RE: Woher kommt der Antichrist?

#871 von Edelmuth , 12.01.2018 15:20

Hallo Schrat

Zitat von #848 Schrat
das mit dem Antichristen wird zwar von Johannes in der Vergangenheitsform ausgedrückt, aber es ist offensichtlich, daß es sich um einen allgemein anwendbaren Grundsatz handelt, der natürlich dann auch für die Zukunft gilt....

Also, auch wer nach dem Johannes nicht anerkennt, daß jesus im Fleische (als der Erlöser....) gekommen ist, ist ein Antichrist!


Dito. Da es aber unwahrscheinlich ist und es auch keine Anzeichen dafür gibt, dass Israel in Jesus ihren Messias sehen und ihn anerkennen werden, bleiben sie weiterhin der Antichrist.

Zitat von Schrat
Die Juden aber, von denen in Sacharja gesagt wird, daß daß sie auf den schauen werden, den sie durchbohrt haben, werden d a n n ja Christus in der von gott vorgesehenen Rolle (als Erlöser und im Fleische im 1. Jhdt gekommen) anerkennen!


Sacharja sagt nicht, dass die, die ihn durchbohrt haben, ihn als Messias anerkennen werden. Jene, die ihn durchstochen haben, sind bereits zu Staub vergangen. Jesus müsst sie erst zum Leben erwecken, damit sie Reue bekunden könnten. Bekanntlich gehr aber die Reue der Rettung voraus.

Gemeint sind die, die Jesus noch heute durchstechen würden. Diese werden Jesus bestimmt nicht als Messias anerkennen.

Ede.

 
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RE: Woher kommt der Antichrist?

#872 von Gerd , 12.01.2018 15:34

Wer die "Worte JHWHs" im AT ernst nimmt - wir sehen bei STA und anderen "geistlichen" Israelersetzern, dass sie das nicht tun, nur um IHRE Auslegung zu stützen - muss man einfach einen Propheten mit Schlüsselaussagen, wie bei Sacharja, als kompetent erkennen. Da schreibt hier im Forum ein Mitglied alle Stellen rein, die sich in Sacharjas Voraussage bei Jesus erfüllt haben, aber die wundersame Rettung für dieses, in NOT kommende Volk, wird vehement abgewiesen. WER löst den Konflikt aus, wobei Europa, oder die EU nicht erkennbar ist? Sach 12 (zum gefühlten 100-ten mal )

1 Ausspruch des Wortes Jahwes über Israel.
Es spricht Jahwe, der den Himmel ausspannt und die Erde gründet, und des Menschen Geist in seinem Innern bildet:
2 Siehe, i c h mache Jerusalem zu einer Taumelschale für alle Völker ringsum; und auch über Juda wird es kommen bei der Belagerung von Jerusalem.
3 Und es wird geschehen an jenem Tage, da werde i c h Jerusalem zu einem Laststein machen für alle Völker: alle, die ihn aufladen wollen, werden sich gewißlich daran verwunden. Und alle Nationen der Erde werden sich wider dasselbe versammeln...
7 Und Jahwe wird die Zelte Judas zuerst retten...
8 An jenem Tage wird Jahwe die Bewohner von Jerusalem beschirmen...
9 Und es wird geschehen an jenem Tage, da werde i c h alle Nationen zu vertilgen suchen, die wider Jerusalem heranziehen.
10 Und i c h werde über das Haus Davids und über die Bewohner von Jerusalem den Geist der Gnade und des Flehens ausgießen; und sie werden auf m i c h blicken, den sie durchbohrt haben...


Alle Nord- und Südstaatenansagen, in Daniel oder an anderen Stellen, müssen doch von der geografischen Warte Israels fokussiert werden! Im Norden Syrien und Iran, im Süden Ägypten und die afrikanischen Länder, wobei n.m.A. gerade der Hass der islamischen Religion eine Rolle längst schon spielt und weiter im Terror sichtbar wird. Sogar in muslimischen Gebeten werden Juden und Christen verflucht - habe ich gestern dokumentiert.

Jedenfalls: der Initiator des Kampfes um Jerusalem ist Jahwe, wie Er es doch so klar zeigt, da mag eine Initialzündung durch Trump schon Auslöser sein - es brodelt ja weiter die Taumelschale

PS: hier wird ein Prophezeiung (= VORAUSsage in die ZUKUNFT) in die Vergangenheit verfrachtet, das soll ernsthafte Hermeneutik sein? Zitat Ede:

Zitat
Sacharja sagt nicht, dass die, die ihn durchbohrt haben, ihn als Messias anerkennen werden. Jene, die ihn durchstochen haben, sind bereits zu Staub vergangen. Jesus müsst sie erst zum Leben erwecken, damit sie Reue bekunden könnten. Bekanntlich gehr aber die Reue der Rettung voraus.


 
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RE: Woher kommt der Antichrist?

#873 von Stojan , 12.01.2018 17:25

Zitat
Da es aber unwahrscheinlich ist und es auch keine Anzeichen dafür gibt, dass Israel in Jesus ihren Messias sehen und ihn anerkennen werden, bleiben sie weiterhin der Antichrist.



Das wird ja immer unbiblischer. Wiederherstellung und Antichrist, das passt ja gar nicht. Hat schon mal jemand die Frage beantwortet, warum Gott nicht in der Lage sein sollte, sein Volk wieder herzustellen????
Bitte biblisch begründen und nicht im Kaffeesatz lesen.

 
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RE: Woher kommt der Antichrist?

#874 von Edelmuth , 12.01.2018 18:20

Guten Abend StoJan

Zitat von #873 StoJan
Das wird ja immer unbiblischer. Wiederherstellung und Antichrist, das passt ja gar nicht. Hat schon mal jemand die Frage beantwortet, warum Gott nicht in der Lage sein sollte, sein Volk wieder herzustellen????



Gott ist alles möglich, was er will. Daher stellt sich nicht die Frage, was er kann, sondern was er will, und Jehova hat gesagt, dass er das ursprünglich Israel verworfen hat und nicht wieder herstellen wird.

Zitat
(Hosea 1:6) . . .„Nenne ihren Namen Lo-Ruhạma, denn ich werde dem Hause Israel nicht wieder Barmherzigkeit erweisen, weil ich sie ganz bestimmt hinwegnehmen werde.



Worauf sollte sich die Wiederherstellung Israels beziehen, vielleicht auf den gesamten Staat Israel in den Grenzen von 1948, also auch auf die Palästinensergebiete.
Das verheißene Land, in dem die 12 Stämme Israels lebten, zieht sich von Damaskus im heutigen Syrien über den gesamten Libanon bis nach Ägypten im Süden und schließt große Teile Jordaniens mit ein. In diesen Staaten leben viele Moslems, die sich ebenfalls auf Abraham beziehen. Niemand der heute lebenden Israeliten kann sich zurecht anhand seiner Geschlechtslinie auf Abraham beziehen.

Werden die Nachbarstaaten freiwillig das Land zu Gunsten Israels bzw. den nachgewiesenen Erben Abrahams räumen?
Wie ist Israels Glaube?

Israel ist keine Theokratie, noch verlassen sie sich auf Gott, sondern auf ihre (Atom)Waffen. Ihre Landnahme ist bisher höchst unfriedlich abgelaufen. Sie haben Rabbiner, aber keine Priesterschaft, keinen Hohenpriester auf der Erde, keinen Tempel in Jerusalem und dort auch keinen Altar, auf dem sie gemäß dem von Moses übermittelten Gesetz Gottes Opfer darbringen könnten. All das gibt es nicht mehr seit der Zerstörung Jerusalems durch die Römer im Jahre 70 u. Z. Es gibt auch keine Beweise dafür, daß der Gott, dessen Namen auszusprechen sie sich weigern, ihnen als Nation immer noch beisteht.

Wer wird ihr König sein, da sie Jesus als Messias immer noch ablehnen?
Jehova hat alle Macht im Himmel und auf Erden seinem Sohn Jesus übertragen. Auch gibt es Menschen, die Gott bzw. Jesus bereitwillig folgen. Deshalb wird Jehova es nie zulassen, dass die Israeliten das Königtum einem Menschen geben. Alle, denen Gott sich zuwenden wird, müssen seinen Sohn Jesus als ihren König anerkennen, sich in seinem Wort unterweisen und taufen lassen und weiterhin versuchen, sich an das Gelernte zu halten.

Es ist deshalb grob fahrlässig, Jehova zu unterstellen, er würde sich einem Volk (verworfene Israeliten) wieder zuwenden und es als sein Volk segnen, das sich weigert, sich seinem Sohn, den Jehova selber als König eingesetzt hat, zu unterstellen.

Ede


 
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RE: Woher kommt der Antichrist?

#875 von Gerd , 12.01.2018 19:18

Ede kommt immer mit den gleichen Argumenten (Hosea 1:6) - auch auf den Tag genau vor 10 (!) Jahren hat ihn zum gleichen Thema eine "nunusch" im Bechhaus-forum geantwortet:

Verfasst am: 12.01.2008, 21:22
Lieber Ede,

Zitat:
Es ist nicht entscheidend, wo ich meine Erkenntnis her haben, sondern ob sie schlüssig und mit der Bibel vereinbar ist und da hast du sehr wenig entgegenzusetzen.


Wenn du aber deine Erkenntnis immer nur im gleichen Topf suchst und nicht mal über andere Dinge nachdenkst, dann ist das schon nicht so toll. Denke auch mal, dass andere sich die Mühe machen, die Antworten an dich selbst zu überlegen und zu schreiben....

Zitat:
Wenn du kannst, wiederlege doch die gemachten Äußerungen anhand der Bibel


Ich habe das gemacht, du hast nur in der Beziehung offenbar Scheuklappen auf. Du kannst es einfach nicht sehen, weil du ganz in deiner Schiene drin bist und rechts und links nicht kuckst.

Richtig, in einem sind wir uns einig: Gott hält, was er verspricht. Deswegen glaube ich auch nicht, dass er Israel für immer verstoßen hat. Warum nimmst du dir nicht mal die prophetischen Bücher vor, wie Hosea, Jesaja, Jeremia und die andern und nimmst dir mal ein paar Wochen vor, wo du nur diese Bücher durchliest, ohne Wachtturm-Literatur. Wenn du dir einfach mal vorstellst, dass es eine Geschichte zwischen "Mann" (Gott) und "Frau" ist, und du dein Augenmerk darauf richtest, wie Gott als "Mann" mit "der Frau" umgeht, dann wirst du merken, dass es nicht sein kann, was du sagst. Gott ist nicht so. Gott hat ISRAEL, dem Israel des AT, nicht den Zeugen Jehovas oder einer anderen Kirche, konkrete Versprechen gemacht. Ich habe dir gezeigt, dass in vielen Fällen diese Versprechen NICHT an Bedingungen an das Verhalten Israels geknüpft waren. Wenn îch dir hierzu genaue Bibelstellen heraussuchen soll, dann sag es mir. Nur wenn es dich wirklich interessiert, denn ich will mir nicht die Mühe machen, wenn du es eh nur oberflächlich liest, weil deine Meinung sowieso schon fest steht.
Die Bibel wurde nicht für die systematische Auslegung geschrieben. Sie wurde in erster Linie als Buch geschrieben, in der Gott uns sein Wesen offenbart. Es ist eine andere Art zu denken. Versuch es doch mal so zu lesen.
Israel war Gott OFT untreu. Gott hat sie IMMMER WIEDER angenommen. In Hosea kommt klar zum Ausdruck, dass er sie erst verwirft, dann WIEDER annimmt, am Ende der Tage. Du sagst, ich gebe dir keine biblischen Beweise, aber zu dem Beitrag mit Hosea 2, der die Geschichte erklärt, hast du nichts geschrieben, nur deine Bibelstelle aus Hosea 1 zum x. Mal wiederholt, was total sinnlos war. Daher frage ich mich, ob du meine Beiträge überhaupt richtig liest. Es bringt nichts, auf diese Art miteinander zu reden.

Zitat:
Wir zitieren aus der Bibel, weil wir glauben, dass sie von Gott inspiriert und wahr ist. Wir vertrauen Gottes Äußerungen sogar unser Leben an, denn wir wissen, dass sie absolut zuverlässig sind.


Schön aber erst mal geht es hier nicht um "wir", sondern um "dich", und zweitens geht es mir nicht um die Bibel- sondern um die Wachtturmzitate. Auch ich vertraue Gott mein Leben an. Gott sei Dank.

Zitat:
Was wäre Jehova für ein Gott, was wäre SEIN Wort wert, wenn ER das Königreich den Israeliten nicht weg nehmen und es der Nation geben würde, der ER es versprochen hat, weil sie dessen Früchte hervorbringen. Wir müsste dann an jeder SEINER Äußerung bezüglich unserer Rettung in der Furcht zweifeln, dass ER es sich vielleicht doch anders überlegen könnte.


Ja natürlich hat er es weggenommen. Oder siehst du irgendwo ein Königreich Israel? Ich sehe nur einen Staat, aber kein Königreich. Dass Gott es weggenommen hat, ist für JEDEN offensichtlich. Selbst zu Jesu Zeiten schon.

Aber: Gott sagt auch, dass er Israel wiederherstellen wird. Wieso glaubst du diesem Wort Gottes nicht?

Hosea Kapite ZWEI hat Folgendes geschrieben:
25 Und ich will ihn mir in das Land einsäen und mich erbarmen über Lo-Ruhama, und ich will sagen zu Lo-Ammi: »Du bist mein Volk«, und er wird sagen: »Du bist mein Gott.«


--> Gott erbarmt sich ÜBER DIE SELBEN PERSONEN; DIE ER VORHER VERWORFEN HAT
Wie kannst du hier etwas anderes herauslesen. Interpretiere doch bitte diese Bibelstelle. Schau vorher bitte NICHT im Wachtturm nach. Vielleicht fällt dir dann was auf.

Gottes heilige Liebe Hosea 11:
1 Als Israel jung war, hatte ich ihn lieb und rief ihn, meinen Sohn, aus Ägypten; 2 aber wenn man sie jetzt ruft, so wenden sie sich davon und opfern den Baalen und räuchern den Bildern. ...
7 Mein Volk ist müde, sich zu mir zu kehren, und wenn man ihnen predigt, so richtet sich keiner auf. 8 Wie kann ich dich preisgeben, Ephraim, und dich ausliefern, Israel? Wie kann ich dich preisgeben gleich Adma und dich zurichten wie Zebojim? Mein Herz ist andern Sinnes, alle meine Barmherzigkeit ist entbrannt. 9 Ich will nicht tun nach meinem grimmigen Zorn noch Ephraim wieder verderben. Denn ich bin Gott und nicht ein Mensch und bin der Heilige unter dir und will nicht kommen, zu verheeren. 10 Alsdann wird man dem HERRN nachfolgen, und er wird brüllen wie ein Löwe. Und wenn er brüllen wird, so werden zitternd herbeikommen seine Söhne von Westen her. 11 Und auch aus Ägypten kommen sie erschrocken wie Vögel und aus dem Lande Assur wie Tauben; und ich will sie wieder wohnen lassen in ihren Häusern, spricht der HERR.

--> SO ist Gott. SO ist er treu. Und er steht auch zu diesem Wort, das er versprochen hat. Er ersetzt nicht Personen, an die er sein Versprechen gerichtet hat.

LG nunusch

http://www.bechhaus.de/phpBB2/viewtopic....ight=hosea#8776
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Es ist sinnlos indoktrinierte Leute, die meinen s i e seien nun die "geistlichen" ERBEN Israels zu belehren, sonst erhalten wir in genau 10 Jahre den GLEICHEN Sermon von Ede. Dann mag die Wachtturm-Org vielleicht garnicht mehr existieren

Nun werde ich heute Abend ZDF-Fußball guck

 
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Ohne Reue, Umkehr und Annahme von Jesus auch keine Rettung der Juden

#876 von Schrat , 12.01.2018 19:31

Hallo Gerd,

....an keine Bedingung geknüpft ....

kann ich so nicht stehen lassen! Sicher in den ursprünglichen Aussagen z.b. in Moses ist direkt keine Bedingung für die Rückführung angegeben. Aber der Zusammenhang insbesondere der weitere Zusammenhang zeigt schon, daß das nicht einfach so ohne Bedingungen geschieht! Nur Gott erbarmt sich dieses Volkes trotz seiner Verfehlungen und Gott sieht voraus, daß zumindest ein Überrest des Volkes dieses Erbarmen wird zu würdigen wissen. Aber eine Umkehr ist notwendig!

Denn die Zerstreuung hatte ja eine Ursache, nämlich der fortgesetzte und gravierende Ungehorsam. Das bedeutet natürlich auch für die Juden/Israeliten der Zeit des Endes, daß eine Umkehr geschehen und daß letztendlich Jesus Christus angenommen werden muß.

Gruß
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RE: Woher kommt der Antichrist?

#877 von Edelmuth , 12.01.2018 19:38

Genau, Gerd!

Das ist das Problem. Jehova hat in seiner Gutmütigkeit und Liebe Israel immer wieder mit dem Ergebnis vergeben, dass sie IHN nun nicht mehr ernst nehmen nach dem Motto: „Er wird uns schon noch vergeben. Da können wir machen, was wir wollen“ So bauen sie darauf, dass Jehova ihnen trotz ihres Mordes an seinem Sohn wieder vergeben und sie als sein Volk wieder herstellen wird. Dabei hat Jehova ihnen tatsächlich den Segen und den Fluch vorgelegt.

Die Krönung der Verachtung von Gottes Gutmütigkeit ist doch Jehova vorschreiben zu wollen, wie sein Messias zu sein hat, bevor sie ihn anerkennen wollen. Geht’s noch? Diesem Wunsch zu entsprechen und dieses Volk als sein Volk wieder herzustellen widerspricht der Herrlichkeit Jehovas. Das hat ein allmächtiger Gott nicht nötig. Das wird er nie tun.

Ede

 
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RE: Woher kommt der Antichrist?

#878 von Gerd , 12.01.2018 19:48

Zitat von Edelmuth im Beitrag #877
Die Krönung der Verachtung von Gottes Gutmütigkeit ist doch Jehova vorschreiben zu wollen, wie sein Messias zu sein hat, bevor sie ihn anerkennen wollen. Geht’s noch? Diesem Wunsch zu entsprechen und dieses Volk als sein Volk wieder herzustellen widerspricht der Herrlichkeit Jehovas.


Solange du a l l e Versöhnungshinweise bei den Propheten auf eine Art "Hirngespinste Jehovas" heruntermachst, kann man n u r so denken wie du es tust


G


 
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RE: Woher kommt der Antichrist?

#879 von Stojan , 12.01.2018 20:01

Edelmuth,

auch Paulus gehörte zum Volk der Mörder. Ein Jude zu sein, generiert also nicht eine Kollektivschuld.

Insgesamt denke ich, es werden nicht biblische, sondern eigene Moralvorstellungen bei der Beurteilung ob Israel wieder hergestellt wird angelegt. Alles klingt mir zu sehr nach Empörung über die Juden.

 
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Die Juden/Israeliten sind nicht für alle Zeit verworfen

#880 von Schrat , 12.01.2018 20:32

Lieber Stojan,

so sehe ich das auch! Wenn Jesus sagte "Das Königreich wird von euch genommen und einer anderen Nation gegeben werden, die dessen Früchte hervorbringt" dann ist damit nicht gesagt, daß damit das Volk der Juden für alle Zeit verworfen ist (Mat 21:43). Es ist wie Paulus es ja deutlich erklärt, eine zeitweise Verwerfung. Ein Großteil des Volkes und die meisten der Führungspersonen hatten Jesus verworfen, aber auch damals schon: nicht alle!

Vor dieser Kollektivschuldzuweisung sollte man sich hüten. Das hat die Kirche gemacht, das hat Luther gemacht und im gleichen Fahrwasser bewegte sich dann Hitler.

Gruß
vom Schrat


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RE: Die Juden/Israeliten sind nicht für alle Zeit verworfen

#881 von Edelmuth , 12.01.2018 20:45

Guten Abend StoJan

Zitat von #879 StoJan
auch Paulus gehörte zum Volk der Mörder. Ein Jude zu sein, generiert also nicht eine Kollektivschuld.


Richtig! Ein Jude zu sein generiert noch keine kollektive Rettung. Es ist der Glaube an Jesus in Verbindung mit Gottes unverdienter Güte und Jesus Opfer, das rettet, nicht die Abstammung.

Ede

 
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"Um der Väter willen" - gilt konkret für WEN? Feinde JESU?

#882 von Jurek , 13.01.2018 06:14

Hallo Gerd,

du schreibst in deinem #864 Beitrag:

Zitat
Es ist doch unerhört was Jesus einem kriminellen Landsmann verheißt, der nicht mal sein Nachfolger, im Sinne von 1. Joh 5:12 war, den Vers lesen wir hier laufend.

Luk. 23: 42 Und er sprach zu Jesu: Gedenke meiner, wenn du in deinem Reiche kommst!
43 Und Jesus sprach zu ihm: Wahrlich, ich sage dir: Heute wirst du mit mir im Paradiese sein.


Die neue ERDE scheint dem sicher - und das dazu noch ungetauft ts,ts,ts....


Du irrst Gerd, so wie du irren würdest, wenn du 1.Pet 3:21 dazu lesen würdest und den Sinn dahinter nicht verstehen würdest.

Zu einem: JESUS versprach dem Schächer NICHT, dass er am gleichen Tag mit Ihn im Paradiesischen Himmel sein wird (Meinung der Kirchen). Das sollte man dabei erwähnen, oder dazu die NWÜ zitieren.
Zu anderem: Nirgendwo steht es wirklich drinnen, dass man nur mit der Taufe gerettet werden wird! =(von daher tauft die römische Kirche schon Säuglinge - in die Kirche hinein, weil sie meint, dass die Rettung der Seele davon abhängt).

Dir dürfte wohl unbekannt sein, dass die Ausgießung des Hl. Geistes damals auf ca. 120 Jünger JESU erfolgte, die aber nicht alle mit der christlichen Taufe getauft wurden! (Apg 10:47) Wie das???
Dazu müsste man eben die Botschaft des NT kennen und nicht "Steinbrüche" betreiben.

Das was du als Argumente schreibst, ist m. E. nicht stichhaltig noch wirklich überzeugend.

Und es kann sich auch nichts daran ändern (ob vor Jahrzehnten, jetzt oder in Jahrzehnten), dass 1.Joh 5:12 GRUNDLEGEND wichtig für alle ist, die das Evangelium erfahren! Da ist KEIN Mensch davon ausgenommen, auch nicht um Väter willen, auch wenn du noch so auch die AT-Stellen zeitlich falsch interpretierst, mit den Nationen Ägypten und Assyrien (auch wenn Assyrien nicht mehr gibt) und diese werden zueinander pilgern um JAHWE anzubeten, und keiner von denen geht nach Jerusalem…
Etwas mehr Überblick in Verbindung mit den Aussagen des NTs wünsche ich uns allen, um auch den Blick wirklich und primär für das Wesentliche zu haben!

Gruß


"Und dies ist das Zeugnis: dass GOTT uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in Seinem SOHN.
Wer den SOHN hat, hat das (wahre) Leben; wer den SOHN GOTTES nicht hat, hat das (wahre) Leben nicht.
"
1. Johannes 5:11,12.

 
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Antichrist kommt aus Israel?

#883 von Jurek , 13.01.2018 06:20

Hallo Hervé,

zu deinem Posting #869, woher der Antichrist her kommen wird, dazu habe ich eine Broschüre von VdHS, wo darin ausgedrückt wurde, dass es ein Jude sein wird, welcher als Antichrist aufstehen wird …

Gruß


"Und dies ist das Zeugnis: dass GOTT uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in Seinem SOHN.
Wer den SOHN hat, hat das (wahre) Leben; wer den SOHN GOTTES nicht hat, hat das (wahre) Leben nicht.
"
1. Johannes 5:11,12.

 
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RE: Antichrist kommt aus Israel?

#884 von Edelmuth , 13.01.2018 06:45

Guten Morgen Gerd

Man stelle sich vor, die Israelis würden behaupten, dass alle Moslems zu Juden konvertieren und aufgrund des mosaischen Bundes gerettet werden würden? Wer das hört würde sich verwundert an den Kopf greifen.

Sie beziehen sich auf Abraham, sind bereits wie die Israelis beschnitten, essen nur reines Fleisch, trinken wie die Nasiräer keinen Alkohol und die Scharia ähnelt den mosaischen Gesetzen. Auch Tieropfer und die Schächtung gibt es bei den Moslems.

Was fehlt? Die Bereitschaft der Moslems zum Juden zu konvertieren. So auch bei den Israelis. Sie würden sich Jesus als ihrem Messias nie unterordnen und zum Christ konvertieren. Wenn sie merken, dass für ihre Rettung die Anerkennung Jesu erforderlich ist, ist es für sie zu spät.

....und ihr regt euch über die Moslems mit ihrem Islamismus auf.

Ede


 
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RE: Antichrist kommt aus Israel?

#885 von Gerd , 13.01.2018 08:23

Zitat von Edelmuth im Beitrag #884
Guten Morgen Gerd

Man stelle sich vor, die Israelis würden behaupten, dass alle Moslems zu Juden konvertieren und aufgrund des mosaischen Bundes gerettet werden würden?


WAS heißt Moslems (Religion) werden konvertit zu Juden? Allein diese Antwort zeigt: "man" will nicht wahrhaben, dass die Linie Abraham über Isaak die ist, die JHWH als die bevorzugte einschwor, die Linie Ibrahim über Ismael ist für die künftige "neue ERDE" sekundär bevorzugt. Alles genau in BIBBEL zu lesen (Gal, 4: ff)!

Etwa hier, was ich nun wieder zitiere, wird von Christen (besser: den Neugeistisraeliten) immer wieder wie nichtexistent eingestuft:

Jes. 19, 23 An jenem Tage wird eine Straße sein von Ägypten nach Assyrien; und die Assyrer werden nach Ägypten und die Ägypter nach Assyrien kommen, und die Ägypter werden mit den Assyrern Jahwe dienen.
24 An jenem Tage wird Israel das dritte sein mit Ägypten und mit Assyrien, ein Segen inmitten der Erde;
25 denn Jahwe der Heerscharen segnet es und spricht: Gesegnet sei mein Volk Ägypten, und Assyrien, meiner Hände Werk, und Israel, mein Erbteil!


WO erfüllt sich das für die "geistigen Israeliten" - wo?

 
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