Prophezeiungen für die Endzeit

#286 von Melvin Rhodes ( Gast ) , 08.12.2017 18:46

Geopolitisch liegt das Hauptaugenmerk der Endzeitereignisse auf Jerusalem und seiner Umgebung, auf dem Gebiet, das viele als das Heilige Land bezeichnen. Lukas 21 ist ein Parallelkapitel zu Matthäus 24. Sehen Sie hier, was Lukas über Christi lange Prophezeiung aufzeichnet, die diese Fragen der Jünger beantwortete:

Zitat

„Meister, wann wird das geschehen? Und was wird das Zeichen sein, wenn das geschehen wird?“ (Lukas 21,7).



In seiner Antwort zeigte Jesus, dass Jerusalem der Brennpunkt der politischen und militärischen Unruhen sein würde, die unmittelbar vor seiner Rückkehr auftreten würden:

Zitat

„Wenn ihr aber sehen werdet, dass Jerusalem von einem Heer belagert wird, dann erkennt, dass seine Verwüstung nahe herbeigekommen ist . . . Denn das sind die Tage der Vergeltung, dass erfüllt werde alles, was geschrieben ist“ (Verse 20-22).



Diese Worte wären für den, der etwa vor einem Jahrhundert gelebt hat, nahezu unverständlich gewesen. Jerusalem war auch in der Antike unzählige Male umkämpft gewesen, aber seit 1517 hatte die Stadt, die innerhalb der Grenzen des Osmanischen Reiches lag, über vierhundert Jahre lang Frieden. Die Juden lebten dort unter türkischer Herrschaft als eine Minderheit. Aber das sollte sich alles im Laufe des 20. Jahrhunderts auf dramatische Weise ändern. Und die Dinge mussten sich ändern, wenn sich die biblischen Prophezeiungen erfüllen sollten.

Der alttestamentliche Prophet Sacharja ist von Gott dazu benutzt worden, sehr viel über die Endzeitereignisse und das zweite Kommen des Messias zu offenbaren. Sacharja lebte und prophezeite mehr als 500 Jahre vor Christi erstem Kommen. Sein prophetisches Buch teilt uns aber sehr viel über unsere heutige Welt mit. In Sacharja 12, Verse 2-3 lesen wir:

Zitat

„Siehe, ich will Jerusalem zum Taumelbecher zurichten für alle Völker ringsumher, und auch Juda [die jüdischen Bewohner des Landes Israel] wird’s gelten, wenn Jerusalem belagert wird. Zur selben Zeit will ich Jerusalem machen zum Laststein für alle Völker. Alle, die ihn wegheben wollen, sollen sich daran wund reißen; denn es werden sich alle Völker auf Erden gegen Jerusalem versammeln“ (Sacharja 12,2-3).



In Vers 9 fügt er hinzu:

Zitat
„An jenem Tag werde ich danach trachten, alle Völker zu vernichten, die gegen Jerusalem anrücken“ (Einheitsübersetzung).



Wenn man diese Verse liest, dann könnte man möglicherweise denken, dass sie sich auf längst vergangene Ereignisse beziehen, denn Jerusalem ist im Laufe der Zeitalter mehrfach umkämpft gewesen. Kapitel 14 stellt aber eindeutig klar, dass es sich hier um zukünftige, nicht um vergangene Ereignisse handelt. Es geht um die Zeit unmittelbar vor der Rückkehr Jesu Christi.

Zitat
„Siehe, es kommt ein Tag für den Herrn . . . Denn ich versammle alle Völker zum Krieg gegen Jerusalem. Die Stadt wird erobert, die Häuser werden geplündert, die Frauen geschändet. Die Hälfte der Stadt zieht in die Verbannung . . . Doch dann wird der Herr hinausziehen und gegen diese Völker Krieg führen und kämpfen, wie nur er kämpft am Tag der Schlacht.

Seine Füße werden an jenem Tag auf dem Ölberg stehen, der im Osten gegenüber von Jerusalem liegt. Der Ölberg wird sich in der Mitte spalten und es entsteht ein gewaltiges Tal von Osten nach Westen. Die eine Hälfte des Berges weicht nach Norden und die andere Hälfte nach Süden“ (Sacharja 14,1-4; Einheitsübersetzung).



Es ist offensichtlich, dass die letzten Zeilen dieser Prophezeiung erst noch erfüllt werden müssen. Später lesen wir im gleichen Kapitel, wie die Völker, die gegen Jerusalem in den Krieg gezogen sind, nun nach Jerusalem kommen müssen, um den König, Jesus Christus anzubeten (Vers 16). Diese Kapitel von Sacharja stellen eine Prophezeiung über die Ereignisse dar, welche dem zweiten Kommen Jesu vorausgehen und es mit einschließen. Ein jüdisch kontrolliertes Jerusalem ist dabei deutlich der zentrale Fokus.

Kurz vor Sacharja lebte ein anderer Prophet namens Daniel während der Zeit der babylonischen Gefangenschaft der Juden. Sein Buch spricht davon, dass das tägliche Opfer der Juden in der Endzeit abgeschafft werden wird (Daniel 12,11; siehe Verse 1-13). Dieses endzeitliche Ereignis hatte seinen Vorläufer in der Entweihung des Tempels unter dem syrischen Herrscher Antiochus Epiphanes im zweiten Jahrhundert v. Chr. Jesus Christus bestätigt aber, dass sich Daniels Vorhersage auch um ein zukünftiges Ereignis handelt, das seiner Rückkehr vorausgehen wird (vgl. dazu Daniel 11,31; Matthäus 24,15). Das bedeutet, dass die Opfer, die unterbunden werden, zuerst noch in Jerusalem eingeführt werden müssen – was eine jüdische Hoheit über die Stadt vorauszusetzen scheint. Vor einhundert Jahren waren solche Entwicklungen nur schwer vorstellbar – aus dem einfachen Grund, weil es keine unabhängige jüdische politische Präsenz im Nahen Osten gab.

Nachdem die Juden gegen die Römer im Jahr 66 n. Chr. und dann später erneut im Jahr 132 rebelliert hatten, war Judäa völlig zerstört worden. Die meisten verbliebenen Juden sind im Römischen Reich und über seine Grenzen hinaus verteilt worden. Bis zum Jahr 1948, als die moderne Nation Israel gegründet wurde, sollte es kein jüdisches Heimatland mehr geben.

Ein unabhängiges jüdisches Heimatland war vor einem Jahrhundert lediglich der Traum einer kleinen Gruppe von Eiferern. Es kam seiner Verwirklichung während des Ersten Weltkriegs einen Schritt näher, als die Streitkräfte des britischen Commonwealth im Dezember 1916 die Kontrolle über Jerusalem von den Türken übernahmen. Einige Monate später hat sich die britische Regierung verpflichtet, ein unabhängiges jüdisches Heimatland in den alten Gebieten zu errichten, die die Juden seit Jahrhunderten bewohnt haben.

Es sollten weitere 30 Jahre vergehen, bis dieser Traum im Jahr 1948 Wirklichkeit wurde. Seit dieser Zeit musste der winzige Staat Israel 1948, 1967 und 1973 jeweils in einem Krieg um sein Überleben kämpfen. Die Nation hatte eine endlose Zahl von Terrorangriffen und Vernichtungsdrohungen durch feindselig gesonnene Nachbarn, die fest entschlossen sind, den jüdischen Staat auszulöschen, zu ertragen.

Erneut haben wir hier eine Prophezeiung, die nun in unserer Zeit in Erfüllung gehen kann.

Melvin Rhodes

RE: Prophezeiungen für die Endzeit

#287 von Jurek , 08.12.2017 19:03

Hallo Melvin Rhodes,

es gibt verschiedene Auslegungen dazu, die nicht alle stimmen können…

Zitat
In seiner Antwort zeigte Jesus, dass Jerusalem der Brennpunkt der politischen und militärischen Unruhen sein würde, die unmittelbar vor seiner Rückkehr auftreten würden:
Zitat
________________________________________

„Wenn ihr aber sehen werdet, dass Jerusalem von einem Heer belagert wird, dann erkennt, dass seine Verwüstung nahe herbeigekommen ist . . . Denn das sind die Tage der Vergeltung, dass erfüllt werde alles, was geschrieben ist“ (Verse 20-22).


Vieles wird verlagert auf die „unmittelbar vor JESU Rückkehr auftretende“ Ereignisse.
Dass sich das eine oder andere aber doch schon in Vergangenheit restlos erfüllte, wird ungern gesehen…(?)

Wobei welche Voraussetzungen um als GOTTES Volk zu gelten, heute gelten, darüber schreibt man in Verbindung mit dem Staate Israel auch nicht so gern und genau, Hauptsache Sacharja hat was prophezeit und da wird rumgedeutet alles auf heutiges Staat Israel und Rückführung der Juden etc. = alles Erfüllung von Prophezeiungen, weil JHWH mit denen ist? ....

Gruß


"Und dies ist das Zeugnis: dass GOTT uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in Seinem SOHN.
Wer den SOHN hat, hat das (wahre) Leben; wer den SOHN GOTTES nicht hat, hat das (wahre) Leben nicht.
"
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RE: Prophezeiungen für die Endzeit

#288 von Gast , 08.12.2017 19:15

Gott hat uns in der Bibel Prophezeiungen gegeben, die uns helfen können, zu verstehen, was in und um Jerusalem in der Endzeit passieren wird. Die Bibel gibt uns eine wunderbare und ermutigende Vorausschau: „Dies ist das Wort, das Jesaja, der Sohn des Amoz, schaute über Juda und Jerusalem. Es wird zur letzten Zeit der Berg, da des Herrn Haus ist, fest stehen, höher als alle Berge und über alle Hügel erhaben, und alle Heiden werden herzulaufen“ (Jesaja 2, 1-2). Berge sind ein biblisches Symbol für Reiche oder Regierungen (siehe Jeremia 51, 24-25). Jesaja sagte eindeutig, dass das Reich des Herrn in Jerusalem errichtet werden wird, und dass „viele Völker (zu ihm) hingehen“.


RE: Jerusalem A und Jerusalem B nebeneinander?

#289 von Gerd , 08.12.2017 19:23

Jurek, mache Blick in Geschichtsbücher und hole raus w a n n dies sich erfüllte:

Zitat von Gerd im Beitrag #236
Sach. 12, 9 Und es wird geschehen an jenem Tage, da werde ich alle Nationen zu vertilgen suchen, die wider Jerusalem heranziehen. 10 Und ich werde über das Haus Davids und über die Bewohner von Jerusalem den Geist der Gnade und des Flehens ausgießen; und sie werden auf mich blicken, den sie durchbohrt haben, und werden über ihn wehklagen gleich der Wehklage über den Eingeborenen, und bitterlich über ihn leidtragen, wie man bitterlich über den Erstgeborenen leidträgt.


W a n n weinten sie über den Messias der ihnen half, Jahreszahl bitte nicht vergessen!

Jerusalem im 1. Jh. auf die sich Jesus in Luk. 21 bezog, ja d a s war von 66 - 70 <--- begann erst die richtige Diaspora und - sie ist immer noch! STAAT Israel ist doch keine Theokratie JHWHs! Es ist erst die Ouvertüre !!!!

 
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RE: Prophezeiungen für die Endzeit

#290 von Theodoric , 08.12.2017 19:26

Zitat
#288;von Gast , vor einer Minute
Gott hat uns in der Bibel Prophezeiungen gegeben, die uns helfen können, zu verstehen, was in und um Jerusalem in der Endzeit passieren wird.




Im Juli 1968 haben palästinensische Führer die „Palästinensische Nationalcharta“ unterzeichnet, die zur Zerstörung des Staates Israel aufrief. 1993, kurz vor Unterzeichnung der „Prinzipienerklärung“ mit Israel, unterzeichnete Palästinenserführer Yasser Arafat eine Übereinkunft, in der er diese Forderung widerrief und sich damit einverstanden erklärte, diese Charta zu ändern, aber sie bleibt bis heute ein heiß umstrittener Punkt.

Zitat
„»Wohlan!«, sprechen sie. »Lasst uns sie ausrotten, dass sie kein Volk mehr seien und des Namens Israel nicht mehr gedacht werde!« Ja, sie haben einmütig beraten und haben einen Bund wider dich gemacht: die Zelte Edoms und die Ismaeliter, Moab und die Hagariter, Gebal, Ammon und Amalek, die Philister mit denen von Tyrus; auch Assur hat sich zu ihnen geschlagen, sie helfen den Söhnen Lot“ Ps.83,5-9



Wie Psalm 83 andeutet, wird Assyrien Unterstützung von einem „Bund“ arabischer Nationen erhalten. Die Länder Moab, Ammon und Edom, die in Psalm 83 erwähnt sind, werden auch in Daniels Prophezeiungen für die Endzeit erwähnt. Es sind die muslimischen Völker des Nahen Ostens!


 
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RE: Prophezeiungen für die Endzeit

#291 von Gast , 08.12.2017 19:31

Gott wird die endzeitlichen Nachkommen der Assyrer wieder gebrauchen, um die modernen Nachkommen des altertümlichen Hauses Israel, die Amerikaner und die von den Briten abstammenden Völker, zu züchtigen. Deutschland ist heute die führende Nation der Europäischen Union du wird eine zentrale Rolle in Endzeitprophezeiungen spielen.


RE: Prophezeiungen für die Endzeit

#292 von Theodoric , 08.12.2017 19:43

Die Palästinenser mögen in ihrer Unterstützung zwischen militanteren Gruppierungen wie der islamischen Hamas und der eher säkularen Fatah-Bewegung zerstritten sein, aber sie sind sich einig in ihrer Opposition gegen das Ausüben von Macht durch Israel in einer Region, die sie als ihr Eigentum ansehen.

 
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RE: Prophezeiungen für die Endzeit

#293 von Gast , 08.12.2017 19:47

Wie wir noch sehen werden, wird sich eine endzeitliche Allianz oder Union von Arabern und Muslimen gegen Israel formen.


RE: Prophezeiungen für die Endzeit

#294 von Schrat , 08.12.2017 19:53

Lieber Jurek,

ich hatte denselben Gedanken hinsichtlich der Meinung von Rhodes, daß man Jesu Prophezeiung bzgl Umlagerung Jerusalems mit der Prophezeiung aus Sacharja zusammenbringen müsse.

Es ist doch geschichtlich belegt, daß sich das im 1. Jhdt erfüllt hat, als die Römer Jerusalaem umzingelten. Nur so machen die Worte jesu Sinn, der seinen Jüngern sagte, daß sie in die Berge fliehen sollten.

Was allerdings vielleicht nicht ausschließt und meiner Meinung nach nach wie vor zutrifft, daß Sacharja 12 und 13 erst während der Wiederkunft Christi seine Erfüllung finden wird.

Was aber vielleicht ebenfalls nicht ausschließt, daß es mehrere Erfüllungen gibt. eine im 1. Jhdt und dann später auch noch eine oder zwei... Eine vor und bei der Wiederkunft Christi und eine am Ende der 1000 Jahre (siehe Offenbarung).



Gruß
vom Schrat


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RE: Prophezeiungen für die Endzeit

#295 von Theodoric , 08.12.2017 19:53

Der Prophet Joel sagt, daß eine Entscheidungsschlacht nahe Jerusalem stattfinden wird

Zitat
Denn siehe, in jenen Tagen und zu jener Zeit, wenn ich die Gefangenen Judas und Jerusalems zurückbringen will, da werde ich alle Nationen versammeln und sie ins Tal Josaphat hinabführen und daselbst mit ihnen rechten Joel 4,1-2



Das Tal Josaphat wird auch Kidrontal genannt (zwischen dem Ölberg und dem Tempelberg). Hier wird YHWH mit den Nationen zu Gericht sitzen. Das Tal weitet sich nach Süden und dort hindurch werden die Armeen der Welt von Megiddo aus südwärts vorrücken, um gegen Yeshua in Jerusalem zu kämpfen. Yeshua wird alle Armeen überwinden, die sich ihm in den Weg stellen! Er wird ein Jahrtausend des Friedens auf Erden bringen und alle Nationen den Weg des Friedens lehren. Dann werden auch Araber und Israelis versöhnt sein.

Zitat
Zu der Zeit wird eine Straße sein von Ägypten nach Assyrien, dass die Assyrer nach Ägypten und die Ägypter nach Assyrien kommen, und die Ägypter samt den Assyrern werden dem Herrn dienen. Zu der Zeit wird Israel der Dritte sein mit Ägypten und Assyrien, ein Segen mitten auf Erden; denn der Herr Zebaoth wird sie segnen und sprechen: Gesegnet bist du, Ägypten, mein Volk, und du, Assur, meiner Hände Werk, und du, Israel, mein Erbe! Jes.19,23-25



Nachdem die Armeen der Welt besiegt worden sind, wird Jerusalem zur Hauptstadt der Welt. Alle Nationen werden sich dem Reich Gottes auf Erden unterordnen und endlich den Weg des Friedens erlernen.

Zitat
In den letzten Tagen aber wird der Berg, darauf des Herrn Haus ist, fest stehen, höher als alle Berge und über alle Hügel erhaben. Und die Völker werden herzulaufen, und viele Heiden werden hingehen und sagen: Kommt, lasst uns hinauf zum Berge des Herrn gehen und zum Hause des Gottes Jakobs, dass er uns lehre seine Wege und wir in seinen Pfaden wandeln! Denn von Zion wird Weisung ausgehen und des Herrn Wort von Jerusalem Micha 4,1-2



Der König aller Könige wird mit seinen Heiligen die Nationen umerziehen, hin zum Weg der Liebe, des Friedens und des Wohlstands n.Dan.7,18. 27. Unter der Herrschaft des Mashiachs werden die Wege der Sünde, des Leidens und des Kriegs nicht mehr beschritten werden.

Zitat
Er wird unter vielen Völkern richten und mächtige Nationen zurechtweisen in fernen Landen. Sie werden ihre Schwerter zu Pflugscharen machen und ihre Spieße zu Sicheln. Es wird kein Volk wider das andere das Schwert erheben, und sie werden hinfort nicht mehr lernen, Krieg zu führen Micha 4,3


 
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RE: Prophezeiungen für die Endzeit

#296 von Jurek , 09.12.2017 02:46

Hallo Gerd,

wie ich erwähnte, wir sollen über meine 5 Punkte noch genau (nicht so oberflächlich wie bis jetzt) diskutieren, bevor du mit deinen Texten aus Sacharja & Co. kommst, weil sonst wird nichts anderes daraus rauskommen (wenn die Basis fehlt), wie seit Jahren.
Das was du als „Antwort“ schon dazu geschrieben hast, ist keine Antwort. Im echten Dialog kann man diese Themen besprechen und nicht einseitig nur mit was abzuhacken und dabei auch noch immer auf Sacharja zu verweisen, wo es zuerst nicht darum ging…

Ich gebe aber nochmals zumind. zwei Sachen zu bedenken:

1) Es stimmt NICHT, dass JEHOVA GOTT einfach so die Juden um der Väter-Willen.. heute auserwählt hat (nur aufgrund der Genetik), ohne dass diese ihrerseits Christen sind.

2) Es stimmt nicht, dass das politische Israel und jeder der sich darauf beruft automatisch zum Volk GOTTES gehört! Denn WAS zeichnet die heutigen Juden als das Volk GOTTES aus? Verwerfung des Messias des 1. Jh., oder was? (Denn die versch. AT Prophezeiungen betreffen nur das Volk GOTTES [Juden als den „Überrest“] in Verbindung mit NT-Aussagen)…

Gruß


"Und dies ist das Zeugnis: dass GOTT uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in Seinem SOHN.
Wer den SOHN hat, hat das (wahre) Leben; wer den SOHN GOTTES nicht hat, hat das (wahre) Leben nicht.
"
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RE: Prophezeiungen für die Endzeit

#297 von Jurek , 09.12.2017 03:18

Hallo Schrat

Über Sacharja 12, 13 & Co. werde ich schreiben, wenn zuerst grundlegende Sachen ausreichend zu der Thematik ISRAEL geklärt sind, wie die 5 Punkte an Gerd.
Sonst werden wir uns im Kreis drehen wie schon seit Jahren, und am Ende wird nichts daraus rauskommen. Daher möchte ich das diesmal anders versuchen, wo grundlegende Fragen zuerst ausreichend beantwortet und geklärt werden, statt wie bis jetzt immer übergangen werden, und immer nur was eingeworfen wird, wo dazu der Überblick fehlt, weil man nur dann noch nebeneinander statt miteinander diskutiert, bzw. oft Monologe führt. Dann kann da auch m. E. (wie die Praxis zeigt) nichts rauskommen…

Zitat
Was aber vielleicht ebenfalls nicht ausschließt, daß es mehrere Erfüllungen gibt. eine im 1. Jhdt und dann später auch noch eine oder zwei... Eine vor und bei der Wiederkunft Christi und eine am Ende der 1000 Jahre (siehe Offenbarung).


Die Frage ist: Welche Rolle spielt da JESUS überhaupt? Wer gehört JESUS an?
Wer kann am GERICHTSTAG von denen, die bewusst heute das Evangelium ablehnen, noch bestehen? Juden schon, die aus den Nationen nicht, weil es JESUS um Gene geht („um der Väter willen“), weil diese eben zufällig am bestimmten Teil der Welt geboren wurden!?

Und ich bin nicht davon überzeugt, dass das künftige Jerusalem (Offb 21) auch das jetzige politische Jerusalem ist bzw. zwei Jerusalems in der neuen Welt nebeneinander eine Bedeutung haben werden, sondern nur eines – diese himmlische Stadt, welcher Erbauer diesmal GOTT und nicht Menschen sind. Dort wird auch der „Tempel“ sein.

Ich bin auch nicht überzeugt, dass Betreff des jetzigen Jerusalems in Israel, auch der dritte Tempel dort aus Steinen aufgebaut sein wird und wo alle Nationen der Welt dort pilgern werden um zuerst Krieg mit Jeschua zu führen und all das Zeug, was die „Messianischen Juden“ und derer Sympathisanten so glühend erzählen und wie die WTG mit Bibel zu untermauern versuchen …

CHRISTUS wird nur mit Seinigen in Beziehung treten, d. h. abgesehen von heutigen wahren Christen (dazu gibt es keine Unterteilung zwischen Christen und Messianische-Juden) und später nach der zweiten Auferstehung mit denen, „die Ihn durchstochen haben“ und einst aus Unkenntnis falsch handelten, weil manche davon nicht wussten, was sie taten… Das ist eine andere Sache, als in Bezug auf heutige aufgeklärte Juden… Die haben HEUTE nicht mehr die „Decke“ vor Augen wie alle andere Menschen auch. (2.Kor 3:16f)

Aber eines sollten wir auch dabei dringend (!) lernen = Apg 1:7! (1.Joh 4:1).
Du kennst das aus der Geschichte der WTG mit wie viel Elan diese mal verschiedene Aussagen gemacht haben (auch heute mit der „überlappenden Generation“), und am Ende kam es jeweils doch ganz anders …
Daher auch meine Frage an Gerd: Wozu im Prinzip sich sozusagen die „Köpfe wegen so was einschlagen“? Die Frage ist doch, wo stehen WIR denn? Was kommen wird, wird viel besser sein (bzw. auch ganz anders) als wir uns wohl erträumen und JESUS wird das schon richtige tun, ohne dass wir uns wegen andere Leute in Spekulationen bewegen müssten, was JESUS dann zu tun hätte und dass heute Juden gibt, die eigentlich keine sind… (Offb 2:9; Joh 6:63)…

Gruß


https://www.msn.com/de-at/nachrichten/po...ocid=spartandhp


"Und dies ist das Zeugnis: dass GOTT uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in Seinem SOHN.
Wer den SOHN hat, hat das (wahre) Leben; wer den SOHN GOTTES nicht hat, hat das (wahre) Leben nicht.
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1. Johannes 5:11,12.

 
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RE: Prophezeiungen für die Endzeit

#298 von Gerd , 09.12.2017 06:04

Warum nur Jurek,

kannst du einen Text im AT nicht s o nehmen wie er dort steht? Warum stellst du immer Bedingungen?

Zitat von Jurek im Beitrag #296
Hallo Gerd,

wie ich erwähnte, wir sollen über meine 5 Punkte noch genau (nicht so oberflächlich wie bis jetzt) diskutieren, bevor du mit deinen Texten aus Sacharja & Co. kommst, weil sonst wird nichts anderes daraus rauskommen (wenn die Basis fehlt), wie seit Jahren.


Du gehst im Kopf mit der Voraussetzung los, die Juden müssen BEVOR ihnen Jesus zu Hilfe kommt ihn schon angenommen haben, darauf baust du deine Denke auf. Davor bist einfach nicht in der Lage, Sacharjatexte, oder Jesaja 19 usw. vorurteilsfrei zu analysieren!

Ich machte also oberflächlich die Antworten zu deinen 5 Fragen? Du willst mich durch die Bibel herumjagen um d a n n erst Sacharja verstehen zu können? Gut, viel Spaß dabei! Inzwischen erfüllt sich bereits Sach. 12, + 14 wird sich auch noch erfüllen...

 
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RE: Prophezeiungen für die Endzeit

#299 von Jurek , 09.12.2017 06:57

Hallo Gerd,

ich habe MEHRMALS erklärt, warum es diesmal wichtig wäre zuerst grundlegende Fragen zu klären, bevor man dann weiter geht, damit - wie die Erfahrungen der Vergangenheit zeigen - sich nicht immer alles nur wiederholt um am Ende nix rauskommt, nur weil man aneinander vorbei geschrieben hat ohne den Zugang zu einem Thema abgeklärt zu haben.

Deine Aussagen bestätigen doch die Schwierigkeit des Vorgehens

Zitat
Inzwischen erfüllt sich bereits Sach. 12, + 14


da sie die Grundlagen des NTs außer Acht lassen, aufgrund von was wirklich jemand nur als "Überrest" ein Kind GOTTES und auch Volk GOTTES heute sein kann.
Ohne gegenseitiger Beziehung macht GOTT niemanden zu seinem Kind und Volk, nur aufgrund dessen, dass ER Abraham eine Verheißung gab....
Man sollte das GANZE aus der Bibel dazu betrachten und nicht nur Teile der Bibel.

Gruß


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RE: Prophezeiungen für die Endzeit

#300 von Gerd , 09.12.2017 07:07

Du zeigst ganz genau w i e Gott zu handeln hat:

Zitat von Jurek im Beitrag #299
da sie die Grundlagen des NTs außer Acht lassen, aufgrund von was wirklich jemand nur als "Überrest" ein Kind GOTTES und auch Volk GOTTES heute sein kann.Ohne gegenseitiger Beziehung macht GOTT niemanden zu seinem Kind und Volk, nur aufgrund dessen, dass ER Abraham eine Verheißung gab....Gruß


Gott DARF Israel, die noch n i c h t an Christus glauben, ganz einfach nicht retten und sie dürfen aufgrund der Rettung auch nicht wehklagen über den, den s i e (Vorfahren) durchbohrt haben und warum nicht?

Weil Jurek das nicht gestattet!


Wir werden sehen, ob sich nicht Sach. 12 + 14 s o erfüllt wie es dort STEHT, oder wie man den Text umdeuten muss, genau sowie es Jurek gefällt.

Ich sage wiederum: viel Spaß!

 
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