oft missbrauchte Keule "Antisemitismus"

#3496 von Jurek , 28.06.2025 07:20

Seit dem Nationalsozialismus, hat sich in Europa eine hohe Sensibilität gegenüber Antisemitismus entwickelt, was gut ist. Doch leider genau diese historische Verantwortung wird heute zunehmend instrumentalisiert und übertrieben, auch durch solche Menschen, welche meinen das aus religiösen Gründen tun zu müssen, egal was das kostet.

Während auf der einen Seite Rechtsextreme und neonazistische Gruppen wieder erstarken – etwa in Österreich durch Akteure wie Martin Sellner und andere…
– gibt es auch eine andere, seltener benannte Form von Extremismus: nämlich jenen, der jegliche Kritik an israelischer Politik mit Antisemitismus gleichsetzt.
Auch das ist eine Art Redikalismus. Völlig unchristlich!

Ein aktuelles Beispiel liefert die EU-Debatte über mögliche Sanktionen gegen Israel. Im Mai und Juni 2025 wurde im EU-Rat ein Bericht diskutiert, der „Indizien für Verletzungen von Menschenrechten durch Israel“ in Gaza festhält – etwa durch die Zerstörung ziviler Infrastruktur oder die Blockade humanitärer Hilfe. 17 von 27 EU-Staaten sprachen sich für eine offizielle Prüfung aus. Doch einige Regierungen – darunter Deutschland und Österreich – blockieren weitergehende Maßnahmen mit dem Verweis auf Israels Selbstverteidigungsrecht und die Gefahr von oft auch missbräuchlich verwendeten Begriff „Antisemitismus“.
Etwas, was den Palästinensern von Israel nicht zugebilligt wird.

Hier zeigt sich ein problematischer Trend: Kritik an konkreten völkerrechtlich fragwürdigen Handlungen eines Staates (egal welchen, aber in dem Fall Israel) wird pauschal moralisch entwertet, indem man sie gleich mit Judenfeindlichkeit gleichsetzt. Dabei geht es in vielen Fällen gerade nicht um „die Juden“, sondern um politisch und militärisch verantwortliche Akteure innerhalb Israels – wie jede Regierung in einem demokratischen Staat müssen auch sie sich internationalen Normen stellen.
Will man mit dem Begriff „Antisemitismus“ alles (egal was) rechtfertigen, was Israelis machen, was man aber bei anderen kritisiert und verurteilt?

Der inflationäre oder strategische Gebrauch des Begriffs „Antisemitismus“ kann langfristig genau das Gegenteil dessen bewirken, was eigentlich beabsichtigt ist: Er verharmlost echten Antisemitismus – etwa von Neonazis – und erschwert eine differenzierte, sachliche Auseinandersetzung über Menschenrechte, Kriegsverbrechen und das humanitäre Völkerrecht im Nahen Osten.
Gerade von manchen, die sich selbst als „christlich und judenwohlgesinnt“ verstehen, wird oft überzogen emotional reagiert: Statt sachlich auf Kritik einzugehen, werden Feindbilder projiziert, Gesprächspartner vorschnell verurteilt, und nicht selten wird der Dialog komplett verweigert. Man zieht sich gleich zurück, weil man nur sich selbst auf der „richtigen“ Seite sieht und mit den angeblich „bösen“ Anderen (oft nur sich selbst ausgemalten Karikaturen im eigenen Kopf) nichts zu tun haben will.
Doch was hat das noch mit einem christlichen Geist zu tun?
Ist nicht gerade der Wille zum aufrichtigen Dialog, zur Versöhnung und zur Demut im Umgang mit anderen Meinungen ein zentraler Bestandteil des christlichen Ethos?

Besorgniserregend ist dabei nicht nur die politische Instrumentalisierung des Begriffs „Antisemitismus“, sondern auch die Art und Weise, wie in öffentlichen Debatten mit Kritik umgegangen wird. Statt im Geist von Dialog, Empathie und Menschlichkeit miteinander zu sprechen, wird oft reflexhaft geächtet, moralisiert oder gar aggressiv reagiert – auch in eigentlich religiös geprägten Milieus.

Gerade wer sich auf ein „christliches Menschenbild“ beruft, sollte sich fragen: Bin ich bereit, bei kontroversen Themen wie Israel und Gaza in Liebe, Geduld und Respekt zu diskutieren – oder lasse ich mich vom Geist der Verurteilung leiten? Eine Haltung, die aus echter Überzeugung nach Frieden und Verständigung strebt, zeigt sich nicht im Unterdrücken kritischer Stimmen, sondern darin, zuhören zu können, auch wenn Meinungen nicht übereinstimmen und nicht schwer beleidigt sich zurück zu ziehen. Weil das zeugt nicht von christlichen Geist.

Meine Freundschaft mit Israel überdeckt doch nicht derer Schattenseiten!


"Und dies ist das Zeugnis: dass GOTT uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in Seinem SOHN.
Wer den SOHN hat, hat das (wahre) Leben; wer den SOHN GOTTES nicht hat, hat das (wahre) Leben nicht.
"
1. Johannes 5:11,12.

 
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zuletzt bearbeitet 28.06.2025 | Top

Einiges über Israel

#3497 von Jurek , 02.07.2025 12:42


"Und dies ist das Zeugnis: dass GOTT uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in Seinem SOHN.
Wer den SOHN hat, hat das (wahre) Leben; wer den SOHN GOTTES nicht hat, hat das (wahre) Leben nicht.
"
1. Johannes 5:11,12.

 
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Das Volk GOTTES

#3498 von Jurek , 30.08.2025 02:48

Was @gipfelbesteigeraktuell1005 dazu meinte:

Zitat
das Land Israel (1948) hat absolut NICHTS mit der Bibelprophetie mehr zu tun. Warum? In Galater 6,16 ist Israel im Neuen Testament ein Symbol für die Gemeinde Jesu, genauso wie Epheser 2/12 dort sind wir nur Bürger Israels, wenn wir Christus geistlich angehören, nur dann empfangen wir die Verheissung. In Galater 3/29, sind 1.)wir Christen nach der Verheissung Erben 2.) automatisch als geistliche Nachkommen Abrahams angerechnet (nach Verheissung). Das Land Israel und das Volk Israel als Volk Gottes ist für immer abgeschnitten worden: Matthäus 21/19 Feigenheim ist verflucht in Ewigkeit (Feigenbaum=Israel unter Gesetz, Feigenbaum war erstblühende Frucht in Israel): Vers 19 Und als er einen einzelnen Feigenbaum am Weg sah, ging er zu ihm hin und fand nichts daran als nur Blätter. Da sprach er zu ihm: Nun soll von dir keine Frucht mehr kommen in Ewigkeit! Und auf der Stelle verdorrte der Feigenbaum. ausserdem Mat 21/43 Darum sage ich euch: Das Reich Gottes wird von euch genommen und einem Volk gegeben werden, das dessen Früchte bringt. ***Das erfolgt so: 1.Petrus 2/9: 9 Ihr aber seid ein auserwähltes Geschlecht, ein königliches Priestertum, *ein heiliges Volk, ein Volk des Eigentums, damit ihr die Tugenden[7] dessen verkündet, der euch aus der Finsternis berufen hat zu seinem wunderbaren Licht 10 — euch, die ihr einst nicht ein Volk wart, jetzt aber Gottes Volk seid, und einst nicht begnadigt wart, jetzt aber begnadigt seid. (Volk also ohne Israel, ohne den Dritten Tempel!) und Jeremia 31/36 Wenn diese Ordnungen vor meinem Angesicht beseitigt werden können, spricht der HERR, dann soll auch der Same Israels aufhören, allezeit ein Volk vor meinem Angesicht zu sein! 37 So spricht der HERR: Wenn man den Himmel droben messen kann und die Grundfesten der Erde drunten zu erforschen vermag, so will ich auch den ganzen Samen Israels verwerfen wegen all dessen, was sie getan haben, spricht der HERR. 1 Laib, 1 Herde, 1 Gemeinde, 1 Volk, 1 Hirte, 1 Herde, 1 Haus, 1 Priestertum: 1.Korinther 12/12 ein Laib, Epheser 3/6 dass nämlich die Heiden Miterben und mit zum Leib Gehörige und Mitteilhaber seiner Verheißung sind in Christus durch das Evangelium (am SELBEN Leib, nicht zwei) Epheser 3/21 ihm sei die Ehre in der Gemeinde in Christus Jesus, auf alle Geschlechter der Ewigkeit der Ewigkeiten! Amen. (Gemeinde Christi besteht ewiglich, nicht unterbrochen mit dem Dritten Tempel) 1.Petrus 2/9 Ihr aber seid ein auserwähltes Geschlecht, ein königliches Priestertum, ein heiliges Volk, ein Volk des Eigentums, damit ihr die Tugenden dessen verkündet, der euch aus der Finsternis berufen hat zu seinem wunderbaren Licht (ein Volk, nicht zwei) Gemeinde statt 2 Gruppen! 1.Petrus 2/5 so lasst auch ihr euch nun als lebendige Steine aufbauen, als ein geistliches Haus, als ein heiliges Priestertum,

-(Q)-


"Und dies ist das Zeugnis: dass GOTT uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in Seinem SOHN.
Wer den SOHN hat, hat das (wahre) Leben; wer den SOHN GOTTES nicht hat, hat das (wahre) Leben nicht.
"
1. Johannes 5:11,12.

 
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