RE: Sein oder Nichtsein

#826 von Gerd , 11.01.2018 07:50

Zitat von Jurek im Beitrag #824
Nur BÜRGER haben Anrecht, nicht bloß passive Bewohner...


Es beginnt doch mit diesem "Anrecht":

14, 2 Und ich werde alle Nationen nach Jerusalem zum Kriege versammeln; und die Stadt wird eingenommen und die Häuser werden geplündert und die Weiber geschändet werden; und die Hälfte der Stadt wird in die Gefangenschaft ausziehen, aber das übrige Volk wird nicht aus der Stadt ausgerottet werden.
3 Und Jahwe wird ausziehen und wider jene Nationen *) streiten...


*) Erlaubst du ihm das? Oder müssen sie sich vorher taufen lassen

 
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RE: Sein oder Nichtsein

#827 von Schrat , 11.01.2018 07:57

Guten Morgen Gerd,

auf den Punkt gebracht....

So sehe ich das auch! Wobei natürlich bei einem Menschen mit Gerechtigkeitsempfinden die Frage auftaucht, warum er das schreckliche Geschehen vorher zulässt.....

Aber dazu hatte ich mich ja schon geäußert.

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RE: Sein oder Nichtsein

#828 von Jurek , 11.01.2018 08:09

Es gibt in der Bibel eben auch bedingte Voraussagen.
Wenn nicht an dem vorgesehenem, dann am Ersatz wird sich alles genau erfüllen. (Offb 20:9 u. ä.)…
Viele Aussagen müssen auch geistlich nicht fleischlich verstanden werden. (Joh 6:63b; 1.Kor 2:13).
Ersatz gab es immer, wenn im Plan die anderen versagten! … (Beispiel: Mat 22:9f) …
Da geht es nicht um "erlaubst du Ihm" oder so, sondern erlauben WIR IHN es auf seine Art zu handeln.
Verstehen WIR schon alles irrtumslos, die ganzen Pläne GOTTES? (Apg 1:7; Röm 11:33ff)


"Und dies ist das Zeugnis: dass GOTT uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in Seinem SOHN.
Wer den SOHN hat, hat das (wahre) Leben; wer den SOHN GOTTES nicht hat, hat das (wahre) Leben nicht.
"
1. Johannes 5:11,12.

 
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RE: Sein oder Nichtsein

#829 von Gerd , 11.01.2018 08:20

Zitat von Schrat im Beitrag #827
So sehe ich das auch! Wobei natürlich bei einem Menschen mit Gerechtigkeitsempfinden die Frage auftaucht, warum er das schreckliche Geschehen vorher zulässt.....


Wahrscheinlich stimmen wir darüber auch überein. Beispiel: ER ließ Jesus um unserer Sünden leiden, dann wurden WIR Nutznießer.
Aber es wurde auch alles v o r h e r schon angekündigt, 1 Beispiel von vielen 5Mos 4:

27 Und Jahwe wird euch unter die Völker zerstreuen, und ihr werdet übrigbleiben, ein zählbares Häuflein unter den Nationen, wohin Jahwe euch führen wird;

DAS ^ gefällt allen Israelis-Ablehnern sehr gut, d a s aber wollen sie den Israelis (Geliebte um der VÄTER!) nicht vergönnen:

30 In deiner Bedrängnis, und wenn alle diese Dinge dich treffen werden am Ende der Tage, wirst du umkehren zu Jahwe, deinem Gott, und seiner Stimme gehorchen.
31 Denn ein barmherziger Gott ist Jahwe, dein Gott; er wird dich nicht lassen und dich nicht verderben und
wird des Bundes deiner V ä t e r nicht vergessen, den er ihnen geschworen hat.
37 Und darum, daß er deine V ä t e r geliebt und ihren Samen nach ihnen e r w ä h l t hat, hat er dich mit seinem Angesicht, mit seiner großen Kraft aus Ägypten herausgeführt,
38 um Nationen vor dir auszutreiben, größer und stärker als du...

 
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RE: Sein oder Nichtsein

#830 von Jurek , 11.01.2018 08:37

Gerd,

dass S.g. mit: "Israelhassern", "denen was nicht gönnen", "GOTT vorschreiben was" u.d.g., bitte es sein lassen, weil das ist sehr weit von der Realität entfernt! Solche Unterstellungen haben hier nichts verloren!

Nach wie vor geht es um GOTTES Volk! Zu dem gehören aber nicht ALLE Juden! (Zu JESU Zeit was auch nicht anders! Heute genauso).
Was soll da unklar sein, wenn man das nicht bloß aus wenigen AT-Stellen, sondern im Gesamtbild aus des NTs betrachtet?
Ja, auch Juden werden von GOTT gerettet, aber NICHT ALLE fleischlichen, was auch klar sein sollte, aber vielen nicht ist, wie aus solchen Schriften und Sendungen "Israel heute" hervorgeht.
Der heutige (in der Gesamtheit) Staat Israel bildet NICHT das Volk GOTTES!
JUDE zu sein, ist die Beschneidung am Herzen und echte GOTT Bekehrung! Mit nur denen handelt GOTT.

Gruß und schönen Tag noch!


"Und dies ist das Zeugnis: dass GOTT uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in Seinem SOHN.
Wer den SOHN hat, hat das (wahre) Leben; wer den SOHN GOTTES nicht hat, hat das (wahre) Leben nicht.
"
1. Johannes 5:11,12.

 
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Israel darf nicht kritisiert werden

#831 von Schrat , 11.01.2018 08:52

Lieber Jurek,

schön, daß Du das inzwischen auch so klar siehst!

Das ist ja mein Reden die ganze Zeit....

Wenn wir ermitteln wollen, wer wirklich versucht Macht über andere Menschen auszuüben, dann brauchen wir nur zu prüfen, ob man den Betreffenden, oder die betreffende Organisation oder die betreffende Nation kritisieren darf oder nicht......

Gruß
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RE: Israel darf nicht kritisiert werden

#832 von Stojan , 11.01.2018 08:56

Schrat, dann kritisier mal die Muslime, nicht nur dort wo es keiner mitbekommt, sondern öffentlich. Du wirst dich wundern.

Jurek, wir sind nur Miterben. Den jüdischen Anteil an dem Wurzelstock (dem Wesentlichen) und der Wiedereinpropfung möchtest du immer gern kleinreden. Warum?


 
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RE: Sein oder Nichtsein

#833 von Gerd , 11.01.2018 09:00

Zitat von Jurek im Beitrag #830
Gerd,

dass S.g. mit: "Israelhassern", "denen was nicht gönnen", "GOTT vorschreiben was" u.d.g., bitte es sein lassen, weil das ist sehr weit von der Realität entfernt! Solche Unterstellungen haben hier nichts verloren!


Ich las doch etliche Male in diesem thread nachfolgendes, sind das "prophetische Unterstellungen"?

Zitat von Edelmuth im Beitrag #818
Wenn der wiedergekehrte Jesus ihr Messias ist und er alles den Wünschen Israels entsprechend getan hat, würden die Israeliten ihn dann anerkennen?

Zitat von Edelmuth im Beitrag #818
Anhand unserer Diskussion ist mir deutlich geworden, als dass Jesus niemals im Fleische wiederkehren und Israel auch nicht im verheißen Land wieder herstellen wird. Jegliche Unterstellung, die Israeliten würden Jesus als ihren Messias anerkennen, ist reines Wunschdenken, das nicht von den Israel stammt, sonst hätten sie Jesus bereits anerkannt, es kommt von Leuten, die dort eine Verbindung suchen, wo es keine gibt.


Nachfolgendes zeigt wie d u Jahwe unterstellst w a s Er zu tun habe:

Zitat von Jurek im Beitrag #830
Was soll da unklar sein, wenn man das nicht bloß aus wenigen AT-Stellen, sondern im Gesamtbild aus des NTs betrachtet?

Zitat von Jurek im Beitrag #830
Ja, auch Juden werden von GOTT gerettet, aber NICHT ALLE fleischlichen, was auch klar sein sollte, aber vielen nicht ist, wie aus solchen Schriften und Sendungen "Israel heute" hervorgeht.


Warum irrte sich Jahwe (aber nur in DEINEN Augen, wenn er d a s tut, was ich allein nur HEUTE aus dem AT als Prophetie hier zitierte?) "Beschneidung am Herzen" ist den "Berufenen und Erwählten" (Christen!) die lt. NT künftig für die Himmelregierung bestimmt sind!
Zitat von Jurek im Beitrag #830
Der heutige (in der Gesamtheit) Staat Israel bildet NICHT das Volk GOTTES!
JUDE zu sein, ist die Beschneidung am Herzen und echte GOTT Bekehrung! Mit nur denen handelt GOTT.


Dem muss ich mich anschließen, wird dir nicht passen:

Zitat von Stojan im Beitrag #811
Nicht nur die Juden scheinen verstockt, eine gewisse Blindheit scheint in wesentlichen Fragen der Zukunft auch Christen zu eigen zu sein. Oder sind es nur Dauerschläfer, die irgendwann aufwachen müssen? Wer weiß.

 
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Preisliste für Terroristen

#834 von Theodoric , 11.01.2018 09:53

Wie kaum ein anderes Land und Volk erlebt Israel die Friedlosigkeit dieser Welt, leidet an der Abwesenheit von Frieden und sehnt sich nach echtem Frieden.

80 Prozent der Israelis wünschen sich eine Zwei-Staaten-Lösung. Ähnlich sehen es die Palästinenser.

Die Internetseite von Ynet veröffentlicht heute eine Preisliste der Palästinensischen Autonomiebehörde, in dem die Summen aufgeführt werden, die die Terroristen monatlich erhalten.

Die Höhe des „Gehalts“ hängt von verschiedenen Punkten ab, zum Beispiel die Höhe der Freiheitsstrafe, ob der Terrorist verheiratet ist und die Anzahl seiner Kinder. Am meisten verdient ein Terrorist, der für mindestens 20 Jahre im Gefängnis sitzen muss. Sollte es sich dazu noch um einen Terroristen mit israelischer Staatsbürgerschaft handeln, der in Jerusalem wohnt, gibt es noch 800 Shekel extra (200 Euro).

Das israelische Verteidigungsministerium veröffentlichte heute die Summen, die die Palästinensische Autonomiebehörde an Terroristen zahlt, die in israelischen Gefängnissen ihre Strafe absitzen. Ein israelischer Terrorist, der zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt wurde, verheiratet ist und drei Kinder hat, bekommt ein monatliches Gehalt von 10950 Shekeln (um die 2600 Euro). Und das auf Lebenszeit.

Im vergangenen Jahr soll die Palästinensische Autonomiebehörde mehr als 550 Millionen Shekel (134 Millionen Euro) an die inhaftierten und auch an die bereits aus der Haft entlassenen Terroristen gezahlt haben. An die Familien von Selbstmordattentätern zahlte die Autonomiebehörde mehr als 687 Millionen Shekel (167 Millionen Euro).

Das sind um die 7% des gesamten Jahreshaushaltes der Palästinensischen Autonomiebehörde.

Ein Terrorist erhält monatlich folgende Summen:

- bei einer Freiheitsstrafe von 3-5 Jahren - 2000 Shekel (500 Euro)
- bei einer Freiheitsstrafe von 20-35 Jahren - 10000 Shekel (2500 Euro)
- ein verheirateter Terrorist - zusätzlich 300 Shekel (75 Euro)
- Terrorist mit Kindern - zusätzlich 50 Shekel pro Kind (12 Euro)
- Terrorist aus Jerusalem - zusätzlich 300 Shekel (75 Euro)
- israelischer Terrorist - zusätzlich 500 Shekel (125 Euro)

Verteidigungsminister Avigdor Lieberman äußerte sich zu den Zahlen:

Zitat
„Die Palästinensische Autonomiebehörde zahlt mehr als eine Milliard Shekel (250 Millionen Euro) im Jahr an die Terroristen und deren Familien. Damit unterstützt sie den Terror. In dem Moment, wo die Höhe der Zahlungen von der Schwere der Verbrechen und der Höhe der Freiheitsstrafe abhängig gemacht wird, handelt es sich um eine Finanzierung des Terrors gegen die Bürger Israels. Nichts beweist mehr die Unterstützung des Terrors durch die Palästinensische Autonomiebehörde. Es ist unsere Pflicht, dem ein Ende zu machen.“



Würden in Deutschland Terroristen für ihre Anschläge vom Staat Geld erhalten, gäbe es sicher eine gewaltige Protestbewegung. Wenn so etwas in Israel passiert, ist das hier kaum eine Meldung wert.

Das Kommen des Messias, der den Völkern Frieden gebietet und alle Tränen abwischt, liegt noch in der Zukunft.

 
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RE: Preisliste für Terroristen

#835 von Stojan , 11.01.2018 10:31

Zitat
Wenn so etwas in Israel passiert, ist das hier kaum eine Meldung wert.



Mit Absicht, denn die Wahrnehmung soll gesteuert und manipuliert werden. Gibt es doch Meldungen, dann werden quasi Entschuldigungsgründe vorgetragen, warum die Motive auf 'Notwehr' hinauslaufen, denn schließlich sind die Israelis die Bösen. Man muß seinen moralischen Kompaß ja nach den Medien justieren und die 'wahren Opfer' von den 'wahren Tätern' unterscheiden. 'Zweierlei Maß' ist die Standardanwendung bei der Beurteilung von Unrecht in diesem Krieg.
Terroristen, die Kindern die Köpfe zertrümmern werden zu gefeierten Nationalhelden, die Abrichtung schon kleiner Kinder als Bestandteil des Schulunterrichtes und in Ausbildungslagern zu Hass und Gewalt, als gerechtfertigte Anwort auf eine 'Besetzung' durch die Juden. Indoktrinierte Kinderköpfe, losgeschickt um unangemessene Reaktionen herauszufordern, die dann medial aufbereitet, das Bild der bösen Juden verfestigen soll. Kinder werden in den Kampf geschickt, um Israelis zu attackieren.
Ohne Rücksicht und Verantwortungsgefühl werden sie für den Hass auf Juden nach Belieben eingesetzt und erfüllen so für die allzeit bereiten Journalisten ein Senario, welches die Juden anprangern soll. Emotionale Hetze ohne Ende.
Das Ergebnis läßt sich sehen, korrumpierte Gewissen, durch falsche Bilder und Manipulation der Köpfe.


 
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zuletzt bearbeitet 11.01.2018 | Top

RE: Preisliste für Terroristen

#836 von Gerd , 11.01.2018 11:07

Ein informierter Insider berichtet:

"Kurier" am (17.6.17):

"Wir befinden uns mitten in der islamischen Inquisitions­zeit"

Der deutsch-libanesische Regisseur Imad Karim gilt als einer der umstrittensten Islam-Kritiker. Im Interview spricht er über das Versagen der arabischen Gesellschaft, über den politischen Islam, und warum er gegen Einwanderung ist.

KURIER: Es gibt im Internet ein Video, das den ehemaligen ägyptischen Präsidenten Nasser zeigt, der vor Parteikollegen eine Rede hält, in der er launig erzählt, dass der Chef der Muslimbrüder tatsächlich von ihm verlangt hätte, dass Frauen dazu verpflichtet werden ein Kopftuch zu tragen. Alle Beteiligten im Saal fanden das sehr lustig.

Karim: Ich kenne das Video, das war Ende der Fünfzigerjahre. Ein Kopftuchzwang war damals völlig illusorisch.

Heute gibt es kaum mehr ein islamisches Land, in dem Frauen kein Kopftuch mehr tragen, was hat sich in den vergangenen Jahrzehnten in der arabischen Welt verändert?

Man hat bis in die Achtzigerjahre in vielen arabischen Ländern geglaubt, dass man mit demokratischen und säkularen Mitteln die Gesellschaft verändern könnte. Aber diese Kräfte haben völlig versagt.

Also hat der Westen maßgeblich Mitschuld an der Situation im Nahen Osten.

Ja, aber die größte Schuld liegt an uns Araber selbst.

Wir haben nie gelernt, uns von den alten, verkrusteten, religiösen Vorstellungen zu befreien. Die Fähigkeit der Selbstreflektion ist eine Mangelerscheinung in unseren Gesellschaften. Und natürlich macht jede Einmischung des Westens es nur noch schlimmer. Der Westen soll sich einfach aus dieser Region raushalten und sagen: 'Ihr müsst mit euren Problemen selbst klarkommen'. Länder wie Thailand, die Philippinen oder Burma haben ihre Krisen auch selbst gelöst. Fakt ist, kein Einsatz des Westens, sei es im Irak oder in Afghanistan, hat diesen Ländern den Frieden gebracht. Ganz im Gegenteil.

[...]

Wenn man Ihnen so zuhört, könnte das auch auf einer Parteitagsrede der FPÖ oder AFD gesagt werden, sie sprechen wie die Rechtspopulisten. Zusammenfassend: Sie lehnen diese Einwanderungswelle komplett ab.

Was heute „rechts“ oder „populistisch“ ist, entscheidet nicht mehr der Duden, sondern eine Machtelite, die auch die Sprache vereinnahmt hat. Und ja, ich bin für eine strikt kontrollierte Einwanderung nach dem australischen bzw. kanadischen Modell. Hält dieses Migrationschaos an, werden wir verlieren.

Aber Sie übertreiben und polemisieren doch maßlos. In Österreich ist zum Beispiel die Kriminalitätsrate trotz der Flüchtlingswelle nicht wirklich signifikant gestiegen.

Das stimmt einfach nicht, es gibt mehr Übergriffe auf Frauen, es gibt mehr Gewalt, ich kenne die Berichte des BKA. Menschen sind doch immer das Produkt der Gesellschaft, aus der sie stammen. Und Sie glauben doch nicht ernsthaft, dass Menschen aus Syrien und dem Irak, die seit Jahren nur mehr Chaos und Gewalt kennen und die es nur mit menschenverachtenden Fanatikern zu tun haben, nicht einen anderen Zugang zu Gewalt haben?

Was würden Sie also mit den Flüchtlingen tun? Alle wieder zurückschicken?

Ich bin für die Remigration, ich bin dafür, dass die Menschen wieder in ihre Heimatländer zurückgebracht werden.

Aber das ist doch illusorisch.

Aber wir müssen damit anfangen, wir müssen sofort die Grenzen schließen, heute wollen 70 Millionen Menschen nach Europa. Wenn Sie den Nachrückern die gleichen Rechte verweigern, die Sie den bereits hier aufgenommenen 2,5 Millionen zugestanden haben, handeln Sie ungerecht. Oder wollen Sie die alle aufnehmen? Oder möchten sie am besten diese Menschen aus ihren Heimatländern abholen, damit Sie täglich Tragödien im Mittelmeer verhindern? Und wenn ja, wie viele sollen ins westliche Paradies befördert werden? Es gibt natürlich viele Gründe, warum Menschen ihre Heimat verlassen. Was uns als Araber betrifft, sage ich, dass wir trotz der im Laufe der letzten 70 Jahre hineingeflossenen Billionen von Petrodollars versagt haben, eine moderne Gesellschaft aufzubauen. Verantwortlich hierfür sind nur wir allein!

Aber gestehen Sie den Menschen nicht zu, dass sie für sich und ihre Familien alles unternehmen, um sich ihre Lebenssituation zu verbessern?

Ich wäre ein Narr und ein Selbstleugner, wenn ich den Menschen nicht das Recht zuordnen würde, dass sie sich ihr Leben verbessern. Völkerwanderung ist ein integraler Bestandteil unserer Zivilisationen, aber sie zu begrenzen oder/und zu steuern ist ebenfalls ein integraler Bestandteil unserer Zivilisationen. Und wer das ignoriert, riskiert dass Hochkulturen womöglich untergehen könnten. Diese Gefahr der Selbstabschaffung sehe ich heute im Westen. Ich habe das Gefühl, die Deutschen möchten ihre Großeltern noch einmal ausgraben, um sie kollektiv für die Verbrechen im Zweiten Weltkrieg verurteilen zu können. Diese Selbstgeißelungshaltung nützt weder der Mehrheitsgesellschaft, noch den Neuankömmlingen.

Wir reden von überwiegend muslimischen Migranten, gehört der Islam zu Europa?

Nein, der Islam gehört nicht zu Europa. Aber Muslime, die sich zu unserer Verfassung bekennen, gehören zu Europa. Aber all jene, die von einem europäischen Islam sprechen, liegen falsch. Auch Bassam Tibi, der das vor Jahren forderte, hat das mittlerweile revidiert. Er sagt, er hätte sich geirrt, da sich nicht der liberale, sondern der gewaltverherrlichende Islam in Europa durchgesetzt hat. Und Sie glauben doch nicht ernsthaft, dass wir im heutigen medialen Zeitalter die Muslime in Europa als singulär betrachten können, das ist naiv. Jeder weiß, dass Menschen, die auswandern, in der Fremde viel mehr an Traditionen festhalten als zuhause.

Das heißt, die Menschen werden gerade hier im freien Westen religiöser?

Ich gebe Ihnen ein Beispiel, ich kenne ja viele Araber hier in Deutschland. In den Achtzigerjahren waren die westlich gekleidet, sie hatten Kontakt zu ihren Nachbarn, die Kinder spielten gemeinsam, am Wochenende wurde gemeinsam gegrillt. Heute gehen sie in die Moschee, ihre Frauen tragen Kopftücher.

Was ist da passiert, hat man diese Leute alleingelassen, das klingt nach Versagen der Integration.

Die Probleme sind in der Religion angesiedelt. So wie wir Muslime sozialisiert wurden, sind wir alle tickende Zeitbomben. Meine Eltern im Libanon waren nicht gläubig, aber wenn wir andere Familienangehörige zu Festen besuchten, wurde dort gebetet. Und wissen Sie, was wir gebetet haben? Gott verfluche die Juden, Gott verfluche die Christen. Das steckt in unseren Köpfen von Kindesbeinen, ich kenne hier Araber in Deutschland, die dieselben Gebete in ihren Häusern beten und nicht nur in ihren Häusern.

Aber das westliche Lebensmodell bietet doch Freiheiten, die in den Herkunftsländern nicht einmal ansatzweise vorhanden ist.

Das westliche Lebensmodell ist heute viel labiler als vor 20 oder 30 Jahren. Das Gendermainstreaming und andere ideologisch forcierten Vielfaltmodelle überfordern viele Menschen. Die heutige Liberalität unserer Gesellschaft erschwert den Muslimen, aber auch allen anderen religiös behafteten Menschen die aktive Integration. Die Neuankömmlinge sind quasi kulturell geschockt, wenn das Kind daheim erzählt, dass heute in der Schule gelernt wurde, wie man ein Kondom überzieht. Das versteht nicht einmal ein gläubiger Christ.

Also eine Rückkehr zur Religiosität durch Überforderung?

Absolut, sie scheitern an der liberalen Gesellschaft, sie haben nie gelernt für sich selbst zu bestimmen, und wenn, dann müssen sie den Koran als Grundlage verwenden. Diese Menschen brauchen Halt und den finden sie im Koran. Wir unterstützen sie dabei und bemerken nicht, dass wir eine auf Isolation gerichtete Minderheit fördern, die, wenn nicht morgen, dann übermorgen die Mehrheit bilden könnte. Und dann, was ist mit uns liberal denkenden Menschen? Haben wir bis dahin eine Existenzberechtigung?

Aber es gibt doch genug muslimische Mitbürger, die das Gegenteil beweisen.

Die Menschen, die derzeit nach Europa kommen, tragen ein kulturelles Erbe mit sich, das mit dem westlichen Lebensstil nicht kompatibel ist. Es gibt in Deutschland auch andere Kulturen, wie die der Asiaten. Hier sieht es völlig anders aus. Sie sind bereit, sich hier zu integrieren, es gibt keine Probleme. Wenn Leute aus einer muslimischen Familienstruktur ausbrechen wollen, werden sie verstoßen. Und wenn in ihrem muslimisch dominierten Stadtteil ihre Nachbarn wieder strenge Muslime werden, dann haben sie keine anderen Alternativen als auch in die Moschee zu gehen und ihrer Frau zu sagen, dass sie jetzt ein Kopftuch tragen muss....

Mehr: https://kurier.at/politik/deutsch-libane...eit/270.091.734
_________________
Liebe Grüße!

Gerd

 
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RE: Preisliste für Terroristen

#837 von Hervé Noir , 11.01.2018 13:57

Zitat von Gerd im Beitrag #826

- - -
14, 2 Und ich werde alle Nationen nach Jerusalem zum Kriege versammeln; und die Stadt wird eingenommen und die Häuser werden geplündert und die Weiber geschändet werden; und die Hälfte der Stadt wird in die Gefangenschaft ausziehen, aber das übrige Volk wird nicht aus der Stadt ausgerottet werden.
3 Und Jahwe wird ausziehen und wider jene Nationen *) streiten...

- - -


Darauf wurde nun schon einige Male Bezug genommen. Da ich der festen Überzeugung bin, dass nirgendwo in der Schrift die finale Phase des gegenwärtigen Systems so ausführlich beschrieben ist wie in der Offenbarung, würde mich interessieren, in welcher Zeit die Mitwirkenden in diesem Forum die in Sacharia 14 vorhergesagten Ereignisse sehen.

Das oben angedeutete Finale dauert wie bekannt dreieinhalb Jahre. Diese Zeitspanne wird unterteilt durch die symbolischen sieben Siegel, sieben Posaunen und sieben Schalen Doch schon zuvor zeigen Entwicklungen die Nähe zum Finale an.

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Konflikt mit dem islam - Ohne Öl brennt kein Feuer

#838 von Schrat , 11.01.2018 14:54

Hallo Gerd,

in dem Beitrag wird das gut dargestellt, wie sich das mit der Integration entwickelt bzw. wieder zurückentwickelt hat und was die Ursache ist.

Wie der Beitrag zeigt, hat es ja gute Ansätze bzgl. Integration gegeben, besonders auf der Basis der normalen bürgerlichen Kontakte des "einfachen" Mannes. Da hat man in der Regel keine Vorurteile, solange der andere sich menschlich anständig benimmt. Und deswegen sprach man miteinander, grillte zusammen, hatte zusammen Dorf- und Stadtfeste. Da gab keine
Ausgrenzungen. Ich kann mich noch erinnern, wie wir von unseren moslemischen Nachbarn zur Hochzeit ihres Sohnes eingeladen wurde. Naklar, sind wir da hingegangen, wenn auch die Musik etwas laut war....

Aber es ist immer die Ideologie, die dahinter steht, wenn Menschen sich dann verfeinden. die Ideologen sorgen durch lügenhafte Propaganda dafür, daß sich Menschen, die ansonsten nichts gegen einander hatten, plötzlich anfangen zu hassen. Streit wird durch Ideologien absichtlich und systematisch gesät und geschürt (vgl. Sprüche 6:13). Besonders bei Kriegen wird das deutlich. Auch in Syrien war das so. Dort haben Christen und Moslems Jahrhunderte relativ friedlich nebeneinander gelebt, bis der Bürgerkrieg von außen da hineingetragen wurde, weil damit gewisse politische Interessen gefördert werden sollten. Ohne Öl brennt kein Feuer, und das wird von außen kräftig hinein gegossen!

Alles Quatsch, was da so gewisse "Gutmenschen" bis hin in die höchste Kreise der Politiker, die uns beherrschen. sagen. Die behaupten doch glatt, nicht die verführten und aufgestachelten Moslems (sicher eine Minderheit, also nicht pauschal betrachten) wären schuld, sondern wir, die wir diese angeblich nicht integrieren....

Einzelne Zuwanderer kann jedes Land verkraften. Aber ganz anders verhält es sich wenn plötzlich Menschen zu Millionen in ein Land einreisen. Da ist abzusehen, daß dieses Land in mehrfacher Hinsicht überfordert wird. Vernünftige Staaten, wie Ungarn, Polen, Tschechei und Österreich haben das erkannt und entsprechende Maßnahmen ergriffen. Und Menschen, wie z.B. diejenigen, die sich dann der AfD oder Pediga usw. zuwenden, sind deswegen nicht zu kritisieren. Ihre Befürchtungen und Sorgen sind berechtigt. Wir haben auch ohne Flüchtlinge schon genug eigene Probleme, die dringend einer Lösung bedürfen. Unsere Infrastruktur verrottet, viele leben am Rande oder unter dem Existenzminimum. Unsere Polizei müßte aufgestockt werden. Auch die Bundeswehr ist einschließlich des technischen Materials in einem desolaten Zustand. Aber große Mengen Geldes verschlngt jetzt die Flüchtlingehilfe.

Diesen armen Menschen muß möglichst vor Ort geholfen werden, was zu einem Bruchteil der Kosten möglich ist und es muß dafür gesorgt werden, daß diese Herkunftsländer der Flüchtlinge nicht durch unsinnige Kriege und dort hineingetragene Bürgerkriege destabilisiert werden!.

Gruß
vom Schrat


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zuletzt bearbeitet 11.01.2018 | Top

RE: Preisliste für Terroristen

#839 von Gerd , 11.01.2018 14:55

Zitat von Hervé Noir im Beitrag #837
Siegel


Für mich ist der vorausgesagte "Antichrist" besonders im Islam erkennbar. Es werden in dieser Religion ab 7. Jh. jede Menge jüdischer und später die christlichen religiösen Handlungen und besonders die Historie nachgeahmt (einverleibt) und als LETZT-gültige Wahrheit der Menschheit unterbreitet.
Im Internet auffindbar ist der Inhalt dieses Buches:

Der Islamische Antichrist
von Joel Richardson

Aus dem Amerikanischen übertragen von Maria Sander 1. Teil
Erschienen bei WND Books, 2. Auflage 2009 Ursprünglich veröffentlicht im Jahre 2006 unter dem Titel: „Antichrist: Islam's Awaited Messiah“...

Ich gab dort das Stichwort von Hervé "Siegel" ein und kam auf diese Seiten, Zitat-Auszug mit Auslegung:

....Der Islam sieht es als allerhöchste heilige Pflicht an, sich an dem einzigartigen religiösen Kalender [mit seinen islam. Festlichkeiten; Übersetzerin ] zu orientieren. Darüber hinaus folgt er auch dem Rhythmus einer eigene Woche, die sich von unserer westlichen Woche unterscheidet. In der westlichen Welt sind von Montag bis Freitag die Arbeitstage festgelegt, gefolgt von Samstag und Sonntag, die sowohl nach jüdisch als auch christlicher Tradition als Gebetstage reserviert sind. Der Freitag gilt den Muslimen als heiliger Gebetstag. An diesem Tag versammeln sie sich in der Moschee um zu beten und eine Predigt zu hören. Es ist daher ganz plausibel, dass die biblische Beschreibung in Bezug auf das Ansinnen des Antichristen, die Zeiten und Gesetze zu ändern, auf einen Moslem hinweist. Beim Betrachten des Gesamtbildes nämlich passt lediglich der Islam in das System, das all diese Dinge erfüllt: ein eigener Kalender und ein eigener Wochenrhythmus, welche die religiöse Geschichte miteinbeziehen sowie eine religiöse Gesetzgebung. Alle sollen lt. der islamischen Lehre der gesamten Welt auferlegt werden. DER REITER AUF WEIßEM PFERD Die letzte markante Ähnlichkeit zwischen dem Antichristen und dem Mahdi ist die, dass beide Gestalten mit einer biblischen Passage identifiziert sind, die einen Reiter auf weißem Pferd beschreiben - was sprichwörtlich zwar durchaus möglich, jedoch wahrscheinlich eher symbolisch gemeint ist. Erstaunlich ist, dass die Herkunft der biblischen Tradition des Antichristen auf weißem Pferd und die islamische Tradition des Mahdi auf weißem Pferd der gleichen Passage in der Bibel entstammen. Die Basis hierfür ist das sechste Kapitel des Buches der Offenbarung. Hier beschreibt der Apostel Johannes seine geistige Schau von der Entfaltung der Ereignisse, die den Anfang der letzten Tage einläuten. der letzten Tage: 32 Es ist das Bild von Jesus, der eine Rolle hält, an deren Außenseite sich sieben wächserne Siegel befinden. Das Brechen jedes der einzelnen Siegel bedeutet ein bestimmtes Ereignis während Und ich sah: Als das Lamm [Jesus] das erste der sieben Siegel öffnete, hörte ich eines der vier Lebewesen wie mit Donnerstimme rufen: Komm! Da sah ich: Ein weißes Pferd, und er, der auf ihm saß, hatte einen Bogen, und es wurde ihm ein Kranz gereicht und als Sieger zog er aus um zu siegen (Offenbarung 6:1-2). Die Siegel, die auf den Reiter folgen, sind: 1. Friede wird der Welt genommen 2. Hungersnöte 3. Plagen und Tod 4. Verfolgung und Märtyrertum des Volk Gottes 5. Ein großes Erdbeben 6. Der Zorn Gottes. Wir sehen also, dass, beginnend vom Erscheinen des Reiters an, die Welt essentiell in freiem Fall ins Chaos stürzt. Die Interpretation, die viele Bibelgelehrte auf diese Passage anwenden ist Folgende: Das weiße Pferd ist eine Imitation des weißen Pferdes, das Jesus bei seiner Wiederkunft reiten wird (Offenbarung 19:11), eine nachgeahmte Jesusfigur sozusagen, ein falscher Jesus – eben ein Antichrist. Der Bogen ohne Pfeile, den der Reiter trägt, repräsentiert ein falsches Friedensversprechen bei seinem Aufstieg zur Macht. Dies stimmt mit dem falschen Friedensvertrag überein, den der Antichrist zu Beginn des sieben Jahre währenden Herrschaftszeitraums mit Israel aushandelt. Seine Krone bezieht sich offenbar auf Autorität und Führungskraft, seine Motivation und Intention aber ist die Eroberung. Im Angesicht der Identität und Aktivität des Reiters verwundert es nicht, dass die darauf folgenden Ereignisse kein Zeitalter des Friedens, sondern das eines apokalyptischen Chaos' einläuten. Anscheinend stellt dies für islamische Gelehrte kein Problem dar, die sich in der Regel – was ihren Umgang mit der Bibel betrifft - willkürlich nach dem Prinzip der freien Wahl bedienen. Wie bereits im vorangegangen Kapitel erwähnt, wird der frühe Hadith- Überlieferer Ka'b al Ahbar folgendermaßen zitiert: Ich finde, in den Büchern der Propheten ist vom Mahdi die Rede.... Zum Beispiel sagt das Buch der Offenbarung: „Und ich schaute und erblickte ein weißes Pferd. Er, der auf ihm saß....ging hin und eroberte.“ 11 Abschließend sehen wir, dass einige der spezifischsten Merkmale der biblischen Gestalt des Antichristen hinsichtlich Person, Mission und Aktionen zu einem erstaunlichen Grad mit den Beschreibungen des Mahdi nach islamischer Tradition übereinstimmen. Des Weiteren sehen wir auch, dass muslimische Gelehrte in Wirklichkeit Verse aus der Bibel auf ihren ersehnten Retter anwenden, die vom Antichristen handeln. Wenn dies keine Ironie ist, prophetisch ist es allemal. 33 6. KAPITEL DER MUSILM JESUS Nach dem Auftreten des Mahdi ist das zweite unter den großen Zeichen die Wiederkehr Jesus Christus. Christen, die verständlicherweise ihre Liebe zu Jesus zum Ausdruck bringen, sind entzückt über die Aussicht der Muslime bezüglich Seiner Rückkehr. Leider steht der islamische Glaube dem Wesen Jesu und seinen Taten, die er vollbringen wird, wenn er wieder kommt, im drastischen Unterschied zu dem, was Christen glauben. Das erste, was Christen in Bezug auf den islamischen Glauben verstehen müssen, ist, dass Muslime die Sohnschaft Jesu Christi ablehnen. Nach der islamischen Lehre ist Jesus nicht der in Fleisch gekommene Gott. Zweitens ist Jesus nach islamischen Glauben nie am Kreuz für die Sünden der Menschheit gestorben. Der Koran verneint insbesondere die Kreuzigung Jesu oder dass Er überhaupt je gestorben ist. Muslime glauben, dass Allah Jesus auf wundersame Weise vom Tod befreite und lebend in den Himmel auffuhr, ähnlich der biblischen Erzählung von Elias. Seither ist Jesus bei Allah verblieben und wartet dort auf die Gelegenheit Seiner Wiederkehr zur Erde, um Seine Mission und Sein Leben zu vollenden. Als solcher ist Jesus auch kein „Heiland“. Für Muslime ist Jesus lediglich einer von vielen Propheten, die Allah den Menschen gesandt hat. Den besonderen Titel „Messias“, der sich in der islamischen Tradition erhalten hat, ist essentiell frei jeglicher wirklich biblisch-definierten, messianischen Merkmale. Wie wir bald sehen werden, geht es bei der Wiederkehr Jesu, den heiligen Texten des Islams zufolge, nicht um die Wiederherstellung Israels für das jüdische Volk. Es geht auch nicht um die Erlösung seiner getreuen Nachfolger von der andauernden Peinigung und Verfolgung durch den Antichristen. Um das islamische Konzept der Wiederkehr Jesu zu verstehen, ist eines vor allem wichtig zu realisieren: wenn Er wiederkommt, dann als radikaler Moslem! Dieses Kapitel bietet einen Überblick der islamischen Traditionen hinsichtlich der Wiederkehr Jesu. Viele der unten stehenden Zitate aus dem Hadith bezeichnen Jesus als Isa. Manchmal verwenden Muslime den Namen Jesus um unseretwillen. Jedoch lautet der Name im Koran Isa (oder Eesa) alMaseeh (der Messias). Weitere übliche namen sind Hadrat Isa (Ehrenhafter Jesus), Isa bin Maryam (Jesus, Sohn der Maria) oder Nabi Isa (der Prophet Jesus). Einiger dieser Namen können im Verlaufe dieses Kapitels auftreten. DIE WIEDERKEHR DES MUSLIMISCHEN JESUS Nach heiliger islamischer Tradition wird die Wiederkehr Jesus direkt vor Damaskus geschehen: Zu dieser Zeit würde Allah den Sohn der Maria senden und am (Ort des) weißen Minarett(s) an der Ostseite Damaskus in zwei leicht mit Saffron gefärbten Gewändern gekleidet hinab steigen und würde mit seinen Hände die Flügel von zwei Engeln berühren. Wenn er seinen Kopf senkte, fielen Schweißtropfen von ihm, und wenn er ihn hob, würden Tropfen wie Perlen gestreut. 1 DER UNTERGEBENE DES MAHDI Jesus steigt zu diesem Zeitpunkt hinab (auf die Erde), um die Armee des Mahdi anzutreffen, die dann im Begriff sein wird, sich auf die Schlacht vorzubereiten, gerade rechtzeitig zum Gebet (vor der Schlacht; Übersetzerin): Die Muslime werden sich noch in der Vorbereitung zur Schlacht befinden. Sicher kommt die Zeit für das Gebet, und dann würde Jesus, Sohn der Maria, hinab steigen. 2 34 Auf der Grundlage des relevanten Hadith scheinen sich islamische Gelehrte darüber einig zu sein, dass der Mahdi Jesus darum bitten wird, die Gebete zu leiten. Jesus wird diese Aufforderung ablehnen und die Gebetsleitung dem Mahdi überlassen: The Prophet Allahs sprach: Ein Teil meiner Leute wird nicht ablassen, für die Wahrheit zu kämpfen bis zum Tag der Auferstehung. Er sagte: Jesus, Sohn der Maria würde dann herab steigen und ihr (der Muslime) Kommandant (der Mahdi) würde ihn dazu einladen, herbei zu kommen und sie im Gebet zu anzuleiten, aber er würde sagen: Nein, einige unter euch sind Kommandanten über andere. 3 Man beachte insbesondere, dass Jesus mit dieser Aussage seinen niedrigeren Status dem Mahdi gegenüber bekennt und hinter ihm beten wird: Jesus Christus wird das Angebot und die Einladung, die Muslime im Gebet zu leiten, nicht annehmen und sein Gebet hinter dem Mahdi verrichten. 4 Jesus wird kommen und hinter dem Mahdi beten und ihm folgen. 5 [Jesus] wird dem Mahdi folgen, dem Meister der Zeit, und deshalb wird er sein Gebet hinter ihm darbieten. 6 JESUS, DER GLÄUBIGE MOSLEM Nachdem Jesus wiederkehrt und um seine Identität als getreuer Moslem zu bewahren, wird er die rituelle Pilgerfahrt nach Mekka (Hadj) nicht auslassen: Der Prophet sagte: Wahrlich, Isa ibn Maryam wird herab steigen als gerechter Richter und Herrscher. Er wird sich aufmachen zur Hadsh, an mein Grab treten und mich grüßen, und selbstverständlich werde ich ihm antworten! 7 JESUS WIRD DAS ISLAMISCHE GESETZ BEKRÄFTIGEN Obwohl der Mahdi als Kalif [Vize-Regent (Allahs)] und als Imam [religiöser Führer] der Muslime Jesus nach islamischer Lehre übergestellt ist, fällt an Jesus nichtsdestotrotz die Rolle des Obersten der muslimischen Gemeinde [Umma]. Der islamischen Tradition zufolge, wird seine Aufgabe hauptsächlich darin bestehen, die Institution zu beaufsichtigen und für die Vollstreckung der Shari'a zu sorgen: Ibn Qayyim sagte in Manar al-munif, dass... der Mahdi Jesus auffordern wird, die Muslime im Gebet zu leiten. Jesus wird auf Erden verweilen, nicht als Prophet, aber als einer der Ummah des Propheten Muhammad. Muslime werden ihm als Anführer folgen. Nach Shalabi wird der Mahdi die Muslime im Gebet leiten und Jesus wird sie nach dem heiligen Gesetz ( Sharia) regieren. 8 Jesus, Sohn der Maria, wird herabsteigen und sie führen und nach dem Heiligen Koran and der Sunna urteilen. 9 JESUS, DER GRÖßTE MUSLIMISCHE MISSIONAR Die islamische Tradition lehrt, Jesus erkläre sich selbst als Muslim und würde daher viele Christen zum Islam führen. Über diejenigen, die nicht zum Islam konvertieren, sagt der Koran, dass Jesus am Jüngsten Tag als Zeuge gegen sie aussagen wird: 35 Und es gibt keinen unter den Leuten der Schrift [Christen und Juden], der nicht vor seinem Tod daran glauben wird; und am Tage der Auferstehung wird er ein Zeuge gegen sie sein (Sure 4:159) . Mufti Muhammad Shafi und Mufti Mohammad Rafi Usmani kommentieren den oben genannten Vers in ihrem Buch Signs of the Qiyama (Das Jüngste Gericht/der Jüngste Tag) und The Arrival of the Maseeh (Messias) und erklären, der Satz „der nicht vor seinem Tod daran glauben wird“ bedeutet, dass Christen und Juden ...bestätigen, dass er lebt und nicht gestorben ist, und dass er nicht Gott oder Gottes Sohn ist, sondern (nur) Sein (Allahs) Diener und Gesandter ist, und Isa (Jesus) wird gegen diejenigen Zeugnis ablegen, die ihn als Sohn Gottes bezeichnet hatten, und zwar die Christen und die, die ihm geglaubt hatten, die Juden. 10 Sheik Kabbani, Vorsitzender des Islamic Supreme Council of America, artikuliert die islamische Perspektive in Bezug auf die evangelistische Rolle Jesus wenn er wiederkehrt: Wie alle Propheten, kam Jesus mit der himmlischen Botschaft von der Unterwerfung an Gott, den Allmächtigen, den Islam. Dieser Vers zeigt, dass wenn Jesus wiederkehrt, er persönlich die Missverständnisse und Missinterpretationen ihn betreffend richtig stellen wird. Er wird die wahre Botschaft, die er in der Zeit als Prophet den Menschen gebracht hatte, bestätigen, und dass er niemals behauptet hatte, der Sohn Gottes zu sein. Darüber hinaus wird er mit seinem zweiten Kommen das nochmals bekräftigen, was er während seines ersten Kommens prophezeit hatte: Zeugnis ablegen beim Siegel des Gesandtenten, des Propheten Muhammad. Viele Nicht-Muslime werden Jesus als Diener Allahs, des Allmächtigen, akzeptieren und als einen Muslim und Mitglied der Gemeinde Muhammads....

 
Gerd
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Woher kommt der Antichrist?

#840 von Schrat , 11.01.2018 15:34

Hallo Gerd,

ich kenne diese These, die Du auch im anderen Forum verbreitet hast. Grundsätzlich ist sicher der Islam von seiner Lehre und seinem Verhalten her antichristlich einzuordnen und daß diese gleichzeitig politische Religion auch die Weltherrschaft anstrebt, dürfte unbestreitbar sein.

Nur denke ich mal, wenn ich die Aussage Jesu in dieser Sache einbeziehe (Joh 5:43), daß der Antichrist, wenn er denn tatsächlich eine Einzelperson ist, was ich annehme, ebenfalls aus den Juden kommen wird, allerdings dann natürlich nicht aus der Gruppe des "demütigen und geringen Volkes" (siehe Zephanja)

Vielleicht hat Joh 5,43 was mit Sach11,15-17 zu tun
Sach. 11,15-17:

Zitat
Sacharja beschreibt hier in einer Vision einen schlechten Hirten, der, nachdem der gute Hirte abgelehnt wurde, über Israel herrscht.



Gruß
vom Schrat


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