in deiner Mitte verteilt werden. 2 Und ich werde bestimmt alle Nationen gegen Jerusalem zum Krieg versammeln;+ und die Stadt wird tatsächlich eingenommen+ und die Häuser werden geplündert werden, und die Frauen, sie werden vergewaltigt werden.+ Und die Hälfte der Stadt soll ins Exil ausziehen;+ was aber die Übriggebliebenen* des Volkes betrifft,+ sie werden nicht aus der Stadt+ weggetilgt werden.
3 Und Jehova wird gewiß ausziehen und gegen jene Nationen Krieg führen+ wie am Tag seiner Kriegführung, am Tag des Kampfes.+ 4 Und seine Füße werden tatsächlich an jenem Tag auf dem Berg der Olivenbäume* stehen, der vor Jerusalem...
5 Und Jehova, mein Gott, wird bestimmt kommen+ [und] alle Heiligen mit ihm.


Hören oder lesen in letzter Zeit die Neuchristen und geistigen Nachfolger der Juden im Radio keine Nachrichten mehr? Bezieht sich alles nur auf das "himmlische Jerusalem"?

Guten Morgen!

 
Gerd
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Türkisches Twitter explodiert vor völkermörderischem Judenhass

#977 von Theodoric , 24.01.2018 09:37

Die Äußerungen des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan - und die von Türken, die seine Weltanschauung teilen - sind ein weiterer Beweis dafür, dass fundamentalistische Muslime die Existenz Israels als souveräner jüdischer Staat ablehnen. Ihr Zorn über die Jerusalemer Erklärung von Trump hat nichts mit der Politik der USA oder Israels zu tun.

Ihre Wut rührt daher, dass Juden in Israel als mächtige Nation existieren - und nicht als Dhimmis (verfolgte Menschen zweiter Klasse). Fanatische Muslime kommen nicht darüber hinweg, dass Juden noch immer in ihrem angeblich muslimischen heiligen Land leben und selber die Herren sind im angeblich ihnen zustehenden muslimischen heiligen Land.

Um ihre Wut zu rechtfertigen, schreiben diese Radikalen die Geschichte um. Ihre Behauptungen, Jerusalem sei eine muslimische heilige Stadt, zum Beispiel, sind falsch. Während Jerusalem im Alten Testament 850 Mal erwähnt wird, wird es im Koran nicht ein einziges Mal erwähnt.

Obwohl die Anerkennung Jerusalems als israelische Hauptstadt durch US-Präsident Donald Trump am 6. Dezember von einem Großteil der muslimischen Welt verurteilt wurde, stach eine Reaktion heraus - die des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan

Zitat
"Diejenigen, die glauben, dass sie heute die Besitzer von Jerusalem sind, werden morgen nicht einmal Bäume finden können, um sich dahinter zu verstecken",



sagte er während einer Veranstaltung zum Tag der Menschenrechte am 10. Dezember in Ankara.

Erdogan bezog sich auf einen Hadith (ein bezeugter Ausspruch des islamischen Propheten Mohammed) über den Tag des jüngsten Gerichts:

Zitat

"Abu Huraira berichtete von Allaahs Botschafter (sall Allaahua layhiwa sallam), dass er gesagt habe, dass die letzte Stunde nicht kommen würde, wenn die Muslime nicht gegen die Juden kämpfen und die Muslime sie töten, bis die Juden sich hinter einem Stein oder einem Baum verstecken und ein Stein oder ein Baum sagte: Moslem, oder Diener Allaahs, hinter mir ist ein Jude; komm und töte ihn; aber der Baum Gharqad würde das nicht sagen, denn er ist der Baum der Juden."



Radikale Türken wiederspiegelten die Meinung von Erdogan über Social Media. Unter dem Hashtag #KudüseSahipÇık ("Rettet Jerusalem"), der rasch zum Trendthema wurde, drückten türkische Twitter-Nutzer einen brodelnden Judenhass aus - nicht Hass auf Israelis, sondern Juden. Hier sind ein paar Beispiele:

Zitat
"Ich hoffe, dass dies für uns ein Kriegsgrund sein wird. Ich werde auf das Blut der Juden spucken."


Zitat

"[Mit jedem] massakrierten Juden wird die Welt entspannter werden und sagen: 'Ich bin diese Dreckstücke losgeworden'."



Zitat
"Die Ummah [islamische Gemeinschaft] ist bereit für eine Intifada. Sie können den Juden ausrotten."



Zitat
"Jerusalem zur Hauptstadt [Israels] zu erklären, bedeutet, im Nahen Osten einen neuen Krieg loszutreten. Wir haben keine Angst vor Krieg. Wo werden wir Millionen von jüdischen Leichen begraben? Jerusalem anzurühren bedeutet ein Ende für die Juden."


Zitat

"Der Jude ist feige. Er kann nicht kämpfen. Er vertraut seinem Geld und rekrutiert Söldner. Doch was wir brauchen ist Einheit und Lebensunterhalt."



Zitat
"Damit Jerusalem den Muslimen gehört, darf in den palästinensischen Gebieten kein einziger Jude am Leben gelassen werden. Es geht entweder um Sieg oder um Sieg."



Zitat
"Oh Allah! Nimm mir meine Seele nicht, bevor du mir das Privileg gibst, mich im Dschihad gegen israelisch-jüdische Hunde zu engagieren."


Zitat

"Es gibt nur eines über Juden zu sagen: Es gab nie eine feigere, unehrenhaftere und bäuerlichere Nation wie sie. Der Sieg wird auf jeden Fall uns gehören."



Einige Twitter-Nutzer lobten Hitler für die Ermordung von Juden, während andere ihn dafür verurteilten, dass er keine genügende Arbeit geleistet hatte. Dann gibt es diejenigen, die vorgeschlagen haben, türkische Juden zu verfolgen. Den türkischen Innenminister Süleyman Soylu markierend, twitterte ein User:

Zitat

"Synagogen, das israelische Konsulat und die Juden.... Wenn wir all diese Dinge niederbrennen, zerstören und töten, werden wir dann als Kriminelle betrachtet werden?"



Andere Tweets vom selben Blut:

Zitat
"Schließen Sie alle Synagogen in der Türkei. Verhaften oder deportieren Sie alle jüdischen Bürger. Schließen Sie alle Wasserleitungen nach Israel. Dann werden sie automatisch abkratzen."



Zitat
"Was ist, wenn wir Synagogen und Kirchen schließen? Und die Hagia Sophia [Christliche Basilika in Istanbul] für [muslimische] Gottesdienste öffnen?"



Zitat
"Hängen Sie Ketten vor alle Synagogen in Istanbul. Toleranz hat Grenzen. Jerusalem ist die Hauptstadt der muslimischen Gläubigen."



Diese Reaktionen sind auch die sichtbarsten Beispiele für den islamistischen völkermörderischen Hass auf Juden und die extreme islamistische Intoleranz gegenüber den religiösen Empfindlichkeiten und der nationalen Geschichte eines nicht-islamischen Glaubens.

Um ihre Wut zu rechtfertigen schreiben diese Radikalen die Geschichte um. Ihre Behauptungen, Jerusalem sei eine muslimische heilige Stadt, zum Beispiel, sind falsch.

Während Jerusalem im Alten Testament 850 Mal erwähnt wird, wird es im Koran nicht ein einziges Mal erwähnt. Seit König David Jerusalem vor rund 3.000 Jahren zur Hauptstadt Israels gemacht hat, spielt die Stadt eine zentrale Rolle im jüdischen Leben. Erst 1980, als Israel ein Grundgesetz verabschiedete - was einer Verfassung entspricht - das Jerusalem zu seiner Hauptstadt erklärte, wurde es zu einem Brennpunkt muslimischer Agitation.

Muslime haben Jerusalem nie zu ihrer Hauptstadt erklärt, auch nicht, als sie nach ihrer Invasion im siebten Jahrhundert das Gebiet kontrollierten, das später "Palästina" genannt wurde. Stattdessen bauten sie Anfang des achten Jahrhunderts die Stadt Ramla und nannten es ihre lokale Hauptstadt. Jordanien erklärte Jerusalem auch nicht zur muslimischen Hauptstadt, als es die Stadt von 1948 bis 1967 kontrollierte. Während dieser 19 Jahre war der einzige arabische Führer, der Jerusalem überhaupt je besuchte, König Abdullah I. von Jordanien, der dort 1951 von einem arabischen Nationalisten ermordet wurde, der mit dem ehemaligen Mufti der Stadt verbunden war.

Es ist richtig, dass sich die Al-Aqsa-Moschee in Jerusalem befindet; die erste Erwähnung der Moschee erschien im 12. Jahrhundert. Doch die weit verbreitete Auffassung, dass der Tempelberg, auf dem die Al-Aqsa liegt, der "drittheiligste Ort des Islam" sei, beruht auf einem rhetorischen Trick:

Mekka ist der heiligste Ort des Islam, Medina ist der zweitheiligste. Für die Juden ist Jerusalem die heiligste Stadt und der Tempelberg die heiligste Stätte; die zweithöchste Stätte des Judentums ist die Höhle der Patriarchen in Hebron, die die Muslime bei der Eroberung der Stadt im 7. Jahrhundert usurpierten und auf Ibrahimi-Moschee umbenannten. Wenn Muslime das Recht haben, die Kontrolle über die Stadt zu haben, die ihren so genannten "drittheiligsten Ort" beherbergt, warum widersetzen sie sich dann der jüdischen Kontrolle über die Stadt, die die heiligsten und zweitheiligsten Stätten des Judentums enthält?

Viele Muslime verwischen auch oft absichtlich die Tatsache, dass Jerusalems Status als Hauptstadt Israels die Religionsfreiheit von Muslimen und Christen nicht gefährdet. Tatsächlich war die Stadt in ihrer Geschichte noch nie so offen für Pilger aus allen Religionen wie unter israelischer Herrschaft. Während der 19 Jahre, in denen die Altstadt und ihre heiligen Stätten unter jordanischer Besatzung standen, war es Juden - unabhängig von der Herkunft ihrer Pässe - verboten, sie zu besuchen und dort zu beten. Noch heute ist es Juden, die den Tempelberg besuchen, verboten, dort zu beten.

Seit dem Aufkommen des Islams haben muslimische Herrscher Synagogen, Kirchen, buddhistische und hinduistische Tempel und andere nichtmuslimische Kultstätten zerstört oder in Moscheen umgewandelt. Israel zu beschuldigen, sich an einem solchen Verhalten zu beteiligen, ist sowohl eine Projektion, als auch ein Propagandamittel.

Das falsche Narrativ über Jerusalem ist Teil dessen, was Moshe Sharon, emeritierter Professor für Islamische und Nahost-Studien an der Hebräischen Universität Jerusalem, die "Islamisierung der Geschichte" nennt. Die Grundhaltung, sagt er,

Zitat

"ist, dass alle wichtigen Persönlichkeiten der Geschichte im Grunde genommen Muslime sind - von Adam bis zu unserer heutigen Zeit. Wenn also die Juden oder Christen etwas fordern und es auf der Tatsache begründen, dass es einen König namens Salomo oder einen König namens David gab, oder einen Propheten namens Moses oder Jesus, dann sagen sie etwas, was nicht wahr ist, oder sie wissen gar nicht, dass alle diese Figuren im Grunde genommen muslimische Figuren waren".



Er erklärt weiter:

Zitat
"Alles, was mit diesen Menschen oder mit diesen Propheten, die alle Muslime waren, verbunden war, wird zu einem muslimischen Territorium. Und deshalb, als der Islam nicht im ...Nahen Osten oder in anderen Teilen außerhalb des Nahen Ostens war, die jetzt muslimisch sind..., so musste jeder Ort wie dieser befreit, nicht erobert werden. .... Der Islam erschien in der Geschichte in der Zeit Mohammeds - oder tauchte aus ihrer Sicht in der Geschichte wieder auf - als Befreier..."



....angeblich von einer islamischen Religion, die seit jeher existierte und durch später hinzukommende Religionen verzerrt wurde: dem Judentum und Christentum.

Deshalb ist der Kampf Israels auch der Kampf des Westens gegen dem von der Scharia auferlegten historischen Revisionismus und der Sklaverei des Dhimmitums, den zweitklassigen, "geduldeten" Status, den Islamisten Juden und anderen Nicht-Muslimen zuerkennen. Es ist ein Freiheitskampf, in dem das jüdische Volk seine Geschichte und Freiheit von islamistischen und anderen Diktatoren zurückholt und in seiner alten Heimat bewahrt.

Das islamistische Geschichts- und Geographieverständnis unterscheidet sich jedoch grundlegend von wissenschaftlichen und historischen Fakten.

Nach Ansicht der Islamisten waren alle prominenten Persönlichkeiten seit Adam und Eva Muslime, daher waren alle Länder, in denen sie lebten, muslimische Länder. Judentum, Christentum, Zoroastrismus, Jessidismus und andere sind keine Glaubenssysteme, die ebenfalls respektiert werden könnten. Die Gläubigen all dieser Religionen sind Besatzer muslimischer Länder. Sie sind keine Eingeborenen oder ehrenwerte Bewohner. Sie sind nicht einmal Gemeinschaften, deren Rechte und Religionsfreiheit ebenso respektiert werden sollten wie die der Muslime. Sie haben nach dieser Auffassung tatsächlich die einzig wahre Religion aufgegeben; deshalb sind sie verflucht und werden von Allah bestraft, wenn sie sich nicht zum Islam [zurück] bekehren. Wenn sie trotzdem leben dürfen, dann nur wegen der "Barmherzigkeit" der Islamisten - doch sie sollen den Muslimen immer unterlegen bleiben.

Das ist es, was die Islamisten in den Ländern, in denen sie herrschen, behaupten und auch getan haben. Doch Wissenschaft -- einschließlich echte Geschichte, Archäologie und objektive theologische Studien, unter anderem -- würden mit dem revisionistischen Geschichtsverständnis der Islamisten nicht einverstanden sein.

Es ist natürlich, dass eine Religion behauptet, sie sei die einzig wahre. Aber die meisten tun dies, indem sie immer noch andere Religionen und ihre Geschichte anerkennen und respektieren. Zerstörerisch und intolerant ist es, wenn eine Religion die Authentizität anderer Religionen verleugnet und ihre Gläubigen entmenschlicht und verteufelt. Dieses verzerrte und irreführende Verständnis der Weltgeschichte hat auch dazu beigetragen, extrem unterdrückende und gewalttätige muslimische Regime zu schaffen, die Nicht-Muslime nie als gleichberechtigt behandelt haben.

Eine Ideologie, die behauptet, dass die gesamte Menschheitsgeschichte genau genommen ihre eigene Geschichte sei, und andere Religionen nur Erfindungen, die durch Betrügereien geschaffen wurden, die ihre Gläubigen in die Irre geführt, und die Menschen irregeführt haben, die für immer in der Hölle brennen werden, weil sie nicht an die einzige, ewige, wahre und vollkommene Religion glauben, ist nicht geeignet, eine tolerante Kultur zu schaffen, die anderen Religionen gegenüber respektvoll ist und sie akzeptiert. Deshalb ist es dieser sich verweigernden, hegemonialen und totalitären Ideologie nicht gelungen, die religiöse, kulturelle oder intellektuelle Vielfalt in den Ländern, die sie übernommen hat, zu irgend einer Zeit der Geschichte zu fördern.

Diese sich verweigernde Geschichtsauffassung, die nichts anderes als den Islam anerkennt, ist es, die vor allem die enormen Unterschiede im Verständnis zwischen den Islamisten, die fälschlicherweise behaupten, Jerusalem zu besitzen, und den Juden Israels, die ihre Heimat wieder aufgebaut haben und dort in Würde leben wollen, hervorruft.

Die Islamisten versuchen fälschlicherweise, die Geschichte zu islamisieren, indem sie sie mit den hasserfüllten Lehren in der islamischen Schrift kombinieren und offen behaupten, dass Juden und andere Nicht-Muslime "von Allah verflucht" und "getötet werden müssen". Diese revisionistische Geschichte ist, wie und warum Fundamentalisten wie Erdoğan - und die türkischen Twitter-Nutzer, die seinem Beispiel folgen - keine Bedenken haben, völkermörderisches Vitriol zu verbreiten.

Ihre Lügen müssen als das entlarvt werden, was sie sind: Antisemitismus und Unwahrheiten, getarnt als legitime Kritik an der amerikanischen und israelischen Politik.

Zitat
Aus Zion wird der Retter kommen; er wird Jakob von allem gottlosen Wesen frei machen Rö.11,26

 
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RE: Türkisches Twitter explodiert vor völkermörderischem Judenhass

#978 von Edelmuth , 24.01.2018 16:55

Hallo Theodoric

Dein großer Eifer für Israel ist deutlich zu spüren. Wenn du möchtest, dass jemand deine Artikel liest, und davon gehe ich aus, dann schreibe keine so ellenlangen Beiträge. Die zu lesen ist sehr ermüdend. Ein bis maximal zwei Editorseiten genügen. Mach doch mehrere Beiträge daraus.

Ede

 
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Palästinenser: Kein Unterschied zwischen Fatah und Hamas

#979 von Theodoric , 24.01.2018 16:57

Gibt es einen Unterschied zwischen der "gemässigten" Fatah-Fraktion unter der Führung von Mahmoud Abbas und der Hamas?

Die Fatah, die von den Europäern oft als "gemässigte" und "pragmatische" palästinensische Fraktion bezeichnet wird, hat in den letzten Wochen ihre rhetorischen Angriffe gegen Israel und die USA so weit eskaliert, dass man nicht mehr zwischen ihrer Rhetorik und jener der Hamas unterscheiden kann.

Wie die Hamas, verherrlicht Abbas' Fatah regelmässig Terroristen und ermutigt die Palästinenser, sie als Vorbilder zu nehmen. Das ist genau jene Fatah, die Israels Friedenspartner sein soll und deren Führer Mahmoud Abbas behauptet, dass er sich nach wie vor für die "Zwei-Staaten-Lösung" einsetzt.

Das jüngste Beispiel für Fatahs Verherrlichung der Terroristen kam letzte Woche, als israelische Streitkräfte Ahmed Ismail Jarrar, von Dschenin, im nördlichen Westjordanland töteten. Jarrar gehörte einer Terrorzelle an, deren Mitglieder vor zwei Wochen Rabbiner Raziel Shevach ermordet haben.

Obwohl angenommen wird, dass Jarrar ein Mitglied der Hamas ist, beeilte sich die Fatah mit der Veröffentlichung von Plakaten, die ihn als einen ihrer "Märtyrer" darstellen. Auf einem der Plakate beschrieb Fatah den getöteten Terroristen als "Helden" und "Märtyrer von Jerusalem".

Fatahs Studentenfraktion an der Al-Quds Universität bestätigte auch, dass Jarrar eines ihrer Mitglieder war. In einer Erklärung, die Stunden nach dem Tod des Terroristen veröffentlicht wurde, rühmte sich die Fatah Shabiba Bewegung an der Al-Quds Universität, dass er

Zitat
"einer unserer prominenten Führer und ein Mitglied unseres Verwaltungsapparates" sei.



Palästinensische Aktivisten in Dschenin behaupteten, Jarrar habe als Offizier bei den von der Fatah dominierten Sicherheitskräften der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA) im Westjordanland gedient. Ein palästinensischer Sicherheitsbeamter bestritt jedoch die Behauptung. Das Dementi wird als Versuch der Palästinensischen Autonomiebehörde gesehen, sich von der Beteiligung eines ihrer Mitglieder am Terrorismus zu distanzieren. Die Palästinensische Autonomiebehörde hat allen Grund zur Sorge: Ihre Sicherheitskräfte werden von amerikanischen und europäischen Experten finanziert und ausgebildet.

Indem sie den Terroristen rühmt und ihn als einen ihrer "Helden" und "Märtyrer" bezeichnet, sendet Abbas' Fatah eine Botschaft an die Palästinenser, dass der Mord an einem Rabbiner und Vater von sechs Kindern ein edler Akt ist. Indem die Fatah den Terroristen als "Märtyrer Jerusalems" bezeichnet, deutet sie auch an, dass Rabbi Shevach als Reaktion auf die Ankündigung von Präsident Donald Trump vom vergangenen Dezember ermordet wurde, in der dieser Jerusalem als Israels Hauptstadt anerkannte.

Seit Trumps Ankündigung hat die Fatah eine neue palästinensische Kampagne der Aufstachelung gegen Israel und die USA geführt. Inzwischen drängen die Fatah-Führer, die in den westlichen Medien oft als "gemässigte" und "pragmatische" Persönlichkeiten auftreten, die Palästinenser auf die Strassen, um gegen Israel und die USA zu protestieren. Die Fatah-Führung wendet die gleiche Rhetorik an wie ihre Kollegen der Hamas, so dass es manchmal den Anschein hat, als ob Fatah und Hamas miteinander konkurrieren wenn es darum geht aufzuzeigen, welche Partei Israel und die USA mehr hasst.

Nehmen wir zum Beispiel die folgenden Bemerkungen des Fatah-Beamten Samer Abu Khalil, der Trump beschuldigte, Israel eine "Lizenz" zum Töten von Palästinensern zu geben:

Zitat

"Die Aussagen von Präsident Trump zu Jerusalem gab Israel die Lizenz, Palästinenser zu töten. Trump hat ein Verbrechen gegen die Palästinenser, welche niemals ihr Land und ihre heiligen Stätten aufgeben werden, begangen."



Unter Bezugnahme auf Trumps Plan für den Frieden im Nahen Osten fügte der leitende Fatah-Beamte hinzu:

Zitat
"Die Palästinenser lassen diese Verschwörung nicht durchgehen. Die Ära des Friedens ist vorbei. Nun hat die Ära des Widerstandes begonnen".



"Widerstand" ist ein palästinensischer Euphemismus für Terrorismus gegen Israel.

Ähnlich verhält es sich mit dem, was der leitende Hamas-Beamte Salah Arouri über die Ankündigung von Trump zu Jerusalem zu sagen hatte:

Zitat

"Das ist eine kriminelle und böse Ankündigung. Trump ist in betrügerischer Verbindung mit der zionistischen Einheit."



Neben der Verherrlichung des Terrorismus scheinen sich Fatah und Hamas über die Notwendigkeit einer "Eskalation" der Gewalt gegen Israel als Reaktion auf Trumps Ankündigung einig zu sein. Kaum ein Tag vergeht, an dem weder Fatah noch Hamas zu einem weiteren "Tag des Zorns" gegen Israel aufrufen.

Abdel Jaber Fukaha, ein hochrangiger Hamas-Beamter, rief kürzlich zu einer Verschärfung der palästinensischen und arabischen Proteste gegen die Ankündigung von Trump auf, indem er gewalttätige Demonstrationen im Westjordanland und im Gazastreifen plante. Fukaha wiederholte auch die Aufrufe einiger Fatah-Führer an die arabischen Länder, ihre Beziehungen zu den USA und jedem Land, das Jerusalem als Hauptstadt Israels anerkennt, zu beenden.

Einen ähnlichen Aufruf gab die Fatah am 19. Januar heraus. In einer in Ramallah veröffentlichten Erklärung forderte die Fatah die Palästinenser auf,

Zitat
"den populären und umfassenden Widerstand gegen Israel zu eskalieren".



Die Fatah rief die Palästinenser dazu auf,

Zitat

"das Leben jüdischer Siedler in eine Hölle zu verwandeln".



Dieser Aufruf ist eine klare Botschaft an die Palästinenser, weitere Terroranschläge wie denjenigen, der zur Ermordung von Rabbi Shevach geführt hat, zu starten. Das ist in der Tat die wirkliche "Lizenz zum Töten", von der Fatah gesprochen hat. Es ist nicht Trump, der Israel eine "Lizenz zum Töten" gab. Die wirkliche Lizenz wird hier von Abbas Fatah ausgestellt.

Darüber hinaus mehren sich die Anzeichen, dass Fatah und Hamas ihre Strategien in Bezug auf den Besuch von Vizepräsident Mike Pence im Nahen Osten koordiniert haben. Stunden vor der Ankunft von Pence in Israel gaben Fatah und Hamas separate Erklärungen heraus, in denen sie die Palästinenser aufforderten, den Vizepräsidenten zu boykottieren. Auch hier ist die Sprache der beiden palästinensischen Gruppen auffallend identisch.

Hamas-Sprecher Fawzi Barhoum sagte, dass Pence "in Palästina unwillkommen" sei, und fügte hinzu, dass es keine "Rechtfertigung für ein Treffen eines palästinensischen Beamten mit Pence gebe, und forderte die Palästinenser auf,

Zitat

"die israelisch-amerikanischen Pläne gegen die Palästinenser und ihre Rechte zu vereiteln".



In Ramallah wiederholte Fatah-Sprecher Osama Qawassmeh die Hamas-Position wörtlich (obwohl er auch eine härtere Sprache verwendete):

Zitat

"Pence is unerwünscht. Fatah und das palästinensische Volk lehnen den Besuch von Pence ab, und wir rufen unsere arabischen Brüder auf, ihn zu boykottieren".



Der Fatah-Beamte, der eng mit Abbas verbunden ist, beschuldigte Pence, ein "Rassist" und "Extremist" zu sein.

Solche Beispiele, die zeigen, wie schwer es geworden ist, zwischen Fatah und Hamas zu unterscheiden, lassen sich leicht vervielfachen. Abbas selbst fängt auch an, wie ein Hamas-Führer zu klingen. Seine jüngste Rede, in der er Israel als ein

Zitat

"koloniales Projekt, das nichts mit Juden zu tun hat"



bezeichnete, klingt so, als ob es direkt aus dem Munde des Hamas-Führers Mahmoud Zahar stammt.

Aber täuschen Sie sich nicht: Weder die Fatah noch Abbas sind eines Morgens aufgewacht und haben beschlossen, ihre Haltung gegenüber Israel und den USA zu ändern.

Für jene, die jeweils der Rhetorik und den Aktionen von Abbas und seiner Fatah-Fraktion folgen, sind die extremistischen antiisraelischen und antiamerikanischen Ansichten und Bemerkungen keine Überraschung. Die Verherrlichung der Terroristen und die Verleugnung der jüdischen Rechte und der Geschichte sind seit jeher ein Grundpfeiler der Ideologie von Abbas und Fatah. Abbas und Fatah haben in den letzten zwei Jahrzehnten hart daran gearbeitet, den falschen Eindruck zu erwecken, dass sie sich von der Hamas unterscheiden. Jetzt sieht es so aus, als wenn das Spiel zu Ende ist:

Ihr wahres Gesicht ist nun für alle sichtbar.

Tatsächlich trug Trumps Ankündigung dazu bei, die wahren Gesinnungen von Abbas und Fatah aufzudecken. Es ist alles offenkundig – Fatah und Hamas gehören zur gleichen Denkschule: Beide befürworten Gewalt; beide propagieren die gleiche Feindseligkeit gegenüber Israel und den USA, und beide streben die Zerstörung Israels und die Ermordung von Juden an – von so vielen wie möglich.

Englischer Originaltext: Palestinians: No Difference Between Fatah and Hamas, von Bassam Tawil
Bassam Tawil ist Muslim und lebt als Wissenschaftler und Journalist im Nahen Osten

 
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RE: Palästinenser: Kein Unterschied zwischen Fatah und Hamas

#980 von Edelmuth , 24.01.2018 18:06

Guten Abend Gerd

Das Könighaus Davids ist Geschichte.

Zitat
(Hesekiel 21:27) . . .In Trümmer, Trümmer, Trümmer werde ich es legen. Auch was dies betrifft, es wird gewiß [niemandes] werden, bis der kommt, der das gesetzliche Recht hat, und ihm will ich [es] geben.. . .


Deshalb kann es keine buchstäbliche Erfüllung seiner Bibelzitate geben.

Es gibt aber ein sinnbildliches Könighaus Davids. Sein König ist Jesus. Dieser König hat einen Bund mit dem sinnbildlichen Israel geschlossen. Die Herauswahl erfolgt nach dem Geiste und wird durch die Taufe und die Symbole bekannt gemacht. Ihr sinnbildliches Jerusalem ist das Jerusalem droben in den Himmeln.

Das sinnbildliche Israel symbolisiert in Anlehnung an das alte Israel das neue Bundesvolk Jehovas durch den neuen Bund. Das sinnbildliche Jerusalem symbolisiert in Anlehnung an das alte Jerusalem Jehovas Regierung über die Erde. Das verheißene Land der symbolischen Israeliten ist die gesamte Erde.

In jede Nachricht lässt sich etwas hineininterpretieren. Die ernsten Bibelforsche haben sogar die Abmessungen der Pyramiden „biblisch“ interpretiert.

Ede

 
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Das Königtum Israels lag zwischen Zedikia und Jesus in Trümmern

#981 von Schrat , 24.01.2018 18:57

Lieber Edelmuth,

Deine seltsame Schlußfolgerung erschließt sich mir nicht! Auch wenn damals Jerusalem als Strafgericht Jehovas in Trümmern gelegt wurde, so hebt dies doch nicht die Verheissungen Gottes auf! Das ist doch Unsinn!

Das "gesetzliche Recht" hat Jesus Christus, weil er der "verheißene Same" ist! Und David war einer der Vorfahren Jesu Christi.

Du bringst da Dinge in Verbindung, die nichts miteinander zu tun haben!

Mein Walvoord-Kommentar zu "...in Trümmern....."

Zitat
Das Recht, in Israel zu herrschen, würde von Zedikia genommen und das Land verwüstet werden. Dreimal benutzte Hesekiel das Wort "trümmer" und zeigte so, daß Israels Thron völlig zerstört würde. Er würde nicht wieder aufgerichet werden, bis der kommt, dem es rechtlich zusteht. Ihm wird er gegeben werden. Diese Weissagung erinnert an 1. Mose 19,10, die von "dem Zepter" in stamm Juda spricht. Die davidische Königslinie wird nicht wieder aufgerichtet werden, bis der gerechte von Gott eingesetzte König kommt. Bis Christus nach Jerusalem eintritt, um seine Herrschaft anzumelden, gab es keine berechtigten Ansprüche auf den Thron (vgl. Sach 9,9; Mt 21,1-11; Offb 19,11-16, 20,4. Christus wird diese Weissagung Hesekiels erfüllen. er wird der König Israels sein!



Lieber Edelmuth, werf die unhaltbare Wachtturm-Theologie in dieser Sche in den Papierkorb!

Gruß
vom Schrat


WER ZENSIERT FÜRCHTET DIE WAHRHEIT

 
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zuletzt bearbeitet 24.01.2018 | Top

RE: Das Königtum Israels lag zwischen Zedikia und Jesus in Trümmern

#982 von Edelmuth , 24.01.2018 20:08

Guten Abend Schrat

Zitat von Schrat
Das "gesetzliche Recht" hat Jesus Christus, weil er der "verheißene Same" ist! Und David war einer der Vorfahren Jesu Christi.


Das geistige Israel erkennt Jesus als seinen Messias bereits heute schon an. Sie erhoffen ihre Rettung aufgrund des Opfers Jesu und nicht aufgrund des mosaischen Gesetzes. Wenn ihr Messias nun keinen Unterschied im Fleische(der Abstammung) macht, wird er die Abstammungsisraeliten als Gottes Volk auch nicht wieder herstellen. Beides geht nicht.

Ede

 
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RE: Türkisches Twitter explodiert vor völkermörderischem Judenhass

#983 von Gerd , 24.01.2018 20:12

In getreuer Folgschaft zu den Zeugen Jehovas, hast du sicher (wie auch ich) gelernt, dass es neben dem himmlischen Jerusalem auch ein irdisches Jerusalem geben wird, die Texte sind bekannt, die LANDverheissungen reichen vom AT bis hin zur Bergpredigt, Stichwort Land. Nun meinst du:

Zitat von Edelmuth im Beitrag #980
Das Könighaus Davids ist Geschichte.

Zitat
(Hesekiel 21:27) . . .In Trümmer, Trümmer, Trümmer werde ich es legen. Auch was dies betrifft, es wird gewiß [niemandes] werden, bis der kommt, der das gesetzliche Recht hat, und ihm will ich [es] geben.. . .

Deshalb kann es keine buchstäbliche Erfüllung seiner Bibelzitate geben.



"Die himmlische Regierung wird über die Erde herrschen" war einmal ein WT-Artikel. Und du meinst, Jesus als himmlischer Herrscher würde gewissermaßen "Bürgermeister" im irdischen Jerusalem werden und alle Verheissungen an David sind hinfällig geworden? Wenn ja, dann zeige mit BIBEL (wie es Jurek wünscht!) wieso David in deinen Augen keine Chancen auf ERDEN mehr hat - danke!
Nicht vergessen: BIBEL

 
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Jesus auf dem Thron Davids

#984 von Edelmuth , 24.01.2018 20:57

Guten Abend Gerd

Zitat von #983 Gerd
"Die himmlische Regierung wird über die Erde herrschen" war einmal ein WT-Artikel. Und du meinst, Jesus als himmlischer Herrscher würde gewissermaßen "Bürgermeister" im irdischen Jerusalem werden und alle Verheißungen an David sind hinfällig geworden? Wenn ja, dann zeige mit BIBEL (wie es Jurek wünscht!) wieso David in deinen Augen keine Chancen auf ERDEN mehr hat.



Das ist nicht die Frage. Davis hat die gleichen Chancen wie andere Menschen auch, aber er wird aufgrund seiner Abstammung nicht bevorzugt. Die Entscheidung darüber fällt Gott, aber nicht aufgrund seiner Abstammung, sondern aufgrund seines Herzens

Zitat von NWÜ
(Lukas 1:30-33) . . .Da sagte der Engel zu ihr: „Fürchte dich nicht, Maria, denn du hast Gunst bei Gott gefunden; 31 und siehe, du wirst in deinem Schoß empfangen und einen Sohn gebären, und du sollst ihm den Namen Jesus geben. 32 Dieser wird groß sein und wird Sohn des Höchsten genannt werden; und Jehova Gott wird ihm den Thron Davids, seines Vaters, geben, 33 und er wird für immer als König über das Haus Jakob regieren, und sein Königreich wird kein Ende haben.



David hatte keine Chance auf ein Leben im Himmel, denn er konnte aufgrund seiner frühen Geburt kein Bündnispartner des neuen Bundes mit Jesus werden.

Ede

 
Edelmuth
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RE: Jesus auf dem Thron Davids

#985 von Gerd , 25.01.2018 04:18

Zitat von Edelmuth im Beitrag #984
David hatte keine Chance auf ein Leben im Himmel, denn er konnte aufgrund seiner frühen Geburt kein Bündnispartner des neuen Bundes mit Jesus werden.

Ede

Das zeigt, wie im Stakkato, dass du immer wieder den neuen Bund mit denen, die mit Jesus herrschen werden, mit denen verwechselst, die auf der neuen ERDE (in einem materiellen von Gott zugewiesenen LAND) leben werden! Dort willst du ja auch sein!
Auch in 10 Jahren - wenn nicht vorher Harmagedon auf Erden kommt - wirst du die Hoffnung derer, die immer noch "Geliebte um der Väter willen" (Römer 11) mit denen verwechseln, die von Gott als "Berufene und Erwählte", im Gnadenzeitalter, herausgerufen wurden und noch werden.

Selbst das WTG-Einsichtenbuch kommt nicht an der IRDISCHEN Verheissung vorbei, die David zum König auf ERDEN machen wird, deine Informationsquelle:
*** it-1 S. 527 David ***
Durch Hesekiel bezeichnet Jehova den messianischen Hirten als „meinen Knecht David“ (Hes 34:23, 24; 37:24, 25).


Kopie der Hesekielstellen von oben NWÜ:
23 Und ich will über sie e i n e n Hirten erwecken, und er soll sie weiden, ja meinen Knecht David. Er selbst wird sie weiden, und er selbst wird ihr Hirte werden. 24 Und ich selbst, Jehova, will ihr Gott werden und mein Knecht David ein Vorsteher in ihrer Mitte. Ich selbst, Jehova, habe geredet.

Noch deutlicher:
24 Und mein Knecht David wird König über sie sein, und sie alle werden schließlich e i n e n Hirten haben; und nach meinen richterlichen Entscheidungen werden sie wandeln, und meine Satzungen werden sie beobachten, und sie werden sie bestimmt ausführen. 25 Und sie werden wirklich in dem Land wohnen, das ich meinem Knecht, dem Jakob, gegeben habe, in welchem eure V o r v ä t e r wohnten, und sie werden tatsächlich darin wohnen, sie und ihre Söhne und die Söhne ihrer Söhne, bis auf unabsehbare Zeit, und David, mein Knecht, wird ihr Vorsteher sein auf unabsehbare Zeit.

Dass Jesus der himmlische König sein wird, ist auch bei anderen Kirchen klar! Bibellexikon:

In seinen letzten Worten bekannte David, dass sein Haus nicht so war, wie es bei Gott sein sollte. Er hatte bei der Bestrafung der Sünde in seiner Familie entscheidend versagt, besonders in dem Fall Amnons und Absaloms. Dennoch stützte er sich auf den ewigen Bund, den Gott mit ihm gemacht hatte, „geordnet in allem und bewahrt" (2. Sam 23,5). Und er freute sich auf den Morgen ohne Wolken. Die „sicheren Gnaden Davids" werden Israel erreichen durch den auferstandenen Christus (Jes 55,3; vgl. Apg 13,34).
David ist ein bemerkenswertes Vorbild von Christus. Als er von Saul gejagt wurde, stellte er Christus in seiner Verwerfung dar. Und als er auf dem Thron saß, war er ein Sinnbild Christi als ein Mann des Krieges, der seine Feinde niederwirft, bevor seine Friedensherrschaft im 1000jährigen Reich anbricht, welche in der Herrschaft Salomos vorgebildet ist. Der Herr Jesus wird oft „Sohn Davids" genannt, und dennoch ist er Davids Herr. Betreffs dieser Tatsache befragte er selbst die Juden (Lk 20,41-44). Ebenso wird er als „die Wurzel und das Geschlecht Davids" bezeichnet (Off 22,16)...
Er verfügt über alle Dinge, sei es in Bezug auf die Kirche, hinsichtlich des zukünftigen Königreichs auf der Erde oder allgemein bezogen auf die Nationen.


Nun, lieber Ede, bist du dran und erklärst uns w a s mit David geschehen wird, w o wird er auferweckt werden? Deine Worte: "David hatte keine Chance auf ein Leben im Himmel..."

Danke!

 
Gerd
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RE: Jesus auf dem Thron Davids

#986 von Edelmuth , 25.01.2018 06:21

Guten Morgen Gerd

Das Königshaus Davids gibt es auf der Erde nicht mehr. Nicht einmal die Abstammung eines Israeliten lässt sich heute noch belegen. Zu sagen, man sei ein Israelit, um daraus für sich bestimmte Vorrechte abzuleiten zu können, ist eine unbewiesene Möchtegernbehauptung, die keine rechtliche Bindung hat.

Entweder haben sich deine Zitate bereits erfüllt, oder es gibt ein größere Erfüllung in dem größeren König David. Dann muss man diesen größeren König David und seine Intentionen auch berücksichtigen, die eine ausschließliche Herauswahl auch auf der Erde nach dem Glauben vorsieht und eine Rettung nur über seine Anerkennung als Messias ermöglicht.

Die Bibel beschreibt die geretteten Erdbewohner nicht als Abstammungsisraeliten und an ihren Rechten beschnittenen Proselyten auf Grundlage des mosaischen Gesetzes, sondern als sanftmütige Menschen unter dem Schutz und der Leitung Gottes, die Jesus als ihren König anerkennen. Alle die Gunst in Gottes Augen gefunden haben wie z.B. Abraham, König David, Isaak und Jakob, und aufgrund ihrer frühen Geburt keine Bündnispartner des neuen Bundes mit Jesus werden konnten, haben eine Chance auf ein Leben auf der Erde, so, wie es der Vater ursprünglich für Adam & Eva vorgesehen hatte. Das ist bestimmt nicht das Schlechteste. Ich lebe gerne unter der Regierung des Vaters und des Sohnes.

Wenn die Zahl der zu himmlischem Leben Auferweckten begrenzt ist, muss es außerdem weitere Überlebende auf der Erde geben. Zu Beginn des Tages Gottes, wenn die Hochzeit des Lammes abgeschlossen und die Regierung im Himmel vollständig versammelt ist, beginnt die angekündigte Auferstehung von den Toten. Diese können, da die himmlische Regierung bereits vollständig versammelt ist, nur zu irdischem Leben auferweckt werden. Diese Auferweckten werden Menschen aus allen Stämmen und Nationen sein, die einen neuen Körper, der nicht von Abraham abstammt, bekommen.

Was soll es eigentlich bringen, wenn du/ihr euch die biblischen Aussagen nach eigenem Gutdünken zurechtbiegt. Die beiden Höchsten beeindruck ihr damit doch nicht.

Ede

 
Edelmuth
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RE: Jesus auf dem Thron Davids

#987 von Gerd , 25.01.2018 06:45

Zitat von Edelmuth im Beitrag #986
Wenn die Zahl der zu himmlischem Leben Auferweckten begrenzt ist, muss es außerdem weitere Überlebende auf der Erde geben. Zu Beginn des Tages Gottes, wenn die Hochzeit des Lammes abgeschlossen und die Regierung im Himmel vollständig versammelt ist, beginnt die angekündigte Auferstehung von den Toten. Diese können, da die himmlische Regierung bereits vollständig versammelt ist, nur zu irdischem Leben auferweckt werden.


Aha, und die Menschen die bei Harmagedon auf der Erde sind (Milliarden), werden nach deiner Denkweise alle liquidiert? Dann kannst du gleich ein STA werden, die sagen es so und die Erde wird verkohlt, auf der nur der Teufel herum rennt...

Das "Wort Jehovas" machst du ungültig, du negierst total die zitierten Texte der WTG aus Hesekiel!
Gott sieht d a s voraus:

12: 10 Und ich werde über das Haus Davids und über die Bewohner von Jerusalem den Geist der Gnade und des Flehens ausgießen; und sie werden auf mich blicken, den sie durchbohrt haben, und werden über i h n wehklagen gleich der Wehklage über den Eingeborenen, und bitterlich über ihn leidtragen, wie man bitterlich über den Erstgeborenen leidträgt.

Off. 1: 7 Siehe, er kommt mit den Wolken, und jedes Auge wird ihn sehen, auch die i h n durchstochen haben, und wehklagen werden seinetwegen alle Stämme des Landes. Ja, Amen.


Ja, jetzt kommst du mit dem römischen Soldaten (der ist "die"?), weil d e i n Wort gilt, da kann Jehova gleich einpacken


 
Gerd
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RE: Jesus auf dem Thron Davids

#988 von Edelmuth , 25.01.2018 06:59

Nein, Gerd!

Zitat von Gerd
Das "Wort Jehovas" machst du ungültig, du negierst total die zitierten Texte der WTG aus Hesekiel!


Mit deinem Zitat schreibst du dem Hause Davids etwas zu, obwohl es das Haus Davids nicht mehr gibt. Gleichfalls unterstellst du den bereits Verstorbenen etwas, das sie so nicht tun können. Du begründest deine unglaublichen Geschichten damit, dass Gott Dinge voraus sieht, die für uns unbegreiflich sind. Ebenso könnte man behaupten, dass Jehova, Jesus und der Heilige Geist eine Trinität sind und nur Gott und der Papst dieses heilige Geheimnis kennt.

Ede

 
Edelmuth
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RE: Jesus auf dem Thron Davids

#989 von Gerd , 25.01.2018 07:50

Ich wiederhole aus einer anderen Übersetzung den Text aus Hes. 37, den ich aus dem Wachtturmtext (Einsichtbuch) heute Nacht schon zitierte:

37: 15 Und das Wort Jahwes geschah zu mir also:
21 Und rede zu ihnen: So spricht der Herr, Jahwe: Siehe, ich werde die Kinder Israel aus den Nationen herausholen, wohin sie gezogen sind, und ich werde sie von ringsumher sammeln und sie in ihr Land bringen.
22 Und ich werde sie zu einer Nation machen im Lande, auf den Bergen Israels, und sie werden allesamt einen König zum König haben; und sie sollen nicht mehr zu zwei Nationen werden, und sollen sich fortan nicht mehr in zwei Königreiche teilen.
23 Und sie werden sich nicht mehr verunreinigen durch ihre Götzen und durch ihre Scheusale und durch alle ihre Übertretungen; und ich werde sie retten aus allen ihren Wohnsitzen, in welchen sie gesündigt haben, und werde sie reinigen; und sie werden mein Volk, und ich werde ihr Gott sein.
24 Und mein Knecht David wird König über sie sein, und sie werden allesamt einen Hirten haben; und sie werden in meinen Rechten wandeln, und meine Satzungen bewahren und sie tun.
25 Und sie werden wohnen in dem Lande, das ich meinem Knechte Jakob gegeben, worin eure Väter gewohnt haben; und sie werden darin wohnen, sie und ihre Kinder und ihre Kindeskinder, bis in Ewigkeit; und mein Knecht David wird ihr Fürst sein ewiglich.
26 Und ich werde einen Bund des Friedens mit ihnen machen, ein ewiger Bund wird es mit ihnen sein; und ich werde sie einsetzen und sie vermehren, und werde mein Heiligtum in ihre Mitte setzen ewiglich.
27 Und meine Wohnung wird über ihnen sein; und ich werde ihr Gott, und s i e werden mein Volk sein.
28 Und die Nationen werden wissen, daß ich Jahwe bin, der Israel heiligt, wenn mein Heiligtum in ihrer Mitte sein wird ewiglich.


Ich weiß, das gilt nur für Edes "geistige Israeliten", das wird den katholischen Kirchenvater Augustinus und den WT-Häuptling Rutherford nach deren Auferstehung zum Gericht sehr freuen

Ergänzung für Aussenstehende wie Zeugen Jehovas "Jerusalem" verstehen:

*** it-1 S. 1327 Jerusalem ***
Das Neue Jerusalem. In dem von Gott inspirierten Buch der Offenbarung hat der Apostel Johannes Einzelheiten über das „neue Jerusalem“ festgehalten (Off 3:12). In einer Vision sah er diese „heilige Stadt“ „von Gott aus dem Himmel herabkommen, bereitgemacht wie eine für ihren Mann geschmückte Braut“. Das steht in Zusammenhang mit der Vision, in der er „einen neuen Himmel und eine neue Erde“ sah. Von der „Braut“ heißt es, daß sie „die Frau des Lammes“ sei (Off 21:1-3, 9-27). In anderen apostolischen Schriften wird das gleiche Bild auf die aus Gesalbten bestehende Christenversammlung angewandt (2Ko 11:2; Eph 5:21-32). In der Schilderung, die in Offenbarung, Kapitel 14 gegeben wird, steht das „Lamm“ Christus Jesus auf dem Berg Zion — ein Name, der ebenfalls mit Jerusalem in Verbindung steht (vgl. 1Pe 2:6) —, und bei ihm sind 144 000, die seinen Namen und den Namen seines Vaters an ihrer Stirn geschrieben tragen (Off 14:1-5; siehe NEUES JERUSALEM).

Das untreue Jerusalem. Vieles von dem, was in der Bibel über Jerusalem geschrieben steht, sind verurteilende Worte. Somit konnte Jerusalem offensichtlich nur, wenn es treu war, Jehovas himmlische Organisation und zeitweilig die wahre Christenversammlung, das „Israel Gottes“, symbolisieren (Gal 6:16). Wenn es untreu war, wurde es als Prostituierte oder als ehebrecherische Frau dargestellt; es glich dann den heidnischen Amoritern und Hethitern, den einstigen Herren der Stadt (Hes 16:3, 15, 30-42). Als solche konnte Jerusalem nur als Bild für Abtrünnige dienen, für diejenigen, die einen ehebrecherischen Weg der Untreue gegenüber Gott, dessen Namen sie angeblich tragen, eingeschlagen haben (Jak 4:4).
Wie man also sieht, wird „Jerusalem“ in vielfacher Bedeutung gebraucht, so daß man in jedem Fall den Kontext zu Rate ziehen muß, um das richtige Verständnis zu bekommen. (Siehe BESTIMMTE ZEITEN DER NATIONEN.)

Die "(Siehe BESTIMMTE ZEITEN DER NATIONEN.)" endeten gemäß dieser Organisation 1914, als Ausgangspunkt wird 606 v.Ch. angenommen
"


 
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JESUS auf dem Thron Davids

#990 von Jurek , 25.01.2018 08:37

Viele Aussagen in der Bibel haben auch prophetisch-bildhafte Bedeutung.
Bevor der Messias kam, musste erstmal Elia wiederkommen! (Mak 9:11 bzw. Mal 4:5)
Das ist im Prinzip das, auf was Gerd aus dem AT "pocht"…
Aber deswegen muss dann nicht der "Elia", wirklich Elia sein, der AT Prophet! (Mat 17:12,13).
"Elia" war in dem Falle Johannes der Täufer.
Das alles hat symbolische Bedeutung und ist nicht geeignet für die Buchstabenreiter, da bekanntlich der "Buchstabe tötet"…

Viele prophetische Aussagen deuten etwas an, aber das bedeutet nicht, dass man alles aus dem AT wortwörtlich ins NT übernehmen muss, wenn man das im ZUSAMMENHANG mit dem NT genau betrachtet.
Da können durchaus auch "Juden" keine Juden sein… (Offb 3:9)
Es geht um prinzipielle Beschnittenheit des Herzens, damit man von CHRISTUS angenommen wird.
Wiederholte Bruchstücke aus dem AT reichen nicht aus, wenn man nicht den Gesamtkontext der Bibel dazu betrachtet.


"Und dies ist das Zeugnis: dass GOTT uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in Seinem SOHN.
Wer den SOHN hat, hat das (wahre) Leben; wer den SOHN GOTTES nicht hat, hat das (wahre) Leben nicht.
"
1. Johannes 5:11,12.

 
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