RE: Drangsal, Zeit der Angst für Jakob

#316 von Hervé Noir , 10.12.2017 13:02

Zitat von Theodoric im Beitrag #314

- - -

Zitat
die Drangsal der Juden...

es heißt nach der Schrift eine Zeit der Angst von Jakob und Jakob würde ich nicht einfach mit den Juden gleichsetzen.
- - -


Das wird von den meisten Christen getan, ist aber ein Fehler mit dramatischen Folgen für die ganze Weltgemeinschaft.

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RE: Drangsal, Zeit der Angst für Jakob

#317 von Hervé Noir , 10.12.2017 13:26

Zitat von Jurek im Beitrag #311


Zitat
Die profanen Gesetze aller Völker enthalten Ge- und Verbote, die mit denen der Schriften des Alten Bundes weitgehend übereinstimmen. Aber die Gojim kennen eben nicht alle Bestimmungen, nach denen sich der Mensch richten soll. Nach eben diesen habe ich gefragt.

Das Problem bei deiner Fragestellung könnte m. E. auch darin liegen, dass du dazu das Mosaische Gesetz zu Gänze nimmst?


Das sind gerade mal um die sechshundert Bestimmungen. Das europäische Recht besteht aus mehr als zehntausend Verordnungen und Richtlinien mit zigtausenden Einzelbestimmungen. Damit heiße ich nicht gut, was die jüdische Religion aus den Schriften des Alten Bundes gemacht hat...

Zitat von Jurek im Beitrag #311

Die Menschen aus den Nationen oder die „Gojim“, die Paulus in der von dir zitierten Bibelstelle meint, können natürlich dieses Gesetz nicht kennen. Deswegen kann es sich NICHT darum handeln!


Nach ihrer Umkehr müssen sie diese aber kennen und anzuwenden lernen.
Zitat von Jurek im Beitrag #311

Die Grundsätze, die in den „zehn Worten/Satzungen“, bzw. „10 Geboten“ drinnen stehen, die kennen sie im Prinzip von Natur aus schon! Die sog. „Goldene Regel“ ist doch auch nichts anderes… Und darauf kommt es an, und nicht das Gesetz mit hunderten von Ge- u. Verboten auswendig zu kennen und buchstabentreu zu befolgen!
Denn die Christen haben im Grunde nur zwei Gebote: GOTT über alles zu lieben und seinen Nächsten wie sich selbst. Darin ist schon alles enthalten, ohne dass man dazu ein Erbsenzähler sein muss (wie die orthodoxen Juden)!


Aber Jurek, wie soll sich die Liebe gegenüber Gott und dem Nächsten anders ausdrücken als in der Beachtung der Zehn Gebote und einer Reihe weiterer Bestimmungen des Alten Bundes. Gefühle reichen bei weitem nicht. Übrigens hat uns Jesus in der so genannten Bergpredigt die Spannweite der Zehn Gebote gezeigt.
Zitat von Jurek im Beitrag #311

Zitat
Dass es keinem Menschen gelang bzw. gelingt, sein Leben vollständig nach dem göttlichen Gesetz auszurichten, steht außer Frage. Das bedeutet aber nicht, dass es einem Menschen, der die Kehrtwende vollzogen hat, freisteht, welche Gebote er beachtet...

Du machst das m. E. viel zu kompliziert, was ganz einfach ist.
Prinzipiell: Apg 16:30,31 und den Fußstapfen JESU und der Apostel genau nachfolgen!
Wo ist da ein Problem?
- - -


Wäre das alles, man könnte die Bibel schließen und ins hinterste Ecke stellen.
Mensch Jurek, Du fürchtest die Aussagen der Schrift über die Definition von Sünde, doch weit mehr fürchtest Du Dich vor den Vorhersagen.


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Was rettet? Einhaltung des Mosaischen oder Messianischen Gesetzes des Neuen Bundes?

#318 von Jurek , 10.12.2017 15:22

Hallo Hervé,

Zitat
Das sind gerade mal um die sechshundert Bestimmungen. Das europäische Recht besteht aus mehr als zehntausend Verordnungen und Richtlinien mit zigtausenden Einzelbestimmungen. Damit heiße ich nicht gut, was die jüdische Religion aus den Schriften des Alten Bundes gemacht hat...


Zumindest kein Christ noch ein Nichtchrist (Weltlicher) wird nach jüdischen noch weltlichen Verordnungen und Richtlinien gerichtet werden. Das meinte Paulus damit nicht, wo doch ihn um CHRISTUS und die Lehre der Apostel ging!
Die Christen haben das Gesetz des CHRISTUS, und die Weltlichen unbelehrten hätten das Gesetz, welches sie in ihren von GOTT gegebenen Gesetz des Gewissens haben, welcher ihnen die „Goldene Regel“ vorsagt, und dass es einen Schöpfer geben muss, welchen wir Achtung und Dankbarkeit gegenüber bringen sollen.

Das alles hat aber nichts mit Israel zu tun!!!
Warum erwähnst du das Thema dann hier?

Zitat
Nach ihrer Umkehr müssen sie diese aber kennen und anzuwenden lernen.


Für was wird denn weltweit missioniert (auch den Jurden)?
Die Bibel ist in den meisten Sprachen der Welt übersetzt und das verbreitedste Buch der Welt. Wer sucht und anklopft, der kann es finden. (Mat 7:7)

Zitat
Aber Jurek, wie soll sich die Liebe gegenüber Gott und dem Nächsten anders ausdrücken als in der Beachtung der Zehn Gebote und einer Reihe weiterer Bestimmungen des Alten Bundes.


Ganz einfach: Durch Beachtung des Neuen Bundes! Das ist es, was sie retten kann! Wer im Alten Bund verbleibt, der kann nicht gerettet werden, weil dann JESUS wäre für diese um sonst gestorben. Die Juden müssen also erstmal zur JESUS umkehren, Buße tun, Sünden bekennen, JESU Opfer annehmen…, erst dann wird sich die Liebe gegenüber GOTT und dem Nächsten anders ausdrücken.
In den sog. „10 Geboten“ steht nicht direkt „liebe deinen Nächsten“. Dabei JESUS hat ein NEUES Gebot der Liebe gegeben, welches zu beachten ist! (Joh 13:34) Die Juden sind arm dran, wenn sie an dem vorbeigehen, weil sie sich nach Altem Bund richten.

Prinzipiell: Apg 16:30,31 und den Fußstapfen JESU und der Apostel genau nachfolgen!
Wo ist da ein Problem?

Zitat
Wäre das alles, man könnte die Bibel schließen und ins hinterste Ecke stellen.
Mensch Jurek, Du fürchtest die Aussagen der Schrift über die Definition von Sünde, doch weit mehr fürchtest Du Dich vor den Vorhersagen.


Ich fürchte (Erfurcht, keine Angst) GOTT und keine Aussagen der Heiligen Schrift!
Was meinst du aber, was wird dich (ich nehme an dass du Jude bist?) dann am Ende retten?
Was konkret?

Gruß


"Und dies ist das Zeugnis: dass GOTT uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in Seinem SOHN.
Wer den SOHN hat, hat das (wahre) Leben; wer den SOHN GOTTES nicht hat, hat das (wahre) Leben nicht.
"
1. Johannes 5:11,12.

 
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Die unzertrennlichen Drei Das Volk die Thora und das Land

#319 von Theodoric , 10.12.2017 16:03

Das Gebot der Nächstenliebe stammt aus einem Gebot der Thora 3.Mo.19,18

 
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RE: Die unzertrennlichen Drei Das Volk die Thora und das Land

#320 von Jurek , 10.12.2017 16:14

Stammt, aber es ist nicht dieses! JESUS hat das bei weitem erweitert, deswegen nannte es dieses ein neues Gebot ...


"Und dies ist das Zeugnis: dass GOTT uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in Seinem SOHN.
Wer den SOHN hat, hat das (wahre) Leben; wer den SOHN GOTTES nicht hat, hat das (wahre) Leben nicht.
"
1. Johannes 5:11,12.

 
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RE: Die unzertrennlichen Drei Das Volk die Thora und das Land

#321 von Schrat , 10.12.2017 16:20

Lieber Theodoric,

das habe ich ja schon ungezählte mal vorgetragen, aber das geht bei denen, die das Gesetz für abgeschafft erklären wollen, in das eine Ohr rein und aus dem anderen wieder raus:

Wenn Jesus Christus sagt, daß das ganze Gesetz in den zwei Geboten "hängt" Liebe Gott über alles und Deinen nächsten wie dich selbst, so zeigt das nicht an, daß das Gesetz nun abgeschafft und nicht mehr gültig wäre. Was man auch immer unter "Gesetz" einordnet, da gibt es ja verschiedene Anwendungen dieses Wortes. Auf jeden Fall sind die 10 Gebote ewig gültig und sie waren auch schon gültig, bevor sie den Israeliten in feierlicher Form auf Steintafeln gegeben wurden.

Die Formel ist doch ganz einfach:
10 Gebote (u. evtl. zusätzlche Gebote und Verordnungen) = Liebe Gott über alles und deinen Nächsten wie dich selbst

Das was links oder rechts vom Gleichheitszeichen steht in gleichem Maße gültig, ist also gleichwertig. Da ist kein Raum für "abgeschafft".

Ich meine allerdings, daß das Apostelkonzil gemäß Apg Kapitel 15 klar dargelegt hat daß das Gesetz mit seinen speziell auf die Juden/Israeliten zugeschnittenen Geboten nicht mehr gültig ist. Denn darum ging es ja, zu klären, ob auch die zum Christentum gekommenen Menschen, das Gesetz halten müßten. Also Beschneidung, Bart tragen, Fransen an den Kleidungsstücken usw. können wir uns als Christen ersparen. Natürlich auch die Teile des Gesetzes, die vorbildhaft waren, wie die Opfergaben und Feiertage, abgesehen der Sabbath als Teil der 10 Gebote. Diese vorbildhaften Dinge fanden mit Christi Tod ihre gegenbildliche Erfüllung. Die 10 Gebote sind in Apg 15 nicht extra erwähnt, weil es das Selbstverständlichste in der Welt für die Apostel und Christen war, daß diese grundlegenden Forderungen Gottes natürlich für alle Ewigkeit gelten. Man hat nur das betont, was in der speziellen Situation vordringlich war, einmal hervorzuheben. Dazu gehörte auch das Verbot, Blut zu sich zu nehmen, weil das auch vor dem in Sinai gegeben Gesetz gültig war (siehe 1. Mose Kapitel 9). "Gesetzlichkeit", die für Christen nicht mehr gilt, bedeutet nur, daß wir nicht durch das Halten dieser Vorschriften gerettet werden können, sondern nur durch Glauben an Jesus Christus. Aber als Maßstab dafür, was als Sünde gilt, hat es ewig Gültigkeit.

Gruß
vom Schrat


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Kein neues Gebot

#322 von Schrat , 10.12.2017 16:32

Lieber Jurek,

....ein neues Gebot....

Zitat
Joh 13:34 Ein neues Gebot gebe ich euch: Liebt einander! Wie ich euch geliebt habe, so sollt auch ihr einander lieben 35 Daran werden alle erkennen, dass ihr meine Jünger seid: wenn ihr einander liebt.



Das ist nur insofern "neu", weil die Kraft der Liebe die da hinter steht und hinter stehen soll "neu" ist, nämlich die Liebe, wie der Christus sie gezeigt hat! Es ist eine neue und andere Motivation! Das Gesetz ist auf Herzen und nicht auf Steintafeln geschrieben!

Ansonsten hat Jesus kein neues Gebot gegeben! Immer den Kontext beachten, das hilft weiter!

Gruß
vom Schrat


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RE: Kein neues Gebot

#323 von Theodoric , 10.12.2017 20:26

Zitat


#320 von Jurek , Heute 16:14

Stammt, aber es ist nicht dieses! JESUS hat das bei weitem erweitert, deswegen nannte es dieses ein neues Gebot ...



Jakobus scheint sich darauf zu beziehen, indem er schreibt

Zitat
Jak 2,8 Wenn ihr das königliche Gesetz erfüllt nach der Schrift (3. Mose 19,18): »Liebe deinen Nächsten wie dich selbst«, so tut ihr recht;



und Shaul wohl auch. wenn er sagt

Zitat
Gal 5,14 Denn das ganze Gesetz ist in dem einen Wort erfüllt (3. Mose 19,18): »Liebe deinen Nächsten wie dich selbst!«



Und erweitern würde ja bedeuten, das das Bestehende in Gänze gültig bleibt. Nochmal Shaul

Zitat
1Kor 7,19 Die Beschneidung ist nichts, und die Unbeschnittenheit ist nichts, sondern: Gottes Gebote halten.

 
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ein neues Gebot

#324 von Jurek , 11.12.2017 04:03

Hallo Theodoric,

Paulus meinte nicht das mosaische Gesetz, dass die Christen das halten sollten (Eph 2:8-10; Gal 2:21; 3:11-14; 24,25 etc.)!
Gerade auch das Liebe-Gebot JESU (nicht nur dieses, da Er die anderen Gebote auch erweiterte, also die Grundsätze die ohnehin weiter bestehen, wurden in ihrer Bedeutung und Anwendung erweitert) übersteigt bei weitem das Nächstenliebe-Gebot in Mosaischen Gesetz. Im Mosaischen Gesetz wurde damit seitens JHWHs nicht erwartet, dass jemand für einen anderen auch sein Leben opfert! Im christlichen Gebot schon.
Nicht umsonst haben die Schriftgelehrten und Pharisäer in vielen Sachen des Gesetzes, JESUS kritisiert, weil Er ihrer Meinung nach diese völlig entstellt hätte, welche sie (die Schriftgelehrten) aber anders interpretierten (egal ob Sabbat betreffend etc., bis hin eben zum Liebes-Gebot) Das war für sie neue Lehre der Abtrünnigkeit vom Gesetz. Auch dafür musste Er dann sterben! ...

Gruß


"Und dies ist das Zeugnis: dass GOTT uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in Seinem SOHN.
Wer den SOHN hat, hat das (wahre) Leben; wer den SOHN GOTTES nicht hat, hat das (wahre) Leben nicht.
"
1. Johannes 5:11,12.

 
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RE: ein neues Gebot

#325 von Schrat , 11.12.2017 10:27

Lieber Jurek,

Du versuchst da einen Gegensatz zwischen dem Gesetz des Alten Bundes und dem Gesetz des Neuen Bundes zu konstruieren.

Aber das ist wirklich nur "konstruiert".

Wenn Paulus z.B. in Römer 7 deutlich sagt, daß das Gesetz an sich gerecht und gut war, dann bezog sich das erst einmal auf das Gesetz nach dem Alten Bund!.

Was Jesus gemacht hat ist, daß er das was auch schon im Gesetz nach dem Alten Bund schon drin steckte, voll ausschöpfte. Er zeigte auf, daß z.B. Ehebruch nicht erst nach begangener Tat beginnt, sondern vorher schon, wenn man seinen Sinn auf ewas Unerlaubtes richtet! Er hat also nicht das Gesetz verschärft!

Gott verändert sich nicht, er hat keine unterschiedlichen Normen, etwa zwischen dem Alten Bund und dem Neuen Bund. Der einzigste Unterschied besteht darin, daß das Gesetz auf Herzen und und nicht auf Stein geschrieben wurde, was auf die bessere Motivation anspricht. Ansonsten bleiben die Grundsätze dieselben, an denen ändert sich nichts. Ferner zeigte das Gesetz nach dem Alten Bund die Notwendigkeit eines Erlösers an. Und nach dem der gekommen war, entfielen natürlich diese Bestimmungen, die diesem Zweck dienten.

Morgengruß
vom Schrat


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RE: ein neues Gebot

#326 von Jurek , 11.12.2017 15:26

Hallo Hervé,

aus Kommentare zum Tagestexten aus „DER HERR IST NAHE“ und „DIE GUTE SAAT“ (24) möchte ich dir hier zu deiner Aussage antworten:

Zitat von Jurek
Nur das ganze Gesetz peinlich zu halten wie die Pharisäer und Schriftgelehrten des ersten Jahrhunderts (und auch 21. Jh.) bringt NICHTS!

Zitat von Hervé
Das ist einfach nicht wahr.



Wieso soll das nicht wahr sein?
Haben sich die Pharisäer und Schriftgelehrten des ersten Jahrhunderts (und auch 21. Jh.) nicht peinlich genau an das mosaische Gesetz gehalten? JA oder NEIN? (Sie selber meinten natürlich über sich JA).
Aber was hat JESUS ihnen dann in Mat 6:16; Joh 8:42-47 gesagt?
Was nutzt wem das Einhalten des Gesetzes??? => Jak 2:10.
Nur in Gnade durch CHRISTUS können wir rein sein.

Zitat
Johannes schrieb das Gegenteil:

1. Johannes 3,4-8 Schlachter):

Zitat
Jeder, der die Sünde tutb, der tut auch die Gesetzlosigkeit; und die Sünde ist die Gesetzlosigkeit. Und ihr wißt, daß Er erschienen ist, um unsere Sünden hinwegzunehmen; und in ihm ist keine Sünde. Wer in ihm bleibtc, der sündigt nicht; wer sündigtd, der hat ihn nicht gesehen und nicht erkannt.
Kinder, laßt euch von niemand verführen! Wer die Gerechtigkeit übt, der ist gerecht, gleichwie Er gerecht ist. Wer die Sünde tut, der ist aus dem Teufel; denn der Teufel sündigt von Anfang an. Dazu ist der Sohn Gottes erschienen, daß er die Werke des Teufels zerstöre.



Wo hat dort Johannes das Gegenteil geschrieben?

Zitat
Doch Johannes’ Worte nimmst Du wie üblich nicht zur Kenntnis - oder deutest sie im Sinne Deiner Religion um...


Mag schon sein dass du Johannes-Worte deutest im Sinne Deiner Religion um. Aber erklären solltest du man das, was du da meinst daraus Gegensätzliches rauszulesen.

Zitat
Wer sich aber bewusst gegen Jesus wendet, wartet vergeblich auf ewiges Leben...


Stimmt. Von daher schon nutzt nichts das Gesetz zu halten (wie heutige Juden vor der Klagemauer), wenn sie JESUS an annehmen wollen.

Gruß


"Und dies ist das Zeugnis: dass GOTT uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in Seinem SOHN.
Wer den SOHN hat, hat das (wahre) Leben; wer den SOHN GOTTES nicht hat, hat das (wahre) Leben nicht.
"
1. Johannes 5:11,12.

 
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RE: ein neues Gebot

#327 von Hervé Noir , 11.12.2017 17:23

Zitat von Jurek im Beitrag #326

- - -

Zitat von Jurek
Nur das ganze Gesetz peinlich zu halten wie die Pharisäer und Schriftgelehrten des ersten Jahrhunderts (und auch 21. Jh.) bringt NICHTS!

Zitat von Hervé
Das ist einfach nicht wahr.


Wieso soll das nicht wahr sein?
Haben sich die Pharisäer und Schriftgelehrten des ersten Jahrhunderts (und auch 21. Jh.) nicht peinlich genau an das mosaische Gesetz gehalten? JA oder NEIN? (Sie selber meinten natürlich über sich JA).
Aber was hat JESUS ihnen dann in Mat 6:16; Joh 8:42-47 gesagt?
Was nutzt wem das Einhalten des Gesetzes??? => Jak 2:10.
Nur in Gnade durch CHRISTUS können wir rein sein.



Hallo Jurek!

Wären die Pharisäer tatsächlich gewillt gewesen, das Gesetz zu halten, hätten sie eine wichtige Bedingung erfüllt.
Dass die damaligen Geistlichen das Gesetz nicht wirklich hielten, warf ihnen Jesus überdeutlich vor. Das Wichtigste, die Barmherzigkeit, Ausdruck von wahrer Lieben, hatten diese Heuchler unterschlagen.

Johannes schreibt, dass jene, die das Gesetz nicht halten, des Teufels sind (1. Johannes 3,8). Und Sünde ist nun mal Gesetzlosigkeit.

Zitat von Jurek

Zitat
Johannes schrieb das Gegenteil:

1. Johannes 3,4-8 Schlachter):

Zitat
Jeder, der die Sünde tutb, der tut auch die Gesetzlosigkeit; und die Sünde ist die Gesetzlosigkeit. Und ihr wißt, daß Er erschienen ist, um unsere Sünden hinwegzunehmen; und in ihm ist keine Sünde. Wer in ihm bleibtc, der sündigt nicht; wer sündigtd, der hat ihn nicht gesehen und nicht erkannt.
Kinder, laßt euch von niemand verführen! Wer die Gerechtigkeit übt, der ist gerecht, gleichwie Er gerecht ist. Wer die Sünde tut, der ist aus dem Teufel; denn der Teufel sündigt von Anfang an. Dazu ist der Sohn Gottes erschienen, daß er die Werke des Teufels zerstöre.



Wo hat dort Johannes das Gegenteil geschrieben?



Johannes und anderen Verfassern zufolge ist das Beachten des Gesetzes eine wichtige Bedingung zur Erlangung der Krone. Du dagegen stellst Gesetzestreue als unwichtig dar...

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RE: ein neues Gebot

#328 von Jurek , 11.12.2017 17:41

Hallo Hervé,

Zitat
Johannes schreibt, dass jene, die das Gesetz nicht halten, des Teufels sind (1. Johannes 3,8).


Wo steht das? Denn in 1.Joh 3:8 steht das nicht drinnen.

Zitat
Johannes und anderen Verfassern zufolge ist das Beachten des Gesetzes eine wichtige Bedingung zur Erlangung der Krone. Du dagegen stellst Gesetzestreue als unwichtig dar..


Ich frage nur, woher du das her hast, dass Christen sollen noch mosaisches(?) Gesetz befolgen?
Oder um was geht es dir konkret? Untermauere das bitte mit NT-Aussagen, aber bitte mit besseren Stellen als aus 1. Joh.-Brief, weil dort steht nicht das was du meinst. (Zumindest ich kann es dort das nicht erkennen).

Gruß


"Und dies ist das Zeugnis: dass GOTT uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in Seinem SOHN.
Wer den SOHN hat, hat das (wahre) Leben; wer den SOHN GOTTES nicht hat, hat das (wahre) Leben nicht.
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1. Johannes 5:11,12.

 
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zuletzt bearbeitet 12.12.2017 | Top

RE: ein neues Gebot

#329 von Theodoric , 11.12.2017 17:48

Zitat
#324 von Jurek , Heute 04:03

Hallo Theodoric,

Paulus meinte nicht das mosaische Gesetz..



Woher hasst Du dieses Wissen?

Wenn doch die Schlachter in einer Fußnote darauf verweist und die Luther den Vers aus dem A.T. in Klammern angibt?

Sollten sich die Bibelübersetzer denn dermaßen irren?

Zitat
Denn das ganze Gesetz ist in dem einen Wort erfüllt (3. Mose 19,18): »Liebe deinen Nächsten wie dich selbst!«



Was ist mit Jakobus Zitat?

 
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RE: ein neues Gebot

#330 von Hervé Noir , 11.12.2017 18:21

Zitat von Jurek im Beitrag #328

- - -

Zitat
Johannes schreibt, dass jene, die das Gesetz nicht halten, des Teufels sind (1. Johannes 3,8).

Wo steht das? Denn in 1.Joh 3:8 steht das nicht drinnen.
Zitat von Jurek im Beitrag #328

[qoute]Johannes und anderen Verfassern zufolge ist das Beachten des Gesetzes eine wichtige Bedingung zur Erlangung der Krone. Du dagegen stellst Gesetzestreue als unwichtig dar..

Ich frage nur, woher du das her hast, dass Christen sollen noch mosaisches(?) Gesetz befolgen?
Oder um was geht es dir konkret? Untermauere das bitte mit NT-Aussagen, aber bitte mit besseren Stellen als aus 1. Joh.-Brief, weil dort steht nicht das was du meinst. (Zumindest ich kann es dort das nicht erkennen).
- - -


Also nochmal 1. Johannes 3,8 (Schlachter):

Zitat
Wer die Sünde tut, der ist aus dem Teufel; denn der Teufel sündigt von Anfang an. Dazu ist der Sohn Gottes erschienen, daß er die Werke des Teufels zerstöre.


Dass Sünde die Übertretung des Gesetzes ist, sagte Johannes in Vers 4.

Auf welches Gesetz bezog sich wohl Jesus in der so genannten Bergpredigt?

Oder von welchen Sünden sollten die Hörer von Petrus’ Vortrag lassen, wenn nicht von Übertretungen von Gesetzen des Alten Bundes?

Apostelgeschichte 2,37-38 (Schlachter):

Zitat
Als sie aber das hörten, drang es ihnen durchs Herz, und sie sprachen zu Petrus und den übrigen Aposteln: Was sollen wir tun, ihr Männer und Brüder?
Da sprach Petrus zu ihnen: Tut Buße, und jeder von euch lasse sich taufen auf den Namen Jesu Christi zur Vergebung der Sünden; so werdet ihr die Gaben des Heiligen Geistes empfangen.

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Wer ist Jesus wirklich ?

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